Ausgabe 
(13.4.1939) Nr. 101
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vrrMt leitung

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt Äes Negierenden Vürgermeisters der Freien Hansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

pmiliches'Nerkündungsbkalt-des Reichsstattkaltek» in Vldenburst und Meines

M. 101 / 9. ZaHrgang

Donnerstag, 1Z. flpril 19Z9

kinzelpreis 15 Dpf.

stthen wünscht freundschaft mit Italien

Metaras antwortet Mussolini

flbsagen an die kinkreisungsHeher — London hat es die Sprache verschlagen

(vrabiberickt unseres Vertreters in kein)

Dr. V. 1.. Rom, 13. April.

Die britischen Einkreisungsmanöver im Miitelmeer haben einen schweren Schlag erlitten. Die Versuche, Athen und Ankara in die antitotalitäre Front einzugliedern, sind gescheitert. Nach der Absage Belgrads und nach der Neutralitätserklärung der Türkei hat nunmehr Griechenland in Rom seine Haltung präzisiert.

Als Antwort auf die Botschaft Mussolinis, daß Italien die gebietsmäßige und insulare Unversehrtheit Griechenlands in absoluter Weise achten werde und U Italien darüber hinaus den Willen habe, die freund- schaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu i erhalten und zu vertiefen, gab am Mittwoch der i griechische Gesandte in Rom dem italienischen Außen- ! Ministerium eine Erklärung ab, daß der griechische ; Ministerpräsident mit aufrichtigstem Dank s diese Versicherung durch Italien ent- ^ gegengeno mmen habe.

i „Ministerpräsident Metaxas hat," so heißt es in der § Erklärung wörtlich, „die absolute Ueberzeugung, daß s kein Ereignis eintreten kann, das in irgendeiner Art ! die traditionelle Freundschaft, die zu jeder Zeit beide ^ Länder einte, stören könnte. Das sei zugleich der Ve- i ginn einer neuen Periode der herzlichen s un d f r e u n d s ch af s li ch c n Z u s a m m e » arb ei t."

Von Wichtigkeit ist dabei die Feststellung Metaxas, daß lein Ereignis eintrete» würde, das eine Störung der italienisch-griechischen Beziehungen darstellen konnte. In Anbetracht des politische» Moments und der sich abzeichnenden Tendenzen sind diese Worte kaum anders auszulegen, als daß Athen weder die britische Garantie noch die Ueberlassung griechischer Hasen an England zulassen wird. In diesem Falle wurde in Rom an den Vortagen eindeutig klar gemacht, daß Italien dirs als unvereinbar mit den Beziehungen zwischen Rom und Athen erachten würde.

' Die britischen Einkreisungsmanöver, die Griechenland gegen Italien ausspielen wollten, haben also gerade ! das .Gegenteil erreicht. Es dürfte auch jetzt ! wohl klar geworden sein, daß Südslamien, Griechen­land und die Türkei sich nicht von den britischen Poli­tikern „retten" lassen, sondern mit ihren Nachbarn in freundschaftlichen Beziehungen leben wollen. Aus alle- dem könnten sich, so meint „Lavoro Faselst»", furcht­bare Lehren für Warschau ergeben.

London völlig überrascht

London, 13. April.

Der Austausch der Freundschafts- und Friedensbot­schaft zwischen Mussolini und dem griechischen Minister­präsidenten Metaxas hat die Londoner Blätter völlig überrascht, nachdem sie ja tagelang die Lage so hingestellt hatten, als wenn Griechenland von Italien bedroht sei. Es ist daher verständlich, daß sich die Blät­ter jeglicher Stellungnahme enthalten. Der „Star" muß aber die wahre lleberschrist bringen: „Griechenland

bietet dem Duce seine Freundschaft an". Das Blatt hebt im übrigen hervor, daß die griechische Freundschafts­erklärung in äußerst warmen Wendungen gehalten sei.

14 SoivjetkreuM im Mittelmeer

Paris, 13. April.

Der „Petit Parisien" verösfcntlicht eine aus Belgrad datierte Meldung der Londoner „Times", wonach 14 Sowjetkreuzcr den Bosporus passiert hätten, um sich nach Griechenland zu begeben.

krstsr ösrickt unserer an clsr V/sItrsire ctsr

Hmk llinlsdnng der jspaniscbsn Regierung bat sieb bsksnnilick eins dsntseks Rrssssdslsgation, der nneti clsr Verkasssr dieser teilen snZsböri, neck dem Lernen Osten begeben. Sie vdrd ckspsa, dlsndscbnkno nnd dlordckina bssueksn. ^.uk dem Wege nscb ckapsn vrird ikrs Reiseroute über die grollen Lebens- und Xrsktlinisn der Wsltpolitik geben: tviittslinssr, Zuerkannt, Kotes dckeer, In- discbsr Orssn, Ztrsüs von dtalskks, Lkinesisebss Vlssr, Stiller Orsan. Die Stationen dieser Reise v/erdsn identisck sein mit den grollen Rrakt- odsr aueb Lxpiosionsrsntrsn der Wsltpolitik: Ivlalta, 8uer, Singupore, Hong­kong, Zckangbsi, Tokio, blsinking. Von Tspan aus cvird der Rsisevvsg über Havai — das beute wei­ter denn je entkernt ist, nur ein Raradies der dlsnscbbsit ru sein — in die „bleue Welt", naob

8onctsrksricsitsrstotisrs K. lürlr

Sän Lranrisco kübren. 2000 Ivlsiisn von der ameri- kanisobsn West- rur Ostküsts bilden einen Ouer- scknitt durcb diese neue Welt, die nock im Wer­den und ikre endgültigen Lormsn ru Sueben im Legrikks ist. Die Problems, die die Stationen dissst Reiseroute in sieb bergen, sind die brennend­sten Problems der Weitpoiitik. Sie sind beute die Problems der Rlsnscbbeit und des Wsltkrisdens sekiecbtkin. Sie sind die Problems einer in Wabrksit neuen Weit, die ikrs Osburts- stunde in dem Dezennium nacb dem Weltkriegs erlsbts und deren dckarscbtritt beute in den letzten Winkeln der Lrde viderkallt.

Wir vrsrdsn die Lerielits unseres Sondsrbericbt- erstatters unter dem obigen Tötet kortlauksnd ver- otkentlicken.

Zwischen Genua nnd Port Said, April 1939.

Die Geschichte ist das Gesetz vom Werden und Ver­gehen. Als der Genueser Ehristoforo Columbo an der Wende des 15. Jahrhunderts seine Nußschalen aus­rüstete, um einen neuen Weg nach Indien zu finden, wandelte sich Las Antlitz der Menschheit: Das Mittel­meer, das Lebensmeer der hellenistischen Welt, das „Klare blostrum" des römischen Imperiums versank mit der Entdeckung Amerikas in der zweitrangigen Bedeu­tung eines Binnenmeeres. Die Grenzen der damaligen Menschheit werteten sich ins unendliche. Neue Ideen, neue Ideale, neue Aufgaben ergriffen Besitz von den Menschen. Die machtvolle Periode der Größe und des Reichtums der italienischen Seestädte — an ihrer Spitze Genua und Venedig — verblaßte angesichts der Größe der Aufgabe, die nunmehr Größeren und Stärkeren zufiel. Es ist ein merkwürdiges Schicksal, daß die Vater­stadt jenes Mannes, der Ätzn Gesichtskreis der dama­ligen Menschheit so unendlich weitete, selbst ein Opfer seiner großen Pioniertat wurde. Wie eine seltsame Fü­gung mag es heute erscheinen, daß der Genueser Chri­stoph Columbns seine weltgeschichtliche Großtat nur gegen den Willen seiner Vaterstadt vollbringen konnte. Genua lieh ihm unbewußt uitd ohne tieferes Wissen um die Folgen, die Unterstützung nicht, die ihm Spanien — seine spätere Wahlheimat — freimütig und großzügig gewährte. So wurde Spanien berufen, die Saat zu ernten, die der Sohn Genuas gesät hatte. Aus einem geschichtlichen Dämmerzustand wuchs die Ibirische Halb­insel zu der imperiaken Größe eines wirklichen Welt­reiches in der erstmalig weltumspannenden Bedeutung dieses Begriffes empor. Gemessen an den Größen- und Kräfteverhältnissen der damaligen Welt übertraf das spanische Weltreich das heutige britische Imperium. Aus dem Raume des Mittelmeeres erwuchs so erneut eine Entscheidung, die für dieses Meer den Namen „Meer der Entscheidung" rechtfertigt. Aus der kühnen Pioniertat eines großen Sohnes Italiens entstand, in der ständigen geschichtlichen Wechselwirkung der Völ­ker des mittelmeerischen Raumes, gepaart mit dem Heroismus Spaniens, ein neues Weltbild. Die macht- politische Konzeption dieses Weltbildes war zwar bald grundlegenden Veränderungen unterworfen. Nicht verändert aber haben sich die ewiggültigen Gesetze, die den Raum des Mittelmeeres beherrschen und die ihn zwischen den Kämmen und Wellentälern der Welt- politik immer wieder zum Ausgangs- oder Mit­telpunkt tiefgreifender Weltentschei­dungen werden ließen.

Genua hat längst seinem großen Sohne wieder den Platz eingeräumt, der ihm gebührt. Sein Standbild empfängt den Besucher, der von der Landseite kommt. Sein Geburtshaus ist zu einem Heiligtum geworden. Allein es ist nicht nur ein Heiligtum Genuas: es ist die Verpflichtung eines größeren Italiens, des man-

polen im kmkreisungskonzern

Unverschämte „Warnungen" an die slchse — Höchst befremdende Pressekommentare

(Orsktberiobt unseres Wsrsckausr Vertreters)

Z. b. Warschau, 13. April

Die gesamte polnische Presse veröffentlicht einheitliche Leitartikel, die durch eine provokatorische Sprache gegen die Achsenmächte gekennzeichnet find. Die polnischen Blätter halten es dabei für angebracht, Deutschland und Italien vor weiteren Schritten zu „warnen" (!) und anderenfalls einen Krieg vorauszusagen (!). Das Regierungsblatt „Dobrq Wieczor" fügt noch hinzu, diese „Tatsache" werde ein hinreichender Hemmschuh sein, „um gewisse Pläne zu vereiteln". Gleichzeitig meint das Blatt, wie zahlreiche andere, daß England das albanische Unternehmen noch einmal „verzeihen" und Italien viel­

leicht doch noch die Bedenklichkeit weiterer Achsenpoliti-k einsehen werde (!).

Wie man sieht, schwimmt Polen schon ganz im eng­lischen Fahrwasser, fühlt sich zum Einkreisungskonzern gehörend und spekuliert auf eine angebliche Bruch- möglichkeit der Achse. Was die Blätter dieser, offenbar von London gewünschten Propaganda noch hinzufügen, sind böswillige Unterstellungen. So schreibt „Kurzer Warpzawski", Polen wolle die „Mißverständnisse" mit Deutschland durchaus nicht vertiefen. Aber die Hal­tung Deutschlands zeige, daß Berlin das Abkommen mit Polen loswerden wolle (!). Das englisch-polnische Bündnis wird dagegen in Warschau begeistert gepriesen, so vor allem von der „Eazeta Polska", die das „Wunder an der Themse" geradezu schwärmerisch verherrlicht.

britische Mittelmeer-Piraterie

iDrabtbsriebt unserer ösrlinsr LobrikllsilunZ)—

rd. Berlin, 13. April.

In dem Zusammenspiel zwischen London und Paris, das nach einem zweifellos verabredeten Regieplan die Einbeziehung möglichst vieler Staaten in den soge­nannten demokratischen „Anti-Angreifer-Pakt" verfolgt, zeigen sich einige neue Tendenzen, seit es ihm gelungen ist, Polen als Werkzeug gegen das national­sozialistische Deutschland zu gewinnen. Die britischen Einkreisungshetzer haben sich neue Ziele ausgesucht: Ihre Anstrengungen gelten den Völkern des europäi­schen Cüdostens, die nunmehr ebenfalls in die gefähr­lichen Vasallendienste Großbritanniens treten sollen.

Die Bemühungen Englands, das Hauptbetätigungs­feld seiner Panikmache und Lügenhetze nach dem Bal­kan und vor allem dem östlichen Mittclmeer zu ver­legen, werden von Frankreich durch willige Sekundan­tendienste unterstützt. Die französische Presse beteiligt sich nicht nur nach Kräften an der Ausstreuung er­logener Krisengerüchte und angeblicher Bedrohungen der südosteuropäischen Länder durch Deutschland oder Italien, sondern sie unterzieht sich auch mit Eifer der Aufgabe, gewissen Ländern engere Beziehungen mit Moskau schmackhaft zu machen.

Trotzdem aber begegnen die britischen Manöver im östlichen Teil des Mittelmeers gewissem Unbe­hagen in Paris. Seit dem Beitritt Spaniens zum Antlkominternpakt spukt in den französischen Gehirnen wieder einmal das Gespenst der „gefährdeten" Seever­bindungen nach Nordafrika. In Pariser Blättern liest man die bange Befürchtung, daß Spanien seine Häfen deutschen oder italienischen Kriegsschiffen zur Ver­fügung stellen könnte, oder man prüft mit gerunzelter Stirn die strategische Bedeutung der Balearen-Jnseln. Das Fazit dieser Ueberlegungen ist in einer ganzen Reihe französischer Blätter die beschwörende Auf­forderung an England, seine Flottenstreitkräfte wieder im westlichen Mittelmeer zu konzentrieren. Um Be­gründungen irgendwelcher Wünsche ist man ja in Paris nie verlegen, auf dem Gebiet der Greuelphantasie und Lügenhetze sind die französischen Giftköche minde­stens ebenso Meister wie ihre englischen und amerikani­schen Kollegen.

Das Erzeugnis sieht folgendermaßen aus: „Itali­enische Truppenlandungen in Ladiz", „Spanische Grenz­befestigungen in den Pyrenäen und in Marokko", „Franco schickt 80 000 Mann nach Afrika, um nach Fez oder Casablanca zu marschieren", „Bedrohung Gibral-

(Fortsetzung auf Sekte 3)

Personalunion Italien-Manien verkündet

Vlctor-kmanuel die albanische Krone angeboten — flufkebung der biskerigen Verfassung — Heute Proklamation des Vuce

Zsutscksn 8ckri(tlsitsr tsilnskmsncjsn

HOrsbtböriebt unseres Vsrtrstsrs in kam)

vr. v. L. Rom, 13. April.

Die verfassunggebende Versammlung Albaniens hat am Mittwochnachmittog beschlossen, die Krone Alba­niens dem König von Italien und Kaiser von Aethi- opien, Victor Emanuei III., zu übertragen. Die verfas­sunggebende Versammlung war von den Delegierten aller zehn Provinzen Albaniens sowie von den Vertre­tern der drei Glaubensbekenntnisse in Albanien be­schickt. Sie tagte in Anwesenheit des italienischen Außen­ministers Gras Ciano, des bisherigen italienischen Gesandte» in Tirana und des Befehlshabers des itali­enischen Expeditionskorps in Albanien, General Guzzoni.

Die oersassunggebendr Versammlung faßte folgende Beschlüsse:

1. Das in Albanien bestehende Regime ist abgeschafft, die bisherige Verfassung als Ausdruck dieses Regimes ist nnsgchoben.

2. Es wird eine Regierung gebildet, die durch die versossunggebendc Versammlung ernannt und mit Voll­machten ausgestattet wird.

3. Die Versammlung erklärt, daß alle Albanier, ein­gedenk und dankbar dcs Aufbauwerkes des Puck und des faschistischen Italiens für die Entwicklung und das Glück Albaniens, beschließen, das Leben und das Schick­sal Albaniens mit dem Italiens ganz eng zu verbinden und somit die Bande zu einer immer engeren Solidari­tät zu festigen. Abkommen, die dieser Solidarität die­nen, werden binnen kurzem zwischen Italien und Al­banien abgeschlossen werden.

4. Die verfassunggebende Versammlung als Mittler dcs einstimmigen Willens der Nation zur Erneuerung des albanischen Volkes beschließt, die Krone von Alba­nien 2r. Majestät Victor Emanuei lll. König von Italien und Kaiser von Acthiopien, für Sr. Majestät selbst und für seine Nachkommen in der Form einer Personalunion anzubieten.

Die Beschlüsse der verfassunggebenden Versammlung Albaniens wurden durch Akklamation einstimmig angenommen. Nach Schluß der Verlesung der Beschlüsse wurden begeisterte Kundgebungen laut.

öroße vegeisterung in Italien

Der Beschluß der verfassunggebenden Versammlung Albaniens wurde in den Abendstunden in der italie­nischen Hauptstadt bekannt. Er löste überall größte Begeisterung aus. Am 12. April, einem denk­würdigen Datum in der Geschichte Italiens, wurde damit ein Streben erfüllt, das das italiebische Volk seit einem Jahrhundert, seit den Zeiten BiSmarcks, ver­folgt hatte. Der Dank des italienischen Volkes gilt dem Duce und dem italienischen Heer.

Der Duce wird, wenn er die Beschlüsse des faschi­stischen Eroßrats vom Balkon des Palazzo Venezia am Donnerstagabend der römischen Bevölkerung verkündet, die stürmischen Huldigungen Roms und des gesamten italienischen Volkes entgegennehmen. Man sieht voraus, daß die am Donnerstagabend stattfindende Sitzung des faschistischen Großrats nur kurz sein und einen sehr formellen Charakter tragen wird. Die Annahme der

Krone Albaniens durch den König und Kaiser Victor Emanuel III. ist gewiß, muß jedoch durch den faschi­stischen Erograt als dem für alle Fragen der Verfassung des Königreichs Italien zuständigen Staatsorgan be­schloßen werden. Daß die Proklamation am gleichen ^agc stattfindet, da im englischen Unterhaus das italienische Vorgehen den Gegenstand der stunden­langen Rednerdcbatten abgibt, wird im italienischen Volt als bezeichnend für die Situation empfunden.

Unbeschreiblichen Jubel hat die Nachricht von der Antragung der Krone Albaniens an das Haus Savoyen unter den in Kalabrien in Süditalien lebenden Alba­nern ausgelöst, die dort in 69 Dörfern seit den Zeiten Mohammeds II., also seit fünf Jahrhunderten leben und deren Siedlungen in Kalabrien durch die Söhne des albanischen Nationalheldcn Skandcrbeg gegründet wur­den die vor den türkischen Verfolgungen aus Albanien nach Italien flüchteten.

Pas neue Kabinett in plbanien

Die verfassunggebende Albanische Nationalversamm­lung hat Stehet Perlazi zum Ministerpräsidenten ge­wählt.

Der neue Ministerpräsident, der vorläufig auch das Mmistermm für. öffentliche Arbeiten übernimmt, hat das.Kabinett wie folgt zusammengesetzt: Xchaver Dpi (>;ustizminister1, Themi Dino (Außenminister); Feizi Alizoi (Finanzminister); Adon Bega (Wirtschastsmini- ster); Ernest Kolizi (Erziehungsminister).

...„INI,„MINI..

Unasr Vsssasoisssl

(vis ksutiZs .4nsgabs umkakt 14 8sitsv)

Die nach Tirana einberufene verfassunggebende Nationalversammlung Albaniens verkündet die Personal-Union Italien—Albanien.

Der griechische Ministerpräsident Metaxas antwor­tete dem Duce, daß Griechenland Freundschaft mit Italien wünsche.

Die polnische Presse richtet unverschämte Warnun­gen an die Achse.

London steht in Erwartung der Erklärungen Cbam- bcrlains im Unterhaus.

„News Chronicle" unterschiebt Deutschland in Fortsetzung der englischen Liigenkampagne Anarisss- absichten auf Holland.

14 Todesopfer forderte eine schwere Kohlenstaub­explosion in Sachsen-Altcnburg.

Zum 8V. Geburtstag des Führers werden ab heute neue Führerbriefmarken und -Postkarten aus­gegeben.

Die Panzerabwehr-Abteilung 22 tritt mit ihrer dritten kulturellen Veranstaltung hervor.

Ein großes Umlegungsverfahren im künftigen Hafenerweiterungsgebiet auf dem rechten Weser­user ist im Gange.