Ausgabe 
(13.5.1940) Nr. 129
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vremer Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der NationaisoziaUsten Vremens

flmtliches verkündungsblakt des Beichsstakchalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 129/10. Zaffrgang

Pfingsten 1940

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deutsches westlieer in raschem Vormarsch

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Berlin, 12. Mai.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Das stärkste Fort der Festung Lüttich, Eben Cmael, das die Uebergänge über die Maas und den Albert- kanal bei und westlich Maastricht beherrscht, hat sich Sonnabendnachmittag ergeben. Der Kommandant und lang Mann wurden gefangengenommen. Das Fort wurde schon am 10. Mai durch eine ausgesuchte Ab- teilung der Luftwaffe unter Führung von Oberleutnant Witzig und unter Einsatz neuartiger Angrisfsmittel kampfunfähig gemacht und die Besatzung niedergehalten. Als es einem von Norden angreisenden Verband des Heeres nach hartem Kampf gelungen war, die Ver­bindung mit der Abteilung Witzig herzustellen, hat die Besatzung ihre Waffen gestreckt.

Lettische Flieger schützen lransportschiffe

Berlin, 12. Mai.

Nachdem die Unternehmungen in Norwegen zu einem ge­wissen Abschlug gekommen sind, mutz auch eines Teiles der deutschen Luftwaffe gedacht werden, von dem bisher wenig gesagt und geschrieben wurde. Es sind dies die Fliegerver­bände, die im Skagerrat. Kattcgatt und in der westlichen Ost­see zur Sicherung der Transporte und bei den U-Boot-Jagdon Verwendung fanden. In unermüdlichem, schärfstem Einsatz und schwierigsten Verhältnissen bei Tag und Nacht sorgten diese Staffeln für den sicheren Bcgleitschutz der Transport­schiffe. Im Kampf gegen feindliche U-Boote gelang es ihnen, 1V bis 15 dieser, die Transporte bedrohenden Boote zu ver­nichten und diele andere des öfteren so unter Wasser zu drücken, »atz eine Angrisfsmöglichkcit aus deutsche Schisse ge­nommen wurde. Auch diese Einheiten der Luftwaffe haben dadurch wesentlich zu der Beendigung der Operationen in Norwegen beigetragen.

NegnauS spricht von »Friedensliebe"

Berlin. 12. Mai.

In einer nächtlichen Rundfunkrede an das französische Volk erklärte der nunmehr endgültig zu Churchills Kammerdiener beförderte französische Ministerpräsident Rchnaud, die franzö­sischen Soldaten hätten inzwischen die belgisch- Grenze über­schritten, um einemjahrhundertealten Feind" entgegenzutre­ten. Deutschland habe seit Jahren Frankreichs Friedensliebe

Feindliche Bomben auf kinderspielplahr

13 Kinder bei dem Angriss auf das offene Freiburg getötet Gipfelpunkt bestialischerKampsesweisc"

Berlin, 12. Mai.

Wie bereits mitgeteilt, haben am 18. Mai drei feindliche Flugzeuge die offene Stadt Freiburg im Brcisgau mit Bom­ben angegriffen, obwohl sich in Freiburg keinerlei militärische Anlagen befinden. Die feindlichen Flugzeuge bcwarscn dabei einen Kindcrspiclplatz mit Bomben, aus dem sich eine grötzerc Anzahl von Kindern sorglos vergnügte. 13 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren wurden durch den Bombeneinschlag ge­tötet. (Siehe unseren heutigen Leitartikel,)

Don englischer Seite wird mit-verdächtiger Eile erklärt, eng­lische Flugzeuge feien an diesem Frontabschnitt am Freitag nicht tätig gewesen. Es wird gleichzeitig von London aus dar­aus hingewiesen, Frankreich habe sosort nach den Ereignissen vom Freitag erklärt, daß es jetzt freie Hand aus dem Gebiet der Luftangrifse habe. (!). Sollte London vielleicht mit dieser Erklärung erneut versuchen, die eigene Schuld an der Kriegs- verschärsung zu vertuschen?

flntideulsche Kundgebungen in ffoUSndischen SrSdten 1

Berlin, 12. Mai.

Havas gibt aus Brüssel Meldungen des belgischen Rund­funks über antideutsche Kundgebungen in verschiedenen hol­ländischen Städten. Die Schaufensterscheiben mehrerer deutscher Büchereien sollen zertrümmert worden sein. Weiter habe die holländische Polizei deutsche Reisebüros und andere deutsche Agenturen geschlossen.

-i-

Nachdem die vorliegenden Meldungen sich ausschließ­lich auf belgische und französische Quellen berufen, wol­len wir zunächst eine Bestätigung dieser ungeheuerlichen Berichte aus anderen Quellen abwarten. Sollten sich diese Berichte jedoch bewahrheiten, dann mutz sich die hollän­dische Regierung darüber im klaren sein, daß Deutschland angesichts der zahlreichen holländischen Staatsbürger in­nerhalb des deutschen Reichsgebietes genügend Möglich­keiten besitzt, um schnell und drastisch mit den notwendigen Repressalien zu antworten. Es ist Sache der holländischen Regierung, sich zu den vorliegenden ungeheuerlichen Mel­dungen schnellstens zu äußern und sie glaubwürdig zu dementieren.

mitzachtet (I), um sich auf den Krieg vorzubereiten. Der Füh­rer wolle nun eine alte Rechnung mit Frankreich begleichen.

Ausgerechnet der Mann also, der im Sold der britischen Plutokratie seit 1933 ständig zum Kriege gehetzt hat, der die mit eiserner Konsequenz vom Führer immer wieder betonte Fricdonsbcreitschaft des deutschen Volkes systematisch sabo­tiert hat, der mit üblen Schlichen und brutalem Terror jede Regung der Vernunft in Frankreich unterdrückt, der Mann, dem Börseninteressen und anrüchige Geldgeschäfte wichtiger sind als das Blut' seines eigenen Volkes, dieser Mann, aus­gerechnet dieser Mann wagt es, von französischer Friedens­liebe zu sprechen und Deutschland jahrelange Angriffsabsich­ten zu unterschieben. Auf eine derartig unverschämte und gleichzeitig verächtliche Heuchelei gibt es nur eine Antwort: Europa wird erst dann in einer gereinigten Atmosphäre auf­atmen, wenn die deutsche Wehrmacht den Giftratten an der Seine und Themse endgültig ihre Giftzähne ansgcbrochen haben wird.

vb. Fllhrerhauptquartier, 12. Mai Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Das deutsche Westheer hat nach Ueberschreiten der hol­ländischen, belgischen und luxemburgischen Grenze die feindlichen Erenztruppen in Holland und Belgien über­all geworfen und ist trotz Zerstörung von zahlreichen Brücken und Sperren aller Art in rasch fortschreitendem Angriff. Fallschirm- und Luftlandetruppen sind an ver­schiedenen Plätzen abgesetzt und im Begriff, die ihnen obliegenden Sicherungsaufgaben durchzuführen.

2m rollenden Einsatz unterstützen Verbände der Lust- waffe das Vorgehen des Heeres, indem sie Befestigungs­anlagen und Stellungsbauten, Marschkolonnen und Truppenlager angriffen, Straßen, Eisenbahnlinien und Brücken durch Vombentresfer beschädigten oder zerstör­ten. Die weitreichende Aufklärung brachte Klarheit über die feindlichen Heeresbewegungen.

Mit massierten Kräften führte die deutsche Lustmasse ferner am 10. Mai den ersten Großangriff gegen die Basis der feindlichen Lustwafse in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. 72 Flugplätze wurden ange­gossen, drei- bis vierhundert feindliche Flugzeuge am Boden vernichtet, zahlreiche Flugplatzanlagen und Hallen durch Brände und Explosionen zerstört. Beson­ders empfindlich ymrden die französischen Luftstütz­punkte Metz, Nancy, Reims, Rommillq, Dijon und Lyon getroffen. 2n Luftkämpfen verlor der Feind 23 Flugzeuge. 11 eigene Flugzeuge wurden abgeschossen, 15 weitere werden vermißt.

Der Feind grisf, wie schon gemeldet, am. Mai die Stadt Freiburg i. Breisgau mit Bomben an und warf in der Nacht vom 1i>. zum 11. Mai Brand- und Split­terbomben auf drei Orte im Ruhrgebiet, wobei zwei

Rom, 12. Mai.

Im Mittelpunkt der Sonnabcndsttzung des römischen Se­nats standen die ausführlichen und wiederholt mit stärkstem Bestall unterstrichenen Darlegungen des Unterstaatssekrctärs im Marincministerium, Vizeadmiral Cavagnari, der einlei­tend betonte, daß die politischen Ereignisse des vergangenen Herbstes mit den großen italienischen Flottenmanövern zu­sammenfielen, so daß die Mobtlisation der italienischen Ma­rine in allerkürzester Frist zu Ende geführt werden konnte. Die Marine befinde sich in einem Zustand bewaffneter Wach­samkeit.

Admiral Cavagnari ging. aus die Rückwirkungen des Krie­ges in bczug auf Italien und sein Flottenbauprogramm ein. Die schwere Störung, die die französisch-britische Kontrolle dem internationalen Schiffsverkehr zufügt, wird insbesondere von den Mittclmcerstaaten empfunden, und zwar in aller­erster Linie von Italien aus Grund seiner geographischen, strategischen und wirtschaftlichen Lage, die notwendigerweise geändert werden müsse, weil sie im Gegensatz steht zum natür­lichen Recht der Völker." (Lebhaftester Beifall, an dem sich auch der Duce beteiligte.)

fluge um kluge

1. L. 0. Bremen, 12. Mai.

Stark und zielbewußt bricht sich zur Sicherstellung der holländischen und belgischen Neutralität der rechte. Flü­gel der gewaltigen deutschen Westarmee seinen Weg durch Belgien und die Niederlande, von woher noch vor drei Tagen England und Frankreich ins Ruhrgebiet einzufallen gedachten. Bewundernd und den Atem ver­haltend blickt das deutsche Volk auf den neuen Kriegs­schauplatz, auf dem nunmehr durch das neutralitäts- widrige Verhalten Hollands und Belgiens die deut­schen Truppen sich mit denen Englands und Frankreichs messen können, ohne erst eine Maginot-Linie überwin­den zu müssen, hinter der so glaubten es London und Paris sich erlauben zu können untätig hockend

Zivilpersonen getötet, mehrere verletzt und geringer Sachschaden verursacht wurde. Drei feindliche Flug­zeuge wurden durch Flak abgeschossen.

Versenkt wurden: durch Bomben zwei Handelsschiffe mit 5066 und 2IÜV Tonnen zwischen Calais und Dün- kirchen, durch ein eigenes U-Boot ein feindliches U-Boot, durch ein Schnellboot ein feindlicher Zerstörer.

In Norwegen ist die Lage unverändert. Vor Narvik gelang es, ein britisches Schlachtschiff und einen Kreu­zer mit mehreren Bomben verschiedenen Kalibers zu treffen. ,

Las knde eines Fietslugangriffs

(Von Zoncksrbericbtsrstattsr lliicb l-upolck)

.12. Mai. (pic.1

Am Tage des Einmarsches deutscher Truppen nach Belgien und in die Niederlande wagte es ein englisches Kampfflug­zeug vom TYP Bristol-Blcnheim im Ticsslugangriff aus eine Rhcinbrücke,, unsere vorrückenden Kolonnen zu gefährden. Doch dieser 'Versuch ist den Briten schlicht bekommen. Vier Schüsse der leichten Flak genügten und schon begann die englische Maschine so bedenklich zu schaukeln, daß sie mit einem Flügel einen Hügel dicht hinter der Uferböschung streifte. Das gab ihm den Nest. In hundert Teile zerbarst das britische Flugzeug. Zwei Mann der Besatzung waren sofort tot, der Dritte, ein Ossizier, wurde schwer ver­letzt ins nächste Lazarett gebracht.

Söring in seinem ffauptquartier

Berlin, 12. Mai.

Gencralfeldmarschall Göring hat sich am 8. Mai in sein Hauptquartier begeben.

Was das italienische Flottenbauprogramm betrifft, so wür­den dieses Jahr programmgemäß die beiden erstenSupcr- schlachtschissc" sowie die beiden letzten modernisierten Schlacht­schiffe in Dienst gestellt werden. Im kommenden Juni werde das vierte 35 888-Tonnen-Tchiff,Noma", vom Stapel lausen, während die Vorbereitungen zur Indienststellung der im ver­gangenen November vom Stapel gelaufenenJmpcro" rasch vorwärtsschreiten. Der Bau der Serie der zwölf 3488-Tonnen- Krcuzcr mache gleichfalls rasche Fortschritte, desgleichen das Programm der U-Boot-Flottc. Neue Unterwassereinheitcn und Torpedoboote sowie zwei große Kreuzer würden alsbald auf Kiel gehen.

Abschließend wies Admiral Cavagnari aus die Bedeutung der Indienststellung der vier großen Einheiten hin, sowie auf das Erscheinen der italienischen 35 vvv-Tonncn-Einheitcn, die sicherlich in vieler Hinsicht bedeutsame Rückwirkungen haben werde. Ebenso wichtig wie die Einheiten selbst sei aber die Ausbildung der Offiziere und Mannschaften, denen das faschistische Italien eine vorbildliche Schulung zuteil werden lasse. Bereits heute benötige die Marine im Kriegsfalle 18 888 Offiziere und 16 888 Mann.

Nach der mit langanhaltendcm Beifall aufgenommenen Rede des Admirals Eabagnaris wurde der Voranschlag des Marincministcriums sllr das Haushaltsjahr 1948/41 ange­nommen. Anschließend nahm der Senat auch den Haushalts­plan für das Heeres- und Luftsahrtministcrium ohne Dis­kussion an.

»Neuer Sankrionszustand geschaffen"

. Rom. 12. Mai.

Englands Druckversuche auf Italien mit Entsendung von Teilen der Heimatflvtte ins Mittelmeer werden vonMilizia Fascista", dem Organ, der saschistischen Miliz, als ein zwar künstliches aber gefährliches Einschüchterungsmanöver ge- brandmarkt. Die britische Blockade habe wahrhaft untragbare Formen und Eigenschaften angenommen.

Die Daumenschraube gegen Italien sei noch stärker ange­zogen worden. Ein neuer Sanktionszustand sei geschaffen. Man müsse demgegenüber mit aller Deutlichkeit erklären, , daß das faschistische Italien nicht gewillt ist, einen Druck dieser Art lange zu dulden.

die Engländer und Franzosen warten wollten, bis Hungersnot und Krankheit der Fragen und Kinder in Deutschland die deutschen Männer zwang, vor dem Feinde zu kapitulieren, Reich und Ehre preiszugeben und sich, so wie es die Plutokratien wünschen, als Knechte an London und Paris zu verdingen Daß die Hungerblockade eines 80-Millionen-Volkes ebenso un­menschlich und herzlos ist wie Eiftgasbomben und Ba- zillenkrieg, haben verschiedene Engländer- und Fran­zosen, die bisher noch einen Funken Anstand in ihrer Brust trugen, selbst schon zugegeben. Und begreiflich ist, daß die Kriegsverbrecher an der Themse und Seine es zu­letzt selber nicht mehr glauben wollten, sie könnten ihren ruchlosen Massenmordanschlag, den die Hunger­blockade für Millionen deutscher Frauen und Kinder bedeutet, noch vollführen, bevor ihnen das deutsche Schwert den teuflischen Plan zerstörte. In genialster Zusammenarbeit von wirtschaftlicher Vorsorge, Diplo­matie und Wehrmacht hat der Führer den Plan eines unerbittlichen Hungerringes um Deutschland Stück für Stück zerschlagen. Und übrig bleibt heute, nachdem die Westmächte nun noch ihre letzte Zuflucht zum Durch­marsch durch Belgien und Holland nehmen wollten, der offene und ehrliche Frontalkampf ihrer Heere gegen die gewaltige Prankenschläge austeilende deutsche Wehr­macht.

Lee Viklator knglands

Was es für die Kriegsverbrqcher in London und Paris bedeutet, ihre Pläne auf Aushungerung Deutsch­lands zerschlagen zu sehen und ihre Streitkräfte nun Auge in Auge den deutschen Streitkräften gegenüber­stellen zu müssen, mag aus dem Rücktritt Chamberlains entnommen werden, der sein politisches Spiel gegen Deutschland endgültig verloren gab. Und es mag ent­nommen werden aus dem Aufrücken des halb aus Hans­wurst, halb aus Gangster zusammengesetzten Churchills zum Diktator Englands. Nachdem Chamberlain erst ein­mal im Unterhaus zugegeben hatte, daß das englische Volk das ganze Ausmaß der Gefahr, in die es seine dem Juden- und Freimaurertum hörigen Kriegstreiber gebracht haben, nicht erkennen könne, konnte Chamber­lain, der ja selber einer der gewissenlosesten judenhöri- gen Kriegsverbrecher ist, natürlich nicht mehr länger Ministerpräsident in England sein. Das englische Volk will keinen Mann an seiner Spitze, der das ganze Aus­maß der Gefahr, in die sich England mutwillig begeben hat, kennt, ohne eine wirksame Hilfe dagegen zu wissen. Da ist ihm schon der ebenso sture wie dumme und drauf­gängerische Churchill, diese Person gewordene Lüge und Gemeinheit, lieber, wenigstens, solange er noch den Engländern vorzuschwindeln vermag, datz die Dinge nun bald einen ganz anderen, und zwar einen für Eng­land günstigen Verlauf nehmen müßten, sobald es ihm ohne Rücksicht auf Menschlichkeit und Anstand den Kampf zu führen erlaubt. Da er nun Diktator Eüg- lands geworden ist, will und wird er natürlich auch so den Kampf führen, wie er ihm vorschwebt, so daß sich sehr wohl das Wort, das der englische Arbeitsminister Vrown unter dem vernichtenden Eindruck der von Chamberlain vorher zugegebenen katastrophalen Nieder­lage Englands in Norwegen gesprochen hat, bewahr­heiten kann, das Wort, demzufolge die gesamte Be­völkerung Englands, bevor dieser Krieg vorbei ist, alles dem britischen Staat werde geopfert haben. Wir setzen hinzu, daß davon ausgenommen sein wird: die englische Plutokratie, die inzwischen schon zur rechten Zeit die aus dem Blute des englischen Vol­kes und dem Jammer der europäischen Menschheit er­rungenen Gewinne nach Kanada oder USA. wird ver­bracht haben.

warum lffurchill offne lffamberlainr

Man möchte es wenn man es angesichts des unge­heuren Ringens der deutschen Wehrmacht gegen die Heere Frankreichs und Englands über sich bringen konnte, zu lachen am liebsten einen Witz der Welt-

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Das deutsche Westheer befindet sich auf breiter Front in raschem Vormarsch.

Lüttichs stärkstes Fort wurde mit neuartigen Kampfmit­teln erobert.

Der OKW.-Bericht dom gestrigen Tage meldet Einzel­heiten über den ersten Großangriff gegen die Basis der seindlichen Lustwafse.

Die plutokratischcn Kricgshctzer stehen im Zeichen einer starken Nervosität.

England plant Besetzung irischer Häfen.

Die Westmächte besetzten in Piratenart Insel« Nieder- ländisch-Wcstindicns. ,

Japan bereitet sich aus totalen Kricgszustand vor. ,

Bei dem ungeheuerlichen französischen Bombenangrisf aus die offene «ladt Freiburg wurde ein Spielplatz mit spie­lenden Kindern bombardiert.

Der Führer hat dem Flicgerlcutnant Baumbach aus Cloppenburg das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ver­liehen.

In Bremen wird eine umfangreiche Blutspendeorgani­sation eingerichtet.

Am 15. und 16 . Mai besucht Reichshauptamtsleiter Hil» genscldt den Rordseegau.

ptutokraten geben stgressionsplöne zu

kin weiterer veweio für die deutschfeindliche ffaltung velgiens

Verlkn, 12. Mai.

Der Londoner Nachrichtendienst veröffentlicht eine Mitteilung über die Bewegung der englisch- französischen Truppen in Belgien, die ein neues klares Eingeständnis der offensichtlich seit langem be­stehenden Aggressionsabsichten der Westmächte enthält. Es heißt in der Mitteilung u. a., daß die Ee- fcchtsberührung mit den deutschen Truppen hergestellt sei. Es sei allerdings unwahrscheinlich, daß in der nächsten Zeit genauere Angaben gemacht werden könnten. Die Operationen vollzögen sich jedoch in voller Uebereinstimmung mit dem sür diesen Zweck ausgearbeiteten Plan. s!) Weiter wird erklärt, das bri­tische Expeditionskorps sei auf belgischem Gebietherzlich begrüßt" worden ein Beweis mehr für die neutrale" Haltung der belgisi'. -> Bevölkerung.

eroßangriff gegen die vasjs der feindlichen Luftwaffe

Bombentreffer auf britisches Schlachtschiff und einen kreuier vor Narvik

Italiens Flotte steig bereit!

Vizeadmiral lavagnari über teistungssiiirke und flusbau der italienischen SeestreitkrSfte