Ausgabe 
(11.5.1940) Nr. 128
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vremer ZeAm

parteiamtliche Tageszeitung

Vas Amtsblatt des Regierenden vürgermeisters der Freien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblatt des Neichsstattlialrers in Mdenburg und vremeo

Nr. 128 / 10. Jahrgang

Sonnabend, 11. Mai 1840

kinzelpreis 15 Rpf.

gegen vedroliung des Nichrgebiets

fluch in Holland und Velgien Kam der süHrer den Vestmdchten zuvor!

fldolf Hitler an der front

Fjihrerquartier, 10. Mai.

Das OKW. gibt bekannt: Angesichs der un­mittelbar bevorstehenden feindlichen Kriegsaus­weitung auf belgischem und holländischem Gebiet und der damit verbundenen Bedrohung des Ruhr­gebiets ist das deutsche Westheer am 10. Mai bei Morgengrauen zum Angriff über die deutsche Westgrenze auf breitester Front angetreten.

Gleichzeitig hat die Luftwaffe mit großem Er­folg die feindlichen Flugplätze angegriffen und mit starken Verbänden zur Unterstützung des Heeres in den Erdkampf eingegriffen.

Um die Gesamt-Operationen der Wehrmacht zu leiten, hat sich der Führer und Oberste Befehls­haber an die Front begeben.

feindlicher widerstand gebrochen

Britisches U-Boot bei Terschelling versenkt Schnellboot versenkt seindlichen Zerstörer

Berlin, 18. Mai.

Das OKW. gibt bekannt:Die deutschen Truppen haben heute um S.38 Uhr die holländische, luxemburgische und bel­gische Grenze überschritten. Feindlicher Widerstand in Grenz­nahe wurde überall in scharfem Zugriss. vielfach im engsten Zusammenwirken mit der Luftwaffe, gebrochen. Gin deut­sches U-Boot hat im Scegcbiet Terschelling ein britisches 11- Boot versenkt. Ein deutsches Schnellboot versenkte im Lause von Operationen in der Nordsee einen feindlichen Zerstörer durch Torpedoschutz."

Nördlich der Themse schotz ein deutsches Aufklärungsflug­zeug nach kurzem Kamps ein englisches Jagdflugzeug vom Muster Spitcfire ab. .

Bei einem Luftangriff aus Bergen wurden zwei britychc Bombenflugzeuge von deutscher Flakartillerie abgeschossen.

Me Ijssel erreicht

Maastricht und Malmedy in deutscher Hand

Berlin, 11. Mai.

Die deutschen Truppen haben in den ersten Nachmit­tagsstunden die Jjsscl erreicht und die Maas auf hollän­dischem Gebiet an mehreren Stellen überschritten; Maastricht und die Brücken über den Albert-Kanal west­lich der Stadt sind in unserer Hand. Malmedy ist ge­nommen. Weiter südlich haben durch Luxemburg vor­gehende Truppen die belgische Grenze überschritten.

Luftangriff auf offene Stadt freiburg

24 Zivilpersonen getötet

Berlin. 11. Mai.

Am 18. Mai haben drei feindliche Flugzeuge die offene Stadt Freiburg inr Breisgau, die völlig außerhalb der eige­nen Operationen liegt und keine militärischen Anlagen aus­weist, mit Bomben angegriffen. Die Bomben fielen in der inneren Stadt nieder und töteten 24 Zivilpersonen.

Zur Begeltung dieses völkerrechtswidrigen Vor­gehens wird die deutsche Lustwaffe in derselben Weise antworten. Von jetzt ab wird jeder weitere planmäßige feindliche Bombenangriff aus die deutsche Bevölkerung durch fünffache Anzahl deutscher Flugzeuge auf eine englische oder französische Stadt erwidert werden.

»

Dieser feige Angriff feindlicher Bomber auf die eine offene deutsche Stadt ist eine derart gemeine und fri­vole Tat, daß der deutschen Sprache das Wort fehlt, um sie in ihrer ganzen abgrundtiefen Verwerflichkeit zu brandmarken! Unsere Abscheu ist um so stärker, als die deutsche Luftwaffe auf Befehl des Führers bei allen ihren Angriffen stets nur ein Vorbild humaner ritterlicher Kampfesweisc gab. Die Ankündigung der deutschen Vergeltungsmaßnahmen dürfte dem Gegner den Ernst der Lage, in die ihn seinSpiel" mit dem Feuer gebracht hat, mit ausreichender Deutlichkeit zum Bewußtsein gebracht haben!

tkamberlaln gestürzt

Churchill Ministerpräsident

Berlin, 11. Mai.

Wie Reuter amtlich bekanntgibt, hat Chamberlain aus sein Amt als Premierminister und Erster Lord des Schatzamtes am Freitagabend verzichtet. Ministerpräsi­dent wurde der Oberkriegshetzer Churchill, Wie weiter verlautet, soll Churchill alle Minister gebeten haben, vorläufig aus ihrem Posten zu bleiben.

Deutschland nimmt das einfach zur Kenntnis. Es ist zum entscheidenden Kampf für seine Zukunft angetreten und wird diesen Kampf bis zum Sieg zu Ende führen. Nachdem Deutschland die Vernichtung?- und Aggressions­pläne der Westmächte in unwiderleglicher Weise auf­gedeckt hat, wird die gesamte Weltöffentlichkeit wissen, wofür das Reich kämpft. (Siehe auch Seite 2)

flufrus des sülzrers an die Soldaten der Westfront

Berlin, 1i>. Mai.

Soldaten der Westfront!

Die Stunde des entscheidendsten Kampses für die Zukunft der deutschen Nation ist gekommen. Seit 399 Jahren war es das Ziel der englischen und französischen Machthaber, jede wirkliche Kon­solidierung Europas zu verhindern, vor allem aber Deutschland in Schwäche und Ohnmacht zu erhalten. Zu diesem Zweck hat allein Frankreich in zwei Jahrhunderten an Deutschland 31mal den Krieg erklärt.

Seit Jahrzehnten ist es aber auch das Ziel der britischen Weltbeherrscher, Deutschland unter allen Umstände» an seiner Einigung zu verhindern, dem Reich aber jene Lebensgüter zu verwei­gern, die zur Erhaltung eines 89-Millionen-Volkcs notwendig sind. England und Frankreich haben diese ihre Politik durchgeführt, ohne sich dabei um das Regime zu kümmern, das jeweils in Deutschland herrscht«. Was sie treffen wollten, war immer das deutsche Volk. Ihre verantwortli­chen Männer geben dieses Ziel heute auch ganz offen zu.

Deutschland soll zerschlagen und in lauter kleine Staaten aufgelöst werden. Dann verliert das Reich seine politische Macht und damit die Möglichkeit, dem deutschen Volk seine Lebensrechte auf dieser Erd« zu sichern. Aus dem Grunde hat man auch alle meine Friedensversuche zurück­gewiesen und uns am 3. September vorigen Jahres den Krieg erklärt.

Das deutsche Volk hat keinen Haß und keine Feindschaft zum englischen oder zum französischen Volke. Es steht aber heute vor der Frage, ob es leben oder ob es untergehen will. In we­nigen Wochen hatten die tapferen Truppen unserer Armeen den von England und Frankreich vorgeschickten polnischen Gegner niedergeworfen und damit die Gefahr aus dem Osten beseitigt. Daraufhin haben England und Frankreich beschlossen, Deutschland vom Norden her anzugreifen. Seit dem 9. April hat die deutsche Wehrmacht auch diesen Versuch im Keim erstickt.

Nun ist das eingetroffen, was wir schon seit vielen Monaten immer als eine drohende Gefahr vor uns fahrn. England und Frankreich versuchen unter Anwendung eines gigantischen Ab­lenkungsmanövers im Südoste» Europas über Holland und Belgien zum Nuhrgebiet vorzu­stoßen.

Soldaten der Westfront! Damit ist die Stunde nun für euch gekommen.

Der heute beginnende Kampf entscheidet das Schicksal der Deutschen Nation für die nächsten 1990 Jahre.

Tüt jetzt eure Pflicht.

Das deutsche Volk ist mit seinen Segenswünschen bei euch.

Adolf Hitler.

Starker kmfah der deutschen Luftwaffe gegen Westen

Zahlreiche einheilen auf belgischen und hollöndischen slugpltihen gelandet einnähme eines belgischen forts

ünd. Berlin, 10. Mai.

Die deutsche Luftwaffe startete bei Morgengrauen des 10. Mai mit starken Verbänden aller Art zum Einsatz gegen Westen und landete zahlreiche Einheiten auf belgischen und holländischen Flugplätzen. Die Flugplätze und ihre Umgebung wurden in kurzer Zeit in die Hand der deutfchen Luftwaffe gebracht. Die in Ost- und Mittelsrankreich gelegenen Flugplätze waren das Ziel über­raschender deutscher Bombenangriffe, die Flugzeuge und Flughäfen zerstörten und große Brände hervorriefen. Die Flugplätze Saint Omer, Vitry le Francois und Metz wurden nach­haltig zerstört.

Nachdem die belgische Regierung englische und französische Truppen ins Land gerufen und die holländische Regierung den Kriegszustand zwischen Holland und Deutschland erklärt hat, wurden die deutschen Luftangriffe auch auf militärische Ziele Belgiens und Hollands ausgedehnt. Dabei wurden u. a. auch die Flugplätze von Antwerpen und Brüfsel erfolgreich mit Bomben belegt.

Verbände der Luftwaffe unterstützten das Vorgehen des Heeres und waren maßgeblich an der Einnahme eines der stärksten belgischen Forts beteiligt. Hierbei zeiäpieten sich besonders durch Kühnheit und Schneid Hauptmann Koch und Oberleutnant Witzig aus. Der Führer und Oberste Befehlshaber verlieh diesen beiden Offizieren das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

kngland vergewaltigt Island

Amsterdam, 19. Mai.

Nach einer Meldung aus London hat das britische Auswärtige Amt mitgeteilt, daß englische Truppen in Island gelandet seien. Das militärische Vorgehen ge­gen die schwachbevölkerte abgelegene Insel wird mit dem fadenscheinigen Vorwandbegründet", daß es seit der Besetzung Dänemarks durch deutsche Truppen not-' wendig geworden sei, mit der Möglichkeit einer Lan­dung Deutschlands in Island zu rechnen. Es sei selbst­verständlich, daß dieser Angriff durch die isländische .Regierung allein nicht abgeschlagen werden könne, da sie zu schwach sei und somit das Land vollkommen in die Hände der Deutschen fallen würde. Die Regierung Seiner Majestät habe deshalb beschlossen, diese Mög­

lichkeit dadurch auszuschalten, daß sie selbst Streit­kräfte in Island landete, und sie habe diese Operation Freitagmorgen durchgeführt.

Es bedarf keines Hinweises, daß die Behauptungen, daß Island von Deutschland bedroht gewesen sei, ein dürftiger Vorwand für diese verbrecherische Aktion der britischen Regierung ist. Dieser Beweis schließt die Kette der Kriegsausweitungsaktionen Englands und Frank­reichs im Norden. Nachdem die Engländer durch ent­schlossenes und schnelles deutsches Handeln wieder ein­mal zu spät gekommen sind, versuchen sie, durch diese strategische Operation" in einer abgelegenen Gegend ihrem unzufriedenen Volk eine Art von Entschädigung zu bieten.

Deutschland ist sich seiner Schicksalsstunde bewußt

ck. s. v. Bremen, 11. Mai.

Der auf Geheiß des Weltjudentums und der Frei­maurerei zur Zertrümmerung des Reiches, zur Beseiti­gung des Führers und zur Vernichtung des deutschen Volkes von England und Frankreich an Deutschland erklärte Krieg ist in sein entscheidendes Stadium ge­treten. Während es die Kriegsverbrecher an Seine und Themse fertigbrachten, den Anschein zu erwecken, als wollten sie, weil der Anschlag auf Norwegen miß­glückte, nun dem Eroßdeutschen Reich vom Südosten Europas her in den Rücken fallen, hatten sie insgeheim den Einfall nach Holland und Belgien beschlossen und aufs kleinste vorbereitet in der Absicht, zum Ruhr gebiet vorzustoßen, um die Waffen­schmiede des Deutschen Reiches und alles, was für Deutschlands Verteidigung unentbehrlich ist, zu ver­nichten. Aber wie stets in schicksalsentscheidenden Augen­blicken hat auch jetzt wieder des Führers staatsmänni- sche Voraussicht mit dem Scharfblick des Feldherrn der Feinde ruchloje Pläne durchkreuzt, und hat nach dem guten deutschen militärischen Grundsatz, wonach der Hieb die beste Parade ist, den deutschen Truppen be­fohlen, nun ihrerseits in Holland und Belgien einzu­rücken.

Es mögen die Regierungen in Holland und Belgien nun ja nicht die Geschmacklosigkeit begehen zu behaup­ten, daß Deutschland ihre Neutralität verletzt habe. Es gab schon bestimmt in den letzten Monaten des Krieges und eigentlich auch schon vorher keine hol­ländische und belgische Neutralität mehr, und wenn man in der von Juden und Freimaurern geleiteten und be­einflußten Weltpresse dennoch von einer solchen sprach und spricht, so ist durch die gleichzeitig mit dem deut­schen Memorandum an Belgien. Holland und Luxem­burg veröffentlichten Dokumenten, insbesondere mit dem Bericht des OKW. vom 4. Mai, einwandfrei klar erwiesen, daß alle erlogenen Konstruktionen, die eine holländische und belgische Neutralität vortäu­schen wollen, den Tatsachen einfach nicht standzuhalten vermögen. Wie die Tschecho-Slowakei, wie Polen und wie zuletzt Norwegen blind im Schlepptau der von Juden und Freimaurern gemachten Politik segelten, so hatten auch Holland und Belgien sich völlig dem Einfluß dieser Politik ergeben und als willige Werk­zeuge der Kriegsverbrccher in London und Paris sich damit abgefunden, daß sie eines Tages an der Seite Englands und Frankreichs an dem Vernichtungskampf gegen Deutschland teilnehmen würden.

Die schon von König Albert seinerzeit verkündete Po­litik der Unabhängigkeit war eine ganz frivole Lüge, wie nicht allein der strategische Ausbau der Grenzbefesti­gungen auf der einen und die völlige Vernachlässigung der belgischen Grenzbefestigungen auf der anderen Seite deutlich zeigt, sondern wie ebenso deutlich ersichtlich war aus dem Verbrüderungsfest mit der unverschämten Hetze gegen die deutsche Wehrmacht, das 1939 gelegentlich des Besuches französischer Ehrenkompanien in Velgien vor sich ging. Die zwischen dem Ehef des belgischen General- stabs und dem französischen Oberst Fyda mit Billigung des belgischen Kriegsministeriums vereinbarte gemein­same Spionage an der deutschen Wehrmacht spricht für sich selbst. Und zwar Bände, so wie Hollands ständiges Zusammenarbeiten mit dem englischen Geheimdienst ja gleichfalls jedes Wort zur sog. holländischenNeutrali­tät" überflüssig macht.

Nichts unternahmen die Regierungen im Haag und in Brüssel, um den von Frankreich und England an

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Unser ^aysssereysL

Nach Aufdeckung hinterhältiger Kricgspläne der West- macht-, denen zufolge sie durch holländisches und bel­gisches Gebiet nach Deutschland einbrechen wollten ist die deutsche Wehrmacht zur Gegenaktion geschritten.

ausführlichen Memorandum begründete die deutsche Regierung ihren Schritt gegenüber Holland Bel­gien und Luxemburg.

Der Führer erließ einen Ausruf an die Soldaten der Westfront und begab sich an die Spitze seiner Soldaten. Drei scindlichc Flugzeuge «rissen die offene Stadt Frc-i bürg an, wobei 24 Zivilpersonen getötet wurden.

Chamberlain wurde gestürzt; an seine Stelle trat der Ob-rkriegshetzcr Churchill.

England vergewaltigt Island durch Besetzung dieser

Der Postverkehr von Heimat zur Front ist für sllns Tage gesperrt.

In der Pauliner Marsch wurden 824 Mann der Bremer Polizeircservc vereidigt.