Ausgabe 
(5.5.1940) Nr. 122
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parteiamtliche Tageszeitung M der Nationalsozialisten Vremms

Bas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zrrien kjansestadr Bremen flmMHes verkündungsdiatt des Neichsstaichalkers in Oldenburg und Bremen

Nr. 122 / 10. Jahrgang

Sonntag, 5. Mai 1940

kinzelpreis 15 Npf.

Schwärzester lag für knglands flotte

deutsche Stukas schlugen blitzschnell und kraftvoll ;u!

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Wsi««rs rek«kvests Verluste «les englircken klottenveelrancles vor eiamsor dvmksnt^etter auck out leincllicke S^kittseinkeiten vor Uorvik

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Dos Sckiclcsoi ist gegen Sngloncl / „Eeröklt, genvogsn unri geteilt" «kierl ^lee Urtsilsspeuek clee Eesekickte sein

Berlin, 5. Mai.

Das OKW. gibt bekannt: Am Nachmittag des 3. Mai wurde im Seegcbiet westlich Namsos ein britisches Schlachtschiff aus westlichem Kurs von deutschen Stnrzkampsslugzeugen angegrif­fen und von einer Bombe schweren Kalibers zwischen den beiden vorderen Eeschiitztürmen ge­troffen. Eine halbe Minute nach dem Bombeneinschlag schlug unter starker Rauchentwicklung eine Süll Meter hohe Stichflamme aus dem Kriegsschiff heraus. Nachdem die Rauchwolke sich verzogen hatte, war außer einigen Trümmern von dem Schiff nichts mehr zu sehen.

Anger der Versenkung eines Schlachtschiffes erlitt der britische Flottenverband, der am Freitag die aus Norwegen zurückflutenden britischen Landungstruppen bei Namsos aufgenommen hatte, weitere schwere Verluste durch die unaufhörlichen Angriffe deutscher Kampf- und Sturzkampfflieger. Ein Schwerer Kreuzer der Ssork- Klasse wurde mit je einer Bombe schweren Kalibers auf das Vor- und Achterschiff getroffen und in Brand gefetzt. Unter zahlreichen Explosionen sank das Schiff nach 3i> Minute».

Hart am Bug eines anderen Kreuzers schlug eine schwere Bombe ein, so daß Teile des Schiffes durch die Luft geschleudert wurden. Ein Zerstörer erhielt einen Treffer mittleren Kalibers an der Bordwand, stellte daraufhin sofort das Feuer ein und blieb mit Schlagseite liegen. Mit seinem Totalverlust ist zu rechnen. Ein wei­terer Zerstörer erlitt schwere Beschädigungen durch Bom­bentreffer am Heck. Ein vollbeladenes großes Transport­schiff von 12 Süll Tonnen wurde mittschiffs von einer Bombe mittleren Kalibers getroffen und versenkt. Wei­terhin wurde ein Handelsschiff durch die Luftwaffe zum Einlaufen nach Drontheim gezwungen. Auch die feind­lichen Flotteneinheiten vor Narvik wurden von deutschen Fliegern heimgesucht. Ein Schlachtkreuzer wurde durch zwei Treffer auf das Vorschiff beschädigt; Teile seiner Artillerie wurden außer Gefecht gesetzt. Aus einem Kreu­zer brach Feuer aus, ein Transportschiff erhielt einen Volltreffer mittleren Kalibers.

Dieser große Erfolg der deutschen Luftwaffe hat ein­deutig gezeigt, daß die Vorherrschaft einer noch so starken Flotte im Zeitalter des Luftkrieges überall dort ge­brochen werden kann, wo der weitreichende Slrm dieser neuen Waffe blitzschnell und kraftvoll zuschlägt.

Zu der Sondcrmcldung des OKW. über ein durch deutsche Sturzkampfslicger am 3. Mai vormittags vernichtetes Schlacht-

In ftnerkenming hervorragender Leistung

Das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz für Generaloberst Milch, Generalleutnant Geister und Major Harlinghausen

schiff erfahren wir, dqß diese Bekanntgabe verspätet heraus­gegeben worden ist, um der britischen Admiralität Gelegenheit zu geben, von sich aus einmal einen derartigen Verlust zuerst zu veröffentlichen. Die Zeitspanne wäre groß genug gewesen, ledoch hat wieder einmal die britische Admiralität es vorge­zogen, der erstaunten Welt auch diesen Verlust zu verheim­lichen.

7. L. v. Bremen, 5. Mai.

Katostroplial!

Mit unaufhaltsamer Schicksalsschwere wenden sich die Geschehnisse dieses von England frivol vorn Zaun ge­brochenen Krieges gegen den Kriegsverbrecher Eng­land selbst. War die Vernichtung Polens, das sich im unbedingten Vertrauen auf Englands Verstand unter­fangen hatte, bei Berlin die deutsche Wehrmacht zer­schmettern zu wollen, in einem deutschen Blitzsiege vor­erst einmal für England nur ein starker Prestige- verlust, (da ja weder die englische Flotte noch die unter dem Schutze der Maginot-Linie aufmarschierte französisch-englische Armee bis dahin einen besonderen

kür ckie „vremer Zeitung" gereicboet von Lmil köckers

Berlin, Z. Mai.

Auf Vorschlag des Generalfeldmarschalls Göring hat der Führer den Generaloberst Milch, den Generalleutnant Geis­ter und den Major Harlinghausen das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen.

Generaloberst Milch leitete die gesamten Operationen der Lustwafse in Norwegen und brachte sie durch seine über­legene Führung zum erfolgreichen Abschluß. Generalleut­nant Geisler, der bereits seit Monaten mit seinen Ver­bänden der britischen Flotte empfindliche Schläge versetzte, hat durch den kraftvollen Einsatz der ihm unterstellten FliegerverbSnde in Norwegen der feindlichen Sccstreitkrust Verluste an Kriegs- und Handelsschissstonnage beigebracht, die für den weiteren Verlaus des Krieges von ausschlag­gebender Bedeutung sind. Major Harlinghausen, der sich bereits vor dem S. April wiederholt durch seinen per­sönlichen Einsatz auszeichnete, hat auch in Norwegen durch kühn geführte Angriffe immer wieder den feindlichen Sec- streitkräften empfindlichen Schaden zugefügt.

See gestrige welirmachtsbericht

Berlin, S. Mai.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Nördlich Narvik haben deutsche Gefechtsvorposten Angriffs- dcrsuche feindlicher Kräfte abgewiesen. In Narvik selbst ist die Lage unverändert. ,

Deutschen Abteilungen, die von Drontheim aus nach Nor­den vorgingen, leisteten nur noch norwegische Truppen Wi­derstand, da die Streitkräste der Wcstnikchte den Raum von Namsos überstürzt verlassen haben. Der Befehlshaber der nor­wegischen Truppen im Drontheim-Abschnitt hat einen Tages­befehl erlassen, in dem er verbittert feststellt, daß die West- mächte ihre Truppen, ohne ihn zu verständigen oder zu war­nen, aus Namsos zurückgezogen haben. (Wir geben diesen Tagesbefehl an anderer Stelle ausführlich wieder. Die Schrift- leitung.) Da die norwegischen Truppen durch das Verhalten der englischen Oberbefehlshaber in Flanke und Rücken gefähr­

det sind, hat der norwegische Befehlshaber um Waffenruhe gebeten.

Die Befriedung in ganz Norwegen schreitet fort. Jrukan wurde Sonnabend vormittag den deutschen Truppen kampf­los übergeben. Im Raume von Andalsnes ergaben sich l Ge­neral. 127 Offiziere und 25ül> Mann. Die Beute ist noch nicht zu übersehen.

Die Lustwafse setzte ihre Ausilärungstätigkeit über Nor­wegen und der gesamten Nordsee fort. Ein scindlichcs Fracht­schiff wurde durch einen Treffer mittleren Kalibers im Sol- berg-Fjord nördlich Narvik schwer beschädigt.

Am Nachmittag des 3. Mai wurde im Seegebiet westlich Namsos ein britisches Schlachtschiff aus westlichem Kurs von deutschen Sturzkampfflugzeugen angegriffen und getroffen. Nach einer gewaltige» Explosion ist das Schiff gesunken.

Fünf britische Kampfflugzeuge griffen in der Nacht vom 3. zum 4. Mai ein deutsches Borpostcnboot in der Nordsee erfolglos an. Zwei feindliche Flugzeuge wurden dabei abge­schossen. — An der Westfront keine besonderen Ereignisse.

Norwegische kuppen von Seiten verraten

Zm Steinkjer-stbschnitt tzeimlich im Stich gelösten — erbitterter Lagesbefetzi des norwegischen Kommandanten

Stockholm, 5. Mai.

Der Rückzug der britischen und französischen Truppen aus Namsos stellt sich nach der Darstellung der schwedischen Presse und nach dem Tagesbeschl des norwegischen Tidisionschcss im Stcinkjer-Abschnitt als ein schmählicher Verrat an den Nor­wegern dar. Diese Tatsache kommt auch in der gesamten Stock­holmer Presse zum Ausdruck. Mit der Feststellung in der Hauptübcrschrist „Tröndclagen hat kapituliert" verbindet „Stockholms Tidningen" die Tatsache, daß die Briten im Dunkel'der Nacht verschwunden seien.

Der Tivisionsches der norwegischen Truppen im Bezirk Tröndclagen, Oberst Goetz, hat einen Tagesbefehl an seine Truppen herausgegeben, in dem festgestellt wird. daß das englische Oberkommando in Namsos noch nicht einmal den norwegischen Kommandostellen eine Mitteilung über den Rück­zug der britischen und französischen Truppen hat zukommen lassen und nicht die geringste Warnung darüber, daß durch diesen Rückzug die Flanke und der Rücken der norwegischen Truppen von den deutschen Truppen bedroht war.

In dem Tagesbefehl, in dem die ganze Bitterkeit des ver­ratenen norwegischen Kommandanten über das Verhalten der Engländer zum Ausdruck kommt, heißt es u. a.: „Da England und Frankreich aus unbekannten Gründen den Versuch aufgegeben haben, uns in unserem Kamps zu unter­stützen und in der Nacht aus Freitag ohne Warnung ihre Truppen von Namsos zurückzogen, stehen wir heute allein da. Die Gesamtzahl der deutschen Truppen hat uns bereits an beiden Flanken und im Rücken umgangen, und zwar aus der Linie, die die englischen und französischen Truppen halten sollten. Ohne die Möglichkeit gelassen, daß uns Hilfe von außen gebracht wird, allein und mit Munition nur noch für einen Tag versehen, ohne Luftwaffe, ohne Luftabwehr und ohne ander« notwendige Massen, würd« weiterrr Kamps

nur zur totalen Vernichtung ohne das geringste militärische Ziel führen. Ich habe deshalb dem deutschen Kommando vor­geschlagen, Waffenruhe eintreten zu lassen."

Weiter heißt es in dem Tagesbefehl: „Es' war unbegreiflich von dcm'englischcn Oberkommandanten, ohne mich zu warnen, den Rücken meiner'Truppen zu entblößen, so daß ich von der einzigen möglichen Nückzugslinie aus MoSjöen abgeschnitten bin."

Auch ein Bericht von „Stockholms Tidningen" stellt fest. daß die. Norweger vor der Wahl vollständiger Vernichtung oder Kapitulation gestanden hätten. Besonders bezeichnend ist die Tatsache, daß die Engländer noch nicht einmal einen Ver­such gewacht haben, einen Teil des Kriegsmaterials and der Lebensmittel, die sie in Namsos lagern hatten und- bei ihrer überstürzten Flucht zurückließen, ihren norwegischen - Ver­bündeten zukommen zu lassen. Tcr Bericht von „Stockholms Tidningen" stellt iest. daß die Norweger in den letzten Tagen kein Benzin mehr hatten, und daß schwerer Lebensmittel- mangei geherrscht hat.

Unter der norwegischen Bevölkerung herrscht nach der Dar­stellung' des Korrespondenten tiefste Erbitterung über den Verrat der Alliierten.

*

Der Tagesbefehl des norwegischen Kommandanten kennzeichnet mit Recht die ganze Schamlosigkeit der niedirträchtigen britischen Verrä­terseelen. Wirksamer konnte die moralische und politische Verurteilung der so gründlich geschlagenen englischen „Retter" Norwegens nicht ausfallen! Uns hat die abgrundtiefe Treulosigkeit der großmäuligen Kriegsausweiter allerdings nicht überrascht, da wir die hinterhältigen Methoden des perfiden Albions bereits

zur Genüge aus unmittelbarer Erfahrung kennen. Den Neutralen aber wird jener eindrucksvolle Anschau­ungsunterricht bestimmt die letzte Klarheit über das sichere Schicksal aller derjenigen gebracht haben, die dem unheilbringenden Ruf der Lhamberlains und Chur­chills: „Werft den Frieden über Bord — wir helfen euch!" wirklich Folge leisten sollten. Doch mit dem ungeheuerlichen Verrat, den die feigen Briten an den von ihnen aufgeputschten norwegischen Truppen bei Namsos verübten, will sich das ehrlose Piratengesindel noch nicht begnügen. In einer von Heuchelei triefenden amtlichen Mitteilung wagt das bloßgestellte Londoner Kriegsministerium zu behaupten, der norwegische Ee- neralstab sei von dem englischen Rückzug doch noch unterrichtet worden, und zwar hätten sich die höheren Offiziere Norwegens auf ein britisches Kriegsschiff be­geben. Hier überschlägt sich John Nulls Gemeinheit! Die im Stich gelassenen norwegischen Soldaten werden also, nachdem sie sich dem maßlosen britischen Egoismus zu ihrem schwersten Schaden ver­schrieben hatten, nun auch noch der Lüge bezichtigt. Den Vogel schießt jedoch Monsieur Pertinax ab, der in der Pariser Zeitung „Ordre" die zynische „Feststellung" trifft, die norwegischen Truppen hätten eben nicht das vollbracht, was man in London und Paris von ihnen erwartete. Fürwahr: im Verraten. Verleum­

den und Beschimpfen ihrer Opfer vollbringen die Briten unerreichte Leistungen; an dieser Front weichen sie nicht einen Millimeter zurück! mü.

Schlag erhalten hatte), so bedeutete die Landung deut­scher Truppen über Dänemark hinweg nach Norwegen, weil sie unter den Augen der englischen Flotte und wider deren entschlossenen Willen, Deutschland bei der Landung zuvorzukommen, geschah, bereits bei der für England bisher so gesichert erschienenen Jnsellage eine gewaltige Gefahr. Es war dies eine gewaltige Gefahr insofern, als Deutschland den Besitz der nor­wegischen Küste zur Basis für den weiteren Kampf gegen England benutzen konnte, wenn entgegen den unmißverständlich zum Ausdruck gebrachten deutschen Erwartungen (England möge die unter deut­schen Schutz genommene norwegische Westküste fortan unbehelligt lassen), England es dennoch wagen wollte, den deutschen Erwartungen zuwider zu handeln, Nach­dem England dies tatsächlich tat, ist heute nach nicht einmal vier Wochen der deutschen Landung jene gewaltige Gefahr für England nicht bloß äußerst lebendig geworden, sondern England hat inzwischen auch noch darüber hinaus eine geradezu kata­strophale Niederlage seiner aus Kerntruppen bestehenden und ganz besonders sorgfältig ausgerüsteten' Armee in Norwegen erleiden müssen, eine Niederlage, von der es sich aus zweierlei Gründen nie wieder zu erholen vermag.

eindeutige iiberlegeniieit der deutschen Waffen

Einmal hat der von England zu Lande in Norwegen innerhalb zweier Wochen hoffnungslos verlorene Feld­zug nicht allein den englisch-französischen Kriegshetzern selbst, sondern aller Welt die abgrundtiefe llnterlegen- heit der englischen Waffen gegenüber der deutschen Wehr­macht dargetan. Dann aber hat dieser Feldzug gleichzeitig bewiesen, daß England selbst unter vollem Einsatz sei­ner Flotte nicht imstande ist, eine von Land- und Luft­streitkräften verteidigte Küste mit Erfolg anzugreifen oder aber dauernd in Besitz zu nehmen. Daraus ergibt sich dann wiederum die Folgerung, daß Englands Schutz und Bundesgenossenschaft für kleine Neutrale, die sich England zuliebe ihrer Neutralität begeben wollen, in dem Augenblick keinen Pfifferling mehr wert ist, wo sich deutsche und englische Streitkräfte zu Lande oder in der Luft begegnen. Hatten die Engländer in prahle­rischer Großsprecherei bei Beginn des Feldzugss in Nor­wegen behauptet, es böte ihnen dieser Feldzug eine lang­ersehnte Gelegenheit, die Ueberlegenheit der englischen Waffen über die deutschen zu beweisen, so ist in diesem Feldzug das gerade Gegenteil einwandfrei bewiesen wor­den, nämlich die unverkennbare gewaltige lleberlegen- heit der deutschen Armee über die englische und nicht zu­letzt die ungeheuerliche Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe über die englischen Seestreit­kräfte. Somit steht die Welt heute vor der Tatsache, die wir schon vor längerer Zeit feststellen konnten, näm­lich, daß England nicht mehr von sich behaupten kann, die Meere zu beherrschen.

latsachen sprechen

Als wir genau vor einer Woche im Hinblick auf die scharfen Kämpfe in Norwegen der Ueberzeugung Aus­druck gaben, daß in nicht allzu langer Zeit die eng­lische Landungsarmee wieder dort stehen werde, woher sie kam, nämlich an den Klippen des Meeres, konnten wir das so bestimmt aussprechen, weil wir in die un­erhörte Tapferkeit und den gewaltigen Schwung unserer deutschen Truppen unerschütterliches Vertrauen haben. Immerhin hat der kriegerische Ablauf der Ereignisse, als er schon nach drei Tagen die wilde Flucht der Engländer aus Andalsnes erbrachte (der dann auch die „erfolgreiche" Einschiffung der Engländer in Nam­sos folgte), alle unsere großen Erwartungen zeitlich noch weit übertroffen, und eine Katastrophe ist für England hereingebrochen, an der es durch den ganzen weiteren. Verlauf des Krieges infolge der gewalti­gen Schwächung seiner Kampfkraft und des Schwin­dens seines Ansehens schwer zu leiden haben wird. Die Verluste der britischen Flotte vor Norwegens Küste betragen nach der amtlichen Zusammenstellung, die gestern in der deutschen Presse zur - Veröffentlichung kam, bis zum 2. Mai hundertfünfunddreißig Einheiten, Darunter befinden sich 7 Schlachtschiffe, 23 Kreuzer, 22 U-Boote und 18 Zerstörer. Inzwischen ist noch ein wei-

vnsor VassssprsysL

Die fliehenden Engländer verübten an den norwegischen Truppen schmählichen Verrat.

Die norwegischen Truppen kapitulierte« auch im Abschnitt Namsos; die Tcmobilmachung in Norwegen macht rasche Fortschritte.

Belgrad befürchtet englische Truppenlandungen in Saloniki. Italien reagiert auf die britischen Kricgsausweitungspläne mit der Feststellung: „Wir haben acht Millionen Bajo­nette, eine starke Flotte und eine schlagfertige Luftwaffe." Generaloberst Milch, Generalleutnant Gcisler und Major Harlinghausen erhielten das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

Durch kommende Maßnahmen wird der Personenverkehr mit Kraftwagen zugunsten des kriegswichtigen Lastwagen- emsatzes weiter gedrosselt. "

Die Teileinhcit Mainstratze des Reserve-Lazarettes Bremen erhielt einen großartigen Semeinschastsraum.