Ausgabe 
(12.4.1939) Nr. 100
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parteiamtliche Tageszeitung

vas flmisblatt Les Negierenden Vürgermeisters der Zreien kjansestadt Nremen

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der Nationalsozialisten Bremens

flmttiches verkündungsblcttl des Neichsstattkatters in Ädenburs und Vreme»

Nr. 100 / g. Zalirgany

Mittwoch, 12. flpril 18Z8

kinzelpreis 15 Npf.

,

Englands öegemüge jämmerlich gescheitert

Mrkei, Sriechenland und vulgarien sagen ab

Schwerer Schlag für die kinkreisungstaktiker / Me Hintergründe der englischen Politik durchschaut

(v r ab tt> s r i o k t unserer Lerliner 8 c k r 1 k t 1 e i t u a ß)

rci. Berlin, 12. April.

Die hohlen Demonstrationen der Achsengegner, das hysterische Geschrei der Presse in London und Paris haben zwar eine gewisse Stimmung der Nervosität und eine künst­

liche Aufregung in Frankreich und England ist jedoch gleichNull.

Wie ein zwar sehr buntes, aber nicht sonderlich über­zeugendes Feuerwerk sind die Kabinettssitzungen, mili­tärischen Beratungen, Urlaubssperren und sonstigen Alar- mierungen vorbei-geranscht. Trotzdem die englisch-fran­zösische Presse in wilden Anklagen unter Gebrauch aller nur erdenklichen Schimpfworte gegen Italien zu Felde zog und die amtlichen Kreise offiziell eine ernste Miene aussetzten, ist keiner der von England zumselbst­losen" Schutzbündnis eingeladenen Staaten aus die durchsichtigen britischen Einkreisungspläne hineinge­fallen.

Nachdem Hollund und Belgien bereits klar und un­mißverständlich in London jede britische Einmischung im Vertrauen auf ihre eigene Defensivkraft zurück­gewiesen haben, und der schwedische Kriegsminister öffentlich die britischen Garantien alsnicht sicher" abgelehnt hat, versicherte in aller Deutlichkeit die türkische Regierung in einer Parlamentserklärung, daß die türkische Armee stark genug sei, allen Ge­fahren zu widerstehen und die Türkei im übrigen, um dem Frieden zu dienen, ihre freundschaft­lichen Beziehungen mit allen großen und kleinen Staa­ten in der gleichen herzlichen Loyalität' aufrechterhalten werde. Die Antwort der griechischen Regierung liegt zwar noch nicht im Wort­laut vor. Es scheint jedoch schon sicher zu sein. daß auch Griechenland den englischenSchutzangeboten" eine glatte Abweisung erteilen wird. Die süd­slawische Regierung denkt ebenfalls nicht daran, für England die Kastanien aus dem Feuer zu holen, da' die Nachbarschaft mit Italien durch die Besetzung Albaniens noch enger geworden ist.

Nachdem also die britischen Einkreisungspläne bei den genannten Staaten auf wenig Gegenliebe gestoßen sind, entsinnt sich England plötzlich Bulgariens, jenes Landes, das von den Alliierten in dem Vertrag von Seores so grausam zerstückelt worden ist. Aber auch hier kommt England zu spät, da Rumänien und die Türkei be­reits einen schnellen Ausgleich mit Bulgarien auf Grund gewisser revisionistischer Zugeständnisse Anstreben. Die Staaten des Südostens, nicht nur diejenigen, die in den Friedensdiktaten entrechtet wurden (Ungarn, Bul- garienl. sondern auch diejenigen, die 20 Jahre lang von ihren westlichen Gönnern als Vasallen mißachtet und politUch mißbraucht wurden (Rumänien. Südslawicn, Griechenland), haben die wahren Hinter­gründe der britischen P o l i t i k d u r chs ch a u t.

Es geht England nicht um Albanien, von dem der einfache Engländer wahrscheinlich gar nicht weiß, wo es liegt, es geht in London darum, aus dieser absolut nicht überraschenden und schon seit Jahren fälligen italienischen Aktion Kapital für die Auf­ruft rings- und Kriegs hetze gj u schlagen. Außerdem soll auf Italien ein Druck ausgeübt werden, der ganz anderen Zwecken dienen soll. Wie man aus London erfährt, ist Englandgroßzügig" bereit, sich in Albanien zudesinteressieren", falls Italien seine Frei­willigen aus Spanien zurückzieht Nach dem Beitritt Francos zum Anticominternpakt ist für England die Frage der italienischen Spanien-Legionäre zu einer erstrangigen politischen und auch militärischen Sorge geworden. Abgesehen, davon, daß es ein Spiel mit leeren Worten ist. wenn England seinDesinteressemcnt" in Albanienanbietet", wo es gar keine Interessen hat, wird sich Italien kaum durch ein solches typisch britisches Kuh Handels-An gebot bluffen

schassen können. Das praktische Ergebnis

lassen, auch nicht durch die Arlaubssperre der britischen Soldaten in Malta und Gibraltar.

Natürlich haben in dieser von England schlecht gespielten Osterkomödie auch die Eestalteu der Sowjet­botschafter in Paris und London nicht fehlen dürfen, die als liebe Freunde und willkommene Gäste in den Außenämtern an Themse und Seine aus- und ein­gingen. Allerdings ist das Ergebnis der Einschaltung der Sowjetunion, die von englischen Blättern gerne in Zusammenhang mit der Phantasie-Ziffer von 11 Mill. Soldaten genannt wird, nicht das Erwartete gewesen, da die südöstlichen Staaten sich War die Rollo der

Sowjets aus eigener Erfahrung ein eigenes Bild gemacht haben. In Paris sekundiert man dem britischen Genossen, oder besser dem britischen Vorgesetzte« mit voller Inbrunst, da dadurch Gelegenheit gegeben ist, nicht von den berechtigten italienischen Ansprüchen an Frankreich reden zu müssen.

Machtvoll und mit dem freigebigsten Aus-wand an moralischen Verwünschungen wird in London und Paris geschrien. Die angekündigten Gegenzllge: Besetzung des griechischen Korfu, des spanischen Minorca bzw. Spanisch-Marokkos, die gemeinsame französisch-britische Flottendemonstration, die Kündigung des britisch­italienischen Mittelmeer-Abkommens sind unter­blieben. Alsdemokratischen Eegenzug" verzeichnen wir also lediglich eine wüste Hetzkampagne und Panik­mache, die die eigene Meute befriedigte, jedoch an der politischen Evolution europas und der erfolgreichen Friedenspolitik der Achsenmächte nicht das ge­ringste zu ändern vermag.

Personalunion Italien-fllbamenl

VerfassunggebenSe Versammlung nach lirana einberufen Vor großen knlscheibungen

lvrsktbsrickt unseres V-ertrstsrs in kein-)

Dr. v. l.. Rom, 12. April.

Hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung der Verbindung Albaniens mit Italien wird der am Dienstag in Tirana durch den provisorischen Berwaltungsrat einberufenen verfassungsgebenden Versammlung Albaniens größte Bedeutung beigemesscn. Die Versammlung, in der je sünf bis fünfzehn Vertreter der einzelnen Provinzen sowie die einflußreichsten Persönlichkeiten für alle Ve- russschichten teilnehmen, hat die Ausgabe, die neue Verfassung Albaniens nach der Liquidation des Regimes des gesliichteten Achmed Zagn festzulegen.

Im Zusammenhang mit Aeußerungen einflußreicher Persönlichkeiten kann angenommen werden, daß die oerfassungsgebende Versammlung Albaniens einen Appell an den König von Italien, Kaiser von Aethiopien, Victor Emanuel III. zur Annahme der

Krone in Albanien richten wird. Auf diese Weise würde Albanien eine durch genaue Grenzen festgesetzte Unabhängigkeit g^enieße « und zugleich mit Italien vereinigt sein in Anbetracht der zwingenden Notwendigkeit für Albanien, die Unterstützung einer Großmacht zu haben, und die Fehler von früher zu vermeiden.

Die etwaige Annahme des Appells der Versamm­lung durch den König von Italien würde vorerst nicht amtlich bekanntgegeben, sondern in diesem Falle die Entscheidung durch den faschistischen Eroßrat in einer außerordentlichen Sitzung abzuwarten sein, in dessen Aufgabenbereich Fragen der Verfassungsänderung des Königreichs Italien fallen. Ein ähnlicher Fall lag bei der Proklamation des faschistischen Imperiums vor, die vom Duce am 9. Mai 1936 nach Beendigung der außerordentlichen Sitzung des faschistischen Großrates dem italienischen Volke bekanntgegeben wurde.

eine Million Mann unter Waffen

In Rom wurde in den Abendstunden des Dienstags folgende amtliche Verlautbarung ausgegeben:

Mit der vollständigen Einberufung der Jahrgänge 1901 und 1912 und der gegenwärtig unter den Waffen stehenden vollständigen Jahrgänge 1917 und 1918 sowie kleineren Kontingenten des Jahrgangs 1919 und der teilweisen Einberufung von Spezialisten anderer Jahr­gänge haben die Effektiven des italienischen Heeres in Italien einen bedeutenden, Stand erreicht. Außer­gewöhnliche Umstände ausgenommen, werden wei­tere Einberufungen nicht vorgenommen werde n."

Dazu kann bemerkt werden, daß die im gegenwärti­gen Augenblick ausgegebene Verlautbarung deb ita­lienischen Kriegsministcriums eine bewaffnete Warnung an gewisse demokratische Mächte darstellt, die durch die Eiwkreisungspolitik die Bedrohung der totalitären Mächte betreiben. Es muß an die Worte Mussolinis vom 26. März erinnert werden, wonach bei -er Einkreisung der Achsenmächte diese zum Gegen­angriff in allen Teilen der Welt übergehen würden. Italien hat nicht gezögert, dem ersten Kontingent des

'faschistischen Volksheeres, das die Zahl von 8 Millio­nen Mann erreicht, die Ausbildung und Anleitung zu geben, die jede Ueberraschung von seilen der demo­kratischen Mächte im Keim erstickt. Im Falle inter­nationaler Komplikationen würde mit weiteren Einberufungen zu rechnen sein. Die Lügen der demokratischen Presse, wonach Italien durch Entsen­dung von vier Heeren nach Uebersee, und zwar nach Spanien, Libyen, Albanien und Abessinien geschwächt sei, haben ein Dementi in Gestalt dieser rund einen Million unter den Waffen stehender Kämpfer des faschistischen Heeres erfahren. (Siehe auch Seite 2.)

Ungarn aus der Venfer Liga ausgetreten

Budapest, 12. April.

Einer amtlichen Mitteilung zufolge hat der ungarische Außenminister Graf Csaky an den Generalsekretär der Genfer Liga ein Telegramm gerichtet, in dem er diesem auf Grund des Artikels 1 tz 3 der Genfer Statuten den Anstatt Ungarns aus der Liga mitteilt.

Nom: Mittelmeer-Status quo nicht berichrl

englische flktion eine italienseindliche Politik Warnungen an ptken

(visbtbeiiebt unseres Vertreters ü, Uom»)

Ilr. v. I.. Rom. 12. April.

Zu den politischen Rückwirkungen der italienischen Aktion in Albanien und dem Versuch der Demokratien, Italiens Einschreiten zum Porwand einer Beschleuni­gung der Einkreffungspolitik zu nehmen, werden in Rom folgende Klarstellungen getroffen, die der engli­schen Politik wie auch der griechischen alle Zweifel über Italiens Haltung nehmen:

1. Italien bleibt in Albanien, wodurch weder der Status quo im Mittelmeer berührt, noch ein neues Problem aus dem Balkan geschaffen, noch irgendein Staat bedroht wird.

2. England kann in der Adria keinerlei Rechte oder Interessen geltend machen, so daß Italien jedwede Reaktion auf die Ereignisse in Albanien als unbillig und als Beweis einer italienscindlichen Politik beurteilen würde.

3. Ein Versuch, den rechtmäßigen Interessen Italiens in der Adria den Weg zu Verleger,, ihnen durch Drohun­gen zu begegnen oder ein Offensivsystem entgegenzu­stellen, müßte Italien aks eine ungerechtfertigte Aktion

betrachten, aus der es seinerseits die Folgen ziehen würde.

4. In Anbetracht der Tatsache, daß eine Drohung Ita­liens gegen Griechenland nicht besteht und dement­sprechend nichts zugarantieren" ist, würde Italien eine etwaige Annahme britischer Garantien durch Griechenland als einen gegen Italien gerichteten feind­seligen Akt betrachten. Die etwaige Ücberlassung von griechischen Häfen an die englische Flotte müßte Italien als einen offenen Verzicht auf die griechische Souveräni­tät und als Bestätigung einer italienfeindlichen Politik Athsns auffassen.

Mit diesen Grundsätzen Roms werden sich London wie Athen der Risiken bewußt werden, die sie zwangsläufig durch unüberlegte politische Schritte laufen. Italien denkt nicht daran, einer englischen Einkrcisungspolitik im Mittelmeer untätig zuzusehen. Griechische Häfen in englischen Händen würden nicht weniger eine italienische Gegenaktion auslösen als etwaige britische Fsotten- demonstrationen. In Rom läßt man keinen Zweifel daran, daß eine Wiederholung der griechischen Politii während der Sanktionszeit durch Zur-Verfüguyg- Stellung vün Flottenbasen für England von Italien nicht hingenommen werden wird. Italien hat damit

einer etwa beabsichtigten englischen Aktion von vorn­herein die nicht zu übcrscheitendeu Grenzen gewiesen. Mas Griechenland angeht, so lautet die italienische Warnung: Griechenland ist durch niemanden in seiner Selbständigkeit und Unversehrtheit bedroht wenn nicht durch sich selbst und etwaige falsche politische Schritte.

Gegenüber der britischen Moralheuchelei über die Anwesenheit von italienischen Truppen in Albanien erteilt das halbamtlicheEiornale d Jtalia" die Ant­wort, indem es auf die Anwesenheit von englischen Truppen in Aegypten, Gibraltar und dem Irak hin­weist und England zu bedenken gibt. daß England mit Gibraltar spanisches Land, mit Malta italienisches Land und mit Suez ägyptisches Gebiet sowie mit Palästina arabisches Land besitzt. Was Italiens Politik gegenüber den Mittelmeermächten angeht, so besteht sie, wie Stampa" ausführt, in dem Wunsch, in Freundschaft und Solidarität mit allen Mittelmeervölkern auf der Grundlage der Gleichheit und der gegenseitigen Zu­sammenarbeit zu leben.Wir wollen niemanden", so schreibt das Blatt,unsere Hegemonie auferlegen, aber ebensosehr wünschen wir, daß es keine Hegemonie durch andere gibt, gleichgültig unter welcher Form, ob nun durch Unterwerfung oder al« Klient britischer Garantien."

Von unserem Vertreter Fritz Braun, London

London, 12. April.

Es ist leider kein Zweifel mehr daran möglich, daß England jede Einsicht über Bord geworfen Hat und W seiner traditionellen Politik zurückgekehrt ist, die sich bekanntlich immer gegen die stärkste Macht auf dem Kontinent gerichtet hat. In München hatte es den An­schein, als ob wenigstens Chamberlain und seine Re­gierung zu der Erkenntnis durchgerungen seien, daß Südosteuropa ebensosehr Deutschlands Interessenbereich ist, wie die Kolonien und Dominions des Empires das unbestrittene Betätigungsfeld Englands darstellen. Zn den konservativen Klubs zeigte man sich im vorigen Herbst sehr erleichtert darüber, daß sich nunmehr endlich Frankreich von seinen gefährlichen Pakten in Südost­europa lösen konnte, weil nunmehr England nicht mehr durch seine Freundschaft mit Paris in Konflikte Hinein­gezogen werden konnte, dre.es nichts angehen. Die eng­lische Presse hat es damals selbst oft genug eingestanden, daß der durchschnittliche Engländer keine Ahnung habe, wie es im Donauraum und in Osteuropa überhaupt aussehe, was für Staaten es dort seit Versailles und Trianon gibt und wie ihre schwierigen Namen ausge­sprochen werden. Einer der Hauptoorwürse der Linken gegen Chamberlain Äestand seit München darin, zu be­haupten, die britische Regierung habe Deutschland ip Europafreie Hand" gegeben. Das Selbstbestimmungs- recht der Völker schien auch von England in bezug aus Europa anerkannt worden zu sein.-

Jetzt ist es soweit, daß'England über Nacht sozusagen wieder zu seiner alten Einkreisungspolitik gegenüber Deutschland zurückgekehrt ist. Diese Wendung ist auch für den in England lebenden Beobachter überraschend gekommen. Unverständlich ist vor allem di Hartnäckig­keit, mit der heute Äi-e Engländer glauben, im Interesse derZivilisation" wieder ihre Polizistenrolle in Europa aufnehmen zu müssen und die Selbstverständlichkeit, mit der sie schon jetzt wieder die Schuldfrage festzunageln versuchen. Der Engländer, mit dem man heute spricht, weigert sich einfach, andere Ansichten aufzunehmen und gelten zu lassen. Es wird dem ausländischen Beobachter in London in diesen Tagen wieder klar, wie sehr die Heuchelei zur zweiten Natur des Briten und seiner Politik geworden ist. Es ist eine Heuchelei, die auf allen Gebieten zu einer solchen Kunst vervollkommnet ist, daß der Engländer selbst keinen Unterschied mehr zwischen wahr und unwahr zu finden vermag und selber fest an das glaubt, was er der Welt vormacht.

Ein typisches Beispiel für die Geschicklichkeit. die .Dinge zu verdrehen oder abzuleugnen, obwohl sie klar vor Augen liegen, ist die hier gegenwärtig immer wie­der betonte Behauptung, daß keinerlei Einkreisung Deutschlands geplant sei. Nicht einmal vor dem Welt­krieg habe England eingekreist, viel weniger (!) heute, stellt dieTimes" mit kalter Stirn fest. Der Premier­minister erklärt im Unterhaus mit aufgehobenem Zeige­finger, England Laue gegenwärtig eine Allianz von Mächten auf, die aber nicht in Kraft treten werde, so­lange sich Deutschland gut verhalte! Welche Unver­schämtheit darin gegenüber einer Großmacht liegt, scheint dem Engländer in seinem polizeilichen Eifer gar nicht mehr zum Bewußtsein zu kommen.

Zwei Bezeichnungen möchte die britische Politik für ihre gegenwärtigen Unternehmungen ängstlich ver­mieden wissen, nämlich die BezeichnungEinkreisung" und die derkollektiven Sicherheit". Die erste Bezeich­nung macht in Deutschland einen verhängnisvollen Ein­druck und bringt dieGefahr" mit sich, daß auch anders­wo die aggressive Tendenz der neuen britischen Politik erkannt werden könnte. Die zweite Bezeichnung ist geeignet, bei all' denen abschreckend zu wirken, die froh sind, den verhängnisvollen Verpflichtungen der Genfer Liga glücklich entronnen zu sein. Es wird also in London gegenwärtig joden Tag aufs neue erklärt, daß man die kleinen Staaten nurbeschützen" wolle und daß diese Staaten eigentlich ein unverdientes Glück

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Unser Vssesspissel

(OIs bsutigs Ausgäbe uroksLi 14 Lsitsri)

Der britische Versuch, die Balkan-Staaten in die Einkreisungspolitik einzubeziehen, ist gescheitert.

Die italienische Presse warnt England vor Aktionen im Mittelmeer.

Ungarn hat seinen Austritt aus der Genfer Liaa erklärt.

Einen einzigartigen Erfolg verzeichnet die deutsche Antarktis-Expedition 1938/39.

Einen hohen 12:4-Sieg errangen Deutschlands Nach­wuchsboxer in Posen über Polen.

Generalmajor a. D. Haselmayr vollendete gestern seinen 89. Geburtsteg.

Ungeahnte Ausmaße erreichte Deutschlands Verkehr an den Lstertagen.

Im Standartenwettbewerb im Flugmodellbau des NS.-Fliegerkorps gewann der Standort 2/17 den Wanderpreis des Standartenführers.

In absehbarer Zeit wird auch in Bremen die Be­dienung im Eaststättengcwerbe durch weibliche Ar­beitskräfte erfolgen.