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Parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt ües Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Meinen
der Nationalsozialisten Bremens
fimrNHes verkündungsdlatt des NeichsstattlMers in Oldenburg und Meinen
Nr. Z28 / 9. lahrgang
Menstag, 28. November 1SZS
kinzelpreis 15 Nps.
lodesring um knglanö!
Schiffsverluste am laufenden band
1
Britanniens flnseiien als Seemacht im Schwinden — Minen und U-Boote am Werk
Im fltlantik versenkt
London, 28. November.
In London wird berichtet, daß der Dampfer „Royston Gränze", 8144 Tonnen, von der Reederei Houlder Line im Atlantischen Ozean versenkt wurde. Menschenleben > sind nicht zu beklagen.
Noch ein englisches Schiff...
... von deutschem U-Boot versenkt
ev. Kopenhagen, 28. November , Das englische Schiff „William Humphries" ist nach einer Meldung des dänischen Nachrichtenbüros Ritzau aus London von einem deutschen U-Boot mit Granaten beschossen worden und gesunken. Die ISköpsige Besatzung ist in die Boote gegangen.
Amsterdam, 28. November
Wie aus London gemeldet wird, wurde der britische Dampfer „Sta Eate" am Sonntagabend bei einem Zusammenstoß an der Siidkiiste schwer beschädigt. Man versucht, den Dampfer auf Strand zu setzen.
säst;os Mann ertrunken
Amsterdam, 28. November Bei der Versenkung des 1« K87 Tonnen großen britischen Hilfskreuzers „Rawalpindi" wurden ein Offizier und 1« Matrosen gerettet, während der Rest der Besatzung ertrank. Wie Reuter nachträglich bekanntgab, bestand die Besatzung des Hilfskreuzers aus 30« Ossi- zieren und Mannschaften.
civerpooler totsen-ampfer gesunken
Berlin, 28. November
Der Londoner Rundfunk meldet, daß sich am Sonntag das schwerste Unglück seit einem Vierteljahrhundert auf dem Mersey-Fluß bei Liverpool ereignet bat. Der Liverpooler Lotsendampser (!) war auf eine Sandbank gelausen. Seine Sirenensignale wurden falsch gedeutet und als Fliegeralarm ausgelegt.
Erst nach Stunden kamen daher Rettungsboote an den Ort der Katastrophe, konnten aber nicht an das Schiff heran. Die Mannschaft hatte sich an der Tagelage sestgeklammert, wurde jedoch von der stürmischen See sortgespült. Als einer der ersten kam der Kapitän ums Leben. 22 Mann sind ertrunken und nur zehn konnten gerettet werden.
Niederschmetternder kindruck in kngland
Berlin, 28. November
Die englische Oesfentlichkeit steht ganz unter dem niederschmetternden Eindruck der täglichen Schisfsver- luste, deren Ausmaß auch die schlimmsten Befürchtungen in London übertrofsen hat. Die britische Admiralität hat sich unter dem Druck der erregten össentlichen Mei-
Schwacheo Slörungsfeuer im Westen
Berlin, 28. November.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westen außer schwachem Störungsseuer der Artillerie keine nennenswerten Kampfhandlungen.
nung veranlaßt gesehen, besondere Rekrutierungsbiiros einzurichten, in denen man Freiwillige für den Minen- suchdienst werben will. Man ging sogar so weit, diese Rekrutierungsbüros entgegen der traditionellen starren Einhaltung der englischen Sonntagsruhe auch am letzten Sonntag äffen zu halten, um möglichst rasch Mannschaften zu gewinnen.
französischer fischdampfer versenkt ,
Madrid, 28. November.
Ein französischer Fischdampfer aus La Nacheile wurde von einem deutschen U-Boot versenkt. Die Besatzung ist von spanischen Fischern übernommen worden.
Holländischer Vampfer gesunken
An der Themse-Mündung durch eine Mine vernichtet Amsterdam, 28. November.
Wie die Direktion der Holland-Amerika-Linie bekanntgibt, ist der holländische Dampfer „Spaarndam"
gestern früh in der Themsemündung auf ein« Mine gelausen. Die Mannschaft hat das Schiff aufgegeben und ist in die Rettungsboote gegangen. Nähere Einzelheiten fehlen noch.
Die „Spaarndam", die 8857 Tonnen hat, ist am 22. September mit einer Schiffsgutladung aus New Orleans ausgelaufen und traf am 10. Oktober in den Downs ein. Darauf ist das Schiff nach Eravesend gefahren, von wo es gestern früh ausgelaufen war.
Schwedisches Motorschiff untergegangen
Nördlich Schottland auf Mine gelaufen
ev. Kopenhagen,28. November Das schwedische Motorschiff „Gustaf E. Reuter", das 8300 Tonnen groß und in Gotenbnrg beheimatet ist, lies nördlich der schottischen Küste auf eine Mine. Das Unglück ereignete sich in der Nacht zum Sonntag. Man nimmt an, daß die Besatzung von 34 Man» gerettet worden ist.
Nussisch-sinnlscher örennwischensall
Vier Sorüjetsoldaten getötet — Scharfe Protestnote Molotows
Moskau, 28. November.
Die sowjetrussische Sigentur Taß verbreitet eine amtliche Meldung vom Stab der Truppen des Leningrader Bezirks, wonach es am Sonntagnachmittag an der finnisch-sowjetischen Grenze zu einem ernsten Erenz- zwischcnfall gekommen ist. Nach dem Bericht der Taß sei von finnischer Seite plötzlich Artillerieseuer auf das sowjetische Territorium eröffnet worden, und zwar seien sieben Kanonenschüsse abgefeuert worden, wodurch aus sowjetischer Setter drei Rotarmisten und ein Unteroffizier getötet, und sieben Rotarmisten, ein Unteroffizier und ein Leutnant verwundet wurden. Zur Aufklärung des Tatbestandes wurde von der Ersten Abteilung des Leningrader Militärbezirks sofort der Oberst Tischomirow an den Ort des Zwischensalles entsandt.
Der Vorsitzende des Rates der Volkskommissare und Außenkommi'ssar Molotow hat im Zusammenhang mit diesem Vorfall dem finnischen Gesandten eine Note überreicht, die folgenden Wortlaut hat: „Herr Gesandter! Laut Mitteilungen vom Eeneralstab der Roten Armee wurde gegen unsere Truppen, die in die Gegend des Dorfes Mainila auf der Karelischen Landenge verlegt sind, unerwartet heute am 26. November um 18.45 Uhr Artilleriefeuer vom finnischen Gebiet her eröffnet. Insgesamt wurden sieben Artillerieschüsfe abgegeben, welche zur Folge hatten, daß drei Soldaten und ein Unteroffizier getötet und weiterhin sieben Soldaten, ein Unteroffizier und ein Leutnant verletzt wurden. Die russischen Truppen, welche strengen Befehl erhalten haben, sich nicht zu einer Provokation verleiten zu lassen, beantworteten nicht das Feuer. Die russische Regierung bringt das zu Ihrer Kenntnis und sieht es für notwendig an, zu unterstreichen, daß bei den kürzlich vör sich gegangenen Verhandlungen mit den Herrn Tanner und Paasikivi die russische Regierung auf die Gefahr aufmerksam gemacht hat, welche die Konzentrierung starker aktiver Truppen in unmittelbarer Nähe der Grenze gegenüber Leningrad bedeutet. Aus Anlaß des vom finnischen Gebiet aus eingetretenen provozierenden, gegen die russischen Truppen gerichteten Ar
tilleriefeuers ist die russische Regierung jetzt gezwungen ss, s " . ' ss ' ' . , ' 's'. Trup,
in der Nähe Leningrads nicht nur eine Bedrohung
festzustellen, daß die Konzentrierung finnischer Truppen
Leningrads darstellt, sondern tatsächlich eine feindliche Handlung gegen die Sowjetunion bedeutet, die schon zu Angriffen gegen russische Truppen geführt und Opfer gekostet hat. Es ist nicht die Absicht der Sowjetregierung, diesen verabscheuungswürdigen Angriff zu übertreiben, die Abteilungen der finnischen Armee unternommen haben, die dazu vielleicht durch ihre Führung verführt wurden, aber die russische Regierung würde wünschen, daß solche verabscheuungswürdigen Handlungen zukünftig nicht eintreffen.
Aus diesem Anlaß bringt die russische Regierung einen scharfen Protest vor und schlägt vor, daß die finnische Regierung unverzüglich ihre Truppen von der Karelischen Nase 20 bis 25 Kilometer weiter von der Grenze wcgverlegt und damit die Möglichkeiten zu neuen Provokationen verhindert."
Die Verlautbarung der Taß-Meldung wird von allen russischen Zeitungen' an chervoragender Stelle wiedergegeben, Daneben erscheint der volle Wortlaut der Note Molotows an den finnischen Gesandten. Gleichzeitig verwenden die Blätter ganze Seiten auf die Wiedergabe der Resolutionen von Betriebsversammlungen, Ansprachen und Kundgebungen, die aus Anlaß des Zwischenfalls auf der Karelischen Landenge spontan abgehalten wurden. Sofort nachdem um Mitternacht der Rundfunk die Nachricht von dem Zwischen- fall gebracht hatte, wurden die zur Nachtschicht erschienenen Belegschaften der größten Betriebe in Moskau, Leningrad, Rostow am Don und anderen Städten zu Versammlungen einberufen. Die Resolutionen sind überaus scharf. Es wird hervorgehoben, daß, wenn Finnland jetzt nicht einlenke und den friedlichen Bor- schlägen der Sowjetunion nachgebe, die Rote Armee den „Provokationen des finnischen Militärs ein Ende setzen werde". Die Politik der finnischen Regierung entspreche in keiner Weise der wahren Einstellung des finnischen Volkes gegenüber der Sowjetunion.
knolands Malbuch - fllbions Kriegsschuld
Vas verbrecherische Voppelspiel der englischen kriegsbeher eindeutig enthüllt
Berlin, 28. November.
Amtlich wird oerlautbart: Englands Vlaubuch beweist seine Kriegsschuld. England wollte den Krieg. Beweis auf Beweis konnte Deutschland hierfür der Welt schon vor Augxn führen. Nichts hat England dem bisher entgegenzusetzen gewußt. Darum mußte es immer wieder zur Lüge und Verdrehung greisen. Das kürzlich herausgckommcne englische Blaubuch, mit dem sich die deutsche Presse bereits beschäftigte, erweist sich auch nach genauester Prüfung als nichts anderes als ein solcher'», ißlu ng euer Versuch der Entlastung, das heißt als ein neuer, aber schwacher Versuch der Verdrehung der Wahrheit. Tatsächlich ist diese englische Dolumcntcnsammlung für jeden, der sie zu lesen versteht, ein einziger schlüssiger Beweis für Englands unbedingten Willen zum Krieg.
Im englischen Blaubuch sind willkürlich Dokumente zusammengestellt, um einen einseitigen Eindruck entstehen zu lassen. Andere Dokumente wiederum sind svrt- gelassen. und auch der übrige Inhalt kann auf alles andere als Genauigkeit und erschöpfende Darstellung Anspruch erheben. Es würde zu weit führen, aus alle diese Ungenauigkeiten und Widersprüche einzugehen. Wir möchten aber doch aus dieser Fülle der Unklarheiten einen Punkt herausgreifen, der klar beweist, vag England nicht, wie es vorgab, ehrlich als ein Vermittler zwischen Deutschland und Polen aufgetreten ist, sondern daß es gerade als jene Kraft gewirkt hat, durch deren wohlüberlegte Dntrigen der Krieg unvermeidlich
wurde. Das Blaubuch selbst tritt den Beweis dafür an, daß die britische Diplomatie nicht etwa versucht hat, eine unmittelbare deutsch-polnische Verhandlung, auf die im Endstwdium der letzten Augusttage alles ankam, wenn der Krieg hätte vermieden werden sollen, herbeizuführen, sondern im Gegenteil, «ine solche Verhandlung böswillig verhindert hat. Entgegen der Behauptung der englischen Propaganda, Lord Halifax habe bis zuletzt versucht, Deutschland und Holen gemeinsam an den Verhandlungstisch zu bringen, um eine friedliche Lösung zu erzielen, wird die deutsche These, daß das Ziel von Lord Halifax und seines Gehilfen, des britischen Botschafters in Warschau, Sir H. K e n n a r d, darin bestand, die Polen davon abzuhalten, mit Deutschland in ernsthaft« Verhandlungen einzutreten, durch das englische Blaubuch voll und ganz bestätigt. Es scheint kaum glaubbar, und trotzdem ist es so!
Die Dokumente des Blaubuches zeigen:
1. Der britische Außenminister Lord Halifax hat die Reichsregierung in gröblicher Weise hintergangen, als er behauptete, er habe aus Warschau eine Zusicherung erhalten, daß Polen zu Verhandlungen bereit sei.
2. Sir H. Kcnnard, der britische Botschafter in Warschau, hat die Ausführung des ihm aus London zuteil gewordenen Auftrages, die Polen aufzufordern, sie sollten in Verhandlungen mit der Reichsrcgierung eintreten, bewußt solange verzögert, bis der von der R^ichs- regierung gesetzte Termin, der durch die polnischen Mo-
bilisierungsmaßnähmen notwendigerweise gesetzt werden mußte, verstrichen war.
3. Eine polnische Verhandlungsbereitschaft über die maßvollen deutschen Vorschläge war nur deshalb nicht vorhanden, weil die Polen sich auf die englische Unterstützung verlassen zu können glaubten.
4. Auch die französische Regierung, die offensichtlich an der Entsendung eines bevollmächtigten polnischen Vertreters nach Berlin in letzter Stunde interessiert war, ist von England darüber getäuscht worden, daß in Wirklichkeit England überhaupt nichts dazu getan hat, um diese Verhandlungen, von denen Krieg oder Friede abhing, zustande zu bringen.
5. Der im deutschen Weißbuch bereits angetreten« Beweis dafür, baß Polen auf Grund dieses englischen DoppeUpiels niemals einen bevollmächtigten Vertreter nach Berlin entsandt hat und daß auch' der polnische Botschaft«-: in Berlin zu keinerlei Verhandlungen bevollmächtigt war. ja, daß ihm sogar jede Art von Diskussionen verboten war, wird durch das englische Blaubuch in vollem Umfange belegt.
Dies sind die nackten Tatsachen, die sich aus dem von den Engländern veröffentlichten Dokumenten ergeben. Sie erhärten nicht nur Englands Schuld am Kriege. Sie zeigen vielmehr auch, daß die britisch« Regierung während der entscheidenden Tage Ende August ein n i e'. derträchtigcs Doppelspiel getrieben hat, das erst durch die englischen Veröffentlichungen vollständig überblickt werden kann. (Fortsetzung Seite 2) '
k'sliletqusllsn von 1914/18 restlos idsssitigt!
k. -lü. Weshalb uns der Sieg sicher ist? Weil wir nicht „nur,"' über das schärfste und schlagkräftigste Schwert, sondern auch über die beste politische Führung der Welt verfügen! Die Letztere sei hier zum Zweck der Wertung ihres innersten Wesens einmal zu den entsprechenden Verhältnissen des Weltkrieges in Beziehung gesetzt, wobei wir uns hinsichtlich der Gegenwart wie der Vergangenheit an greifbare Tatsachen und Erfahrungen halten wollen.
Wesentlich für den Erfolg der kriegsmäßigen Anstrengungen einer Nation ist die Konzentration aller Kräfte auf eine Gesamtausgabe, die Führung und Volk gemeinsam verpflichtet. Vorbedingung für diesen umfassenden Einsatz der Volksgenossen ist die politische Einheit der zur Führung bestimmten Männer. Wie stand es mit der politischen Gleichrichtung 1914—1018 im deutschen Volk? In mehrfacher Hinsicht nicht gut! Zunächst verhinderten, weltanschaulich-staatspolitisch gesehen, konfessionelle, klassenideologische und parlamentarische Zwiespältigkeiten, auf die Reichskabinett und Länderbehörden sogar in den schicksalschweren Stunden der Nation noch Rücksicht nehmen zu müssen glaubten, die Ausrichtung des einzelnen und der ihn tragenden Gemeinschaften auf e i n Ziel. Es gab damals innerhalb der politischen Führung tausend überflüssige Meinun- gen, aber nicht eine überragende Persönlichkeit, die im Geiste Bismarcks die einander widerstrebenden Kräfte zu geschlossenem Einsatz zusammengefaßt hätte. Das kurzfristige, immer wieder veränderte Kompromiß regierte! Besonders verhängnisvoll wirkte sich der auf diese Weise bedingte Berliner Zick-Zack-Kurs auf militärischem Gebiet aus: zwischen der politischen Führung und der obersten Leitung der Wehrmacht tobte sich ein geradezu tatenlähmender Dualismus aus, der schon vor 1914, noch offensichtlicher aber im Ver^ lauf des Weltkrieges die an sich dringend erforderliche Straffung der Wehrkraft des deutschen Volkes verhinderte. Wir brauchen hier nur an den Widerstreit der Auffassungen über den U-Boot-Einsatz (Reichskanzler contra Tirpitz) zu. erinnern, um die für Deutschland überaus schädliche Auswirkung der vor 25 Jahren herrschenden Disharmonie zwischen politischer und militärischer Führung zu verdeutlichen. Organisatorisch schließlich war an allen Abschnitten der Inneren Front statt planmäßiger Synthese der Einzel- leistungen analysierendes Spezialistentum festzustellen. Die bewährte deutsche Organisationskraft, unter weitschauender zentraler Leitung zu unerreichten Taten be- sahigtz wurde 1914—18 durch die Selbstherrlichkeit zum -teil isolierter, zum Teil sich überschneidender Instanzen erheblich geschwächt. — Es bedarf keines Scharfsinns, den Gegensatz zwischen einst und jetzt zu erkennen.^ llm die Tatsache der Fehlerausmerzung auf die einfachste Formel zu bringen: Heute ist unsere Führung in allen- ihren Gliedern weltanschaulich auf die nationalsozialistische Schicksalsgemeinschaft Eroßdeutsch- lands und den Kampf um ihr Lebensrecht ausgerichtet; nnt der rein politischen Kraft ist die militärische Leitung in der Person des Führers zu einer unlösbaren Einheit verschmolzen, und die organisato.rischen Maßnahmen, gekennzeichnet durch ein Hand-in-Hand-Arbeiten aller Instanzen, find einzig und allein auf das Wohl des Ge- samtvolkes abgestimmt!
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Unvollkom- meicheit deutscher Führung im Weltkrieg: ihr fehlte die Volksverbu n d enheit. Die Reichsregierung ließ bi« Nation an schwerwiegenden Entscheidungen und Entschlüssen nicht un-mitteIbar teilnehmen, obschon die wichtigste Voraussetzung hierfür nach der gewaltigen Volkserhebung der ersten Augusttage 1914 wie nur selten zuvor in der deutschen Geschichte gegeben war Es blieb bei einer bürokratischen „Geschäftsführung" der es ebensosehr an schöpferischer Initiative wie an Wen- digkeit und Anpassungsvermögen fehlte. Man sah den
IlllllllllllllllMIIIIIIItllllllllNIMIllllMIIIIIIIIIIIIIIIlllllllllMIIIIIIIIUIIIIMIIIIlllllM
Unser ^sgessnsesel
(Unsers dsutigs ^usZads umlakt sckt Seiten)
Der englische König unterzeichnete das völkerrechtswidrige Aussuhrcmbargo.
Chamberlain hielt eine von Naivität und Heuchelei strotzende Rundfunkrede.
An der Nordwestgrcnze Indiens kam es erneut zu Zusammenstößen.
Englands Blaubuch beweist die Kriegsschuld der englischen Friedensfeinde.
Wieder sielen mehrere Dampfer dem englischen Handelskrieg zum Opfer.
Bei einem russisch-finnischen Erenzzwischenfall wurden vier Sowjetsoldaten getötet.
Dr. Ley und Dr. Goebbels sprachen anläßlich der Jahrestagung der Reichskulturkammcr und des KdF. Der neue Kreis Vremen-Lesum der NSDAP. umfaßt 14 Ortsgruppen.
Das Oberkommando der Wehrmacht hat durch eine Sondcroerfüguilg das Vezugsscheiiivcrfahren für Wehrmachtsangehörige neu geregelt.