Ausgabe 
(16.11.1939) Nr. 316
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Heil den. im Die ste-t For- ili«,

l es und urch- acht, ähle ?. u

ieter 8°l-

ngei °nn,

eiter ( Um.

von

hwei

ndig

sig«n sechs , dir

nun» Licht nmer e so- mhm

dl«

nom-

die-

und

geist- heil auch und u ge-

nnen 'ront eran- 68 .- Bei° Gau- > lesen düng ltten- gung

mpi ver- ie Ei­er be-

ssine« äcklich, rs ze­it dem Buhe

Maria d Ler­es um

hsiach-' tellvei- tsleiili Wch

Val ahl der zrama Emmy nzpaai

ihn» Scham chland- er dem

wsiuial chst i» lisst ft

ktspick

chwach-

TG. r

fbah»!

. Uhu Uostw» !ii Uhr. „ 21«

Sch»K

A« . M

°d. st

»n,r -- Adi,r-n

leinb»4

P-°i- ^ lZ.

rs>

träte»

i. M »riet

ers cheint 7mal wöchentlich

Ddonaksbezug ^ 2L0 einsch. Zu- stellgebükr: PostbezugSpreiS monatl. 2,30 E (elnschl. 38,78 3?/ Posl- zeitungsgcbübr) zuzüyl 42 Be- strllacld Bezugspreis ist im voraus zakilbar. Postscheck! Hambura 1 7272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gouverlag Weser- EmS GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 541 21, Nachtr. u.Svnntg. 51115. Sprech z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr: Schriftleitung Diens­tag und Freitag 12V,—13'/, Uhr.

vremr ZeNno

Anzeigen - Grundpreise:

Die 1 nun hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 3A4. Die 78 mm breite und 1 mw Hohe Zeile im Tertteil 75 3?//. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 7 Nachlaß- staffel S. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An- nahweschluß 18 Uhr. Geschäfts­stellen: InBremen: Am Geeren Nr. 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115z Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Shke, Mühlendamm Nr. 2.

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmliiches verkündungsblatt des Reiclsssstaltkalters in Oldenburg und Meinen

Nr. 516 / 9 . Zalzrgang

vonnerstag, 16. November 1959

Linzelpreis 15 Nps.

4°.N

lU?

sr>,

S.t!

Personendampser als il-voot-salle

kine neue britische Hinterlist

Wechsel der Schiffstarnung zur Anlockung und Versenkung deutscher tl-voote

New york, 18. November.

Deutsche Pressemeldungen über bewassnete britische und französische Handelsschifse finden in den Vereinig­ten Staaten aufmerksame Beachtung.

Das neueste Beispiel hinterlistiger britischer Metho­den liefert der britische Dampfer „Cameronia", der mit 83 Fahrgästen, darunter 34 Amerikanern, aus Eng­land kommend, in Newyork einlief. Der mit einem dreizölligen und einem sechszölligen Geschütz bestückte Handelsdampser, der auf seiner letzten Reise noch kriegsschiffgrau gestrichen war, hatte diesmal ein neues Farbenkleid angelegt: Aufbauten grau, Schisfshülle

ledersarben und Bug schwarz. Der Associated Preß zu­folge erklärte ein Mannschaftsmitglied Lei der Ankunft, duz die Tarnung geändert wurde, um die britische Identität des Schiffes zu verbergen. Die neue Tarnung locke die U-Boote an die Oberfläche, um festzustellen, ob die „Cameronia" neutral sei oder nicht, unb dann, so erklärte das Mannschaftsmitglied wörtlich, „können wir dem U-Boot Saures geben."

Wie „Newqork Herald Tribune" mitteilt, hatte der britische Passagierdampfer „Mauretania" mit einem Hundertpsünder das größte Geschütz aller seindlichen Handelsschisse, die seit Kriegsausbruch Newyork bisher anliefen.

„Vas gauptereignis des lages"

ns. Brüssel, 16. November.

Die deutsche Veröffentlichung der Liste der bewaffne­ten englischen und französischen Handelsdampfer wird

Vertreter öelgiens und Hollands beim Neichsaußenminister

Berlin, 18. November.

Reichsaußenminister von Ribbentrop empfing heute den belgischen Botschafter und den holländischen Ge­sandten. Er teilte den Vertretern Belgiens und Hol­lands im Namen des Führers mit, dah nach der dritten Ablehnung des Friedensschrittes des belgischen Königs und der Königin der Niederlande durch die englische und französische Regierung auch die deutsche Reichsregierung diese Vorschläge damit als erledigt ansähe.

Sie pfeifen aus die Neutralen!

' Brüssel, 16. November.

Drei englische Flugzeuge haben am Dienstagnachmit­tag belgisches Gebiet in der Nähe der belgisch-franzost- schen Küste überflogen. Einer der drei Apparate ist in Coxyde auf belgischem Boden niedergegangen, ein zwei­ter in La Panne, ebenfalls auf belgischem Boden und der dritte in unmittelbarer Nähe der französischen Grenze, aber auch noch in Belgien. Die Piloten erklär­ten, sie hätten geglaubt, sich über Frankreich zu befinden.

von dem belgischen Nachrichtenbüro als das. Haupt­ereignis des Tages bezeichnet. Die Liste müsse als eine Warnung angesehen werden, erklärt das offi­zielle belgische Büro. Die „Jndependance Beige" weist darauf hin, daß in der Liste auch die drei größten eng­lischen Passagierdampfer'„Qüeen Mary". „Mauretania" und „Aquitania" stehen. Man müsse annehmen, schreibt das Blatt, daß diese Veröffentlichung die Reisenden der neutralen Länder davor warnen solle, sich den ge­nannten Schiffen anzuvertrauen.

englischer Zerstörer vernichtet

Veutsches U-Voot versenkte in den leisten lagen 26000 sonnen

Berlin, 18. November Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Westen außer geringer örtlicher Artillerietätig­keit keine besonderen Ereignisse. Die englische Admi­ralität gibt den Verlust eines Zerstörers bekannt, der aus eine deutsche Mine gelaufen sei. Der englische Frachtdampfer „Matra" (8688 Tonnen) wurde durch eine Explosion vernichtet.. Eines unserer U-Boote hat in den letzten Tagen 28 8V8 Tonnen versenkt und eine Prise eingebracht."

krster opsersonntag 11205971,06 NM

Wieder ein veweis für die Stärke der deutschen inneren front

Berlin, 16. November.

Nachdem schon die gemeldeten Einzelergebnisse aus den deutschen Gauen erkennen ließen, daß ebenso wie die erste Reichsstraßensammlung, der an die Stelle des Eintopfsonntages getretene erste Opsersonntag des Kriegswinterhilfswerkes ein überzeugender Veweis für die Opferbereitschast des deutschen Bolkes sein werde, wird diese Auffassung nunmehr durch das Gesamtergeb­nis bestätigt. Die von den deutschen Haushalten in den Liste» des Opfersonntages gezeichneten Einzelbeträge ergaben die Summe von 11203 871,88 RM. Gegenüber dem ersten Eintopfsonntag des vorjährigen Mnter- hilfswerkes mit 8 824 842,87 RM. ist das eine Steige­rung von nicht weniger als 31,43 v. H. Während im vergangenen Jahr je Haushalt ein Betrag von 38,81 Psg. gezeichnet wurde, steigerte sich dieser Betrag am

ersten Opsersonntag des Kriegswinterhilfswerkes auf 58,74 Pfg., d. h. mehr als eine halbe Mark.

Auf das Altreich entfielen von der Gesamtsumme 9 781 601,22 RM., d. h. je Haushalt 50,86 Pfg., aus die Ostmark 1038 767,61 RM. oder je Haushalt sogar 56,56 Pfg., während der noch stärker im Aufbau be­griffene Sudetengau mit der Summe von 383 602,23 RM. je Haushalt ein Auskommen von 42,70 Pfg. er­zielte.

Welche soziale Kraft in dieser Summe steckt, ergibt sich aus der Tatsache, daß das; deutsche Volk mit dem Aufkommen des ersten Opfersonntages der NS.-Volks- wohlfahrt die Möglichkeit gegeben hat, nicht weniger als 1300 Kindertagesstätten für rund 50 000 Kinder zu errichten und ein Jahr lang zu unterhalten.

Übereinkunft mit kngland unmöglich

vor einer neuen flktion öer indischen kongreßpartei / Neizru erteilt britischen Verdrekungomanövern scharfe flktlchr

Amsterdam, 16. November Wie United Preß aus London meldet, ist dort ein Telegramm des Führers der indischen Kongreßpartei eingegangen, in dem dieser eine neue Aktion seiner Partei ankündigt. In dem Telegramm heißt es, daß die Position der Kongreßpartei völlig klar sei.

Es sei unmöglich, irgendeinen^ Vorschlag zu erwägen, der nicht auf folgenden Punkten basiere: Völlige Klar­legung der Kriegsziele, Unabhängigkeit Indiens mit unmittelbarer Uebertragung der tatsächlichen Macht an das Volk und Uebereinstimmung in der Frage eines konstitutionellen Parlaments.

Nehru, der Führer der Kongreßpartei, kündigte an, daß am Sonntag der Aktionsausschuß der Kongreßpartei in Allahabad zusammentreten werde, um die Lage zu

Moskau geißelt türkische Zeitung

Irreführende phantasiemeldungen im Sinne des Sriienpaktes

Moskau, 16. November.

In einem scharfen Artikel wendet sich die Moskauer „Prawda" gegen die Liigennachrichtcn der türkischen Zeitung „Tan" in Ankara, die in den letzten Wochen planmäßig irreführende Phantasiemeldungen in die Welt gesetzt hat und auf diefe Weife die Stimmung der türkischen Oessentlichkeit im Sinne des mit England und Frankreich abgeschlossenen Beistandspaktes bceinslussen wollte.

„Die Natur," so polemisiert die Prawda, „hat die Zei­tung „Tan" mit einem Ueberfluß an Phantasie abge­stattet, hat es ihr aber an Logik und gesundem Men­schenverstand fehlen lassen. Infolgedessen ergeben sich sonderbare und komische Dinge. Als z. B .die Sowjet­armee in der Westukraine und in Weißrußland ein­rückte, verkündete der „Tan" aller Welt, daß ein Zu­sammenstoß zwischen deutschen und sowjetrussischen Trup­pen bevorstehe und daß in Berlin eine „schreckliche Un­ruhe" herrsche. Die allzu lebhafte Phantasie der türki­schen Journalisten gaukelte ihnen ein Wunschbild vor. Sie glauben selbst an das, was sie leidenschaftlich wün­schen. aber sie haben sich bloß blamiert.

Vor kurzem teilte der „Tan" mit, daß niemand an­ders als die Sowjetunion die Hauptschuld am Kriege trage, da sie Deutschland in einen erbitterten Kamps an der Westfront hineintreiben wollte. Dieser Lüge liegt der fromme Wunsch der türkischen Zeitung zu­grunde, Deutschland auf die Sowjetunion zu hetzen.' Die „Prawda" stellt ihr einen Satz gegenüber, den der „Tan" selber erst kürzlich geschrieben hatte nämlich: „Der Friedensschluß widerspricht den Interessen Englands". Prawda bemängelt die Systemlosigkeit in den^Phan- tasicn der türkischen Zeitung. „Bald will die Sowjet­union einen Krieg auf dem Balkan beginnen und Ita­lien verspricht Ungarn Hilfe gegen die Sowjetunion, bald überläßt die Sowjetunion den Balkan gnädig dem Deutschen Reich. Bei der türkischen Zeitung weiß der eine Finger nicht, was der Redakteur aus dem anderen 6>nger gesogen Hai. Die „Prawda" macht sich die Mühe, alle die Falschmeldungen des „Tan" über die Sowiet- union mit genauer Angabe der Datums zu zitieren.

Nichts von einem eigenen Korrespondenten aus Mos­kau, sondern aus ihren eigenen Fingern in Ankara er­fuhr die Zeitung von der Aufteilung ganz Indiens zwi- scheu der Sowjetunion und Deutschland. Sie hätten friedlich aufgeteilt, Vritisch-Jndien an die Sowjetunion, Niederländisch-Jndien an Deutschland. Aber seine eif­rige Phantasie richtet den türkischen Märchenerzähler zugrunde. Nach einer Woche.erfährt man wieder aus der gleichen Quelle, daß Deutschland die Sowjetunion betrüge und daß die Sowjetunion Deutschland gegenüber unaufrichtig sei. Indien haben sie aufgeteilt, China und die Mongolei wird vereinigt. Der Zeitung „Tan" ist bekannt geworden, daß eine chinesisch-mongolische Re­publik geplant sei und daß die Sowjetunion in deren Namen Japan den Frieden anbieten soll.

Wenn man all diesen Unsinn liest, so wird einem klar, daß die türkische Zeitung einen deutlich ausge­sprochenen Wunsch hat: die Sowjetunion und Deutsch­land zu verzanken, die Sowjetunion mit den Völkern der Balkan-Halbinsel in Streit zu bringen, überhaupt mit allen, die nicht am Kriege auf feiten der englisch- französischen Auftraggeber teilnehmen. Die türkische Zei- tung ärgert sich schrecklich darüber,' daß die Sowjetunion neutral bleibt. Um jemand wieder in Streit zu brin­gen, muß man irgendwelche Anstrengungen machen. Die wendigen türkischen Journalisten hetzen also: „Du

Onkel aus Ungarn, guck mal, die Sowjetunion hat aus dich angelegt. Onkel aus Deutschland, sieh dich vor, die Sowjetunion führt gegen dich etwas im Schilde." Aber je mehr sich diese Maller für die Verleumdungen er­eifern, um so stärker verraten sie sich.

Einerseits ist die Sowjetunion für den „Tan" ein Land, das alle seine Nachbarn mit Krieg bedroht, an­dererseits schreibt diese unglückselige Zeitung: „Die

Sowjetunion blieb absichtlich aus dem Krieg heraus, um ihre Macht zu festigen und dann die Schwäche der Imperialisten auszunutzen und eine herrschende Stel­lung zu gewinnen." Da haben wir sie, die ränkevolle Sowjetunion! Der unklugen Zeitung kommt es gar nicht in den Sinn. daß jeder ihrer Leser nun die Frage stel­len müßte, warum denn die Türkei nicht absichtlich aus dem Krieg Herausblieb, um ihre Macht zu festigen?"

prüfen, die durch den Rücktritt von elf Kongreßministern entstanden ist.

Nehru sagt in seinem Telegramm weiter, daß Lord Zetlands Rede im Oberhaus als eine Ablehnung der Forderungen der Kongreßpartei ausgelegt werde. Da­durch werde es unmöglich, zu einer Uebereinkunft zu ge­langen. Das bringe mit sich, daß die Kongreßpartei nicht an der britischen Politit mitarbeiten könne, wenn sich dieser Fall nicht vermeiden lasse, müsse das not­wendigerweise zu weiteren Folgen führen.

Gandhi und die Kongreßpartei feien eins. Wenn England das nicht berücksichtige, müsse es zn einer Katastrophe führen. Zahlreiche Minderheiten, darunter die Sikhs, die indischen Christen und die Radikalen unterstützten die Kongreßpartei. Es treffe nicht zu, heißt es dann, daß die Mohammedaner des Pundschab gegen den Kongreß seien. Auch neben den Mohammedanern, die im Kongreß vertreten seien, ßebe es mächtige mo­hammedanische Organisationen, die die Kongreßpartei unterstützen. Im nordwestlichen Grenzgebiet der Pro­vinz gebe es eine. überwiegende Mehrheit für den Kongreß.

Indien in der flbwekr einig!

Alle acht Kongrehministerien zurückgetreten

Bata via, 18. November

Nach einer Meldung aus Schillong sAssam) ist nun auch das von der Kongreßpartei beherrschte Koalitions­ministerium der nördlich von Kalkutta gelegenen Pro­vinz Assam zurückgetreten. Es handelt sich um das rest­liche der acht indischen Kongreßministerien, das als Folge der Unzufriedenheit der Kongreßpartei mit den verständnislosen Ertlärungen des britischen Bizelönigs über die Zukunft Indiens zurückgetreten ist.

Mussolini an die Studenlen Nomo

Rom, 16. November.

Anläßlich des Beginns des neuen akademischen Jah­res, das in allen Universitätsstädten Italiens durch ein­drucksvolle Feiern eröffnet wurde, fand am Mittwoch­abend in Rom eine Kundgebung für den Duce statt. In geschlossenen Zügen strömten sämtliche Studenten der römischen Universität auf die Piazza Venezia, wo sich eine unübersehbare Volksmenge eingefunden hatte. Auf die sich immer wiederholenden stürmischen Zurufe er­schien Mussolini auf -ein historischen Balkon und rich­tete folgende kurze Ansprache an die Studenten:

„Ich danke euch, Kameraden der Studentenschaft Roms, sür euren begeisterten Gruß. Da die Universitäts­stadt ihre Studiensäle wieder ausgetan hat, geht mit voller Ruhe und Disziplin an die Arbeit; aber stellt nach faschistischem Brauch und aus Gründen der Vorsicht dem Buch — und zwar wohl sichtbar — auch das Ge­wehr zur Seite. Der Friede des faschistischen Italiens ist kein wehrloser, sondern ein bewaffneter Friede."

Die Worte des Duce lösten bei den Studenten und der Menge sich immer erneuernde Beifallskundgebungen aus, so daß sich Mussolini verschiedene Male auf dem Balkon zeigen mußte. Nach der Kundgebung zogen die Studenten unter Singen vaterländischer Lieder durch di« Straßen zur Universität.

Zur Vernichtung des englischen Zerstörers wird aus London bekannt, daß die Wirkung der deutschen Mine so heftig gewesen ist, daß das englische Kriegsschiff so­fort in zwei Teile gebrochen und gesunken sei.

Zu der Explosion auf dem Frachter „Matra" wird noch ergänzend gemeldet, daß hierbei zwei Mann getötet und zwei verwundet wurden. Die „Matra" war in Liverpool beheimatet. Der Kapitän, der Lotse, 10 Offiziere und 40 Laskaren (indische Matrosen) wur­den von einem Rettungsboot gerettet, das dreimal zu dem Dampfer fuhr, dessen Wrack von der Küste aus sichtbar war. (Siehe auch Seite 2)

D-si wiclitigs olctuslls

R. b4ü. Der uns von England und seinen jlldisch-frei- maurerischen Hintermännern aufgezwungene Krieg hat nicht zuletzt auch mehrere raffen- und bevölkerungspoli­tische Fragen aufgeworfen, die schon wegen ihrer grund­sätzlichen, über die Gegenwart Hinausweisenden Bedeu­tung unsere volle Aufmerksamkeit beanspruchen dürfen. Um mit der inneren rassenpolitischen Front zu be­ginnen: Seit einigen Wochen ist das Bemühen zahl­reicher jüdischer Mischlinge ersten Grades unverkennbar, „die Situation" mehr oder weniger offen für sich selbst zur Erlangung persönlich-rechtlicher Vorteile auszunutzen. Sie bieten sich, wobei ihnen die Verknappung der Ar­beitskräfte zn Hilfe kommt, zu freiwilligen Dienst­leistungen an, um sich so ein Alibi über „Einsatzbereit­schaft im Kriege" zu verschaffen und mit einem solchen „Nachweis" Material für spätere Heiratsgenehmigungen oder Befürwortungen anderer Art zu erhalten. Ange­sichts dieses planmäßigen Streben? der Haibjuden, sich wieder Eingang in die deutsche Volks- und Blutsge­meinschaft zu verschaffen, ist nicht eindringlich genug zu betonen, daß für uns Deutsche weder im Frieden noch im Krieg ein Abweichen von der nationalsozialisti­schen Weltanschauung auch nur vorübergehend in Frage kommen kann. Unser vertieftes völkisches Bewußtsein schließt in Verbindung mit konsequentem rassischen Den­ken auch in der Frage der Halbjuden ein Kompromiß zu jeder Zeit aus. Professor Dr. Groß, der Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., hat hier jeden etwaigen Zweifel im voraus erstickt, indem er kürzlich seine Stellungnahme zn der in Rede stehenden Taktik der Mischlinge wie folgt znm Ausdruck brachte: „Wer in der Frage der Juden und Halbjuden weich wird, ge­fährdet Deutschland nicht nur durch das Einströmen jüdi-' schen Blutes, sondern zerstört auch jene Kräfte des Rasse- bewußtseins und der völkischen Selbstbehauptung, die wir in kommenden Jahrzehnten in der friedlichen Auf­bauarbeit und Sicherung im Osten weiter nötig haben werden". Danach kann also die nationalsozialistische Haltung der deutschen Volksgenossen auch im Kriege gar nicht rassebewußt genug sein! Eine Verwischung der biologischen und rechtlichen Grenzen zwischen Deutschen und jüdischen Mischlingen ersten Grades muß und wird jedenfalls unter allen Umständen verhindert werden.

Diese Feststellung gilt sinngemäß auch gegenüber den rassenpolitischen Problemen, die nach der Besetzung der polnischen Gebiete an uns herangetreten silrd und eine

inimnnm»»m»inm»mnnmnmm»,»mnmmm»m»minninmi»»Nimm»

Unser rssssspisssl

(vis bsuiigs tlll-ttzabs umkakt aciit Lsitsn)

England ging systematisch dazu über, Pcrsonen- dampser als U-Bootsallen zu mißbrauchen.

Ein englischer Zerstörer wurde durch eine deutsche Mine vernichtet.

Ein deutsches U-Boot versenkte in den letzten Tagen 26 600 Tonnen.

Die New Porter Staatszcitung übt vernichtende Kritik an der Churchill-Rede.

Die Moskauer „Prawda" geht mit einer türkischen Zeitung scharf ins Gericht.

Der indische Freiheitssiihrer Nehru erteilte briti­schen Berdrehungspolitikern eine scharfe Abfuhr. Japaner besetzten Pakhoi im Golf von Tonking.

In der Angelegenheit des belgisch-holländischen Friedensschrittes wurden die Vertreter der beiden Staaten vorn Neichsaußenministcr empfangen.

Auch Portugal löst seine Währung vom Pfund.

Bei der Oelbrandkatastrophe in Venezuela wird mit mehr als 500 Toten gerechnet.

Mussolini hielt an die Studenten Roms eine An­sprache.

Der erste Opfersonntag des Kriegs-Winterhilfswcrls erbrachte über 11 Millionen Reichsmark.

Alle Säuglinge erhalten Schutzmittel gegen die Rachitis.

2n Bremen wird die Reichstleidcrkarte nicht vor Ende dieses Monats zur Ausgabe gelange». Kommodore Ziegenbcin, der erste Kapitän der „Bremen", seiert heute seinen 65. Geburtstag.