Ausgabe 
(11.11.1939) Nr. 311
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Srscheint7malivSchentlIch

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vremerMtuno

parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fjansestadt Vremen

Anzeigen - Grundpreise:

Die 1 arm hohe und 22 mm breite Zeile Im Anzeigenteil 13 cAk. Die 78 mm breite und 1 mrr> hohe Zeile im Tertteil 75 3^. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 7 Nachlaß­staffel <2. Für- Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: In Bremen: Am Geeren Nr. 6,8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115? Obernstraße 86, Fernspr. 5 41 21. 8n Shke Mühlendamw Nr. 2.

der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches Nerkündungsblatt des Neichsstaichalters in Oldenburg und Meinen

Nr. 511 / 9. Jahrgang

Sonnabend, 11. November 19Z9

kinzelpreis 15 Npf.

Dis Unts^suekungslcommission im ^ünelisnsr Lüi^gsrlrriiulcsllsr an cler /^rbsit

stuslündlscherUrsprungvesZündapplirates

wertvolle Hinweise aus der Vevölkerung

die genaue Zusammensetzung der Sprengmetalle wird in exaktester weise ermittelt

ünli. München, 11. November.

Wie das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, häufen sich bei der Sonderkommifsion zur Untersuchung des Mün­chener Verbrechens vom 8. November die Hinweise und Mitteilungen aus allen Kreisen der Volksgenossen. Die Sonderkommifsion ist daher am Freitag um ein Drei­faches verstärkt worden, damit sie diese einleitenden Angaben, die natürlich zunächst meist nur Hinweise all­gemeiner Art enthalten, aber selbstverständlich auch Wichtigstes bringen können, erschöpfend bearbeiten kann. Zur Zeit liegen wohl über tausend derartige Hinweise aus der Bevölkerung vor.

So anerkennenswert die Zusammenarbeit aller Volksgenossen zur Aufklärung des schändlichen Ver­brechens ist, so erfreulich ist auch das Zusammenwirken aller bei der Sonderkommifsion Beschäftigten vom ersten bis zum letzten Mann, weil eben alle nicht nur eine wirkliche Verpflichtung in sich fühlen, sondern selbst mit Leih und Seele dabei sind.

Zur Zeit sind Sachverständige damit besaht, aus das Genaueste die aufgefundenen Teile des zur Entzün­dung der Sprengladung benutzten mechanischen Zünd- apparates festzustellen. Es ist dabei sehr wesentlich, dah die genaue Zusammensetzung der Metalle eruiert wird. Man kann ruhig schon heute sagen, dah jedenfalls in bezug auf die Legierung einzelner Metallteile tat­sächlich ein ausländischer Ursprung nachzuweisen sein wird.

Es sind gegenwärtig Untersuchungen, die von ver­schiedenen Seiten geführt werden, im Gange, um ganz unabhängig voneinander ein absolut einwandfreies Ergebnis zu erhalten. Gerade diese Art der Unter-

rebtzastere Spötztrupprätigkeit

Berlin, 11. November

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Westen zwischen Mosel und Psälzerwald leb­haftere Epähtrupptätigkeit als an den Vortagen. Im übrigen nur an einzelnen Stellen der Front ausleben­des Artilleriefencr. Das am 8. November als vermisst gemeldete deutsche Flugzeug ist bei Liedersdors an der deutsch-französischen Grenze von französischen Jägern ab­geschossen worden."

Kritisches Kriegsschiff überfällig

Hood, Repulse und Renown also doch beschädigt Amsterdam, 11. November.

Der Sekretär der britischen Admiralität teilte mit, dah das KriegsschiffNorthern Rover" stark überfällig sei. Sein Verlust müsse angenommen werden. Die Ver­wandten der Besatzung wurden benachrichtigt.

Ein schlagartiges Licht auf die englischen Kriegs- schissverluste werfen im übrigen die Erörterungen, die über den Inhalt der letzten Besprechungen Churchills in Paris mit dem Oberbefehlshaber der französischen Kriegsmarine angestellt wurden. Danach hat Winston Churchill dringend um eine stärkere Unterstützung durch die sranzösische Flotte ersucht und insbesondere den Ein­satz der beiden französischen 28 999-Tonnen-Schlacht- IreuzerDünkirchen" undStraßburg" für die Siche­rung der britischen Seewege gefordert, denn nur diese Schiffe könnten kraft ihrer Geschwindigkeit starken deutschen Blockadebrechern und Handelszerstörern ent­gegentreten, da die britischen SchlachtkreuzerHood", Repulse" und ,Renown" imAugenblick nicht voll zur Verfügung ständen".Repulse" wurde bekanntlich in der Bucht von Scapa Flow torpediert zur gleiche» Stunde, da dieRoyal Oak" in die Luft slog. Und die Hood" wurde' schon Ende September durch deut,che Vombenangrijse so schwer mitgenommen, dah sie siir längere Zeit ins Dock gehen muhte, wo sie sich auch heute noch befindet.

suchung ist von entscheidender Bedeutung, um so mehr, als die Sonderkommifsion bereits eine ganz spezielle Richtung verfolgt, und man kann sagen, dah vielleicht schon in den allernächsten Tagen der Oesfentlichkeit nähere Einzelheiten bekanntgegeben werden können, da­mit die Sonderkommissiop, die alle Hinweise prüft, genauere Mitteilungen, speziell nach dieser Richtung hin, erhält.

Staatsakt für die Opfer des flttentats im vürgerbriiuketler

München, 11. Noveinber Der Staatsakt an der Feldherrnhalle für die Opser des 8. November 1939 wird heute um 11 Uhr über alle deutschen Sender übertragen. Nach dem Staatsakt wer-

flufruf Oörlngs an

die vollkommene Zusammenarbeit im kri,

Berlin, 11. November.

Eeneralfeldmarschall Göring hat-,als Vorsitzender des Ministerrats für die ReichsverteidiKmg folgenden Auf­ruf an hie deutschen Volksgenossen erlassen:

In meiner Rede vom 9. September in den Rhein- metall-Vorsigwerken, die nicht nur an den deutschen Arbeiter, sondern über den Rundfunk an jeden deutschen Volksgenossen gerichtet war, habe ich kraft des mir vom Führer erteilten Auftrags als ' Vorsitzender des Ministerrats für die Reichsverteidigung vor der Nation das Versprechen abgegeben, dah die Staatssührung auf­kommende Hemmnisse oder Mihstände, die sich gegen die Gemeinschaft des Volkes richten, nicht dulden oder gar verschweigen, sondern schon im Keim ersticken wird. Ich habe mir dazu die Mithilfe jedes einzelnen Volks­genossen erbeten.

Seit diesem Appell sind neun Wochen ins Land ge­gangen. Die deutsche Wehrmacht hat in einem beispiel­losen Siegeszug im Kampf gegen Polen in allen Wehr- machtsteilen ihre Aufgabe erfüllt und neuen Sieges­ruhm an ihre Fahnen geheftet. Sie steht heut« als Schützer und Schirmer der Heimat am Westwall, bereit, in dem uns von den Wsstmächten aufgezwungenen Kampfe Blut und Gut einzusetzen. In der Heimat wirkt und werkt im harten und unermüdlichen Einsatz der deutsche Schaffende für die Aufgaben, die der Krieg der inneren Front stellt. Die praktische Anwendung zahlreicher kriegswirtschaftlicher Bestimmungen hat sich dank einer verständnisvollen Unterstützung durch die Bevölkerung erwartungsgemäß und bestens eingespielt.

Was sich noch nicht in Vollkommenheit abwickelt, ist der Verkehr mit einzelnen Dienststellen, die den Volks­genossen in der Sicherstellnng des kriegsuptwendigen Lebensbedarses zu betreuen haben. Es handelt sich hier um Mängel, die, an der Gesamtausgabe gesehen, be­deutungslos erscheinen mögen. Ich wünsche jedoch, dah gerade aus diesem Gebiet wie beispielsweise bei der Beantragung von Bezugsscheinen oder von Familien­unterhalt auch die kleinsten Reibungen vermieden werden.

Ich habe meinem Versprechen gemäß alle Beschwerden, die mir in dieser Hinsicht zugegangen sind. prüfen lassen. Ich hab« dabei feststellen müssen, daß in einer Anzahl von Fällen Beamte, Bebördenangestellte und in Kriegs- organisationen ehrenamtlich tätige Volksgenossen in der Behandlung von Antragstellern «in Verhalten an den Tag gelegt haben, das mit ihren Pflichten völlig unver­einbar ist Die Betreffenden sind inzwischen mit harten aber gerechten Strafen belegt worden. Auf der anderen Seite hat diese Nachprüfung aber gezeigt, daß sich die größere Anzahl der mir zugegangenen Beschwerden nach genauer Prüfung des Sachoerhalts als Nörgelei

den die Opfer des 8. November 1939 in feierlichem Zuge zum Nordfriedhos geleitet, wo die Beisetzung in einem Gemeinschaftsgrab erfolgt. Auf dem Wege zum Nord- friedhof entbietet die Bevölkerung der Hauptstadt der Bewegung den Toten den letzten Gruh.

flaggen auf Kalbmast

Berlin, 11. November.

Der Reichsminister des Innern und der Reichspropa­gandaleiter der N2DAP. geben folgendes bekannt:

Aus Anlah der Beisetzung der Opfer des ruchlosen Münchener Attentats setzen heute alle öffentlichen Ge­bäude und die öffentlichen Schulen iin ganzen Reich die Flaggen auf Halbinast. Sämtliche Parteidienststellen find angewiesen, ebenfalls halbmast zu flaggen.

alle Volksgenossen

ge erfordert Selbstdisziplin jedes ein;elnen

unb zum Teil als übles Querulantentum herausgestellt hat. Ich habe mich hier zunächst mit Verwarnungen be­gnügt und nur dort, wo es die Gerechtigkeit unbedingt erforderte, Strafen auSsprechen lassen.

Im ganzen handelt es sich bisher um Einzelfälle, die an sich, gewogen an der anerkennenswerten Opfer­willigkeit und der vorbildlichen Pflichterfüllung der großen Masse des Volkes und aller im öffentlichen Dienst Tätigen, noch nicht schwer ins Gewicht fallen. Sollte aber ein solches, die Volksgemeinschaft störendes Benehmen Schule machen, so könnte es Gefahren mit sich bringen, die ich nicht aufkommen lassen werde.

Ich habe deshalb einen Erlah an alle Behörden, Parteidienststellen und Kricgsorganisationen gerichtet, in dem allen iin öffentlichen Dienst Tätigen, auch den ehrenamtlich Beschäftigten, die unmißverständliche Wei­sung gegeben wird, daß eine zuvorkommende Haltung gegenüber den Volksgenossen das Grundgesetz ihrer Tätigkeit zu sein hat. Ich habe dabei zum Ausdruck gebracht, daß ihre Arbeit Dienst am Volke sein muß, und dah die heutige schwere Zeit für bürokratische Eng­herzigkeit, Kleinlichkeit oder gar Anmaßung und Ueber- hcblichkeit weniger denn je Raum hat. Jeder Beamte und Angestellte hat zu verstehen, daß er für das Volk und nicht das Volk für ihn da ist, und daß er in keiner Weise Vorgesetzter des Volksgenossen ist. Wer hinfort gegen die Grundsätze dieses Erlasses verstößt, wird un- nachsichtlich und bei groben Fällen unter gleichzeitiger Entfernung aus seinem Amte schwersten? bestrast werden.

Ich erwarte im gleichen Maße von jedem einzelnen Volksgenossen, daß er die Größe der Zeit versteht, daß er Haltung wahrt und Selbstdisziplin übt. Jeder ein­zelne muß bemüht fein, den Behörden ihre schwierige Arbeit zu erleichtern. Das setzt in erster Linie voraus, daß er die öffentlichen Bekanntmachungen und An­weisungen über Lebensmittelkarten, Bezugsscheine, Ar­beitseinsatz, Familienunterhalt und andere kriegswirt­schaftlich wichtige Bestimmungen gewissenhaft beachtet. Er soll nicht unbillige Forderungen stellen, sondern be­denken, daß der im öffentlichen Dienst Tätige unter dem Zwang der Kriegswirtschaft mit strengen Anwei­sungen versehen ist, die zum Nutzen der Volksgesamt­heit unbedingt eingehalten werden müssen.

Die Forderung, die ich an jeden Deutschen richte, heißt: Ordne dich ein in das Ganze! Frage nicht zuerst nach deinem Recht, sondern handele nach der Pflicht, die die Kriegszeit dir auferlegt.

Die Widerstandskraft der inneren Front muß sich auch im Alltag bewähren. Sie muß stärker sein als die kleinen Widerwärtigkeiten und Schwierigkeiten des Augenblicks. Die Zeit erfordert Härte und Einsatzbereit­schaft draußen im Felde, wie drinnen in der Heimat.

seierlicheffusbtchrungoorderseldkerrnkalle

Sie Opfer Ses 8. November auf heiligem Soden Nächtlicher flbschied von den ermordeten

München, 11. November.

Die Hauptstadt der Bewegung und mit ihr das ganze deutsche Volk schickt sich an, Abschied zu nehmen von den Toten, die vor 48 Stunden im Bürgerbräukeller für den Führer und Deutschland gefallen sind. Die nächtliche Aufbahrung der Hingemordeten vor den Stufen zur Feldherrnhalle in der zehnten Abendstunde des Freitag hat die Trauerfeierlichkeiten ergreifend und erhebend eingeleitet.

Tiefer Ernst liegt über dem Platz. Wir richten den Blick hin zur Feldherrnhalle. Die drei Bogen sind mit dunkelrotem Tuch ausgeschlagen. In der Mitte steht ein mächtiger Podest, der'auf rotem Tuch das Hakenkreuz trägt. Davor brennt eine breite Feuerschale. Die lodernden Flammen vermischen sich mit dem Feuer der vier Pylonen, die vor der Feldherrnhalle errichtet sind. Sonst ist der ganze Platz in Dunkel gehüllt.

Die Tribünen zu beiden Seiten der Feldherrnballc sind voll von schweigenden Menschen. Und Kopf an Kopf stehen die Tausende bis vor den Odeonsplatz. Ueber

dem Ganzen lastet das große Schweigen. Kein Laut unterbricht die Stille. Die Menschen gehen in sich. Schmerzvolle Trauer erfüllt sie um die Toten, Empö­rung, maßlose Erbitterung über das Verbrechen, Genug­tuung, tiefinnerste Dankbarkeit für die Errettung des Führers. Der Zeiger rückt vor. Aus dem Dunkel wach­sen die Schatten marschierender Männer. Zwei Kom­panien der im Stahlhelm rücken an und nehmen vor den seitlichen Tribünen Aufstellung. Der Turm der Theatinerkirche kündet die zehnte Abendstunde. Dumps dröhnt der Rhythmus der Trommler. Aus dem Hofgartentor heraus bewegt sich der Zug mit den Sär­gen, in denen die Toten ruhen. Jeder Sarg deckt «in rotsamtenes Tuch mit dem Hakenkreuz. Den Trauer­zug geleitet nationalsozialistische Jugend mit brennen­den Fackeln vor die Stufen der Feldherrnhall«. Stumm und in tiefer Ehrfurcht grüßen die Menschen die Toten.

Dann zerreißen kurze Kommandorufe die Stille. Die Trupp« präsentiert das Gewehr mit Biickwendung zu den Särgen. Der Präienkiermarsch erklingt. Die Män­ner, die die Särge tragen, letzen sie auf Podeste, die vor den Stufen zur Feldherrn halle stehen. Nun sind

die Toten des Bürgerbräukellers auf geheiligtem Boden aufgebahrt, unweit der Stätte, wo die ersten Blut­zeugen der nationalsozialistischen Bewegung gefallen sind, zu deren Gedenken sich jene am Abend des 8. No­vember im Bürgerbräukeller sammelten, die heute als die jüngsten Blutzeugen für Führer und Deutschland ihr Leben geopfert haben. Auf daß der Führer leb«, auf daß wir und Deutschland leben, haben auch sie für eine Nacht die Wache bezogen.

Dann rücken gemessenen Schrittes SA.-MLnner an; sie treten neben die Särge und halten Wacht bei ihren Kameraden. Der feierliche Akt ist beendet.

Und nun ergießt sich der Strom der Volksgenossen nach der Feldherrnhalle, um vorbeizudefilieren vor den Toten des 8. November. Man merkt es den Trauern­den an trotz der dunklen Nacht, daß sie nicht die Neu- gierde hergetriebcn hat. Man kann in die Herzen nicht hineinschauen, aber die Augen sagen genug. Stumm, mir erhobener Rechten, ziehen sie vorüber und nehmen Ab­schied von den Ermordeten. Und im Geiste marschiert mit ihnen das ganze'deutsche Volk.

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6ssstrgsj)st V/sItpolirist 5cjiiscjsriclitsk'

In drei Rollen gefällt sich John Bull seit Jahrhun­derten: er tritt mit grenzenloser Selbstanmaßwng als Gesetzgeber der Welt" auf, alsPolizist Europas" unb alsSchiedsrichter unter den Nationen". Wie immer Lei den von ihm organisierten politischen Morden hat er sich auch im Falle des ruchlosen Münchener Attentats abwechselnd der einen und der anderen Maske bedient. Im blutroten Gewände des außerhalb allen Völker­rechts stehendenGesetzgebers der Welt" dik­tierte er moralbeugende Grundsätze wie diese:Im Dienste britischer Machtpolitik kann skrupellos zu Mord- anschlägen, Sprengstoffattentaten, Giftgasexplosionen und anderen rohen Gewaltakten geschritten werden. Bei der Durchsetzung der Londoner Weltherrschaftspläne hat das Gewissen zu schweigen. Morden heißt hier einfach nur töten, töten im Dienst der jüdischen Humanität. Die Person Adolf Hitlers mit allen Mit­teln zu vernichten trachten, das ist das britische Gebot der Stunde." Mit solchen und ähnlichen llnterweltregle- ments hat der völ- kervergiftende Gesetz­geber an der Themse mit Hilfe eines gan­zen Heeresgesetzes- ausführender" Agen­ten die Atmosphäre für die britische Moral" des politi­schen Mordes geschaf­fen: unzählige füh­rende Männer, die England unbequem geworden waren, brachten Joh Bull und seine Helfershelfer nach jener Vorbereitung zur Strecke. Wir werden gleich sehen, mit welche Kaltblütigkeit die Henker Albions arbeiteten...

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Auf Grund des moralzersetzendenhöheren bri­tischen Rechtes" hat der englische Weltpolizist seine Schuldigkeit zu tun. Als getarnter Agent des Secret Service bedient er sich einer den ganzen Erdball umspannenden Mörderorganisativn. Wie die­ser Gendarm seine Aufgabe erfüllt und sein Handwerk versteht, bezeugt die unübersehbare Reihe seiner Blut­opfer; wir beschränken uns hier auf die Wiedergabe einiger besonders markanter Fälle der letzten Jahr­zehnte: Der Mörder des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich war ein Handlanger der englischen Kriegshetzer von 1914; der Burengeneral Delarey wurde 1914 von einem englischen Agenten nieder­geschossen, weil er'sich zu Beginn des Weltkrieges für die Neutralität Südafrikas einsetzte; der französische

Politiker Jean Jaur-es er­litt am 31. Juli 1914 das gleiche Schicksal, weil er sich gegen den militärischen Einsatz Frankreichs für den englischen Imperialismus aussprach; der Tod des Königs Carol von Rumä­nien am 10. Oktober 1914 ist von der Person des Lord Vuxton nicht zu trennen; der russische Staatsmann Witte starb 1915 kurz nach Verhandlungen über einen russischen Separatfrieden mit Deutschland unter Be­gleiterscheinungen,die gleich­falls die englische Hand im Spiel" erkennen ließen;

IMM»M»I»MI»»MI»»»MUIUMIIMUI»U»»I»MU»II»MI»I»»III1»»»U»»»

Unser IssSssoissel

(Die bsutigs Ausgabe umfallt nebt Feiten)

Die Münchener Toten des 8. November 1939 wur­de» vor der Feldherrnhallc aufgebahrt. Für sie findet heute ein Staatsakt statt.

Ueber den ausländischen Ursprung des mechanischen Zündapparates beim Münchener Attentat bestehen keine Zweifel mehr.

Das britische KriegsschiffNorthern Rover" ist überfällig.

In England sind seit Beginn der Verdunkelung bereits 2909 Personen durch Verkehrsunfälle um­gekommen.

Im Westen herrschte lebhaftere Spähtrupptätigkeit. König und Kaiser Viktor Emanucl wird heute 79 Jahre alt.

In einem Aufrus wendet sich Eeneralfeldmarschall Göring gegen Nörgler und wirklichkeitsfremde Bc- hördeuvertreter.

In Bremen beginnt heute eine große Arbeits­tagung des Gebietes und Obergaues Nordsee.