- § rscheintVmalwSchentlkch
Monalsbezug E 2,30 elnsch. Zustellgebühr- Postbezugsprels pionatl. 2,30 E (cinschl. 38,78 e^k Post- zeitungSgebübrl zuzüyi. 42 ^ Bestellgeld. Bezugspreis ist Im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbS., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 541 21, Nachtr. u. Sonnig. 5 II 1 Z. Sprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr; Schriftleltunq Dienstag und Freitag 12V-—13>/, Uhr.
vMllMlW
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden viirgermeisters der Freien kjansestadr vremen
W
Anzeigen - Grundpreise;
Die I mw hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 mw breite und 1 miv hohe Zeile Im Tertteil 75 4^/. Ermäßigte Grundpreise (für kleine. Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 Nachloß- stafsel G. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr An- nahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Bremen: Am Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 511 15z Obernstraße 86. Fernspr. 5 41 21. 8n Shke, Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten Bremens
sinnliches Verkiindungsblalt des Neichsstatchalters in vldenburg und vremen
Nr. Z02 / 9. salirgang
Vonnerstag, 2. November 19Z9
Linzeipreis 15 Npf.
„freundschast verlin - Moskau verstürkt"
Molotow belehrte die Vestmiichte
Starker kindruck in der Welt
Man kann deulschland nicht kampfuntauglich machen"
Nach Molotows Nede offene Verurteilung des „demokratischen Krieges"
Peitschenhiebe! Peitschenhiebe!
die Nede des sowjetrussischen flußenministers kann nicht mißverstanden werden
„Neuer Schlag gegen die Vrandstifter"
die Moskauer presse unterstreicht die große Nede Molotows
Rom, L. November.
Die große außenpolitische Rede Molotows hat in Rom stärksten Eindruck hinterlassen und wird als eine offene Verurteilung des „demokratischen Krieges" bezeichnet. Insbesondere finden die Stellen, die sich aus die gemeinsamen Friede n szielc Deutschlands und Rußlands beziehen sowie die Feststellung, daß das alte Polen nicht wieder auferstehen kann, größte Beachtung. Auch in der ober- italienischen Presse sindet die Rede ein starkes Echo. Man hebt die heftige Polemik des russischen Außenministers gegen den ideologischen Krieg durch die demokratischen Staaten hervor und unterstreicht Molotows eindeutige Feststellungen, daß Frankreich und England die Verankwortung für den Krieg tragen. Der „PoPolo d' Italia" stellt in Schlagzeilenüberschrift scst, daß Molotow den von den Demokratien gewallten Krieg als verrückt und verbrecherisch bezeichnete und zitiert die Stelle der Rede, in der Molotow erklärte, die Regierungen von England und Frankreich wollten den Krieg nicht beenden, sondern suchten neue Vorwände, um den Konflikt gegen.Deutschland weiter zu betreiben.
Stockholm, 2. November.
Das Bild der Stockholmer Presse ist völlig von der Rede beherrscht. Die Zeitungen heben naturgemäß in erster Linie
das ist ein Bekenntnis zu der Inzwischen längst bewährten Neuausrichtnng des deutsch-sowjctrussischen Freundschaftsverhältnisses, das ein ganzes politisches Programm von welthistorischer Tragweite einschließt. An diesem Bekenntnis, das von deutscher Seite umgekehrt ebenso freimütig und ebenso endgültig ausgesprochen worden ist, ist nichts mehr zu deuteln oder zu drehen: es ist als eine harte Realität zur Kenntnis zu nehmen, wenn man sich nicht der Gefahr auszusetzen beabsichtigt, zu den tausend bisherigen Irrtümern der Vergangenheit vielleicht den folgenschwersten der Zukunft in Kaut zu nehmen.
Wahrscheinlich wird sich diese Erkenntnis heute auch da stärker durchsetzen, wo man sich in den letzten Wochen etwas ,zu leichtfertig, um nicht zu sagen, verantwortungslos zum Spielball fremder Interessen gemacht hat, mit denen heute nicht mehr der Begriff des friedlichen Auibanes. sondern nur noch die vorsätzliche Entfesselung einer alles vernichtenden kriegerischen Auseinandersetzung verbunden sein kann. Man geht kaum fehl in der Annahme, daß jene Stelle in der Rede des sowjetrussischen Außenkommissars, die die Feststellung enthält, daß die Türkei durch „die Bindung ihres Schicksals an die Kricgspolitik der Westmächte eine ernste Entscheidung aus sich genommen hat", auch in Ankara verstanden worden sein wird. Das gleiche gilt zweifellos für die Ausführungen Molotows. die iich an die Abreise Washingtons richteten.
Faßt man den Eindruck der Rede des sowjetrussischen Außenkommissars in der gesamten neutralen Welt zusammen, so kann festgestellt werden, daß die svwjetrussische Stellungnahme z» einer weitgehenden Klärung der Verantwortlichkeit sür den weiteren Verlaus der Ereignisse beigetragen hat.
In London und Paris selbst hat die Stellungnahme Moskaus wie ein Peitschenhieb und wie eine kalte Dusche gewirkt, die auch den letzten Illnsionenisten zur Vernunft bringen wird. Alan kann das ungeheuerliche Verbrechen, ganz Europa in das ChaoS eines Vernichtungskrieges gestürzt zu haben, weiter mit frecher Stirn zu „rechtfertigen" versuchen. Man wird sich heute dabei lediglich dazu bequemen müssen jenes Risiko in Rechnung zu stellen, das der sowjetrussische Anßcnkommissar mit den Worten umriß: „Der Versuch der Wcstmächte. Deutschland in ein neues Versailler System hineinzuzwingcn. sei gefährlich und werde möglicherweise einen anderen Ausweg nehmen als man es sich in Paris und London heute noch erträumt. . '
cknv. Moskau, 2. November.
Aus Grund des nunmehr vorliegenden vollständigen Rede- textes der sowjetrussischen Taß-Agcntur veröffentlichen wir nachstehend diejenigen Teile der gestrigen Molotow-Rede noch einmal ausführlich, die in dem ersten Bericht nur sinngemäß zusammengefaßt wiedergegeben worden sind.
Molotow erklärte einleitend, daß drei wichtige Tatsachen in den letzten Monaten von entscheidender Bedeutung sür die Weltlage gewesen seien und zwar
1. die Veränderungen in den Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Deutschland. Hierzu erklärte Molotow wörtlich: Soit dem am 23. August erfolgten Abschluß des sowjetisch-deutschen Nichtangrisfsvertrages wurde den anormalen Beziehungen, die im Lause einer Reihe von Jahren zwischen der Sowjetunion und Deutschland bestanden hatten, ein Ende gesetzt. An Stelle der Feindschaft, die von feiten einiger europäischer Staaten aus jede Weise geschult wurde, trat die Annäherung und .Herstellung sreundschaftlicher Beziehungen zwischen UdSSR. und Deutschland. Die weitere Besserung dieser neuen guten Beziehungen fand ihren Ausdruck im deutsch-sowjetischen Vertrag über Freundschaft und die Grenze zwischen UdSSR. und Deutschland, der am 28, September in Moskau. unterzeichnet wurde.
Die eingetretene starke Wendung in den Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Deutschland, zwischen den zwei größten Staaten Europas, mutzte sich aus die gesamte internationale Lage auswirken. Hierbei bestätigten die Ereign,,,- voll und ganz jene Einschätzung der politischen Bedeutung der sowjetisch-deutschen Annäherung, die aus der.worigen Tagung des Obersten Sowjets gegeben wurden.
2. wies Molotow auf die militärische Zertrümmerung Polens und den Zerfall des polnischen Staates hin. „Regierende Kreise Polens hatten sich nicht wenig mit der „Festigkeit" ihres Staates und mit der „Macht" ihrer Armee gsbrüstet. Jedoch erwies sich, daß ein kurzer Schlag gegen Polen zuerst seitens der deutschen Armee und dann seitens der roten Armee genügte, damit nichts von diesem mißgestalteten Sprößling des Versailler Vertrages übrigbleibe, der aus Kosten der 'Unterdrückung nichtpolnischer Nationalitäten gelebt hatte. Die „traditionelle Politik" des prinzipien- losen Lavieren- und Spielens zwischen Deutschland und UdSSR. erwies sich als haltlos und machte völlig bankerott."
S. muß man anerkennen, daß der in Europa ausgebrochene große Krieg'durchgreifende Veränderungen in der gesamten internationalen Situation herbeiführte. Dieser Krieg begann zwischen Deutschland und Polen und verwandelte sich in einen Krieg zwischen Deutschland einerseits, England und Frankreich andererseits.
Der Krieg zwischen Deutschland und Polen ging schnell zu Ende infolge des völligen Bankrotts der polnischen Leiter. Den Polen haben bekanntlich weder englische noch französische Garantien geholfen. Bisher ist es eigentlich unbekannt, was das sür „Garantien" waren.
Der zwischen Deutschland und dem englisch-sranzösiichen Block begonnene Krieg befindet sich erst in seinem ersten Stadium und ist noch nicht recht zur Entfaltung gelangt. Nichtsdestoweniger ist es begreiflich, daß ein solcher Krieg durch-
Sechs keindliche slugzeuge abgeschossen
Oertliche Artillerie- und Spähtrupptätigkeit im Westen
Berlin. 2. November
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Im Westen örtliche Artillerie- und Spähtrupptätigkcit sowie einzelne Stoßtruppnntcrnehmen.
Die Zahl der am 36. Oktober an der Westfront und über der Nordsee abgeschossenen Flugzeuge hat sich aus sechs, darunter vier britisches erhöht.
Neue schwere Neutralitätsverletzung!
Rom, 2. November.
Ueber eine neue schwere Neutralitätsvcrlctzung durch englisch-französische Flugzeuge berichtet der Luxemburger Korrespondent des Mittagsblattcs des „Giornale d'Jtalia". Danach hat eine französisch-englische Siasscl von sechs Flugzeugen Montag abend kurz vor Sonnenuntergang weite Teile Luxemburgs und auch die Hauptstadt selbst in beträchtlicher Höhe überflogen.
Die sranzvsisch-eiiglischcn Flugzeuge seien neuerdings -dazu übergegangen, durch Tiesslug dem Feuer der deutschen Luftabwehr zu entgehen, wobei sie die Mosel und der luxem» buraischen Grenze entlang stiegen und dabei konstant die Neutralität des Großher-ogtums verletzten, während die deutsche Abwehr nicht eingreife, um nicht das Leben der luxemburgischen Bevölkerung zu gefährden
Englische slieger werten über öetgien Flugblätter ab
Brüssel, 2. November.
Wie erst jetzt bekannt wird, haben in der letzten Woche britische Flugzeuge auch in der Nacht zum Freitag das Gebiet von Bclgisch-Limblirg überflogen und damit eine weitere Verletzung dir belgischen Neutralität begangen. Ueber zahlreichen limbnrgischcn Ortschaften wurden, wie „Folken Staat" meldet, englische Flugschriften abgeworfen, die in deutscher Sprache abgefaßt waren.
greifende Veränderungen in der Lage Europas und nicht nur Europas lMbeisühren mußte.
Die Westmächte sind gegen den Frieden
Im Zusammenhang mit diesen wichtigen Veränderungen der internationalen Situation sind manche alte Formeln, deren wir uns noch vor kurzem bedient hatten, und an welche sich viele so gewöhnt haben, offensichtlich veraltet und jetzt un- anwendbar. Davon muß man sich Rechenschaft ablegen, um grobe Fehler in der Bewertung der entstandenen neuen politischen Lage in Europa zu vermeiden. Jetzt, wenn von Großmächten Europas die Nede ist, befindet sich Deutschland in der Lage eines Staates, der nach schnellster Beendigung des Krieges und nach Frieden strebt. England und Frankreich aber. die noch gestern gegen Aggression zu Felde zogen, sind sür Fortführung des Krieges und gegen Abschluß des Friedens. Wie Sie sehen, werden die Rollen getauscht.
Die Versuche der englischen und französischen Regierung, diese ihre neue Position durch an Polen gegebene Berpslich- tungeil zu rechtfertigen, sind selbstverständlich offenkundig haltlos. Von einer Wiederherstellung des alten Polens kann, wie jedem begreiflich ist, keine Nede sein. Daher ist die Fortführung des jetzigen Krieges unter der Flagge „Wiederherstellung des früheren polnischen Staates" sinnlos.
(Fortsetzung ant Seite 2)
ick Berlin,-2. November.
Die Presse der westliche» Demokratien hat nicht umsonst mit größter nervöser Anspannung aus die Rede des sowjetrussischen Außenkommissars gewartet. Tagelang bemühten sich vor allem die Schreibtischstrategcn der Londoner Fleetstreet, Prognosen zu stellen, die irgendwie noch in das britische Konzept hineinpaßten. Man phantasierte heute über „dunkle Absichten" der Sowjetunion gegenüber Finnland, nm sich morgen aus den Standpunkt zu stellen, daß der Abschluß des Turkenpaktes einen Beweis für die „wenig gefestigte Stellung" oder gar für die „schwankende Haltung" der UdSSR. lieserc. In Paris war man etwas vorsichtiger, aber auch hier klammerte man sich an den Strohhalm einer letzten Hoffnung, daß Moskau vielleicht doch aus dem Umwege über einige belanglose handelspolitische Abwicklungsgespräche mit London (!) sich in letzter Stunde dem britisch-französischen Weltimpcrialismus und Weltkapitalismus ausliefern könne.
Aus alle diese krampfhaften Versuche — an den längst klar- liegenden Tatsachen noch einmal vorüberzukommen — mutzte die Rede des sowjetrussischen Außenkommissars Molotow wie ein Peitschenhieb mitten in die illustre Gesellschaft der demokratischen Kricgstreibcr und Kricgsverbrechcr hinein wirken.
Wenn es dieser Rede noch an Deutlichkeit ermangeln soll, so verdient der Leiter des britischen Lüqenministerinms, der es vorzog, der britischen Oessentlichkeit die Ausführungen Molotows lediglich in einigen nichtssagenden, dürftigen und zusammenhanglosen Auszügen znr Kenntnis zu geben, tatsächlich die höchste britisch-französische Auszeichnung sür die beste Leistung auf dem Gebiete der vorsätzlichen und mehr als bornierten Verdummung der eigenen Oessentlichkeit!
Die Feststellung Molotows, daß das Krieg-ziel der Weltmächte, nämlich „die Vernichtung des Hitlcrismas, schlechthin verbrecherisch sei" oder jene andere, daß die wahren Kriegs-- ziele der demokratischen Plutokratien in der Ausrechterhaltung ihres „kolonialen Ausbentnngssystems" bestehe bedars keiner weiteren Unterstreichung mehr! Sie kann nur in den Hirnen von „Staatsmännern" Churchillschen Formats mißverstanden werden — sie wird dafür allerdings nirgendwo anders — wie das Echo der Rede des sowjetrussischen Außenkommissars in der ganzen Welt zeigt — irgendeine Unklarheit weiter bestehen lassen.
„Die Towjctuyion sieht in einem starken Deutschland die unerläßliche Voraussetzung sür den Frieden in Europa" —
Moskau, 2. November
Die Rede Molotows beherrscht die gesamte Sowjctprcsse. In größter Ausmachung und in allen Zeitungen erscheint sie im Wortlaut. Dazu bringen die Blätter eine Reihe von Artikeln und Ttimmungsbildern zur Sitzung des Obersten Sowjets.
„Prawda" gibt unter der Ueberschrift „Der Triumph der 183 Millionen" einen Ucbcrblick über die hauptsächlichen Punkte der Molotow-Rede. Sie stellt das erneute Bekenntnis der Sowjetrcgicrung zur Politik der Freundschaft mit dem Deutschen Reich, als dem eigentlichen Wendepunkt der jüngsten Geschichte Europas, dabei in den Vordergrund und betont, daß die Molotow-Rede eine eindeutige Verurteilung der Kriegspolitik der Wcstmächte bedeute.
„Jswestija" unterstreicht die überzeugende Offenheit, mit der Molotow die' gegenwärtige internationale Lage und die Außenpolitik der Sowjetunion beleuchtet habe. Mit Nachdruck unterstreicht das Blatt die Ausführungen des Außenkom- missars, wonach die Worte „Angriff" und „Angreifer" in der neuen politischen Lage Europas einen anderen Sinn erhalten hätten. England nkid Frankreich wollten den Krieg in die Länge ziehen.
Mit „tödlichem Sarkasmus" habe der sowjetische Rcgie- rimgschcs die wahren Kriegsziclc der Wcstmächte entlarvt, die — unter der „demokratischen" Maske und unter der verbrecherischen Losung einer „Vernichtung des Hitlcrismus" — nichts anderes erstrebten, als die Weltherrschaft und die ungenierte Ausbeutung ihrer gewaltige» Kolonialreiche.
In ironischen Wendungen behandelt das Blatt auch den Rooseveltschen Schritt bezüglich Finnlands. Die .Sowjetregierung habe diesem Einmischungsversuch des amerikanischen Präsidenten die richtige Antwort erteilt. Die Blätter sind sich darüber einig, daß die Rede Molotows als ein neuer geschichtlicher Markstein der Friedenspolitik der Sowjetunion erscheint und als neuer Schlag gegen die Machenschaften der Kriegsbrandstifter.
tonvotz schützt nicht vor deutschen U-Vooten
fünf Handelsschiffe trotz englischer Kriegsschiffbegleitung versenkt
Oslo, 2. November.
Die Mannschaft eines schwedischen Schisses, das in Oslo eintrai. berichtet lt. ..Tidens Tegn", daß sie im Atlantischen Lzean in der Nacht zum 20 Oktober öl Mann des englischen Tchiises .Clan Chisholm" gerettet hat
Die Geretteten erzählten, daß ihr Schiff zu einem von Gibraltar abgegangenen, aus 24 Fahrzeugen bestehenden Konvoi, gehörte, der am 14. Oktober unter Begleitung englischer Kriegsschiffe nach England abging. Dieser Convoh sei von drei deutschen N-Bootc» angcgrisscn worden. Die Geretteten erklärten, mit eigenen Augen gesehen zu haben, daß hierbei min- destcns ftini Handclsschisie versenkt wurde», drei englische und zwei srnnzösischc.
Ein Teil der Mannschaft des „Clan Chisholm" ist von den schwedischen Schiffern in England an Land gesetzt worden.
Der Londoner Rundfunk meldet, daß am Dienstag ein weiterer englischer Dampfer versenkt worden ist. Es handelt
am den 4686 Tonnen großen Dampfer „Cormona" aus
r englische Tampscr „Bronte" (5660 Tonnen) aus Livcr- ist im Atlantik durch ein deutsches U-Boot versenkt cn. Die Versenkung erfolgte, wie von englischer Seite wird. ickion vor einigen Tagen.
englische SäMatzrtsagenturen in lugoflawien müssen schließen
Belgrad, 2. November.
Sieben französische und englische Lchissahrtsgesellschaiten haben ihre Generalvertretungen in Agram geschlossen. Dre Zeitung „Vrcmc" schreibt i» diesem Zusammenhang: „Obwohl die sranzösischcn und englischen Schisse auch weiterhin nach Amerika fahren, benutzen unsere jugoslawischen Landslcut« doch lieber italienische oder ander« neutrale schifte.
vor dem flbschluß in Moskau
Dcutsch-sowjctrussischc Wirtschastsvcrhandlungen im wesentlichen beendet.
Moskau. 2. November,
Die deutsch-sowjetruiiischcn Wirtschastsverhanblungen in Moskau Und nunmehr auf den wesentlichen Warcngebieten zum Abschluß gebracht worden. Ein Teil der deutschen Unterhändler in Moskau begibt sich jetzt sür einige Tage nach Berlin, ixm an den Besprechungen teilzunehmen, die. in Berlin zwischen einer Kommission der Sowjctregierung und der deutschen Regierung über größere industriell^ Bestellungen der Sowjetunion stattfinden Nach Abschluß dieser Besprechungen und der damit verbundenen Besichtigungen werden sich die deutschen Unterhändler zum Abschluß der Eesamtveihandlun- gen wieder nach Moskau zurückbegeben.
die Ausführung Molotows über die Verhandlungen mit Finnland hervor sowie die Versicherung des Außenministers, daß Rußland nicht die Absicht habe, einen Druck aus Schweden und Norwegen auszuüben. Ebenso wird der russische Vorschlag hinsichtlich einer Lösung der Alands-Frage stark in den Vordergrund gestellt.
Neben diesen im Vordergrund der schwedischen politischen Interessen stehenden Fragen finden die unzweideutigen Feststellungen des russischen Außenministers über die Kricgspolitik der Westmächte und die Kritik an der Haltung 'des amerikanischen Präsiden ten besonders starke Beachtung. (Weitere Pressostimmen im Innern des Blattes.)
Lee
^ucli ein scliwsksr Vsilust slli- 6u!I
ft. Ilii. Sie sind seit einigen Tagen merkwürdig wortkarg, Mr. Churchill! Die restlose Entlarvung Ihres ungeheuerlichen „Athenia"-Verbrechens durch Roichs- minister Dr. Goebbels Hai Ihnen die Zunge gelähmt? Sxlbst auf diese Frage können Sie nicht mehr antworten?^ Die auf Ihr Lügenhaupt herniedergeprasselten deutschen Schläge hatten, was uns nicht überraschen konnte, also eine geradezu niederschmetternde Wirkung! Wir wissen jedoch, daß Ihnen noch einige andere Tatsachen, mit denen Ihr Spatzengehirn nicht rechnete, die Petersilie verhagelten. Ihnen fehlen — um hier sogleich mit der Tür in Ihr abbruchreifes „Propaganda"- Haus zu fallen — vor allem die jüdischen Helfershelfer von ein st in Deutschland!
Ja, wie war das doch 1914 bis 1918 so einfach für Sie und Ihre Drahtzieher, Mr, Churchill! Da ging Ihnen neben all den anderen jüdischen Gaunern ein gewisser Otto Julius Eltzbacher eilfertig zur Hand, der Bruder jenes Hebräers Paul Eltzbacher, der als Rektor der Berliner Handelsschule 19i5 einer der geistigen Urheber des „Schweinemorde s", der katastrophalen Abschlachtung von 8 Millionen Schweinen in Deutschland war. Das Zusammenspiel dieser beiden jüdischen Vrllder war in seiner Art meisterhaft: während der eine in der Reichshauptstadt seine von Unrichtigkeiten nur so strotzende „Denkschrift zur deutschen Volksernährung" zum Zwecke, der Propagierung des Schweincmordes schrieb und sich damit in den Dienst der britischen Hungerblockade stellte, übersetzte der andere in London die genannte Publikation unter dem Titel „Kann Deutschlands Nahrung ausreichen?" ins Englische, nm sie in antideutschem Sinne „auszuwerten". Sie, Mr. Churchill, rieben sich damals hocherfreut die Hände,.als in Deutschland über 6 Millionen Ferkel, die der inländischen Futtermiitelerzeugung 'gar nicht zur Last fielen, wohl aber später für die Volksernährung fehlten, unter jüdischer Regie abgeschlachtet wurden! Ihr tiefgefühlter Dank galt 1915 außer Professor Paul Eltzbacher auch dem berüchtigten Juden Professor Hirschfeld, dem Leiter des Statistischen Amtes in Berlin-Schöneberg Dr. Robert Kuczynski sowie Pros, Nathan Zuntz, Direktor des tierphysiologischen Instituts der Landwirtschaftlichen Hochschule Verlin. Alle diese famosen „Sachverständigen" hatten nämlich in Deutschland die Massenabschlach- tuna der Schweine bei gleichzeitiger Unterbindung ausreichender Konservierung lediglich für den britischen Feind des Deutschen Reiches organisiert! — Wie fein wußten John Bulls israelitische Handlanger auch die unsichtbaren Fäden, die vom jüdischen Generaldirektor (und Vertrauensmann des Auswärtigen Amtes) Albert Vallin zum gleichfalls jüdischen Finanzkapitän Sir Ernest Joel Lasse!, dem Verwalter des Eeheimkontos L der englischen Kriegsagitation führten, zum Vorteil der englischen- freimaurerischen Machthaber weiterzuspinnen.
Das alles gehört der Vergangenheit an. Die stillen Teilhaber Ihrer verbrecherischen Unternehmungen, die Ballins und Eitzbachers, fehlen Ihnen heute im Bereich des von Ihnen vergeblich „bearbeiteten" deutschen Volkes, Mr. Churchill! Diese verspätete Entdeckung ist es, die Ihnen ebenso wie den übrigen Mit-
1MIM»M»MMI!MIMM»M»I»»I»IMM»IM»Mi»M»>,»MI>I>M,MM„MM»
Issessmegel
(Ois buutiZs LusZobs umknül uckt Leiten)
Die klare Rede Molotows Hai in der qanzcn Welt einen starken Eindruck hinterlassen: besondere Beachtung sjndet die scharfe Verurteilung des „demokratischen" Krieges. Der türkische Staatspräsident gab das Scheitern der türkisch-sowjetru,fischen Verhandlungen zu.
Indien bleibt bei seiner Unabhängigkeitssordcrung.
Die italienische Presse wendet sich gegen törichte englische Mißdeutungen der „Wachablösung".
Mehrere feindliche Handclsschisse wurden trotz englischer Kricgsschissbcglcitung von deutschen U-Booten versenkt. Englische und französische Flugzeuge verletzten die luxemburgische Neutralität.
Neichsministcr Dr. Goebbels weilte in Warschau. Anläßlich der Schaffung des Rcichsgaucs Danzig fand ein Telcgrammwcchscl zwischen dem Führer und den Gauleitern Koch und Förster statt.
In einem feierlichen Akt wurde im Bremer Rathaus in Anwesenheit der Gauleiter Növcr und Telschow die Eingliederung der neuen Bremer Stadtteile vollzogen.
Aus Anlaß der 2. Reichsstraßensammlung wird in Bremen aus dem Tomshoj eine Ausstellung von Segelflugzeugen stattfinden.
In allen Filmtheatern werden am kommenden Sonntag die Einheiten der HZ. zu einer Filmstunde versammelt sein.