Ausgabe 
(17.10.1935) Nr. 287
 
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parteiamtl.Iageszeitung der

Das Amtsblatt des Senats

Nationalsozialisten Vremens

der Lreien liansestadt Bremen

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Nr. 2 S 7 / 5 . Jahrgang

Vonnerstag, 17. Vktober

kinzelpreis 15 Npf.

fldschied von sechielin opfern der See

die Versetzung des einzigen Veborgenen vom knider tzerlngslogger ll? „kavensberg^ in Münetzetzagen bei Menburg

Münchehagen, 17. Oktober.

A« Mittwoch, znr Mittagsstunde, wurde in Münchehagen bei Nienburg der einzige geborgene Tote des gesunkenen Heringsloggers LL 117 „Ravensberg" zur letzten Ruhe bestattet. Die anderen 13 Vermißten haben noch nicht ansge- snnden werden können und müssen wohl als ver­loren angesehen werden. Es ist keinerlei Nach­richt eingetroffen, daß einer oder mehrere von ihnen etwa von anderen in der Nähe gewesenen Schiffen gerettet worden wären.

Der einzige Mann. der mit dem Leben davon­kam. ist der Matrose Schoonhoven aus Todten- hausen bei Bückeberg. Er hat noch über vier Stunden lang, bei Windstärke 9 mit dem nach der Bergung an Bord des rettenden Herings­loggers 88 an Entkrästung verstorbenen

Unser lagesspiegel

Am Jahrestag des Befreiungsmarsches vom Bürgerbräukeller zur Feldherrnhallc werden die Toten des 9. November in den Ehren-

> tempel übergeführt.

» In Münchehagen bei Nienburg fand die Vei- I setzung des einzigen Geborgenen des Herings- » loggers Ravensbcrg statt.

s Im Zusammenhang mit der Untersuchung des

> Berlrner Einsturzunglücks sind neue Ver- . Haftungen erfolgt.

In Abessinien hat wieder ei» Dauerregen ein­gesetzt, der die militärischen Operationen hemmt.

In Rom werden als Antwort aus die Genfer Sühne-Aktion Vergeltungsmaßnahmen ins Auge gefaßt.

Der deutsche Außenhandel im September schließt mit einem geringen Ausfuhrüberschuß.

Morgen trifft die IV. Torpedoboots-Halb- flottille zu einem zweitägigen Besuch in Bre­men ein.

Matrosen Heinrich Krämer schwimmend an einer Planke gehangen und diesem Mut eingeflößt. Doch haben die Kräfte des Unglücklichen nach inner Bergung wicht mehr zum Leben ausgereicht, iln Herzschwäche ist er verstorben. Wie er, waren

^nknabmsn Dlartvieb (2) ilakrose Ledoonkoven, der Letzte — xerottot

?«ch die meisten der übrigen Schiffbrüchigen Mge Menschen, unter ihnen mehrere, die erst Zeit verheiratet waren. Von einer Emder iMilie befanden sich zwei Bruder im Alter von A and 18 Jahren unter den Ertrunkenen. Der Matrose Heinrich Krämer hinterläßt eine Witwe ein zweijähriges Töchterchen.

Die Verunglückten sind, wie bereits berichtet, vor Absinken des Schiffes und nach verzwei­gen Anstrengungen, den Logger flott zu halten, °">ehen mit Schwimmwesten, ins Wasser ge­gangen, um nicht in den Sog der Schraube zu Aalen. Einzig der Heizer ist an Bord verblie- A weil seine Maschine bis zum letzten Augen- , ° in Gang war und er offenbar das Schiff M iur rettbar hielt. Als der Logger in die , A stieß und die Schraube aus dem Wasser We. drehte sie sich noch, — so erzählt der ««rose Schoonhoven.

Einige der Verunglückten stammen aus der «anchehagener Gegend. Ihre Angehörigen hatten zur Stunde der Bestattung, zu der das ge- ? Dorf versammelt war, nach Münchehagen «Aden. Mit ihnen war der einzige Errettet«, ^airoie Schoonhoven, zur Beisetzung gekommen.

liegt der Ort. . . Trauer herrscht hier, . er deren Eindruck sogar die Kinder stehen. Alle "es berührt von dem furchtbaren Unglück und Etf.^il "" der schrecklichen Ungewißheit vieler gehöriger, ob nicht doch noch plötzlich ein Geretts- i Munden wird. Weit draußen, nahe der Grenze gründlichen Dorfes, steht das bäuerliche Haus, Wi,. Erblichen Reste des nach hier über- A^n Matrosen Heinrich Krämer aufgebahrt

iüt^' Kränzen und Blumen überschüttet, rl lochte Eicheitsarg da, um ihn aber sam- nch eine vielhundertköpfige Trauergemeinde.

Abteilungsleiter LIemp-IIaniburg (daneben 8tandartenkübrer Losvbmann) spriebt am Oi'abv

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Die-Diele reicht längst nicht aus/ die Menschen zu fassen. Bis weit, weit auf die Straße hinaus stehen sie da und blicken ernst auf die brennenden Kerzen zu Häupten des Sarges. Abordnungen von weit her sind eingetroffen, die Gliederungen der Partei sind erschienen, ehren den Toten und senken vor ihm ihre Fahnen, und aus allen Orten der Um­gebung geben Vertretendem Verunglückten das letzte Geleit, bezeugen den Angehörigen ihre in­nerste Teilnahme. Unzählbar sind die Spenden an Blumen und Kränzen. Vorauf tragen die Dorfge-

(Orabtbsriobt unserer Lsrlinsr 8ebrikt1sitnng) Berlin. 17. Oktober.

Nachdem aus den Genfer Besprechungen sowie aus der Fühlungnahme zwischen London und Paris mit zunehmender Deutlichkeit hervorgeht; daß vor allem England ernstlich bei der Durch­führung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Italien bleibt, wendet man sich in Rom den not­wendigen Erwägungen über die Abwehr dieser Maßnahmen zu. Die Ministerien in Rom sind in angestrengtester Tätigkeit, um Abwehr- und Vergeltungsmaßnahmen ausfindig zu machen. Die Äbwehrmittel sind nicht sehr zahl­reich und die Vergeltungsmöglichkeiten begrenzt. Diese Erkenntnis deutet sich im Leitartikel des „Eiornale d'Jtalia" an. „Italien wird sich", so heißt es dort, „mit den Mitteln verteidigen, die es hat, und es entbehrt nicht produktiver und kommerzieller Möglichkeiten." Als Vergeltungs­maßnahme kündigt das Blatt an, daß Italien von den Ländern, die ihm den Bezug lebenswichtiger Güter abschneiden, seinerseits auch keine Wohl­stands- und' Luxusgüter mehr kaufen werde. So könne England nicht damit rechnen, daß es noch weiter seine Textilstoffe liefern könne, wenn es seinerseits die Lieferung von Kohle und Eisen einstelle.

Im übrigen weisen die italienischen Blätter darauf hin, daß die finanziellen Sanktionen des Völkerbundes als solche keine weitere Belastung des schon bestehenden Zustandes bedeuten. Nach dem Scheitern der Pariser Konferenz hätten die Banken Großbritanniens und der Vereinigten Staaten von den italienischen Banken bereits ver­langt, daß sie ihre Ansprüche auf Warenkredite auf ein Mindestmaß einschränkten, und vor zwei Monaten seien diese geschäftsüblichen Lieferungs­kredite dann ohne jede vorherige Ankündigung und ohne weitere Begründung im Laufe von 24 Stunden gesperrt worden. Auf diesem Gebiete könne es also nichts Neues mehr geben. .Eiornale d'Jtalia" meint schließlich, es sei offen­sichtlich, daß die britische Regierung mit ihrem ganzen Gewicht auf dieBlockade Hinstrebe, aber hie Blockade sei eine unwiderruflich mili­tärische Sanktion. Darüber hinaus sei sie sogar eine Angriffshandlung, und Laval habe bisher erklärt, daß es für Frankreich keine militärischen Sanktionen geben werde.

Me flrbeit der Sühne-Konseren;

Genf, 17. Oktober.

2m Wirtschaftsausschuß der Sanktionskonferenz legte der engHsche Minister Eden am Mittwoch- vormittag einen Entschließungsentwurf über den Boykott der italienischen Ausfuhr vor. Der Entwurf hat die Zustimmung der skandi-

nossen einen riesigen Lorbeerkranz vom Stellver­treter des Führers, Rudolf Heß, — es folgen die Heringsfischerei „Großer Kurfürst" in Emden, der das verlorene Schiff gehörte, Gauleiter Bohle der Auslandsorganisation der NSDAP. und viele, viele andere. Unter dem Trauergcfolge befindet sich .Abteilungsleiter Klemp, Hamburg, der Abteilung Seefahrt des Gaues Auslandsorganisation de'r NSDAP., der Sachwalter der SaLwaltung See­schiffahrt, der Eauwaltung Auslandsorganisation der DAF., Standartenführer Boschmann, Hamburg,

navischen' Staaten sowie Hollands, Belgiens, Rumäniens und Sowjetrußlands gefunden. Ein .aktiver Widerstand trat auf keiner Seite in Er­scheinung, doch machten einige Länder, darunter Spanien und die Schweiz, gewisse Vorbehalte. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt, da zunächst der Aus- schuß für gegenseitige Unterstützung befragt, d. h. die Frage der Entschädigungen geklärt wer­den soll.

Der Antrag Edens hat folgenden Wortlaut: „Die Regierungen der Völkerbundsmitglieder verbieten die Einfuhr in ihr Gebiet für alle Waren, — außer gemünztem und ungemünztem Gold und Silber — die aus Italien oder den italienischen Besitzungen stammen, dort erzeugt oder hergestellt sind, ohne Rücksicht auf den Ab- sendungsort. Erzeugnisse oder Fabrikate Ita­liens oder der italienischen Besitzungen, die in einem anderen Land weiter verarbeitet worden 'sind, und Waren, die teils in Italien oder den italienischen Besitzungen und teils in einem an­deren Land hergestellt sind, fallen ebenfalls unter das Verbot, es sei denn, daß mindestens 25 Pro-

von der Abteilung Seefahrt ferner der Abschnitts- führer Fburg, Bremen, und Unterabschnittsleiter Sturmfllhrer Eltze, Emden, als Vertreter der Sach- waltung, Seeschifffahrt Abschnittswalter Lllthje, Bremen. Die Emder Heringsfischerei A.--G. hatte ihren Direktor Klingenberg und Kapitän Müller entsandt.

*

^ In seiner Trauerrede gibt Pastor Tergau der tiefen Anteilnahme Ausdruck, die dem Matrosen Heinrich Krämer und seinen fünfzehn auf See gebliebenen Kameraden vom , ganzen deutschen Volke entgegengebracht wird: Er spricht der jun­gen Witwe, den Eltern und anderen Angehörigen Trost zu und schildert den entsetzlichen Ünglücks- fall. Besonders tragisch sei der Tod Krämers ge­wesen. Pastor Tergau gedenkt weiter der ertrun­kenen anderen Kameraden, von denen sieben Ost­friesen waren, zwei aus der Gegend von Bremen stammten und die anderen zwisGen Nienburg und Vückeburg beheimatet waren. Gerade aus dem Bückeburger Gebiet seien viele junge Männer als Seeleute auf ostfriesischen Heringsloggern tätig, allein aus Münchehagen über 200.

Langsamen, gemessenen Schrittes bewegt sich der . endlose Trauerzug durch das Dorf dem Friedhof zu, vom Geläute des Kirchenglöckleins begleitet. Es ist ein langer, schmerzlicher Gang für alle. Auf dem Gottesacker angekommen, wird der Sarg in die Gruft gelassen Der Geistliche spricht den letzten Segen für den Toten, schüttet die Erde in das frische Grab. Die Angehörigen treten hinzu und nehmen Abschied. 2m Namen des Stellver­treters des Führers, Rudolf Heß, überbringt Ab­teilungsleiter Klemp (Hamburg) letzte Grüße, und Standartenführer Boschmann (Hamburg) ruft dem Toten das Abschiedswort von 70 000 deutschen Seeleuten zu...

»

Von Gauleiter Bohle (Berlin) ist Lei der NSDAP., Auslandsorganisation, Abt. Seefahrt, folgendes Telegramm eingetroffen: „Tief erschüt­tert von der Nachricht über das Unglück des Log­gers „Ravensberg" bitte Angehörigen der ums Leben gekommenen Kameraden herzliches Mitge­fühl der Auslandsorganisation auszusprechen."

—ob.

zent ihres Wertes beim Verlassen des letzten Ver­sandortes auf Verarbeitungsprozesse seit dem letzten Verlassen Italiens oder der italienischen Besitzungen zurückzuführen sind.

Die Sanktionskonferenz hat Mittwoch abend in öffentlicher Sitzung die ergänzte Verbotsliste für W a f f e n s e n d u n g e n nach Italien an­genommen. Der ungarische Vertreter enthielt sich der Stimme. Bundesrat Motta-Schweiz erklärte zu dem Verbot der chemischen und Brandwaffen, dies« Kriegsmittel seien bereits durch das Völker­recht verboten und sollten deshalb auch nicht nach Abessinien ausgeführt werden dürfen. Die Kon­ferenz nahm diese Erklärung lediglich zur Kenntnis.

Außerdem wurde eine vom Juristenausschuß der Konferenz ausgearbeitete Entschließung an­genommen, in der gesagt wird, es sei wichtig, die Maßnahmen, die die Konferenz vorgeschlagen habe und noch vorschlagen werde, rasch und wirk- s a m durchzuführen. Die Völkerbundsstaaten seien durch Artikel 16 des Paktes gebunden.

(Siehe auch Seite 2)

Sanktionen

(Von unserem in 6enk rvsilendsn ^r.-Vsrtrotsr)^ Genf, Mitte Oktober.

Aus -den Abgesandten von zweiundfllnfzig Staa­ten der Welt für den Völkerbund ist eine Organi­sation gebildet worden, wie sie die Welt, seit es politische Geschichte gibt, noch nie gesehen hat. Der Anspruch dieser Organisation ist gewaltig — ihre völkerrechtliche Grundlage ist geradezu kläg­lich. Wird sie die Macht haben, ihre Ansprüche durchzusetzen? Was wird sie erreichen? Wird sie Europa vor dem Kriege bewahren, oder ist sie nur Mittel zur Vorbereitung des nächsten euro­päischen Krieges?

Der Anspruch: Italien wird bestraft, weil es am Kriege in Abessinien „schuldig" ist. Artikel 16 der Völkerbundssatzung legt allen Mitgliedern der „Gesellschaft der Nationen" die grundsätzliche Verpflichtung auf, gegen einen Staat, der sich eines nichtprovozierten Angriffs schuldig gemacht hat, zunächst wirtschaftliche Zwangs­maßnahmen anzuwenden. Wenn man damit den Staat nicht zur Einstellung der Feindselig­keiten zwingt, kommen die militärischen Sanktionen an die Reihe. Der wirtschaftlichen Blockade folgt die militärische Blockade, die nichts anderes als ein mit der heiligen Fahne des Völ­kerbundes geführter Krieg ist. In Genf ist man mit wirtschaftlichen Sanktionen beschäftigt. Num­mer eins: Das Verbot der Waffenausfuhr nach Italien. Nummer zwei: Sperre der Anleihen, Kredite und Handelswechsel. Nummer drei ist noch nicht fertig: Sperre der Einfuhr und der Ausfuhr für Italien. Zweiundfünfzig Staaten sollen diese wirtschaftliche Strafexpedition ohne Ausnahme, ohne Rücksicht auf Vorteil des einen oder Nachteil des anderen mitmachen. Spanien kann Italiens Fruchthandel haben, aber Jugo­slawien darf an Italien nicht mehr liefern. Die Bolschewisten sperren Italien das Oel und müssen auf diese erhebliche Deviseneinnahme verzichten, aber Frankreich ist für eine gewisse Zeit von der Weinkonkurrenz befreit. Oesterreich und Ungarn wollen nicht mitmachen. „Wir müssen auch diese beiden mit Sanktionen zu Sanktionen zwingen", sagte der Delegierte des Bolschewismus in der Sanktionskonferenz. Der Völkerbund versucht den Wirtschaftskrieg des Völkerbundes...

Und die doch wohl gerade im Sinne des Völ­kerbundes notwendige rechtliche Grund­lage: In der Satzung steht mit aller Deutlich­keit, daß jeder Mitgliedsstaat grundsätzlich ver­pflichtet ist, Sanktionen mitzumachen, aber die­ser Grundsatz unterliegt seiner eigenen Entschei­dung nach einem Beschluß vom Jahre 1921. Die Durchführung im einzelnen ist überhaupt der Entscheidung des einzelnen anheimgestellt. Also kann man gar keine Beschlüsse fassen, man kann nur Sanktionen empfehlen oder vorschla­gen. Aber auch dafür gibt es keine Beschlüsse. Man weiß in Wahrheit gar nicht, wie man recht­lich vorgehen soll. Die Konferenz ist da, sie erhebt den Anspruch, der Welt Kriegsgesetze zu geben. Aber sie hat kein „Recht" dazu. Sie hat nur die Tatsache für sich, daß von zweiundfünfzig selbstän­digen Staaten fünfzig auf ihre Selbständigkeit vorläufig keinen besonderen Wert gelegt haben, solange sie sich an den Empfehlungen beteiligen. Die Durchführung ist eine andere Sache. Es ist ein Spiel an der Grenze von staatlicher Macht und internationalem Anspruch. Venesch, der Präsident der Vollversammlung, mußte es spüren, als er auf einen Einspruch des italienischen Dele­gierten Aloisi stieß. Der vielgewandte Außen­minister der Tschechen und Slowaken kam aus dem Konzept. Er hat in einer entscheidenden Minute den Versuch, internationales Recht der Anwendung von Gewalt zu schaffen, selbst zum Scheitern gebracht.

Die Macht: Die Sanktionskonferenz ist macht- politisch ebenso ein Nichts wie der Völkerbund. Was eine Großmacht will und gegen die anderen Großmächte oder mit ihnen durchsetzt, ist allein entscheidend. Zurzeit führt EnglandsWille, Italien zur Einstellung des Eroberungsfeldzuges in Abessinien zu zwingen, wobei Frankreich mit halber Kraft und halber Lust mitmacht. Ob Eng­land durchkommt, ist noch nicht entschieden. Denn die Sanktionen sind schwieriger als die Empfeh­lungen. Und die Empfehlungen gehen auch nicht in dem gleichen Tempo weiter, wie die von Eng­land zu höchster Anspannung gebrachten Verhand­lungen über das Waffenausfuhrverbot. Es wird sicher länger dauern, als man ursprünglich in London annahm, ehe Mussolini wirklich von Sanktionen in seiner Kriegführung betroffen wird.

Was aber tut England, wenn die Sanktionen nicht die erwartete Wirkung haben, wenn der Krieg in Abessinien weitergeht, wenn Mussolini im Kampf zwischen Völkerbund und Italien Sie-

-luknabme ^.ttina, Linden

Nie vorletzte liesatrung der „Itavvnsberg" 2. von links der Verstorbene, 3. der einÄg Ileker- lebendo. Nie meisten der lliinner nabiuvn auek an der leisten keise teil und ertranken

Italien droht mit Vergeltungsmaßnahmen

Sie von kngland beabsichtigte vlockaöe wird als militärische flktion angesehen