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lonatsbezug 2,30 einschl. Zu Lllgebühr: Postbezugspreis monatl 30 E (einschl 46,76 ^ Post -ilungsgebühr) zuzügl. 42 Ve ellgeld. Bezugspreis ist im voraus hlbar. Postscheck: Hamburg 17272. ine Behinderung der Lieferung -chtferklgt keinen Anspruch auf ückzahlung des Bezugspreises, erlag: NS.-Gauverlag Weser- ms GmbH., Bremen, Teeren 6-8. ernspr.: 54121, Nachlr. u. Sonntg. 11 15. Sprechz.: Verlag: werkst. 2—13 Uhr: Schriftleitung Diens- c>g und Freitag 12V-—13'/- Uhr.
parteiamtliche Lageszettung
las Amtsblatt des Negierenden Nürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen
Nnzelgen - Grundprekser
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der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meinen
sir. 192/9. Jahrgang
Sonnabend, 15. Juli 19Z9
kinzelpreis 15 Npf.
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Sem Volk die lore der Kunst geöffnet
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Vr. Meirich ;um ras der deutschen Kunst
kmdrucksoolle Nede des Neichsprefsechefs beim Münchener Presfeempfang festlicher fluftakt in der Stadt der Deutschen Kunst
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München» 15. Juli.
Ein Ereignis des ersten Nachmittags beim Fest der deutschen Kunst war der grobe Empfang, den Reichspressechef Dr. Dietrich den führenden Männern der deutschen und der in Deutschland tätigen ausländischen Presse im Nymphenburger Schloßpark vor der Amalienburg gab. Unter den Bäumen des herrlichen Parks fanden sich zu dieser geselligen Veranstaltung etwa 700 Schriftleiter zusammen, darunter 300 ausländische Journalisten.
SÄ»,. Schon am Eingang des Schloßparkes wurden die Gäste des Reichspressechefs vorn Zauber der festlichen ""'stunde umfangen. Auf dem Wege vorn Schloß bis zur Amalienburg durchschritten die Eingeladenen ein Spalier bbumentragenber Mädchen, die in das festliche Weiß klassischer Gewänder gekleidet waren. Als die MÄ»? Hörnerfanfaren verklungen waren, intonierten die L. 1 t. Wiener Philharmoniker unter Leitung des Ecneral- » T-MÄsmusrkdirektors Dr. Karl Vöhm Mozarts reizende Eü°»Has!sner-Serenade.
, Zusammen mit dem Reichspressechef erschien Eau- ^ . leiker Staatsministcr Adolf Wagner. Neben den Schrift- !^ÄiÄ'leitern der deutschen und der ausländischen Presse ka- imM.men weiter zahlreiche führende Künstler und Künstlerinnen. vor allem Vertreter der Bildenden Kunst.
Weiter waren bei diesem festlichen Empfang zugegen Staatssekretär Hermann Esser, von den Männern der Kunst die Professoren Heinrich Hofsmann, Thorack und Brinckmann, Direktor Dr. Kolb und Dr. von F:nck vorn Haus der Deutschen Kunst, Werner Egk, Intendant Fischer und Louis Trenker. Unter den zahlreichen Presse- referenten der Gliederungen der Bewegung und der Behörden bemerkte man Reichshauptamtsleiter Dr. Dreßler von der Reichspressestelle der NSDAP., Oberregierungsrat Bade vorn Kulturpreisereferat des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda und Reichshauptstellenleiter Eugen Maier.
Während sich im Schatten der Bäume das gesellige Treiben entwickelte, entfalteten sich vor den Augen der Gäste anmutige Szenen, getanzt vom Ballett der Ber
liner Staatsoper unter Leitung von Lizzi Maudrek, vom Ballett des Teutschen Opernhauses Berlin unter Leitung von Walter Kellim in Gemeinschaft mit den Solotänzerinnen Geschwister Höpfner uns dem. Ballett der Wiener Staatsoper unter Leitung von Hedi Pfund- mayr sowie den Tanzgruppen der Uebungsstätte der deutschen Tanzschule unter Elli Bodes Leitung. In diesen festlichen und künstlerischen Rahmen hineingestellt war die
Ansprache des Neichsprefsechefs
Dr. Dietrich, die folgenden Wortlaut hatte:
„Meine Damen und Herren von der deutschen und ausländischen Presse! Sehr geehrte Gäste! Zum vierten Male kann ich Sie heute im Auftrage des Führers zum Tag der Deutschen Kunst in München begrüßen. Das ist keine große Tradition und ist doch ein Jubiläum, denn drei Jahre unserer Zeit bedeuten mehr als ein dreimaliger Kalenderabläuf einer geruhsamen bürgerlichen Welt. Die Zeit, in der wir leben, ist eine Zeit großen und gewaltigen Geschehens. Umwälzungen, die sonst nur in Jahrhunderten zur Entwicklung reifen, vollziehen sich heute im Ablauf weniger Jahre. Aufgaben, die zu lösen sonst Generationen nicht gelungen ist. sind heute für unsere schnellebige Zeit das Werk weniger Wochen und Monate. (Fortsetzung auf Seite 2)
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Italien entschleiert das pariser Spiet in Serien
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Ser Sairdstkiak-kaufpreis für das türkische vündnis
Mailand, 15. Juli.
Die norditalienische Presse erläutert ausführlich die italienische Protestnote gegen die Abtretung des Sand- schak von Alexandrette an die Türkei und bezeichnet die Maßnahme als einen durch keinerlei Rechtstitel zu willkürliche» Schritt Frankreichs.
^ Frankreich mache, schreibt „Popolo d'Jtalia", das Go- "" ' biet zum Gegenstand des Handels für seine eigenen : Apolitischen und .militärischen Vorteile, als ob der Sander, > i schal wesentlicher Bestandteil des Gebietes oder der Be- "" ^ Sitzungen unter direkter'Herrschaft der Republik ge- 'Äwcscn wäre. Frankreich bezahlt damit den Preis für s fabwegige Formen der Freundschafts- und Militär- L» - ^ illianz mit der Türkei, die offensichtlich ofsensiven Ccha- ' »aakter gegen andere Mächte trage. Die von der fran- ^säsischen Regierung begangene Rechtsverletzung sei sicht- sich unverschämt und vor allem unmorali s ch. Der „Cbrriere della Sera" bezeichnet die franzofisch- --süirkische Abmachung als. den letzten Schritt des Processes, durch den sich die Türkei mit geschickten Ma- Äiövern die französisch-britischen Absichten, sich die türkische Freundschaft im östlichen Mittelmeer zu erkaufen, , pnutze gemacht habe. Genau so wie 1921 die türkische -^Freundschaft, so bezahle. Frankreich auch jetzt den Preis Ur das türkische Bündnis mit Gebieten, die ihm nicht "'lehörten zum Schaden Syriens.
_M Die „Stampa" stellt fest, daß sich die französische Re- ^ i -lisiierung nun der Pflicht nicht entziehen kann, eine klare Antwort zu erteilen, und zu erklären, mit welchem n^c Asiecht sie die Integrität eines Staates, über den Frank- i-freich keinerlei Oberherrschaft besitze, einschränkt. Die ranzösische These, wonach Italien jedes Recht als Man- Amtsmacht mit dem Tage seines Austritts aus der ^Genfer Liga verloren habe, sei Sophismus. Italien Entschleiere das offenkundige französische Spiel: Frankreich spekuliere auf die Unzufriedenheit und die Erlegung der syrischen Bevölkerung, um sein Mandat Ldn'dgültig in eine direkte Oberherrschaft verwandeln zu Annen und aus Syrien ein Anhängsel seines ohnehin Achon io riesigen Kolonialreiches zu machen.
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Serien protestiert
Beirut, 15. Juli.
d ^-er lyrische Kammerpräsident Fares el Khoury hat »-im Namen des Parlaments an das französische Ober-
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^ Neue kämpfe an der mandschurisch- S mongolischen 6ren;e
- Moskau, 15. Luli.
^ Di« Taß verbreitet eine amtliche Verlautbarung, der- „wsolge die Kämpfe an der Grenze zwischen Mandschu- ^!uo und der Aeußerten Mongolei immer noch nicht zum f vtillstand gekommen sind. In der Zeit vom 8. bis i2. Juli ist es nach dieser Verlautbarung zu einem ' leuen Konflikt gekommen, an dem aus beiden Seiten amtliche Truppongattungen, Infanterie, Tanks, schwere ^Artillerie und Flugzeuge zum Einsatz kamen. Das Moskauer Kommunique spricht von mehreren Infanteriedivisionen, einer großen Zahl von Tanks, schwerer Feld- ' »rtillerie, Panzerbrigaden und mehreren Kavallerieregimentern. Die Opfer an Toten und Verwundeten sollen i» die Tausende gehen.
kommissariat zur Weiterleitung an das Außenministeri- um und die Mandatskommission folgendes Protesttelegramm gerichtet: „Anläßlich der im französisch-türkischen Bündnis festgelegten endgültigen Abtretung des Sand- schak Alexandrette an die Türkei sehe ich mich genötigt, im Auftrage des syrischen Parlaments gegen die Abtretung der Rechte auf einen syrischen Distrikt, welchen der Genfer Bund der französischen Mandatsregierung als Pfand anvertraut hat, zugunsten einer fremden Macht erneut Protest einzulegen. Das syrische Parlament beurkundet diesen Protest, behält die Rechte des syrischen Vaterlandes vor und fordert, dem französischen Parlament und dem Genfer Bund seinen Wunsch vorzutragen, der dahin geht, das widerrechtliche Abkommen über die Abtretung des Sandschaks Alexandrette zur Siche
rung der syrischen und der Völkerrechte nicht durchführen zu lassen."
Damaskus, 15. Juli
Der „Nationale Block" in Damaskus hat anläßlich der Verschacherung des Sandschak Alexandrette an die Türkei ein Manifest veröffentlicht, in dem es heißt: „Diese unberechtigte, das Mandat verletzende Abtretung beweist die Schwäche Frankreichs und die Treulosigkeit seiner Politik. Die arabischen Völker werden diesen niederträchtigen, verhängnisvollen Schlag ins Herz der Araber nie vergessen.„Das angeblich so ritterliche Frankreich, die angeblich große demokratische Nation hat zur Befriedigung ihrer habgierigen Gelüste ein schwaches, waffenloses Volk, das an die französische Ehre und Loyalität glaubte, betrogen und seine Rechte mit Füßen getreten."
Frankreichs unerhörter Vertragsbruch gegenüber Syrien
Die französische Regierung ist durchaus schlecht beraten, wenn sie sich, wie mirn der offiziösen Pariser Presse entnehmen kann, nach den umfassenden Vorbehalten der italienischen Note gegenüber dem französisch-türkischen Sandschak-Vertrag aus den Standpunkt stellt, daß Frankreich unter allen Umständen in der Levante bleiben werde. Mit dieser Erklärung, die nichts anderes als eine sture Beharrung aus einer absolut unmoralischen und rechtswidrigen Machtpolitik darstellt, können die unantastbaren Grundlagen der italienischen Stellungnahme nicht aus der Welt geschafft werden.
Die römische Note enthält gegenüber Frankreich den äußerst schwerwiegenden Vorwurf, eine Reihe von bindenden Verpflichtungen durch sein Vorgehen in Syrien gebrochen zu haben. Seine Vertragsbrüche treffen zunächst die syrische Bevölkerung, der gegenüber Frankreich sich zur Wahrung der Integrität ihres territorialen Besitzes und zUr Förderung ihrer Entwicklung bis zu der in den Mandatsstatuten vorgesehenen souveränen Unabhängigkeit verpflichtet hat. Zweitens hat Frankreich seine' als Mandatsmacht der Genfer Liga gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten verletzt. Drittens hat Frankreich trotz des Abkommens von Sän Remo, das bekanntlich auch Italien unterzeichnet hat, den Sandschak-Schacher durchgeführt, ohne die Zustimmung Italiens einzuholen. Viertens stellt der gegenwärtige Zustand in Syrien die flagrante Verletzung der von dem französischen Außenminister Bonnet eingegangenen Verpflichtungen dar, in denen er dem syrischen Ministerpräsidenten die Ratifizierung des syrischen Unab- hängigkeitsvertrages bis zum 31. Januar 1939 versprochen und die schrittweise Einführung einer syrischen Verwaltung zugesichert hatte.
Zur Zeit gibt es aber überhaupt keine syrische Regierung, keine syrische Volksvertretung und keinen syrischen Staatspräsidenten. Die gesamten Machtbefugnisse liegen in den Händen des französischen Oberkommissars Puaux, in dessen Namen eine von ihm eingesetzte Kommission diktatorisch regiert und die syrische Bevölkerung in unerhörter Weise vergewaltigt. Wenn Puaux und die Organe des Quai d'Orsay also heute erklären, daß Frankreich nicht daran denke, auf seine jetzige Stellung in Syrien zu verzichten, so heißt das mit anderen Worten, daß feierliche Verträge, Recht und Moral, Begriffe sind, die man zwar stets anderen Staaten zur Beachtung empfiehlt, aber selbst in schamlosester Weise mit Füßen tritt, wenn es Frankreichs brutaler Machtpolitik zweckmäßig erscheint.
Nach der verpufften Klnp-ffall-Nktion
Me Londoner Mittler unterschlagen die Antwort Sr. Ooebbels / Unfreiwillige Uemaskierung des Pamptiletisten durch „Vailg Lelegrapli" / Sie amtlichen Hintermänner des vriefschreibers bloßgestellt
London, 15. Juli.
Die ebenso klare wie eindeutige Antwort, die Reichsminister Dr. Goebbels dem britischen Propagandaapostel King-Hall und seinen Hintermännern erteilte, hat in London das größte Aussehen erregt. In echt demokratischer „Eesinnungsfreiheit" hüten sich die Zeitungen jedoch, ihren Lesern diese vernichtende Abfuhr der King- Hall-Aktion zu unterbreiten. Die Blätter registrieren lediglich kurz die Tatsache, daß der Brief King-Halls von prominenter Seite beantwortet worden sei oder beschränken sich auf die Wiedergabe kurzer, aus dem Zusammenhang gerissener Auszüge.
„Daily Telegraph" macht wieder einmal den Wunsch zum Vater des Gedankens und glaubt in nicht mehr zu überbietendem Optimismus feststellen zu können, daß die heftige Slntwort — die das Blatt aber wohlweislich seinen Lesern verschweigt — ein Beweis dafür sei, daß das nationalsozialistische Deutschland die Wirkung der britischen Propaganda verspüre. Das Blatt gibt damit unfreiwillig das zu, was Herr King-Hall jetzt so eifrig nach der Antwort Dr. Goebbels bestreitet, daß es sich nämlich bei seiner verpufften Angelegenheit nicht um die Aktion eines „um das Schicksal Europas besorgten Privatmannes" handelt, sondern daß jene Kreise dem Vriesschreiber Pate standen, denen durch Dr. Goebbels schonungslos die Maske vom Gesicht gerissen wurde.
Unser Haus ist wohl verwahrt. Fenster und Türen öffnen sich nur von innen, wenn es uns beliebt. Den. Garten schützt eine hohe und dicke Mauer, die niemand übersteigen kann. Mit ohnmächtiger Wut begeifert der unseren stolzen Besitz beneidende Verbrecher die soliden Wände, die aller Einbruchsversuche spotten. So bleibt ihm nichts übrig, als zum letzten verzweifelten Mittel zu greifen, indem er infame „Erpresserbriefe" in unseren Postkasten wirft . . . Das ist in dürren Worten die neueste Taktik der britischen Propaganda. Die Hetzreden und Kriegssanfaren, die in
den vergangenen Monaten über den Kanal zu uns herübertönten, haben unsere Seelenruhe nicht im mindesten gestört. Sie interessieren uns nur insoweit, als sie die wahren Ziele der englischen Politik erkennen ließen. Ein kurzer, aber scharfer Ge- genhieb, vielleicht die eine oder andere Gegenmaßnahme — anderes erreichten die Briten bei uns nicht. Lange besann sich Sir Robert Vansittart, der böse Geist des Foreign Office, ob es nicht doch noch einen Weg geben könnte,. Deutschland beizü- kommen und vor allem die' Kindlichste Halluzi- nation der britischen Propagandisten zu erfüllen, nämlich das deutsche Volk gegenüber seiner Führung mißtrauisch zu machen und damit von innen her einen Dolchstoß gegen dos Reich zu führen. Natürlich mußte dieses niederträchtige Vorhaben möglichst getarnt werden: Das britische Propa
ganda-Amt engagierte sich zu diesem Zweck den Herrn King-Hall, der früher Marineoffizier war und sich dann dem Studium „internationaler, politischer und wirtschaftlicher . Fragen" gewidmet haben will. Unter der Firma eines „Journalisten" gründete dieser Mr. King-Hall einen „Nachrichtendienst" mit 40 Angestellten, die seine Briefe an „liebe deutsche Leser" zu vervielfältigen und zu versenden haben. Das Ganze nennt sich "eine „privat geleitete öffentliche Einrichtung". Darin liegt ober schon der erste Regiefehler dieses famosen Insti-- tuts, nämlich das Eingeständnis seines „öffentlichen" Charakters, woran nichts ändert, daß der Leiter dieser Filiale des amtlichen britischen Propaganda-Amts auf dem Papier als „Privatmann" figuriert. Und so schreibt dieser „Privatmann" also in schlechter Mischung von Rührseligkeit und Drohung munter darauf los, rühmt den Frieden, den das englische Volk ebenso wie das deutsche wünsche, wenn nicht — die bösen- „Naziführer"
wären, die nach Ansicht King-Halls Tag und Nacht nichts anderes zu tun haben, als darüber nachzudenken, wie sie die Welt in neue Wirren stürzen könnten. In seinem Eifer, den Führer und seine Mitarbeiter in übelster Weise zu verdächtigen, vergißt Mr. King-Hall aber doch die sonst so mühsam gewahrte Biedermannsmiene, hinter der dann die brutale Fratze des britischen Imperialisten zum Vorschein kommt. Sollte Deutschland nämlich nicht
Unser Vsgssspsess!
(Uussrs bsviiAs ruvks.Lt 14 8s!tsv)
In Japan kam es erneut zu englandseindlichen Demonstrationen.
Von den 73l> Millionen Pfund britischer Rüstungsausgaben sind nur 230 Millionen gedeckt.
Der Pariser „Temps" verspritzt wieder einmal Gift gegen die Achsenmächte.
Syrien protestiert auf das schärfste gegen den französische» Sandschak-Schacher.
Die Besprechungen Franco—Ciano unterstrichen die Solidarität der drei Revolutionen.
In München wurde der „Tag der Deutschen Kunst 1939" eröffnet: Reichspressechef Dr. Dietrich sprach zu den Pressevertretern.
Außer der von ihrer Weltreise heimkehrenden deutschen Schriftleiter-Abordnung trafen in Vremer- haven deutsche Weltkriegsveteranen aus USA. ein. Der Vizepräsident des Volksgerichtshofes Dr. Enger sprach vor der Bremer Polizei.
708 Neubauwohnungen sind in Bremen im Van. Die 4. Wettfahrt des Marine-Pokal-Segelkampses wurde von England vor Deutschland und 7 weiteren Nationen gewonnen.