Ausgabe 
(4.7.1939) Nr. 181
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meiner Mim

parteiamtliche Lageszeitung

Has Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadk Bremen

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Nr. 1S1 / 9. Mrgang

Vienstag, 4.Zuli 19Z9

der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches Nerkündungsblatt des Beichsstattliallers in Oldenburg und Bremen

kinzelpreis 15 Bpf.

Sinn und Wesen der wchrmannschasten

Stabschef tutze über den Vefebl des sichrer»

4 SM Live«

rck. Berlin, 4. Juli.

An neuer Mamieslgp für die Zukunft des deutschen Volkes/Sie Sfl. schafft den politischen Soldaten

Köln. 4. Juli.

Die vor- und nachmilitürische Wehrerziehung ist, wie bekannt, durch den Führer der SA. übertragen worden. Nach dem Willen des Führers hat wie die NSK. meldet künftig jeder gediente Soldat die Pflicht, bis zu seinem 35. Lebensjahre Dienst in der deutschen Wehrmannschaft zu leisten. Dieser Wehrmannsdienst wird von der SA. geleistet. Er bildet auf dem Gebiete der Wehrertüchtigung eine Ergänzung zu den militärischen Uebungen bei der Wehrmacht, zu denen der Reservist im Laufe der Jahre von Fall zu Fall einberufen wird. Die Angehörigen der ss, des NSKK. und NSFK. erfüllen ihre Dienstpflicht als Wehrmann bei ihrer eigenen Gliederung. Ueber Sinn und Wesen der Wehrmannschaften hat Stabschef Lätze im Grotzdeutschen Rundfunk gesprochen.

See fehler öes kaiserlichen Seutschlands

Einleitend kennzeichnete der Stabschef die Ursachen des ZusammeNbruches des kaiserlichen deutschen Staates, der sich auf die alte Tradition des preußischen Heeres gründete, dessen Grundsteine durch Friedrich Wilhelm gelegt wurden. Disziplin, Mannesmut und Treue waren seine Erundelemente. Durch vorbildliche Aus­lese und ein gut ausgebildetes Führerkorps war es möglich geworden, daß Deutschland das beste Heer der Welt besaß. Indes war das deutsche Volk während des Weltkrieges schon unterhöhlt von fremden polni­schen Strömungen, die, ausgehend von der Idee der Französischen Revolution, .zur' marxistischen Weltanschau­ung führten. Deren vergiftenden Einfluß restlos zu beseitigen hatte die zweijährige militärische Ausbil­dung des deutschen Mannes nicht völlig vermocht. Die marxistische Weltanschauung begann langsam das ge­samte deutsche Volk zu verseuchen. Ihrer Einheitlich­keit stand ein in Gruppen und Parteien zerfallendes Volk und ein uneinheitlicher staatlicher Apparat gegen­über. Es fehlte an einer festen Weltanschauung.

fldolf Hitlers Vefehl an die Sfl.

Die marxistische Idee und damit ihren verheerenden Einfluß auf die Zukunft Deutschlands zu vernichten, eine neue, bessere Weltanschauung an ihre Stelle zu sehen, diese Absicht führte im Jahre 1918 dazu, daß Adolf Hitler als unbekannter Soldat des Weltkrieges beschloß, Politiker zu werden. Die Erkenntnis aus dem unge­heuren Zusammen!,ruch von 1918 führte aber auch dazu, daß Adolf Hitler im Gründungsprotokoll der National­sozialistischen Sturmabteilungen die Forderung aus­stellte, daß die SA. Trägerin eines neuen deutschen Wchrwillens sein und den alten Mannestugcnden, die von jeher den deutschen Menschen auszeichneten, wieder zu ihrem Recht, verhelfen sollte. Durchdrungen von der neuen Weltanschauung, geübt in den männlichen Tugen­den, die das deutsche Heer seit Jahrhunderten entwickelt hatte, sollte so ein neuer deutscher Mannestyp, der poli­tische Soldat, geschaffen werden.

Mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus, so führte der Stabschef weiter aus, wurde der Weg

Zapomfch-mandschueische öegenmaßnastmen am Vuir-See

Tokio, 4. Juli.

Die Kwantung-Armee in Hsinking meldet, daß die ver­einigten japanisch-mandschurischen Streitkräfte am Sonn­tag außenmongolische Truppen angriffen, die die man­dschurische Grenze am Buir-Sce überschritten» hatten. Die Gegenaktion fei notwendig geworden, weil Anßemnon- golcn seit nunmehr vier Wochen ständig die Grenze be­drohten.

Montag gelang es den japanischen und mandschurischen Truppen, den Feind zu umgehen und ihn durch Be­setzung seiner Stellungen am Fluß von seiner Rllckzugs- linie abzuschneiden. Bis jetzt beträgt die Anzahl der erbeuteten Tanks 30 Stück.

frei zu einer weiteren Entwicklung. Diese setzte folge­richtig mit jener Forderung des Eründungsprotokolls vom 3. August 1921 ein, worin der Führer der SA. den Auftrag erteilte, die Wehrerziehung des deutschen Vol­kes durchzuführen. Auf dem Reichsparteitag im Septem­ber 1934 stellte der Führer beim SA.-Appell den Werde­gang des deutschen Mannes heraus. Nach Abschluß der

Berlin, 4. Juli.

Der Führer und Oberste Befehlshaber besichtigte am Montag in Gegenwart des Oberbefehlshabers der Luft­waffe Eeneralfeldmarschall Göring die Erprobungsstelle der Luftwaffe Rechlin. Der Eeneralustzeugmeifter der Luftwaffe Generalleutnant Udet unterrichtete den Führer über den neuesten Entwicklung?- und Erpro­bungsstand der deutschen Luftwaffentechnik.

Zahlreiche neueste Flugzeuge wurden am Boden vor­geführt und zeigten anschließend in der Luft Spitzen­leistungen an Schnelligkeit, technischer Leistungsfähigkeit uyd fliegerischem Schneid ihrer Besatzungen. Der Führer gab wiederholt seiner höchsten Bewunderung und An­erkennung über den hohen Leistungsstand der deutschen

Berlin, 4. Juli

Der königlich-bulgarische Ministerpräsident und Mi­nister des Äcnßern und Frau Kjosseiwanofs treffen aus der Fahrt zu dem angekündigte» mehrtägigen Staats­besuch in der Neichshauptstadt am Dienstag gegen 23 Uhr mit ihrer Tochter und den Herren ihrer Be­gleitung in Rosenbach ein, wo sich u. a. der bulgarische Gesandte in Berlin, Draganosf, und der deutsche Ehren­dienst mit dem stellvertretenden Chef des Protokolls, Lcaationsrat von Halcm, zur Begrüßung cinfinden.

Äm Mittwoch um 14.30 Uhr wird in Berlin Reich.s- außenministers von Ribbentrop im Auftrage des Führers den bulgarischen Ministerpräsidenten auf dem Anhalter Bahnhof begrüßen. Die bulgarischen Gäste werden dann im Kraftwagen zum Gästehaus der Reichsregierung, Schloß Vellevue, geleitet, wo Ministerpräsident und Frau Kjosseiwanofs für die Dauer des Staatsbesuches wohnen. Um 15.40 Uhr stattet der bulgarische Minister­präsident in Begleitung des bulgarischen Gesandten in Berlin dem Reichsaußenminister im Auswärtigen Amt einen Besuch ab, den dieser um 16.30 Uhr in Schloß Bellcvue erwidert.

Am Nachmittag empfängt der Führer den bulgarischen I Ministerpräsidenten in der Neuen Reichskanzlei. Am

Jugendausbildung und wieder nach der Wehrdienst- pflicht sind künftig die SA. und die aus ihr hervorge- gangenen Sondergliederungen der Partei dazu berufen, den deutschen Mann in seinem Glauben und in seiner Wehrhafthaltung und Leistungskraft bis ins hohe Alter zu erhalten. Damit ist

Vas Ziel für die weitere kntwicklung

gegeben. In aller Stille wurden die Voraussetzungen geschaffen. Am 15. Februar 1935 hat der Führer die Verfügung betreffend des SA.-Sportabzeichens geschaf­fen, am 18. März 1937 das Leistungsbuch des SA.-Sport­abzeichens zur Urkunde erhoben. In zahlreichen Sport­abzeichen-Gemeinschaften wurden nun zusätzlich deutsche Männer, die der SA. noch nicht angehörten, für den Erwerb des SA.-Sportabzeichens vorbereitet. Ein Erlaß des Führers vom 19. Januar 1939 sieht die Bildung von Wehrmannschaften und die Erhebung des SA.- Sportabzeichens zum SA.-Wehrabzeichen vor.

(Fortsetzung auf Seite 2>

Flugzeugtechnik und das fliegerische Können der deut­schen Luftwaffe Ausdruck.

An der Besichtigung nahmen ferner u. a. teil der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht General­oberst K e i t e l, der Staatssekretär der Luftfahrt und Eeneralinspekteur der Luftwaffe Generaloberst Milch, General der Flakartillerie Rlldel, der Chef der Luft­wehr General der Flieger Stumpfs, der Chef des Ausbildungswesens der Luftwaffe General der Flieger Kühl, der Chef des Ministeramtes im Reichsluftfahrt­ministerium Generalmajor Vodenschatz, der Chef des Eeneralstabes der Luftwaffe Oberst Je schonek, sowie von der Begleitung des Führers u. a. Reichsleiter Bor mann und die persönlichen und militärischen Adjutanten des Führers. '

Abend veranstaltet der Führer zu Ehren der bul­garischen, Gäste eine Abendtafel im Hause des Führers.

Am Donnerstag um 10 Uhr legt der Ministerpräsi­dent Kjosseiwanofs am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz nieder. Hierauf begeben sich die bulgari­schen Gäste zum Rathaus, um sich in das Goldene Buch der Stadt Berlin einzutragen. Um 11.30 Uhr werden die Besprechungen im Auswärtigen Amt fortgesetzt. Am Mittag geben der bulgarisch« Gesandte und Frau Dra- ganoff im HotelKaiserhof" eiy Frühstück. Um 17 Uhr empfängt der bulgarische Ministerpräsident in der Ge­sandtschaft die Mitglieder der bulgarischen Kolonie. Am Abend veranstalten der Reichsminister des Aus­wärtigen und Frau v. Ribbentrop ein Essen im Hotel Esplanade. Am Freitagvormittag berichtigen die bul­garischen Gäste in Begleitung des Reichsarbeitsführers Hicrl das Arbeitslager Schorfheide am Werbellin-Sce. Am Mittag veranstalten Ministerpräsident Eeneralfeld­marschall Göring und Frau Göring zu Ehren des bul­garischen Ministerpräsidenten und Frau Kjosseiwanofs in Karinhall «in Frühstück.

Die bulgarischen Gäste werden am Freitag um 18 Uhr die Neichshauptstadt wieder verlassen, um sich nach Sofia zurückzubegeben. (Siehe auch Seite 2)

See füftrer bei der Luftwaffe

Besichtigung Ver neuesten Flugzeuge der Luftwaffe / ftnerkennung des füftrers

kjoffeiwanoff Mittwoch beimsülirer

der verlaus des bulgarischen Staatsbesuches in Berlin

vröftte Nlutzrichlenübung Ser Welt

kinsatjj von loooo Mann bei Bad wildungen unter Leitung von Seneralmajor sellgiebel

Bad Wildungen, 4. Juli.

Unter Leitung des Inspekteurs der Nachrichtcntruppen findet in der Zeit vom 2. Juli bis 7. Juli im Raum von Bad PqrmontPaderbornSiegenBad Kissin- genSondcrshauscn eine Nahmenllbung der Heeres- nachrichtcnverbändc statt. Diese Uebung ist das bisher größte Manöver dieser modernen technischen Truppe, das je in einem modernen Heer stattgefunden hat. Ihre Bedeutung ist ebenso aus der Stärke der eingesetzten Nachrichtcnvcrbände, die insgesamt etwa 19 090 Mann betragen, zu ersehen, wie aus der Tatsache, daß der Inspekteur des Nachrichtenwesens, Generalmajor Fell­giebel, diese kriegsmäßig durchgespielte Uebung selbst leitet.

Die beiden Fronten Rot und Blau stehen sich in diesen Tagen in der Stärke von mehreren Armeen gegenüber. Der Zweck der Uebung ist es, den Nachrichten­apparat zu überprüfen und in ganz großen Räumen zu erproben. Die letzte Uebung mit der deutschen Nach- rrchtentruppe fand im Jahre 1937 im Teutoburger Wald statt. Sie galt der Vorbereitung für die großen Wehrmachtsmanöver desselben Jahres. Die Nachrichten-

truppe hat damals glänzend bestanden. Diesmal handelt es sich darum, die in der deutschen Wehrmacht aufs allermodernstc entwickelten technischen Nachrichten­mittel zu erproben die, wie der Spanienkrieg erwiesen hat, die besten der Welt sind. Aus diesem Grunde sind die Manöver in so großem Raume angesetzt, und deshalb werden sie auch nur bis hinunter zu den Divisionen durchgespielt, zuüial die Nachrichtentruppe in den kleineren Vorhänden, wie unzählige Proben und der tägliche Dienst gezeigt haben, hervorragend aus­gebildet ist und Vorzügliches leistet.

Im Manöverplan war festgesetzt, daß am 2. Juli abends um 7 Uhr die beiden Parteien ihre Ausgangs­stellung bezogen haben mußten. Der Aufmarsch von Rot und Blau ist auch tatsächlich bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführt worden.

Zwei nebeneinander herlaufende Handlungen machen diese Nachrichtenübung interessant und für den Beob­achter besonders reizvoll- Die eine Handlung ist das kriegsmäßigc Spiel der beiden Parteien Rot und Blau, das jetzt, am zweiten Manövertagc, erst am Anfang steht, die andere Handlung ist die friedensmäßige Vor­bereitung. der technische Ausbau des Nachrichtennetzes für die Manöverleitung, also die Erstellung des neu-, tralen Nachrichtenavparates, eine Aufgabe, die am

Sonntag im wesentlichen abgeschlossen war, die sich aber im Lause der nächsten Tage an die stets sich wandelnde operative Lage an den Fronten anzupassen haben wird. ,

Die Manöverleitung hat ihren Sitz in Kassel, wo das ganze Gebäude einer großen Schule die vielseitige Organisation beherbergt. Ein Blick in dieses Quartier der Manöverleitung erweckt bei dem Besucher sofort den schuldigen Respekt vor der technischen Vollkommenheit des Nachrichtenwesens bei der deutschen Wehrmacht, vor dem Können der Offiziere, die diesen komplizierten Organismus beherrschen, und der Mannschaft, die mit dem technisch so fein durchdachten und oft so kompli­zierten Apparaten umzugehen verstehen. Für das neu­trale Nachrichtennetz, das bis zu den Divisionsstäben beider Fronten reicht und das, da es friedensmäßig auf­gebaut ist, zum Teil auch auf die Leitungen der Reichs­post zurückgreifen kann, wurden von der Truppe allein Leitungen von etwa 400 Kilometer Länge gebaut, die alle ihre Zentrale bei der Ucbungsleitung haben. Dazu kommt noch die Funktolcgraphie, die erst das Nach- richtcnsystem vollständig macht. Ueber Draht und Funk dirigiert und überprüft von Kassel aus die Manöver- leitung die Operationen, die nunmehr schon in vollem Gange begriffen sind.

Ein britischer Staatsmann hat es nicht leicht. Mit allen guten alten Sitten haben die bösen Nazis auf­geräumt. Selbst in den geruhsamen Frieden des Lon­doner Weekendparadieses ist eine Bresche geschlagen worden. Statt am Freitagabend den Weekendkoffer und die Angelrute zu packen, klemmt man die gewichtige Aktentasche unter den Arm und reist, dem Vorbild der Freunde an der Seine folgend, am geheiligten Sonntag im Lande umher, um Reden zu halten, Reden am lau­fenden Bande, Reden bei jeder passenden und unpassen­den Gelegenheit.

Wem die Sorgen eines Empires zentnerschwer auf den schmalen Gentleman-Schultern lasten, muß sich um­stellen, von lieben Gewohnheiten lassen und Opfer brin­gen. Die Völker Europas werden Lord Halifax jeden­falls zu ewigem Dank verpflichtet sein, denn er hat, wie die englischen Blätter am Sonntag schreiben, seine wohlverdiente Wochenendruhe geopfert" umEuropa den Frieden" zu erhalten. Diese Feststellung könnte er­schüttern, wenn sie nicht so urkomisch wäre. Lord Halifax und seine Freunde an der Themse und Seine haben an diesem Wochenende in einer Flut von Reden, deren Registrierung im einzelnen sich kaum lohnt, zum sound­sovielten Male der Welt klarzumachen versucht, worüber sie selbst im meisten im Zweifel sind, und eine Ent­schlossenheit bekundet, vor der ihnen heimlich graut. Wie der klein« Moritz, der von Mutti auf den dunklen Speicher geschickt wird, versuchen sie sich selbst durch lautes Geschrei Mut zu machen und sich und ihren Völkern etwas einzureden, was nicht da ist: eine klare Erkenntnis der Situation und der Mut und die Ent­schlossenheit danach zu handeln.

EnglischeEntschlossenheit" hat am vergangenen Wochenende, wie die britischen Propagandisten trom­peten,Deutschland von einem neuen Gewaltstreich ab­gehalten". Die finsteren Pläne der Nazis in Danzig sind durch den heldenhaften Rittergeist Lord Halifax' und Genossen verhindert und der Friede der Welt zum soundsovielten Mal« gerettet worden. Hier enthüllt sich die ernste Seite der'englisch-französischen Wochenend- komödie, und man erkennt, daß der größte Unsinn der britischen Lügenpropaganda seine Methode hat. Man faselt erst tagelang von einer neuendicht bevorstehen­den Krise", beunruhigt die Weltöffentlichkeit mit unsin­nigen Gerüchten, um vor unwissenden Massen nach der ausgebliebenen Prophezeiung auf den angeblichen Er­folg des eigenen Maulheldentums hinweisen zu können. Diese Artdiplomatischer Siege" haben bekanntlich bereits ihre Vorgänger gehabt und werden auf die Weltöffentlichkeit kaum noch Eindruck machen können. Sie liegen auf der gleichen Linie wie die phrasenhafte Behauptung eines französischen Fliegergenerals,, daß die französische Luftwaffe heute die beste Europas sei. Bei den eigenen Völkern» soll mit solchen Methoden die Abneigung gegen ein neues Blutvergießen in Europa überwunden und die nötige Kriegsstimmung vorbereitet werden. Sie liegen auch auf der gleichen Linie wie die Versuche, die breite Masse des deutschen Volkes von ihrer Führung zu trennen.

Alles das sind vergebliche Anstrengungen. Die Welt ist inzwischen hellhörig geworden, und die Demonstra­tionen englischer Schwäch« im Fernen Osten und in Moskau haben allenthalben ein so schallendes Ge­lächter ausgelöst, daß Londoner Kathederblüten heute kein Herzklopfen mehr auszulösen vermögen.

Vor ihren eigenen Völkern mögen sie die verbreche­rische Täuschung über die wahre Situation verant­worten, was das deutsche Volk angeht, so sind alle Ver- fiihrungskUnsto vergebliche Liebesmüh. Dieses Volk ist einmal den demokratischen Sirenengesängen ins Netz gegangen. Die Lehre war zu gründlich, als daß sie einer Wiederholung bedürften. Den Drohungen der West- mächte und dem polnischen Größenwahn, der inzwischen die absurdesten Blüten treibt, setzt das deutsche Volk sei-

IIMMIMIUMIMMMMNMMMMMMMMMMMMMIMMMMIMNIMMMMI

Unser IssQSLMSKSll

(Unsers ksutigs ^usxsbs umkaüt 14 Leiten)

Ueber den Fortgang der Moskauer Besprechungen konnte Chamberlain auch jetzt noch nichts Neues melden.

Unter Mitwirkung verantwortlicher Staatsmänner führt England erneut einen Verleumdungsfeldzug gegen Deutschland durch.

Der Führer besichtigte die neuesten Flugzeuge der Luftwaffe.

Die größte Wchrmachtsnachrichtcnübung der Welt wird zur Zeit bei Bad Wildungen abgehalten.

In einer Nundfunkansprache stellte der Stabschef der SA., Lutzc, die festumrissencn Aufgabengebiete der SA. heraus.

Ab 1. Juli 1939 werden Betriebsprüfungen im Handwerk durchgeführt.

Flugkapitän Henke, der Führer der FW. 299Pom­mern" während des Ucberführungsfluges nach Rio de Janeiro, kehrte bereits nach Berlin zurück.

Nur mit 2:1 besiegte die SA.-Auswahlelf Westfalens die Gruppe Nordsee in Dortmund.