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Reiner Mim
parteiamtliche lageszeirung
Das Amtsblatt tzxg legierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadt Vremen
Anzeigen - Grundpreise':
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der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Lremen
Nr. 20Z / g. Zaftrgang
Mittwoch, 26. Zuli 1SZS
Linzelpreis 15 Nps.
vuff looper plaudert aus der Schule
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„knglands Plane für den Weltkrieg Nr. 2"
Polnische Zeitung veröffentlicht sensationelle Unterredung / Vergewaltigung der neutralen Staaten
Warschau, 2K. Juli.
Ueber „Englands Kriegspläne" veröffentlicht der „Expreß Poranny" Erklärungen eines früheren englischen Ministers und Mitgliedes des Unterhauses, dessen Name nicht genannt wird. Nach der Charakteristik, die dieses Blatt von diesem Engländer gibt und nach dem Inhalt seiner Ausführungen ist anzunehmen, daß es sich um den früheren Marineminister Duff Cooper handelt. Er ist einer der berüchtigsten englischen Kriegshetzer und erklärte bekanntlich „aus Protest gegen München" seinen Rücktritt. Schon damals bedauerte er, daß Europa nicht in einen neuen Krieg gestürzt wurde.
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Dieser Dunkelmann versucht selbstverständlich jetzt den Erößenwahnsinn der Polen weiter aufzuputschen, um diesmal den „Weltkrieg Nr. 2" zu starten. Der englische Politiker erklärte dem „Expreß Poranny", daß im Falle „eines deutschen Angriffes aus Danzig" Englands Luftwasse sofort handeln werde. Ihr erstes Ziel würde das Ruhrgebiet sein. Während der Engländer hier schon das Ruhrgebiet sogleich „vernichtet" sieht, bekommt er dann doch anscheinend Angst vor der deutschen Verteidigungsstärke und erklärt weiter, daß die englischen Flugzeuge, die Polen zu Hilfe geschickt würden, über das Mittelmeer, die Dardanellen und Rumänien nach Polen gelangen würden.
Gleichzeitig würde die englische Marine mit der „Blockade gegen Deutschland" beginnen. Diese englische Blockade würde sich „auch auf die neutralen Staaten erstrecken", damit Deutschland nicht mit ihrer Vermittlung seinen Ueberseehandel sichren könne. Die neutralen Staaten würden dann soviel Waren aus dem Ausland importieren dürfen, wie jetzt in Friedenszeiten. Diese rücksichtslose Knebelung auch der neutralen Staaten, die dieser englische Politiker ankündigt, illustriert die verlogene Haltung Englands, das sich zum ungebetenen „Beschützer" dieser kleinerdn Staaten auswirft.
Nachdem der englische Sprecher so die „Heldentaten" Englands charakterisiert hat, fährt er folgendermaßen fort: Englands schwächster Punkt bilde der Suezkanal, die arabische Halbinsel und die Türkei. In diesem Raume hätten die Italiener eine starke Armee versammelt. Die Türkei müsse den Schutz des Suezkanals übernehmen. Während so der Türkei ihre Rolle zugeteilt
Vor süffrer in Vapreutl,
Festlicher Auftakt der Vayreuther Viihnen-Festspiele 1029
Vayreuth, 26. Juli.
In Anwesenheit des Führers wurden am Dienstag die Vayreuther Bühncn-Festspiele 1939 mit einer glanzvollen Neuinszenierung von Richard Wagners „Fliegenden Holländer" erössnet.
Bei der Ausfahrt zum Festspielhügel wurde der Führer von der die Straßen umsäumenden Bevölkerung begeistert begrüßt. Am Portal des Festspielhauses wurde er von Frau Winisred Wagner empfangen, die neben dem Führer in der Loge Platz nahm. In dem festlichen Haus sah man weiter als Ehrengäste Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsorganisationsleiter Dr. Sey, Reichsminister Kerrl, Reichsminister Dr. Seyß-Jnquart. Reichspresse- ches Dr. Dietrich, Reichsleiter Vormann, den bayerischen Ministerpräsidenten Ludwig Siebert, Obergruppenführer Vrückner, Gruppenführer Schaub, die Gauleiter Wächt- ler, Sprenger, Dr. Meyer, Dr. Rainer sowie u. a. den deutschen Botschafter in Rom, von Mackensen.
wird, die neutralen Staaten von der britischen Flotte theoretisch in englische Ctappenstationen „verwandelt" worden find, das Ruhrgebiet in der Phantasie „vernichtet" ist, wird den Rumänen' Angst gemacht. Der „verlockendste Brocken" für Deutschland seien die Erdölgebiet« Rumäniens. Deutschland würde im Augenblick eines Krieges von den Rumänen Erdöl anfordern, das sie mit „entwerteter Mark" bezahlen würden. Wenn Rumänien Schwierigkeiten machen sollte, so würden „sofort" die deutschen Truppen in Rumänien einmarschieren. Dann aber „würde die englische Flotte sprechen", die über die Dardanellen ins Schwarze Meer gelangt sei.
Der Weltkrieg Nr. 2 ist also auf dem Papier bereits gewonnen. Die britische Flotte wird sicher auf der Donau zumindest bis nach Wien dampfen und den Stephansdom zusammenschießen. So kindisch dieses Geschwätz auch ist, so gefährlich ist es doch — denn es wurde von einem Mann, der vpr kurzem noch englischer Minister war, einem Polen gegenüber vom Stapel gelassen. Die Polen aber haben schon längst jedes kknterscheidungsvermögen für Phantasie und Wirklichkeit verloren. Daher stellen diese Aeußerungen einen direkten verbrecherischen Anschlag gegen den Frieden Europas dar.
Wenn dieser englische Politiker dann zum Schluß bemerkt, daß es nicht zu erwarten sei, daß die Deutschen
gleich zu Beginn eines Krieges London angreifen würden, da Deutschland sich in der Hoffnung wiegen werde, daß England sich nicht in die Auseinandersetzungen einmischen wird, so ist dies ein ebenso törichtes Geschwätz wie der vorhergehende „Feldzugsplan".
Leute vom Schlage eines Dusf Cooper haben gründlich dafür gesorgt, daß Deutschland sich in keinerlei Hoffnungen mehr wiegt. Wie schrieb doch der ehrbare Blockadeseemann King-Hall: Nach einem neuen Weltkrieg würde Deutschland einen Friedensvertrag aufge- zwungen erhalten, gegen den der von Versailles ein Kinderspiel gewesen sei. Wir freuen uns über dieses Eingeständnis, und auch die Kriegsphantasien eines Dusf Cooper werden hier nur niedriger gehängt. Zur besseren Kenntnis des deutschen Volkes und der Öffentlichkeit der neutralen Staaten über das wahre Gesicht der englischen „Friedensfront".
sschiangkaischek wird weiterkämpfen
Tschunking, 26. Juli.
Tschiangkaischek hielt bei dem wöchentlichen Eedenk- üppell der Kuomintang am Montag eine Rede, die die Auffassung bestätigt, daß China trotz des Fortfalls ausländischen Beistands den Krieg fortsetzen wird. Er erklärte, daß China rechtzeitig genügend Reserven an Kriegsmaterial angelegt habe, so daß es der veränderten Lage gewachsen sei. Er wolle noch nicht glauben, daß die „freundschaftlichen Nationen" China verlassen würden. Andererseits erklärte er, daß dieser Gedanke an ein „fernöstliches München" ausgeschlossen sei, denn China sei keine „Tschecho-Slowakei", die ihre Existenz nur dem Krieg und den Nachkriegsverträgen zu verdanken gehabt habe. Die Entfernung Wangchingwais und einiger anderer Politiker verstärke nur die Regierung in Dschun- king und die Solidarität des chinesischen Volkes.
Stabschef Lutze an die Sfl.
Tagesbefehl nach den Neichswettkämpfen — Besondere Anerkennung ausgesprochen
in den Jahren des Kampfes zu einer unlöslichen Gemeinschaft zusammengeschweißt hat. In dem harmonischen Zusammenklang von Seele, Körper und Geist liegt die Wehrkraft unseres Volkes begründet. Sie immer zu sichern, ist unsere stolze Aufgabe. Es lebe der Führer, es lebe EroßdeutschlanL!
(gez.) Viktor Lutze, Stabschef der SÄ."
Berlin, 26. Juki.
Nach Beendigung der Reichswcttkiimpfe der SA. in Berlin hat der Stabschef der SA., Viktor Lutze, nachstehenden Tagesbefehl an seine Männer erlassen:
Kameraden! Die Leistungen bei den diesjährigen Reichswettkämpfen haben bewiesen, daß Ihr im vergangenen Jahre unermüdlich an Euch gearbeitet habt. Alle Mannschaften, die als die Besten ihrer Gruppen sich in den Ausscheidungskämpfen durchgesetzt haben, sind mit Schneid und letzter Einsatzfreude an ihre Aufgaben herangegangen. Ich spreche den Wettkämpfern, aber auch Euch allen, die Ihr in den Stürmen, Standarten und Gruppen um den Sieg gekümpft habt, meine besondere Anerkennung aus. Die 11 300 Wettkämpfer, die in allen Wettkampsarten um den Sieg stritten, und die damit Euch alle vertraten, haben durch ihr kameradschaftliches Zusammenstehen, durch ihr Durchhalten, auch wenn sie verletzt waren, bewiesen, daß Ihr, meine Kameraden, auf dem richtigen Wege seid. Nicht die guten Einzelleistungen wollen wir, sondern die gute Mannschaftsleistung. Sie erwächst aus unserer Weltanschauung, aus der Breitenarbeit der körperlichen Wehrertllchtigung und aus der Kameradschaft, die uns
6öring besichtigte Anlagen der Luftwaffe auf Sglt
Berlin, 28. Juli.
Am Dienstag besichtigte Eeneralseldmarschall Eöring in Begleitung von Generaloberst Milch, Staatssekretär Körner und dem Chef des Eeneralstabes der Lustwafse Jcschonnek den Flugplatz Munkmarsch und die dort liegenden Verbände der Luftwaffe, ferner den Flugplatz Rantum mit den Eroßanlagcn für Wasserflugzeuge.
Der Generalfeldmarschall wurde überall, wo er sich zeigte, von der Einwohnerschaft und den Badegästen der Jnseldörfer mit stürmischem Jubel und Heilrnfen begrüßt.
knMcherMs wurde nichts aufgegeben
Verlegene Begleitmusik Ser Londoner presse ;um britischen Nück;ug im fernen Osten
London, 26. Juli.
Chambcrlains Unterhaus-Erklärung über die englisch-japanische Vereinbarung wird von den meisten Londoner Blättern pflichtschuldigst begrüßt, wenn sie auch nicht verhehlen können, daß es ihnen dabei nicht gerade wohl zumute ist. Die Leiden Oppositionsblätter sind natürlich nicht im geringsten mit dem neue,, Kurs der britischen Ostasicn-Politik einverstanden.
Der diplomatische Korrespondent der „Times" versucht den englischen Rückzug möglichst schmackhaft zu machen und schreibt: „Lese man den Wortlaut der Tokioter Formel zum ersten Male, dann bedauere man, daß ein Angreifer als eine kompetente Macht in Teilen eines besetzten Landes anerkannt werde. Nach reiflichem Ueberlegen habe man aber erkannt, daß in der Formel selbst englischerseits „nichts aufgegeben worden sei" (?!), sondern daß man lediglich die Tatsache anerkannt habe. Die Formel biete, wenn man „vorsichtig" mit ihr umgehe, die Basis für einen Modus vivendi. Aber auf keinen Fall dürfe England sich nun verpflichten, allen Forderungen der japanischen Kommandanten in China gegenüber nachzugeben. Im Leitartikel bezeichnet die „Times" die Erklärungen Chamberlains und Halifax' als ein wichtiges Stadium in der „Entwicklung" (das Wort Rückzug wäre hier richtiger am Platz. Die Schrift- leitung) der britischen Politik im Fernen Osten. Es sei stets schwierig, zu beiden kriegführenden Parteien gute Beziehungen aufrechtzuerhalten. In Japan aber sei zunächst (!) einmal verhindert worden, daß Großbritannien uckd Japan endgültig feindliche Stellungen bezogen.
„Daily Herald" schreibt jedoch, wenn die Erklärung nicht eine volle Anerkennung der japanischen Eroberung von Teilen Chinas bedeute, was bedeute sie dann?
Die „News Chronicle" erklärt, Chamberlains gestrige Erklärung berechtige die Japaner zu der Auffassung, daß Großbritannien die japanische These angenommen habe. England habe den Neun-Mächte-Pertrag verletzt. Wenn England es verhindern wolle, daß Sowjetrußland und die Vereinigten Staaten mehr der japanischen Version Glauben schenken als der englischen, dann solle die Regierung schnellstens China eine Anleihe gewähren.
„Daily Expreß" schreibt, England werde jetzt Japans Stellung in China anerkennen, und das sei nichts als politisch klug. Im Gegenteil, England sollte das schon längst getan haben, denn es würde auf diese Weise schwere Erniedrigungen vermieden haben wie z. V. im Falle Abessinien. Bilde man sich etwa ein, daß man den japanischen Angriff in China verhindern könne, indem man vorgebe, daß man ihn nicht sehe?
Man kann sich angesichts der neuen Fernost- Mcmöver Englands nur darüber wundern, wie Großbritannien sich die Erfüllung der in Tokio übernommenen Verpflichtungen vorstellt, wenn der Londoner Regierungschef offen zum Ausdruck bringt, das englisch-japanische Abkommen habe keinen Wechsel der Politik des Foreign Office gegenüber China gebracht. Das lzeißt also, daß trotz der Tokioter Abmachungen die in den letzten Monaten erfolgten zahlreichen englisch-japanischen
Zwischenfälle ihre Fortsetzung finden „können". Der krampfhafte Versuch, die tatsächlich in Erscheinung tretende Niederlage Englands im Fernen Osten zu verschleiern, treibt doch allzu seltsame Blüten!
tsiinas völschafter bei Halifax
Der chinesische Botschafter in London suchte heute vormittag Außenminister Lord Halifax auf, um von ihm Einzelheiten über das englisch-japanische Abkommen zu höre». Wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, soll Lord Halifax bekräftigt haben, daß das Abkommen mit Tokio weder eine Aenderung der britischen China- Politik bedeute noch eine Weigerung, China Hilfe zu geben, „soweit dies möglich sei".
Sie chinesische Währung
Der Labour-Abgeordnet« Bellenger stellte an den Schatzkanzler gestern im Unterhaus «ine recht peinliche Frage. Er fragt Sir John Simon, ob diesem der weiter« Kurssturz des chinesischen Dollars bekannt sei und ob die Mittel des Stabilisierungsfonds für die chinesische Währung jetzt erschöpft seien. Sir John Simon erwiderte, daß die chinesische Währungslage und ebenso der Stand des Währungsstabilisierungsfonds geheim gehalten werden müßten. Bellender wies darauf hin, es sei kein Geheimnis, daß der chinesische Dollar in letzter Zeit um 50 Prozent gesunken sei. Auf weitere Zwischen- fragen der Opposition, ob England nicht feine alte Politik hinsichtlich der chinesischen Währung aufrecht erhalten wolle, gab Simon keine Antwort, vielmehr ckus. " " - - -
wich er jeder Frage
(Siehe auch Seite 2.)
k/ey -AW
Die technische und politische Entwicklung des Rundfunks
Am 28. Juli eröffnet Reichsminister Tr. Goebbels
die Große Teutsche Rundfunk- und Fernsehausstcllung.
Keine der neuzeitlichen tech ischen Errungenschaften hat so schnell das Volk und im Volk gerade die einfachen Menschen erobert wie die Idee vom Rundfunk. Die meisten Fortschritte auf technischen Gebieten — wir denken an das Auto, das. Flugzeug und manches elektrisch betriebene Hausgerät — sind bis auf den heutigen Tag im wesentlichen kaufkräftigen Kreisen oder der Wirtschaft zur praktischen Benutzung vorbehalten geblieben. Erst jetzt wird in dieser Hinsicht auf dem Gebiete der Motorisierung in Deutschland ein Wandel geschaffen, weil der Volkswagen die Voraussetzungen für eine umfassende Verbreiterung des Kraftwagenbesitzes bringt. Der Rundfunk dagegen hat schon in der Zeit seiner ersten offiziellen Sendungen den Markt erobert und dann durch den Volksempfänger und die nationalsozialistischen Maßnahmen das ganze Volk gewonnen.
Im Herbst 1923 wurden von Berlin aus die regelmäßigen Programme eröffnet. Ein Jahr darauf gab es bereits einige hunderttausend amtlich gemeldete und wahrscheinlich mehrere hunderttausend „schwarze" Hörer. Die schnell aufblühende Rundfunkindustrie der zwanziger Jahre war durch die konstruktive Einfachheit des Apparates, der den Empfang ermöglichte, begünstigt. Sie mußte mit preiswerten, für die Allgemeinheit erschwinglichen Konstruktionen auf dem Markt erscheinen, da es jedem geschickten Bastler möglich war, sich selbst eine Apparatur zusammenzubauen. Die kostspieligere Seite der Erfindung bestand in den Sendern, aber auch diese Kostenfrage wurde dadurch unmaßgeblich, daß man mit jedem Sender Millionen von Hörern erfassen und durch die Gebühren sowohl die Kosten der Sendeeinrich- tung wie der technischen und programmäßigen Unterhaltung begleichen konnte. Diesen glücklichen Begleitumständen und dem Einsatz der Partei und der staatlichen Stellen für den von ihnen sofort erkannten gewaltigen Volkserziehungsfaktor kann es der Rundfunk verdanken, daß er heute in der einfachsten deutschen Familie zu finden ist.
Es ist begreiflich, daß eine Erfindung wie der Rundfunk, dessen Reich der weite Aether ist und dessen Wellen überall empfangen werden können, eine überaus wichtige Rolle in der Erziehung und Leitung einer Nation spielen kann. Wir wissen aus der Systemzeit, daß der „deutsche" Rundfunk unter der Herrschaft der marxistisch-jüdischen Clique dem um das Volk ringenden Nationalsozialismus verschlossen war und er mit voller Absicht die Zersetzung der völkischen Begriffe betrieb, gar nicht zu reden davon, daß die technische Fortentwicklung des Rundfunks lange Jahre in Deutschland rückständig geblieben ist, weil'man in den überreichlich einlaufenden Gebühren lediglich eine Geldquelle für die Systembonzen und ihre internationalen Interessen sah. Man verstand sich nur sehr langsam dazu, die Senderzahl und Sendestärke dem Ausland gleichzustellen; in dem „Krieg im Aether", der jahrelang tobte, blieb Deutschland unterlegen.
Auch die wertvollen Aufgaben, die der Rundfunk in der Errichtung von Kurzwellensendern für die Ausländsdeutschen und die deutsche Weltgeltung hätte durchführen können, wurden damals bewußt vernachlässigt. Darum hat eine der ersten Arbeiten der nationalsozialistischen Staatsführung 1933 darin bestanden, den Reichsrundfunk für die innerdeutschen wie auch für die Weltinteressen auszubauen, eine Aufgabe, die heute im Zuge des technischen Fortschrittes und parallel den Anstrengungen anderer Nationen zielbewußt und mit großem Erfolg weitergeführt wird. Außerdem ist der deutsche Rund-unk im Gegensatz zur vergangenen Systemzeit und den heute noch liberalistisch regierten Ländern ausschließlich auf die nationalpolitischen Belange des geeinten Großdeutschen Reiches und im
M»M»IIII»III»IIIIMI»IMIMMMI,»IM,I,M,»M,MM,MM,1„MMM,M,MM„
Unser Isgesspiesel
(vassrs ksutigs Liisgads uwksüt 12 8oitov)
Die antibritische Bewegung Wachsen begriffen.
in Fernost ist
Eine polnische Zeitung veröffentlicht eine sensai nelle Unterredung mit einem „ehemaligen enqlisck Minister".
Auch in Polen kommen zur Zeit King-Hi Methoden in Anwendung.
Englische Bomber unternahmen einen nc> Reklameflug über Frankreich.
Der Führer weilt in Baqrcuth.
Der Reichsarbeitsminister erläßt eine Anordne zur Gewährung von Beihilfen für Dienst» pslichtetc.
Reichsbahn und Schiffahrt führten Berhandlum über eine stärkere Ausnutzung von Tonnage Gütertransporte.
Ein Wettschwimmen durch die Ostsee scheiterte ungünstigen Witterungsverhältnissen.
Ein erneuter Kälteeinbruch wird aus Oberbayi gemeldet.