Ausgabe 
(24.7.1939) Nr. 201
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Parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zielen Hansestadt Bremen

Anzeigen - ErundpreIse 1

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der Nationalsozialisten Bremens

flmMches verkündungsblatt des Beichsstattftaliers in Oldenburg und Bremen

Nr. 201 / 9. Jahrgang

Montag, 24. Juli 19Z9

kinzelpreis 13 Npf.

Schönheit und Freude marschieren

der Höhepunkt der Neichstagung „Kraft durch freude" / der große sestjug in stnwesenheit Hermann Sörings und dr. Legs

Hamburg, 24. Juli.

Mit dem grotzen Zestzug „Schönheit und Freude" erreichte am Sonntagmittag die 5. Reichstagung der NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude" in Hamburg ihren glanz­vollen Höhepunkt. Noch vollkommener, noch großartiger und noch schöner als im Vor­jahre zogen in verschwenderischer Fülle die Bilder deutschen Lebenswillens und deutscher Lebensfreude vorbei vor den Hunderttausenden. Seine Krönung erhielt der Tag durch die Anwesenheit des Generalfeldmarschalls Göring.

Schon seit Tagen stand Hamburg im Banne dieses grotzen Ereignisses. Von vielen tausend Masten flattern die Banner des Reiches, die Fahnen der Deutschen Ar­beitsfront und der NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude". Tannengirlarkden und breite Spruchbänder ziehen sich von Haus zu Haus. Alle Gebäude stehen in schönstem Festschmuck und Hunderttausende drängen sich freudig bewegt in den Straßen. Ein einzigartiges Bild bietet der weite Adolf-Hitler-Platz. Die breite Front des Hamburger Rathauses hat wirkungsvollen Festschmuck erhalten. Zehntausend- füllen die riesigen Tribünen, über denen die Fahnen aller an der Reichs­tagung teilnehmenden Länder wehen. Neben den zahl­losen Ehrengästen aus dem In- und Ausland sieht man viele diplomatische Vertreter und die Mitglieder des Hamburgischen Konsularkorps sowie die Führer der aus­ländischen Delegationen.

Stürmische Heilrufe künden kurz vor 11 Uhr die An­kunft des Eeneralfeldmarschalls. Jubelnde Begeisterung erfüllt den Platz, als die Wagenkolonne zwischen den Tribünen einbiegt. Generalfeldmarschall Göring, be­gleitet von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Reichs- statthalter Gauleiter Kaufmann und vielen führenden Männern der Bewegung, begibt sich unter den jubeln­den Grützen der Zehntausende aus die Ehrentribüne.

kin Marschblock der Fugend

Und NUN kündet Beifall und Marschmusik den Festzug an. Ueberwältigend ist das schöne und einzigartige Bild, das jetzt vor den Augen der festlich gestimmten Menge abrollt. Ein Marschblock der Jugend, den Zukunfts­willen des deutschen Volkes verkörpernd, eröffnet in breiter Front den Festzug. Dann folgen die auslän­dischen Volkstums- und Trachtengr^ppen in bunter Vielfalt: ein farbenfreudiges Bild echten unverfälschten Volkstums, zudem noch die große Gemeinsamkeit der europäischen Kultur aufleuchtet. Tanzend, singend und winkend ziehen die Gruppen vorbei, umjubelt und herz­lich begrüßt.

die Kunst Spenderin der sreude

Grenzenlos brandet der Jubel und die Begeisterung der Zehntaufende auf, als dann der nach den Entwür­fen des Reichsbiihnenbildners Professor Benno von Arent geschaffene kulturelle Teil des Festzuges seinen Anfang nimmt. Phantastisch ist die Fülle der Einfälle, überraschend der klare Stilwille upd die Farbenharmo- nie, mit denen der Schöpfer dieses einzigartigen schönen Festzuges den Begriffen „Schönheit und Freude" Aus­druck zu geben verstanden hat. Kein Wort ist zu groß, um die außerordentlich eindrucksvolle Wirkung zu schil­dern, die diese glanzvolle Schau deutscher Lebenskraft, deutscher Kunst und deutscher Lebensfreude auf die be­geisterten Zuschauermassen, ganz besonders aber auch auf die zahlreichen ausländischen Besucher und Gäste, macht.

In rotsilbernen und blausillbernen Trachten bilden ein Spielmannszug, eine Musikkapelle, reitende Fanfaren­

bläser und Standartenträger den glanzvollen Auftakt, in dessen Mittelpunkt, umgeben von Kindern und Frauen in herrlichen schimmernden Gewändern, der Wagen mit einem riesigen Hakenkreuz steht. Schwert­träger und reitende Standartenträger schließen diesen symbolisch-machtvollen Auftakt.

Männer und Frauen mit Volksmusikinstrumenten lei­ten dann über zu dem die Musik darstellenden Abschnitt. Von den blausilbernen Fahnen der Bannerfchwinger leuchten musikalische Symbole. In rotgoldenen Gewän­dern folgen Sänger und Sängerinnen. Dem Hauptteil dieses Abschnittes, dem Wagen der Musik, der in kunst­voller Stilisierung Orgel, Harfe und Landsknechtstrom­mel zeigt, ziehen Reiter mit Harfensymbolen vorauf.

Die darstellende Kunst als Erweckerin von Freude und Schönheit ist mit allen ihren Gruppen durch bekannte Werke würdig vertreten: die Oper, das musikalische Schauspiel, das Drama, die Operette, das Märchen- spiel und das Ballett. Die Oper, symbolisiert durch Richard Wagners „Meistersinger", zeigt eine Gruppe der Meistersinger, die mit ihren alten Zunftfahnen und ihren historischen Trachten den Meistersinger-Wagen einleiten. Das Hans-Sachs- und Pogner-Haus lassen die Romantik des alten Nürnberg lebendig werden. Hans Sachs, der Schuhmacherpoet, Evchen und Ritter Stolzing stellen eine lebendige Szene dieses meisterlichen Werkes.

Das malerische Bild wird vervollständigt durch Lehr­buben, die in ihren kleidsamen Trachten den Wagen umgeben. Durch Shakespeares „Sommernachtstraum" ist das musikalische Schauspiel in würdiger Form ver­treten. Der Wagen dieser Gruppe wird durch Puck, die Elfen und die Rüpel des Sommernachtstraumes ein­geleitet. Die wilden Gestalten aus Schillers „Räuber", die in einer Felsenlandschaft unter uralten Bäumen um ein mächtiges Feuer lagern, versinnbildlichen das Drama, während Linkes launige Operette „Frau Luna" mit dem Silbermond-Expreß diese beschwingte Kunstgattung verkörpert. Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Eretel" zeigt diese bekanntesten Gestalten

London am knde seiner Nerven!

wilde öerükkte / kin Parlamentsausschuß soll die Negierung überwachen

(vrabtbsricüt uvssros Iwvckonsr Vsrtrstsrs)

kk. London, 24. Juli.

Die peinliche Situation der Verhandlungen in Mos­kau wird in London wieder in einer Gerüchtemacher« grotzen Stils zu vernebeln versucht. Man hat zur Ab­wechslung angebliche deutsch-englische Finanzverhandlun­gen in den Vordergrund geschoben und wartet hier mit Behauptungen auf, die allerdings in ernstzunehmenden englischen Blättern am Sonntag schon wieder als Phan­tasien bezeichnet werden.

Bis zu welchem Grade die englische Nerven in die Brüche gegangen sind, zeigen die Behauptungen, Eng­land wolle Deutschland eine große Anleihe offerieren, wenn dafür Deutschland abrüsten werde (!). Gleichzeitig wird das alte Lockmittel einer gemeinsamen Ausbeu­tung der afrikanischen Kolonien ausgehängt.

Die Linke hat angeregt, die Regierung solle in den kommenden Parlamentsferien durch einen Parla­mentsausschuß überwacht werden, ein Plan, der aber kaum Aussicht auf Verwirklichung haben dürste. Dagegen ist es wahrscheinlich, daß die Sommerserien des Parlaments in diesem Jahr wesentlich kürzer sein werden als sonst, da durch die vielen außenpolitischen Debatten soviel Zeit vertrödelt worden ist, daß viele innerpolitischen Gesetze unerledigt geblieben sind. Diese Rückstände sollen durch einen vorzeitigen Wiederzufam- mentritt des Parlaments aufgearbeitet werden, um schon im Hinblick auf die Neuwahlen im Herbst reinen Tisch zu bekommen.

Die Linke will im Laufe der Woche wieder eine außenpolitische Debatte' erzwingen, die sich in erster Linie um die Moskauer Verhandlungen drohen wird. Diese Verhandlungen, die von „News Ehronicle" als ziemlich hoffnungslos bezeichnet werden, sind durch aller-

neueste englische Instruktionen an den britischen Bot­schafter in Moskau bereichert worden. Man behauptet, England gebe nun nicht mehr weiter nach, vor allem nicht in der Frage des „indirekten Angriffs", unter dem Moskau eine Erlaubnis zur beliebigen Einmischung in die Verhältnisse der baltischen Staaten versteht.

Zum leftnlenmal vergebens!

Moskau, 24. Juli.

Am Sonntagnachmittag fand, nach einer Unter­brechung von sechs Tagen, im Moskauer Kreml eine neue Konferenz zwischen Molotow und den britisch- französischen Unterhändlern statt, die auf das Ersuchen der letzteren anberaumt worden war. Die Unterredung, die der Reihenfolge nach die zehnte feit der Ankunft des britischen Sonderbeoollmächtigten Strang in Mos­kau ist, dauerte etwas über eine Stunde. Aus Kreisen der hiesigen britischen Botschaft erfährt man dazu, daß auch diese Aussprache noch kein abschließendes Ergebnis gebracht habe. Die Verhandlungen wür­den jedoch vermutlich in einigen Tagen fortgesetzt.

Paris weiter pessimistisch

Ueber die Moskauer Verhandlungen schreibt am Sonntag nur der Pariser „Matin" in einer äußerst pessimistisch gehaltenen Londoner Meldung, in diplo­matischen Kreisen Londons verstärke sich der Eindruck, daß die Verhandlungen in Moskau eine äußerst ernst­hafte Krise durchmachten und in eine neue Sackgasse zu geraten drohten. Die Verschiedenheit der englischen und sowjetischen These über die Definition des indirekten Angriffes sei fundamental. Man warte nun das Er­gebnis der nächsten Zusammenkunft ab, die allgemein als die „letzte Hoffnung für den glücklichen Ausgang" der Verhandlungen betrachtet werde.

feierlicher stusklmig der Neichswettkiimpfe

Nuöolf Heß sprach ;u den Sfl.-Mönnern / Siegerehrung durch Stabschef Lüfte / Schlußkundgebungen im Mgmpiasiadion

des deutschen Märchenspiels mit der Hexe, umgeben von Pfefferkuchenreitern. Das Ballett alls letzte Gruppe schließt die Abteilung der darstellenden Kunst. Wenn fchon jeder Wagen, jede Gruppe immer von neuem begeisterten Jubel und Beifall der Massen finden, so ist das ganz besonders von dem Kunsttanz zu sagen, dem eine besondere Abteilung im Festzug eingeräumt war. In langen weißen, goldumrandeten und grünsil- bernen Gewändern führen Tänzerinnen leicht­

beschwingte Reigen vor, ganz in Rosa und Gold ge­kleidet, spielen Mädchen in harmonisch-rhythmischen

Bewegungen mit goldenen Bällen, und feenhaft schön ist der Wagen des Tanzes, der in Gold und Rot eine Mädchengruppe zeigt, die, plastisch dargestellt, aus dem Spiel schäumender Wogen emporsteigt.

Helles Entzücken findet die von einer Klingenthaler Kinderkapelle eingeleitete Abteilung Spielzeug, die in ihrer VielgestaltiNkeit, Schönheit und Buntheit namentlich bei der Jugend immer wieder Ausrufe der Bewunderung und der Freude auslöst. Es ist unmög­lich, die ungeheure Vielzahl der herrlichen Trachten und Gruppen zu schildern, die alles zeigt, was das Herz der Kleinen aufjauchzen und selbst in den Erwach­senen das Kind wach werden läßt.

Fahnenträger mit Fahnen des Sports leiten dann über zu der Abteilung Sport, dem ein besonders breiter Raum in diesem herrlichen Festzug eingeräumt ist. Mädchen und Jungen, Sportlerinnen und Sportler zeigen in allen Sportarten eindrucksvoll, daß der KdF.- Sport marschiert und daß auf dem Gebiete der Leibes­übungen ganze Arbeit geleistet wird. Die fportgestählten prächtigen Gestalten, die mit ihren Sportgeräten vor­beiziehen, sind beredtes Zeugnis dafür.

Begeisternd jubelnden Beifall findet vor allem auch die Abteilung „Kraft durch Freude", die in diesem Fest­zug durch riesige Modelle der beiden KdF.-Schiffsriesen „Robert Ley" und „Wilhelm Gustlosf" und durch zwölf KdF.-Bolkswagen ihre Leistungen eindrucksvoll doku­mentiert. Hell leuchtet das Sonnen- und Glücksrad zahl­reicher Krast-durch-Freude-Banner auf, die von kräfti­gen Matrosenfiiusten getragen werde».

„Der Rhein" ist die Parole, unter die die nächste Abteilung gestellt ist und die die Begeisterung und den Jubel der Massen immer aufs neue aufklingen läßt. Prachtvolle Modelle der bekanntesten Rheinburgen er­innern an eine romantische Zeit und weisen hin auf einen der schönsten Gaue unseres herrlichen großdeut­schen Vaterlandes. Goldene und silberne breite Seiden- bänder, von anmutigen Mädchen gehalten, versinnbild­lichen zwischen den einzelnen Burgmodellen die Wogen des deutschesten der deutschen Ströme. Winzerinnen und Winzer in ihren leuchtenden, farbenfrohen Gewändern beleben das prächtige Bild.

Reiter mit Erntekränzen, Schnitter und Schnitterin­nen mit Sicheln, Garbenträgerinnen und Kinder mit goldenen Aehren ziehen den „Zug der Ernte" vor­an, in dem prachtvolle Erntefestwagen mit den Früch­ten der Felder einherziehen und auf die goldene freude- spendende Kraft bäuerlicher Arbeit hinweisen.

Vas deutsche Volkstum unter dem starken Schuft dos Neiches

Würdig und wuchtig ist der Abschluß dieses einzig­artigen Festzuges. Die Banner sämtlicher deutscher Gaue ziehen auf, an der Spitze die Banner des durch den Führer befreiten Sudetenlandes und des Memellandes. Eine berittene Musikkapelle, Fanfarenbläser und ein Standartenwagen leiten über zu der machtvollen sym­bolischen Darstellung: „Ein Volk, ein Reich, ein Füh­rer!". Schützend und schirmend breitet ein riesiger gol­dener Reichsadler seine mächtigen Schwingen über die reliefartig dargestellten deutschen Gaue, Schwertträger stehen zu beiden Seiten.

Ueberwältigt und ergriffen von der Darstellung des deutschen Lebens- und Behauptungswillens, die während mehrerer Stunden an ihnen vorübergezogen ist brechen die Massen nach Beendigung des Festzuges in fabelnde, immer wiederholte Heilrufe aus, die sich zu einer ge­waltigen Dankkundgebung steigern, als Generalfeldmar­schall Göring und Reichsorganisationsleiter Dr. L e n mit ihrer Begleitung den Platz verlassen.

(vraütbsriLkt unssror Berliner Zoüriktlsitung)

rä. Berlin, 24. Juli.

Mit einer machtvollen Kundgebung und Siegerehrung, bei der der Stabschef Lutze und der Stellvertreter des Führers, Rudolf Hetz, einen flammenden Appell an die SA.-Männer aus dem Reich richteten, fand der Reichs- wettkamps im Olympiastadion seinen erhebenden Aus- klang.

Um 18 Uhr zogen unter den Marschklängen des Musikzuges der Standarte „Feldherrnhalle" die Sieger- mannfchasten ein. Unmittelbar vor der Ehrentribüne nahm der Siegersturm im Wehrmannschaftskampf, der Sturm 2/119 der Gruppe Südwest, Aufstellung, der den Wanderpreis des Führers errungen hat. Dahinter schlössen sich die weiteren Blocks der siegreichen Mann­schaften an.

Stabschef Lüfte

hieß unter dem Beifall der Hunderttausende mit herz­lichen Worten den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, auf diesem Schlußappell der Reichswettkämpfe der SA. willkommen. Nicht nur Interesse für Kampf und Spiel« habe den Stellvertreter des Führers zu den Wettkämpfen geführt, sondern die Erkenntnis, daß hier im Sinne der Partei ernste Arbeit an der wehrhaften Ertüchtigung der Nation geleistet werde. Dann sprach der Stabschef den Siegermannschaften Glückwunsch, An­erkennung und Dank aus. In der kameradschaftlichen Leistung, in dem Kampf der Hunderttausend« und

Millionen, die in den Sturmbannen, Standarten und Gruppen sich auf diese letzte, schwere Ausscheidung vor­bereitet haben, sei vor allem die Krönung dieses Reichs- wettkampfes zu sehen.

Es fei der Wille der SA., so führte der Stabschef untsr dem stürmischen Beifall der Zehntausend« zum Schluß aus, daß die Reichswettkämpfe im Geist der Ertüchtigung des Körpers weitergeführt werden im Gedanken an den Führer und an Deutschland.

Stürmisch begrüßt nahm sodann

der Stellvertreter des süftrers

das Wort.

In seiner Aussprache führte Rudolf Heß aus, daß er mit aufrichtiger Freude die Kämpfe verfolgt habe, die friedlichen Kämpfe, in denen sich die SA. mit voller Hingabe einsetzte, teilweise einsetzte bis zum Letzten. Die sportlichen Kämpfe seien der Ausschnitt und die Spitzenleistung der sportlichen Arbeit von Millionen Kameraden im Reich. Sie seien die wesentlichen Grund­lagen der Leibesübungen unseres ganzen Volkes und damit die wesentliche Grundlage für die Gesundheit unseres ganzen Volkes. Dies würde sich erst in Generationen voll auswirken.

Zu den Siegern sagte Rudolf Heß: „Ihr habt teil­weise Seite an Seite gekämpst mit Kameraden aus dem faschistischen Italien, aus dem faschistischen Italien, das in Kameradschast mit unserem Volke verbunden ist — so wie die Führer dieser Völker miteinander in Ka­

meradschast verbunden sind. Komme, was da wolle! Wir wissen es!"

Den Sjegern übermittelte er die Grüße des Führers und schloß seine Ansprache mit dem Gruß an den Führer den Führer, der die Kameradschaft schuf, die Grundlage ist für die SA., Grundlage aber auch für die Gemein­schaft unseres ganzen Volkes.

Mit den Liedern der Nation nahm die erhebende und allen Teilnehmern unvergeßliche Großkundgebung ihren Abschluß. (Ueber den Verlauf der Reichswettkämpfe be­richten wir im Innern des Blattes.)

Sfl. süHrerkorps imverlmerNaltiaus

Berlin, 24. Juli.

Aus Anlaß der Reichswettkämpfe der SA. hatt« SA.- Eruppenfllhrer Oberbürgermeister Dr. Lippert das aus ganz Deutschland in der Reichshauptstadt weilende ^llhrerkorps der SA. am Sonntagmittag zu einem restlichen Empfang in das Berliner' Rathaus geladen. Gemeinsam mit Stabschef Lutze nahmen alle Amts- chers der SA., darunter Obergruppenführer von Jagow und Obergruppenführer Pri-nz August Wilhelm sowie der Kommandant des Schul ichs fies „Horst Wessel" Korvettenkapitän Weyher, der Kommandant des Ge­schwaders Horst Wessel, Oberst von Döring, ferner zahlreiche Vertreter der Partei, der Wehrmacht und der Polizei teil. Auch die Ofsizicrsabordnung der italienischen Miliz hatte der Einladung Folge geleistet.

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Unser Tsgesspisgel

(vis IisutiM rlusgabs umtatst sscüs Seiten)

In der Londoner und Pariser Presse kommt eine tiefe Niedergeschlagenheit über den Ausgang der Tokioter Verhandlungen zum Ausdruck.

Die Moskauer Verhandlungen haben wieder zu keinem greifbaren Ergebnis geführt.

Mit dem großartigen Festzug erreichte die Neichs- tagung „Kraft durch Freude" in Hamburg ihren Höhepunkt.

Der Stellvertreter des Führers sprach auf der Ab­schlußkundgebung der Reichswettkämpfe der SA. im Berliner Olympia-Stadion.

Zu einer gewaltigen Leistungsschau deutschen Wehr­sports wurden in der Reichshauptstadt die Reichs­wettkämpfe der SA. — SA.-Eruppc Nordsee siegte im Reiterkamps.

Im Grotzen Preis von Deutschland auf dem Nür- burgring siegte Caracciola auf Mercedes-Benz vor Müller auf Auto-Union.

Durch einen Vierkampfsieg über Menzel wurde Henncr Henkel Deutscher Tennismeister.

Großartigen Beifall ernteten Deutschlands Teil­nehmer auf der Lingiade in Stockholm.

In München wurde die Woche des „Braunen Vaim des" eröffnet