Ausgabe 
(22.7.1939) Nr. 199
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Misblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmlliches Nerkündungsblatk des Neichsstattiialters in Oldenburg und Nremen

Nr. 199/9. Jahrgang

Sonnabend, 22. Juli 19Z9

kinzelpreis 15 Nps.

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sest des sriedens und der Freude

Kdf.-Neichstagung feierlich eröffnet

Vr. Leg über die flufgaben und Ziele der NS.-0emeinschaft „Kraft durch Freude"

Hamburg, 22. Juli.

Hamburg stand am Freitag ganz im Banne der Großen Fünften KdF.-Reichstagung, zu der die Vertreter von 21 Nationen nach Hamburg gekommen waren. Die Stadt ist im wahrsten Sinne des Wortes während dieser Tage das Symbol des Friedens, wird doch ein Fest der Freude und der Arbeit gefeiert inmitten einer kriegslüsternen Welt.

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, Im großen Saal der Musikhalle fand Freitagmorgen in einem würdigen Rahmen die Eröffnungsfeier der diesjährigen Jubiläums-Reichstcigung statt. Der große Saal hatte prächtigen Festschmuck angelegt. Von der Stirnseite des Saales grüßte auf Hellem Untergrund das riesige Sonnenrad-Symbvl der NS.-Eemeinschaft „Kraft durch Freude". Auf dem mit Blumen geschmück­ten Podium hat das Nationalsozialistische Sinfonie­orchester Platz genommen, das hinter der Stabführung von Professor Franz Adam den musikalischen Rah- k. men dieser Feierstunde gestaltet. Man sieht hier die A Delegationen aus fast allen Ländern Europas und der Welt, vor allem bemerkt man die besonders starke Ab- ^ordnung des Deutschland verbrüderten Italiens und Spaniens, die starken Delegationen Ungarns, Bulga­riens, Jugoslawiens und der anderen europäischen Län­der. Neben den inländischen Abordnungen aus allen Gauen des Eroßdeutschen Reiches bemerkt man die Ab­ordnungen des Protektorats Böhmen und Mähren so­wie aus der Slowakei. Neben zahlreichen Vertretern aus Partei, Staat und Wehrmacht sind sämtliche füh-

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Hermann ööring in Mdenburg

Oldenburg, 22. Juli,

Eeneralfeldmarschall Eöring hat nach Besuch des Ruhrgebietes noch am Donnerstagabend die Fahrt aus dem Dortmund-Ems-Kanal von Münster aus fortgesetzt. Im Laufe des Freitags fuhr er mit seinem Motorschiff „Karin II" auf der Ems weiter bis zum Küstenkanal und erreichte am Freitagabend Oldenburg.

Wie an den Tagen vorher in der Westmark und im Rheinland, so wurde der Generalfeldmarschall auch im Münsterland und Emsland von der Bevölkerung freu­dig und herzlich begrüßt. Aus den weiten Mooren des Emslandes waren die Menschen herbeigeeilt, um den treuen Mitstreiter des Führers zu grüßen.

Am Küstenkanal standen Arbeitsmaiden, die aus den großen Moorgebieten des Kreises Aschendors-Hümmling auf ihren Fahrrädern herbeigeeilt waren und Hermann Göring zujubelten. Der Eeneralfeldmarschall mußte immer und immer wieder auf Deck treten, um den Ar- ieitsmaiden für ihre herzliche Begrüßung zu danken. Groß war die Freude und der Jubel, als das Schiff am Abend in Oldenburg eintraf.

renden Männer der gastgebenden Hansestadt Hamburg vertreten.

Als Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in Begleitung von Reichsstatthalter Gauleiter Karl Kaufmann, ü- Obergruppenführer Lorenz, dem Hauptamtsleiter Elans Selzner, dem Reichsamtsleiter Dr. Lafferentz und einer Reihe führender Männer der Partei, der Teutschen Ar­beitsfront und der NS.-Eemeinschaft „Kraft durch Freude" sowie anderen Vertretern aus Staat und Wehrmacht den Saal betritt, wird ihm von den An­wesenden eine stürmische Huldigungskundgebung dar­gebracht.

Eingeleitet wird die Feier mit der festlichen Ouver­türe von Franz Adam, gespielt unter der meisterhaften Stabführung Professor Adams vom Nationalsozialisti­schen Sinfonie-Orchester. Dann ergreift Reichsamts­leiter Dr. Lafferentz das Wort zu seinem umfassenden Leistungsbcricht. Er richtet zunächst kurze Begriigungs- worte an die Gäste des Aus- und Inlandes und an die Vertreter der Partei, des Staates und der Wehr­macht. Besondere Erußworte richtet er an den Schöpfer des „Kraft-durch-Freude"-Werkes, Reichsorganisations­leiter Dr. Ley, sowie an Reichsstatthalter Gauleiter Karl Kaufmann und an die ganze Bevölkerung der

Hansestadt Hamburg, die den Gästen der S. Reichs­tagung wiederum einen glänzenden Empfang bereitet hat. (Den Wortlaut der Rede Dr. Lafferentz bringen wir an anderer Stelle.)

Nach den Ausführungen Dr. Lafferentz', die immer wieder von lebhaftem Beifall unterbrochen wurden, be­grüßte Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann die Ehren­gäste der 5. Reichstagung.

Tann ergriff, von langanhaltendem Händeklatschen begrüßt, der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley das Wort zu seiner programmatischen und richtungweisen- den Rede. Das deutsche Volk, so führte Dr. Ley unter lebhaftem Beifall aus, hat Leistungen vollbracht, die in der Geschichte aller Völker und aller Zeiten einmalig sind. Der Reichsorganisationsleiter erinnerte kurz an das Chaos und den Verfall der Systemzeit und sagte, daß man die Größe unseres Erfolges nur daran er­messen könne, daß das deutsche Volk schon nach sechs Jahren eine so grundlegende Wandlung durchgemacht habe, daß es nichts mehr von der Zeit vor sechs Jahren wissen wolle. 24 Millionen Menschen habe das deutsche Volk im Verlauf seiner Geschichte geopfert in der Sehn­sucht und in der Hoffnung, ein einiges Volk zu werden und sich durchzuringen zu dem Platz an der Sonne, der diesem fleißigsten aller Völker gebühre. Heute sind wir ein Block von 80 Millionen, ein Wille, ein Staat, eine Volksgemeinschaft, eine Wirtschaft, eine Kultur, eine Armee und eine Waffe unter einem Führer. Das hat die Opfer der 24 Millionen Teutschen gelohnt! (Leb­hafter, anhaltender Beifall.)

(Fortsetzung auf Seite 2)

Japan fehl sich durch

kngland erkennt die „Karten latsachen" an - Visumzwang für kngländer

(Orabtbsriekt äussres Donäousr Vsrtrstsrs)

kb. London, 22. Juli.

Der Ausgang der dritten Unterredung, die der britische Botschafter in Tokio am Freitagnachmittag mit dem japanischen Außenminister hatte, wird tn London in auffälliger Weise optimistisch beurteilt. Die Blätter stützen sich dabei in der Hauptsache auf das Kommunique der britischen Botschaft in Tokio, das einen „Fortschritt im Hinblick auf eine Einigung zwi­schen Großbritannien und Japan im Fernen Osten" feststellen zu können glaubt.

Das Foreign Office hat dem britischen Unterhändler weitgehende Instruktionen übersandt, um einen Ab­bruch der einleitenden Vermittlungsverhandlnitgen auf alle Fälle zu vermeiden. 2n gewöhnlich gut unter­

richteten Kreisen nimmt man an, daß England sich bereit erklärt habe, den gegenwärtigen Zustand in Nordchina, also die militärische Besetzung Norbchinas durch Japan äs kaeto anzuerkennen. In dieser Richtung tendierte auch bereits die offiziöse „Times", die er­klärte, England könne sich den „harten Tatsachen in Nordchina nicht verschließen".

Der japanische Generalkonsul in Hongkong hat ange­ordnet, daß in Zukunft alle Engländer, die nach Tsingtau oder Nord-china reisen, japanisch« Visen haben müssen. Außerdem wurde am Freitag in Tientsin eine neue Boykottkampagne gegen britische Waren ein­geleitet. Der neue Plan sieht eine besondere Kontrolle für den Verkauf britischer Waren sowie die Einsetzung eines entsprechenden Sonderausschusses vor.

(Siehe auch Seite 2)

fluffchluhresche kngestöndmffe MaMonalds

kr gibt die Äoppel;iingigkeit der britischen Palästina-Politik ;u

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London, 22. Juli.

Im englischen Unterhaus mußte Kolonialminister Macdonald wieder einmal seine schon oft kritisierte Palästinapolitik verteidigen. Von liberaler Seite wurde dem Ko'lonialminister vorgeworfen, daß er in seinem Weißbuch, das in der ständigen Mandatskommission der Genfer Liga keinerlei.Anklang gefunden habe, die Juden benachteilige. Von konservativer Seite mußte sich Macdonald sagen lassen, daß seine Politik fehl­geschlagen sei.

Der liberale Abgeordnete Tom Williams eröffnete die Debatte mit der Feststellung, daß der Palästinäplan der Regierung völlig zusammengebrochen sei und weder gesetzlich noch moralisch gerechtfertigt werden könne. Der konservative Abgeordneten Arnold Wilson meinte, man müsse sich völlig darüber klar sein, daß die heutige Lage in Palästina «ine ständig« Quelle der Beunruhi­gung für die arabische Welt darstelle.

Die zionistische Organisation habe „kriminelle und wahnsinnige Rundschreiben" ausgestreut, in denen die Juden geradezu dazu aufgefordert würden, das ganze Mandatssystem zu vernichten.

Der Liberale Mauder nahm natürlich seine jüdischen Freunde in Schutz. Die Weißbuchpolitik sei bereits jetzt zusammengebrochen und befriedige niemand in Palästina.

Duff Eooper mußte eingeftehen, daß das britische Prestige in Palästina bei Juden und Arabern noch nie so schlecht gewesen sei wie heute. Vieldeutig meinte er schließlich, England habe heute den Juden gegenüber größere Verpflichtungen als je.

Der Labour-Abgeordnete Stokes erklärte, England habe doppelt geschwindelt. Erst habe es den Arabern Palästina versprochen und sich dieses Versprechen mit Blut bezahlen lassen, dann habe es auch den Juden Palästina versprochen, die dafür mit Geld bezahlt hätten.

Macdonald gab zunächst die englische Ohnmacht zu, als er feststellte, daß keine Politik in Palästina den so­fortigen Frieden schassen könnte. Macdonald verwahrte sich weiter gegen den Vorwurs, daß die Regierung das den Juden gegebene Versprechen gebrochen habe. Mit der Feststellung, daß diesem Versprechen von Anfang an

ein Versprechen an die Araber gegenübergestanden habe, gestand er dabei unfreiwillig die englische Doppel­züngigkeit ein. Daß aber England gar kein Interesse an einer schnellen Lösung des Palästina-Problems hat, ging aus der weiteren Feststellung Macdonalds hervor, das; die britische Regierung „zu gegebener Zeit" der Genfer Liga ihre Argumente vortragen werde.

Dann würde das Haus, sollte die Liga wirklich eine Aenderung des Mandates für notwendig erachten, Ge­legenheit haben, die Lage zu prüfen. Macdonald er­klärte weiter, daß seit dem 1. April 19,39 8000 Juden, zum größten Teil aus Polen und Rumänien, auf ille­galem Wege nach Palästina gekommen seien. Diese Ein­wanderer würden vorher dahin instruiert, bei der Hin­fahrt ihre Papiere über Bord zu werfen, so daß die britischen Behörden sie nicht mehr zurückschicken könn­ten. Es handele sich hier also um eine regelrechte Or­ganisation mit dem Ziel, die Weißbuchpolitik zu hin­tertreiben. Man wolle zwar nicht, so meinte Macdonald zaghaft, so weit gehen, zu behaupten, daß die Jewish Agency für die illegale Einwanderung verantwortlich sei. Aber jeder wisse doch, daß es „andere" jüdische Stel­len gebe. Die Jewish Agency habe zudem die illegale Einwanderung durch mehrere Erklärungen ermutigt.

Im Laufe der Debatte stellte der Sprecher der Oppo­sition, Noel Baker, an Kolonialminister Macdonald die verfängliche Frage, was er denn tun würde, wenn er ein Araber wäre, woraus Macdonald antwortete: „Wenn ich ein Araber in Palästina wäre, dann würde ich mich leidenschaftlich der jüdischen Einwanderung widersetzen." (!)

Die Palästina-Aussprache im Unterhaus endete mit der Niederlage des Mißtrauensantrages der Opposition mit 188 gegen 119 Stimmen.

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Dreimal hat England angesetzt, um in Palästina einen Zustand zu schaffen, der die britische Politik von ihren beiden großen Versprechen befreien soll. Zwei dieser Pläne sind schon in die Aktenfchränke gewandert, der dritte — meist als Weißbuch be­zeichnet — ist die heutige Grund-lage der britischen Palästina-Politik, in gleicher Weise angegriffen

von Arabern, Juden und Unterhausabgeordneten. Das Ziel des Weißbuches ist die Errichtung eines — im englischen Sinne — unabhängigen palästi­nensischen Staates, der nach lOjähriger Borberei­tungszeit mit englischer Hilfe konstituiert werden soll. In diesem Plan haben die Engländer auch die -Entwicklung der beiden Hauptprobleme des Landes, Iudeneinwand-erung und Landverkäufe, vorgezeichnet: mit dem April 1939 beginnend, sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre die letz­ten 75 000 Juden zur Einwanderung zugelassen werden, womit England sein Versprechen aus der Balfour-Erklärung als gelöst betrachtet, zumal schon in dem Zeitraum von 1922 bis zur Bekannt­gabe des Weißbuches über 300 000 Juden nach Palästina gekommen sind. Nachdem auch die sechs­wöchigen Verhandlungen der Londoner Palästina- Konferenz im März dieses Jahres erfolglos über­standen waren, ging England an die Praktische Durchführung des Planes, ohne sich durch die Ein­sprüche von jüdischen und arabischen Organisa­tionen wesentlich stören zu lassen. Während die Araber ihren Kampf fortsetzten, organisierten die Juden neben der legalen Einwanderung einen umfangreichen Menschenschmuggel, bei dem sie auf die raffiniertesten Schliche kamen. So konnte es dahin kommen, daß seit dem 1. April 1939 allein 8000 Juden, davon 40 v. H. aus Polen und Rumä­nien, heimlich nach Palästina gelangten. Wie jetzt feststeht, hat die Jewish Agency, wenn sie auch schlau genug war, sich nicht dabei erwischen zu lassen, diesen Vorgang gefördert und den gehei­men Organisationen der Juden in die Hände ge­arbeitet. Die „Times" hat es übrigens gewagt, die in den Augen der Araber stark belastete bri­tische Kolonialpolitik dadurch zu „rechtfertigen", daß sie Deutschland verdächtigte, der illegalen Ein­wanderung heimlich Vorschub zu leisten. Aber die­ser Versuch ist nun dach zu englisch, als daß ihn irgend jemand ernst nehmen könnte.

Die KdF.-Reichstagung und die „Demokratien"

l). dich Die Reichsta-gung der NSG. „Kraft durch Freude", die morgen in Hamburg ihren Höhepunkt er­reicht, verdient in diesem Jahre in doppelter Hinsicht eine besondere Würdigung. Einmal läßt sie uns in aller- Eindringlichkeit erkennen, in wie tiefgreifender und umfassender Weise KdF, tatsächlich, um mit Robert Ley zu sprechen, zur kürzesten Formel geworden ist, auf die sich die Idee des Nationalsozialismus bringen läßt, und zum anderen gibt die Tagung mit ihrem „Quer­schnitt durch die kulturelle Arbeit" an der deutschen Nation dem Ausland ein vielsagendes Bild der Ruhe, Sicherheit und Glaubenskraft, mit denen Führerschaft und Volk im Herzen Europas während einer Zeit außenpolitischer Wirrnisse der Demokratien unbeirrbar den überragenden Wert ihrer nationalsozialistischen Gemein­schaft erleben.

Sehen wir die gewaltige Reformarbeit der „Kraft- durch-Freude"-Organisation zunächst in ihrer unmittel­baren innenpolitischen Bedeutung. Wer will es leug­nen, daß die Freizeitgestaltung der KdF.-Einrichtungen allen deutschen Volksgenossen die Schönheiten des Lebens und der Welt erschlossen hat und auch in Zu­kunft immer wieder erschließen wird?! Wenn es ge­lungen ist, die nationalsozialistische Parole „Kultur ist im Prinzip keine Geldfrage" innerhalb der Kamerad- schaftert aller Schaffenden Deutschlands mit sichtbarem Erfolg zu verwirklichen, so darf die NS.-Eemeinschaft „Kraft durch Freude" auf diese ihre einzigartige Lei­stung mit um so größerem Stolz blicken, als über die Gestaltung der Freizeit hinaus das gesamte Ar- beits- und Kulturleben unserer Nation in ein „sich gegenseitig befruchtendes Verhältnis" gebracht worden ist: Privilegierte Schichten gibt es weder Lei den KdF.-Reisen durch Deutschlands Gaue und über ferne Meere noch Lei den Veranstaltungen des Deutschen Volksbildungswerkes s der Reichsautobahiiarbeiter wird sozial und kulturell ebenso gut betreut wie der Soldat, der Metallarbeiter so gut wie der Angestellte. An die Stelle des Klassen- kampfes ist die Einheit zwischen dem materiellen und dem geistig^seelischen Leben des Deutschen getreten, und die aus gemeinsamer Arbeit erwachsene Freude, ge­steigert und veredelt im Wirkungsbereich der tiefsten Werte unseres Volkstums, stählt die Kraft aller zum gigantischen Werk an der Nation.

Während nun auf der Leistungsschau in Hamburg zum ersten Male die ostmärkischen und sudetendeutschen KdF.-Eaue mit den Ergebnissen ihrer Aufbauarbeit hervortreten, während die Entwürfe für die Volks­wagengaragen ausgestellt werden und die Vorführungen der Volkstumsgruppen auch den zahlreichen auslän­dischen Besuchern der Reichstagung Freude. und An­regung schenken, produzieren die politischen Scharla­tane in den westlichen Demokratien — Greuel­märchen über Deutschland. Die allzu bedenkliche Kriegspsychose in Frankreich und England und in erheb­lichem Maße auch in den USA., von verblendeten Im­perialisten und geschäftstüchtigen Rüstungsgewinnlern erzeugt, wird von den gleichen gewissenlosen Elemen­ten immer wieder krampfhaft mit Hilfe erlogener „Mel­dungen über die hundertprozentige aggressive Militari­sierung des gesamten öffentlichen und nichtöffentlichen Lebens in Deutschland" gesteigert. Jene Verwir­rung und Täuschung der Bevölkerung des Westens treibt in Verbindung mit den offenen Kriegsvorbereitungen der demokratischen Einkreiser von Tag zu Tag seltsamere Blüten: Man fühlt sich in den Demo­kratien auf Schritt und Tritt von Spionen umgeben, vertagt den Urlaub von Tag zu Tag, hamstert Lebensmittel bis zum Bersten der Speise­kammern, versorgt sogar die Hunde mit Gasschutz- masken, ja, Mariannens und John Bulls an sich schon zerrüttete Nerven bleiben auch nachts dem Motoren- geräusch der Wellington-Bomber und dem Bellen der

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Besprechungen führten zu einer vor­läufigen Verhandlungsgrundlage.

Kolonialminifter McDonald gab im Unterhaus die Pleite der britischen Palästinapolitik zu.

Zwischen Deutschland und Litauen wurde ein Ver­trag über die Staatsangehörigkeit der Memelländer unterzeichnet.

In Hamburg wurde durch Reichsleiter Dr. Ley die 5. Reichstagung der NS.-Eemeinschaft „Kraft durch Freude" eröffnet.

Stabschef Lutze sprach zu 20lttll> SA.-Führern.

Bei den Reichswcttkämpfen der SA. fanden die Wettbewerbe der SA. im Fünfkampf ihren Abschluß. Eeneralfeldmarschall Hermann Göring durchquert unseren Gau.

Gauleiter Röver eröffnete in Emden die Gau-Aus­stellung „Wille und Leistung Ostfriesland".

Zur Verkehrserziehung sehte die Bremer Schutz­polizei einen Lautsprecherwagen ein.

Ein schweres Unwetter wird aus Kempten gemeldet.