Ausgabe 
(21.7.1939) Nr. 198
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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkiindungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meinen

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Nr. 198/9. Jahrgang

Freitag. 21.Iuli19Z9

kinzelpreis 15 Nps.

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Illusionen -er Kriegstreiber zerstört

Vor Oberbefehlshaber des Heeres, Seneraloberst v.Vrauchilfch, vor den Fähnrichen Srohdeutschlands

Hohenstein, 21. Juli.

Es ist schon zur Tradition geworden, daß alle Kriegsschulen des Heeres am Ende ihrer Ausbildungszeit eine Schlachtfeld-Reise nach den historischen ostpreutzischen Kampf­gebieten um Tannenberg durchführen. Den Höhepunkt der diesjährigen Fahrt bildete ein feierlicher Appell im Reichsehrenmal Tannenberg, auf dem der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, der selbst lange Zeit Kommandierender General des I. Armeekorps war, zu den Fähnrichen auf diesem historischen Schlacht­feld sprach und scharf mit allen denen abrechnete, die vermeintliche Rechte auf diesen uralten deutschen Boden feststellen zu können glauben.

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Am Donnerstag sind die einzelnem Fiihrungsgruppen strahlenförmig von ihren Standquartieren nach dem Mittelpunkt des Schlachtfeldes, dem Reichsehremnal Tannenberg, marschiert, um an dieser Stätte einen Appell abzuhalten. Nach all den Eindrücken, die die Kriegsschüler auf dem Schlachtfeld gewonnen haben, ist jetzt im Angesicht des großen verewigten Feldherrn der Tannenberg-Schlacht eine Stunde der inneren Sammlung gekommen. Diese Stunde bringt neben feinem Bild starken deutschen Soldatentums gleichzeitig eine ernste Rückschau auf die heldenhaften, siegreichen Kämpfe in diesem Ostpreußenlande.

Zur Rede im offenen, dem Achteck des Reichsehren­mals angepaßten Viereck sind die Fähnriche der Kriegs­schulen Dresden, München, Hannover, Potsdam und Wiener-Neustadt angetreten. Groß ist die Zahl der Ehrengäste. Man sieht den ehemaligen Kommandeur der Kriegsschulen General der Infanterie von Niebelschütz, die Kommandeur« der 11. und 21. Division General­leutnant Bock und Generalleutnant von Both, den Chef des Heerespersonalamtes Generalmajor Keitel, den Sohn des Eenerwlfeldmarschalls der Tannenbergschlacht

Naiv!

Englische Bomber könnten nach Berlin fliegen"

Paris, 21. Juli.

Im Zusammenhang mit dem erneuten Provokations­flug von hundert britischen Maschinen über französisches Gebiet schreibt der2our", es handele sich hierbei um regelrechte Manöver, die die Besatzungen und Ma­schinen vor Aufgaben stellen, wie sie imErnstfälle" angetroffen würden (?). Man brauche nur darauf hinzuweisen, daß die schweren Wellingtonbomber mit einer Bombenlast die Entfernung London Berlin und zurück, die kaum 2600 Kilometer betrag«,leicht durchstehen" könnten. Das Blatt ergeht sich dann in einem Lob für die britischen Maschinen, ohne aller­dings zu erwähnen, daß diese englischen Reklamever- anstwltungen in keiner Weise fliegerische Leistungen darstellen. Man verschweigt natürlich auch, daß einem tatsächlichenErnstfälle" ganz andere Verhältnisse zugrunde gelegt werden müssen; denn die deutsch« Flak- wafss, die sich im Spanienkrieg aufs beste bewährte, ebenso wie die deutschen Jagdgeschwader werden zur Genüge dafür Sorge tragen, daß den englischen Wellingtonbombern derartige Spazierflllge nach Berlin, wie sie der2our" offeriert, sehr schnell verleidet werden.

Generalmajor a. D. von Hindenburg, den Ehef des Eeneralstabes des I. Armeekorps Generalmajor von Boeckmann und den Kommandanten der Befestigungen bei Königsberg Generalmajor Brand.

Kurz und klar sind die Kommandos, als der Ober­befehlshaber des Heeres das Reichsehrenmal betritt, wo er die Meldung des Kommandierenden Generals des I. AK, und Befehlshabers im Wehrkreis I, General der Artillerie von Küchler, entgegennimmt. Dann meldet der Kommandeur der Kriegsschulen des Heeres, Gene­ralmajor Brandt ,die Kriegsschulen.

Der Oberbefehlshaber des Heeres. Generaloberst von Brauchitsch. schreitet durch das Spalter vorbei an der verstärkten Ehrenwache in die Hindenburg-Eruft, wo er am Sarkophag des verewigten Gene rat fetdmar- schalls einen großen Kranz des Heeres niederlegt. Zur gleichen Zeit wird von den Kriegsschulen je ein Kranz an den beiden Gräbern der unbekannten Soldaten niedergelegt.

Sodann ergriff der Oberbefehlshaber des Heeres das Wort und führte n. a. aus:

Nach Tannenberg heute zu gehen, heißt Geschichte zu begreifen! In diesem Augenblick und an dieser Stelle erscheint es mir allerdings nicht genug, nur vom Jahre 1814, den Sieg der 8. deutschen Armee und dem Feld- herrntum Hindenburgs und Ludendorsss zu sprechen. Dieser Boden ist ein alter geschichtlicher, und, was ich in starker Betonung auch allen noch einmal sagen will, ein alter deutscher Boden. Hindenburg wußte, um was es sich handelte, als er sagte, es geltedas alte Preußenland wirtlich und völlig zu befreien".

Preußenland deutsches Land! Eine Parole geradezu für die Tannenberg-Fahrt der Kriegsschulen im Jahre 1838! Eine Antwort aber auch an diejenigen, die ver­meintliche Rechte aus diesen uralten, in tausendjähriger Tradition mit deutschem Wesen und deutscher Geschichte verbundenen Boden jetzt feststellen und glauben machen wollen, daß die Kraft zu seiner Behauptung nicht mehr die alte sei! Ein Irrtum, den ein Soldat nicht gern mit dem Wort widerlegt!

Ich brauche nur auf euch Fähnriche des Lehrganges 1839 zu blicken, um zu wissen: Ihr verkörpert das gleiche Sotdatentum, das hier so tapfer kämpfte, das an Zahl seinem Gegner unterlegen, dennoch siegte! 2hr würbet, wie eure Väter auch mit Freuden euer, bestes, euer Blut für Volk und Führer hingeben! Wir suchen den Kampf nicht, wir fürchten ihn aber noch viel weniger."

In Erinnerung an seine eigene Dienstzeit als Kom­mandierenden General und Befehlshaber im Wehr­kreis I zeichnete Generaloberst vor dem Offiziernach­wuchs ein Bild von dem ostpreußischen Land, seinen Menschen und seinen Soldaten.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Hermann Söring im Nustrgebiel

Jubel um den öeneralfelSmarschaU - vestchtigung der Hafen- und Industrieanlagen

Essen, 21. Juli.

Generalseldmarschall Eöring setzt« am Donnerstag seine Fahrt von Duisburg-Ruhrort aus aus dem Nhein- Herne-Kanal fort. Er kam hierbei mitten durch Deutschlands Waffenschmiede und gewaltigstes Industrie­gebiet, das Ruhrgebiet. Die unzählbaren rauchenden Schornsteine, die stetig laufenden Räder auf den För- dertiirinen der Zechen und die gewaltigen Hochofenan­lagen legten beredtes Zeugnis ab, wie hier, wo deutsche Arbeiter unermüdlich schassen, Deutschlands Wirtschafts­leben pulst und hämmert.

Der Feldmarschall unterzog den Rhein-Herne-Kanal gleich den in den Vortagen befahrenden Wasserstraßen einer eingehenden Besichtigung. 2n den Häsen ließ er anlegen und sich genau berichten über deren Bedeutung und die Umschlagsziffern der letzten Jahre.

In Herne unterbrach Generalseldmarschall Eöring seine Kanalfahrt, um der VergwerksgesellschaftHi- bernia" einen Besuch abzustatten. Die Belegschaft brachte Hermann Eöring einen begeisterten Empfang dar. Der Feldmarschall besichtigte die Zechenanlagen. die er sich eingehend erläutern ließ.

Unter brausendem Jubel der Arbeiterschaft und der Bevölkerung begab sich daraufhin der Fetdmarschall zum Hydrierwerk Scholoen in Buer. Hermann Eöring besichtigte das gewaltige Werk, in welchem Kohle zu Benzin verflüssigt wird, eingehenb, und ließ sich von den technischen Direktoren alle Einzelheiten erklären. Auch hier empfing die Belegschaft den Feldmarschall und Beauftragten für den Vierjahresplan mit brausendem Jubel. Es war den Männern der Arbeit anzusehen, daß es für sie ein Festtag warihren Hermann" unter sich zu haben, von dem sie wissen, wie er um ihr aller Wohl besorgt ist.

Am späten Nachmittag setzte -er Feldmarschall seine Fahrt aus seinem Motorschiff sort. Die ganze Fahr­strecke durch den Kanal »msäumte mit den aus den Fabriken herbeigeeilten Arbeitern in dichten Reihen die Bevölkerung. Die Anteilnahme des Volkes im ganzen Ruhrgebiet und im weiten Westsalenland bis nach Münster hin, die Begeisterung und die vielen rührenden Szenen, die sich dabei abspielten, sind nicht zu beschreiben.

Vom Rhein-Herne-Kanal über den Dortmund-Ems- Kanal erreichte der Generalseldmarschall an Bord seines MotorschiffesKarin II" gegen Abend Münster.

Deutsche Wehrmacht in der Welt unerreicht

Lefpräch mit Sem slowakischen Kriegsminister - Sie militärische Stärke der Westmächte

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(Von unserem nscd prellt, urg entsanckten Sonckerderlcbtsrstatter)

rck. Pretzburg, 21. Juli.

28 888 deutsche Soldaten in Till ein"Slowakei - Aufmarschplatz gegen Polen" o hießen in den letzten Wochen einigeDrahtmeldungen" der Einkreiser. Der Ver­teidigungsminister der Slowakei, General Catlos, nahm in einer Unterredung mit unserem Sonderberichterstatter Karl Wehrend zu diesen Nachrichten Stellung, außer­dem gab der General, als hervorragender Kenner der französischen, englischen und pol­nischen Waffen, unserem Sonderberichterstatter ein aufschlußreiches Bild über die Kriegsstärke dieser Mächte.

Die Einkreiser möchten die Slowakei gern mit andern Kleinstaaten vor ihren Karren, so meint Catlos, span­nen. Die Slowakei hat abgelehnt:Erst die letzten Verhandlungen in Moskau bewiesen wieder, wie beden­kenlos England Kleinstaaten seinen Plänen opfert. Auch das Geschenk des Sandschaks durch Frankreich an die Türkei zeugt nicht gerade für ein ausgeprägtes Gerech­tigkeitsgefühl. Der Führer dagegen hat unser Land, obwohl es in seiner Macht stand, nicht annektiert, son­dern ihm bei der Erringung seiner Selbständigkeit ge­holfen und seinen Schutz geschenkt. Man möchte uns nun allzugern suggerieren, daß wir nur ein Vasallenstaat Deutschlands' seien und als Aufmarschplatz gegen Polen und Rußland dienen sollen.

Ausländische Journalisten kamen in den vergangenen Wochen häufig in mein Ministerium und wollten Meine» Mitarbeitern und mir unbedingt einreden, daß große deutsche Truppenverschiebungen auf slowakischem Gebiet stattfänden. Wir sollten ihnen sogar diese Er­findungen bestätigen. Ich erkläre hiermit aber ehren- würtlich", beendet der Minister diese Auskunft,daß außerhalb der Militärzone, weder in Sillein noch in anderen Gebieten deutsche Truppenbewegungen stattge­funden haben."

Der General, der aus führendem Posten beim Bau dsr tschechischen Festuugslinien stand und der vielen Besprechungen mit englischen und französischen Militär- kommissionen beiwohnte, erhielt so einen ausgezeichne­ten Einblick in die Vewaisnung der Westmüchte. Bei der Erwähnung englischer Meldungen über die blen­dende Ausrüstung der britischen Soldaten schüttelt der General leicht den Kopf und erklärt, daß er an eine überlegene Ausrüstung nicht glauben könne. Die Eng­länder Hütten sonst niemals die tschechische Waffe ein­deutig anerkannt und sogar das leichte Maschinen­gewehr der Tschechen in ihre Armee eingeführt. Auch Frankreich könne nicht mit seiner Ausrüstung über­raschen. Die Franzosen hätten in den vergangenen Jahren auf die hervorragende Ausrüstung des tschecho­slowakischen Heeres größten Wert gelegt. Da aber niemals besondere Waffenlieferungen aus Frankreich nach der Tschecho-Slowakci erfolgt waren, könne die tschechische Ausrüstung nicht schlechter als dir französische gewesen sein. Die Kämpfe in Spanien hätten diese Vermutung bestätigt.

Die militäriiche Lage hat pch", jo umreißt General Catlos seine Ansicht,m den letzten zehn Monaten für England und Frankreich verschlechtert. Bis zum Oktober

1938 bildete die Tschecho-Slowakei eine feindliche Rie­senfestung im deutschen Lebensraum. Die Westmüchte fühlten sich aber nicht stark genug, diese Festung zu ver­teidigen. wie könnten sie sich heute stärker wähnen? Deutschland hat seit den geschichtlichen Oktobcrtagen seine Festungen im Osten und Westen vollendet. Seine Wehrmacht ist quantitativ und qualitativ noch verbessert worden. Die Macht steht damit auf der Seite des Reiches, lind auch Las Recht. Denn Danzig ist eine deutsche Stadt. Niemand kann ihre Heimkehr ins Reich verhindern. Gerade das Empire ist heute, wie dies die letzten weltpolitischen Ereignisse erneut bewiesen haben, durch einen Krieg bis ins Mark verwundbar."

Aus diesen Betrachtungen ergibt sich für den General derWert" einer englischen Hilfe für Polen.Weder England noch Frankreich könnten heute", so betont der Minister",den Polen rechtzeitig Hilfe bringen."

Mit Bewunderung spricht Minister Catlos von der Kriegsstärke der Achsenmächte:Den 150 Millionen Deutschen und Italienern, denen sich im Ernstfall noch andere Staaten in Europa anschließen würden, könnten England, Frankreich und Polen mit ihren Verbündeten keine gleich schlagkräftige militärische Macht gegenüber­stellen. Marschall Eöring hat in seiner Luftwaffe durch Einsatz der hervorragendsten Wissenschaftler und Ein­führung strengster Disziplin eine Kriegskraft entwickelt, die allen Gegnern weit überlegen sein würde. Deutsch­land baut längst die schnellsten und wendigsten Ma­schinen der Welt. Die Weltrekorde reden dafür eine sehr klare Sprache. Man braucht außerdem nur an die Siege der deutschen Luftflotte in Spanien zu erinnern. Die Flak des Reiches gilt seit Jahren als die beste der Welt. Von den anderen Truppencinheiten ist weniger bekannt, aber es wäre töricht, wenn man sie darum für schwächer ausgerüstet hielte. Zu dieser deutschen Kriegs­kraft käme noch .die hervorragend bewaffnete Armee Italiens."

Zum zweiten Male unternahmen am Mittwoch britische Bomber einen sogenannten Trainings­flug über Frankreich. Da aber von den englischen Geschwadern weder ein ohrenbetäubender Lärm erzeugt, noch der Himmel verdunkelt wurde, sah sich die französische Presse veranlaßt, wenigstens durch bombastische Berichte die Bedeutung dieser regelrechten Manöver" und ihren Wert für den Ernstfall" glaubhaft zu machen. Kann nicht jeder brave Demokrat den Kopf höher tragen, wenn er imIour" die aufreizende Behauptung liest, daß die Wellington-Bomber mit Leichtigkeit von Lon­don nach Berlin und wieder zurückfliegen könn­ten? Gewiß ist die Ueberwindung von 2000 Kilo- metern durch ein modernes Flugzeug heute keine Sensation mehr, wie auch die Einkreisungsslüge der britischen Maschinen nach Frankreich keines­wegs als besondere fliegerische Leistungen ange­sprochen werden können. Der Zweck desIour"- Kommentars besteht vielmehr darin, den Anschein zu erwecken, daß die Demokratien die absolute Luftüberlegenheit besitzen und eine Bombardie­rung Berlins gewissermaßen eine Kleinigkeit dar­stellt.

Zum großen Leidwesen der militärischen Sach­verständigen in England und Frankreich stehen diesen Spazierflügen nach Berlin jedoch allzu lebensgefährliche Schwierigkeiten entgegen. Mit lächerlicher Prahlerei, die heute nicht einmal mehr uralten Großmüttern imponieren kann, erzählt die demokratische Presse, daß die britischen Flug­zeuge bei ihrer letzten Exkursion nach Frankreich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 320 Stun­denkilometern erzielt hätten. Kein Wunder, daß von den gleichen Blättern am anderen Tag die Meldung der Anerkennung des mit einem Messer- schmitt-Iagdeinsitzer E 109 ll aufgestellten abso­luten Geschwindigkeitsrekordes von über 755 Stun­denkilometern entweder verschwiegen oder nur an uncduffMiger Stelle veröffentlicht wurde.

Abgesehen von der Tatsache, daß die deutschen Jäger also gut und gerne doppelt so schnell sind wie die modernsten britischen Bomber, haben die Engländer beispielsweise in Spanien mit der deutschen Flak höchst unangenehme Bekanntschaft gemacht. Wo diese irgendwo in Spanien auf­tauchte, war nach der ersten schlechten Erfahrung kein feindlicher Flieger mehr zu sehen, so daß unsere Flakgeschütze schließlich zum Erdbeschuß eingesetzt wurden, weil kein Gegner sich mehr in ihre Nähe wagte. Während aber in Spanien nur wenige deutsche Batterien vorhanden waren, stehen überall im Reich Geschütze genug zur Ver­fügung, um gemeinsam mit den anderen Abwehr­mitteln dafür zu sorgen, daß keiner der berühmten Wellingtonbomber jemals nach Berlinspazieren"-- fliegt oder, falls er sich doch zu weit vorwagt, nicht wieder nach England zurückkehrt!

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Bei den englisch-polnischen Kreditverhandlungen kam der Pferdefuß der britischen Ausbeuterpolitik zum Vorschein.

Der slowakische Kriegsminister bezeichnete Deutsch­lands Wehrmacht in der Welt als unerreicht.

Von Brauchitsch sprach im Reichsehrenmal Tannen­berg zu den deutschen Fähnrichen. Generalseldmarschall Eöring weilte im Ruhrgebiet. Dr. Ley sprach anläßlich der Reichstagung der NSG.Krast durch Freude" in Hamburg vor aus­wärtigen Pressevertretern.

Das neue deutsch-französische Handelsabkommen regelt u. a. den Bezug von Kolonialhölzern.

Mit der Schweiz wurde ein neues Wirtschaftsabkom­men abgeschlossen.

Die Rcichsstratze Nr. 6 führt ab heute über die Adols-Hitler-Vrücke.

Die Ostmarklager der Bremer HJ. wurden abge­schlossen.

Auch die Bremer Straßenbahn stellt jetzt weibliche Kräfte ein.

Die in einem belgischen Bergwerk eingeschlossenen 1288 Bergleute wurden sämtlich gerettet.

In Berlin nahmen die Reichswettkiimpse der SA. ihren offiziellen Auftakt.