Ausgabe 
(14.8.1939) Nr. 222
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parteiamtliche Tageszeitung

2as stmlsbiatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt Bremen

Anzeigen - Grundpreise:

Die 1 mm hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 rnm breite und 1 raw hohe Zeile im Tcrttcil . 75 3^4. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigen u. a.) sowie s"''me Be­dingungen Preisliste 7 Nachlaß- staffel L. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: VnBremen: Am Geeren Nr. 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 511 15; Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Syke.. Mühsendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Beichsstattstalters in llldenburg und Bremen

501,

Nr. 222 / 9. Zastrgang

TNontag, 14. August 19Z9

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die flußenminister abermals beim sichrer

tiano trat die Nückreise an / herzliche Verabschiedung der beauftragten Deutschlands und Italiens

Salzburg, 14. August.

Die Zusammenkunft zwischen dem italienischen Außenminister Gras Ciano und Lein Reichsminister für Auswärtiges von Ribbentrop ist gestern beendet worden. Wie wir aus unterrichteten Kreisen erfahren, hat gestern noch einmal ein Besuch der beiden Außenminister aus dem Berghos stattgefunden.

Mittags gab Reichsaußenminister von Ribbentrop dem italienischen Außenminister Gras Ciano und seinen Mitarbeitern ein Frühstück im HotelOstmür- kischer Hof".

Reichsautzenminister von Ribbentrop geleitete den italienischen Außenminister aus den Flughafen, von dem die Maschine um 14.18 Uhr startete. Zur Verab­schiedung des Grafen Ciano war^n neben den Mit­arbeitern des Reichsantzenministers Botschafter Atto- lico und Botschaftsrat Magistrat; sowie der Gauleiter von Salzburg, Dr. Rainer, und der stellvertretende Gauleiter Ingenieur Wintersteiger erschienen. Die Ver­abschiedung der beiden Minister auf dem Flugplatz zeigte die Herzlichkeit der Freundschaft dieser beiden Beauftragten der Führer Deutschlands und Italiens.

öras tiano berichtet Sem Bure

oll. Rom, 14. August

Der italienische Außenminister Graf Ciano ist Sonn­tag um 17.10 Uhr in Begleitung seines Gefolges und des deutschen Botschafters in Rom, von Mackensen, im Flugzeug im römischen Flughafen eingetroffen. Sofort nach seiner Ankunft begab sich Graf Ciano in den Palazzo Venezia, um dem Duce über die Besprechungen mit Adolf Hitler und Reichsminister von Ribbentrop Bericht zu erstatten. Die Unterredung zwischen dem italienischen Regierungschef und Gras Ciano nahm längere Zeit in Anspruch.

Unbedingte Solidarität!

Rom, 14. August.

Die Besprechungen in Salzburg und Berchtesgaden stehen im Mittelpunkt der italienischen Presse, die in

fllarmstimmung in Paris

ick. Paris, 14. August

Ministerpräsident Daladier, der nach dem Abbruch seines Urlaubs am Sonnabendmittag in Paris eintraf, empfing sogleich Außenminister Bonnet zu einer ein- stündigen Unterredung.

Uebers Wochenende hat sich der Pariser politischen Kreise eine fieberhafte Aufregung bemächtigt, ausgelöst durch die Flut der verworrenen Gerüchte und Kombi­nationen, die über die Salzburger Unterredung und den Empfang des Grafen Ciano beim Führer in Umlauf .gesetzt worden sind. Die Blätter handeln nur noch das eine Thema ab:Was ist in Salzburg und Berchtes­gaden besprochen worden?" Da niemand genaues weiß, stürzt man sich in eine Flut von Kombinationen mit dem Erfolg, wieder einmal eine wahre Panikstimmung auszulösen, so daß alle Welt ^ glaubt, am Vorabend schwerwiegender Ereignisse zu stehen.

Nürnberg, 14. August

Bei einem Empfang, den die Stadt Nürnberg Ver­tretern der Presse, die auf Einladung der Reichspresse- stelle der NSDAP. zu einer Vorbesichtigung der Reichs­parteitagbauten nach Nürnberg gekommen sind, im Prunksaal des Rathauses gab, erstattete Oberbürger­meister Willy Liebet einen umfassenden Bericht über die von der Stadtverwaltung Nürnberg in den vergan­genen 12 Monaten zur Vorbereitung und Durchführung desReichsparteitages des Friedens" geleisteten Ar­beiten. Oberbürgermeister Liebet führte dabei u. a. aus:

Ueber eine Million Besucher bringt der Reichspartei­tag alljährlich nach Nürnberg. In diesem Jahre ist in­folge der Rückkehr des Sudetengaues und des Memel- landes sowie der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren mit einer weiteren Steigerung der Be­sucherzahlen zu rechnen.

Für den Straßenbahn- und Autobusbetrieb der'Stadt stellt der Massenverkehr am Reichsparteitag eine Aus­gabe größten Stiles dar, die nur auf Grund umfassen­der Vorbereitungen zu bewältigen ist. Während des Reichsparteitages 1938 hat die tägliche Beförderungs­ziffer an Fahrgästen erstmals eine Million überschrit­ten. Zur Bewältigung des Straßenbahnverkehrs »er­den wieder mehr als 1000 auswärtige Straßenbahn­schaffner aus Berlin, Wien, Hamburg. München, Dres­den. Vreslau und Stuttgart eingestellt. Außerdem wer­den 1000 Mann als sogenannter Straßenbahn­sicherungsdienst eingesetzt.

Zur Erleichterung der Vcrkehrsabwicklung dient an erster Stelle der weitere Ausbau der Unterpflasterstreckc vor der neugeschaffenen monumentalen ^-Unterkunft an der ANer'sberger Straße. Mit der strcckenweiscn Unterpflasterführung der Straßenbahn wird an diesem Nerkehrsbrennpunkt die reibungslose Durchführung des Straßenbahnverkehrs als des wichtigsten Verkekrs- mittels für die An- und Abbeförderung der Besucher dvr Großveranstaltungen sichergestellt.

riesigen Schlagzeilen die Bödeutung hervorhöbt, die ihnen gerade bei der jetzigen durch das Vorgehen der Demokratien geschaffenen Hochspannung zukomme. In reich bebilderten Berichten, wird die außerordentlich herzliche Begegnung zwischen dem Führer und dem Sendboten und engsten Mitarbeiter des Duce ge­schildert.

Mit allem Nachdruck unterstreichen die Blätter in diesem Zusammenhang erneut die unbedingte Soti-

Dresden, 14. August.

Mit der Marine-Großkundgebung auf dem schönsten Kundgebungsplatz Dresdens, dem Königsufer, die mit der Weihe von 9V Flaggen des NSD.-Marinebundes verbunden war und in deren Verlauf der Oberbefehls­haber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder eine begeisternde Ansprache hielt, erreichte der Marine­bundestag in Dresden seinen Höhepunkt.

Von stürmischem Beisall begrüßt, ergriff der Ober­befehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeden das Wort. Das Zusammenfallen des dies­jährigen Bundestages mit dem Gedenktage des Aus­bruches des Weltkrieges vor 25 Jahren mache ihn zu einem besonders bedeutungsvollen Tage, einem Tage von um so ersterer Bedeutung, als iri gleicher Weise 1914 auch heute wieder die uns feindlich gesinnten Mächte am Werk seien, um eine Einkreisung gegen uns zustande zu bringen, die dazu angesetzt werden solle, dem Eroßdcutschen Reiche die Lebensmöglichkeiten gewaltsam abzuschneiden, es durch ein Noch schlimmeres Diktat als das von Versailles von der Weltkarte aus­zulöschen.

Wir alle wissen", so rief er aus,daß diese Hoff­nungen unserer Gegner, deren eigentlicher Leiter auch diesmal Großbritannien ist, von vornherein zum Schei­tern verdammt sind! Denn unser Führer hat in lang­jähriger zäher Arbeit die große deutsche Volksgemein­schaft geschmiedet, an deren Geschlossenheit alle Ver­suche, im deutschen Volk Zwietracht zu säen und dadurch seine. Widerstandskraft zu erschüttern, scheitern werden. Der Führer hat dem deutschen Volk eine Rüstung ge­schaffen. die derjenigen unserer Gegner dn?ch die Schärfe der Waffen sowie die gründliche Ausbildung und vorbildliche Einsatzbereitschaft derer, die sie führen, mehr als gewachsen sein wird. Die geniale Politik aber hat uns starke und verläßliche Bundesgenossen und

Die Ausfallstraßen nach München und Regensburg wurden gleichzeitig mit dem Ausbau von Straßen in Nürnberg selbst sowie mit den an der Hohen Marter von der Reichsbahn durchgeführten Vrückenbauarbeiten auf eine Fahrbahnbreite von 12 bis 15 Meter gebracht.. , Die Beanspruchung der Versorgungseinrichtungen der städtischen Werke vor und während des Reiihs- parteitages stellte die Städtischen Werke vor besonders schwierige Aufgaben. Die Stromversorgung mußte eben­so wie die Wasserversorgung durch Errichtung neuer Stationen und durch Verlegung neuer Leitungen ver­stärkt und verbessert werden. Die über das ganze Stadt­gebiet verstreuten Lager werden mit elektrischer Be­leuchtung und mit Wasserversorgungseinrichtungen versehen. Die Länge der hierfür benötigten Verkei­lungsrohre und die Länge der zugehörigen Hauptwasser- leitungen zusammengerechnet ergeben rund 150 Kilo- meter.

Für die Stromversorgung des Röichsparteitwgs- getäntdes ist die Errichtung eines neuen Umspann­werkes notwendig geworden, mit dessen Bau begonnen wurde.

Die Stadt setzt schon seit Jahren ihren gangen Stolz darein, sich ihren Gästen am Reichsparteitag von ihrer schönsten Seite und in prächtigem Festkleid zu zeigen. Die Ausschmückung der Stadt wird für den Parteitag des Friedens ndch reichhaltiger und künstlerischer ge­staltet werden als in den 'vorhergehenden Jahren. Das aus dem Vorjahre staminend'e Material wurde iowohl hinsichtlich der Qualität als auch hinsichtlich des Um- ianacs ergänzt.

Mit besonderer Freude werden die Reichsparteitags­gäste, die bereits an früheren Reichsparteitagcn teil­genommen haben, und alle sonstigen Freunde Nürn­bergs, feststellen können, daß das alte schöne Nürnberg im letzten Jahr durch eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Bereinigung und Verschönerung/ des Altstadtbildes und zur Wiederherstellung bedeutsamer Gebäude noch schöner geworden ist.

darität der beiden Achsenmächte, die, wieMessaggero" betont, jede Probe siegreich bestehen werde. Es sei ein­fach absurd, auch nur an die Möglichkeit glauben zu wollen, daß zwischen Deutschland uüd Italien in bezug auf Fragen, bei denen es um das Schicksal der beiden Böller geht, irgendwelche, und sei es nur die geringste, Meinungsverschiedenheit herrschen könnte. In der Dan- ziger ebe.nso wie in jeder anderen Frage würden Deutschland und Italien bis aus Ende Seite an Seite 'marschieren. Danzig sei ja nur die Teilfrage des viel umfassenderen Problems der Gesamtrevision der Friedensverträge und der Verwirklichung einer höheren internationalen Gerechtigkeit, bei der denproletarischen" Völkern der Platz an der Sonne und die Teilnahme an den Gütern der Welt gesichert werden soll.

Freunde geworben, die sei es mit den Waffen an unserer Seite, oder durch wohlwollende Neutralität uns im Kampf unterstütze» werden, wenn die Gegner den Frieden brechen sollten. Deshalb sieht heute das deutsche Volk ohne Nervosität, ohne Kriegssurcht oder gar Psychose in unerschütterlichem Vertrauen auf seinen Kührer und der Kraft des Vertrauens entgegen.

Wenn ich die Rüstung erwähne, die der Führer dem Eroßdeutschen Reich gibt, so müssen wir, die wir der Marine angehören oder ihr angehört haben, heute in besonderer Dankbarkeit des Führers gedenken, denn er hat in klarer Erkenntnis und Anerkennung der Tat­sache, daß ein Großdeutsches Reich ohne eine starke Flotte nicht bestehen kann, bei der Herstellung der Wehvfreiheit den Ausbau einer vyllwertigen Kriegs­marine besohlen und widmet ihr starkes Interesse und tatkräftige Förderung."

In Erinnerung der leuchtenden Taten derEoeben" undBreslau" im Mittelmeer unter der Führung des Admirals Souchon erklärte der Großadmiral:Möge der Geist, der 1914 dieEoeben" undVreslau", alle Besatzungen der Kaiserlichen Marine beseelte, seine Auferstehung erleben, wenn einmal der Führer gezwun­gen sein sollte, die junge Kriegsmarine zur Verteidi­gung des Großdeutschen Reiches einzusetzen. Dann wird sie gemeinsam mit den anderen Wehrmachtsteilen, ge­meinsam mit der großen deutschen Volksgemeinschaft unter der Führung unseres Obersten Befehlshabers einstehen für des Großdeutschen Reiches Ruhm und Ehre, wie es einst die Kameraden im Weltkriege getan.

Daß wir alle dann, aktiv oder inaktiv, ein jeder an seiner Stelle, sein ganzes Können und seine ganze Per­sönlichkeit einsetzen werden für die Ehre und Sicherheit des Vaterlandes, sei heute unser Gelöbnis. Dies Gelöb­nis bringen wir unserem Führer und Obersten Befehls­haber in tiefer Dankbarkeit und unerschütterlichem Vertrauen dar.

Insbesondere an zahlreichen städtischen Gebäuden wurden umfassende Wtederherstellungs- und Vereini­gungsarbeiten vorgenommen. Die Mauthalle erstrahlt in neuer Schönheit. Das Heikigengeistspital über der Pegnitz ist nach alten Stichen in seiner früheren Schön­heit mit den reizenden Erkeptllrmchen wiedererstanden. Das historische Jmhoffhaus am Egidienberg, einst Aufenthalt Gustav Adolfs, ist in der alten Form wie­derhergestellt, auch auf dem Haus-Sachs-Platz, der durch Beseitigung der protzenhast-aufdringtichen orien­talischen Hauptsynagoge entichandelt ist, sind die alten Häuser instan-dgeietzt und die Fassaden verschönert wor­den. Am Stadtgraben, unterhalb der Burg, ist die alte schöne Neutorbrücke in Holz wiederhergestellt worden, so daß der Blick auf die alte Kaiserburq noch schöner ist als bisher.

Die frühere Fronseste am Ausfluß der Pegnitz aus der Stadt mit der anschließenden Mauerpartie ist um­gebaut und erneuert und in ihrer neuen Zweckbestim­mung zu einem der schönsten Altersheime ganz Deutsch­lands geworden.

Dem Bei-piel der Stadt folgend haben im vergan­genen Jahr auch zahlreiche private Hausbesitzer die Fassaden ihrer alten Bürgerhäuser instandgesetzt und damit in erheblichem Maße zur weiteren Verschönerung des Stadtbildes beigetragen.

Mit diesen Maßnahmen der Stadtverwaltung sind die Leistungen der Stadt Nürnberg, die zum Gelingen und zum reibungslosen Verlauf der Reichsparteitage beitragen tollen, aber keineswegs erschöpft. Weitere Arbeiten sind für die kommenden Jahre bereits in Vor­bereitung und zahlreiche fertiggestellte neue Pläne harren der Verwirklichung.

In engstem Einvernehmen mit dem Zweckverband Rcichsparteitagc. und der Organisntionsleitnng arbeitet die Stadtverwaltung unermüdlich mit dem Ziel, die Reichsparteitage immer festlicher zu gestalten und zum unvergeßlichen Erlebnis für alle Parteitagsgäste werden zu lasten.

D« kie- rür

ick. Berlin, 14. August.

Unbekümmert um die Flut der Kombinationen und Vermutungen und um die Alarmstimmung in Paris und London hat das deutsche und italienische Volk die Besprechungen zwischen dem italienischen Außenminister Graf Ciano und dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop sowie die Empfänge des Grafen Ciano Leim Führer verfolgt. Weder in Deutschland noch in Italien konnte auch nur einen Augenblick der Gedanke aufkeimen, daß an den Meldungen von den Rissen im Stahlpakt" auch nur ein Körnchen Wahrheit sein könnte. Die Besprechungen, die zu einem Zeit­punkt stattfanden, der gekennzeichnet ist durch die deutsch-polnische Spannung um Danzig, lagen auf der Linie des deutsch-italienischen Bündnispaltes und der darin begründeten Konsultationspslicht. Die Bespre­chungen, bei denen Danzig an wichtiger Stelle stand, haben sich darüber hinaus mit allen Fragen befaßt, die die politische Situation von heute kennzeichnen. Daß sowohl in den allgemeinen Fragen wie besonders im Falle Danzig eine völlige Uebereinstimmung erzielt wurde, ist bei der Herzlichkeit der deutsch-italienischen Beziehungen nicht mehr als selbstverständlich. Es herrschte auch Einigkeit darüber, daß das DaiHiger Problem durch die intransigente Haltung der polnischen Politik heute die brennendste Frage der europäischen Politik geworden ist, eine Frage, die durch die politi>- schen Ränke der Westmächte erst europäischen Charakter angenommen hat. Tatsächlich hat diese Garantie Aus­wirkungen gezeigt und zeigt sie noch die Deutsch­land in seiner Ehre treffen. Auch die Behandlung der deutschen Bevölkerung jenseits der Reichsgrenzen ist eine AngelegenlMt, die Deutschlands Geduld auf die härteste Probe stellt und in der das verbündete Italien den deutschen Standpunkt vollends teilt. Es herrschte auch volle Uebereinstimmung in der Ansicht, daß das Danzig-Problem jetzt in eine Phase getreten ist, die eine baldige Lösung ermöglicht und erheischt.

Die Besprechungen in diesen ereignisreichen Tagen gaben der Welt erneut das Bild eines in sich ge­schlossenen mitteleuropäischen Blockes, dessen Politik der Verwirklichung einer böheren. Gerechtigkeit im inter­nationalen Leben und einer Beseitigung der Krilsen- herde in Europa zustrebt. . Wenn , deutsche - offiziöse Kreise im Hinblick auf den Geist dieser Fühlungnahme immer wieder' die außerordentliche Freundschaft und Herzlichkeit der Begegnung betonen, so ist dies der Aus­druck der schicksalhaften Verbundenheit nicht nur der Regierungen beider Länder, sondern vor allem auch der Völker.

2W9W Besucher der Kunstausstellung

Münche«, 14. August.

Die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst zu München erfreut sich eines an­haltend lebhaften Besuches. In den vier Wochen seit der feierltchen Eröffnung der Ausstellung wurde die einzigartige Schau von bereits mehr als 200 000 Men­schen besucht. Neben der Münchener Bevölkerung machen Tag für Tag zahlreiche Ausländer einen Rnndgang durch die Ausstellung. Bis jetzt wurden etwa 400 Ar­beiten mit einem Gesamtwert von einer Million Reichs­mark verkauft, damit hat mehr als ein Drittel aller Ausstellungsgegenstände einen Käufer gefunden.

Unser Issssso»«s«I

(Tliisore bsutige Ausgabe umtobt seebs 8sitoii)

Die Außenminister Deutschlands und Italiens statteten dem Führer abermals einen Besuch auf dem Obersalzberg ab.

Oberbürgermeister Liebet sprach über die gewalti­gen Vorbereitungen zum Reichspartcitag des Frie­dens.

Großadmiral Dr. h. c. Raeder unterstrich in Dres­den die Ueberlegenheit der deutschen Rüstung.

Auf einer gemeinsamen Kundgebung betonten die maßgeblichen Minister der nordischen Staaten i^re unbedingte Neutralität.

Das Gebiet Nordsee der HJ. führte in Bremen seine diesjährigen Meisterschaften durch.

Mit einem 2:0-Sieg über den NDL. wurde der SB. Werder bremischer Stadtmeister.

300 000 Zuschauer wurden Zeugen der prächtigen Kämpfe um die Motorradmciiterschaft auf > dem Sachsenring.

Der Bremer Balke befindet sich augenblicklich in Höchstform.

Der Malcrtag in Worpswede fand seinen Abschluß mit der Verleihung des niederdeutschen Maler- preises durch Gauleiter Telschow.

Die Schrottaktion der NSDAP. brachte einen Er­folg von 571 Tonnen Altmaterial.

vor demkeichsparteitag des sriedens"

Nürnberg schöner Senn je - Bberbürgermeister Liebe! berichtete über Sie umfangreichen Vorbereitungen

Deutschlands Nüstung ist überlegen

Sroßadmiral Vr. st. c. Boeder sprach auf der Makine-Sroßkundgebung in Bresden