Ausgabe 
(11.8.1939) Nr. 219
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Meiner Zeitung

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parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Freien lzansestadr Vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Neichsstattdaiters in Oldenburg und vremen

Nr. 219/9. Zalzrgang

Freitag, 11. flugust 19Z9

kinzelpreis 13 Npf.

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Vanug ruft die wett zum Zeugen

Vainia ist deutsch und will;u Veutschland

Wird Polen in sich gehen?

öewaltige Protestkundgebung in der freien Stadt / Hunderttausend Menschen marschierten auf flbrechnung mit Polens Kriegsdrohungen / Kriegshetzer thurchilt als Kronzeuge /danzig glaubt

felsenfest an die Stunde der vefreiung"

, (8oiickerbericli1 unsers« vsnriger Vertrete rsj

Danzig. 11. August.

Bor der ganzen Welt hat Danzig am Donnerstag seinen unabänderlichen Willen krundgetan, und der heißt: Wir sind deutsch, und wir haben ein Recht darauf, ein Teil Grotzdeutschlands zu werden. In einmütiger Geschlossenheit marschierte die Bevölke­rung der deutschen Stadt zu der bisher größten Kundgebung aus, um ihrem Protest gegen die ungeheuerliche polnische Drohung»Danzig mit Kanonen zusammenzu­schießen", Hunderttausendsachen Ausdruck zu verleihen.

Noch einmal enthüllte Gauleiter Förster vor den Hunderttausenden Wort um Wort und Satz. um Satz die besorgniserregenden, von Kriegsgier und Raublust strotzenden größenwahnsinnigen polnischen Angrifss- «nkülndigungen, denen Danzig nur seine Diszipliniert­heit und den Glauben an Adolf Hitler entgegenzusetzen hat. Die Welt rief der Gauleiter dann in überzeu­gender Weise für die Gültigkeit des Danziger Rechts­anspruches zum Zeugen auf. Die Aussprüche namhafter englischer und französischer Politiker reihte er anein­ander, und zum Kronzeugen des Danziger Rechtes machte er keinen anderen als den Kriegshetzer Nr. 1, Winston Churchill, der 1932 im Unterhaus er­klärt hatte:

Wenn die englische Regierung etwas zur Förderung des Friedens tun will, dann solle sie sür eine Revision solcher ungelöster Fragen sorgen, ohne deren Lösung keine Hoffnung auf einen dauernden Frieden besteht. Deshalb solle England die Führung übernehmen und die Frage Danzigs und des Korridors aufrollen."

Ünter Försters Worten brachen die polnischen Ent­stellungen und Verirrungen zusammen, aber auch das falsche Spiel Englands wurde enthüllt, und über beidem leuchtete Danzigs Bekenntnis zum Deutschtum und der felsenfeste Glaube an die Stunde der Befreiung.

Vurch Polens waffengeklirr nicht beunruhigt

Eindrucksvolle friedliche Geschäftigkeit hatte noch in den Nachmittagsstundcn die Straßen Danzigs gefüllt. In vielen wechselnden Bildern enthüllte sich im Hafen und auf den Märkten die Arbeitslust und Schaffens­freudigkeit einer fleißigen, deutschen Stadt. Nicht das geringe Zeichen von Beunruhigung oder Nervosität war trotz des Tag nm Tag stärker anschwellenden polnischen Wasfengeklirrs zu spüren. Diszipliniert und vom Glauben an ihr Recht gestärkt, ging eine im 20jährigen Abwehrkampf politisch gereifte Bevölkerung ihrer Arbeit nach.

«pich will ich lieben bis in den lob"

Aber als dann in den ersten Stunden des Abends dünne Regenwolken den Sonnenhimmel überzogen und die langsam hereinbrechende Dämmerung ankündeten, begann 'sich die stolzeKönigin der Ostsee" zu verwan­deln. Eine ganze Stadt brach auf. Mit den Menschen­strömen marschierten Kolonnen der Danziger Polizei durch die Straßen.Wir marschieren im Danziger Land, du schönes Heimatland, dich will ich lieben bis in den Tod" hallte ihr Gesang. Unter den stummen steinernen Zeugen großer deutscher Vergangenheit fand sich ganz Danzig, fand sich der freien Stadt deutsche Gegen­wart zusammen, um ihren durch nichts zu brechenden Willen zu' einer deutschen Zukunft zu bekunden.

60 000 Menschen drängten sich bald Kopf an Kopf auf dem prächtigen Langenmarkte. Wie ewige Mahn­te ragten die großen mittelalterlichen Bauwerke Rathauses und des Artushofes über sie hin. Alle Straßen und Gassen, in die von den schmalen reichge­schmückten Renaissance-Häusern her die eigenartigen Beischläge im Zwielicht des vergehenden Tages wie steinerne Hände Hineingriffen, waren von Menschen

dicht gesäumt. Und auf dem Kohlenmarkt und dem Holz­markt drängten sich noch einmal 30 000 Männer und Frauen in vielreihigen Gliedern. All die Menschen aber, die Straßen und Plätze nicht fassen konnten, saßen daheim am Lautsprecher, und auch die Einwohner der Niederungsdörfer und der Danziger Vororte nahmen in Parallelveranstaltungen an dieser gewaltigsten Kund­gebung teil, mit der Danzig zur Welt sprach,

flbrechnung mit Polens Kriegshehern

Als Gauleiter Förster dann, jubelnd begrüßt, auf dem Langenmarkt das Wort ergriff, da fing Danzig selbst an zu sprechen. Hunderttausendfaches Echo fand Försters Abrechnung mit Polen. In ernster Zeit seien die Dan­ziger auf oem historischen Markt zusammengekommen,

Berlin, 11. August.

Die beiden Außenminister von Deutschland und Italien werden sich in diesen Tagen in Salzburg treffen, um zusammen die Fragen der gemein­samen Politik där beiden verbündeten Länder zu prüfen.

Wie wir aus unterrichteten Kreisen erfahren, findet das angekündigte Zusammentreffen des deutschen und italienischen Außenministers heute statt. Der italieni­sche Außenminister Graf Ciano trifft heute vormittag im Sonderzug in Rosenheim ein. In seiner Begleitung befinden sich Gesandter Bidetti, der stellvertretende Pro- totollchef Legationsrat del Drago, Konsul Vellia und Vizekonsul Starace.

Graf Ciano wird auf dem Bahnhof von dem könig­lich-italienischen Botschafter in Berlin, Attolico, dem Botschaftsrat Magistrat! und dem stellvertretenden Pro­tokollchef von Haalem empfangen werden. Außenmini­ster Ciano trifft mit seiner Begleitung am Nachmittag im Sonderzug in Salzburg ein, wo der Reichsauhen- minister von Ribbentrop den hohen Gast empfangen wird. Graf Ciano wird sich am frühen Nachmittag nach Schloß Fuschl am See begeben, wo die Besprechungen mit Reichsaußenminister von Ribbentrop stattfinden werden.

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Seit den Tagen, da sich die Beauftragten des Führers und des Duce am Comer See trafen, um den Grundstein zu einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen Deutsch­land und Italien zu legen, und seit der feierlichen Un­terzeichnung dieses Bündnispaktes in Berlin hat die konstruktive deutsch-italienische Gemeinschaftsarbeit an einer Sicherung des Friedens und an der Durchsetzung der internationalen Gerechtigkeit in Europa eine Inten­sität erreicht, die die Welt zwingt, beide Staaten als eine weltpolitische Einheit aufzufassen, einzuschätzen und

um vor aller Welt mit größter Entschlossenheit gegen die seit Wochen dauernden Kriegsdrohungen von Polen zu protestieren, so erklärte der Gauleiter. Die Lage sei den Danzigern zu ernst, um eine Sensation aus ihr zu machen.

Viele Ausführungen maßgebender polnischer Politiker und Zeitungen zählte der Gauleiter auf. Entrüstungs­stürme gingen über den Langenmarkt hin. 2m einzel­nen zu all dem Stellung zu nehmen, so erklärte Förster, sei unmöglich. Die Antwort, die Danzig darauf zu ge­ben habe, könne in wenigen Worten zusammengefaßt werden:

polen mag folgendes zur Kenntnis nelzmen:

1. Kriegsdrohungen, und mögen sie noch so heraus­fordernd sein, schrecken uns keineswegs und werden in Danzig keinerlei Anzeichen von Angst hervorrufen.

2. Wir Nationalsozialisten haben dafür gesorgt, daß die Danziger Bevölkerung in dieser fpannungsreichen Zeit ihre Nerven nicht verliert, weil sie aus Grund der bisherigen Erfahrungen das Vertrauen zur national­sozialistischen Führung hat, daß diese im gegebenen Augenblick das Richtige tut.

3. Wir haben in Danzig in den letzten Wochen nämlich alles getan, um jeden Ueberfall oder Handstreich, ganz gleich welcher Art, auf Danzig abzuwehren und ent­sprechend zu beantworten. (Fortsetzung auf Seite 2)

zu fürchten. Die volle diplomatische und politische Un­terstützung des Vertragspartners ist eine Gewißheit, die Deutschland und Italien in gleicher Weise besitzen für den Fall, daß die Lebensinteressen eines der beiden- Völker angetastet werden sollten. Wenn in einer politi­schen Situation, die durch die sich ständig verschärfenden Provokationen und Uebergriffe verantwortlicher und nichtverantwortlicher Stellen in Polen eine Spannung erreicht hat, die die Hauptstädte Europas in Atem hält, so ist es nicht mehr als eine natürliche Auswirkung des Bündnisses, daß die Außenminister Deutschlands und Italiens zu Besprechungen zusammenkommen, die einer Ueberprüfung der Weltlage gelten.

Gleichzeitig wird der Meinungsaustausch Gelegenheit geben, eine Bilanz der Zusammenarbeit zu ziehen für die Zeit, die seit dem Abschluß des Stahlpaktes ver­gangen ist. In der Zwischenzeit haben Deutschland und Italien sowohl in ihrer Mäßigung als auch in der Be­tonung ihrer Entschlossenheit jeden ungerechtfertigten Eingriff in ihre Lebenssphäre abzuwehren, keine Zweifel über ihre Reaktion auf irgendwelche ileberraschungs- corps erkennen lassen, gleichgültig, ob diese Coups aus den Hauptstädten der Einkreisungsmächte direkt oder aus dem Lager eines ihrer Vasallen kommen. Die bei­den Völker, die durch den gemeinsamen Besitz der auto­ritären Staatsidee und durch das gemeinsame Schicksal von satten Nachbarn an der Entfaltung ihrer natür­lichen Produktivkräfte und an dem Zugang zu den Roh­stoffen der Welt gehindert zu werden, blicken in diesen Tagen nach Sazburg, wo sich die Männer treffen, die von den Führern der Nationen mit der Aufgabe be­traut wurden, der gemeinsamen Politik Deutschlands und Italiens in" der Welt Gestalt zu geben.

(Siehe auch Seite 2)

Mbbenlrop und ciano in Salzburg

Prüfung der fragen der gemeinsamen Politik der beiden Länder

lleulschland muß zerstört werden!"

Unflätige lzaßgeiänge deskurier Polski" - per kökepunkt des polnischen tkauvinismus

Warschau, 11. August.

Der schwerindustriellen Kreisen nahestehendeKurjer Polski" veröffentlicht am Donnerstag einen Artikel, in dem er nicht weniger fordert, als die Zerstörung Deutsch­lands! So wie Karthago vor 2VÜV Jahren zerstört werden mutzte, erhöben sich heute immer mehr Stimmen, die den Herrschaftsgelüsten (!) Deutschlands über die Völker Europas ein für allemal ein Ende bereiten wollten, denn Deutschland fei an dem Wett­rüsten» das die Welt zu riesigen Ausgaben zwinge, schuld. ,

Deutschland trag« angeblich auch die ganze Verant­wortung dafür, daß der Welthandel nur vegetiert, fer- n«r die Verantwortung für die Vertrauenskrise, die überall festzustellen sei und auch für die Wirtschafts­krise, die sich aus dem Weltkrieg, den die Deutschen hervorgerufen haben (!), ergebe.

Das polnische Blatt sährt dann fort, vor 2V Jahren habe Europa vor dem Marsch nach Berlin geschwankt. Man wollte nicht den Fuß aus den zu Boden geworfenen Gegner setzen. Anstatt die Friedensbedingungen in Ber­lin zu diktieren, habe man Deutschland an einen ge­meinsamen Konferenztisch nach Versailles (!?) ein­geladen. Dieser Fehler würde sich zum zweiten Male

nicht wiederholen! Immer allgemeiner sei jetzt die Auf­fassung, daßKarthago" zerstört werden müsse. Es nähere sich mit raschen Schritten der Augenblick, in dem die Auffassung über die Notwendigkeit der Beseitigung des Pestherdes im Zentrum Europas (!) Allgemein­gut wird. Dann werde von Deutschland nur noch ein Trümmerhaufen übrigbleiben!

Angesichts dieser erneuten chauvinistischen Haßgesänge unseres östlichen Nachbarn kommt in uns wenn wir den Ekel vor solch schnrutztriefenben.Worten abgeschüttelt haben das Eesühl hoch, wie unendlich glücklich Europa

sein sollte, durch die Stärke der Achsenmächte einen ruhenden Pol in seiner Mitte zu haben. Hier im Kurjer Polski tritt uns die unermeßliche Gier des polnischen Unterdrückers entgegen, der den Wunsch deutscher Men­schen. innerhalb des Eroßdeutschen Reiches zu loben, als deutsche Herrschaftsgelüste auslegt, selbst hingegen in eigensinniger Verblendung und ohnmächtigem Haß die Vernichtung Deutschlands anstrebt, wie einmal Karthago dem Erdöoden gleichgemacht wurde. Offener und brutaler kann es nicht ausgedrückt werden, was Polen wünscht. Selbstverständlich muß Deutschland für alles herhalten, was in der Welt schlecht und unvoll­kommen ist. Deutschland ich schuld an dem Wettrüsten. Deutschland verschuldete die schlechte Wirtschaftslage. Wie das Gekläff eines kleinen Köters erscheinen uns diese Anklagen, die in sinnlosem Haß gegen Deutschland ohne jede Begründung uns entgegengeschleudert wer­den. Wir vertrauen auf unsere guten Nerven, vor allem aber auf das deutsche Schwert. Mit Phrasen und Haß- gesängen ist noch nie Weltgeschichte gemacht worden, w.

s. L. O. Bremen, 11. August.

Es gibt Augenblicke im Leben der Völker, wo sie von der Geschichte auf die Probe gestellt wer­den, ob ihr Dasein als Glied unter den Nationen der Welt berechtigt ist oder nicht. Polen steht seit längerer Zeit vor solch einer Probe; aber nie­mand in der Welt wird behaupten können, daß es sie zu bestehen im Begriffe ist.

Den Maßlosigkeiten eines unerhörten polnischen Größenwahns sind diejenigen, gegen welche diese Maßlosigkeit sich richteten (Danzig und das Reich), bisher mit einer unendlichen Langmut und einer schier übermenschlichen Geduld begegnet. Das hätte im Interesse des europäischen Friedens um so hoher geweitet werden müssen, als mit den großsprecherischen Drohungen und Beleidigun­gen Deutschlands Hand in Hand die furchtbarsten Unterdrückungen und der schamloseste Terror gegen alles, was innerhalb polnischer Grenzen deutschen Blutes ist, einherging. Nichtsdestoweniger sind die Beleidigungen, Kränkungen und Drohungen gegen Danzig und Deutschland immer stärker ge­worden, und in den letzten Tagen überschlugen sie sich in einem Maße, das alles Bisherige überbot.

Aber alles hat seine Grenzen, und daß Danzig an der Grenze seiner Geduld ist, beweist die Protestkundgebung der gesamten Danziger Bevöl­kerung am gestrigen Abend aus dem historischen Langenmarkt in Danzig, wo Gauleiter Förster den Gefühlen, dem Zorn und der Entschlossenheit Danzigs, fortan jeden Angriff Polens entsprechend Zurückzuweisen, Ausdruck gab. Es war ein flam­mender Protest schrei gegen die Unverschämt­heiten Polens, die Danzig und das ganze deutsche Dolk durch den Mund des Gauleiters Förster ganz Polen entgegenschleuderte, und die Welt würde gut tun, aus diesem Protestschrei die für sie und für Polen zuträglichen Folgerungen zu ziehen. Polen jedenfalls hat allen Grund aus dieser Kund­gebung eine Warnung zu entnehmen und in sich zu gehen. Es hat Grund Umkehr zu halten aus dem Wege, der es nicht dazu führt, vor der Ge­schichte die Prüfung zu bestehen, von der wir ein­gangs unseres Artikels sprachen.

Kriegsdrohungen schrecken uns keineswegs und werden keine Anzeichen von Angst hervorrufen", rief Gauleiter Förster.Und es ist dafür gesorgt," so fügte er hinzu,daß die Bevölkerung die Ner­ven nicht verliert und daß sie das feste Vertrauen in die nationalsozialistische Führung und ihr rich­tiges Handeln im gegebenen Augenblick besitzt." Den Danzigern hätte der Gauleiter das nicht erst versichern müssen, und auch nicht dem deutschen Volke. Danzig und das Reich wissen wohl, daß alles geschah, um jedweden Handstreich und Ueberfall Polens aus die deutsche Stadt abzuweh­ren. Auch daß Danzig nicht allein und verlassen auf der Welt steht, sondern daß das Großdeutsche Reich auf jeden Fall schützend ihm zur Seite bleibt, das wissen unsere Danziger und das weiß jeder­mann im Großdeutschen Reich. Notwendig war es aber, dies nochmals in bedeutsamer Stunde zu verkünden, aus daß es das Ausland vernehme, wenn schon Polen nicht aewillt sein sollte, es zu hören. Notwendig vor allem und überaus nützlich war auch die Betonung des eigenen Stand-

Unser VsNSssmSKsß

(Unsers ksutiAs Kvsgsbs vwtskt 14 Seiten)

In machtvoller Großkundgebung unterstrich Gaulei­ter Förster den Willen Danzigs zur Rückkehr ins Reich.

Der deutsche und italienische Außenminister treffen sich heute in Salzburg.

Den Gipfel polnischer Hetze erreicht die Forderung desKurjer Polski" nach Zerstörung Deutschlands. Aus Edingen werden Kriegsmaterialtransporte ge­meldet.

Japan stellt der englischen Verschleppungstaktik in Ostasien eine eindringliche Mahnung entgegen.

Die Neuordnung in Spanien zeigt ein Wachsen der Machtstellung des Candillo.

Dr. Goebbels und Minister Alsieri trafen ein Ab­kommen zur Verstärkung des kulturellen Austau­sches zwischen Deutschland und Italien. Generaloberst von Brauchitsch sprach zu den Arbei­tern der Düsseldorfer Rheinmetallwerke.

Der Reichswirtschaftsminister erließ einen Reichs­entwurf für die Handwerkslehre.

Die Kohlen-, Koks- und Eisenproduktion in Deutsch­land hat einen neuen Höchststand erreicht.

Unter bremischer Beteiligung wurde in Berlin die Wolle und Tierhaare A.-G. gegründet.

In zehn bremischen Lichtspielhäusern läuft der Film vom Westwall.

Mit den Küstensliegern trifft Korpsführer Chri- stiansen morgen in Bremen ein.

Zur Entlastung des Verkehrs am Ostertorsteinweg wird am Kaiser-Theater ein Parkplatz errichtet.

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