Ausgabe 
(10.8.1939) Nr. 218
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parteiamtliche Lageszeitung

H as Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien ffansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches Berkündungsblatt des Beichsstattiialters jn Oldenburg und Bremen

Nr. 21S / S.Mrgang

Donnerstag, 10. flugust 19Z9

Einzelpreis 15 Bps.

polen will Vanzig oder den Krieg!

die stelle wird immer toller

Die ries ^erstes

Von Helmut 8üncksrmaun

pstantafterei von einer polnischen Vergangenkett Vanzigs / Vebaltte Frechheit und

Vummkett verweist die deutschen aus Vanzig

Warschau, 1». August.

Die weitverbreitete polnische WochenschriftProsto z Mostu" in Warschau versucht in ihrer neuesten Nummer, die aus den 13. August vordatiert ist (Nr. 33/254), in einem Artikel von zwei Druckseiten das deutsche Danzig für den polnischen Lebensraum zu beanspruchen. Die Geschichte Danzigs wird so entstellt, datz man sie kaum wieder­erkennt, denn in der polnischen Zeitschrist wird einepolnische Vergangenheit" Dan­zigs konstruiert, die es gar nicht gibt.

Der Verfasser versteigt sich zu der Behauptung, daß die Mehrzahl der Bewohner von Danzig dort eigentlich nichts zu suchen habe, weil sie nur zugezogen sei. Das polnische Blatt möchte die Dinge so darstellen, als ob Polen in der Danziger Frage weitgehend Zugeständnisse gemacht habe. Niemals könne Polen, so betont der pol­nische Artikelschreiber, den Wünschen der deutschen Be­völkerung Danzigs solgen. Polen könne keine Kompro­misse mit den Deutschen machen, sondern es gäbe nur ein Entweder-Oder. Wörtlich schlichtProsto z Mostu" seinen Aussatz mit der Drohung:Entweder die Deut­schen erkennen unsere Ansprüche in ihrer Gesamtheit an und nehmen unsere Rechtsansprüche in vollem Umfange zur Kenntnis, dah Danzig im Gebiet des polnischen Le­bensraumes gelegen ist, oder sie tun das nicht. Die Nichtanerkennung unserer Rechte diktiert uns nur einen einzigen Ausweg: den Krieg!"

* Die Stimme desProsto z Most u" reiht sich würdig den frechen und unverschämten Aus­lassungen desCzas" und desKrakauer Illu­strierten Kurier" an. Das deutsche Danzig für den polnischen Lebens räum! Das wäre gerade das, was allem Recht und jeder politischen Vernunft ins Gesicht schlüge und sogar Chamber- lains und Becks angeblichem politischem Wollen zuwiderliefe. Nicht die Spur einer Begründung findet das üble polnische Hetzblatt für seine Be­hauptung einerpolnischen Vergangenheit Dan­zigs", und an ihre Stelle treten geschwollene Phantasien und geschichtliche. Entstellungen, bei denen jedem gewissenhaften Historiker selbst pol­nischer Volkszugehörigkeit eine Gänsehaut über

den Rücken laufen mutz. Datz Danzig jemals eine polnische Stadt war, kann selbst die gerissenste Geschichtsklitterung nicht behaupten. Und datz die Deutschen, deren Vorfahren Danzig gegründet und Danzig grotzgemacht haben, dort nichts zu suchen hätten, patzt "nur in den Rahmen dessen, was die Welt seit Monaten schon an polnischer Frechheit und Dummheit vorgesetzt bekommt. In diesen Rah­men gehört auch der Versuch, die Dinge so dar­zustellen, als ob irgendwelche polnische Zugeständ­nisse in der Danziger Frage Deutschland gegenüber gemacht worden wären, und vor allem die prahlerischen Drohungen, datz die Nichtaner­kennung des polnischen Anspruchs aus Dan­zig den Krieg gegen Deutschland bedeuten werde. Auch hier sehen wir wieder, den kleinen Gernegrotz die Lunte am Pulverfaß schwingen und sind nur begierig, zu erfahren, wer von den den Polen verbündeten Mächten es endlich unter­nimmt, diesen Tollhäuslern die Lunte aus der Hand zu schlagen. Wenn es niemand anderes tut, . wird es schließlich Deutschland tun müssen, nicht zuletzt im Interesse Europas, das sonst einer furchtbaren Katastrophe entgegengeht. 6.

llas Vertrauen geht über alles"

Unterredung mit Ueneralfeldmarschall Böring Bas Ergebnis der 2Stiigigen fahrt durch Beutfchland

» Berlin, 10. August.

Eeneralseldmarschall Hermann Göring ist gestern von seiner 25tägigen Besichtigungsreise durch Deutschland nach der Reichshauptstadt zurück­gekehrt. Die Ergebnisse dieser Reise sind für Deutschlands politische und wirtschaftliche Stellung inmitten der durch die Einkreisungspolitik der Westmächte verursachten ernsten Lage von außer­ordentlicher Bedeutung. Der Generalfeldmarschall gewährte am Tage vor seiner Rückkehr nach Ber­lin dem Sonderberichterstatter des Scherl-Verlages eine Unterredung, über deren Verlaus Dr. Otto Kriegk folgendes berichtet:

Inmitten der Häuser und Gaststätten von Wester- land, die von sorglosen, fröhlichen, ganz der Erholung hingegebenen Menschen erfüllt sind, weilte Eeneralfeld- marschall Hermann Göring vor dem Wiederbeginn har­ter Arbeit in Berlin noch zwei Tage in dem kleinen Haus von Wenningstedt, in dem Frau Göring, wie alle Jahre, auch dieses Mal vier Wochen zur Erholung weilt.

Auf der Düne, hoch über dem mit Fahnen und Sand- burgen besetzten Strand sprach in einer letzten Stunde des Ausruhens der verantwortliche Leiter des Vier­jahresplanes, der gleichzeitig die oberste Verantwortung für die deutsche Luftwaffe trägt, über die Eindrücke seiner Reise. Mehr als 18 Tage war Eeneralfeldmar- schall Göring an Bord seiner Jacht. Die Reise ging über die Elbe, Weser, den Rhein und die Verbindungs­

kanäle, weites über den Mittellandskanal, den Dort- mund-Ems-Kanal, sowie den Küstenkanal und erstreckte sich auf eine Entfernung von mehr als 4600 Kilometer. So wurde diese Reise zu einer Eeneralinspektion der Menschen, der Maschinen, der Rohstoffe aller Versuche und Planungen im Vierjahresplan, aller Probleme po­litischer, wirtschaftlicher und seelischer Art.

Generalfeldmarschall Göring suchte Antwort aus die Frage, wie weit Deutschlands unermüdliche Arbeit vor­wärtsgekommen ist, wie weit wir aber gleichzeitig die totale Verteidigung des nationalsozialistischen Deutsch­lands gesichert haben, wenn die Einkreisungspolitiker es bis zum Aeußersten treiben.

Eeneralseldmarschall Göring empfing an Bord seiner JachtKarin II", die ihm die Automobilindustrie zu seiner Hochzeit zum Geschenk für Tage der Erholung ge­macht hat und die er jetzt für seine wichtige Inspektion der Leistungen im Vierjahresplan benutzte, viele Mit­arbeiter aus allen Ressorts seines weiten Arbeitsge­bietes. Er besprach dort mit den Staatssekretären, mit leitenden Männern der Partei, des Staates und mit verantwortlichen Männern der Luftwaffe Probleme, die sich am grünen Tisch nicht regeln lassen. Er konnte in vielfachen Plänen und Ratschlägen zur Vollendung des gewaltigen Werkes des deutschen Aufbaues beitragen und damit jene Kraft des deutschen Volkes stärken, die dem Frieden dient.

Davon sprach Generalfeldmarschall Göring im Lause unserer Unterhaltung mit besonders ernsten Worten: Ich habe auf dieser Reise den deutschen Menschen

wirklich am Werk gesehen, so wie ihn auch der beste Ueberblick über alle Aufgaben und Leistungen des Vierjahresplanes am grünen Tisch nicht zu erfassen vermag. Ich habe bestätigt gefunden, dah das Be­kenntnis des deutschen Menschen zur Führung unendlich stark ist und dah das Vertrauen der deutschen Menschen zu Adolf Hitler über alles geht.

siistrung und Volk sind ruhig

Während der Fahrt über die Wasserstraßen habe ich die deutschen Bauern bei der Ernte, die Arbeiter beim Bau von Brücken und Straßen gesehen, ich habe die Grubenarbeiter in den Schächten, die Arbeiter an den Hochöfen, in den Stahlwerken erlebt.

lleberall habe ich festgestellt, daß ein voller Einklang zwischen der Ruhe des deutschen Volkes und der Ruhe besteht, mit der Adolf Hitler Deutschlands Politik in dieser Zeit der Krisen führt, für die nicht wir. sondern die Einkreiiungspolitiker die Verantwortung tragen. Ueberall habe ich den vollen Einklang in der Ziel­setzung zwischen Führung und Volk erlebt.

Die deutschen Arbeiter schaffen nicht nur, um Lohn zu erhalten. Ihnen ist eine Zielsetzung der Gemeinschaft zur Selbstverständlichkeit geworden. Das ganze Volk ist mit der durch den Vierjahresplan gestellten Aufgabe erfüllt, alle seelischen und materiellen Kräfte, die ihm zur Verfügung stehen, zur höchsten Leistung auszunutzen und damit so viel Sicherheit, Ordnung und Wohlfahrt zu schaffen, daß allein durch die Kraft des Volkes der Friede gesichert ist. (Fortsetzung auf Seite 2)

Slanzvotter fluftakl zur Biennale

Sroßer Erfolg der Uraufführung des deutschen silmsNobert koch" In Venedig

Venedig, 10. August.

Die 7. Internationale Filmkunstschau auf dem Lido nahm, wie der Berichterstatter der DKK. mel­det, mit der Uraufführung des deutschen Tobis- FilmsRobert Koch, der Bekämpfer des Todes", einen glanzvollen Anfang.

An der Spitze der Gäste bemerkte man Reichsminister Dr. Goebbels, Reichspressechef Dr. Dietrich und den italienischen Minister für Volkskultur. Alsieri, Gras Volpi, den Präsidenten der Internationalen Filmkunstschau. die Spitzen der italienischen Behörden, des Militärs und des kulturellen Lebens. Persönlich­keiten aus der Filmwelt. dem Theater, aus Kunst und Wissenschaft.

' Vor Beginn der Filmvorführung ergriff Graf Volpi die Misurata das Wort zu einer kurzen Ansprache, in der er betonte. daß diese sich nun zum 7. Male wieder­holende internationale Veranstaltung ausschließlich der Kunst dienen wolle. Sieben Jahre der Erfahrung hätten die große Entwicklung erwiesen, die der Film erfahren habe. Man erlebte den Triumph des Tonfilms und werde auch den Triumph des Farbenfilmes erleben. Technik und Kunst ieien vereint, um vollendete Werke des Filmes zu schaffen. Wie im vergangenen Jahre seien auch diesmal 18 Nationen bei der Filmkunstschau vertreten, sämtliche Nationen Europas. Ostasiens. Italiens Freund Japan, ferner Indien. Südafrika. Äeaypten, Argentinien. Uruguay und zum ersten Mal auch Rumänien. Gras Volpi sprach unter stürmischem Beifall der Besucher seinen besonderen Dank Reichs­minister Dr. Goebbels für seine Anwesenheit bei der Filmschau aus.

In seiner Eröffnungsansprache überbrachte Minister Alsieri die Grüße der faschistischen Regierung an die anwesenden Nationen sowie an alle, die ihren Beitrag zur Entwicklung der Filmkunst liefern. Dem Erfolg der gemeinsamen Bemühungen der internationalen Pro­duktion sei eine ständige Entwicklung der Filmkunst zu danken. Nicht nur hinsichtlich der künstlerischen, sondern auch der technischen Seite werde der Film eine immer größere Vollendung erfahren. Leben und Gedanken, Praxis und Erfahrung gehörten zu den großen Werten der Filmkunst, die der höheren geistigen Erziehung aller Völker diene. Daß das Filmschaffen sich gesund weiter entwickle, sei der Wunsch des Ministers, mit dem er die 7. Internationale Filmkunstschau für eröffnet erkläre.

Sodann begann die mit Spannung erwartete Auf­führung des deutschen FilmesRobert Koch, der Be­kämpfer des Todes", eine Darstellung des Lebens­kampfes des großen deutschen Forschers Unter der Spielleitung von Hans Steinhofs hat die deutsche Film­kunst damit ein Werk geichaffen. Las in der Großartig­keit seiner Anlage, in der hervorragenden Besetzung seiner Rollen und vor allem auch in der geistigen Hal­tung seiner Handlung ohne Uebertreibung als eines der vollendetsten Meisterwerke angesehen werden kann, die aui dem Gebiet des Filmes je geschaffen worden sind. Mit dramatischer Wucht roUen die Geschehnisse aus dem Leben Robert Kochs aus der Leinwand ab. die das Lebenswerk des großen deutschen Forschers, sein uner­müdliches und restloses Streben im Dienste der Wissen­schaft widerspiegeln: Emil Iannings hat mit der Dar­stellung der Hauptrolle eine Leistung vollbracht, die sich würdig in die Reihe seiner großen Rollen einfügt. Wie er das Menschlich-Tragische und das Kämpserisch-

Vorwärtsstrebende des Forschergeistes Robert Kochs, der der Welt eine der großen Erkenntnisse der Heilkunde geschenkt hat, zum Ausdruck bringt, gehört zu den her­vorragendsten Gestaltungen der Schauspielkunst, die man je im Film bewundern konnte.

Daneben gibt Werner Krautz als Virchow eine in ihrer Eigenart ebenso unübertreffliche Charakterisierung des Lebens eines Gelehrten und universal gebildeten Mannes, das nicht weniger groß in der Geschichte der Medizin eine zu der Persönlichkeit Robert Kochs gerade­zu konträre Linie eingeschlagen hatte. Zugleich mit der Darstellung des großen Arztes Virchow gibt Krauß ein lebenswahres Bild von den Auffassungen einer Epoche, in der das rein menschliche Fühlen ' unter erstarrten Fomen wie mit eisernen Klatnmern gefesselt blei­ben mußte. Die Szenen aus der Gründerzeit Deutsch­lands sprechen eine eindringliche und unmißverständliche Sprache.

Die Regiekunst Steinhoffs steigert die inneren Gegen­sätze zwischen den beiden großen Männern Koch und Virchow mit unglaublicher Eindringlichkeit zu Szenen von gewaltiger Größe. In dem hartem Ringen zwischen Virchow, der in der damaligen Zeit als ein unfehlbarer Papst der ganzen medizinischen Wissenschaft angesehen wurde, und Robert Koch. liegt die eigentliche Dramatik der Handlung, die in der Schlußszene, in welcher Vir­chow dem von Erfolg gekrönten Forscher Robert Koch anerkennend stillschweinend seine Hand reicht, ihren er­greifenden Höbepunkt findet Auch die übrigen Rollen, die u. a. mit Viktoria von Ballasko, Raimund Cchelcher und Hildegard Erethe besetzt waren, zeigten eine in jeder Hinsicht ausgefeilte sorgfältig durchgearbeitete Prägung. (Liehe auch Seite 2)

Wir sind wieder einmal bei unseren italienischen Freunden. Alte Bekannte von vielen Ereignissen haben in der in ihrer Schönheit und Anlage so einzigartigen Lagunenstadt den deutschen Gästen einen wunderbaren Empfang bereitet. Sie umgeben diese Tage des Be­suches Dr. Goebbels und Dr. Dietrichs mit jener Atmosphäre der Herzlichkeit, /die aus einem nun schon viele Jahre dauernden gemeinsamen politischen Schick- alswege emporgewachsen ist.

Längst ist die Zeit vorüber, in der deutsche Reisen nach Italien und italienische Fahrten ins Reich der politischen Annäherung, dem gegenseitigen ideellen Verständnis oder der Anknüpfung persönlicher Bekannt­schaft zu dienen hatten. Politisch sind wir seit langem ein unüberwindlicher Block geworden, der Eleichklang der Ideen hat in einer zerrütteten Welt eine Gemein­schaft stolzen Selbstbewußtseins zweier großer Nationen geschaffen, und der Freundschaftsbund Adolf Hitler Benito Mussolini ist das Vorbild herzlicher Beziehun­gen zwischen der Führerschaft des Faschismus und der des Nationalsozialismus geworden. Große Ereignisse, schicksalsschwere Stunden im Leben beider Völker haben die Unzertrennlichkeit der Achse besiegelt und die Welt gelehrt, daß die beiden gewaltigen Faktoren des faschi­stischen Imperiums und des Großdeutschen Reiches in eder politischen Rechnung gemeinsam eingesetzt werden müssen. Aus dem Zusammenwirken zweier großer Nationen ist ein neuer, in der Geschichte der Völker bisher unbekannter weltpolitischer Faktor geschaffen worden.

Zu den Erfahrungen unserer Zeit gehört die Erkennt­nis von der Einheit der Welt der Politik und der Welt des Geistes. Die Mobilmachung des Geistes der deutsHen und der italienischen Nation steht am Anfang der neuen Geschichte dieser beiden wiedererstandenen Völker.

Und ebenso hat die Achse BerlinRom ihre geschicht­liche Weihe dadurch erhalten, daß nach dem offiziellen Vorgänge der politischen Abrede Adolf Hitler und Mussolini entschlossen waren, dies durch den gewaltigen Bau einer einzigartigen geistigen Brücke zwischen Deutschland und Italien zu bekräftigen.

Dieses Werk ist heute vollendet, und der Venediger Gedankenaustausch bedarf keiner Erörterung grund­sätzlicher Fragen mehr: er bewegt sich in der Sphäre praktischer Probleme und bemüht sich um die Aus­schöpfung der großartigen Möglichkeiten, die sich sowohl aus den mehr tagespolitischen Gebieten der Presse, wie auch in den mehr kulturpolitischen Ressorts von Funk, Theater und Film ergeben.

Der Vorgang an sich ist nicht neu: viele andere frucht­bare und ergebnisreiche ähnliche Fühlungnahmen haben vordem stattgefunden. Eine besondere Unterstreichung verdient hier die von der italienischen und deutschen Presse im Dienste der Achse von der ersten Stunde ihres Bestehens an geleistete Mitwirkung. Die Tatsache, daß die deutschen und italienischen Journalisten bei den ersten waren, als es galt, die Völker zueinanderzu- führen, hat reiche Früchte getragen. Wir erinnern uns daran, daß schon in den ersten Monaten der großen politischen Verbindung im Jahre 1936 Dr. Dietrich mit einer Gruppe nationalsozialistischer Jour­nalisten den großen Reigen der deutsch-italienischen Freundschaftsbesuche der damaligen Zeit einleitete und daß seit diesem ersten Zusammentreffen deutscher und italienischer Journalisten eine neue, nunmehr bereits viele Jahre dauernde Atmosphäre herzlichster Ueber­einstimmung und vielfacher verständnisvoller gegen­seitiger Unterstützung in der gerechten Forderung der beiden Nationen herrscht. Es kann erwartet werden, daß in Venedig dieses gemeinsame Zusammenwirken noch festere Formen annimmt und sicherlich auch Beschlüsse

Unser Issesrvisgsl

(Unsers bsutigo ^.usgobs nmksllt 14 Leiten)

87 Gefolgschaftsmitglieder der Bremer Bauverwal­tung erhielten das Treudienst-Ehrenzeichen.

Die BetriebssportgemeinschaftWeserslug" baute sich einen Fußballplatz.

In der Richtung des deutschen Außenhandels sind im zweiten Vierteljahr Verschiebungen eingetreten.

Polens Größenwahn wird immer toller.

Der Neuaufbau Spaniens durch den Caudillo Franco geht Hand in Hand mit der Stärkung des Einflusses des Staatschefs.

Die großen italienischen Po-Manöver übertrafen jede Erwartung.

Bei den englischen Luftmanöoern wurden die Ber- teidigungsketten durchbrochen.

Reichsminister Dr. Goebbels und Alsieri sprachen in Venedig.

Eeneralseldmarschall Göring äußert sich über die ge­waltigen Eindrücke seiner 2Stägigen Fahrt durch Deutschland.