Ausgabe 
(7.8.1939) Nr. 215
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Er scheint 7m alwSKentllch

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parteiamtliche Tageszeitung

Ms Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien kjansestadt Bremen

M

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatk des Beichsstattkalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 215/9. Mrgang

Montag, ?. August 19Z9

Linzelpreis 15 Npf.

im Mtelmeer

Italiens ilocherr

Jede feindliche slottenkonzentration wird verhindert knglands Stützpunkte leicht zu isolieren

» (Von unserem Vertreter lnkom)

rck. R 0 M , 7. August.

In Anbetracht der britischen und französischen Flottenmanöver überprüfen die faschistischen Blätter die Stärke und die Aktionsmöglichkeiten der italienischen Flotte und Luftwaffe im Mittelmeer. Das Türmer Blatt „Italiano" schreibt in diesem Zusam­menhang, datz mit der Eroberung von AbessiNien und der Besetzung Albaniens Italien der wirkliche Herrscher in der Adria, im Ionischen Meer und im Tyrrhenischen Meer sei.

Auch wenn Korsika eine Bedrohung der Flanke Ita­liens darstelle, so sei seine Bedeutung durch Sardinien neutralisiert. Das östliche Mittelmeer stehe unter eng­lischem Einfluß wegen seiner Stützpunkte in Palästina und Aegypten. Im westlichen Mittelmeer könne Spa­nien die Wege zwischen Frankreich und seinen nord- afrikanischen Kolonien unterbrechen. Durch die Stütz­punkte, von Sizilien, Sardinien, Libyen und Pantel- Icria, die die strategische Stellung Maltas neutrali­sieren und Tunis unter ständiger Aufsicht halten, wird das Zentral-Mittclmeer ganz von Italien beherrscht. Das sei die strategische Lage. Wenn man aber mit der italienischen Flotte die Durchschlagskraft der ita­lienischen Luftwaffe verbinde, verändere sich die Si­tuation im Mittelmeer sehr zum Nachteil der Demo­kratien. Die italienischen Bomber könnten im Durch­schnitt 2000 Kilometer fliegen mit einer kriegsmäßigen Last von 20 Doppelzentner, das bedeute also, daß die Lustgeschwader, wenn sie in Piemont starten, alle Städte Frankreichs erreichen und angreifen können. Von der libyschen Küste und den ägäischen Inseln aus lügen alle Städte Syriens, Palästinas, Aegyptens und der Türkei in Reichweite, und schließlich könnten die Bomber von Sizilien aus eine genaue Kontrolle über die französi­schen Kolonien in Nordafrika und über Gibraltar aus­üben. Durch diese Möglichkeiten laßt Italien dem Gegner nur zwei Taktiken: Entweder dauernd anzu­greifen oder sich zurückzuziehen. Ein besonders schwieri­ger Punkt sei die Erhaltung der britischen Stützpunkte. Die französischen Basen in Nordafrika behalten ihren Wert nur, solange die Verbindung mit Frankreich ge­sichert sei. Wenn also die Verbindung mit Malta, Zypern, Pcrim, Oran, Algier, Bizerta und Tunis unter­brochen werde, seien diese Stützpunkte zur Kapitulation gezwungen.

„Italiano" schließt mit den Worten: „Die unbe-

(vrabtbsricbt unseres Darissr Vertreters)

j. b. Paris, 7. August.

Die Protestbewegung gegen das französische Diktatur­regime wird mit großem Eifer von sämtlichen Links- organisationcn wcrtcrgetricben, ohne daß die Regie­rung sich schon über die Mittel schlüssig werden konnte, wie dem Treiben Einhalt zu gebieten sei.

In den Betrieben wird von den marxistischen und kommunistischen Funktionären ständig die Parole aus- egebcn, Ende September werde eine mächtige Streik- ewcgung und die Besetzung der Betriebe 'organisiert werden.

Diese Wiederholung des Juni 1936 werde mit äußer­ster Disziplin durchgeführt werden. Die Hinausschiebung der Aktion bis zum Ende des kommenden Monats wird damit begründet, daß zurzeit viele Arbeiter in Urlaub seien, und daß zur Vorbereitung entsprechend Zeit er­forderlich fei, damit die Aktion erfolgreich werde.

In einigen Rüstungsbetrieben, so vor allem in den Werften, wurden die Arbeiter aufgefordert, weniger zu arbeiten, also die Arbeit zu strecken, sonst würden sie im Winter arbeitslos werden.

Diese Bewegung löst in Regierungskreisen nicht nur peinliche Gefühle aus, sondern man sieht darin auch eine direkte Gefahr entstehen: der „Temps" gibt am Sonntag in seinem Leitartikel zu, daß es sich um ein ernstes Manöver handele, weil Massenstreiks und die Besetzung der industriellen Unternehmungen wie 1936 vorbereitet würden; dies sei nicht nur gefährlich für Frankreich, sondern auch für die Arbeiter selbst, die in ein Abenteuer gestürzt würden. Das offiziöse Blatt zitiert den ^atz des Gewerkschaftsführers Frachon: „Ruhig und entschlossen organisieren wir die Verteidi­gung des Arbeiters gegen die Dekretgesetze und erstreben ihre Beseitigung." Dieser Kampf, so stellt der „Temps" fest, gefährde die finanzielle und wirtschaftliche Wieder- ausrichtung Frankreichs. Das Bedenkliche sei, daß von kommunistischer Seite versucht wird, die allgemeine Ar­beiterkonföderation und die Gewerkschaften in eine ge­walttätige politische Opposition hineinzuziehen. Der „Temps", der zugleich die Interessen der Schwerindu­strie vertritt, fordert die Regierung zu energischen Schritten auf, damit das Land nicht in jenes Chaos gestürzt werde, welches der Kommunismus schaffen wolle.

kngland erwartet franrösischen Flottenchef

Schlachtschiff „Warspite" verließ Istanbul

1, m- London, 7. August.

Der französische General Huntzingcr hatte in den letzten Tagen umfangreiche Besprechungen mit Lord Gort und Kriegsminister Ho r« - Ve l i s h a. Der französische Flottenchef Darlan wird am Dienstag

grenzten Möglichkeiten im Mittelmeer erlauben uns, jede Konzentration feindlicher Streitkräfte im Mittel­meer zu verhindern, die direkte Verbindung zwischen dem westlichen und östlichen Mittelmeer zu sperren und uns selbst durch den Kanal von Sizilien die absolute Vor­herrschaft im Mittelmeer zu sichern."

Blitzschnelle Manöver in Vberilalien

Hauptentscheidung heute vormittag

Turin, 7. August.

Die ursprünglich bis heute früh angesagte Manöver- pause ist nur von kurzer Dauer gewesen. Sämtliche Fronten sind am Sonntag wieder in Bewegung, und zwar infolge eines großen taktischen Erfolges, den die im Dara-Tal südlich von der motorisierten Division Triests und die mit ihr zusammen operierende schnelle Division Pavia und der rechten Flanke der roten Ab­teilungen. die beim Engpaß am Ambrogia stehen, er­zielen konnte.

Auch an der alten Grenze hat sich das Bild wesentlich verschoben. Die autotransportable Division Pasubio ist das Chi?one-Tal aufwärts gezogen und hat die stra­tegisch wichtige Stellung von Sestriere besetzt und hält die östlich von dem nahe der Grenze gelegenen Cesana vordringenden roten Truppen in Schach/während die am Sonntag neueingesetzte alte Division Jrpinia von dem in der nördlichen Ausbuchtung des Chisone-Tals liegrnden Fenestrelli aus nordwärts vorgestoßen ist und

in Portsmouth erwartet, um als Gast der englischen Admiralität der Inspektion der Reserveftotte durch den König beizuwohnen. -

Admiral Sir Andrew Cunningham. der Oberbefehls­haber der Mittelmeerflott«, hat' am Sonntag Istanbul verlassen, um mit seinem Schlachtschiff „Warspite" und den vier Zerstörern die Flottcnbasis in Malta aufzu­suchen.

Innerhalb des englischen Empires gehen umfang­reiche und bezeichnende Krä-fteverschiebungen vor sich. Indische Truppen sind, wie verlautet, nicht nur nach Aegypten, sondern auch nach Hongkong und anderen Plätzen des Empires im Fernen Osten unterwegs. Am Sonntag ist eine Truppenbewegung zur Verstärkung des Tanganjika-Gebietes angeordnet worden, und zwar durch Einheiten der Südbrigade der afrikanischen Schützen.

Scotland stacd /uchk irischen Vekeimsender

Schwarzsender der 2ra in ganz England hörbar London, 7. August.

In ganz England wurde während des Wochenendes ein starker Geheimsender gehört, der für die Sache der Iren Propaganda machte. Die geheimnisvolle Stimme aus dem Aether teilte den Hörern mit, daß der Kamps der Jra in England weitergehen werde, bis Irland frei sei.

^Scotland Pard hat iofort eine Suchaktion nach dem Schwappender «ingeleiret, die aber dadurch sehr er­schwert wird, daß man nicht einmal weiß, ob der Sen­der von England oder von Irland aus arbeitet.

VirdpolenmMoskauiimzugezogen?

„Auch Rumäniens Mitarbeit ist nötig"

Ii. w. London, 7. August.

Bei der Ausreise der englischen und französischen Militärmifsionen nach Sowjetrußland, die im Beisein des Sowjetbolschafters Maisky vor sich ging. erregte ein eigenartiger Vorgang Auffehen: einer der Sekre­täre hatte sich den Koffer mit den Geheimdokumenten am Handgelenk anichirren lassen, w daß er offenbar in Moskau auch mit ihm 'chlafen zu gehen gedenkt, — eine recht bemerkenswerte Demonstration des Miß­trauens!

-i-

Der „Obferver" erklärt, die Wahl eines Admirals zum Leiter der englischen Delegation .zeige Englands > Absicht, zu gemeinsamen Vertei-digungsmahnahmen maß­

bereits mit den von Sufa aus südwärts vorstoßenden roten Abteilungen Fühlung genommen hat.

Die Hauptentscheidung wird der heutige Vormittag bringen. Man rechnet außerdem mit einem Flieger­angriff von Rot aus Turin.

„Vor bolivianische Unabköngigkeitswg"

Botschaft des Staatspräsidenten

La Paz, 7. August

Anläßlich der Wiederkehr des bolivianischen Unab­hängigkeitstages richtete Staatspräsident Busch an das bolivianische Volk eine Botschaft, in der er die bis­herige Regierungsarbeit und die politischen und wirt­schaftlichen Ziele aufzeigte.

Unbeirrt von einer teilweise verlogenen ausländi­schen Agitation gegen den boliviani'chen Staat werde Bolivien seinen eigenen nationalen Weg nehmen, gekennzeichnet durch vollkommene Unabhängig­keit von privaten oder parteiischen Seiten. Auf wirt­schaftlichem Gebiet beanspruchte der Staat das Recht der Fruchtbarmachung des Kapitals für die Nation.

Sowjelmongolen verloren 6 slugzeuge

Moskau, 7. August.

Die sowjetruffische Telegrafen-Ageutur „Taß" berich­tet am Sonntag über die Fortdauer der Kämpfe an der auhenmonHolisch-mandfchuriichen Grenze'.' Nach Mit- steiluug des iowjetrufsisch-mongolischen Armeestabes hät­ten zwischen dem 25. Juli und dem 5. August wiederholt Gefechte stattgefunden, in die auch Artillerie eingriff. Irgendeine Frontänderung hätte sich jedoch nicht er­geben.

Ebenfalls wird wieder eine Reihe von Luftkämpfen gemeldet. Diese scheinen aber nicht das Ausmaß der vorangegangenen erreicht zu haben. Von beiden Seiten wurden Bombenangriffe auf die gegnerischen Flugplätze unternommen, so daß Flakartillerie in Tätigkeit treten mußte. Von sowjetrussischer Seite wird der Verlust von sechs Flugzeugen zugegeben.

gebend beizutragen. Britische lluterseeboote könnten mit der russischen Flotte in der Ostsee zusammen operieren (?) und britische Flugzeuge feien eine wertvolle Hilfe für Polen. Daß auch auf Polen und Rumänien eingewirkt werden soll, damit diese den Widerstand gegen enges militärisches Zusammenwirken mit den Sowjets auf­geben, wird durch die „Sunday Times" bestätigt. Sie sagt: „Ohne Polens freundschaftliche Zusammenarbeit wäre ein britisch-französisch-ruffischer Militärplan stark entwertet. Auch Rumäniens Mitarbeit ist notwendig." Der kriegerische Warschauer Korrespondent dieses Blat­tes sieht bereits im Geiste Sowjetflugzeuge das pol­nische Gebiet überqueren und sich neu mit Brennstoff und Bomben versorgen. Daher fei eine Einladung an Polen zur Teilnahme an den Schlußphasen der englisch- französisch-russischen Abmachungen wahrscheinlich.

kin Versuchsballon

jd. Paris, 7. August

Zu den Moskauer Verhandlungen der Militgrmissio- uen will auch „Excelsior" erfahren haben, daß auch eine polnische und eine rumänische Mission eingeladen wer­den sollen, sobald die Verhandlungen eine gewisse Grundlage geschaffen hätten. Man habe in Paris den Eindruck, daß Polen und Rumänien jetzt geneigt feien, die Ueberfliegung ihrer Gebiete durch Sowjetrußland zu gestatten. Es scheint sich hier um einen Versuchsballon zu handeln, denn gleichzeitig liegen aus Bukarest und Warschau gegenteilige Informationen vor. Auch die von Moskau gewünschte und von Paris propagierte Anlage iowjetrufsischer Flugbasen in Polen scheint noch immer auf schwerwiegende Bedenken Polens zu stoßen.

warum verschwieg tkamberlain Strangs Abberufung?

Pariser Sorgen — Amtliche Begründung nicht zufriedenstellend

j. b. Paris, 7. August.

Die Abberufung William Strangs aus Moskau hat in Paris Erstaunen und teilweise sogar Bedenken aus­gelöst: vor allem wegen ihrer Umstände: man wun­dert sich in Paris besonders, daß Ehamberlain in der Schlußsitzung des Unterhauses diese bedeutungsvolle Ab­berufung verschwiegen habe, obwohl die Weisung da­zu schon 24 Stunden vorher an Strang abgegangen sei. Die amtliche Version Londons, Strang werde in Mos­kau nicht mehr benötigt, weil die Borverhandlungen entsprechend weit vorgeschritten seien, könne auch nicht als zufriedenstellend erachtet werden, weil die Defi­nition des „indirekten Angriffs" immer noch die glei­chen Schwierigkeiten verursache.

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Ritter von Epp betont erneut Deutschlands Kolonialsorderungen

Dresden, 7. August.

Mit einer aus Anlaß des Besuches des Schirmherrn der deutschen Kolonialausstellung Dresden 1939 und Bundesführers des Reichskolonialbundes, Reichsleiter Reichsstatthalter Generals Ritter von Epp, am Conntagvormittag im städtischen Ausstellungspalast ver­anstalteten kolonialen Morgenfeier fanden die Veran­staltungen der Ausstellung ihren Höhepunkt. An der Feierstunde, die zu einer machtvollen Kundgebung für die deutsche Kolonialforderung wurde, nahmen führende Männer der Partei, des Staates, der Wehrmacht und des Reichskolonialbundes teil. Auch sah man Kötonial- staatssekretär a. D. v. Lindequist.

Nach einer musikalischen Einleitung begrüßte Gau­leiter Mutfchmann Ritter v. Epp mit herzlichen Worten. Dann nahm Ritter v. Epp, stürmisch begrüßt, das Wort.

Er gab zunächst feiner Freude darüber Ausdruck, wie das Verständnis für die koloniale Bewegung überall Boden gefaßt habe. Die Dresdener Kolonialausstellung trage dazu bei, neue Kämpfer für die koloniale Idee heranzubilden. Das Verständnis für die Notwendigkeit von kolonialem Besitz fei in Sachsen, der „Werkstatt Deutschlands", besonders lebendig, denn die Bevölke­rung spüre hier den Verlust der Kolonien im besonde­ren Maße, da die sächsische Veredelungsindustrie zu einem großen Teil auf Ein- u«id Ausfuhr angewiesen sei. Die Ausstellung sei «ine Demonstration der deut­schen Forderung nach „kolonialen Lebensraum/ des deutschen Lebenswillens und der deutschen Lebenskraft", sie wolle nicht Käufer, sondern politische Kämpfer wer­den. Jede der Mächte, die heute unsere Kolonien in Händen hielten, wolle ihre einseitige Herrichafts- aniprllche aufrechterhalten und unserem doppelt so gro­ßen Volk den Lebensraum bis zur Unerträglichkeit ver­sperren, obwohl er nach geschriebenem und ungeschriebe­nem Recht unser Eigentum sei. Es wäre eine Verken- nung unserer Aufgaben, wenn wir uns in der Kolo­nialfrage nicht rühren wollten, bis die anderen Fragen gelöst seien.

Die politischen Gegner müßten überzeugt sein, daß es mit der deutschen Forderung nach Kolonien ernst fei, und daß sie es mit einer nachhaltigen und nicht mehr abzulehnenden Volksforderung zu tun hätten. Auch in dieser Frage vermöge das Ausland keinen Keil zwischen die Führung und die Volksgemeinschaft zu treiben. Die Dresdener Ausstellung demonstriere wie alle anderen kolonialen Kundgebungen unseren Willen, die noch offenen Fragen zu regeln, unter denen an hervorragen­der Stelle die Rückgewinnung unserer Kolonien stehe. „Wir vertrauen felsenfest darauf," rief von Epp zum Schluß aus, „daß der Führer dieses Ziel erreichen wird. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, auf diesem Gebiet dem Führer eine besondere Stoßkraft durch eine starke Kampftruppe zu schenken."

;ro ooo auf der Nundfunkausstellung

Berlin, 7. August.

Die 16. große deutsche Rundfunk- und Fcrnschaus- stcllung schloß am Sonntag ihr« Pforten, nachdem wäh­rend der zehntägigen Dauer 320 000 Besucher die Aus­stellung passiert hatten. Die 17 Tage dauernde vorjäh­rige Ausstellung hatte rund 360 060 Besucher, Dem groß­artigen Beiuch entsprechend waren die Abschlüsse der Aussteller, deren Produktion auf lange Zeit ausver­kauft ist.

Die 16. große deutsch« Rundfunk- und Fernichaus- stellung Berlin 1939 kann also als verheißungsvoller Auftakt für das neue Rundfunkjahr angesprochen werden.

Unser Issssspisgsl

Die IieutiZe Ausgabe umkallt 6 Zeiten

Für Ende September find in Frankreich von den Gewerkschaften Massenstreiks angekündigt.

Zu dem Rätselraten in Moskau wollen die Ein­kreiser auch Polen und Rumänien bemühen. Unkontrollierbare Gerüchte um Danzig mißbrauchte Polen zu einer diplomatischen Drohung an die Danziger Regierung.

Reichsleiter Ritter von Epp sprach zur Dresdener Kolonialausstellung über Deutschlands Recht aus Kolonien.

Die Berliner Nundfunkausstellung hatte eine Ge- famtbefucherzahl von 320 860 zu verzeichnen.

Die Pimpfe des Sommerlagers Dötlingen empfin­gen gestern Elternbesuch.

Hermann Lang wurde deutscher Bergmeister.

Bei den Bremer Radrennen gewannen Viehmcier/ Postler punktgleich mit Gaqk/Fchrckc die ISO Runden.

Auf dem Tag der deutfchen Schwerathletik wurden die deutschen Meister im Gewichtheben, Ringen und Judo ermittelt.

Die nunmehr abgeschlossene 20. Rhön konnte mit hervorragenden Leistungen aufwarten.

Großartige Erfolge wies das Japaner-Sportfest in Hannover aus.

Arbergen schlug im Kampf um die Schlagball-Ea«» meisterschast einmal mehr den Tv. Mahndors.

Sewerkschaftsparole: Langsamer arbeiten!

Vor Massenstreiks in Frankreich / Als Segenschlag gegen die Valadier-Vekrete