Ausgabe 
(6.8.1939) Nr. 214
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Erscheint 7mal tv Scheut! ich

Monatsbezug E 2,30 einsch. Zu­stellgebühr? Postbezugspreis monatl. 2,30 (einschl. 46,76 Post- zeitungsgcbühr) zuzügl. 42 Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Wescr- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: Z4121, Nachtr. u.Sonntg. 511 15. S p r e ch z.: Verlag: werktl. 1213 Uhr? Schriftleitung Diens­tag und Freitag 12V-13V- Uhr.

Meiner Mimo

parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreren Hansestadt vremen

Anzeigen - Grundpreise:

Die 1 iruri hohe und 22 mrn breite Zeile im Anzeigenteil. 13 Die 78 mm breite und 1 mm Hohe Zeile im Tertteil 75 3^/. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familielr- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 7 Nachlaß- staffel <2. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: InBremen: Am Geeren Nr. 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115? Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Shke, Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Lremen

Nr. 214/9. Zastrgany

Sonntag, 6. flugust 19Z9

Einzelpreis 15 Npf.

Proteststurm gegen valodiers Mtcitur

Vor einer neuen vesetzung -er Vetriebel

Offene Vrostungen der marxistischen Oewerkschaften / Me Neaktion aus die französische Vekretpolitik

(Drsktbertobt unseres ksriser Vertreters)

j. b. P a r i s, 6. August.

Die Protestbewegung gegen das Diktaturregime Daladiers, die durch das Dekret zur Unterdrückung der Neuwahlen wirkungsvollen Zündstoff erhalten hat, wächst sicht­bar an. Tagtäglich finden Versammlungen von Organisationen, Gruppen und Verbän­den statt, die regierungsfeindliche Beschlüsse fassen und zum gemeinsamenKamps zur Rettung der republikanischen Freiheit und der demokratischen Rechte" aufrufen.

Am Freitag, war die bemerkenswerteste Kundgebung dieser Art eine Versammlung in der Pariser Arbeits­börse, wo 2800 Delegierte 125 000 städtische Arbditer vertraten. Franchon, der Präsident der syndikalisti­schen Organisation, gab den Ton an ourch die Feststel­lung, die gewerkschaftliche Bewegung befinde sich am Vorabend der Wiederholung des Juni 1936 (Besetzung der Betriebe). Die Regierung wolle'durch ihre anti­soziale Gesetzgebung die Gewerkschaften zerschlagen. Ge­meinsam mit dem Allgemeinen Gewerkschaftsbund werde der Kampf wie im Juni 1936 gegen die Regierung er­öffnet werden. Die heute errungene gewerkschaftliche Einigung mache den Sieg leichter als 1936. In der ge­faßten Entschließung heißt es, daß die städtischen Arbei­ter den Kampf gegen die Dekretemit äußerster Ener­gie" durchführen wollen.

Das Komitee republikanischer Arbeiter fordert seine Mitglieder auf, den Kampf zu unterstütze,r. Die gewerk­schaftliche ZeitungSyndicats" teilt mit, daß in allen Betrieben Frankreichs die Losung gegeben werde, Ende September werde eineunwiderstehliche Bewegung" los­breche». Die Arbeiter werden ausgerufen:Bereitet euch vor für einen neuen Juni 1938, der kein Dünnbier fein wird!"

Humanits" undPopulaire" veröffentlichen eine Anzahl von Solidaritätserklärungen bekannter Politi­ker, Funktionäre und Parlamentarier, unter denen sich auch Vertreter der radikalen Partei Daladiers be­finden. Das kommunistische Organ hat dieVolksbe­wegung" bereitsFrieden. und Freiheit" getauft, L'Oeuvre" meint, es handle sich um «ine Aktion, um den Russenpakt von der französischen und englischen

Regierung zu erpressen, weil die Schwierigkeiten der Moskauer Verhandlungen dem Verhalten Ehamber- lains und Daladiers zugeschrieben würden. Diese Ver­urteilung dürste jedoch ein Ablenkungsmanöver sein. Denn in der Anzahl der vorliegenden Proteste dreht es sich einzig um die von der Regierung im Inneren ausgeübte Diktatur.

Von Regierungsseite ist bis je'tzt noch keine Reaktion auf die Protestbewegung zu bemerken. Auch die Zensur beschränkt die Berichte in den Blättern in keiner

Weise. Jedoch deuten einige offenbar inspirierte Artikel an, daß die Regierung eine Anzahl von Dekreten sofort aufheben würde, wenn dieGefahr von außen" vorüber sei.

Hafenarbeiter streiken in Nouen

jb. Paris, 6. August.

In Nouen ist ein Hafcnarbeiterstreik ausgebrochen, an­geblich, weil eine Weinladung in einem Tankschiff, statt in Fässern, angekommen ist. Den Hafenarbeitern erwächst dadurch ein großer Verlust, weil der Wein aus den Tanks durch automatische Pumpen entleert wird. Der Streik, dessen Motiv also unbedeutend zu sein scheint, dürste als Ausdruck der Stimmung angesehen werden, die zur Zeit unter den Hafenarbeitern der französischen Atlantikhäfen herrscht. Auch in anderen Häfen ist die Streikgefahr seit einiger Zeit dauernd groß. So haben die Arbeiter gegen die niedrigen Löhne öder gegen Ueberstunden protestieren wollen.

Lösung des Kolzlenproblems

Paul Waller, Veauflragter für die Leistungssteigerung im Kohlenbergbau

Berlin, 8. August

Ministerpräsident Generalseldmarschall Hermann. Eöring hat als Beauftragter für den Vierjahresplan den Reichsamtsleiter Paul Walter zum Beauftragte» für die Leistungssteigerung im Kohlenbergbau ernannt. Der fortschreitende Ausbau der Vierjahresplan-Pro- duktion, die anhaltende Steigerung der Nüstungsaus- gaben sowie die gewaltige Ausdehnung des Verkehrs, die insbesondere seit dem vergangenen Jahre eingetreten ist, haben den Kohlebedarf derart in die Höhe getrie­ben, daß seine rechtzeitige und volle Befriedigung ohne besondere Maßnahmen nicht mehr sichergestellt werden kann. Das Kohlenproblem ist damit aus dem Rahmen eines reinen Wirtschaftsproblemes herausgetreten und zu einem Kardinalproblem für Staat und Volk ge­worden.

riebungsscbiellen des ScblscbtsckillesOnsisenau" bei Rügen. In ^.nvessnbsit des Orollsdwirols Rsedsr ksvd bei Rügen ein Asbvngssckisllsn des ScblscbtscnikkssOnsissnsn" statt. Unser Bild rsigt eins 10,5-cin- voppelbstteris derOneissnau" väbrsnd des IlsbnngsscüieLsns keim ksnsrn. (Siebs. verlobt im Innern des Blattes.) Rrssss-Hokkinann

Nachdem im Rahmen des Vierjahresplancs die Vor­aussetzungen für den technischen Ausbau des Kohlen­bergbaues bereits geschaffen find, tritt jetzt vor allem die Aufgabe in den Vordergrund, durch Bereitstellung der fehlenden Arbeitskräfte sowie durch besondere Für­sorge für den schwer arbeitenden Bergmann in gemein­samer Arbeit mit den Werkleitungen und Gefolgschaften geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die eine entschei­dende Mehrfördcrung von Kohle gewährleisten, die für die Fortführung der großen nationalen Ausgaben not wendig ist.

Eeneralfeldmarfchall Göring hat dem neuen Veauf tragten gegenüber besonders betont, wie hoch er die Einsatzbereitschaft des Bergmannes und sein Verant­wortungsbewußtsein anerkannt, und darauf hingewiesen, daß eine möglichst weitgehende Ausdehnung des Berg­mann-Wohnungsbaues, die Sicherstellung einer den vom Bergmann geforderten Leistungen entsprechenden Er­nährung und eine besonders nachdrückliche Fürsorge für seinen Gesundheitszustand Gegenstand der Sorge des Beauftragten sein müsse. Der Eeneralfeldmarschall legt besonderen Wert darauf, daß der Beauftragte seine Auf­gabe vom Betriebe aus anfaßt, sich also ständig an Ort und Stelle einen Ueberblick verschafft und so die Grund­lage für seine Vorschläge schafft. Er soll insbesondere auch darauf hinwirken, daß in steigendein Maße leistungsfähige Bergbaumaschinen eingesetzt werden und daß den Gruben genügend Material zür Verfügung gestellt wird. -

Die Errichtung einer neuen Behörde ist mit der Ein­setzung des Beauftragten nicht verbunden, dieser handelt vielmehr persönlich, und zwar in engster Zusammen­arbeit mit dem Reichswirtschaftsministerium und den diesen Nachgeordneten Bergbehörden sowie mit dem Reichsarbeitsministcrium und den Behörden der Reichs­arbeitsverwaltung. Der Beauftragte bedient sich zur Durchführung seines Auftrages der zuständigen Be­hörden und hält engste Fühlung mit der Deutschen Arbeitsfront.

Paul Walter steht im 40. Lebensjahre. Er ist Aus­landsdeutscher und war lange Jahre in einer Großbank tätig. Der NSDAP. gehört Walter seit dem Jahre 1926 an. Seit 1933 gehört er zum engsten Mitarbeiter- stab des Reichsorganisationslciters Dr. Ley, der Pg. Walter mit verschiedenen leitenden Posten in der Reichsorganisationsleitung und in der Deutschen Arbeitsfront betraute: Walter hat sich insbesondere auf dem Gebiete der Leistungssteigerung im Handwerk als Leiter des deutschen Handwerks einen Ruf geschaffen.

Japan auf ernste kntschei-un-en vorbereite»

flagrante Verletzung des Lokioter flbkommens durch England

Tokio, 6. August

Die wiederholten Auslassungen der britischen Regierung, insbesondere die Cham- berlain-Erklärung am Freitag im Unterhaus, daß die britische Fernost-Politik keines­wegs geändert worden sei, noch geändert werde, bezeichnete die gesamte japanische Presse als flagrante Verletzung des Geistes des vor kurzem erst abgeschlossenen Tokioter

Abkommens.

England habe darin versprochen, keinerlei feindselige Handlungen gegen Japan zu unternehmen. Trotzdem seien aber die Haltung Englands in der Tientsinfrage und die entsprechenden Kommentare Chamberlains und Lord Halifax' nichts weniger als eine klare Unter­stützung Tschiangkaischeks bei der Fortführung derjapan- feindlichen Politik. Besonders energisch weisen die Blät­ter die Unterstellung von Halifax zurück, daß Japan für die englandseindlichen Demonstrationen in China ver­antwortlich sei. Die antibritische Bewegung, so unter­streicht die Presse, sei vielmehr ein spontaner Ausbruch des Unwillens der chinesischen Massen über die britische Ausbeutungspolitik, die schon seit Jahrzehnten die chi­nesischen Lebensinteresscn mißachtet habe.

Die Absicht in den Kreisen der japanischen Armee in

Tokjo und in Tjentsin geht. den Zeitungen zufolge da­hin, daß es England augenblicklich nur darum zu tun sei, nach Vorwänden zu'suchen, um die Verhandlungen in Tokio zu verschleppen. Es zeige sich heute ganz klar, daß England versuche, das Tokioter Abkommen zu ver­fälschen und dritte Staaten für die Entwicklung im Fernen Osten zuinteressieren". Japan fürchte sich jedoch nicht vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten, sondern sei entschlossen, sein Ziel zu verfolgen. Falls England wei­terhin die japanischen Mindestforderungen hinsichtlich Tientsin ablehnen sollte, so würde eben die Konferenz von Tokio scheitern. Nach der Meinung der Armee ließen sich die endgültigen Beschlüsse Englands noch nicht klar übersehen, da die gegenwärtige Haltung der britischen Regierung vorwiegend durch die innerpolitische Lage be­

einflußt sei. Die Armee wende sich ferner entschieden gegen alle Versuche Englands, sich durch Vermittlungs­versuche in die Auseinandersetzungen zwischen Tokio und Tschungking einzumischen, da hierdurch die grund­sätzliche Politik Japans gefährdet würde, und zwar 'nicht nur im Fernen Osten, sondern auch in Europa.

Von der Informationsabteilung des Marinemini­steriums hört man zu Chamberlains Unterhausausfüh- rungen zur Frage der Entsendung einer britischen Flotte nach dem Fernen Osten, daß Chamberlain in dieser Hinsicht nichts Neues gesagt habe.l In Japan habe man nach dem Ausbau von Singapore und nach der Singapore-Konferenz ohnehin schon mit einer Ver­stärkung der Flottenbasis Singapore gerechnet und sei daher keineswegs überrascht, noch beunruhigt.

Tokio Asahi Schimbun" schreibt im Zusammen­hang mit dem Stocken der Tokioter Tientsin-Verhand- lungen, daß Japan, falls England zur Wiederaufnahme der Besprechungen nicht bereit sein sollte, auf ernste Entscheidungen vorbereitet sei.Hotschi Schimbun" hält es für möglich, daß Tokio eine direkte Anfrage an Eng­land hinsichtlich der Wiederaufnahme der Verhandlun­gen richten werde.

Lee HaLtiixmf»«!

Von Tschiangkaischeks Man bis Warschaus Zloty

Es kommt doch nicht zur Ruhe mit den Währungen. Die Chinesen haben ihren Man nicht mehr zu halten vermocht, nachdem es den Engländern nicht mehr Spaß machte, sich daran so stark wie bisher zu interessieren. Und neuerdings scheint auch der polnische Zloty nur noch auf schwankenden Füßen zu stechen. Alle Vorboten einer Inflation sind ja in Polen bereits vorhanden. Auch hier scheint das Vertrauen in die englische Hilfe, die sich letztlich als trügerisch erwies, zu wanken und der Devise Warschau den Boden sumpfig zu machen. Wie war es doch übrigens? Ist nicht der Name Englands schon - im Zusammenhang mit anderen schwankenden Währungen genannt worden? Damals in Rotspanien war England in bezug auf die Währung auch nicht ganz unbeteiligt. Die Devise Madrid war gegen Ende des Feldzuges auch bis auf 13 v. H. des früheren Wertes des Pesos abgesackt, d. h. etwa so viel wie jetzt der chinesische Man.

Wenn wir uns überhaupt denWeltvaluta-Jndex" ansehen, der die Wertschwankungen der Währungen von 51 Staaten widerspiegelt, so sehen wir voll Erstaunen, daß seit etwa acht Jahren niemals Ruhe in das Ver­hältnis der Währungen untereinander eingetreten ist. Der Index, der noch 1929 auf 98,8 gelegen hatte, war bis 1933 schon auf 78,9 zurückgegangen, dann bis 1935 auf 6st,7, weiter 1937 auf 62,3, und jetzt um die Mitte des Jahres 1939 auf 55,5. Das will besagen, daß jetzt die Währungen der Länder wenn inan den großen Durchschnitt zieht nahezu die Hälfte ihres früheren Wertes eingebüßt haben.

Im einzelnen ergibt sich dabei folgendes Bild unend­licher Zerrissenheit: Belgien hat auf 72,3 abgewertet, Hollandnur" auf 78,1, des weiteren die Schweiz auf 69,0, die Vereinigten Staaten auf 59,1, England schon auf 56,8 und Schweden auf 53,1. Und weiter abwärts geht es dann: Australien wertete bisher auf 45,3 her­unter ab, Frankreich bis auf 39,9 (!), Brasilien auf 25,5, Meriko auf 23,4, Sowjetrußland sogar bis auf 21,1 und China schließlich bis auf etwa 15. Dazwischen liegen alle anderen größeren und kleineren Staaten in einem wüsten Werte-Durcheinander.

Angefangen hat es eigentlich, als England 1931 zu seiner Pfundabwertung schritt, um sich Vorteile gegen­über. seinen Konkurrenten auf dem Weltmarkt zu ver­schaffen. England ist seinerzeit das erste große Land ge­wesen, das nicht aus Not, sondern mit voller Absicht entwertete, um mit diesemCoup" die Exportindustrien des übrigen Europas in den Schatten zu setzen.

Wir können dieses Durcheinander mit ziemlicher Ge­lassenheit, gleichsam als außenstehende Betrachter, beob­achten. Denn unsere Währung ist unantastbar. Wir wissen, daß bei uns dafür gesorgt wird, daß die Maße , sich nicht verschieben. Daher stehen wir auch ebenso außer­halb, wenn wir von den großen Sorgen anderer Län­der wegen des Kampfes um die Goldbarren der Noten­banken erfahren. Es stimmt schon, daß in den letzten Jahren, besonders aber seit 1938, das Gold aus den Tresoren der demokratischen Staatsbanken nach den Ver­einigten Staaten flieht, daß Milliardenbeträge per Schiff den europäischen Kontinent und insbesondere die englische Insel verlassen haben.

Der Goldbestand der Engländer ist innerhalb Jahres-, frist, wie die Statistik des Völkerbundes ausweist, von 1589 Mill. alten llSA.-Tollar (der Dollar zu RM. 4,20)

IssesspsSgel

(vis bsutigs rVusgabs umlallt 2 4 8siton)

Die marxistischen Gewerkschaften Frankreichs sind gegen die Dekretpolitik Daladiers aufsässig geworden. Der Panamakanal wird ausgebaut. Reichsamtsleiter Paul Walter wurde zum Beauf­tragten für die Leistungssteigerung im Kohlenberg­bau ernannt.

Hermann Eöring sprach vor den Arbeitern der Junkcrs-Werkc in Dessau.

Ein 40-Millionen-Projckt sieht den Ausbau Stolp- mündes als neuen großen Ostseehafen vor.

Der Reichsbauernfiihrer sprach allen im Ernte­einsatz befindlichen Organisationen seinen Dank aus. In den großen Ostseemanövcrn bestand das Schlacht­schiffGneisenau" seine letzte Leistungsprobe.

Das Eauschulungsamt bezog seine neue Arbeits­stätte auf dem Bookholzbcrg.

Die Lungsaschisten werden auf ihrer Deutschland- sahrt voraussichtlich auch Bremen besuchen.

Das Staatsarchiv bringt Bremens wertvollste Staätsurkundxn in Faksimiledruck zuin Erwerb für jedermann heraus.

Der Leiter der Ueberwachungsstclle für Baumwolle in Bremen hält sich in Peru auf.

Die Heringsanlandungen sind gegenüber der gleichen Zeit der beiden Vorjahre erheblich zurück­geblieben.

Der Zusammenstoß eines Omnibusses init einem Guterzug in Potsdam-Babelsbcrg erforderte zahl­reiche Todesopfer.

Der Wiener Anton Richter stellte im beidarmigen Reißen einen neuen Weltrekord auf.