Ausgabe 
(1.8.1939) Nr. 209
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vremerMuna

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien liansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblakt des Beichsstottkalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 209 / 9. Jahrgang

Dienstag, 1. flugust 19Z9

kinzetpreis 1S Nps.

MandatspolMK mit Näuberbanden

Me die grober mißhandelt werden

britische bestörden in Palästina fördern Plünderungen und fluspeitschungen

Beirut, 1. August,

Es mehren sich die Meldungen aus Palästina, wonach das Unwesen der Banden, die im Solde der Mandatsregierung oder des britischen Militärs stehen und die von den britischen Behörden mit Kleidung, Massen und Lebensmitteln versorgt werden, immer größeren Umfang annimmt. Die Engländer werfen für sie ungeheure Summen aus, um einmal durch das Treiben dieser Banden das Ansehen der national-arabischen Freiheitskämpfer, denen man fremde Vergehen zur Last legt, herabzusetzen und wei­ter, um die Bevölkerung durch tägliche Gewalttaten endlich doch noch für die britische Weitzbuchpolitik reis zu machen.

In der Regel kommen die Anhänger der von den Engländern gekauften Subjekte in die Dörfer und ^er­langen die Aushändigung von Waffen. Erwidern nun die Dorfbewohner, daß sie keine Waffen besitzen, so fordert mast Geld und geht schließlich, wenn auch dies verweigert wird, dazu über, die wehrlosen Einwohner zu verprügeln und alsböswillige Anhänger der Frei- schärler" dem Militär auszuliefern. Der Weg führt dann nach den entsprechendenVernehmungen" ins Konzentrationslager. Meist finden die Dorfbewohner keinen anderen Ausweg, als ihre letzten ihnen noch ver­bliebenen Habseligkeiten zu verkaufen, um den For­derungen dieser Banden nachzukommen und sich wenigstens noch einige Zeit vor dem Konzentrations­lager zu retten.

Als sich so kürzlich ein gewisser Mohammed el Aschoua ol Barghouti aus der Gegend von Ramallah weigerte, ein Gewehr abzuliefern, da er keines besaß und sich wei­ter weigerte, die Wohnung des bekannten Volksverrä­ters Naschaschibi aufzusuchen, wurde er in bestialischer Weise verprügelt. Er brach bewußtlos zusammen und mußte von seinen Verwandten ins italienische Hospital nach Jerusalem gebracht werden, wo er schließlich jetzt nach 55 Tagen seinen furchtbaren Wunden erlag.

Ein anderer Araber aus dem Dorfe Biddia wurde aufgefordert, sich zu Naschaschibi zu bekennen, also ein Verräter an der nationalen Sache zu werden. Als er sich weigerte, stellte man ihm frei, entweder ein Gewehr her-

Siegfried" in flnwesentieil des sührers

Bayreu.th, K August.

Der zweite Tag des Biihnenfestspiels der Ring des Nibelungen, dieSieafried"-Aufsührung, gestaltete sich am Montag in Anwesenheit des Führers zu einem von echten Baqreuther Leistungen getragenen Erlebnis. Wie­der erfüllte Heinz Tietjens seelische und musikalische Leitung das Werk mit einer heiteren, gemütvollen Märchenstimmung, die auch von den von Preetorius ge­schaffenen Bühnenbildern ausging. In der bewährten Besetzung Max Lorcntz, Erich Zimmermann als Mime, Martha Fuchs als Vriinhilde und Rudolf Vockelmann als Wanderer nahm das vollbesetzte Haus die Ausfüh­rung mit innerer Anteilnahme auf.

beizuschaffen (auf Waffenbesitz steht in Palästina die Todesstrafe!) oder eine Geldstrafe zu zahlen. Da er auch diesem Ansinnen nicht nachkam, wurde er von bri­tischem Militär so lange verprügelt, bis er schließlich keinen anderen Ausweg mehr sah und seine, gesamte Hauseinrichtung, seinen Weizen, das Oel und die übri­gen, Feldfrüchte. seine Hühner und seine Schafe verkaufte und den Erlös von 7V Pfunden den Anhängern Nascha- schibis aushändigte.

(Von unserem I-onckoner Vertreter)

. b. V. London, 1. August.

Ein ungewöhnlich diplomatischer Vorgang, ein neuer Beweis für das Abrutschen der englischen Weltmacht­stellung infolge der Einkreisungspolitik: Chamberlains Unterhauserklärung über den Sowjetpakt wurde vor­her zur Billigung in Moskau vorgelegt.

Im Unterhaus selbst erklärte Ministerpräsident Lhamberlain, daß eine britische und eine französische Militärmissiop sich wahrscheinlich noch diese Woche nach Moskau begeben werde. 2m einzelnen gab Chamber- lain bekannt, die sowjetrussischc Regierung habe vor­geschlagen, sofort mit militärischen Besprechungen zu beginnen, und die britische und französische Regierung Hütten sich mit diesem Vorschlag einverstanden erklärt. Es sei beabsichtigt, daß gleichzeitig mit den militäri­schen Besprechungen die politischen Besprechungen fort­gesetzt werden sollten.

Auf eine Zwischenfrage erklärte Chamberlain, daß die militärischen Besprechungen wahrscheinlich diese Mache beginnen würden. Auf eine weitere Frage, ob man aus der Zusammensetzung der britischen Delegation den Schluß ziehen könne, daß auch Flotten- und Luft­fragen besprochen wurden, antwortete Chamberlain: Offensichtlich."

Chamberlain bedauerte schließlich in Wendungen, als wenn er gegen die Propaganda seines eigenen Landes und gegen King-Hall Stellung nehmen wollte, die Ver­giftung der internationalen Beziehungen durch gewisse Propagandamethoden. Niemand könne bei einem selbst

Von dem gleichen Schicksal wurde eine große Zahl von Arabern aus vielen Dörfern Palästinas betroffen. Ein weiterer Einwohner von Biddia mußte seine Hütte für ganze sechs Pfund verkaufen, ein Araber aus dem Dorfe Sanniryä war gezwungen, seine Schafherde für 15 Pfund zu verschleudern. Zwei Araber aus dem Dorfe Farkha wurden gezwungen, ihr Land für 100 Pfund an den Blindenführer Schakaa zu verkaufen, der be­sonders durch seinen Landverkauf an Juden bekannt ist. Nach Abschluß diesesGeschäftes" trieb der Vanden- führer dann den größten Teil derKaufsumme" wieder ein. In einer anderen Gemeinde ist eine Herde von 14 Kühenspurlos verlorengegangen".

Aus allen Berichten geht hervor, daß die Banden un­ter dem Schutz des englischen Militärs von Dorf zu Dorf ziehen, um ihreSondersteuern" in Form von Geld, Lebensmitteln, Tieren und Getreide mit Gewalt einzutreiben. Selbst den englischen Zivilbehörden ist dieses von den britischen Militärbehörden unterstützte Räuberwcsen peinlich geworden, weil täglich neue Kla­gen und Beschwerden aus dem ganzen Lande einlaufen.

siegreichen Kriege gewinnen. Auf diese Einsicht baue er seine Hoffnung, daß man einen Weg finden werde, um aus der gegenwärtigen Nacht zu entrinnen und wieder in den Sonnenschein des Friedens zu gelangen. (Bei­fall bei den Regierungsgruppen.)

Die Aussichten auf diesen Sonnenschein wurden leider recht vernehmlich durch die nachfolgende Rede des ehe­maligen Außenministers Eden beeinträchtigt, der der Regierung seinen vollen Beifall insbesondere zu der energischen Haltung gegenüber Japan ausdrückte. Er empfahl sich im übrigen ziemlich unmißverständlich selbst als Unterhändler mit Cowjetrußland und schlug die Er­weiterung der Militärmission zu einer politischen Dele­gation vor.

*

Die Mitteilung Chamberlains über die geplan­ten Generalstabsbesprechungen in Moskau kom­men uns nicht überraschend, nachdem der Inhalt der Erklärung des englischen Premierministers bereits in den letzten Tagen von der geschwätzigen Londoner und Pariser Presse vorweggenommen worden war. Chamberlain bestätigte also die restlose Kapitulation der West- mächte vor dem Kreml. Deutschland aber ist dank der weitschauenden konsequenten Wehr- politik des Führers stark genug, um auch den neuen Moskauer Verhandlungen in selbstsicherer Ruhe entgegensehen zu können.

(Weitere Chamberlain-Erklärungen siehe Seite 2)

tstamberlains Sowjet-erklärung

Line engttstk-franröstsche Milttärmisston geht nach Moskau

Polnischer Wirtschaftskrieg gegen Vanzig

Spionage und widerstand gegen die Staatsgewalt kennreichnen Sie flrbeit der polnischen Zollinspektoren

Danzig, 1. August

Die polnische Regierung hat Maßnahmen gegen die Einfuhr gewisser Erzeugnisse in Danzig ansässiger Firmen angekündigt, die einen klaren Bruch der Danzig-polni- schen Wirtschaftsgemeinschaft darstellen. Man hat polnischerseits versucht, diese rein wirtschaftliche Angelegenheit.mit der Frage der polnischen Zollinspektoren in Zu­sammenhang zu bringen, die angeblich in ihrer Tätigkeitbehindert seien", und hat damit rein wirtschaftliche Fragen mit rein politischen verquickt.

. .^""Danziger 2eite wird darauf hingewiesen, daß diese Methode für die Art der Behandlung, die Polen m-' 1-^". i^hcn Freien Stadt Danzig den Danziger Wlrtschaftsinteressen angedcihen läßt, geradezu charal­ter > st is ch sei. Man hat polnischerseits die Behaup- tung aufgestellt, daß die vertraglichen Rechte der pol­nischen Zollinspektoren durch Beschränkungen geschmälert ^?s"kn, die im Widerspruch zu den vcrtrag- , Bestimmungen stünden. Ferner hat die polnpche Regierung es für nötig gehalten, die Vor- über das dienstliche und außer­dienstliche Verhalten der polnischen Zollinspektoren er- -.*v^^orden find, als leere Worte zu bezeichnen. Amt- TtELäer Stellen sind in der Lage, demgegenüber Elnzelsalle anzuführen, die geradezu klassische Beispiele und den wahren Charakter der pol- npchen Zollinspektoren darstellen. Sie seien hier in knap­per Gegenüberstellung wiedergegeben:

Deimert militärische Spionage, Zvoska militärische Spionage illegale Arbeit in der polnischen Mindcr- r?"' o ^-^"^i-Muszkist, ehemaliger polnischer ober- ZEmipektor wirtschaftliche Spionage, Terror und Erprepung, Roupert Wirtschaftsspionage, Mazura, militärische Spionage, Mißbrauch deut­scher Mädchen für diesen Zweck, Nadccki militärische Spionage, «lawoszcwski liederlicher Lebenswandel, Wi­derstand gegen die Staatsgewalt, Peszkowski dto., »raun unhöfliches Verhalten gegenüber dem Reichs­

minister Rudolf Heß. Und aus der letzten Zeit: Swida Beteiligung an der Mordtat in Kalthof, Kalinowski und Kurnik militärische Spionage. Sipinski Spionage, versuchter Menschenraub.

Die Namen dieser polnischen Zollinspektoren haben ihren .besonderen Klang", sie werden nicht so leicht vergessen werden. Die Geduld, die die Bevölkerung der Freien Stadt Danzig jahrelang diesem Treiben der polnischen Zollinspektoren gegenüber bewiesen hat, das ist auch von der Danziger Regierung unmißverständ­lich zum Ausdruck gebracht worden, ist nun zu Ende. Selbstverständlich sind die polnischen Zollinspektoren in ihrem Dienst, soweit sie sich dabei in, Rahmen der ver­traglichen Vorschriften halten, unbehindert und völlig gesichert. Daß diese Sicherung jedoch aber nicht als ein Freibrief für Hebelgriffe und Verfehlungen innerhalb oder außerhalb des Dienstes betrachten werden könne, bedarf offenbar eines ausdrücklichen Hinweises.

Ein besonderes Kapitel ist die unverhältnis­mäßig große Zahl der polnischen Zoll­inspektoren. Die'Nvche Regierung Hot gegen­über entsprechenden Vorstellungen der Danziger Regie­rung die Behauptung aufgestellt, daß dieie Zahlnoch unzureichend sei" und dafür Gründe angeführt. die Danzig in der Auffassung bestärken, daß die polnische» Zollinspektoren am allerwenigsten für Zollzwccke ein­gesetzt werden, weil diese Gründe nicht «ine Vergröße­rung, sondern vielmchr «ine Verminderung der Zahl

der polnischen Zollinspektoren rechtfertigen würden. Diese von polnischer Seit« angeführten Gründe sind:

1. Der Umfang des Warenverkehrs über den Danziger Hafen; 2. Der Umfang des Personenverkehrs über die ostpreussifchc Grenze; 3. Die Gliederung der Danziger Zollverwaltung und die Zahl der Danziger Zoll­beamten.

Dazu wird in Danzig festgestellt:

1. 2m Jahr« 192g untsrhielt Polen 27 Zollinspektoren gegenüber etwa 199 im Jahre 1938. Der Warenumschlag im Danziger Hafen betrug 1929 8,5 Millionen Tonnen, 1938 jedoch nur 7,1 Millionen Tonnen. Der Wert des Hafenumschlages in Danzig sank jedoch von etwa 1,5 Milliarden Zloty im Jahre 1929 auf ungefähr 9,5 Mil­liarden Zloty im Jahre 1938. Die Entwicklung des Warenverkehrs müßte demnach einen Rückgang der Zolltätigkeit und eine entsprechende Verminderung der Zahl der polnischen Zollinspektoren bedingen.

2. Der Personenverkehr über die ostpreußische Grenze ist infolge der völkischen Verbundenheit Danzigs mit dem Reich auch früher nicht geringer gewesen als jetzt. Die Schmuggelgefahr ist jedoch des hohen Standes der Reichsmark gegenüber dem Danziger Gulden eine viel geringere als früher.

3. Die Organisation des Danziger Zolldienstcs ist früher die gleiche gewesen wie heute und stellt sich aus dem Landeszollamt mit etwa 20 Zollämtern. Auch aus diesem Gebiet sind keinerlei Beweisgründe für die Not­wendigkeit der Vermehrung der polnischen Zollinspek­toren zu erbringen. Die Zahl der Beamten des Dan- ziger Zolldienstcs hat sich entsprechend dem allgemeinen Rückgang des Verkehrs gegenüber dem Jahre 1929 von 1282 aus 1035 Beamte verringert.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Zu den Unterhaus-Erklärungen Chamberlains

Berlin, 1. August.

In scharfer Weise behandelt derTeutsche Dienst" die gestrigen außenpolitischen Betrachtungen im Unter­haus. Wir geben die dem deutschen Bolkc aus der Seele gesprochenen Ausführungen des Deutschen Dienstes nach­folgend wieder:

Mit einem immerhin beachtlichen Aufwand an Reklame hatte die Londoner Presse vergeblich versucht, Deutschland angesichts der bevorstehenden grundsätzlichen Ausführungen des englischen Premierministers zpr außenpolitischen Lage in Spannung zu versetzen. Herr. Chamberlain hat die Londoner Presse Lügen gestraft, aber unsere Erwartungen nicht enttäuscht. Bei der Lektüre dieses umfangreichen Resümees gibt es nur wenig lichtvolle Darlegungen, die einer Antwort be­dürfen. Wertvoll ist für uns die Feststellung des Leiters der britischen Außenpolitik zur Lage im Fernen Osten über die Ähnlichkeit der Ziele und Absichten der Ver­einigten Staaten und Großbritannien gegenüber Japan. In verschiedenen Fällen seien verschiedene Methoden angebracht. Wir dürfen dies als eine Bestätigung unserer Auffassung buchen, daß England und die USA. in ihrer Haltung gegenüber Tokio sich die Bälle zu­werfen und mit verteilten Rollen spielen. Es gibt zahl­reiche Beispiele in der Geschichte, vor allem der letzten Jahrzehnte, für die für den Frieden der Welt gefähr­lichen Konsequenzen, zu denen die Doppelgleisigkeit der Diplomatie.des For.eign Office führt. Und es ist für uns nicht ohne Interesse, daß gerade jetzt dieJswestija" von der Zweideutigkeit der britischen Außenpolitik spricht, die man im Verkehr mit Großbritannien in Rechnung stellen müsse.

Von weit geringerem Interesse für das Reich sind da­gegen die Worte, die Herr Chamberlain über das Schicksal von 400 9000 Deutschen in Danzig zu sagen wußte, von denen er weder gefragt, geschweige denn darum gebeten wurde. Der englische Premierminister hat den vorwiegend deutschen Charakter Danzigs nie bestritten. Wir wollen ihm zusätzlich versichern, daß das deutsche Danzig ungeachtet außerpolitischer Debatten im Unterhaus mit regievollen Anfragen zum Reich zurück­kehren wird. In Warschau allerdings wird man mit heiterer lleberraschung Herrn Chamberlain von der be- wundernswerten Ruhe sprechen hören, welche die pol­nische Regierung an den Tag gelegt habe. Diese be- wundernswerte Ruhe dürfte den britischen Söldner- truppen polnischer Staatsangehörigkeit vergehen, sollte Großbritannien sich bereitfrnden, für die täglichen küb- nen Gedankenflüge der polnischen Chauvinisten nach Berlin bis auf den letzten Soldaten zu kämpfen.

Es übersteigt aber immerhin das Maß des Erträg­lichen, wenn Herr Chamberlain angesichts ununter­brochener Vergehen gegen Leben und Eigentum deut­scher Volksgenossen in Polen, die dem Premierminister selbstredend ebenso bekannt sein müssen, wie den War­schauer Korrespondenten der Londoner Blätter, für ein friedensgefährdendes Verhalten der Polen anerkennende Worte findet. Herr Chamberlain hat es deutlich aus­gesprochen: Die britische Regierung ist ängstlich darauf bedacht, nicht den Anschein zu erwecken, als ob sie die Unabhängigkeit anderer Staaten zu beschneiden wünsche. Wir können getrost die Antwort den bündnisfreien Staaten überlqssen, die schließlich nicht eines billigen Scherzes wegen sich mehrfach protestierend an London gegen den Versuch des Foreign Office wandten, die Randstaaten zum Handclsobjekt nackter Interessen der britischen Strategie zu machen.

Mit dem Familienkrach, dem die einleitenden Aus­führungen des Premierministers gewidmet waren, wird sich das Empire selbst beschäftigen müssen. Wir erlau-

IlllllllllllilllllllllllllllllllllllllllllllllllHIIIII,IIIIIIIIIIIII,,,!,,,,,,

Unser Isssssftisssl

(Unsers tisutiZs Ausgabe umksüt 14 Seiten)

Die englisch-japanischen Verhandlungen in Tokio komplizieren sich erneut.

Britische Behörden fördern das Bandenunwesen in Palästina.

Chamberlain bestätigte im Unterhaus die bevor­stehende Reise einer englisch-französischen Militär­mission nach Moskau.

Polen eröffnet einen regelrechten Wirtschaftskrieg gegen Danzig.

Eine Vereinbarung zwischen Studentenführung und Rcichslustschutzbund sichert den Einsatz im Ausgleichs­dienst der Studenten.

Die Produktion von Milchwolle hat sich als Fehl­schlag erwiesen.

Die Hansa-Linie kündigt ihre Amerika-Anleihe zum 1. Oktober.

Die Wollgarnfavrik Tittel 5 Krüger und Sternwoll- Spinnerei wird jetzt amtlich notiert.

Für die Ausübung des Stadthaustergewerbes wur­de» neue Bestimmungen getroffen.

Bremer Arbeitsdienstmänner berichten aus ihrem »berschlesischen Lyger von der engen Fühlungnahme mit der Bevölkerung.

Drei Bremer Jachten beendeten siegreich das Rennen BremerhaoenSsmuiden.

Nach Urteilsspruch des Reichssachamtes Fußball blei­ben HSV. Vlumenthal und Arminia Hannover in der Eauliga.