gemäh seiwe Funkmeldung nicht unmittMnr aus den englischen Gewässern heraus erstatten konnte.
Er k»nn>te di>es vielmehr erst später tun, nämlich in dem Augenblick, in dem er aus dem ebenfalls äußerst gefährlichen Rückweg die britischen Seesperren hinter sich gebracht hatte. Da die deutsche Seekriegsleitung also bis dahin keine direkte Kenntnis von der Torpe- dierung haben konnte war es für die Engländer verhältnismäßig leicht, lediglich den Verlust' der „Royal Oak" zu melden, dagegen die Torpedierung der „Reputse" zu verschweigen. Als dann die Funkmeldung vom deutschen Unterseeboot eintraf, glaubte Churchill den Aus- fall der „Nepulse" auch weiterhin bestreiken zu können, weil er sich der trügerischen Hoffnung hingab, daß das deutsche U-Voot nicht mehr in den Heimathafen zurückkehren würde. Nachdem auch diese Hoffnung sich nicht erfüllte, sieht sich der britische Marineminister in der nicht beneidenswerten Lage, daß er wieder einmal mehr als ausgemachter Lügner am Pranger der Weltöffentlichkeit steht.
Wir wollen aber nicht unmenschlich sein und können es Herrn Churchill diesmal nachfühlen, wenn er den doppelten Verlust sofort zusagt, denn diesmal ist die Wahrheit für das englische Volk wirklich erschütternd. Die „Nepulse" war nicht irgendein Schiff, sondern es hing an ihr geradezu das Prestige der englischen Seemacht, wie kaum an einem anderen britischen Seeriesen. Sie wurde in den heimatlichen Gewässern in vermeintlicher Sicherheit gehalten, weil die „Nepulse" angeblich vermöge ihrer besonderen Kampfeigenschasten und ihrer hohen Geschwindigkeit das einzige Schiff war, das nach Ansicht maßgeblicher britischer Marinekreise imstande gewesen fei, die englische Seeherrschaft über die Nordsee zu garantieren. Wie erinnerlich, war die „Nepulse" als besonders repräsentatives Schiff seinerzeit aus- ersehen, den englischen König nach Kanada zu bringen. Wir können es also verstehen, wenn Herr Churchill über die Torpedierung der „Nepulse" entsetzt war und nun alles versuchte, um diesen ungewöhnlich schweren Verlust der britischen Kriegsmarine vor der Oeffentlichkeit zu verheimlichen, ein Versuch, der allerdings erfolglos war.
Die neue deutsche ll-Vootwaffe hat die große Tradition ihrer Vorgängerin aus dem Weltkriege in glänzender Weise ausgenommen und fortgeführt. Kapitän- leutnant Prien hat eine Leistung vollbracht, die an die ruhmvollen Taten eines Otto von Weddigen aus dem Anfang des Weltkrieges nicht nur heranreicht, sondern sie noch übertrifft. Das ganze deutsche Volk weiß sich einig in der rückhaltlosen Bewunderung der neuen Heldentaten seiner jungen Kriegsmarine und blickt mit Stolz auf einen Mann wie den Kapitänleutnant Prien und seine von bestem deutschen Seemwnnsgeist zeugende übe r r ag e ude Leistung!
Niickwanderer trafen in Vanzig ein
349 Volksgenossen aus Riga wohlbehalten gelandet
i-ä. Tanzig. 18. Oktober.
Das erste Schiff mit deutschen Rückwanderern aus Riga ist in Danzig eingetroffen. Es brachte insgesamt 349 Personen mit. Durchweg find es ältere Volksgenossen, die ihr ganzes
Leben lang in Riga ansässig waren, linier den Rückwanderern
befinden sich 58 bejahrte Frauen aus einem deutschen Alters- Riga, die trotz der Strapazen, die die Seefahrt, mit
heim in
sich gebracht hat, in der kvvperlich dessen Verfassung sind.
'den sich die Angehörigen des deutschen The-
Äutzevdem befanden , ,, , .
aters aus Riga an Bord. Der älteste Rückwanderer zählt 87 Jahre, der jüngste Rigaer ist zwei Monate alt.
Zum Empfang des Schisses hatten sich zahlreiche Vertreter der Partei und Behörden eingefunden. Männliche und weibliche Sanitätsmannschaften sowie die NS.-Frauenschast hielten sich zur sofortigen Betreuung der Ankömmlinge bereit. Formarionen der Hitlerjugend und Angehörige des BDM. waren angetreten, die die Rückwanderer mit Liedern der Bewegung empfingen^ Nach der Landung wurde den Volksgenossen' aus Riga in der Danziger Sporthalle ein warmes Abendessen gegeben. Angehörige der NS.-Frauenschait geleiteten sie an festlich geschmückte, woißgedcckte Tische. Hier fand
auch die offizielle Begrüßung statt. Anschließend wurden den Rückwanderern Privatquartiere zugeteilt. Die Volksgenossen
die aus der Fremde in die Heimat zurückkehrten, empfanden die Herzlichkeit des ihnen bereiteten Empfanges mit besonderer Dankbarkeit.
Riga, 18. Oktober.
Im Zusammenhang mit der Rückführung der deutschen Volksgruppe in Lettland in das Reich empfing am Dienstag der Staatspräsident Lettlands den Präsidenten der deutschen Volksgemeinschaft Alfred Jntelmann, Vizepräsidenten Dr. Schwarz und Dr. Sticinskh und den Landeslctter Dr. Kroeger.
See flirgriff kam völlig überraschen-
Vie britischen Kreuzer „Soulizampton" und „kdinburgl," im slrliz of sorch getroffen
Berlin, 18. Oktoser.
Nach hier vorliegenden Berichten der Vereinigten Staaten von Amerika, aus Holland und aus Schweden hat der erfolgreiche deutsche Luftangriff aus die englischen Kriegsschiffe in Firth os Forth in diesen Ländern großes Aussehen erregt. Die amerikanischen und die holländischen Blätter berichten, daß die modernen britischen Kreuzer „Southampton" und „Edinburgh' von den deutschen Bomben getrossen worden sind. Die „Southampton" ist erst im Frühjahr 1936 und die „Edinburgh" erst im Frühjahr 1938 vom Stapel gelaufen. Es handelt sich also bei beiden Schissen um modernste Einheiten der Kreuzerklasse.
Wie aus ausländischen neutralen Kreisen verlautet, wurde bei dem Angriff der deutschen Flugzeuge im Firth of Forth
außerdem noch der Zerstörer „Mohawk" von den deutschen Bomben getrossen. Auch hier handelt es sich um ein ganz
modernes' Schiff, das erst 1937 vom Stapel lief. Die „Mohawk" hat eine Größe von 1870 Tonnen.
Der leichte Kreuzer „Southampton" ist 9100 Tonnen groß nrw hat eine Besatzung von 700 Mann. Seine Geschwindigkeit beträgt 32,5 Knoten. Die Bestückung wird mit acht 10,2-Zentimeter-Gcschützen, davon zwei Flak, mit vier 4,7-Zenti- mter-Makgeschützen, sechzehn 4-Zenttmeter-Geschützen, davon acht Flak sowie mit 6 Torpedorohren angegeben. Ferner besitzt der Kreuzer drei Flugzeuge mit Katapultanlage. — Der leichte Kreuzer „Edinburgh" ist 10 000 Tonen groß. Seine Bemannung bestand gleichfalls arrs 700 Mann. Die Geschwindig
keit wurde mit 32 Knoten angegeben. Er hat eine Bestückung von zwölf 1üL-Zenttmeter-Geichütze», zwölf 1tt,2-Zentimeter- Geschützen, davon zwei Flak, vier 4,7-Zentilneter-Gesckützen, sechzehn 4-Zcnttmeter-Geschützen, davon acht Flak. Außerdem besaß auch die „Edinburgh" sechs Torpedorohre. Die Länge beider Schiffe betrug ungefähr 180 Meter.
Der getroffene Kreuzer „Southampton" ist daS Flaggschiff einer neucrbanten Klasse von acht sehr schnellen Kreuzern.
Die Newyorker Press« bringt ganz groß die Berichte über den deutschen Luftangriff aus die Kriegsschiffe in Firth os Forth. Schon in den Schlagzeilen wird zugegeben, daß Treffer aus den beiden genannten Kreuzern erfolgt sind.
Auch die holländische Presse stellt den Angriff der deutschen Luftwaffe auf englische Kriegsschiffe in Firth of Forth groß heraus und behandelt ihn als die wichtigste Tagesmeldüng. Auch werden Angaben über die beiden getroffenen englischen
Die «eitsÄkene AssteescHrlö« D
Ocisr: l)sr von kcilnkurgk
mu.
Kreuzer „Southampton" und „Edinburgh" veröffentlicht. Be- .äffe mvdern
sonders hervorgehoben wird, daß beide Kriegsschiffe modernste Einheiten der britischen Flotte sind und zu den schnellsten Schissen der Welt gehörten.
Die schwedischen Zeitungen bringen ausführliche Berichte über die Bombardierung des KriegshafenS Firth os Forth. „Stockholms Tidningen" gibt eine fernmündliche Unterredung seines Londoner Korrespondenten mit dem dänischen Konsul
in Edinburgh wieder, aus der hervorgeht, daß der deutsche .." rraschl
Angriff offenbar völlig überraschend gekommen ist. Ueber- einstimmend berichten die Stockholmer Blätter, daß zivile Anlagen nicht von Bomben getrossen worden sind.
Vie unerschrockenen deutschen flieg er
vraoourstiiäie bei Sem flngriff auf den siech of sorch — kdinburgl, glaubte an Luftschichübung
Amsterdam, 18. Oktober.
Bemerkenswerte Einzelheiten läßt sich der Amsterdamer „Tclegraaf" zu dem deutschen Flugzeugangriss aus den Firth os Forth aus London berichten. Es müsse festgestellt werden, so heißt es in der Meldung, daß die deutschen Bombenflugzeuge von den Engländern nicht von der englischen Küste hätten ferngehalten werden können. Die Deutschen hätten große Unerschrockcnheit an den Tag gelegt. Das beweise der Mut eines deutschen Piloten, der eS gewagt habe, aus dem englischen Festland« zu landen, sein Flugzeug zu inspizieren und dann wieder aufzusteigen. Er habe damit ein solches Maß von Kaltblütigkeit gezeigt, das auch den sportlich veranlagten Engländern Anerkennung abzwingen müsse. Zu dem Flugzeugangriss stelle man weiter in London fest, daß die Deutschen sich bei ihrem Angriff ausschließlich militärischen Zielen zugewandt hätten.
Augenzeugen aus Edinburgh berichten weiter, daß die deutschen Flieger trotz des starken Abwehrfeuers ihre Angriffe wiederholten und ihre gefährlichen Bomben in unmittelbarer Nähe der Schisse abgeworfen haben. Eine der angreifenden Maschinen stieß sogar so ties herab, daß sie unter der Brücke über den Firth of Forth hindurchsliegen mutzte.
Während des Blitzangviffs deutscher Sturzkampfslieger aus
den Firth vs Forth suchten nach englischen Berichten die meisten Bewohner Edinburghs Zuflucht in den Schntzräumen,
obwohl die Alarmsirenen aus ungeklärten Gründen — offenbar wegen der Plötzlichkeit des Angriffs — nicht in Funktion traten. Nach einigen Darstellungen sollen kurz vorher innerenglische Lustabwehrübungen stattgefunden haben, so daß die Alarmvorvichtungen aus diesem Grunde nicht angewendet wurden. Die städtischen Behörden erklären, sie hätten überhaupt keine Alarmmeldung erhalten und wollen sich beim Innenministerium beschweren.
Nach Nugenzeugenberichten, die in der dänischen Presse erscheinen, ist die Bevölkerung durch daS Ausbleiben der Alarm
signale beunruhigt gewesen. Vielfach habe man geglaubt, daß es sich nur um Abwehrübungen handele.
Die Unwissenheit der Bürger von Edinburgh hat sogar dazu geführt, daß sie aus den Straßen den deutschen Flugzeugen zuwinkten in der Meinung, es handle sich um englische Flugzeuge. Der Regierung ist die ganze Angelegenheit außerordentlich peinlich, und man hat eine genaue Untersuchung zugesagt. Wahrscheinlich liegt das Versagen aber wieder einmal in der völligen Desorganisation. London soll Instruktionen herausgegeben haben, wonach Lustwarnungen nur ausgegeben werden können aus Instruktion der Londoner Stellen
Neuer deutscher U-voots-krfolg
Britischer Dampfer im Atlantik versenkt
London, 18. Oktober
Der Londoner Rundfunk meldet, daß in der Nacht zum Dienstag i>m Atlantik der britische 3600 Tonnen' große Dampfer „Sneaton" versenkt wurde. Nach Amsterdamer 'Mel
dungen ist der belgische Tanker „Alexandre Andrs" in Lon
don mit der Bösatzung -des brmschcm Fmchtd-amjlscrs „Sneaton" eingetroffen, wvmit -der Londoner Rundfunk Abermals der Lüge überführt wurde, da er zuvor -gsm-eldet hatte, daß die Besatzung bis aus einen Mann ums Leben gekommen sei.
200 rönnen slugzeugzubelzör mitovrsenk»
Newyork, 18. Oktober
Wie „Los Angeles Times" mitteilt, beförderte der torpedierte britische Frachtdampser „Lord Avon" 30 heimlich verstaute Kisten Flugzengznbchör im Gesamtgewicht von 200 Tonnen.
kinsatzberettschast -es -rutschen kanvels
Neichsorsanisaiionsletter -r. Leu eröffnete öle große verliner flrbeitsiagung
kös. fiir alle Solvaten
Berlin. 18. Oktober
Reichsleiter Dr. Leh trat am Dienstagabend eine ein- wöchige Fahrt in die von KdF. betreuten Truppenlager der deutschen Wehrmacht und in die Arbeitergemeinschaftslager der Deutschen Arbeitsfront an. Tr. Leh wird die von KdF. eingesetzten Veranstaltungen überprüfen und Anregnnqen für die weitere Ausgestaltung dieses KdF.-Einsatzes entgegen- v"''wen.
Berlin, 18. Oktober.
Am Dienstag begann tm „K-aisevhos" in Berlin eine Arbeitstagung des deutschen Handels in der Teutschen Arbeitsfront, -an der aus allen deutschen Gauen die politischen Leiter.des 'Abschnittes Handel teilnahmen. Die Tagung wurde durch Reichsamtsleiter Feit mit einer kurzen Ansprache eröffnet, in der er aus die Bedeutung dieser Zusammenkunft gerade in der jetzigen Zeit hinwies und in der er zum Ausdruck brachte, daß der RerchsorgauisatioiMeiter der N2DAP., Dr. Leh, tm Fachamt Handel das einsatzbereite Instrument für die Erledigung c>er gerade jetzt so wulstigen Fragen rechtzeitig im deutschen Handöl geschaffen habe.
Dr. Leh begann seine Rede mit der Feststellung, daß alles, was wir jetzt tun, unter dem besonderen Schicksal dieser Zeit stehe. Der Krieg sei eine stärkere Form des Kampfes, den die Partei gewohnt sei, denn das Leben der Partei habe nie aufgehört, Kamps zu sein. Der Führer habe das deutsche Volk zur Härte erzogen und dem deutschen Volke von Ansang an klar gemacht, daß sein Lebensrecht in zähem Ringen erkämpft und gesichert werden müsse. Nun habe das deutsche Volk das Glück, eine Führung zu besitzen, die den Weg und das Ziel kenne, und für das es deshalb keinerlei Ueberraschungen gebe.
Dr. Leh behandelt in ausführlicher Weise an den Ergebnissen dK Feldzuges in Polen die Richtigk.lt des vom Führer eingeschlagenen Weges. Die außerordentlich rasche Beendigung des Polenfeldznges und der vom Führer erfochtene Sieg seien
nur möglich gewesen dürch den Einsatz der national ' o z i a l i st i s che n
Abschluß neuer kan-elsvertröge
Veutschland, Italien und -riechenlan- mit Jugoslawien — Nußland mit Litauen
Berlin, 18. Oktober
Amtlich wird mitgeteilt, daß die Vertreter der Negicrungs- ausschüsse sür den deutsch-jugoslawischen Wirt
schaftsverkehr zum Abschluß der am 28. September bis 16. Ok- rober in Belgrad durchgeh
...führten Serbsttagung ein Protokoll über das Ergebnis der Verhandlungen unterzeichneten. Die getroffenen Vereinbarungen erstrecken sich aus die Regelung des gesamten deutsch-jugoslawischen Warenaustausches für das nächste Wirtschaftsjahr, wobei eine für beide Teile befriedigende Lösung gesunden wurde. Die Besprechungen erfolgten im freundschaftlichsten Geiste und waren von dem aufrichtigen Willen zu weiterer vertrauensvoller wirtschaftlicher Zusammenarbeit getragen. Es werden keine besonderen 'Maßnahmen erforderlich sein, um einen nach Umfang und Struktur durchweg unveränderten Warenaustausch sür die Zukunft zu gewährleisten. Die selbstverständliche wirtschaftliche Neutralität Jugoslawiens kann sein Interesse an der Sicherung seines weitaus wichtigsten Absatzmarktes nicht vermindern, während von deutscher Seite die Bezahlung der jugoslawischen Lieferungen und die Versorgung des Landes mit deutschen Erzeug
nissen auch unter den heutigen Verhältnissen durch nachdrückliche Pflege der deutschen Ausfuhr nach Jugoslawien ermöglicht werden wird.
Soeben beginnen in Belgrad auch die italienisch- jugoslawischen Wirtschastsbesprechnngen, die man bereits in einer Woche zum Abschluß zu bringen hofft. Die italienische Abordnung wird von dem Direktor sür Außenhandel. Mazzi, die jugoslawische vom Staatssekretär im Handelsministerium. Dr Lbradowitsch, gesührt. — Außerdem wird gemeldet, daß die griechisch-jugoslawischen Han- delZvertragsverhandlungen abgeschlossen worden sind; der neue Vertrag wurde am Mittwoch vom jugoslawischen Handels- und Jndustrieminister und dem griechischen Gesandten unterzeichnet.
In Moskau haben der Volkskommissar sür den Außenhandel, Mikotzan, und der Vertreter Litauens, Narkaitis, einen neuen sowietrussisch-litauischen Handelsvertrag iür 1939/40 unterzeichnet. Das neue Abkommen sieht eine Verdoppelung des bisherigen Warenaustausclies zwischen Sowjetrußland und Litauen vor und setzt den Gesamtumsatz zwisckM den beiden Ländern aus 40 Millionen Lit fest.
Idee, jener Gedankenwelt, von der jedermann draußen i-m Felde und jeder Mann und jede Frau im Innern Deutschlands erfüllt seien. Hier habe es sich erwiesen, was es sür ein Volk heiße, eine Führung zu besitzen. „Führung ist a l-l e S I" erklärte Dr. Leh- unter der brausende» Zustimmung seiner Hörer, „mit den Manövern des parlamentarischen Schwindels sind keine harten Kämpfe durchznsechtcn und siegreich zu beenden. Der siegreiche Durchbruch unserer Waffe ist im Pvlenseldzug in besonders überzeugende Erscheinung getreten Unser Schicksal ist ln unserem Blute bedingt und selbst wenn unser Geschlecht versucht hätte, dem jetzigen Kampse auszuweichen, würde das ncichsotgende Geschlecht um diesen Kamps nicht herumgekommen sein."
In der Hand des Führers, der im Polenscldzug auch seine Fcldherreneigenschaft überzeugend erwiesen habe, sei die Partei selbstverständlich genau so als schlagkräftiges Instrument sichtbar geworden, wie in den Jahren des Friedens. Gerade die Wehrmacht, die sich so hervorragend geschlagen habe. begrüße den starken Einsatz der Partei. Die Männer der Partei hatten sich auch im feldgrauen Rock durch vorbildliche Tapferkeit ausgezeichnet und diese Haltung ströme einzig und allein aus der nationalsozialistischen Idee. Ncbcrall, wo es hart aus hart kam, stand die Partei ihren Mann, überall gab die Partei dem Volke ein klares Vorbild und ein klares Ziel.
„Wie lange der Krieg dauert," sagte Dr. Leh, „weiß niemand. Aber daß das deutsche Volk am Ende dieses Krieges in der gleichen Verfassung sein wird, lote am Beginn, ist uns allen heute eine Selbstverständlichkeit!" Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen setzte sich Dr. Leh mit den Ausgaben des deutschen Handels in diesen Wochen und Monaten auSein-
remen, 18. Oktober.
Die Erfolge der deutschen U--Bootwaffe und der - Kampfoerbände zur Luft im Seekrieg gegen England haben John Bull schon jetzt den Atem geraubt. Wäh. renid sich die hochtrabende britische Behauptung, die Home Fleet sei unbesiegbar, auch den Neutralen gegenüber als eine auf tönernen Füßen ruhende Phrase entpuppt, begibt sich das Londoner Reklameministerium erneut auf das Glatteis der Lüge. Die Methoden, in denen sich die englischen Dementi-Produzenten und „Nachrichten"--Fabrikanten gefallen, haben setzt zwar die Grenze zum Lächerlichen überschritten, können aber für ihre Urheber den Ruhm iu Anspruch nehmen, in der Geschichte der Kriegsberichterstattung ihresgleichen vergeblich zu suchen. Der Angriff deutscher Bomber aus englische Kriegsschiffe im Firth of Forth richtete nachweisbar schwere Schäden an, Schäden, die vom ersten Augenblick nach der Bombardierung an sozusagen handgreiflich waren und jeden Vertuschungsversuch im Keime hätten ersticken müssen. Was taten die Lngen- strategen im englischen Vernebelnngs-Ministerium? Sie'
besagen die unverfrorene Leichtfertigkeit, als festgestellte .. erten Schlachtschiffen ledig-
Schäden" auf den bombardierten lich eine zerbrochene Fensterscheibe und einen tqten Hund zu melden. Vorangegangen war dieser einzigartigen Verhöhnung der bei dem deutschen Angriff ge- töteten britischen Seemänner die seltsame Meldung: „Ueber dem nördlichen Bezirk von Edinburgh herrschte etwa 14.30 Uhr lebhafte Lufttätigkeit, aber es waren keine Flugzeuge zu hören und zu sehen. Drei feindliche Flieger sind, wie es heißt, den Firth of Forth auswärts geflogen. Bon diesen „drei feindlichen Fliegern" wurden dann nach gleicher Londoner Quelle 7 (sieben!) abgeschossen. (Wer lacht da?)
Der haarsträubende amtliche Bericht, .der „fast (I) alle abgeworfenen Bomben" ins Meer und die übrigen demnach auf den Hund fallen lieg, wurde nicht etwa in aller Form widerrufen; vielmehr war m einer späteren Meldung ohne jede Beziehung auf die vorangegangene „Information" von großem Materialschaden und 35 Verletzten die Rede. Eine dritte amtliche Bekanntmachung der britischen Admiralität,' mit der man das französische Nachrichtenbüro „Havas" beehrte, kam endlich der Wahrheit relativ nahe: sie enthielt die Mitteilung, daß 15 Personen, darunter zwei » Offiziere, getötet und 12 Personen schwer verletzt " worden seien. ^
Wie muß es um den Geisteszustand der englischen Rundfunkhörer und Zeitungsleser bestellt sein, wenn die offiziöse britische Nachrichtenstelle es in derart unverantwortlicher Weise wagen darf, einen erfolgreiche» deutschen Luftangriff zuerst ebenso dreist wie perfide zu bagatellisieren und sich bald danach unter dem Druck der nicht zu verschweigenden Tatsachen hundertprozentig zu widersprechen. Diese Ausschaltung des llrteilsver-j mögens der englischen Bevölkerung laßt es auch ver< stündlich erscheinen, weshalb sich der Demagoge Lhur-' chill um die Beantwortung unserer Frage: „Was ist mit der „Arc Royal"? beharrlich herumdrücken kann. Doch die Wahrheit über den Verlust des zweiten Flugzeugträgers ist dem famosen Lord der britischen Admiralität längst wider dessen Willen über den Kopf?! gewachsen! — Uebrigens glauben die Giftmischer jen» > seits des Kanals einen besonderen Spürsinn gegenüber dem Inhalt der deutschen Heeresberichte zu besitzen, die den Handlangern Lhamberlains plötzlich wegen des Fehlens von Mitteilungen über den Osten zur „Kritik" Anlaß geben. Wenn es nach dem Willen der demokratischen Kriegstreiber ginge, hätte allerdings der Friede im Osten, den der deutsche Waffenerfolg nun für alle Zeiten garantiert, überhaupt nicht hergestellt werden dürfen: die in den sinnlosen Kampf gegen Deutschland gehetzten Polen hätten nach dem Wunsch ihrer westlichen „Beschützer" ausnahmslos verbluten müssen! Den Friedensfeinden an der Themse paßt eben der schnelle Abschluß des Polenfeldzuges, wie er in dem deutschen Heeresbericht im Nichterwähnen des Ostens zum Ausdruck kommt, keineswegs ins teuflische Konzept. Auch diese Enttäuschung über das Ausbleiben neuer Kampfberichte aus dem Osten ist aufschlußreich!
cmder. „Jede?- deutsche Geschäft, jeder deutsche Loden ist deute
eine politische Zelle, und wo etwa noch irgendwo Eiuzelaänger in Erscheinung treten, die mit unseligen (tzerüchten ihre Ahnungslosigkeit beweisen, wird der deutsche Kausmann solchen Gerüchtemachern entgegenzutreten haben. Hier kann eine Aufklärungsarbeit geleistet werden, die zu den schönsten Aufqabcn dieser Tage gebört. Der vom deutschen Handel aiifnebantc vorbildliche Apparat wird sich überall als der verlä narrte Arm der Partei erweisen und es ist durchaus möalich, daß der kleinste deutsche Kansmann jedem deutschen Volksaenvsien Kamerad und Helfer wird."
In ausschlutzreicher Weise behandelte Dr. Leh die auf seinen in den letzten Wochen durchgeführten Reisen in die deutschen Betriebe und in das besetzte Gebiet gewonnenen Erfahrungen. Er wies darauf hin, daß gerade die Begegnung mit den deutschen Arbeitern in den deutschen Betrieben die Stärke des Widerstandswillens des deutschen schassenden Menschen ihm erneut vor Augen geführt habe. Der deutsche Handel, der deutsche Kaufmann, auch im kleinsten Laden und damit auch der Ortswalter des deutschen Handels sei schon längst ein politischer Begriff geworden, weil gerade hier das Wollen des Führers verstanden und dolksverbundcn weitergegeben worden sei.
französisches passagieeschiff mit Kanonen und Kriegomatcosen
Newyork, 18. Oktober i Der mit 2,75-cm-Geschützen bestückte französische Passagier-' dumpfer „De Graste" traf am^Montag mit 281 Fahrgästen an Bord, darunter 47 Amerikanern, in Newyork ein. Die mit
Kriegsmatrvsen bemannten Geschütze -dienten, „Associated Preß" zufolge, gegen Angrissc von U-Booten und Flugzeugen.
lizina-oeschwader bleibt im fernost
llv. Kopenhagen, 18. Oktober
Die Leitung des englischen Fernost-GeschwaderS in Hongkong hat nach sorgfältiger Prüfung der Lage im Fernen Osten die Entscheidung bekanntgegeben, daß die englische Ehinaslvtte nicht die Absicht habe, die chinesischen Gewässer N verlassen. Es handelt sich um eine deutliche Demvn- tration des englischen Mißtrauens gegen Japan, denn an ich war vorgesehen, daß die englischen Fernoststroitkräfte eine Reihe van Einheiten an die englische Eurvpgslottc abgeben sollten.
Uruok ünä Vorlag „Rrornsr TsItunA" ti8.-6s.uvsrtajr Wsssr- ölms UmbU., Uromsn. Vsrlar-säirslctor Unxo Lödlsr. blanvtsokriktlsitor! äobann 8. O i e t i-i v k 3tsIIvsr- trstsr: VVitbelra LlZlinL Obet' --om llienst: kt u 6 0 l k >1 L 11 s r: Vtzrsntvortlied küi- Politik: UuüolklNüllsr; kür Unltnruolitlk null llntsrüLltun^: ktsinkarcl Lvor- cvn ; kür Sport, Wlrtsedaktspolitik. Uanclol nnci 8okikks.krt: . Unäolt Nszcor: kür Ürsmisokos unü kilüorclienst:
Usinr Visobsr; kür Uioclsrüeutsoko Uninlsokan <sin-
sobliolUlotl üsr lrisksobs.ktsn Uo^s. null viepbolrl; Lnni Lrnnrius: sümtlieb in Lrsrnsn.
Lorlinsr 8ctirlktlts.! Orak Roisokaok, Lorlln 81V 68. Okarlottsvstrklle 82.
Unvorlanxt sinssbsnüo KoUra^s okns Uüokporto vesräon Hiebt rurüvkrrosanät
V oranlnvortliobor Ln^eixenlsitor: Usrbsrt 8tarks,
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wäre das mcNl erroas sür 5 ie?
Natürlich — und außerdem winken jv auch zahlreiche andere große, mittlere und kleinere gewinne.
öder lt>0 Millionen Neichsmark werden ausgespielt. )in günstigsten Lulle s§ 2.NI der amtlichen Spielbedingungenj gewinnen Sie Z Millionen Mark. ünsgesamt verteilen sich 480000 gewinne und Z Prämien im Sesamtbetrage von NM tv2899?6Ü.-—in 5 Massen auf 1 ro0ü0l»Lose. fllleSewinnesind
einkommensteuerfrei. Vie Ziehung zur ersten Masse beginnt am ?. Vov. 1SZ9. verlangen Sie deshalb ühr Los und den amtlichen Sewinn- plan bei der nächsten Staatlichen Lotterie- kinnahme. Nur NM Z — kostet ein flchtellos, nur NM 6.— ein Viertellos je Masse, venken Sie aber daran:
lur rechtzeitig vor Ziehung bezahlte kose begründen Sewinnonspruch.
2.Heutscke kcickswllerie
2.Deutsche Reichslottorio
ebtz«v Gewinne
Geste Klasse
3.. MÜVÜ 3° saooo 3 p 28099
8.. 19909 12- 8999 lS, 4999 39- 3999 4S p 2999 99°, 1999
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Dritte Klasse
3-199999300-00 3- 59999 ISooOO 3- 25999 7S000 8» 19999 60000 12, 5999 60000 15,1999 60000 39, 3990 90000 45- 2999 90000 SO, 1999 9Ü000
Zweite Klasse
3-I990903OO-OO 3» 59999 150000 3, 25999 75000 6» 19999 60000 12» 5999 60000 >5, 1909 60000 39, 3099 90000 15, 2999 9-000 SO» 1999 SO000
Vierte Klasse
3,199999300-00 3, 59999 Z50000 3 , 25999 7 5 0 00 8, >9990 60000 12- 5999 60000 15, 1999 60000 39 , 3999 9 0 0! 15, 2999 SO- >999
X Los «M 3.-
Ftlnste Masse
3,590-00 IzMllionen
3-500-00 Hzim tonen 3,300000 900000 3,200000 600000 SlOOOOO 600000 12,50000 6000C0 15 40000 600000 21 30000 630000 3S20000 780000
150, I00<,0 1500000 330, 5000 420, 4000 S00- 3000 Z800, 2000 5100, I000 12000, 500 24000- 300
1650000
1680000
2700000
3600000
5100000
6-0-00-
7200000 3151SS-I504727S700