Ausgabe 
(15.10.1939) Nr. 284
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

s»s cheint7malwSchentlich

Monatsbezug E 2,30 einsch. Zu­stellgebühr- Postbezugspreis monatl. g,30 M (einschl. 46,76 Post-

zeitungsgebühr) zuzügl. 42 Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus zablbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 54121, Nachtr. u.Sonnlg. 511 15. Sprech z.: Verlag: werktl. 1213 Uhr; Schriftleitung Diens­tag und Freitag 12Vr13V- Uhr.

vllMtZkillM

arteiamMche Lageszeinmg

Oas Amtsblatt des Negierenden Nurgermeisters der freien Hansestadt Vremen

Anzeigen - Grundpreise:

Die 1 ram hohe und 22 nana breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 nana breite und 1 nana hohe Zeile im Tertteil 75 -H/. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 7 Nachlaß­staffel S. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewahr. An- nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: InBremen: Am Geeren Nr. 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115? Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121, In Svke, Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatchallers in Oldenburg und Vremen

Nr. 284 / 9. Jahrgang

Sonntag, 15. Oktober 19Z9

Einzelpreis 15 Nps.

SchwererSchlag für knglansts statte

SchlachtschiffNoval stak" verfenkt

Oas fast Z0000 Is-Schlachtschiff fiel einem deutschen U-Voot zum Opfer

fluch die «flrc Nasal" ist weg

Hier die Veweise für die Vernichtung des zweiten britischen Flugzeugträgers

Berlin, 15. Oktober.

Wie der englische Rundfunk bekannt gibt, ist das englische SchlachtschiffRegal Oak" (29 150 To.) durch den Angriff eines deutschen U-Bootes versenkt worden.

Reuter gibt hierzu folgende ergänzende Mitteilung: Die Admiralität teilt mit:Der Marineminifter bedauert, mitteilen zu müssen, datz S. M. SchiffRoyal Ooak" wie man glaubt durch ein U-Boot versenkt worden ist. Eine Liste der Ueberlebenden wird sobald wie möglich aus­gegeben." Das Reuter-Büro bemerkt weiter, die Bernichtung derRoyal Oak" sei nach der Versenkung des Flugzeug­trägersCourageous" der zweite schwere Verlust, der die britische Flotte treffe.

Das SchlachtschiffRoyal Oak" lief im November 1914 vom Stapel. Bemerkenswert ist, datz von schweren britischen Schlachtschiffen vergleichbarer oder größerer Stärke nur zwei Nachkricgsbauten überhaupt vorhanden sind.

DieRoyal Oak" hatte eine Friedensbesatzung von 1150 Mann. Ihre Wasserverdrängung betrug 29150 To. Ihre Be­stückung bestand aus: acht 38,1-cm-Geschiitzcn, zwölf 15,2-cm- Gcschützen, acht 10.2-cm-Geschützen, vier 4,7-cm-Geschützen, sechzehn 4,0-cm-Gcschützen und 15 MG.

Nach dem Kriege wurde das Schlachtschiff gründlich umge­baut und erhielt besondere Vorrichtungen zum verstärkten Schutz gegen Torpedoangriffe.

Nur Z?0 Mann gerettet

ffrv. Kopenhagen, 15. Oktober

Nur 370 Mann sind von der rund 1200 Mann umfassenden Besatzung des englischen SchlachtschiffesRoyal Oak" nach den bisherigen Mitteilungen der englischen Ädmiralität gerettet worden. Der Verlust des ganz modernen Schlachtschiffes muh in England einen ungeheuren Eindruck gemacht haben. Er Widerlegt schlagend alle Behauptungen Churchills, wonach die U-Boot-Gefahr erledigt sei.

krtrablätter in Nom

Dr. v. L. Ro m, 15. Oktober

Die italienische O-sfcntlichkeit hat mit großer Genugtuung die Versenkung derRoyal Oak" zur Kenntnis genommen. Die Presse wird von der Meldung der Versenkung beherrscht. In Rom wurden zur Mittagszeit Extrablätter über die Ver­senkung ausgegeben. Italien würdigt diesen neuen Ersolg Deutschlands zur See und stellt fest, datz Englands Flotte . nach derCourageous" und dem erfolgreichen Angriff deut­scher Bomber auf britische Kriegsschiffe durch die Versenkung derRoyal Oak" ein neuer empfindlicher Schlag beigebracht worden ist.

Das plötzliche Eingeständnis der britischen Admiralität, daß dieRoyal .Oak" vernichtet wurde, wird in Italien dahin verstanden, daß wohl neutrale Beobachter anwesend waren, die das übliche Lügendementi Churchills unmöglich machten. Die Genugtuung Italiens über das Verschwinden derRoyal Oak" ist auch dadurch bedingt, daß dieses britische Schlacht­schiff unter Admiral Pound dem ersten Schlachtgeschwader der britischen Mittelmcerffotte angehörte und wiederholt zu ebenso müßigen wie sinnlosen Flottendemonstrationen gegen Italien eingesetzt wurde, in denen sich die britische Admiralität seit 1935 im Mittelmeer gefiel.

Sie Sensation in Holland und Belgien

Amsterdam, 15. Oktober.

Die/Versenkung des britischen SchlachtschisfesRoyal Oak" hat in Holland den stärksten Eindruck gemacht. Die Blätter bringen die Meldung unter Balkenüberschriften in Fettdvuck über die halbe erste Seite und geben eine ausführliche Dar­stellung des Gesechtswertes dieses Schlachtschisfes. Besonders wird hervorgehoben, daß dieRoyal Oak" schwer gepanzert gewesen sei und daß sie einen besonderen Schutz gegen Tor­pedos gehabt habe. Uebereinstimmend bezeichnet die hollän­dische Presse die Versenkung derRoyal Oak" als sehr schwe­ren Verlust für die britische Heimatslotte

m. Brüssel, 15. Oktober.

Die Versenkung des englischen SchlachtschiffesRoyal Oak" durch ein deutsches U-Boot ist die Sensation der, Brüsseler Sonnabendabendblätter. Zahlreiche Zeitungen haben diese Meldung zu ihrer Schlagzeile verwendet und weisen aus den schweren Verlust hin, den die Vernichtung dieses Schisses für die englische Hochseeflotte bedeute.

Stärkster kindruck in Bänemark

hv. Kopenhagen, 15. Oktober

Der neue große deutsche U-Boot-Ersolg hat nicht nur des­halb so starken Eindruck in Dänemark wie in allen seesahren- deit neutralen Ländern gemacht, weil er die Wirksamkeit die­ser von den Engländern immer angefochtenen Waffe schlagend

Bewegungen im Osten abgeschlossen

Im Westen Abschuß dreier feindlicher Flugzeuge

Berlin. 15. Oktober.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Osten wurden mit der Besetzung der letzten Abichnitte am Bug die Bewegungen aus die deutsch-russische Jnteressen- grcnze abgeschlossen.

Im Westen schwache Artillerietätigkeit.

Bei Lustkämpfcn wurden dyrch Jagd- und Flakabwehr drei seindlichc Flugzeuge bei Schleiden, Jdar-Oberstcm und Mayen ohne eigene Äcrluste abgeschossen."

erweiterter

deutsch-bulgarischer Wirtschastsaustausch

Sofia, 15. Oktober.

Die in Sofia von einer deutschen Delegation unter Leitung von Ministerialdirigent Dr. Landwehr geführten Wirtichasts- verhanblungen mit Bulgarien sind erfolgreich abgeschlossn worden. Das Ziel der in freundschaftlichstem Geiste durchge­führten Besprechungen war eine Vervollständigung des bereits

bestehenden Handels- und Verrechnungsabkommens, was trotz der augenblicklichen internationalen Lage ohne Schwierigkeiten erreicht wurde. Es konnten einige Abkommen unterzeichnet werden, die den beidenseitigen Interessen im auch unter den gegenwärtigen Umstanden Rechnung trag

und eine weitere Planmäßige Entwicklung des deuffch-bulgari- schen Wirtschaftsaustausches gewährleisten.

bestätigt, sondern auch eine Widerlegung des von den Eng­ländern stets so stolz verteidigten Grundsatzes ihrer Flotten- baupolitik ist, der daraus hinausläuft, daß es auch heute noch möglich sei, die Weltmeere durch eine Reihe ganz großer Schiffe zu beherrschen.

Brößles ftusseften in Stockholm

» Stockholm, 15. Oktober.

Die Meldung von der Versenkung derRoyal Oak" hat in der Stockholmer Oessentlichkeit größtes Aussehen erregt. Die Abendzeitungen bringen die Versenkung des britischen Schlachtschiffes als Hauptmeldung des Tages. Dabei wird die Größe des Verlustes hervorgehoben, der die britische Marine betroffen hat.

Überlegene äevkeks ffriegsivirtsekait

ksicffLwii-trcffostLmimZtsr I^unlc sprach gestern in V/isn

Anläßlich der Eröffnung der Wiener Herbstmesse sprach Neichswirtschastsminister Funk über Organisation und Aus­gaben der deutschen Kriegswirtschaft. Er stellte dabei fest, datz wir, wie anf dem Gebiet der militärischen, auch in bezng auf die wirtschaftliche Rüstung unseren Gegnern weit voraus sind. Der Vierjahresplan sichere unsere Ernährungsgrundlage und Rohstoffbasis für den Krieg, wobei die geschaffenen Produk- tionskrästc sich erst in den kommenden Jahren voll entfalten werden; die Errichtung eines staatlichen Lenkungsapparates für die besonderen kriegswirtschaftlichen Ausgaben leitete die Umstellung der Friedens- aus die Kriegswirtschaft in die Wege. Als Erfordernis dieser kriegsnotwcndigen Umstellung

Tokio, 15. Oktober

Wegen der wiederholt gemeldeten Uebergrisfe britischer Schiffe beimPatrouillcndienst in der Nähe der japanischen Hoheitsgewässer hat die japanische Marincleitung bei der hiesigen britischen Botschaft, wieNitschi Nitschi" meldet, Protest eingelegt. Die daraufhin erfolgte neue Erklärung der Botschaft ist ebenso kurz und unzureichend in ihrerBe­gründung" der unerhörten Uebergrisfe wie die kürzlich ge­machten Ausführungen des hiesigen britischen Marine- Attachees. Es heißt nämlich, daß die Ueberwachung der japanischen Häfenkeine Beleidigung Japans" bedeuten sollen (!). Man bezweckelediglich" deutsche ein- und aus­führende Schisse festzustellen und zu beschlagnahmen. Die Botschaft hat dagegen nichts aus die Tatsache zu erwidern, datz britische Kreuzer, Zerstörer und U-Boote westlich und südlich von Kiutso und in den Gewässern zwischen den japanischen Inseln Kiutso uyd Schikoku gesichtet wurden. Hiesige Politische Kreise bezeichnen dieses Aufgebot an Schissen und ihren Standort als nicht mit Japans seestrategischen Interessen vereinbar.

Inzwischen lausen immer neue Meldungen über die Be­lästigung der japanischen Schiffahrt ein..Nippo Jusen Kaisha" meldet, daß zwei von ihren Schissen, nämlichFu- shimi Maru" undHakozaki Maru" beide je 11 000 Tonnen, in Marseille festgehalten würden. Die Linie würde ent­sprechende Schritte ergreisen, um die Freilassung der Schisse zu erreichen.

Hiesige politische Kreise bemerken hierzu, daß der Krieg in seiner Hauptsache gegen Neutrale geführt, würde und daß England anscheinend dieFreiheit der Schiffahrt" nur auf englische Schisse anzuwenden beabsichtige. Wenn Deutschland dagegen in berechtigter Notwehr auf die englische Blockade mit einer Gegenblockade antworte, dann versuche der eng­lische Propaganda-Apparat von einemVorstoß gegen inter­nationale Verträge" zu sprechen und die Welt gegen deutsche Gewaltmethoden" zu mobilisieren.

Berlin, 15. Oktober.

Die britische Admiralität hat am 14. Oktober dem Einge­ständnis der Versenkung des FlaggschiffesRoyal Oak" durch ein deutsches U-Boot die Bemerkung angefügt, datz dies nach der Versenkung des FlugzeugträgersCourageous" der zweite schwere Verlust sei, der die britische Kriegsmarine tresse. Hier bedient sich der britische Marineminifter einer offensichtlichen Lüge, die jetzt endgültig aufgeklärt werden mutz:

Am 27. September meldete das OKW., daß am Vortage bei einem deutschen Luftangriff aus schwere britische Seestreitkräfte in der mittleren Nordsee ein britischer Flugzeugträger ver­nichtet worden sei. Daraufhin erklärte das britische Marine­ministerium, daß es keinen Bericht über ein Seegefecht in der Nordsee erhalten halbe. Ein solcher Bericht würde eingegangen sein, wenn ein Seegefecht stattgefunden hätte.

bezeichnete der Reichswirtschastsminister die starke Einschrän­kung des Privatbedarfes zugunsten des Kriegsbedarfcs. In der Sicherung der Kricgssinanzicrung werde das national­sozialistische Deutschland weder inflationistische noch deflatio­nistische Methoden anwenden. Unsere staatliche Wirtschaft sei stabil in den Krieg hineingegangen, und eine seste Preis- und Lohnpolitik ermögliche die Lenkung der Aufträge sowie des Geld- und Kreditstromcs entsprechend den erforderlichen Not­wendigkeiten. Kontinuität und Stabilität des deutschen Wirt­schaftslebens so wies der Neichswirtschastsminister aus Grund seiner sachlichen Untersuchungen nach werden durch Kriegseinwirkungen nicht gestört werden können. Selbstver­ständlich müsse sich jeder einzelne, der nicht in der militäri­schen Front stehe, als Mitkämpfer in der Front der deutschen Kriegswirtschaft Opfer auferlegen.

(Ausführlicher Bericht im Innern des Blattes)

Berechtigtes Aufsehen erregte serner die groß aufgemachte Meldung vonwotio Shimbun" über die Einrichtung einer Zweigstelle" des britischen Lügenmini- flerrums, das bekanntlich in engen Beziehungen zum Secret Service steht, in Tokio.

Zapaner verlassen London

bos. Amsterdam, 15. Oktober.

150 japanische Frauen und Kinder haben in den letzten Tagen London verlassen.News Ghronicle" berichtet, daß die japanische Vokschast in London den japanischen St-aat^- anachörigen den Rat gegeben habe, ihre. Frauen und Kinder nach Japan zurückzuschicken Die japanische Kolonie in Eng­land bolüuft sich anf 1000 Personen.

englische Brunnenvergifter am Werk

stv. Kopenhagen, 15. Oktober

England möchte zur Entlastung seiner Fernoststellung offen­sichtlich eine W i e d e r v e r s ch ä r f u n g der russisch­japanischen Gegensätze herbeiführen. Trotz des kürz- lichen Abschlusses des Waffenstillstandes werden von den eng­lischen Brunnenvergiftern auf japanischer wie auf russischer Seite große Vorkehrungen für neue Operationen erfunden, oie wohlgemerkt nicht gegen England, sondern gegeneinander gerichtet sein sollen.Daily Herald", der diese Behauptung wiedergibt, meint, daß die Japaner, sobald sie ihre Aktion in China zum Abschluß gebracht hätten sich gegen Rußland wenden wollten. Vorgeschlagen wird ganz offensichtlich zur Ablenkung von näheren Gelegenheiten für Japan, bei­spielsweise von den englischen Besitzungen in China ein Uebersall aus die russischen Besitzungen im Pazifik, während Rußland in Europa beschäftigt sei. Ein durchaus freundlicher Rat der Londoner Kviegshetzer, der ihrer abgrundtiefen Ge­meinheit ein neues aufschlußreiches Zeugnis ausstellt.

Als diese Lügenmeldung, die etwas dementierte, was über­haupt nicht behauptet worden war, in der ganzen Welt auf Unglauben und sogar in England aus zunehmenden Zweifel stieß, teilte der Erste Lord der Admiralität, der weltbekannte Lügner Winston Churchill, noch am selben Tage im Unter­haus mit, 20 deutsche Flugzeuge hätten in der mittleren Nord­see britische Seestreitkräste angegriffen, darunter einen Flug­zeugträger, verschiedene Kreuzer, Zerstörer und ein Groß- kampffchissgeschwader. Keines der britischen Schisse sei ge­troffen worden, und auf englischer Seite habe es auch keine Opfer gegeben. Ein deutsches Seeflugzeug dagegen sei abge­schossen und ein anderes schwer beschädigt worden. Ein wei­teres deutsches Flugzeug sei in die See gestürzt und die viel­köpfige Besatzung in Gefangenschaft geraten.

(Fortsetzung auf Seite 2)

sta« «eÄftvKik-rkee biaete

ck. v. v. Bremen, 15. Oktober

knglands sriedenssabotage

Leichtfertiger und gehässiger als Chamberlain den konstruktiven Friedensoorschlag des Führers ablehnte, ist kaum jemals von einem Staatsmann ein wohl­erwogenes Friedensangebot verworfen worden. Dies ist die feste Ueberzeugung, nicht allein des deutschen Volkes, sondern, wie aus der Schau verwunderter und entrüsteter Anslwndspressestimmen hervorgeht, gleich­zeitig auch die Meinung der weitaus großen Mehrzahl aller Neutralen und nicht zuletzt die Ueberzeugung Italiens und Sowjetrußlands. Chamberlain, der sich einmal selbst einenalten Mann" nannte (was wohl heißen soll, daß er als schwacher Greis dem Drän­gen einer kriegslüsternen Clique in seinem Kabinett nicht zu widerstehen vermag), wird sich (und desgleichen das englische Volk) der weit über den engstirnigen Gesichtskreis englischer Kriegshetzer hinausgehenden Folgen einer verbrecherischen Friedenssabotage bald bewußt werden. Denn nun ist es so weit, daß die Neu­tralen ihre Stellungen beziehen werden und in der ganzen Weltmeinung soweit sie nicht jüdifch-sreimaure- rischen Gepräges ist wird sich, Englands heuchlerische Kriegsparolefür Frieden und Freiheit der Welt" wenig Widerhall erfreuen können. Ganz im Gegenteil, werden die unter den Auswirkungen des von England frevlerisch vom Zaun gebrochenen Krieges immer stärker in Mitleidenschaft gezogenen Neutralen sich der Er­kenntnis, d England der große Weltver­brecher unter den Nationen ist, wohl nicht mehr länger verschließen, so daß England zumindest mora­lisch das Los treffen wird, das es Deutschland zuge­dacht hat, nämlich: isoliertzusein.

Veutschlands Handfeste Schläge

Daß sich England angesichts der schroffen Ausführun­gen Chamberlains im Unterhaus das Verdienst zu­schreiben kann, der Welt nun völlige Klarheit über Englands (heute genau noch so wie in seiner geschicht­lichen Vergangenheit) bestehenden unbedingten Vernich­tungswillen gegen alles, was ihm widersteht, gegeben zu haben, wollen wir besonders verzeichnen und iogar noch hervorheben, weil dieses uns zu einem guten Teil der Bemühungen enthebt, der Welt verständlich zu machen, warum nunmehr auch Deutschland mit unbedingter Härte dem britischen Vernichtungs­willen zu begegnen entschlossen ist. Wenn Chamberlain glaubt, dem Führer sagen zu müssen daß - England nicht gewohnt ist. seine einmal getroffenen Entschei­dungen zu ändern, selbst wenn die Welt ein­stürzen sollte", so sei ihm erwidert, daß infolge der nun von England getroffenen Entscheidung zu aller­erst einmal das englische Weltr.eich einstürzt. Es sind immerhin schon recht Handfeste Schläge, die Englands Flotte seit der heute vor genau sechs Wochen erfolgten Kriegserklärung an Deutschland erlitten hat. Der rund 23 000 Tonnen große FlugzeugträgerCou­rageous" liegt auf dem Grunde des Meeres und mit ihm fast sechshundert tote Engländer. Das engli-lche ckslaggfchtfsRoyal Oak" mit rund 30 000 Tonnen, eines der größten Schlachtschiffe überhaupt. ..ist nun gleichfalls versenkt, und wenn die Verlustliste hierfür noch nicht bekanntgegeben worden ist, so darf die Zahl der Toten bei dem Verlust dieses Schiffes für nvch

iimimimim»iimiiiiiiiimimmiimiii,iiiiiiiiiiiiiiimiimiiii,

Unssr Isssrsvisg«!

(Unsers ksutiZs LusZsks umfallt,12 8sitsn)

Das säst 30 000 Tonnen große britische SchlachtschiffRoyal Litt wurde von einem deutschen U-Bbot versenkt.

Auch die Vernichtung derArc Royal" kann die britische Admiralität nicht mehr ableugnen.

Oberst Lindbcrgh warnt vor Aufhebung des amerikani­schen Wassenanssuhrverbotes.

Auch in japanischen Hoheitsgewässern nehmen die Ueber- grre britischer Kriegsschiffe kein Ende.

Japaner verlassen London.

Ti« deutsch-bulgarischen Wirtschaftsvcrhandlunqen wurden ersolgreich abgeschlossen.

Neichswirtschastsminister Funk sprach in Wien über Or­ganisation und Ausgaben der deutschen Kriegswirtschaft. DieBremer Zeitung" ließ sich von dem soeben aus den Bereinigten »tasten zurückgekehrten Bürgermeister von UPHusen über die Durchsuch,ingstorturen in englischen Hasen berichten.

Der Gau Weser-Ems kann aus ein überragendes Ergebnis des lctztjährigen WHW. blicken.

sisin Lild den Kriiüten enKlisclien KrivKsseluKo mit dem feint versenkten KcblaelltseliiKIkozmIXIak" (drittes 8eI,iK hinterNelson" undliodne^"), oukZenoinmen bei den vorMiriZen Nnniivern der Home l?Ieet vor dem vnAliseüen KöniK. ^ukvabms: Lrssss-Hofkmauu

Stündige Übergriffe britischer Kriegsschiffe

In japanischen ftokeitsgewässern - flngeblichnicht als Beleidigung Zapans gedacht"