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parteiamtliche Tageszeitung
vas stmrsblutt des Negierenden Vürgermeisters der Freien stansestaül Vremea
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der Nationalsozialisten Vremens
flmUiches.verkündungsblatt des Neichsstattlsalters in Vldenburg und vremen
Nr. 28Z / S. Jahrgang
Sonnabend, 14. Oktober 1SZS
kinzelpreis 1S Npf.
Me Wett verurteilt tlmmberlmn!
Vas kcho der srledenssabotage
knglands Ministerpräsident als Kriegsschuldiger festgenagelt
wer lm ölaslzaus sitzt...
Z4 britische Vötkerrechtsbrüche seit dem 1. September
6. Berlin, 14. Oktober.
Die Welt hat die Rede des britischen Premierministers Chamberlain zn gut gehört, als daß noch irgendwelche Hoffnungen aus ein Verständnis der deutschen Friedensbemühungen seitens Englands für Möglich gehalten würde. Die Weltpresse rückt eindeutig von der heuchlerischen Verdrehung der Tatsachen ab, mit der England die Verantwortung für den Zusammenbruch des Weltfriedens dem Reich und seinem Führer zuschieben möchte. Aus den Hauptstädten Europas und der übrigen Kontinente laufen Meldungen ein, deren einheitliche Erundstimmung — Enttäuschung und Erbitterung über Englands von fanatischem Deutschenhaß diktierte Unversöhnlichkeit und Blindheit — die katastrophale Wirkung der Chamberlainrede erkennen läßt. Wir geben nachstehend in Kernsätzen die Auffassung der Völker zur gegenwärtigen Lage wieder:
Lügner Chamberlaiir!
Rom: Chamberlain muh sich an Hand seiner Rede gefallen lassen, dah ihn die italienische Oefsentlichkeit der Lüge Übersührt. Seine Behauptung. Deutschland habe den Vcrmitt- kungsvorschlag des Duce abgelehnt, stellt eine so ossenbare Fälschung des Tatbestandes dar, dah sich das italienische Regierungsorgan „Giornale d'Jtalia" bereits in seinem Londoner Bericht gezwungen sieht, unter der Ncberschrift „eine notwendige Richtigstellung" folgendes zu verösscntlichen:
„Hinsichtlich der Ende August stattgesundenen Initiative zur Lösung des schwebenden Konflikts, auf die sich der britische Premierminister bezog, ist es ebenso notwendig wie zweckmäßig, festzustellen, daß es unwahr ist, Deutschland habe die Vorschläge des Duce zurückgewiesen, was übrigens auch bereits aus der italienischen Darstellung vom 4. September hervorgeht. Daß es sich um eine ebenso böswillige wie vorsätzliche Lüge des britischen Premierministers handelt, geht auch daraus hervor, dah seit Wochen die italienische Presse den Tatbestand der englischen Ablehnung der Vorschlage des Duce festgestellt hat, während diese Vorschläge — wie das Giornale d'Jtalia" am 8. Oktober noch einmal ausdrücklich betonte — die „sofortige und herzliche Zustimmung Deutschlands" fanden.
Der Eindruck in der faschistischen Oefsentlichkeit darüber, dah der Regierungschef Großbritanniens auf eine direkte Lüge festgenagelt -werden müßte, ist denkbar schlecht.
Wenn zur Stunde in Italien offizielle Kommentare noch nicht vorliegen, fo ist doch klar, daß Cha-mberlcmn in Italien ein überaus schlechtes Echo gesunden hat. Die Mehrzahl aller Zeitungen veröffentlicht die deutsche Stellungnahme zu den Ehamberlain-EMärnngen noch vor der Rede des Premierministers selbst.
Nicht zufällig veröffentlicht die „Tvibuna" i-m Anschluß an die Chamvevläin-Rede den britischen Plan, der durch den berüchtigten Harald Nicholson vorgetragen wird, die britische Flotte solle durch einen „Flankenangriff" im Mittelmeer Deutschland angreifen, „da dieser Krieg nicht in Flandern, sondern im Mittelmeek gewonnen wird". Die „Tribuna" meint dazu, daß man augenscheinlich Italien vergesse, das gegenwärÜg nicht in den Konflikt eingetreten sei, aber über eine Flotte verfüge, die ähnliche Flottenmanöver im Mittel- meer nicht zulassen würde. Im Mittelmeer, so schreibt „Tribuna". befindet sich nicht die deutsche, sondern die italienische Flotte. Aus diesem Tatbestand könnte man folgern, daß der Hinweis gegen uns gerichtet ist, also eine Anspielung aus einen Präventivkrieg zu unserem Schaden darstellt. Es wäre doch sehr zweckmäßig, sich vor Augen zu halten, daß es klüger ist, die Home Fleet nicht allzu weit von Hause fortzuschicken, denn mit derartigen Absichten würbe sie sich in unserem Meer schlecht, sehr schlecht befinden. Wir wollen Nicholson keine Ratschläge hinsichtlich seines brillanten Flankenangriffs geben — das Mittelmeer jedoch, das darf er glauben, ist höchst nn- bekömmlich!"
„Der kriegsbesessene Chamberlain"
Prehburg: Die Slowakei lohnt die impertinente Nnterhans- wklärnng Chamberlains einmütig ab. Man ist nicht nur über die
gehässige Verdrehung von Wahrheiten und Tatsachen empört, sondern beurteilt ebenso scharf auch die Einmischung in Angelegenheiten, die keinen Engländer etwas angehen. Einmütig wird festgestellt, daß Chamberlain die Maske habe fallen lassen und vor der ganzen Welt seine Kriegsbesesien- heit aufgedeckt habe.
„Tief pessimistischer Eindruck"
Brüssel: In den amtlichen belgischen Kreisen haben die vorgestrigen Ausführungen Chamberlains einen tief pessimistischen Eindruck hinterlassen. Man ist sich durchweg darüber einig, daß wenig Aussicht auf eine friedliche Lösung übrigbleibt. Wenn auch Kommentare in der gestrigen logischen Presse nicht vorliegen, so kommt jedoch in'den Uebevjchriften unmißverständlich zum Ausdruck, daß der britische Premier die deutsche Friedensoffensive mit Nein beantwortet hajbe. Gegenvgrschläge seien von Chamberlain nicht gemacht worden; auch habe er nur schlechte Vorwände gefunden, um den englischen KriegswiMen zu rechtfertigen
(Fortsetzung aus Seite 2)
». Berlin, 14. Oktober.
Die im Anschluß an die Gelbkreuzgasvergistungen deutscher Soldaten in Polen ansgenommenen Ermittlungen entlarvten — und zwar durch einen neutralen Sachverständigen — ein neues ungeheuerliches Verbrechen gegen das Völkerrecht durch England, das als Hersteller und Lieferant des Giftgases ermittelt wurde. Damit hat die lange Reihe der seit dem l. September festgestellten britischen Völterrechtsverletznn- gen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Dieses jüngstentdeckte Verbrechen Englands gegen das Völkerrecht übertrifft freilich an Brutalität und Auswirkung sämtliche vorangegangenen, die man im Vergleich zu diesem noch als Vergehen bezeichnen muß. Trotzdem wurden sie von den neutralen Ländern, die am häufigsten von ihnen betroffen worden sind, mit Entrüstung und Nachdruck festgestellt und zurückgewiesen. Wir wollen hier nur an einige besonders krasse Fälle unter den insgesamt seit 1. September festgestellten 34 Völkerrechtsverletzungen durch das kriegführende England erinnern. So wurde am 13. September der amerikanische Frachtdampser „Black Ospery" von den Engländern im Aermelkanal ausgehalten und in einem englischen Hafen interniert; entgegen internationalem Recht wurde der Schiffs-
Italien bereitet sich zur kntschewung vor
truppeninspeklionen und militärische öesprechungen — per Produktionsprozeß vervielfacht
Or. v. k,. Rom, 14. Oktober.
Die Arbeitsmafchine in Italien läuft auf höchsten Touren. Im ganzen Lande ist seit Kriegsausbruch der Produktionsprozeß vervielfacht, die Autarkie wird noch systematischer angestrebt als zuvor, die militärische Vorbereitung kennt keinen Aufschub. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht im Pälazzo Venszia militärische Besprechungen stattfinden, Inspektionen der Truppen an der Westgrenze, der Miliz, der Luftabwehr, der Sanitäts- und Nachschubdienste vorgenommen werden. Die italienische Personen- und Fracht-schissahrt arbeitet mit Hochdruck, um bei. der günstigen Konjunktur soviel Devisen wie nur möglich für Italien zu erbringen. Die Ausschließung der Bodenschätze in Italien, vor allem aber des Erdöls in Albanien, wird mit noch größeren 'Anstrengungen als zuvor durchgeführt. Italiens Truppen an der Westgrenze und in Libyen, sein« Flugstreitkräfte auf Sardinien und Sizilien, seine Flotte und U-Bootswaffe, die das Mittelmeer beherrscht, sind bereit sür den Tag, da Mussolini vom Ballon des Pa- lazzo Venezia zum Volke sprechen wird.
^Das Volk selbst hat die Größe der kommenden historischen Stunden erkannt und trägt die Einschränkungen mit Leichtigkeit. Es sind das allgemeine Verbot -des Kaffeekonsums, was in Italien immerhin etwas bedeutet, das allgemeine Verbot, Benzin zn Autofahrten zn gebrauchen, Einschränkungen im Fleischkonsum durch zwei^ fleischlose Tage, die Kontingentierung der Kohle, die Ausstapelung von Lelvorräten, der frühe L-chluß aller Gaststätten und öffentlichen Verkehrsmittel. Auf die Frage, weshalb Italien sich diesen freiwilligen Beschränkungen unterwirst, hat kürzlich eine italienische Zeitung geantwortet: „Wenn wir wollten, könnten wir so viel Kaffee haben, wie wir immer hatten. Wir wollen es jedoch nicht, da wir im Anstand dafür andere Dinge einkaufen tonnen, die morgen für uns sehr viel nützlicher sind als Kaffee. Wir könnten soviel Benzin verbrauchen, daß wir wie immer Autofahren könnten, wir danken jedoch dafür, da wir morgen unsere Beuzinvorräte vollzählig haben wollen, um sie zu dem entsprechenden Zweck einsetzen zu können. Es gibt auch kein Mangel an Lsl in Italien. Und wenn es trotzdem knapp ist, dann aus keinem anderen Grunde, als daß wir Dinge aus dem Ausland importieren können die morgen unvergleichlich viel wichtiger sein wenden als Del.
Sehen ist leichter als organisieren
gittere Klagen über die Mißwirtschaft in knglanS — bürokratische veschlüsse lahmen Sas Leben
London. 14. Oktober.
Die Klagen über das hemmungslose Wüten völlig unerfahrener „Organisatoren" häufen sich in England von Tag zu Tag. Im Unterhaus wurde jetzt die Forderung aufgestellt, die Rationierung des Kahlen-, Gas- und Elektrizitätsverbrauches aufzuheben, da diese Maßnahme auherordentlich töricht sei und die Kohlenindustrie und die in ihr beschäftigten Arbeiter aufs schwerste betressc.. Bezeichnend war, dah die Rationierung sowohl von konservativen als auch von Labourabgcordnctcn kritisiert wurde.
Ein Abgeordneter wies daraus hin, daß 14 der größten Bergwerke stillägen, während die Hausfrauen nach Kohlen jammerten. Man setze, so wurde in einer weiteren Kritik gesagt, überall kleine Diktatoren ein, die dem englischen Volk das Leben so schwer wie möglich machten. Mit Aus-
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drücken wie „höchst überflüssig", „höchst absurd" oder „ver flucht töricht" wurden diese Maßnahmen im Parlament b« zeichnet.
Ein weiteres Beispiel für die wirtschaftlichen Schädignnge, durch die demokratische Kriegsbürokratie ist die Tatsache dai sich die Handelsvertreter durch ihre Organisation bei de Regierung über die jedes Geschäft untergrabenden Härten de Kriegsbestimmungen wenden mußten. — Die britische Film industrie ist fast völlig zum Stillstand gekommen. Imme mehr Ateliers mit kostspieliger Ausrüstung müßten schließe, und Tausende von Technikern und Schauspielern würde, brotlos.
Wie weit die öffentliche Verwirrung fortgeschritten ist, zeig ein Beispiel aus dem Bereich des Lügenministeriums. De englische König hatte die Flotte besucht und dabei Auszeich nungen verliehen. Diese Meldung gab das Ministerium aus Kurz darauf wurde sie von der Admiralität für falsch erklärt elf Minuten später völlig zurückgezogen und 17 weitere Minu ten danach vom Jnformationsministerium als zutreffend wie der freigegeben. —— — --
Laute Klagen über die Mißwirtschaft in England führ „Daily Mail". Schatzkanzlcr Sir John Simon, so schreib das Blatt, habe nahezu eine Milliarde Pfund als voraus sichtliche Steuereinnahme im laufenden Jahr veranschlag! Wie könne er je hoffen, auch nur annähernd einen solche, Steuerbetrug aus dem englischen Volk herauszupresfen se lange der gesamte Handel Englands durch schlecht überlegt bürokratische Methoden sehr erheblich geschädigt werde.
Der gesamte englische Außenhandel und auch der Hand« lin Innern würden abgedrossclt durch die merkwürdigen Eil, kaufs-, Verkaufs- und Verteilungsmcthoden. Die geraden bürokratischen Methoden, mit denen man Benzin, Del Kohl, Eise», Stahl. Lebensmittcl und Leder kontrolliere' ve, ursachtcn wesentliche Störungen in der Belieferung der In dustrien. Die großzügige Beschlagnahme von Hotels habe zu Entlassung von 20 000 Angestellten geführt, und die Benzin crnschrüiikungen hätten weitere 70 000 Handelsreisende broi los gemacht.
Die Regiernngsämter ertränken allmählich schon selbst i, all ihren vielen Verordnungen. Das Leben des gesamte, Landes drohe zum stillstand zu kommen. Wenn die Jndustri nicht voll arbeite, dann müsse die A r b e i t s l o s i »ke i wachsen, und sobald die Arbeitslosigkeit wachse. Verfälle di Industrie noch tiefer. Was tue man für die Leute die dnri Krieg arbeitslos geworden seien? Man verspreche ihne, lediglich daß ße früher oder später in den Rüstungsbetriebei wieder Arbeit finden würden.
Die Wahrheit aber sei: Die Planung der britischen Kriegs Wirtschaft ist leichtsinnig angefaßt worden, und man hat „ich an drc Folgen gedacht. Der richtige Bürokrat habe schon vo, >eher nie über seine Nase hinaussehen können.
Fortsetzung der deutsttz-sowletrussischen wletschaftsvertzandlungen
Moskau. 14. Oktober.
Der Moskauer Rundfunk verbreitete eine Mitteilung, w nach die Besprechungen der deutschen Wirtschaftsdelegatü mit den zuständigen Sowjetbehörden in Moskau am 10. u, 11. Oktober fortgesetzt worden seien. Ueber eine Reihe v, Fragen sei bereits «in für beide Seiten beiriedigendes Ei
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eigner nicht davsn unterrichtet. Die betreffende USA.- Reederei erhob Beschwerde gegen diese flagrante Verletzung amerikanischer Neutralität durch England.
Am 23. September imibde innerhalb der venezolanischen Hoi-eits-gewässer die zur venezolanischen Kriegsflotte gehörende Jacht „Leanbvo" des Präsidenten von Venezuela von einem britischen Kriegsschiff angehalten und durchsucht. Diese Unverschämtheit tonnte ebenfalls nicht entschuldigt werden, denn die Jacht führte bio Kriegsflagge von Venezuela. Am gleichen Tage sah sich die deutsche Botschaft, in Chile Mnöftgt, gegen eine andere britische Nentralitätsverletzung Einspruch zu erheben: die im Hasen von Antbsagasd» liegenden englischen Schiffe nähmen außergewöhnlich viel Brennstoff aus, um damit aus höher See britische Kriegsschiffe zu versorgen. In Gibraltar wurde am 24. September das niederländische Dampfschiff „Juno" durch englische Behörden angehalten und ein Teil der Ladung, obwohl sie kein Kriegsmaterial darstellte, beschlagnahmt. Aehnlich erging es dem schwedischen Passagierdwmpser „Kungsholm", der am 28. September ans der Fahrt von Amerika nach Schweden von einem englischen Kriegsschiff ausgebracht und trotz der Versicherung des Kapitäns, keine Konterbande zn führen in einem englischen Hafen festgehalten; Schweden protestierte durch seinen Gesandten i» London. Zwei Tage später mußte der niederländische Gesandt« in London Einspruch gegen neuerliche englische Uebergrrffe erheben, da britische Marinestellen die Briespost mehrerer holländischer Schisse beschlagnahmt hatten.
Einer unerhörten Völierrechtsverletzung machte sich die britische Tldmiralität am 1. Oktober schuldig, indem sie alle britischen Handelsschisse nicht nur zum offensiven Vorgehen gegen U-Boote aufforderte, sondern darüber hinaus anordnete, jedes deutsche U-Boot zu rammen. Diesen und anderen Dölter- wechtsbrüchen auf hoher See reihen sich, würdig der britische« Ansfassung von Recht und Moral, solche der britischen Luftwaffe an, die hier aufzuzählen zu weit führen würde, erinnert sei nur an die letzte Ueberstiegung dänischen Hoheitsgebietes durch 15 englische Militärflugzeuge am -Z. Oktober oder an den bezeichnenden Wortbruch englischer Flieger, die am 26. September in Island notlandeten, interniert wurden und trotz ehrenwörtlichen Versprechens, keinen Fluchtversuch zn machen, bei der ersten Gelegenheit flüchteten.
Wenn nun das gleiche England, auf dessen hinterhältige Völkerrechtsvcrlctzungen das neutrale Ausland mit Empörung und Abscheu reagiert, mit der Miene des Biedermannes von seinem ,^Kampf um Freiheit und Recht in Europa" predigt, so weiß 'mian angesichts der nüchternen Sprache dieser Tatsachen wirklich nicht, ob der Frechheit oder der Dummheit dieser scheinheiligen Phrase der Preis gebührt!
VeesttiwseiLttq Hui
Chamberlains Anschlag gegen die Vernunft
rä. Berlin, 14. Oktober.
Der britische Premierminister wurde nach seiner Un- tsrhansrede. in der er die Friedensvorschläge des Führers brüsk zurückwies und den Vernichtungskrieg gegen das deutsche Volk proklamierte, rasch der Sorge enö hoben, seine Erklärungen hätten vielleicht mitzversta.n- den werden können. Auf entsprechende Anweisung des Reklameministeriums beeilten sich die jüdischen' Regisseure des Londoner Rundfunks, mit satanischer Genugtuung zu verkünden: Chamberlain hat sich endgültig zum Kriege entschlossen.
Nicht nur in Deutschland, sondern auch im neutralen Ausland sind die grotesken Lügen und unverschämten Anpöbelungen. mit denen Chamberlain die geniale und von höchstem europäischen Verantwortungsbewußtsein getragene Konzeption Adolf Hitlers zur Schaffung eines vernünftigen, dauerhaften Friedens beantworten zu müssen glaubte, in der einzig möglichen Weise aufgefaßt worden. Hatte die Reichstagsrede des Füljrers im Kerzen von Millionen Menschen — auch in England und Frankreich — die Hoffnung keimen lassen, daß die Vernunft über das Verbrechen siegen möge, so wurde diese Zuversicht setzt durch den britischen Premierminister mit frevelhafter Hand zerstört.
Chamlbevlastns Verisuch, durch schetniheMgie Phrcchsn das Gesicht des Friedensapostels zu retten, scheiterte ist geradezu beschämenlder Art an der Unfähigkeit, dile Dynamik u-niserer ZM zu begveifem. Die gewaWge Evolution der vergangenen Jahre, in denen sich die jungen Natione n erhüben, um'die ihnen gewaltsam -auferl egten Fesselst zu sprengen und sich aus eigener Kraft jenes Lebensrecht zu sichern, das ihnen die Plntokratien verweigerten, hat ist den zur Zeit das britische Regime verkörpernden Männern entweder senile Sturheit oder
»IlllllllllllllllllllllllMIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIII»,„„„„„„„„„IN,,,,,,,,,,,,,,,
Unser Tssessviegei
(Unsers ksutigs Ausgabe uwkaüt sscbs Seiten)
Die Weltpresse rückt eindeutig von der friedensseindlichen heuchlerischen Rede Chamberlains ab.
Die deutsch-sowjctrusßschen Wirtschastsverhandlunaen nahmen chren Fortgang.
Die Franzosen sprengten drei Rheinbrückcn.
Ueber die grauenhaften Morde an Volksdeutschen ist Polen werden erneut erschütternde Feststellungen gemacht. Für den 18. Oktober rst in Stockholm eine Konferenz de» nordischen Staatsoberhäupter vorgesehen.
Die Klagen über die Mißwirtschaft in England werden immer zahlreicher.
Italien vervielfacht seinen Produktionsprozeß.
Das britische Innenministerium hat Scotland Hart» mit der polizeilichen Ucbcrwachung der Friedenspropaganda in England beauftragt.
Auch sür die Schisfahrt ist jetzt eine Luftschutzregelung erfolgt.
Tausende von Bremer Sammlern beginnen heute ihre erste Rcichsstraßcnsammlung sür das Kriegswinterhilss- werk.
"->>i sckwcrcs Eisenbahnunglück crciaw' - ,