Ausgabe 
(13.10.1939) Nr. 282
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Parteiamtliche Tageszeitung

Oas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Freien ftansestadt Nremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtlikdes VerkünSungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Vremen

Nr. 2S2 / S. Zarzrgang

Freitag, 1Z. Oktober 19ZS

kinzelpreis 15 Npf.

tstamberiains Nein an fldolf Killer

Ne sriedensstand zurückgestoßen Vas kriegswinterstilsswerk ruft!

Sie von Verlogenheit strotzende Untertzausrede des britischen Ministerpräsidenten

cklld. Amsterdam. 13. Oktober.

Am Tonncrstagnachmittag gab der englische Ministerpräsi­dent vor dem Unterhaus sejne angekündigte Antwort aus den Friedensvorschlag des Führers.

Chombevlaln begann seine Ausführungen mit der Ankündi­gung, daß er auf die Rede des Führers, nachdem Beratungen mit den Regierungen der englischen Dominien und der franzö­sischen Republik stattgefunden hätten, nun die Stellung der britischen Regierung klarmachen müsse.

Nachdem er zunächst rückblickend alle lügenhaften Argumente und Fälschungen der politischen und diplomatischen Vor­geschichte des Konfliktes nochmals mit der bekannten englischen Arroganz wiederholt und heuchlerisch behauptet hatte, daß England nicht um irgendeines rachsüchtigen Zweckes willen in den Krieg gezogen sei, sondern lediglich zur Verteidigung der Freiheit, und einem Frieden zustrebe, der keinen unsicheren Waffenstillstand, sondern eine Beseitigung der „ständigen Dro­hungen" bringen müsse, wies er unter herausfordernden Be­leidigungen Deutschlands die dargebotene Friedenshand des Führers zurück mit den Worten: „Was einer solchen Friedens- regelnng im Wege steht, ist die deutsche Regierung und die deutsche Regierung allein."

Chamberlain ging in seiner Heuchelei so iveit, zn behaup­ten, Deutschland habe ein Bermittlnngsangebot Mussolinis abgelehnt, während in Wirklichkeit alle Welt weiß, daß Eng­land es war, das den von Deutschland bereits angenommenen Vermitklüngsvorschlag des Duce sabotierte. Aus den groß­zügigen lind von wahrhafter Verantwortung gegenüber den Völkern Europas getragenen Fviedensplan des Führers hatte Ghamberlein nichts anderes zu erwidern als die zynische Ab­sage: „Friedensbedingungen, die damit anfangen, daß man dem Angreifer verzeiht, tönnxn nicht annehmbar sein." Die, von höchst realpolitischcn Erwägungen getragenen, konstruk­tiven und präzisen Vorschläge des Führers bezeichnete er un­ter Verfälschung der Wahrheit als „vage und unsicher", da sie keine Andeutungen für die Wiedergutmachung des — wie Chamberlain sich ausdrückte — „Unrechtes an der Tschecho- Slowakei und Polen" enthielten.

Chamberlain scheute sich nicht, diese abgedroschenen Phrasen aufs neue vorzubringen, obwohl er, wie jeder andere, weiß, daß die Tschechei durch einen freiwillig abgeschlossenen Staats­vertrag sich unter den Schutz des Deutschen Reiches stellte und in der Führerrede als Ziel der Reichsregierung die Her­stellung eines polnischen Staats ausdrücklich festgelegt wurde,

Chamberlain ließ in seinen weiteren Ausführungen keiner­lei Zweifel mehr daran, daß, ganz gleich, was Deutschland auch immer vorschlagen wird, England es daraus ankommt. Deutschland zu vernichten unter dem plumpen Vorwand, seine Regierung beseitigen zu wollen. Er erklärte nämlich, selbst wenn Hitlers Vorschläge definierter gewesen wären und An­deutungen enthalten hätten, dieses angebliche Unrecht wieder­gutzumachen, würde es noch immer notwendig sein. zu fra­gen, mit welchen Mitteln die deutsche Regierung die Welt davon zu überzeugen beabsichtige, daß der Angriff aufhören werde und daß Versprechungen gehalten würden.

In diesem Tone hält es d« britische Premierminister für angebracht, mit dem deutschen Volke, das England die Frie­denshand dargeboten hat, zu sprechen. Obwohl der Führer in seiner Friedensrede außerordentlich konkrete Vorschläge unter-

" -r -.t.--

breitete und gangbare Wege zur Garantie der Sicherheit der europäischen Völker wies, so daß bei gutem Willen Englands und Frankreichs die Taten sogleich hätten folgen können, er­klärt derselbe Mann, der durch seine Haltung diese Taten ver­hindert, pharisäerhaft: „Taten — nicht Worte allein sind not­wendig, ehe wir, das britische Volk und Frankreich, unser tapfe­rer und vertrauter Verbündeter, berechtigt wären, aufzuhören, einen Kampf bis zur äußersten Grenze unserer Stärke zu führen." (Fortsetzung Seite 2)

Vr. Lep an die Männer und Frauen der Veutschen flrbeitsfront

Berlin, 13. Oktober

Reichsseiter Dr. Leh erläßt folgenden Ansrus:

Männer und Frauen der Deutschen Arbeitsfront!

Ihr seid ausgerufen, am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. Oktober, wie alljährlich das Winterhilsswerk zu eröffnen. Damit gebt Ihr das Tempo für diese gewaltige Gemeinschasts- leistung des deutschen Volkes an. Mit Stolz können wir fest­stellen, daß der Erfolg von Jahr zu Jahr gewachsen ist.

lZroßbrttanmens Seemacht gelichmt

Line bemerkenswerte russische Feststellung zur deutschen llordseetzerrschaft

dnb. Moskau, 13. Oktober.

Das Blatt der sowjetischen Kriegsmarine, „Krassnh Flöt" beschäskigt sich in einem Sonderartikel mit den Aussichten des"Kriegcs in der Nordsee. Der Verfasser kommt dabei auf Grund einer objektiven Untersuchung der Sachlage zu sehr bemerkenswerten Ergebnissen.

Trotz des zahlenmäßigen Uebergewichts der englisch-fran­zösischen Seestreitkraste, so schreibt der Verfasser, habe Deutsch­land die strategische Lage im Novdseeranm in der letzten Zeit grundsätzlich zn seinem Vorteil verändert. Im jetzigen Krieg sei Tentschtand aus dem Festland nicht eingekreist und es be­stehe nur eine Kampsfront. Der Freundschasts- und Wirt­schaftsvertrag mit der Sowjetunion, die Sicherung der Lst- sechaudelsivege und die gemeinsame Jnkeressengrenze mit der Sowjetunion machten Deutschland unabhängig von seinen See- und Ozeanzusuhren, die über die Nordsee lausen. Dies allein sei von enormer Wichtigkeit. Nicht nur vergrößere sich die Widerstandsfähigkeit Deutschlands, sondern es entfielen auch Angrisfsobjekte sür die englisch-französische Flotte. Die englische Flotte könne wohl eine Handelsblockade durch Ab- schneidung der deutschen Nordseezusuhren versuchen, aber das werde den Ansgang des Krieges niemals entscheiden. Die englische Kriegsslotte dürfte trotz dreifacher Neberlegenheit über die deutsche Flotte eine entscheidende Rolle in diesem Kriege nicht spielen. Die Operationen englischer Kriegsschiffe würden möglicherweise nebensächlich werden und sich auf die Verteidigung des Heimatlandes und seiner Verbindungsivegc beschränken. Auf diese Weise werde die Rolle der englischen Flotte und ihre Neberlegenheit erheblich entwertet durch die Unmöglichkeit einer Operation gegen wichtige deutsche Objekte.

Die deutsche Flotte dagegen bewahre, obwohl sie schwächer sei, in vollem Umfange ihre Handlungsfreiheit und ihre Be­deutung zur Erzielnng von Schlägen gegen die englischen See­zufuhren. >zegen die Ostküste und die Häfen Englands wie auch der Schläge gegen die englischen Seestreitkräfte in ihren Stütz­punkten und aus offener Lee. Ungeachtet ihv-r zahlenmäßig.» Neberlegenheit werde die englische Flotte kaum imstande sein. einen effektiven Kampf mit den U-Booten ihres Gegners zu führen, da ihre Auffindung und Vernichtung auf offener See wenig erfolgreich, die Blockade der deutschen Stützpunkte aber zu gefährlich sür die englische Nebevseeslotle sei.

Die Bombardierung der englischen Flotte durch deutsche Flugzeuge im Zentralgebiet der Nordsee am 27. September, die zu schweren Bombcntressern aus einem englischen Flug­zeugträger und einem Linicnschiss führten, sei ein ausreichen­des Beispiel hierfür.

„Eine nicht geringere Bedrohung für das englische Terri­torium", so lfeißt es dann weiter, „sind die deutschen L n f t st re i tk r ü s te." Auch Deutschland sei englischen Luftangriffen ausgesetzt, aber diese Angriffe könnte» keiue mehr ober weuiger entscheidende Rolle im Kriege spielen.

England hingegen sei viel verwundbarer. Lnstangrisse könn­ten ihm unzählige Verluste beibringen. Scapa Flow zum Bei­spiel befinde sich nur 5l,l> Seemeilen von dem nächsten deut­schen Flugstützpunkt entfernt, London 250 Seemeilen und der Kanal nur 180 Seemeilen. Aus diese Weise liege fast ganz England in erreichbaren Grenzen sür die deutschen Bomber. Alle Industriezentren Englands, in erster Linie die Häfen der Ostküsie, wohin eine enorme Menge von Frachten gehe, seien Objekte sür zerstörende Lustangrisse.

Die Zerstörung oder auch mir Störung der Arbeit der Häfen der Ostkttste Englands aber werde erhebliche Verwirrung in der englischen Schiffahrt hervorrufen. Die Ergebnisse solcher Schläge würden sogar die hohen Verluste durch U-Boote über­treffen. Die Hauptstützpunkte der englischen Flotte in der Nordsee würden nicht mehr wie im Weltkriege eine gefahrlose Zuflucht für die Heimatflotte bilden. Immer wiederholte Luft­angriffe würden die Besatzungen der Schiffe zermürben. Die Seefliegerei werde ferner die Tätigkeit der englischen Flotte auf See erschweren, vor allem die der Blockadestreitkräfte und der Streitkräfte der U-Bvotsabwehr im Kanal. Außer U- Booten und Lnststreitkräften könne Deutschland schließlich auch seine Ueberwasserstreitkräfte zu Schlägen gegen die eng­lischen Zufuhren ansetzen.

So sei die deutsche Flotte gegenüber England in vollem Maße in der Lage. vernichtende Stöße gegen die verletzlichen Objekte Großbritanniens auszuführen. Die Seederbindungs- wege seien aber sür England ein zu wichtiges Objekt, als daß es Schläge gegen sie lange ertragen könnte. Im modernen Seekrieg, so stellt „Kraßny Flöt" abschließend fest, könnten die Angriffe gegen den Ueberseehandel Englands aus See und in den Häfen, verbunden mit gleichzeitigen wiederholten Luft­angriffen gegen seine Industriezentren, zu entscheidenden und schnellen Ergebnissen führen

england aus Osteuropa ausgeschlossen

Im valtikum schon ausgeschaltet — Jetzt auch Niickjug an den Vardanellen

nv. Brüssel, 13. Oktober.

Sämtliche belgischen Beobachter in London stimmen darin überein, daß dort größte Besorgnis hinsichtlich der Entwick­lung in den Lstsee-Nandstaaten herrscht. Die zwischen Ruß­land und den baltischen Staaten getroffenen Abmachungen verdrängen England aus seinem letzten Einslußgebiet in Ost- europa. Trotzdem hüte man sich peinlich, gegen Moskau Stellung zu nehmen, da die Haltung Rußlands an sich schon in England stärkste Befürchtungen erweckt habe. Das gleiche gelte bezüglich der Abmächuftgen zwischen Rußland und der Türkei, die binnen kurzem zum Abschluß kommen würden. London und Paris hätten unter dem Eindruck der Umstände in eine grundlegende Modifikation ihrer immer noch nicht ratifizierten Verträge mit Ankara einwilligen müssen. Die Klauseln, die bisher der Türkei die Rolle des militärischen StotzblockL-der Westmächte am' dem Balkan gaben, werden aus dem Vertrag" verschwinden und drr° Türkei ausdrücklich zugebilligt, daß keinerlei feindselige Haltung von ihr gegen Rußland gefordert werden könne.

Paris übernimmt Londoner Serültzte

Umbildung der türkischen Regierung?

ib. Gens, 13. Oktober.

Seitdem eS wahrscheinlich geworden ist, daß der neue russisch-türkische Pakt möglicherweise das Dardanellen skat ut nicht gerade zugunsten der Westmächte verändern werde, wird über das Verhältnis zur Türkei in Paris nur noch wenig gesprochen. Die Hosfnungen auf einen türkischen Bei­standspakt mit den Westmächten scheinen getrübt zu sein. Am Donnerstag übernahmen die Pariser Blätter die aus London stammenden Gerüchte über eine bevorstehende Um­bildung der türkischen Regierung.

siviit Hvri' leiiiostoiboostei' aus, äor Köii>§ cioi Ldureportsi', ckor im ^uktruZ cios britisolisii TiiZon aisteriums ssins liioäsi'trüelitiZsv Vorlsiimürmsvo ;sv kübrsnäs NstioimlsEalistsn vorkoukts. Mio -sulmttö ^msisiickspissss k-rt bereits sin vsrinew lstds llrtsil über äis Naeliensobskteii stissss rot rrigoii iüciisestsn Lstrikentsn, äsn clis Zilbsrlin^o ockonS ieclor Lciiausttot bereit muesten, ASinilt.

(iVeltbita)

Oementieren zwecklos!

England verleugnet seine GistgaSlicserungen

ckab. Berlin, 13. Oktober.

Der Londoner Rundfunk als Sprachrohr des britischen Lü- genministeriums glaubt die amtlichen deutschen Feststellungen über englische Gistgasliefcrungen an Polen mit einem einzigen Satz aus der Welt schassen zu können. Er behauptet, es werde autorativ in Abrede gestellt, daß Giftgas in irgendeiner Form jemals von England an Polen geliefert worden sei.

Die Dementis sitzen bekanntlich den Herren vom britischen Lügenministerium sehr locker im Handgelenk. Leider war die Wahrheit aber bisher immer noch schneller als die Lüge, so daß allmählich kein vernünftiger Mensch in der Welt sür die britischen „Richtigstellungen" und „Gegentcilsbeweise" auch nur noch einen roten Heller gibt. Dennoch glaubt man an der Themse, noch weiter den Biedermann spielen zu, können und mit dreister Stirn jeden echten Wahrheitsbeweis, selbst wenn er aus neutraler Quelle stammt, glattweg beugen zu

können. So auch wieder in diesem Falle, wo ein lückenloser Tastachenbeweitz, gegründet aus dem Augenschein und dem völlig obiektiven Befund neutraler Zeugen und Fachleute der Welt dre gemeine Hinterlist britischer K r c e g s s n h r » n g eindeutig vor Augen führt. Genau im einzelnen belegte Tatsachen über die Auffindung und Ver­wendung von GistgaSmunition in Polen sind in der deutschen und fresse veröffentlicht worden, nachdem Politiker

und Misten,chastler von am Kriege unbeteiligten Nationen den deutschen' Befund bestätigten. Der erdrückenden Sprache der Wahrheit, der Anklage eines unbestechliä^n Forums steht hier das Peche, im Grunde aber völlig hilflose Bestreiken leitens des schlagend überführten Verbrechers gegenüber. Man c« nicht glauben, daß ein „antoratives

bau englischer Seite sür das endgültige Urteil, das sich England mit der Belieferung Polens mit Ee bkrenz-Granate" selbst gesprochn hat, noch von irgend­welchem Belang ,em kann. Die'„Autoritäten der" Lüge mag London ,ur sich in Anspruch nehmen — das Recht, für die äu sprechen, huben die Briten vom Schlage eines Mr. Churchill sur immer eingebüßt! o.'

fluch das paßt lotzn Süll nicht

Man erkennt die Rückgabe Wilnas nicht an

in, Berlin, 13. Oktober.

England-spielt seine Rotte als Weltpolizist trotz der letzten trüben Erfahrungen getreulich weiter. Aber die Dinge haben sich gewandelt, und wenn John Bull seine unmaßgebliche Meinung auch znr Lv,ung der Mlna-Frage bekanntgibt so wird in, Osten Europas, über den künftig Deutschland und Rußland allein bestimmen werden, über diese nnerbetenen Ansichten hinweggegangen, ob dies nun den Engländern paßt oder nicht Der diplomatische Mitarbeiter, der Londoner „Times ,chreibt nämlich, nach Anssassnng der britisch» Re­gierung könne die Abtretung eines um Wilna gelegenen Polmwien Gebiets,treciens durch Towjetrnßland an Litauen nicht am-rkannt werden Daß in der Zwischenzeit das ehe­malige Polen au,gehört hat zn c-ristieren, und daß Dentsch- and und Rußland vertraglich festlegten, daß das Versaillcs- Pvlen nwuraks ,vE>.. errichtet und daß seiner durch die Ruckgabe Wilnas an Litauen ein altes Unrecht beseitigt wird, scheint den kurzsichtigen Herren in London völlig ent- gangen zn sein. Wahrheiten und Realitäten scheinen John Bull nicht zu pa„en. Die Hauptsache allerdings bleibt: Auch hier wird England nichts ändern können.

vostianini nach London gereist

Rom. 13. Oktober

Der neucrnannte italienische Botschafter in London, der bisherige Unterftaatssekretär im italienischen Außenministe- rluni, Bastlanini, trat am Donnerstagmittag seine Reise nach London an, um dort die Leitung der italienischen Botschaft als Nachfolger des jetzigen italienischen Justizministers Grandi zu übernehmen.

Dieses Jahr eröffnen wir nun auf Befehl des Führers das KriegswinterhilfSwerk!

Die Ausgaben sind größer denn je! Ich weiß, daß Ihr, Männer und Frauen der Arbeit, Eure Pflicht tun werdet. Doch diesmal müssen wir schassenden Menschen als Vortrupp des Kriegswinterhilfswerkes mehr als unsere Pflicht tun. Unsere Kriegsfeinde und auch die Neutralen, d. h. die ge­samte Welt, werden aus den Erössnungsersolg des Kriegs­winterhilfswerkes mit besonderem Interesse schauen.

Ich rufe Euch aus, Männer und Frauen der deutschen Arbeit, Betriebsführer und Gefolgschaften, Jung und Alt in Stadt und Land, tretet an und zeigt Euch unseren Sol­daten würdig.

Am kommenden Sonnabend und Sonntag wird die Heimat ihre Pflicht tun. Vorwärts Ihr Werktätigen, ans stolze Werk! Das Kriegswinterhilsswerk rüst Euch!

gez.: Dr. Leh.

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diicimirsilciin 81<lavs 6si diitisclisn Kiisgstisiksr

Die Rede, die der britische Ministerpräsident gestern vor dem englischen Unterhaus hielt, stellt in allen ihren weisentl ichsn Punkten eine Verfälschung der Wahrheit dar, die selbst vom englischen Lügenmini­sterium bisher nicht erreicht wurde. Chamberlain lieh keine Zweifel darüber, dah er den großzügigen Frie­densplan des Führers nicht verstehen will, von sei­nen unverschämten Anpöbeleien gegenüber der Reichs­regierung ganz zu schweigen. Er machte- sich endgültig aus erstaunlicher Verantwortungslosigkeit heraus zum Sprachrohr der jüdischen Kriegshetzer seines Landes, zum Sklaven jener Giftmischer, dig» von Beginn der europäischen Krise an mit allen ihren zur Verfügung stehenden Mitteln den sinnlosen Krieg gegen das deutsche Volk und das deutsche Reich inszenierten.

Wenn der englische Ministerpräsident die Stirn hatte, zu behaupten, Deutschland habe das Friedensangebot Mussolinis abgelehnt, so müssen wir demgegenüber die volle Wahrheit in Erinnerung bringen: es steht ein­wandfrei fest — und auch die jüdisch-freimaurerische Dia­lektik der englischen Friedensfeinde wird hier nie aus Weih Schwarz machen können —, dah Deutschland den Vrrnnttlungsvorschlag des Duce in jeder Beziehung po­sitiv aufgenommen hatte: auch Frankreich hatte sich be­reits zur Annahme des italienischen Friedensplanes entschlossen, unter dem Druck der Londoner Kriegs- treiber jedoch alle Vernunft wieder über Bord werfen müssen.

Das, Mr. Chamberlain, ist der wirkliche Tatbestand, der Ihre Verantwortlichkeit auch hinsichtlich des HineM- ziehens der französischen Nation in die Katastrophe vor aller Welt unter Beweis stellt. Nicht der Ansicht der Volker, die dem weit ausholenden Friedensvorschlag des Führers ihre Zustimmung gaben, hat der charakterlose Chef des Londoner Kabinetts Ausdruck verliehen, son­dern einzig und allein dem Willen der ihn beherrschen­den hebräischen Deutschenhasser. Wir wissen es jetzt bis zur letzten Konsequenz, dah die britische Regierung es auf die Ausrottung des deutschen Volkes abgesehen hat und Einwirkungen der Vernunft, woher sie auch kom- inen mögen, überhaupt nicht mehr zugänglich ist. Den Höhepunkt der Heuchelei Chamberlains stellt seine freche Bemerkung dar, die deutsche Staakssührung habe sich eines Wortbruches schuldig gemacht. Zu dieser unge­heuerlichen Lüge versteigt sich der leitende Demagoge eines Imperiums, das selbst, wie jedes Jahrzehnt der engliichen Geschichte zeigt, auf Lug und Trug ausgebaut m, was, wie gezagt, auch von der Rebe des britischen Premiers gilt.

Am Schlüsse seiner großen Reichstagsrede hatte der Führer erklärt: „Mögen diejenigen Völker und ihre Führer nun das Wort ergreifen, die der gleichen Auf- sassung (wle er, Adolf Hitler) sind. Und mögen dlejeni- gen meine Hand zurückstoßen, die im Krieg die bessere Lojung ,ehen zu müssen glauben." Chamberlain hat sich für das Letztere entschieden: er hast die Frie­denshand des Führers brutal zurück- ??„C^6e n. Die Verantwortung sür das Kommende fallt damit auf ihn. mü.

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Unser TsgsssNisgsl

(Die bsutigs ^nsFabs amkalli kwin Fsitsol

In seiner angekündigten Untcrhausrcde stieß Chambcr- lain voller Verlogenheit die Friedenshand des Führers zurück. " ^

Im Kreml begannen die ersten finnisch-russischen Be­sprechungen.

Die britische Hungerblockade wirkt sich auf die Wirtschaft der Neutralen immer unerträglicher aus.

Dr. Leh erläßt an die Männer und Frauen der DAF einen Ansrus zum Kriegswinterhilsswerk.

Eine bemerkenswerte sowjctrussischc Untersuchung über die >ee- und luststrategische Lage Großbritanniens stellt die dcnt,che Neberlegenheit heraus.

gebildet^"' Wehrkreis wurde ein Verteidigungsausschuß

In Anwesenheit des Kreisleiters und Kreisobmanncs fand die Einweisung des neuen Lchrlingsjahrganges und die Uebernahme der Angelernte» in die Betricbsqcmeinschast der Weser,lug statt. '

dluch Vremcn erlebt am Wochenende seine erste Tammcl- schlacht des Kricgswintcrhilfswerks.

Anträge aus WHW.-Unterstützung werden don setzt ab wieder entgegengenommen.

Die Wehrmacht sucht Gcbrauchshunde.