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parteiamtliche Tageszeitung
Vas flmtsbtatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien ftansestadt Vremen
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Die 1 nun hohe und 22 mw breit« Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 Mio breite und 1 mw hohe Zeile im Tertteil 75 -H/. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 Nachlaß- staffel E. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Aa- nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts^« stellen: InBremen: Am Geere« Nr. 6/8, Fernspr. 5 4121. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115? Obernstraße 86, Fernspr, 5 41 21« In Syke, Mühlendamm Nr. L
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches VerkündungsblaU des Neichsstattl,atters in 0ldenburg und Vremen
Nr. 281 / g. Jahrgang
Donnerstag, 12. Vktober 1SZ9
Einzelpreis 15 Npf.
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öelbkreuzverwendung beftötigt
Veutsche Soldaten unter furchtbaren Yualen der Sasvergiftung erlegen - 0as verstetzt England unter „ftumanifierung" des Krieges - Schwerster Vruch des Völkerrechts
«lnb. Berlin, 12. Oktober. Amtlich wird mitgeteilt:
8 " Bereits in der ersten Hälfte des polnischen Feldzuges gingen beim Oberkommando der Wehrmacht 8- Meldungen deutscher Truppenteile ein über Verwendung von Giftgas durch Polen. Bei der Ungeheuerlichkeit dieses Verbrechens gegen das Völkerrecht war es von vornherein nötig, völlige Klarheit über den Tatbestand herzustellen. Die sofort eingeleitete Untersuchung wurde daher mit besonderer Sorgfalt durchgeführt und hat mehrere Wochen in Anspruch genommen. Insbesondere war es im Hinblick auf die von allen zivilisierten Staaten akzeptijerte Verpflichtung aus dem Gaskriegabkommen vom 17. Juni 1925 von besonderer Bedeutung, den Hersteller dieser Eiftgasmunition zu ermitteln. Heute sind wir nun in der Lage, der Öffentlichkeit die furchtbaren Tatsachen der Verwendung von Giftgas durch polnische Truppen bekanntzugeben. Das Gistgas an Polen aber wurde von England geliefert. Die folgenden Tatsachen sprechen für sich selbst-
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1. »m 8. September 1939. 20 Uhr, begann die erste Kompanie des GebirKpionierbataillons .... an einer Brücke am Ostrande der Stadt Jaslo eine Sperre wegzuräumen. Hierbei ereignete sich eine schwere Explosion, wodurch mehrere Pioniere getötet und verletzt wurden. Während man zunächst lediglich an die Explosion einer gewöhnlichen Sprengmine glaubte, stellten sich am nächsten Tage sowohl bei den Verwundeten als auch bei einer großen Zahl von weiteren beteiligten unverletzten Pionieren die typischen Erscheinungen der Verbrennung durch Gclbkreuzgas ein. Von den Pionieren, die das Gas eingeatmet hatten, starben zwei unmittelbar nach Einlieserung in das Lazarett und zwei weitere nach schauerlichen Qualen an der Verbrennung der Atmungsorgane. Bei den unverletzten Soldaten, die ahnungslos, daß sie mit Gelbkreuzgas in Berührung gekommen waren, in ihren Kleidern nachts geschlasen hatten, stellten sich am nächsten Tage die bekannten Vergistungsexschei- uungen ein. Auch diese wurden dann in das Lazarett in,Jaslo eingeliefert und leiden dort die beiannten furchtbaren Qualen der Gasverbrennung. Einige davon sehen einen qualvollen Ende entgegen. Soweit der Tatbestand.
2. Ain 13. September wurde eine Militärkommission unter Leitung eines deutschen Obersten und eines Oberstabsarztes an den Tatort Jaslo sowie in die Lazarette, in denen die Verwundeten lagen, entsandt. Hierbei wurden folgende Feststellungen getroffen: Schon bei dem Befahren dieser Brücke durch die Kommission wurde ein Lost-(Gelbkreuz)Geruch festgestellt. Durch den Sachverständigen Pros. Dr. Wirt erfolgte eine genaue Prüfung der Trichter und eine Nachprüfung durch Erdproben aus chemisch-analytischem Wege. Diese Sach- verstiindigenprüsung ergab einwandfrei, daß es sich hier um eine Sprengung mit Minen, gefüllt mit Gelbkreuzgas, handelte. Bei dem anschließenden Besuch in einem Feldlazarett in Jaslo wurden von 14 Gelbkreuzvcrletzten, von denen vier
, inzwischen gestorben waren, die 1<I Ueberlebenden von dem L Oberstabsarzt eingehend untersucht. Hierbei wurden die typl- E schen und furchtbaren Krankheitserscheinungen der Gelbkreuz- ^ 'gasverbrennung an Augen, Atmungsorganen und auf den Körpern der Betrossenen festgestellt.
Neutrale veobachter bezeugen Sie walirlieir
3. Als Meldungen über die Verwendung von Gelbkreuzgas ' durch Polnische Truppen in die Auslandspresse gelangten, O brachte Reuter aus London eine Bekanntgabe der damaligen
- polnischen Gesandtschaft in London folgenden Inhalts: „Dre " polnische Gesandtschaft in London erklärt, daß die Behaup- Z tung, die von deutschen Sendestationen gesunkt wurde, Pol- Nische Truppen hätten Gistgasbomben angewandt, jeder K Grundlage entbehrt." Die deutschen maßgebenden Stellen " haben sofort nach Bekanntgabe dieser polnischen Behauptung aus London nunmehr einigen neutralen Beobachtern Gelegenheit gegeben, sich von dem wahren Sachverhalt zu überzeugen. Es haben sich daraus hin die Berichterstatter ausländischer Zeitungen, und zwar die Herren Deuel von „Chicago Daily News", Shanke von „Associated Preß und Lcscrenier als Vertreter von „Stockholms Tidningen" und — „Basler Nationalzeitung" nach Jaslo begeben. Wir verosscnl- W liehen heute Auszüge der Berichte dieser Herren über chren M Eindruck, den sie in Jaslo und insbesondere von den schwer Gasverletzten in dem dortigen Lazarett mitbrachten und der für sich selbst spricht.
4. Um aber vorauszusehende Verdrehungs- und Beschöni- gunasbemiihungen des englischen Liigenministeriums von vornherein Lügen zu strafen, haben die maßgebenden deutschen Stellen den Schweizer Professor N»Idols Ttehelin aus Basel gebeten, eine ärztliche Diagnose der «schwerverletzten in Jaslo vorzunehmen. Nachstehend veröffentlichen wirMm Wortlaut den Bericht des Schweizer Professors:
„Am 29. September habe ich in Jaslo deutsche Soldaten untersucht und bei neun von ihnen mit Sicherheit die Folgen von Gclbkreuzvergistung festgestellt, während be,m zehnten die Erscheinungen nicht mehr so ausgesprochen waren, daß man hätte die Diagnose mit Sicherheit stellen können. Bei den neun Erkrankten mit sicheren Symptomen waren Veränderungen der Haut von so typischem Aussehen und solcher Loialisation, daß es sich unzweitelhaft um eine Vergiftung mit einem Gift aus der Gelbttiei^- gruppe handeln muß, die vor etwas mehr als einer Woche .j stattgefunden haben muß. Bei Vieren waren noch Zeichen ) leichter Entzündung der Augen und Luftwege nachzuwei- r sen, und bei einem Kranken bestand noch eine Bronchltis- * Das Vorherrschende der Hautsymptome fuhrt zu der Annahme, daß das Gift der sogenannt- Lost-Kamp,st,on (Dichlordiaethhlsulsid-Mcrit) sein muß. Sonst „t ,ctft keine gleich wirkende Substanz bekannt
Nach Angabe erkrankten acht von den zehn Soldaten als sie bor zwölf Tagen mit der Ausräumung -mes Sprengloches aus einer Brücke beschäftigt waren, in den,, nachdem die erste Ladung nur eine geringe Explosion zur »rolge gehabt hat», eine Gasbombe durch Fernzündung zur Explosion gebracht worden war. Zwei Soldaten hatte» nur die Vergiftcteii auf dem Transport begleitet. Bei allen stellten „ch die «ymptome erst einige Stunden nach dieser Arbeit ein, und da d>e So. datcn keine Ahnung davon hatten, vergiftet zu sein, wur e die Kleider erst nachträglich von» Körper entfernt. Auch d es Umstände passen sehr gut zu e,ner Vergiftung mit Lost- « mpsstoss. . ^
Außerdem wurde mir mitgeteilt, daß noch drei Erkrankte anderswo in Behandlung wären und hier unter Lungen- erscheinungen gestorben seien, die alle an gleichen Ar e s»-. t-ilgenoinmen hatten. Auch das patzt zu einer Vergiftn g / / durch Lost-Kampsstofs. g, Berlin, den 21. September 1939.
Bec. Pros. R. Statzl) - li n."
Nach diesem Gutachten dieses Schweizers Sachverständigen kann nunmehr auch nicht der geringste Zu>erfe mrhr bestehen, datz die polnische Truppenlertung Grft- ^ gas verwendet hat.
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ö. Sofort nach der endgültigen Bestätigung der Verwendung von Gelbkreuzminen durch Polen waren die maßgebenden Stellen bemüht, den Ursprung der Gasmunition festzustellen. Diese Nachforschungen haben nach der Einnahme der Drtschast Oxhöft in der Nahe des früheren Gdingen, jetzt Gotenhasen, zum Erfolg geführt. Am 23. September wurde dort bei den ersten Ausräumungsarbeiten in der sogenannten Hexenschlucht ein abseits gelegenes Munitionslager entdeckt, das durch ein Warnungsschild in polnischer Sprache gekennzeichnet war und das u. a. ein größeres Lager von Gasminen enthielt. Eine im Heeresgasschlitzlaboratorium des Heeres- wasfenamtes angestellte Untersuchung ergab die Bestätigung der Vermutung, daß es sich auch hier um Gelbkreuzminen handele. In jeder Gasmine wurden zirka IN Kilo Gelbkreuz festgestellt.
6. Die Tatsache, daß diese Minen gerade in der Nähe des Hafens aufgefunden wurden, veranlaßte nunmehr die deutschen Stellen, sofort weitere Nachforschungen nach Gasminen in den an dieser Stelle der ehemaligen polnischen Hascnstadt befindlichen bedeutenden Munitionslagern anzustellen. Es waren hier aus Grund der bekannten Lieserungsabmachungen Polens mit England in den letzten Monaten vor dem Krieg große Mengen von englischem Kriegsmaterial ausgeladen worden. In einem in der Nähe von Gotenhasen befindlichen Arsenal, in dem die kurz vor dem Kriege erfolgten Muni- tionslieserungen aus England noch aufgestapelt waren, wurden dann unter diesem von Großbritannien gelieferten Kriegsmaterial noch mehrere tausend Gelbkreuzminen festgestellt.
Durch polnische Aussagen wurde bestätigt, daß dieses gesamte, in dem Arsenal befindliche Material in den letzten Wochen von englischen Schiffen in Gdingen nachts ausgeladen und in diese Munitionsdepots eingelagert wurde. Es ist daher einwandfrei nachgewiesen, daß diese Gelbkreuzminen, die von den Polen gegen die deutschen Truppen verwendet wurden, englischer Herkunft sind und von England an Polen geliefert wurden.
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England hat das von den Polen angewendete Gelbkreuz hergestellt und an Polen verkauft, England und ditz britische Regierung haben sich damit entgegen allen Regeln des schwersten Vruchxs des Völkerrechtes schuldig gemacht. Während der englische Premierminister Chamberlain in den letzten Wochen vor dem Unterhaus wiederholt vor der Welt die Humanisierung des Krieges gepredigt hat, während der englische Botschafter Sir Neville Henderson dem Reichsauhe-nminister bei der Kriegserklärung eine Note überreichte, wonach England jede Verwendung von Giftgas abschwor, wird dasselbe Großbritannien vor aller Welt als Lieferant gerade dieses furchtbarsten und frevelhaftesten aller Kriegsmittel entlarvt, das es vorgibt, so zu verabscheuen, löte ganze Verlogenheit und Scheinheiligkeit britischer Politik ist hier erneut bewiesen. Von der Bühne des britischen Parlaments: Proklamierung des Friedens, ^Proklamier ung der Schonung von Frauen und Kindern und der Humanisierung der Kriegsführung. In Wirklichkeit aber: Kriegshetze mit allen Mittel«,, Hungerblockade gegen Frauen und Kinder, und gegen die Soldaten: Giftgas! Wir überlassen der Weltöffentlichkeit das Urteil!
Auszüge aus den Berichten der neutralen Auslaudsjonrna- llsten, die Jaslo besichtigten, bringen wir im Innern des Blattes-,
Deurschlan d in der Nordsee überlegen
Englands Seestreitkröfte schwer geschädigt — die Unternehmungen der deutschen Kriegsschiffe und Luftwaffe von vollem krfolg gekrönt
Berlin, 12. Dktober
Im Verlaufe der von der Kriegsmarine zur Kontrolle-des Handelsverkehrs in der Nordsee lausend durchgeführten Maßnahmen, über die wir bereits kurz berichteten, wurde in den vergangenen Tagen eine Unternehmung schwerer und leichter Streitkräste bis in die nördliche Nordsee durchgeführt. Während die leichten Streitkräste eine große Anzahl von Dampfern anhielten und sie auf Banngut untersuchten, dienten ihnen die schweren Streitkräste als Rückhalt. Die Unternehmung führte die deutschen Streitkräste bis weit in die nördliche Nordsee, ohne daß feindliche Streitkräste angetroffen wurden.
Im Verlauf der Unternehmung gerieten am Morgen des 9. Oktober den deutschen Seestreitkräften entgegengeschickte feindliche Seestreitkräfte zunächst in Sicht deutscher Seeaus-
klärer, welche die Feindstreitkrafte westlich der Südspitze Norwegens meldeten.
Aus Gvumd der durch Funk übernftttelken Meldungen starteten etntge Staffeln einer Luftflotte und der Seetuftstreit- krälste, um die Engländer mit Bomben angugreifen. Unter schwierigsten Bedingungen — Regenschauern, starken Böen und schlechter Sicht — stießen die deutschen Flieger, teils in den Wolken, teils in niedriger Höhe über dem Wasser fliegend, in breiter Front bis in die nördliche Nordsee vor. Gelenkt durch die am Feinde verbliebene AuMävnng erreichten die .Flugzeuge die ihnen zugewiesenen Ziele. Einer der Verbände stieß über dem 61. Breitengrad, d. h. also über die Höhe der S he tla n d - I n s e l n hinaus, nach Norden vor und traf hier auf einen Verband schwerster englischer Seestreitkräfte.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Krisgslistzsk muDtsn Zciiwsi's äclilägs sinstsclesn
R. Nü. Bremen, 12. Oktober.
Wer lügt, muß ein gutes Gedächtnis haben — sagt der Volksmund. Daß Churchill im Lügen den Weltrekord innehat, pfeifen bereits die Spatzen von den Dächern. Seiner blühenden Phantasie und Erfindungsgabe entspricht allerdings lediglich eine gleichfalls erstaunliche Gedächtnis schwäche, die in dem chronischen Unvermögen gipfelt, sich aus eigene Erklärungen zu besinnen (genauer: besinnen zu wollen). Das hat jetzt auch der amerikanische Zeitungsmann William Eriffin, der Herausgeber des Blattes „New Pork Enquiver", erfahren müssen. Wenn ein britisches Regierungsmitglied einem Journalisten Erklärungen abgibt, so ist es selbstverständlich, daß er sich jedes seiner Worte genau überlegt; Churchill jedoch log William Eriffin gegenüber so hemmungslos, daß es ihm nach Veröffentlichung des Interviews selbst kalt über den Rücken lief. „Warum zu. seinen Worten stehen", rief der gedächtnisschwache Churchill in der ach so peinlichen Situation aus, „wenn man zu einer neuen Lüge Zuflucht nehmen kann!?" Also behauptete der Friedensfeind Nr. 1 mit der seinem Charakter gemäßen Frechheit und Schnoddrigkeit in einem anderen amerikanischen Blatt, Eriffin habe dem Verlauf der Unterredung nicht richtig wiedergegeben, er sei ein „boshafter Lügner". Nun kann sich aber ein notorischer Lump am allerwenigsten durch die plumpe Beschimpfung eines achtbarem Journalisten aus der Affäre ziehen! Der aus dem Hinterhalt torpedierte Verleger strengte Verleumdungsklage gegen den kom-
SpenSet Sucher für unsere Soldaten!
Sammlung im Rahmen des Kriegswinterhilfswerkes
Berlin, 12. Oktober.
Die NSDAP. führt im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehrmacht als eine Maßnahme des Kriegs- winterhilsswerkcs eine Büchersammlung durch, zu der Neichs- leiter Alfred Nosenberg folgenden Ausruf erläßt:
„Unsere Soldaten stehen im harten Kamps für Deutschland. Diese mit allen Kräften zu unterstützen und die Gemeinschaft von Wehrmacht und Volk zu stärken, ist uns eine hohe Pflicht. Hier kann das deutsche Buch als Symbol für die Kraft unseres geistigen Lebens in hervorragendem Maße wirken. Daher ergeht an das ganze deutsche Volk, insbesondere an die deutschen Vcrlagsanstalten und Buchhandlungen, die Aussorderung, Bücher zu spenden, die in Kriegslazaretten, Krankenhäusern der Heimat, Sammellagern und ähnlichen Einrichtungen den deutschen Soldaten"zur Verfügung gestellt werden sollen.
Die Sammlung erfolgt im Rahmen des Kriegs-Winter- hilsswcrkes durch die Block- und Zellenleiter sowie Angehörige der Gliederungen. Verlagsanstalten und Buchhandlungen werden gesondert ausgeführt.
Als erste Spende stelle ich 2399 Bücher zur Verfügung.
(gez.) Alfred Nosenberg, Reichsleiter."
Kier kntschloffenkeit - dort Patffelik
presfestimmen zu den jüngsten flnsprachen des sülirers und Saladiers
k». Berlin, 12. Oktober.
Während Italien in der Sportpalast-Rede des Führers erneut die klaren Grnndzllgc der Reichspolitik würdigt, bleiben die demokratischen Aeußerungen nach italienischen, Urteil verschwommen und unklar. Die Rede Daladiers hat aus Italien gar keinen Eindruck gemacht. Die Aussassung, daß sie lediglich zum innerpolitischen Gebrauch gehalten wurde, ist vorherrschend, da außeckpolitisch der von Daladicr proklamierte Frieden im Gegensatz zu dem deutschen Frieden eine verschwommene Formel bleibt.
Während die italienische Presse ansmerksam die Friedensstörungen in England und die Nnruheerscheiiiungen in Frankreich gegen den Krieg verfolgt, wird die vorzügliche Stimmung in Deutschland an Hand neutraler Zeugnisse hervorgehoben. „Gazzeta del Pvpolo" stellt angesichts der klaren Haltung Deutschlands nochmals die Frage, was denn nun eigentlich die englisch-französischen Kriegsziele seien. Auch M o ^k a u zitiert die Sportpalast-Rede des Führers ausführlich und hebt dabei in wörtlichem Zitat die Versicherung hervor, daß keine Macht der Erde Deutschland wieder auf die Knie zwingen wird.
Die belgischen Blätter unterstreichen in den Ueber- schriften, daß der Führer noch einmal die deutsche Bereitwilligkeit zum Frieden ausgedrückt hat. und die Entschlossenheit Deutschlands, zu kämpfen, wenn die andere» diese Bereitwilligkeit ablehnen, wird hervorgehoben. In der u n - gari scheu und jugoslawischen Presse wird vielfach dem entschlossenen und verantwortungsbewußten Inhalt der Führerrede. die pathetische R>lndf»nka>isvrache Daladiers gegenübergestellt. Der „Bester Llopd" schreibt: „Wir nehmen die erfreulichen ErscheinuNgen wahr, die auf die Konsolidie
rung einer kriegssreien Zone in Südosteuropa hindeuten und stellen hinter dieser Entwicklung die zielbewußte Aktivität der italienischen Politik fest. Es ist schvn heute klar, daß bei den kommenden entscheidenden Ereignissen auch das Wort und die Macht Italiens mit großem Gewicht in die Wag- schale fallen werden."
Zur Rede Daladiers stellt auch das Oslo er „Arbeider- bladet" fest, daß sie, in der heutigen Lage gesehen, sehr wenig positiv und konstruktiv gewesen sei:
„Letzten Freitag legte Hitler seine Ideen für eine Neuordnung Europas vor. Daladier dagegen kam nur mit einer grundsl Heu Erklärung, daß Frankreich sich nicht aus eine deutsche „Vorherrschaft" einlassen könne und siir die Freiheit der Völker Europas kämpfe. Die Westmächte müssen jetzt offen sage», wie sie sich eine Ordnung in -Europa gedacht haben, die die meiste» Streitsrage» aus der Welt schassen könnte. Es ist klar, daß die Ordnung von Versailles keine sichere Grundlage für den Frieden ist."
Die in der Schweiz vorherrschende Meinung über die Rede Daladiers wird vom „Bund" am besten 'zNiaminen- gesaßt, der schreibt, es falle schwer, zn glauben, daß schon das letzte Wort gesprochen sei. Eine gründliche Absnbr erteilt „Feuille de Avis de Vevy" den britischen Kriegshetzern, indem es einige grundlegende Wahrheiten noch einmal feststellt Das Matt schließt seine Ausführungen: „Das einzige Wort „Konferenz" irritiert heute die ofsizieiien Milieus von London und Paris, und doch wird man sich eines Tages an den Konferenztisch setzen müssen. Was die deutschen Kolonien anbetrifft, so kann man sich fragen, ob England und Frankreich nicht ein Interesse haben, diese Deutschland zurückzugeben. ^
promtttterten Ersten Lord der britischen Admiralität an. Die Wahrheit kam einwandfrei ans Licht, und das Newyorker Oberlandesgericht verurteilte den Giftmischer Churchill zu einer Geldstrafe. Sollte der berüchtigte Kriegshetzer feinen jüdischen Freunden in USA. einmal einen Besuch abstatten wollen, so wird er noch einen besonderen Dollarbetrag bereitlegen müssen, denn E-risi- fin hat e-inen sofort bei Eintreffe«, des Verurteilten vollstreckbaren Zahlungsbefehl gegen das verurteilte Londoner Kabinettsmitglied erwirkt. Unbezahlbar bleibt freilich die Blamage, die dem britischen Kriegstreibe-r und Verantwortlichen der „Athenia"-Ver- senkung nun auch in der amerikanischen Oesfentlichkeit zuteil geworden ist.
Damit Mr. Churchill nicht allein auf weiter Flur zum Gespött der Menschheit wird, hat sich ihm sein Kollege Luftfahrtminister Kingsley Wood zugesellt. Wie erinnerlich hatten vor etwa 15 Tage«, die englischen und französischen Zeitungen sich gar nicht genug tun können in farbenprächtigsten Schilderungen über die angebliche Bombardierung Friedrichshaifens.'Kein Stein sollte in der Stadt nach dem Angriff der französisch- englischen Flugverbände auf dem anderen geblieben jem. und so sehr stieg jener „Erfolg" den westlichen Demokraten in den Kops, daß sie in ihrem künstlich erzeugten Freudentaumel schon mit der Siegespalme wedelten. Die Lügner konnten auch hier auf frischer ertappt werden, denn Friedrichshafen bot den zur Besichtigung der „schaden" eingeladenen ausländischen Journalisten das Bild einer in jeder Beziehung un- v er j ehrten Stadt. Jetzt hat sich der britische Luft- sahrtminister rm Unterhaus wohl oder übel zur Mit- öbrtttfinden müssen, daß überhaupt keine nuli- tarischen Unternehmungen auf Friedrichshafen durchae- fuhrt worden seien. Dabei mag die Nebenabsicht eine Rolle .spielen, den Anschein zu erwecken, als'stamme die Meldung über die Bombardierung Friedrichhafens aar nicht aus englisch-französischer Quelle. Demgegenüber stellen wir fest daß „News Chronicle" am 26 Septem- "As mit den bombastischen Ueberschriften herauskam: „Die französischen Luftangriffe aus die Zeppelinwerft — ^Atangriff auf große chemische Werke." Das Pariser Nachrichtenbüro Havas hatte am gleichen Tage seiner Form gegÄn: "Ereignis" am Bodensee folgende
und französischen Flieger haben gestern den Feind an zwei extremen Punkten geschlagen nämlich »n Kiel und »>» Bodensee, also an zwei weit voneinander entfernten Plätzen, die sich beide als verwundbar erwiesen haben. Der Angriff am Bodensee ebenso wie der. auf Kiel sind nicht nur eine simple Manis-stierung der Stärke gewesen. Nein, das Ziel. das man mit diesen Erfolgen erreichte, bestand darin durch du" Flugzeugfabrikeil ein Anwachsen der Luftstarke Deutschlands zu verhindern."
dementiert also in London dis eigenen englischen und französischen Nachrichtenquellen. Das Kurioseste aber: es kommt den britischen und französischen
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Unser ^sgesspiegel
(vis bsutigs NusZabs umtallt ssclls Ssitsn)
Msftllungen bestätigen die ungeheuerliche Tatsache der Belieferung Polens mit Gistgas durch England. Gemeinsame Operationen deutscher See- und Luststreit- kraste hav-n mit der unbeschränkten britischen Seehcrrschast in der Nordsee endgültig Schluß gemacht. ^ '
AAcmdische Journalisten fällten ein vernichtendes Schuldurteil gegen Änickerbocker.
«"'sen nunmehr auf japanische Hoheitsgewässer über.
.E.r'knnische Staatssekretär Hüll äußerte sich über die Beschlusse von Panama.
Ein amerikanisches Gericht verurteilte den Lügner Churchill zu einer Geldstrafe. "
Die deutsch-sowjetrussische Grenzkommission hat ihre Arbeit ausgenommen.
Wilna wurde an Litauen zurückgegeben.
die Lazarettc^aift^ Nosenberg rüst zur Vücherspendc für
Der Bremer Carl Franckc, der den erfolgreichen Bomben- A", b.°n zweiten englischen Flugzeugträger durchgetreten ^ 'Hon mehr,ach als Svortslieger hervor-
Die Aiitragssrist zur Genehmigung der Zuweisung von Lehrlingen ist bis zum 1. Januar 1949 verlängert worden.