Ausgabe 
(11.10.1939) Nr. 280
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Parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsdlatt des Negierenden Vürgermeisters der Freien Hansestadt Meinen

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im Tertteil 75 Ermäßigte

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblatt des Neichsstattkialrers j Oldenburg und Meinen

Nr. 280 / S. Jahrgang

Mittwoch, 11. Oktober 1SZS

Linzelpreis 15 Npf.

Nvr kükrsr vröNnst« mit vinsr groksn kecie «las Kriegs«in1erkil1s«,vrlr 1939/^0

Äas Neich mächtiger als je zuvor!

was die andere wett wSfttt, mag sie erkalten /der weg vor uns kann nicht schwerer sein, als der weg dinier uns" /ks denke jeder nur an die öröße des gemeinsamen Opfers!"

Stolzer Nechenschaftsbericht vr. öoebbels'

Berlin. 11. Oktober

Im Berliner Sportpalast, der traditionellen Versammlungs­stätte der nationalsozialistischen Bewegung, erössnete der Führer am Dienstagnachnnttag im Rahmen einer gewaltigen Großkundgebung das Kriegswinterhilsswerk 1939/40. Jubel ohnegleichen umbrandete den Führer. Die stürmische Be­geisterung. mit der die Rede des Führers ausgenommen wurde, bewies die unerschütterliche Entschlossenheit des 80-Millionen-Volkes der Deutschen, den glänzenden Wassen- taten der deutschen Wehrmacht nunmehr nicht weniger stolze, opferwillige Taten der inneren Heimatssront solgen zu lassen. Komme, was immer auch kommen mag stärker, geeinter und härter denn je steht die Nation zusammen, bereit, dem Führer zu solgen in Not und Gesahr bis zum siegreichen Aus­gang des gegenwärtigen weltbewegenden Geschehens. Dies War der Eindruck der einzigartigen Großkundgebung, an der nicht nur die 20 000köpsige Menge im Sportpalast, sondern darüber hinaus an den Lautsprechern das ganze deutsche Volk. sei es in der Heimat, sei es draußen an den Fronten, teilnahm.

20000 im Verliner Sportpalast

Das riesige Oval des Sportpalastes bietet wieder einmal das von manchen historischen Großkundgebungen het bekannte eindrucksvolle Bild eines ganz großen Ereignisses. Jeder nur verfügbare Platz ist besetzt. Schulter an Schulter neben den ! Politischen Leitern, neben den Männern der SA. und st, die > Amtsträger sowie die vielen Freiwilligen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des WHW. Annähernd 20 000 festlich gestimmte Menschen sind versammelt, alle eine sich eng ver­bunden suhlende Gemeinschaft der Tat, der selbstlosen Einsatz­bereitschaft und des freudigen Opferwillens.

Die Besonderheit der Stunde findet auch in der würdigen Ausgestaltung des Sportpalastes ihren Ausdruck.Kriegs- winterhilfswerk 1939/40'. In großen weißen Lettern mahnt diese Inschrift von der Stirnseite der Kund­gebungsstätte. Darunter grüßt aus weißem Sockel ein mäch­tiger Hohoitsadler. umrahmt von einer mit Goldbändern und Tannengirlanden bekränzten silbergrauen Tuchbespannung. Leuchtend hebt sich davon das Not der Hakenkreuzbanner ab. Auf der Ehrentribüne haben sich inzwischen zahlreiche Mit­glieder der Reichsregierung sowie andere führende Persönlich­keiten des StaateS, der Partei und ihrer Gliederungen, ver Wehrmacht und der Behörden singesunden.

Bald nach dem feierlichen Einmarsch der Fahnen und Stan­darten dringen von draußen brausende Jubeiruse in den Saal. Der Führer ist eingetroffen und schreitet die vor dem Sport­palast angetretene Ehrenkompanie des Infanterieregiments ..Großdeutschland" ab. Dichte Menschenmengen umsäumen in weitem Umkreis die Straße, um dem Führer nicht enden Wollende Ovationen darzubringen.

Die 20 000 im Sportpalast kommen in Bewegung. Die Augen aller sind nach dem Haupteingang gerichtet. Die Flügeltüren össnen sich. Der Führer erscheint, in seiner Begleitung der Stellvertreter des Führers. Reichsminister Rudolf Heß. Reichsminister Dr Goebbels, der Reichsbeaustragte für das WHW., Reichshauptamtsleiter Hilgenseldt. der stellver­tretende Gauleiter. Staatsrat Görlitzer. sowie d»e per,än­lichen und militärischen Adjutanten des Führers. Die Arme fliegen empor. Die Menschen springen aus. Leuchtenden Auges grüßen sie den Führer. Höher schlagen die Herzen. Die Heil- rufe werden zu einem einzigen Schrei der Freude. Durch ein Meer des Jubels und der Begeisterung schreitet der Führer.

Grenzenlos ist die Liebe des Volkes zu diesem Manne rm schlichten seldgrauen Rock. der. vom Schicksal ^gesandt, mit starker Hand das GroßdeutsÜie Reich geschmiegt hat. Erst nach einigen Minuten verklingt der Sturm der Freude.

Mit dem Gruß an den Führer eröffnet der L-tellvertretende Gauleiter Görlitzer die Kundgebung. - « , . , ,

Anschließend nimmt Reichsmini st er Dr. G 0 ebbels . mit lauten Heilruscn empfangen, das Wort zu dem großen Rechenschaftsbericht des Winierhilfswerks 19K/39. ^>ne Ausiührungen besonders, als er das stolze Gesamtergebnis der bisherigen Winterhilfswerke in Höhe von 2.5 Milliarden Reichsmark verkündet werden immer wiMer durch stür­mische Beifallskundgebungen unterbrochen. (Wir bringen die Ausführungen Dr. Goebbels' im Anschluß an den eindring­lichen Appell des Führers.)

Und dann tritt der Führer an das Rednerpult. Im glei­chen Augenblick erheben sich die 20 000 von den Plätzen, im gleichen Augenblick ist -er Führer wieder von einem Orkan der Begeisterung umbrandet. Heil, Heil, Heil! die Jubel­rufe wollen nicht enden. Dann plötzlich tiefe Stille, atemlose Spannung. Der Führer spricht und die 20 000 stehen nun völlig im Banne seiner Worte. Sie hängen an seinem Munde.

Ver svftrer ergreift das Wort

Deutsche Bolksgenossen und Bolksgenossinnen! Das Winter- hilsswerk gehört zu jenen nationalsozialistischen Einrichtungen.

die heute schon als etwas säst Selbstverständliches angesehen werden. Viele Sorgen werden durch diese Hilsstätigsteit der öffentlichen Wohlfahrtspflege abgenommen und viele Ein­richtungen des Staates, der Länder, der Gemeinden damit entlastet. Auch der einzelne Volksgenosse hat sich allmählich daran gewöhnt, für dieses Werk seinen Beitrag zu leisten die große Masse willig, ein ganz verschwindender Bruchteil vielleicht auch nur, um dem üblen Ansehen zu entgegen. Aber es ist ja auch gleichgültig, welhalb so einer gibt. entscheidend ist, daß auch er gibt. (Lebhafter Beifall.)

(Fortsetzung aus Seite 2)

Sechs Ireffer auf englische Kreuzer

erfolgreicher deutscher Luftangriff auf britische SeestreitkrSfte

Berlin, 11. Oktober

Am 9. Oktober erfolgte ein überraschender Bombenangriff aus englische Seestreitlräste vor der Westlüste Norwegens. Die deutschen Angrisfsverbände erzielten u. a. sechs besonders schwere Treffer auf englische Kreuzer, die durch Explosionen und Rauchentwicklung an Bord weithin ein Zeichen des deut­schen Erfolges waren.

Zwei der deutschen Angrisfsslugzenge mußten aus dänischem Hoheitsgebiet notlanden. Die Besatzungen sind unversehrt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Osten wurden im Vorgehen aus die deutsch-russische Jnteressengrenze die befohlenen Tagesziele erreicht.

Im Gebiet nördlich des Bug und im Suwalki-Zipsel sind damit die Bewegungen im wesentlichen abgeschlossen.

Im Westen geringe Spähtrupp- und Artillerietätigkeit."

ftsiier kntireker ftrsl,

Das deutsche Volk läßt sich nicht verwirren!

Nachdem das englische Lügen- und Reklamemini­sterium hat einsehen müssen, daß es weder die ehrliche Friedensbereitschaft noch die unbeugsame Entschlossen­heit des deutschen Volkes, einen ihm aufgezwungcnen Krieg unter Bejahung aller Konsequenzen bis zum Endsieg durchzukämpfen, ins Gegenteil umfälschen kann, versuch! man es in London mit einem neuen Dreh. Die eilfertigen Schergen des Sekret Service setzten gestern auf einen Wink von oben hin plötzlich alle Hebel in Bewegung die öffentliche Wsltmeinung mit dem Ge­rücht zu verwirren, die britische ^Regierung habe sich zum Rücktritt entschlossen, und ein Waffenstillstand sei vereinbart worden. Der Pferdefuß des englischen Propaganda"-Mephistos ist hierbei jedoch zu deutlich sichtbar geworden!^ Da jene Gerüchte den Tatsachen nicht einmal vorauseilten, sondern ihnen von Anfang bis zu Ende widersprachen, entpuppte sich die britische Information" als (zweckloser) Versuch, das deutsche Volk und die neutralen Staaten über die nicht im ge­ringsten verä'iderte gesamtpolitische Lage zu täuschen. In der so. geschaffenen undurchsichtigen Atmosphäre einer erfundenenEntspannung", der jedenfalls kein tatsäch-

s licher Vorgang entspricht, möchten die friedensfeind- 'lichen Agenten Churchills allzu gern ihre verbrecheri­schen Projekte nur noch hinterhältiger verwirklichen! Datz sich an der britischen Aushungerwigspolitik und an der sonstigen antideutschen Haltung der englischen Re­gierung nicht das geringste geändert hat, geht zum Beispiel aus einer Erklärung Chamberlains im Unter­haus über die Beratungen der Einkaufsabteilung des Londoner Kabinetts mit dem Minister für die Wirt­schaftskriegsführung hervor. Danach wird bereits der Ankauf von Waren allein zu dem Zweck organisiert, um sie Deutschland zu entziehen". So we«ng zwar auch dieses Unternehmen zum Ziele führen wird, kennzeich­net es doch die niederträchtige Absicht, Deutschland samt seinen Frauen und Kindern mit allen Mitteln dem Hungertode preiszugeben. Die Position des Reiches ist nun aber wirtschaftlich und militärisch nie günstiger ge­wesen als gerade jetzt: die britischen Blockademaßnah- men sind in allen ihren Forme« zum Scheitern verurteilt, weil Deutschland Vorratswirtschaft auf wei­teste Sicht getrieben hat und außerdem seinen Waren­austausch mit den östlichen und südöstlichen Nachbarn erheblich zu steigern im Begriff ist. Militärisch wieder­um hat der Sieg im Osten a l l e Kräfte zur Konzen­tration, an anderer Stelle freigemacht. Das allein sind die für uns maßgebenden Realitäten. Ihr politi­schen Jongleure des Secret Service!.

Britische Stimmen in -er wüste

englische Zwiespältigkeit wird die Vernunft siegen?

Berlin, 11. Oktober.

Es wäre falsch und gefährlich, sich dazu verführen zu lassen, die vereinzelten, freilich sich mehrenden englischen Stimmen, die von Verhandlungen und Frieden sprechen, für die Stimme Englands zu nehmen. Es wäre aber auch falsch, sie nicht hören zu wollen. Die Wahrheit ist, datz die englische öffentliche Mei­nung zweifellos in einer großen Zwiespältigkeit sich befindet.

Auf der einen Seite ein Bernard Shaw, der die Englän­der ins Gewissen fragt, ob ihnen derChurchillismus" nicht näher sei als derHitlerismus", und ob sie nicht mit mehr Nutzen jenen auszurotten suchen sollten als diesen. Mit ihm übereinstimmend Lloyd George, der seinen Artikel im Newhork Journal American" gegen den Vorwurs des Pazi­fismus in einer Unterredung mit dem Vertreter des kriegs­hetzerischenNews Chronicle" verteidigt und dabei aufs neue

Me fingst vor der wastrstett

was das franrösische Volk von Ver Neichstagserklärung Ves sükrers erfuhr

Berlin. 11. Oktober.

Daß die kriegshetzerischen Geldgeber der französischen Presst in höchstem Grade die Wirkung der Reichstagsrede aus d,e französische Bevölkerung befürchten, geht aus,der systematischen Verstümmelung des Textes hervor. Auf diese Weise sind dem französischen Volk, das am Friedensgedanken festhalt, die wah­ren Ausführungen des Führers mit ihrem eindringlichen Appell an das europäische Gewissen vorenthalten worden.

Lediglich derMatin" macht insofern eine Ausnahme, alS er wenigstens im großen und ganzen den. von der Havas- Agentur verbreiteten Auszug auS der ^uhrer-Rede bringt. Selbst im Havas-Text sind jedoch grobe Schnitzer, um nicht zu sagen, bewußte Fälschungen, enthalten. Wahrend wre es der historischen Wahrheit entspricht der Führer erklärte, bis zum Jahre 1922 hätten 1,2 Millionen Deutsche, die ehe­mals zum Reich gehörten, durch Versailles polnisch gewordene Gebiete verlassen müssen, ohne auch nur irgend etwas nn- nehmen zu dürfen, ersetzt der Havas-Text die Zahl, von 1,2 Millionen durch die Zahl 50 009. Wie man durch einVer­sehen" von 1.2 Millionen auf 50 000 kommen kann. ist un­erfindlich ^ ,

An einer anderen Stelle soll der Führer nach dem Havas- Text darauf hingewiesen haben, daß die wesentliche Ausgabe m Polen darin bestehe, dieNationalitäten zu kolonisieren. Mas bei dem unbefangenen Leser naturgemäß den Eindruck hervorrufen muß, als ob Deutschland entgegen dem Programm des Nationalsozialismus die dort lebenden mchtdeutschen Vol­

ker entnationalisieren wolle. In Wahrheit hat der Führer be­kanntlich jedoch als wichtigste Ausgabe in Polen eine Neuord­nung der ethnographischen Verhältnisse bezeichnet, d. h. eine Umsiedlung der Nationalitäten, nach deren Abschluß im Inter­esse aller Beteiligten bessere Trennungslinien festgelegt wer­den können, als dies heute der Fall ist.

Die warmherzigen Worte des Führers an die Adresse Frank reichs. an das Deutschland niemals eine ehrenrührige Förde rung gestellt hat, noch stellen wird, und dessen heutige Gren zen es als unabänderlich ansieht, sind aus einen sich im übri gen Text verlierenden, farblosen Satz zusammengestrichen. Darüber hinaus erfährt der französische Leser überhaupt nicht, daß der Führer auch England gegenüber ausdrücklich betont hat. daß er keinerlei Forderungen zu stellen habe, eS sei denn die aus Rückgabe der deutschen Kolonien, wobei er besonders hervorgehoben hat, daß diese Forderung kein Ultimatum sei. Abgesehen von diesen glatt unterschlagenen Zeilen der Rede, wird es dem französischen Leser unmöglich gemacht, einen Ein­druck von dem großzügigen und konstruktiven Friedensplan zu bekommen, den der Führer am Schluß seiner Rede in wahr­haft europäischem Verantwortungsbewußtsein dargelegt hat. Es wird lediglich bemerkt, der Führer habe mit vagen For­mulierungen von wirtschaftlicher Verständigung, von einer vernünftigen Regelung der Rüstungen und von der Humanisie- rung des Krieges gesprochen. Was der Führer aber zu diesen Fragen tatsächlich im einzelnen gesagt hat, darf der französische Leser nicht wissen.

für eine Friedenskonferenz eintritt, nicht mit Hitler allein, das sei zu gefährlich, aber mit allen Großmächten: demHit­lerismus" dabei Vorbedingungen machen zu wollen, wie es die Anmaßung der englischen Hetzpresse vielfach tut. erklärt Llohd George für unzweckmäßig, vor allem rät er, lieber vor als nach einem europäischen Blutbad sich zusammenzusetzen

News Chronicle" als deutschfeindlich berüchtigt und bis dahin kriegshetzerisch wagt das heute nicht mehr einfach von der Hand zu weisen. Aber es macht die eben noch von Lloyd George gerühmtenunzweckmäßigen" »nd unver­schämtenVorbedingungen" und warnt vor der Illusion, eine Verhandlungsbereitschaft Englands alsNachgiebigkeit" zu deuten; er selber freilich erklärt noch im nämlichen Atem­zug die Führerrede für ein Zeichen der Schwäche. Da hat man die ganze Zwiespältigkeit der englischen Haltung aus einem Blättchen. So überall. Hier deroffene Brief" an die Times" für Friede, dort die Kriegshetze etwa desDaily Telegraph".

Ein Blatt wie dieBasier Nachrichten" ist voll von Wider­hall englischer Anmaßung- Englands Antwort, meint der Londoner Korrespondent des Blattes, werdenicht einfach negativ" sein. aber sie werdeBedingungen auszählen", die vor ieder Verhandlung eriüllt werden müßten Dabei wird ein neuer Dreh angewendet, um diese Bedingungen demo­kratisch" zu sundieren; es müsseder externe Hitlerismus ein iür allemal beseitigt werden". Also nicht mehr gegen das jetzige deutsche Regime" schlechthin das ist ein Z»rück­ziehe r. aber gegen denfür die auseinandersolgenden europäilchen Krisen und den Krieg verantwortlichen äußeren Hitlerismus". das ist eine neue Unverschämtheit. Immer­hininteressiere sich England nicht mehr sür das Regime, unter dem die Teutschen zu leben wünschn" Das ist ant alle Fälle ein. bemerkenswerter Fortschritt, denn vor und sogar kurz nach Tisch noch las man's anders. Nun. vielleicht wird man in London und in Basel auch das noch begreifen lernen, daß von allen ganzen und und unteilbaren Dingen derHitlerismus" das unteilbarste Ganze ist.

(Siehe auch Seite 2)

112 Opfer lkurchills

Die endgültige Verlustliste derAthenia"

Amsterdam, 11. Oktober.

Die Donaldson-Atlantik-Linie hat die endgültige Verlust­liste der von Churchill befohlenenAthcnia"-Torpedierung veröffentlicht. Danach sind bei der Katastrophe 93 Passagiere sowie 19 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

^usciruclc jisimotlicksr ^rontstäklcs

z. L v. Bremen, 11. Oktober.

Wiederum schickt sich das deutsche Volk an, ein Win- terhilfswerk zu beginnen. Es ist dem kriegerischen Ver­lauf dieser Zeit entsprechend ein Kriegswinter- hilfswerk, dem nach Dr. Goebbels Worten zu den alten WHW.-Aufgaben neue und zwar verdoppelte Aufgaben gestellt sind.

Kein Wunder, daß sich der Führer auch im Drang der ihm ständig zufallenden politischen und militärischen Entscheidungen es sich nicht nehmen ließ, dieses Winter- hilsswerk persönlich zu eröffnen. Kein Wunder, daß sein Appell in diesen schicksalsreichen Tagen den an des Füh­rers Mund hängenden deutschen Volksgenossen besonders tief zu Herzen ging, kein Wunder auch, daß der Beifall, der des Führers Appell begleitete, immer höher schwoll und zuletzt kein Ende nehmen wollte.

Kurz und kernig war des Führers Ansprache zu dem neuen grandiosen Werke sozialer Volksgemeinschaft, das als nationalsozialistische Einrichtung dem deutschen Volke bereits zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Als völkische Selbsthilfe hat der Führer diese Einrich­tn g geschaffen, um das deutsche Volk an Hand gemein­schaftlicher Pflichten und gemeinschaftlicher Opfer das Wesen der Gemeinschaft erleben zu lassen, das Wesen einer Gemeinschaft, die zutiefst unsere Soldaten an der Front jetzt erlebten und noch weiter erleben. Datz die geringen, beim Winterhilfswerk gebrachten Opfer der Spender nicht viel bedeuten gegenüber den Mühen von 99 Prozent ehrenhalber beim Winterhilfswerk einge­setzten Helfer, braucht kaum erwähnt zu werden; und daß wiederum die Opfer beiderlei Art verschwin­den gegen das Opfer, das unsere Soldaten an der Front brachten und bringen und vor allem gegenüber den Opfern der Gefallenen, das braucht überhaupt nur betont zu werden, weil dies das zu erwartende weit über alles bisherige hinausgehende Ergebnis des Kriegswinterhilfswerkes erklären wird.

Denn, das ist selbstverständlich und darüber ist kein weiteres Wort zu verlieren, daß sich die anständige Gesinnung jedes einzelnen deutschen Volksgenossen in der heutigen Zeit in ganz anderen Opferspenden als die bisherigen Beiträge zum Winterhilfswerk bedeuteten, zeigen wird. Man kann sich denken, daß im deutschen Volk heute ein besonderer Drang lebt. die Zugehörig­keit zur deutschen Volksgemeinschaft durch besonders glänzendes Opfern zu zeigen, und sei es auch nur darum, um das jüdische und freimaurerische Lum­pengesindel da draußen in der Welt erkennen zu lassen, wie stahIern fest die Innere Front Deutschlands steht und wie lahm und leer alle Hoffnungen sind. diese In­nere Front zu erschüttern.

der Führer sagt: Not gibt es in einem Voll immer zu lindern. Und wenn der Begriff N auch relativ ist der Führer wies ja darauf hin, w« unsere Frontsoldaten im Osten an einer im deutsch! Volk einfach unvorstellbaren Not gesehen hab> . so ist es immerhin die selbstverständliche Pflic jedes dazu fähigen deutschen Volksgenossen, mitzuhc p"' °uch schon eine mäßige Not zu lindern, wo imm sie sich innerhalb der deutschen Volksgemeinschaft zeit

Das war ja das Verhängnis der deutschen Nation i 2veltkneg. daß in der Kriegszeit von damals jeder m an s 1 ch und nicht an den Volksgenossen nebenan dachi datz unendlich viele meinten, wenn nursie zu essen ten und wenn nur i h r e Lebensbedürfnisse gestillt feie dann mochten die anderen sehen, wie sie zurecht komme H,i der Tat, es hat die Heimat damals an dem Geda ten der Volksgemeinschaft bitter sich versündigt und d He'inat hat heute nun die glänzendste Gelegenheit, v der Geschichte wiedergutzumachen, was damals vc brachen wurde Die Heimat kann heute zeigen, daß d, deutsche Volk Adolf Hitlers ein anderes als das vi

U»»M»M»M»»»UI»»M»IM»MMMIIIIMMMIIlMIIIIIIIIIII»»IIIIIMIII»IlMI

Unser Vsgesspiesel

(vis lrsntiZs Ausgabe umfallt sscks 8sitsn)

Der Führer erössnete mit einer packenden Rede das Krieas- winterh.lsswerk 1939/40. Dr, Goebbels gab einen stolzen Rechenschaftsbericht über das Winterhilfswerk 1938 / 39 . Daladier ging in einer Rundfunkrede aus die Reichstaos- erklarnng des Führers ein.

Das britische Lügenministerium versucht mit Dreh die Lessentlichkeit zu verwirren.

einem neuen

«ee,ire,»raste vor der Westküste Norwegens wurden s besonders schwere Treffer erzielt.

verboten*"""'*" Vohkottkommis

mit schauerlich verstümmelten Teutschen gesunden.

zum Kriegswinterhilssw 1939/40 e,nen Au,ru, an alle Volksgenossen unseres No seegaues.

Die krste Reichsstraßensammlung findet am kommenden Sonabcnd und Sonntag, am 14. und 15. Oktober, statt.