Ausgabe 
(9.10.1939) Nr. 278
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okMer Nluiw

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der freien Hansestadt Nremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtiiches Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meinen

Nr. 278 / 9. Jahrgang

Montag. 9. Oktober 19Z9

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Berlin. S. Oktober.

Der Stockholmer Sonderberichterstatter desBerliner Lvlal- anzeigcr" hatte Gelegenheit, mit dem weltbekannten Forscher Dr. Sven Hedin über die große Rede des Führers zu sprechen. Dr. Sven Hedin sagte folgendes:Ich kenne die Rede Adolf Hitlers sehr genau. Ich sehe sie als das größte außenpolitische Ereignis der letzten Zeit an; sie hat für die ganze Menschheit größere Bedeutung als jemals eine andere Rede zuvor. Von ganzem Herzen hasse ich, daß die Erklärungen des Führers des Großdeutschen Reiches aus der anderen Seite so verstanden werden, wie sie gemeint waren: Eine Hand, großmütig zum Frieden ausgestreckt, aber nicht aus Schwäche, sondern um­gekehrt im Bewußtsein der Kraft des Sieges. Jetzt hängt es von Chamberlain und Daladier ab, wie sich das Schicksal der Welt gestalten wird. Hitler will den Frieden, die ganze Mensch­heit will den Frieden ich kann mir unmöglich denken, daß England und Frankreich die ungeheure Verantwortung aus sich laden können, die ausgestreckte Hand auszuschlagon und damit einen Krieg zu entfesseln, der die Welt um Jahr­hunderte zurückwerfen wird, und bei dem, wie Adolf Hitler selbst sagte, niemand als Sieger hervorgehen wird D»r Staatsmann, der jetzt den Frieden zustande bringt, wird in allen Zeiten als Retter und Erlöser betrachtet werden der jedoch, der dieses Friedensprogramm zurückweist, wird den Fluch der Menschheit auf sich laden. Auch die Aeußerungen über die Kolonialsrage haben mich sehr interessiert, da ich schon immer der Auffassung gewesen bin, daß die Verteilung der Erde ungerecht ist und Deutschland den notwendigen Le­bensraum bekommen muß. Ich wiederhole noch einmal, ich hoffe daß die nächsten Tage das erlösende Wort bringen und die großangelegte Rede Adolf Hitlers in ihrer klugen Mäßi­gung zum Frieden führt."

Das Blatt der norwegischen Regierungspartei,Arbei- derbladet", schreibt: Vor allem mutz mit dem Wirtschafts­krieg Schluß gemacht werden, denn dieser schafft die Interessen­gegensätze, die zu Jntrigen und Krieg führen. Dann müssen auch, wie Adolf Hitler es erwähnte, die Kolonial-, Rohstoss- und Währungssragen geregelt werden. Die Krise ist nicht ge­löst. wenn man am Status quo festhalten wird, weder für Europa noch für die einzelnen Länder. Die Zeit müsse jetzt da sein, datz die Westmächte ihrerseits erklären, wie sie sich die Ordnung in Europa gedacht haben.

Italien:Sie Welt steck vor -er fllternatioe"

Die überragende Bedeutung, die man" in Italien der Rede des Führers beimißt, kommt schon darin zum Ausdruck, daß die Reaktionen, die die Worte Adolf Hitlers in der ganzen Welt ausgelöst haben, nicht nur aufmerksam verzeichnet und besprochen werden, sondern auch am Sonntag das Bild der Presse vollkommen beherrschen.Die Welt steht vor der Alter­native: dauerhafter Friede oder Vernichtungskrieg. Die Völ­ker, die die Botschaft des Führers vernommen haben, erwar­ten, daß die verantwortlichen Regierungen einen Beweis ihres guten Willens gellen". So lautet die Schlagzeile des Messagero", der erneut die Sinnlosigkeit eines Krieges, der durch nichts gerechtfertigt werden kann", hervorhebt und deshalb einen Gegensatz zwischen den Regierungen der West- mächte und dem Empfinden ihrer Völker in Erscheinung tre­ten sieht. Das Blatt schreibt, man merke deutlich die Verlegen­heit der französisch-englischen Presse, ihre Leser von der Un- annehmbarkeit der Vorschläge des Führers zu überzeugen, denn in weiten Kreisen der Bevölkerung sei ein Krieg gegen Deutschland durchaus unpopulär, könne doch niemand erken­nen, welche konkreten Ziele man eigentlich mit diesem neuen gegen das Reih organisierten Vorgehen erreichen möchte. Die Regierungen von London und Parts seien in der Tat nicht imstande, irgendeinen triftigen Grund anzugeben, der die Katastrophe vor dem Gewissen ihrer Völker rechtfertigen könnte.

Carriere della Sera" erklärt, die bisher vorliegenden direk­ten oder indirekten Gedanken der westlichen Regierungen seien viel zu allgemein und reserviert, als datz man daraus bereits irgendwelche konkreten Schlüsse ziehen könne. Trotzdem sei man darüber einig, daß die ganze Rede aufmerksam studiert zu werden verdiene, ehe man eine Antwort gebe. Eine fried­

liche Diskussion könne zur Lösung der übriggebliebenen Probleme, darunter auch des Kolonialproblems, führen. Wenn die Einigung aber jetzt schon so schwierig sei, wieviel schwieri­ger würde sie morgen nach einer neuen kriegerischen Verwick­lung werden! In der vom Führer dem Deutschen Reich ge­stellten Aufgabe des Wiederaufbaues liege ein Beweis dafür, daß das deutsche Volk von seiner friedlichen Arbeit nicht ab­gelenkt werden wolle.

Gazetta del Po Polo" meint, die Völker, wenigstens jene, denen gestattet worden sei, den vollen Inhalt der Rede des Führers zu erfahren, würden sich nicht mit einer einfachen Ablehnung zufriedengeben,

(Fortsetzung aus Seite 2)

l-roße Materialbeute bei Kolk

2 OivisionskomimmSeure gefangen Verickt Ses Oberkommandos der Wehrmacht

Berlin, 9. Oktober.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Bewegungen auf die deutsch-russische Jnteressengrenze verlausen weiterhin Planmäßig.

Nach den letzten Meldungen des Heeres haben sich bei stock über die bisher mitgeteilten Zahlen hinaus zwei Di­visionskommandeure, 1258 Ossiziere und 15 600 Unterossiziere und Mannschaften den deutschen Truppen ergeben.

An Beute wurden 1V 200 Handseuerwassen, 205 Maschinen­gewehre, 20 Geschütze, über 5000 Pferde und mehrere Kriegs­kassen eingebracht.

Wesentliche vefriedung Ses Valkanraums

Nlitkgiingigmaüiung mililörischer Sözukmaßnalzmen zwischen Ungarn und Numiinien

Bukarest, g. Oktober.

Die rumänische Regierung gibt bekannt, daß die jugosla­wische Regierung am 24. September in Bukarest und Buda­pest im Hinblick aus eine Entspannung zwischen Rumänien und Ungarn angeregt habe, die beiden Stagten möchten ihre vorbereitenden militärischen Schutzmaßnahmen an der gegen­seitigen Grenze rückgängig machen. Die ungarische Regie­rung habe daraushin am 30, September mitgeteilt, daß sie Maßnahmen zur Zeit bereits getrosten halle und

weitere militärische Vorbereitungen ' rückgängig zu machen bereit sei. Nunmehr habe die rumänische Regierung,in Bet-, grad und Budapest bekanntgegeben, daß sie auch ihrerseits die getroffenen militärischen Schutzmaßnahmen weitgehend rückgängig gemacht hat.

sreude in vudapest

V. m. Budapest, 9. Oktober.

Im Mittelpunkt der ungarischen Presse steht die von allen Blättern in großer Ansmachnng veröffentlichte amtliche Mel­dung, daß auf Grund eines vermittelnden jugoslawischen Schrittes in Budapest und Bullarsst beiderseits der ungavisch- runiämschen Grenze die Truppenstärke herabgesetzt werden solle. Dieser Schritt hat in der ungarischen Dessentlichikeit gro­ßes Aussehen erregt. Für die weitere Entwicklung 'des Ver­hältnisses zwischen Ungarn und seinen südlichen und west­lichen Nachbarn kommt diesem Ereignis, wie in politischen Kreisen betont wird. eine ebenso große Bedeutung zu, wie für die Stabilisierung Südosten vopas überhaupt. Das zeigt sich auch in den Bemühungen um einen Ausgleich und um eine Stabilisierung der ungarisch-jugoslawischen Beziehungen, die sich in einem solchen Ausmaße gebessert hüben, daß die erivlgreiche Belgrader Vermittlungsaiktivn zwischen Bukarest und Budapest möglich wurde. In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden, daß sowohl in der ungarischen wie in der jugoslawischen Presse in der letzten Zeit herzlich« Kommen­

tare über das beiderseitige Verhältnis ausgetauscht wurden.

Anch die bereits gemeldeten Gespräch« des Bndapester Ge­sandten in Belgrad mit dem Prinzregenten Paul, dem Mi­nisterpräsidenten Zwetkowitsch uud Außenminister Cincar- Markowitsch sowie Minister Matschek haben in beiden Haupt­städten starke Beachtung gesunden. Aus der anderen Seite darf festgestellt werden, daß die in der vergangenen Woche von der rumänischen Regierung außer Kraft gesetzten Maßnahmen, die dst Lage der Minderheiten erschweren, in Budapest.günstige Rückwirkungen hatten, während andererseits die in der amt­lichen ungarischen Meldung bekanntgegebene Außerkraftsetzung gewisser militärischer Maßnahmen an der rumänischen Grenze wiederum in Bukarest eine beruhigende Wirkung ausgelöst hallen dürfte. Schließlich darf auch in diesem Zusammenhange nicht übersehen werden, daß sich die ungarische Politik, die seit Ansllrüch des Krieges eine starke Anlehnung an die ita­lienische Nentralitäts- und Stabilisierungspolitik besonders hinsichtlich des südosteuropäischen und Balkanraumes zeigte, hier mit den Bestrebungen der italienischen Neutralitätspoli­tik sich unmittelbar berührt.

Inwieweit die sich jetzt anbahnende konkrete Ausgleichsstel- lnng zwischen Budapest und Bukarest weiter entwickeln kann, bleibt abzuwarten. Hiervon dürste letzten Endes auch die ver­tragliche Regelung der Beziehungen zwischen Ungarn und Jugoslawien abhängen. Jedenfalls ist es ein erfreuliches Zei­chen, daß gerade im gegenwärtigen Augenblick zwischen den Staaten des Südostens das Moment der positiven Zusammen­arbeit im Sinne der Sicherung eines gemeinsamen Friedens immer stärker zum Durchbruch kommt. Es darf als ein Aus­druck realpolitischen Denkens gewertet werden, in deren Zei­chen sich diese Entwicklung vollzieht, daß in politischen Krei­sen Budapests gewünscht wird, für die weitere Entwicklung alle sich etwa zeigenden Strömungen auszuschalten, die dem großen Ziel der engen Zusammenarbeit der Mächte des Süd­ostens, der friedlichen Neutralität,, Abbrach tun.

frieSens-Organismus an Ser Ostsee

kine Mgaer presleslimme zum sowjetrussisüz-lettistken paktabschluß

Riga, 9. Oktober.

Als erste Zeitung nimmt daS halbamtliche lettische Blatt Rits" zu dem Beistandspakt zwischen Lettland uud der Sowjetunion Stellung. Der Abschluß dieses Paktes entspricht, so erklärtRits" u. a.. unseren Bestrebungen zur Aufrecht­erhaltung des Friedens, die uns bereits seit jenen Tagen ge­leitet haben, als wir uns das Recht, in unserem unabhängigen Staate zu'leben, durch schwere Kämpfe erringen mußten.

Das lettische Volk, über das der rauhe Sturm des Weltkrie­ges hinweggegangen ist, begreift und weiß es, was Frieden bedeutet, und es versteht den Frieden zu schätzen. Das Blatt spricht dann die Gewißheit aus, daß an der Ostsee ein Orga-

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nismus entstanden sei, der dem Frieden und der Sicherheit dienen werde, also den strengen Grundprinzipien der lettlän- dischen Politik.

Die Erfahrung in «inem langjährigen Zusammenleben ge­statte es, zu glauben, daß die Verbindlichkeiten, die der große Nachbar eingegangen sei, von seiner Seite mit demselben Ver­trauen gehalten werden, wie von lettischer Seite. Dieses Ele­ment des Vertrauens sei auch in der nach dem Abschluß des Vertrages zur Veröffentlichung gelangten Verlautbarung zum Ausdruck gekommen, und die sowjetrussischen Pressestimmen zum Pakt bestätigten dies in eindeutiger Form. Abschließend betont derRits", daß die erzielte Einigung die Lage in dem in Frage kommenden Teil Europas nüt staMrisieren könne.

Nnnlands Sonderbeauftragter für Moskau

Helsinki, 9. Oktober.

Als Sonderbeauftragter der sin-nischen Regierung für die Besprechung der in der Aufrage SowjetvuUands angeschnitte­nen wirtschaftlichen und politischen Fragen wurde Staatsrat PaaMvi, zur Zeit Finnlands Gesandter, in Stockholm, er­nannt. Wann Paastkivi die Reise nach Moskau antreten wird, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Sem französischen Volk wird die wolzrlzeit verlzeimlicht

X . Moskau, 9. Oktober.

Ein Bericht derPrawda" aus Paris enthält einige bemer­kenswerte Feststellungen über die Kriegsmüdigkcit des fran­zösischen Volkes. Nur die täglichen Zensnrlücken der Zeitun­gen könnten dem Publikum eine ungefähre Vorstellung davon vermitteln, datz die Regierung dem Volle die Wahrheit über den ganzen Krieg verheimlicht.Die Zeitungen", so heißt es in diesem Bericht,schwatzen und schwatzen, aber sobald sie die Aufgaben des Krieges berühren, verstummen sie plötzlich oder sie blöken nur. Der Zensor läßt seine Schere aus dem Zeitungsblatt passieren und stutzt und schneidet. Bald wird die französische Presse nur noch aus Weißen Flecken bestehen!" Andererseits räume die Zensur jedoch einer gewissen Sorte von Journalisten immer noch genügend Platz ein, die Lügen und Verleumdungen gegen andere Völker verbreiteten. Das französische Volk dagegen wolle keinen Krieg; es verstehe nicht, zu welchem Zweck es das Blut seiner Söhne vergießen solle. .Aber das Volk darf dies nicht aussprechen dafür sprechen es die Weißen Flecken der Zeitungen aus", schließt diePrawda" ihre Feststellungen.

Me Mohammedaner Indiens rühren sich

Kairo, 9. Oktober.

Die Zeitung Ahram" erfährt aus Neu-Delhi, das der Prandent der »flämischen Vereinigung Indiens die General­versammlung sur deh 15. Oktober einberufen hat um die allgemeine Politische Lage. die Interessen der Muselmanen und d,e >m Gang befindlichen Besprechungen zwischen den

Im Westen tagsüber beiderseitige Artillerietätigkeit, nachts vereinzelt Störungsscuer."

holländischer Vampfee auf eine englische Mine gelausen

Amsterdam, 9. Oktober.

Der holländische DampferBinnendijk" (6873 Tonnen) ist in der Nacht zum Sonntag gegen 2 Uhr morgens in der Nähe des Leuchtturmes von Shambles auf eine englische Mine ge­laufen und gesunken. Alle 41 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden und sind in einen englischen Marinehafen an der Südlüste Englands an Land gebracht worden.

Damit ist wieder eins der vielen neutralen Schisse, die England durch seine Minenfelder zur Untersuchung in die Kontrollhäfen schleppt, von einer englischen Mine zerstört.

Die tWiaar

(Englisches und jüdisches Machtstreben identisch)

Seine Majestät Georg' VI. von Großbritannien hat den füh­renden Rabbinern in Palästina seinen Dank dafür ausge­sprochen, daß diese dem englischen Krieg gegen Deutschland dietiefgefühlten Segnungen und inbrünstigen Gebete des Hichentnms für Englands Sieg in seinem heldenhasten Kampf um das Recht gegen die Gewalt und für den zukünftigen Weltsrieden" durch eine Botschaft an Ehamberlain erteilten.

Es wäre völlig abwegig, diesen jüdischen Segen etwa des­halb als unaufrichtig zu betrachten, weil seit der Veröffent­lichung des englischen Weißbuches über Palästina, vor allem noch im August auf dem Ziouistenkongreß in Genf, aus jüdi­schem Munde harte Worte gegen die englische Treulosigkeit gefallen waren. Das waren nur Differenzen von Tageswert, die wie ein Nichts zerfallen gegenüber jener anderen Tatsache, deren Bedeutung gerade heute von uns voll erfaßt werden muß: der historischen Parallelität englischer und jüdischer Interessen in der Welt. Es ist beileibe keine Propaganda- behauptung, wenn man feststellt, daß nicht nur diese Paral­lelität, sondern teilweise sogar eine absolute Identität eng­lischer und jüdischer Ziele besteht, die bereits mehr als einmal weltgeschichtliche Wirkungen erzeugt hat. Wer sich zum ersten­mal aus diese Spur begibt, komint dabei zu so überraschenden Ergebnissen über die gegenseitige Durchdringung englischer und jüdischer Interessen, ja sogar englischen und jüdischen Wesens überhaupt, daß man sich wundern möchte, wie diese Dinge solange unbeachtet bleiben konnten zum Schaden von Menschen und Völkern.

Es ist dabei nicht einmal so, datz diese Feststellung eine Be­leidigung für die Engländer bedeutet. Denn ihre Geschichte, vor allem in den letzten 300 Jahren, bietet in ungeheurer Fülle die Beispiele dafür, datz es ein tiefer Wunsch gewisser englischer Volkskreise ist, mit dem Judentum identifiziert zu werden. Und der englische König, Georg VI., führt ja auch nur deshalb zufällig nicht den weiteren Vornamen David, weil er als Zweitgeborener nicht zum Königtum bestimmt war. David heitzt sein Bruder, der Herzog von Windsor, hieß sein Vater und dessen Vorfahren, Denn es ist die von den frommen Engländern gern geglaubte Mär, datz das englische Königs­haus mit dem Haus des Judenkönigs David identisch ist. Und daß das englische Volk als ganzes nichts anderes ist als d,e verlorenen 10 Stämme Israel, die aus Jsraeliten erst Skh- ten, dann Goten wurden und als Jüten auf die englischen Inseln kennen, ist nicht nur die These, mit der dieBritish- Jsrael World Federation" den englischen Weltherrschasts- anspruch begründet, sondern das wird landauf landab um so mehr geglaubt, als ja der englische Protestantismus, der sich fast ausschließlich auf das Alte Testament stützt, bei genauer Betrachtung dem Judentum verwandter ist als dem Christen­tum. Wir wollen uns hier darauf beschränken, an Gegenwart und inngster Vergangenheit, an der englischen Politik des 19. und deS 20. Jahrhunderts aufzuzeigen, wie schwer, ja beinah« unmöglich es ist, die englische Weltpolitik von Politik und Interessen des Judentums zu trennen. Wie sehr hierbei auch die menschliche, die rassische Vermischung von Juden und Eng­ländern, vor allem in den herrschenden Schichten, mitwirkte und mitwirkt, darf dabei gleichfalls nicht außer acht gelassen werden. "

Juden schaffen das britische Weltreich

Deshalb vor allem ist das englisch-jüdische Zusammenspiel so ungeheuer eng und undurchsichtig, weil im Gegensatz zum übrigen Europa England die Juden nicht als lästige Auslän­der nur duldet, sondern sie unmittelbar an die zentralen Po- sitwnen der politischen und der Wirtschaftsführung heran­geholt hat. D»e »m Jahre 1290 von Eduard I. vertriebenen

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Unser Vsse»ni«gei

(vis dsutiZs LusAads urnkakt sseks 8sitsn)

Die bedeutsame Rede des Führers wird auch weiterhin von der Pretze der neutralen Staaten als wirksames Element des Friedens gewertet.

'°°"eren Vordringen bis zur deutsch-russischen Matermlbeiiw machte das deutsche Heer bei Kock große

Einen bemerkenswerten Artikel veröffentlicht die Mos­kauer Pra.vda über die französischen Zensuren.

AwischenUngarn und Rumänien wurden militärisch» Schutzmaßnahme» rückgängig gemacht.

lösche" weisen wird der sowjet-russisch-lcttische Pakt als wesentlicher Friedensfaktor an der Ostsee gewertet. In Kattowitz wurde das erste KdF.-Theater eingeweiht. Der belgische Ministerpräsident Pierlot sprach sich siir die strikte belgische Neutralität aus.

Obergebietssührcr Lühr Hogrese erössnete gestern morgen ,n Bremen d,e Winter-Jugend-Filmstnnden.

Der Reichsarbeitsminister erließ zwei Anordnungen zur erweiterten Unterstützung der Familien der zur Wehr- macht Einberufenen.

Der Handball-Länderkamps gegen Dänemark in Leipzig endete mit einem 11:7-Sieg Deutschlands.

Im Freundschaftsspiel trennten sich Werder und Ar- -"Nia .Nonn-Wer unentschieden 1:1.