Ausgabe 
(24.5.1939) Nr. 141
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parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Meiner?

der Nationalsozialisten Vremens

pmlliches verkündungsblatt des Neichsstattdalkers ln Oldenburg und Meinen

Nr. 141 / g. Jahrgang

Mittwoch, 24. Mai 1SZS

Einzelpreis 15 Npf.

Urteil der Wett: Totaler Sltchlpakt

das öiindnis öerlin-Nom im ßuslanüsecho

Londoner und pariser presse reagieren sauer / Warschau spielt den öleichgültigen Sie Neutralen sprechen von einem wertvollen veitrag zum frieden

(Ilrsktberickt unserer öerlluer Sckrlktleltuug)

rck. Berlin. 24. Mai.

Der Abschluß des deutsch-italienischen Bündnis-Paktes hat in der ganzen Welt einen tiesen Eindruck hinterlassen. Nachdem die ersten Auslandsmeldungen meist reinen Nach- richtencharakter trugen, drängt sich jetzt das meinungsmätzige Element in den Vorder­grund.

Ueberall hat die Klarheit des Bündnisvertrages Anerkennung gefunden und selbst aus dem feindlichen Lager kommen kaum Stimmen, die nicht die jeden Vor­behalt und jedes Mißverständnis ausschließende Auto­matik der Verpflichtungen als Positioum bewerten.

„Giornale d'Jtcrlia" ha-t mit seinem Wort von der „totalen Formel des Viindnisfalles" vielleicht den Pakt am besten charakterisiert. In ähnlicher Formulierung nxnnt der Amsterdamer „Telegraas" die Vereinbarung einen „totalitären Pakt, der keine Ausnahmen zu ken­nen scheint" und auch der „Illustrierte Krakauer Kurier" spricht — schweren Herzens — von einem Dokument, das beide Partner auf Tod und Leben verbindet.

Als Folge der Klarheit und der eindeutigen Formu­lierung des Bündnisfaller wird vielfach die Festig­keit des ..Stahlpaktes" betont, eine treffende Bezeich­nung, die die Pariser Presse erfand. So spricht der „Poster Lloyd" von den Achsenmächten als einer unlös­baren Gemeinschaft, während Belgrad Ribbentrops Wort von dem „unbesiegbaren Block der 156 Millionen" über die ganze Seite seiner Regierungsblätter setzt. In Kopenhagen spricht „Politiken" von dem „zusammenge­schweißten Block" als einer Realität, hie für die nächsten

Jahrzehnte der Schwerpunkt der Entscheidung in Europa werden könne. Beide Heere würden zu einer einzigen Armee zusammengefügt, meint eine holländische Stimme, und die „Newyork Times" spricht von der „offensten und weittragendsten Allianz der Neuzeit", die es not- wende mache, Rom und Berlin künftig alseineein - zige Macht anzusehen.

In der gleichen Linie liegt der aus Genf gemeldete Schock der Völkerbundsdiplomaten und der Ruf nach dem roten Pakt, mit dem die Londoner Presse rea­giert. Die „Times" glaubt, in der Vereinbarung über die Kriegswirtschaft eine systematische Kriegsvorberei­tung der Achsenmächte wittern zu können, eine Haltung, die in erster Linie für den Hausgebrauch bestimmt ist, wo man heute die „moralische Rechtfertigung" der Ein­kreisung braucht, um deren unangenehme Begleiterschei­nungen, wie Dienstpflicht und Sowjetpakt, populär zu mächen.

Selbst in Paris,, wo man die Oeffentlichkeit jahre­lang mit „Differenzen zwischen Rom und Berlin" unterhalten hat. warnt man davor, heut« noch die

von dem „Vasallenstaat Italien" aufs neue. auflegen. Dort, wo man befürchtet, mit dem oft beschworen«» Stresa-Eeist zur Zeit keinen Glauben zu finden, heißt es: „Bündnisvertrag? Wenn schon!" Dieses Stichwort des Quai d'Orsay geistert durch die ganze Presse, die sich bemüht, die Berliner Tage als hohle Zeremonie und große Geste hinzustellen, die an den Realitäten wenig ändere.

Auch die Warschauer Filiale der westlichen Press« spielt den Gleichgültigen. Man kann nur lächeln über die „Gazeta Polska", die dem historischen Ereignis in Berlin lediglich auf der vierten Seite engbemessenen Raum widmet.

Wenn man in Paris und London einen offensiven Charakter des Vertrages zu entdecken versucht, — „Epoque" spricht von einer Offensiv-Allianz, „Popn- laire" von dem „Gipfelpunkt der Drohung" — findet sich in den neutralen Ländern des Südostens eine nüch­terne und klare Betrachtung. So sprechen die jugoslawi­schen Blätter und die rumänische Regierungszeitung „Timmpul" von dem Bündnispakt als einem wichtigen Beitrag zum Frieden. Diese Blätter stimmen in dieser Charakterisierung mit den maßgebenden Organen der japanischen Presse uberein.

In Deutschland und Italien verfolgt man das viel­stimmige Echo der Welt mit wachen Ohren. Diese Ant­wort ist ein guter Gradmesser für die Entscheidung, wieweit man sich in den Hauptstädten von einer Politik

Festigkeit der' AHie zu unterschätzen. Dennoch fehlt es der Illusion zu lösen bereit ist und wieweit man dem keineswegs an „Journalisten", die die alten Platten l Recht der jungen Völker Raum geben will. (S. Seite 2)

fluhenminister öraf liano aus der Heimreise

Herzliche Verabschiedung durch Neichsaußenminister von Mbbenirop aus dem flnlialter Vaiznizof — Staatsminister Vr. Meißner überbrachte die Srüße des siitirers — Stürmische Kundgebungen der Verliner Vevölkerung

Berlin, 24. Mai.

Nach Beendigung seines zweitägigen Staats­besuches aus Anlatz der Unterzeichnung des deutsch­italienischen Freundschafts- und Bündnispaktes verließ der Königlich-Italienische Minister des Aeußern» Galeazzo Gras Ciano di Cortellazzo mit dem Staatssekretär im italienischen Kriegsmini- sterium General Pariani und den Herren seiner Begleitung am Dienstagvormittag um 11 Uhr im Sonderzug wieder die Reichshauptstadt.

Um 16-56 Uhr wurde Gras Ciano von dem Reichs­minister des Auswärtigen von Ribbentrop vom Hotel Adlon abgeholt und zum Anhalte» Bahnhof geleitet. Die Berliner Vevölkerung, die dicht gedrängt in den An­fahrtstraßen wartete, bereitete dem Abgesandten des Duce einen triumphalen Abschied.

Vor dem Anhalter Bahnhof schritten der italienische Außenminister und der Reichsminister des Auswärtigen mit Italiens Botschafter die Front der i» der Saar- landstraße angetretenen Ehrenkompanien ab.

Auf dem Bahnsteig überbrachte der Chef-der Präsi­dialkanzlei des Führers. Staatsminister Dr. Meißner, die Abschiedsgrüße des Führers. Mit dem Reichsaußen- Minister hatten sich zur Verabschiedung der deutsche Bot­schafter in Rom, von Mackensen, Beamte des Auswär­tigen Amtes und die Mitglieder des persönlichen Sta­bes eingefunden. Ferner waren zahlreiche Reichsminister, Reichsleiter und weitere führende Persönlichkeiten von Partei, Staat und Wehrmacht anwesend. Von italieni­scher Seite waren neben dem italienischen Botschafter rn Berlin. Attolico, und sämtlichen Mitgliedern der italienischen Botschaft, der Leiter der italienischen Han­delsdelegation, Botschafter Eiannini. Vertreter des Fascio und zahlreiche Mitgfteder der italienischen Ko­lonie erschienen. Außerdem waren der Botschafter Spa­niens sowie die Gesandten von Ungarn, Jugoslawien, Mandschukno und Albanien zugegen.

Sodann verabschiedete sich Gras Ciano mit Hand­schlag von den anwesonden deutschen Persönlichkeiten und wurde vom Reichsaußenminister von Ribbentrop zum Salonwagen geleitet, wo der Reichsauhenminister sich auf das herzlichste von Graf Ciano, Armeegeneral Pariani und den Herren ihrer Begleitung verabschie­dete. Pünktlich um 11 Uhr verließ der Sonderzug den Anhalter Bahnhof. Mik Graf Ciano hat auch die aus Anlaß des italienischen Staatsbesuches in Berlin wei­lende italienische Journalistenabordnung die Rcichs- hauptstodt wieder verlassen.

Die Abfahrt des italienischen Außenministers Graf Liano gestaltete sich wieder zu einer eindrucksvollen Kundgebung der herzlichen Verbundenheit der beiden Nationen Deutschland und Italien, die ihre ewige Freundschaft durch den Abschluß des weltgeschichtlichen Bündnispaktes dokumentierten. Schon lange vor der Abfahrt des Sonderzuges hatte sich eine riesige Men­schenmenge vor dem Anhalter Bahnhof und in den An­fahrtsstraßen eingefunden, um dem Abgesandten des Duce noch einmal zuzujubeln. Auch Formationen des Berliner Fascio waren mit ihren Standarten ange­treten. Auf dem reich geschmückten Bahnsteig bildeten Ehrenabordnung der HJ. und des BDM. Spalier. Als sich nach der herzlichen Verabschiedung der Zug in Be­wegung setzte, klangen die italienische Künigshymne und

die Eiovinezza auf. Stürmische Heilrufe begleiteten die hohen italienischen Gäste, bis der letzte Wagen des Zuges den Blicken entschwunden war.

Jubel im Münchener vatinliof

(Orabtbsriobt äussres Nünebsusr Vertreters.)

b. München, 24. Mai

Auf seiner Rückreise nach Rom traf Außenminister Graf Ciano am Dienstagabend um 8.36 Uhr in Mün­chen ein, wo der Sonderzug 1h Minuten Aufenthalt hatte. Zur Begrüßung des Außenministers hatten sich aus dem festlich geschmückten Bahnsteig führende Per­sönlichkeiten aus Partei, Staat, Wehrmacht und Stadt eingefunden. Als der Sonderzug in die groß« Halle des Münchener Hauptbahnhofs einfuhr, spielte die Kapelle der ss-Totenkopf-Standarte di« Eiovinezza, das Deutsch­landlied und das Horst-Wessel-Lied.

Eine riesige Menschenmenge brachte dem Vertreter des Duce begeisterte Ovationen dar. Auch die italienische Kolonie war zahlreich erschienen.

Beim Verlassen des Wagens wurde Graf Ciano vom Reichsstatthalter in Bayern, Ritter von Epp, und vom italienischen Generalkonsul in München, Pittalis, mit herzlichen Worten begrüßt und nach Abschreiten der an­getretenen Ehrenformationen bis zur Weiterreise in den Fürstensalon geleitet. Dort unterhielt sich Gras Ciano lebhaft mit den erschienenen Persönlichkeiten, unter ihnen Reichsschatzmeister Schwarz, Ministerpräsident Siebert. Staatsminister Gauleiter Adolf Wagner und Oberbürgermeister Reichsleiter Fiehler sowie mit den Kommandierenden Generalen des Heeres und der Luft­waffe.

Kurz vor V-9 Uhr bestieg Graf Ciano mit den Herren seiner Begleitung wieder den Sonderzug, und wenige Minuten später erfolgte unter den tosenden Heil- und Evviva-Rufen der Menge die Weiterreise nach Rom..

Krisgspolitilc ksi leotostropliolsm ösvöll(si'ung5scli>vun6

R. iVlü. Entscheidend für die Intensität des Lebenswillens einer völkischen Gemeinschaft ist die Wehrbereitschaft in unmittelbarerVer- bindn ng mit der biologischen Kraft des Volkes. Die stärkste Waffe sinkt zur toten Materie herab, die beste Rüstungsorganisation bleibt eine Leistung am grünen Tisch, wenn im Ernstfall die Waffenträger nicht in ausrei­chender Zahl für die Nation den Kampf aus Leben und Tod aufnehmen können. Wir blicken, -indem wir diesem Urgesetz der Völkergeschichte Ausdruck geben, mit nachdenklichem Ernst auf Frankreich, dessen kriegsfchürende Einkreisungs­po (itik heute mehr als je in einem schreienden Mißverhältnis zur Entwicklung seiner Volkskmft, der Basis jeder nationalen Aktivität, steht und aus unabänderlichem Zwang heraus mindestens noch während vieler Jahrzehnte stehen wird. Dieser von unserem westlichen Nachbarn offenbar ver­kannte Tatbestand sei hier einmal in seiner ganzen Tragweite untersucht.

Wurden noch vor einem Jahrhundert in Frank­reich im Jahresdurchschnitt auf 10000 Einwohner 67 Menschen mehr geboren als im gleichen Zeit­raum starben, so ergab sich' 1937 ein Geburten-- unterschuß von 3 auf je 10 000 Personen (Deutschland wies 1937 einen Geburtenüberschuß von 71 pro 10000 aus). Da sich der Geburten- schwund in Frankreich im letzten Jahr noch ver­schärft hat, bedeutet jene Ziffer von minus 3, daß in der „Lrsncks Igstion" in jedem Jahr rund 125000 Menschen zur bloßen Bestandserhaltung des französischen Volkes zu wenig geboren werden. Die Minderung des Anteils der Doll- familien an der französischen Bevölkerung — 1891: 35 v. H.; 1926: 28,5 v. H. — spiegelt sich im Rückgang des Blutanteils Frankreichs an der europäischen Gesamtbevölkerung wider: Im

Jahre 1650 war noch jeder fünfte Europäer Fran­zose, 1931 nicht einmal mehr jeder zehnte — so sehr macht sich das stärkere Wachstum anderer Nati­onen zum Schaden Frankreichs geltend. Bei gleich­bleibender Geburtenscheu der gallischen Bevölke­rung wird die Einwohnerzahl Frankreichs, die übrigens noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit 29,5 Millionen die entsprechende Zahl Deutschlands um 7.5 Millionen übertraf, im Jahre 1985 von den 1938 gezählten 42 Millionen auf 29,6 Millionen herabgesunken sein. Für die Wehrkraft unse­res Nachbarstaates im Westen ergibt sich aus die­sem katastrophalen Geburtenschwund u. a., daß die jeweilige Zahl der 20jährigen Männer Frank­reichs von 1940 ab bis 1954 um 91000 auf 283 000 Zurückgehen und dann nur noch etwa die Hälfte der für Deutschland errechneten Rekrutenzisfer be­tragen wird.

Um vor sich selbst den Ernst der gekennzeichneten bevölkerungspolitischen Lage zu verschleiern, be-

Her Staatsakt für Seneral v. d. Schulenburg

In flnwesenlieit des sülzrers große mttitSrlsche rrauerfeier in Potsdam / oeneraloberst von vrauchttstti dielt die OedSchtnisrede

Potsdam, 24. Mai.

Der große Slaatsakt aus Anlaß des Begräbnisses für den verewigten General der Kavallerie a. D. -Obergruppenführer Friedrich Gras von der Schulenburg am Diens­tagmittag im historischen Lustgarten der Soldatcnstadt Potsdam gestaltete sich in An­wesenheit des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht zu einer außer­ordentlich würdigen und eindrucksvollen militärischen Trauerseier. Der Oberbesehlshäber des Heeres Generaloberst von Brauchitsch würdigte in seiner Gedächtnisansprache die Verdienste des zur Großen Armee abberufenen alten Soldaten und nationalsozialistischen Kämpfers.

Mit dem Führer und den Hinterbliebenen, darunter I ner war hinter den Plätzen der Trauergäste eine Ab-

dem Polizeivizepräsidenten von Berlin, von der Schu lenburg, dem Sohn des Verstorbenen, nahmen an dem Staatsakt teil Generalseldmarschall Göring, Reichs­außenminister von Ribbentrop, die Oberbefehlshaber der Kriegsmarine und des Heeres, Großadmiral Rae- der und Generaloberst von Brauchitsch, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Generaloberst Keitel, Reichsminister Seyß-Jnquart, Reichsführer ss Himm­ler. Reichspressechef Dr. Dietrich, Reichsarbeitssührer Hi«rl, Generaloberst Milch, Generaloberst von Bock und der Kommandeur der 23. Division Generalleutnant von Brockdorf-Ahlefeld. Man sah ferner u. a. neben der Hohen Generalität der alten Armee und der neuen Wehrmacht den Reichsstatthalter von Mecklenburg, Gau­leiter Hildebrandt, die Gauleiter Stürtz und Schwede- Coburg, Regierungspräsident Graf Vismarck, Polizei­präsident (s-Vrigädeführxr Graf Wedel, Oberbürger­meister Generalmajor Friedrichs.sowie zahlreiche andere hohe Vertreter des Staates, der Partei und ihrer Glie­derungen.

Im Lustgarten hatten zur Trauerparade ein Batail­lon des JR. 9, drei Bataillone des AR. 23. eine Kaval­iers eschwadron und eine Kompanie der -Verfügungs- truppe in Paradeuniform Ausstellung genommen. Fer-

ordnung ohne Waffen sämtlicher Truppenverbände Potsdams angetreten.

Von der Ausbahrungshalle in der Kaserne des Regi­ments Garde du Corps, an dessen Spitze der Verstor­bene als letzter Vorkriegskommandeur gestanden hatte, bewegte sich dann die Trauerparade unter gedämpften Marschklängen und feierlichem Elockengeläut durch die Straßen von Potsdam, voran ein Musikkorps und eine Ehrenkompanie des JR. 9. Zwei Stabsoffiziere trugen das Ordenskissen; flankiert von 12 Stabsoffizieren folgte die Lafette mit dem Sarg, den die Reichskriegs- stagge deckte. Den Abschluß bildete wieder eine Ehren­kompanie des Regiments. In ergriffenem Schweigen grüßte die Bevölkerung den Toten. Im Lustgarten wurde der Sarg vor dem Denkmal des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. aufgebahrt. Sechs Stabsoffiziere übernahmen die Ehrenwache.

Um 12.36 Uhr trifft

üer süßrer

ein. An der Bittschriftenlinde begrüßt ihn der Gauleiter des Gaues Mark Brandenburg, Stürtz. Dann erklingen helle Kommandos. Der Kommandant »o» Potsdam, Generalmajor Hartmann» meldet dem Führer die unter

präsentiertem Gewehr angetretene Trauerparade. Dann tritt der Führer mit seiner Begleitung vor den Sarg und ehrt unter tiefem Schweigen der Menge mit dem Deutschen Gruß seinen toten Mitkämpfer.

. (Fortsetzung auf Seite 2)

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Unser Isssssvisssl

(Unsers beutiZs Ausgabe uinlaüt 14 Feiten)

Der Führer nahm am feierlichen Staatsakt für den toten General von der Schulenburg teil.

Bei der Einweihung der Reichsluftschutzschule appel­lierte Generalseldmarschall Göring an die Abwehr­bereitschaft des deutschen Volkes.

Die Lstmarkfahrt des Stabschefs Lutze fand ihre» Abschluß.

Graf Ciano hat auf seiner Heimreise unter dem Jubel der Bevölkerung die Hauptstadt der Bewe­gung passiert.

In Tunis wurde ein Italiener ermordet.

Mit acht Flugzeugunfällen hatte die amerikanische Luftfahrt einen äußerst schwarzen Tag.

In Anwesenheit des Reichssportführers trennten sich die Fußball-Nationalmannschaften von Irland und Deutschland in Bremen 1:1.

Den Davispokalkampf gegen Polen gewann Deutsch­land mit 3:2.

Die Laspari-Eedenktafel an der Delmenhorster Ka­serne wurde eingeweiht.

Senator Bernhard begrüßte im Ratskeller die in Bremen weilenden Westeuropäischen Akademiker,