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parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des legierenden vürgermeisters der Freien Hansestadt Meinen
der Nationalsozialisten Bremens
flmtlictzes Nerkündungsblatt des Neichsstatttzalkers in Oldenburg und Nremen
Nr. 1Z8 / 9. Jahrgang
Sonntag, 21. Mm 19Z9
kinzelpreis 15 Npf.
6raf tiano auf deutschem voden
Stürmische vegrüßung am vrenner
lzeute vormittag feierlicher kmpsang in Berlin / Italiens stuhenmimsler von Beneral pariani begleitet
Innsbruck, 21. Mai.
Aus seiner Fahrt nach Berlin, die gestern vormittag in Rom angetreten wurde, traf der italienische Minister des Aeußeren, Graf Ciano, am Sonnabend um 19.45 Uhr mit seiner Begleitung, in der sich auch der Staatssekretär im italienischen Kriegsministerium und Oberbefehlshaber des italienischen Heeres, Genera! Pariani befindet, am Brenner ein.
Als der Sonderzuq einfuhr, hatte sich dort von deutscher Seite der Deutsche Ehrendienst eingefunden, um den hohen Gast im Namen des Reichsaußenministers willkommen zu heißen. Von italienischer Seite waren Abordnungen der Faschistischen Partei und der Balilla angetreten, deren Front Graf Ciano nach Verlassen des Sonderzuges unter begeisterten Eja-Eja-Rufen seiner Landsleute abschritt.
Während des dreiviertelstiindigen Aufenthalts wurden dem italienischen Außenminister stürmische Huldigungen dargebracht. Unaufhörlich erklangen die Kampflieder und begeisterte Heilruse. Eine besondere Freude erlebten die Teilnehmer eines Berliner Sonderzuges, der am Brenner auf die Weiterfahrt wartete. Die Berliner brachen in laute Rufe aus: „Wir wollen Graf
Ciano sehen!" Ueber diese Huldigung sichtlich erfreut, begab sich der italienische Außenminister zum Berliner Sonderzug, um die Deutschen zu grüßen.
Verba zum kmpfang gerüstet
rck. Berlin. 21. Mai
Die Reichshauptstadt hat sich zum Empfang des Außenministers des verbündeten Italiens, der heute vormittag in Berlin erwartet wird, festlich geschmückt Wie in den Tagen des Duce-Besuches vor zwei Jahren wehen wieder die Fahnen Italiens neben dem Hakenkreuzbanner. Ein prachtvolles festliches Bild ^bieten der Wilhelmplatz, die Wilhelmstraße und die Straße Unter den Linden, vor allem auch die neue Ostwest- Achse. Mächtige grünweißrote Fahnen wallen vom Brandenburger Tor herab. Pylonen und Fahnentürme
sind mit den Bannern der beiden befreundeten Nationen geschmückt. Vom Knie bis zUm Adolf-Hitler-Platz erstreckt sich wieder die Straße der deutschen Gaue mit ihren wundervollen Fahnen und Wappen, die zum erstenmal am Geburtstag des Führers gezeigt wurden. Wenn Graf Ciano heute in der Reichshauptstadt eintrifft, wird ihm die Bevölkerung Berlins einen großartigen Empfang bereiten.
Sichertzeitspakt gegen kinkreisung
Rom, 21. Mai.
Zum bevorstehenden Abschluß des deutsch-italienischen politischen und militärischen Bündnisses betont der Direktor des „Eiornale d'Jtalia", daß es sich um einen notwendigen und natürlichen Pakt handele. Der neue Allianzvertrag werde weder viele Formeln und noch weniger verwickelte rechtliche Sonderfälle enthalten. Das Italien Mussolinis und das Deutschland Adolf Hitlers hätten ein einfaches und ohne weiteres verständliches und wirksames System gegenseitiger Verpflichtungen gewollt: Konsultation, sofortige beiderseitige Hilfsaktion, volle Solidarität im Krieg und im Frieden. Verständnis, Achtung und Schutz der beiderseitigen Interessen, d. h. der Lebensräume. Die deutsch-italienische Allianz sei vor allem als ein Sicherheitspakt zu bewerten.
^ verfügungstruppe übte vor dem düstrer
vestltzttgung auf dem Truppenübungsplatz Munsterlager / stngrlff der FF-Standarte „Deutschland" mit scharfer Munilion
(Von unserem navb ckem Truppenübungsplats illuns 1 er enlsauäten 8 on «1 er -
beriebtvrstatter)
MunsterIager, 21. Mai.
Nach Abschluß seiner Besichtigungsfahrt an den Westwall stattete der Führer dem Truppenübungsplatz Munsterlager einen Besuch ab, um sich von dem Ausbildungsstand der st-Verfügungstruppen zu überzeugen.
In seiner Begleitung befanden sich der Reichsführer st Himmler, der schon an der Westwall-Fahrt des Führers teilgenommen hatte, ferner Reichsleiter Bormann, st-Gruppenführer Wolfs, die persönlichen Adjutanten des Führers, Obergruppenführer Brückner und Gruppenführer Schaub sowie militärische Adjutanten des Führers. Die Besichtigung der st-Standarte Deutschland hatte deshalb eine besondere Bedeutung, weil die Uebung völlig kriegsmäßig und unter Verwendung scharfer Munition durchgeführt wurde. Es war das erstemal, daß der Führer sich von den militärischen Leistungen seiner st-Verfügungstruppe überzeugte.
Vom Bahnhof Munsterlager aus, wo der Führer nach seiner Ankunft vom Kommandierenden General des 10. Armeekorps, General Knochenhauer, dem Chef des ^-Hauptamtes, st-Obergruppenführer Heyßmeyer, und st-Brigadeführer Haußer. dem Inspekteur der st-Ver- fügungstruppen, begrüßt wurde, ging die Fahrt sofort
in. das Uebungsgelände zum Gefechtsstand am Hinden- burgturm. Bereits wenige Minuten später begannen die Gefechtsübungen. Die Bataillone der st-Standarte Deutschland, verstärkt durch eine schwere und eine leichte Artillerie-Abteilung sowie eine Nebelbatterie, führte einen Jnfanterieangriff mit Unterstützung aller schweren Waffen gegen eine feindliche Hauptkampflinie vor.
Der Führer überzeugte sich vom Hindenburgturm aus und anschließend im Gelände im Bereitstellungsraum von der ausgezeichneten militärischen Ausbildung der -Männer.
Vom Föhrenwachturm aus verfolgte dann der Führer den Verlauf des Kampfes, der nach langer Artillerievorbereitung auf einer Breite von 120V Meter vorgetragen wurde. Bewundernswert war die Haltung der Männer der st-Standarte Deutschland, die völlig kriegsmäßig und unter Ausnutzung aller gegebenen Tarn- möglichkeiten vorwiirtsstürmten und sich aus wenige Meter an die Linie der Einschläge der scharfen Granaten heranarbeiteten. Die Durchführung des Angriffs gab nicht nur einen klaren Beweis für den hohen Grad der militärischen Ausbildung der st-Versiigungstruppe, sondern auch für den hervorragenden Angriffsgeist und die schneidige Einsatzbereitschaft eines jeden st-Mannes.
2n der anschließenden Manöverkritik gab ^-Standartenführer Steiner, der Kommandeur der st-Standarte Deutschland, einen Rückblick auf die Eefechtslage. Der Inspekteur der Verfügungstruppen, Brigadeführer Haußer, sprach der st-Standarte Deutschland seine Anerkennung für die gezeigten Leistungen aus. Reichsführer st Himmler dankte dem Führer, daß er trotz der anstrengenden Besichtigungsfahrt an den Westwall nach Norddeutschland gekommen sei, um durch die Besichtigung der st-Standarte Deutschland in Munsterlager'die st-Verfügungstruppe auszuzeichnen.
Die st-Verfügungstruppe sei nicht nur eine militärische Organisation, sondern eine nationalsozialistsche Soldaten- und Weltanschauungsgemeinschaft, die in unverbrüchlicher Treue zum Führer stehe. In einer anschließenden Feldparade zogen die motorisierten st- Standarte „Deutschland" und die ihr zugeteilten Artillerieabteilungen am Führer vorbei. Mit diesem Bild soldatischer Disziplin und Spannkraft wurde die Besichtigung des Führers in Munsterlager beendet.
Der Führer gab seiner Vesriedigüng über den Verlauf der Uebungen Ausdruck und sprach dem Neichsführer st Himmler, dem Inspekteur der st-Verfügungstruppen Vridagesührer Haußer und den Kommandeur der st- Standarte „Deutschland" seine besondere Anerkennung aus.
Deutsch lugoslawische öeseltschaft gegründet
Zusammenarbeit und Vertrauen — Pflege der kulturellen Verletzungen
Berlin, 21. Mai.
Mit einem Festakt wurde Sonnabend im Haus der Flieger die Gründung der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft begangen. Das starke Interesse, das der Arbeit der neuen Gesellschaft zur Pflege der persönlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Jugoslawien und damit zur Förderung der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten sowohl in Berlin als auch in Belgrad entgegengebracht wird, fand lebhaften Ausdruck in der Teilnahme zahlreicher Gäste aus der jugoslawischen Hauptstadt und einer großen Anzahl sührender Persönlichkeiten des deutschen öffentlichen Lebens.
Aus Jugoslawien waren mit einer starken Delegation Unterrichtsminister Tschiritsch, der Staatssekretär im jugoslawischen Außenministerium, Minister Pilja, die Minister a. D. Bechmen und Frangesch, Staatssekretär Bajkitsch. die Ministeraldirektoren Iankowitsch und Lasariwitsch,' Gouverneur Rado Savljewitsch, Generalkonsul Pantitsch, der Direktor des Regierungsblattes „Samouprava", Jowanowitsch, und der Äizegouverneur der Nationalbank Velin nach Berlin gekommen, um den Eründnngsfeierlichkeiten beizuwohnen. Auch der königlich-jugoslawische Gesandte in Berlin, Dr. Ivo Andritsch, der an'dem Entstehen der Gesellschaft besonders großen Anteil genommen hat, war erschienen.
Bon deutscher Seite waren der Schirmherr der Gesellschaft, Staatssekretär Körner, der Präsident der Vereinigung zwischenstaatlicher Verbände, ^-Obergruppenführer Lorenz. der Präsident der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft, Professor Dr. Meyer sowie die Mitglieder des Ehrenpräsidiums, Staatssekretär Keppler und Reichssportführer von Tschammer und Osten, der Chef der Reichskanzlei, Reichsminister Lammers, mehrere Staatssekretäre, der Korpsfllhrer des NSFK., der Präsident des Aero-Clubs, der Chef des Wehrwirtschafts
amtes sowie Vertreter mehrerer Reichsministerien anwesend.
Staatssekretär Körner begrüßte die Gäste, insbesondere die Vertreter der jugoslawischen Regierung, und übermittelte die Grüße des Generalscldmarschalls Gö- ring. Körner brachte in seiner Ansprache die Hoffnung zum Ausdruck, daß die aus der Gründungsfeier geknüpften persönlichen Bande über diesen Abend hinaus Bestand haben würden. Es sei wichtig, so erklärte er, daß nicht nur die führenden Staatsmänner beider Länder, sondern auch Persönlichkeiten aus allen Teilgebieten des össentlichen Lebens oft zusammenträfen. Das Schicksal, das Deutschland und Jugoslawien zu Nachbarn gemacht habe, fordere heute eine besonders enge Zusammenarbeit. Diese Zusammenarbeit zu vertiefen und zu stärken, sei auch das Ziel der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft. Sie solle das kostbarste Gut pflegen und mehren, das es im zwischenstaatlichen Leben gibt, nämlich das Vertrauen.
Die Arbeit der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft wird vor allem aus kulturellem Gebiet liegen, sie könne hier an eine reiche Tradition anknüpfen. Es werde die Deutsch-Jugoslawische Gesellschaft aufs engste mit ihren Schwestergesellschasten in Jugoslawien zusammenarbeiten, um eine Parität des kulturellen Austausches zu erreichen. „Wir sind davon überzeugt", so erklärte der Staatssekretär wörtlich, „daß jede Zusammenarbeit auf zwischenstaatlichem Gebiet sich auf Austausch gründen muß, solle sie auf die Dauer erfolgreich sein. Austausch bedeutet gleichermaßen die Verpflichtung zum Geben wie die Verpflichtung zum Nehmen." Diese auf Austausch beruhend« Zusammenarbeit halbe auch für das Gebiet der W i r t s ch.a f t volle Geltung. Als ständiger Vertreter des Beauftragten für den Vierjahresplan, Generalfeldmarschall Göring, habe er besonderes Interesse daran, daß durch die Tätigkeit der
Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft Voraussetzungen geschaffen werden, die sich auf die wirtschaftlichen Beziehungen zum Nutzen beider Länder günstig auswirken.
Nach den von starkem Beifall aufgenommenen Worten des Staatssekretärs Körner sprach der königlichjugoslawische Gesandte in Berlin, Dr. Ivo Andritsch. Er wies darauf hin, daß man aus der Anwesenheit einer so großen Zahl hervorragender Persönlichkeiten aus beiden Ländern den Beweis für die Notwendigkeit der Gründung der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft erblicken könne.
Er spreche allen an dem Zustandekommen der Gesellschaft beteiligten deutschen Stellen und Persönlichkeiten seinen tiefen Dank aus. Nach einem Rückblick auf die Zeit, als Goethe und Vuk Karadjics gemeinsam an der kulturellen Annäherung beider Völker arbeiteten, hob der Gesandte die Pflicht der heutigen Generation hervor, diese jahrhundertealten Verbindungen zu pflegen.
Ein erster Erfolg aus diesem Wege sei die Gründung der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft, deren Ausgabe es sein würde, im Geiste der guten Nachbarschaft, der herzlichen Freundschaft und der gegenseitigen Hochachtung an der Ausgestaltung der Beziehungen zwischen Deutschland und Jugoslawien zu arbeiten.
^-Obergruppenführer Lorenz wies auf die große Bedeutung hin, die der persönlichen Fühlung im Rahmen der zwischenvölkischen Beziehungen zukommt.
Abschließend sprach der Präsident der Deutsch-Jugoslawischen Gesellschaft, Professor Dr. Meyer. Er stellte fest, daß trotz der äußerst erfreulichen Entwicklung der deutsch-jugoslawischen Beziehungen noch genügend Möglichkeiten vorhanden seien, diese weiter zu intensivieren. Dr. Meyer verlas darauf Glückwunschtelegramme des jugoslawischen Außenministers Cincar-Markowitsch und des Reichsaußenministers von Ribbentrop.
s. 8. O. Bremen, 21. Mai.
wir grüßen Italien
Gras Galeazzo Ciano, der enge Bertraute des Tuce und Außenminister des italienischen Imperiums, trifft heute, begleitet vom Oberbefehlshaber des italienischen Heeres, General Pariani, in der Reichshauptstadt ein. Der Besuch der hervorragenden Männer Italiens gilt der Unterzeichnung des deutsch-italienischen Bündnispaktes, Kraft dessen das deutsche und italienische Volk zu einer großen, gewaltigen Cchicksalsgememschaft zusammengenietet sind zu einem grandiosen Block gemeinsamer Ideale und militärischer Stärke, zu einem Wall gegen Friedensstörer und gewissenlose Kriegshetzer. Es ist nicht der Erstbeste, den Mussolini zu seinem Außenminister ernannt hat, nachdem er ihm vorher schon seine Tochter zur Frau gegeben hatte. Graf Galeazzo Ciano bei Conti di Cortellazzo, mit 36 Jahren heute wohl der jüngste Außenminister der Welt, hatte, als er im Jahre
1935 das Außenministerium in Rom übernahm, sich bereits bestens als Diplomat in Rio de Jane iro, dann in Buenos Aires, endlich in Konstantinopel, zuletzt in Peking und Schanghai (hier im Jahre 1930 während der heftigen chinesischjapanischen Kämpfe) bewährt. Nachdem er auch als Mitglied der italienischen Delegation an der Welt- wirtschaftskonserenz in London Einblick in das Getriebe solcherlei internationaler „Veranstaltungen" gewonnen hatte, war er wohl gewappnet für den Posten des italienischen Außenministers und reich genug an Erfahrungen geworden, um auch dem Intrigenspiel einer losgelassenen Meute von jüdisch-freimaurerisch beeinflußten Gegnern im internationalen Wort- und Notenstreit gewachsen zu sein. Da er indes dabei die Lust am Heldentum des Krieges nicht verlor, zog es ihn, der Fliegerhauptmann der Reserve war, während des abesst Nischen Krieges mächtig an die Front, wo er sich als Führer eines Bombengeschwaders erfolgreich einsetzte. Er war es übrigens auch, der es fertigbrachte, den für den Negus so überaus wichtigen Stammesführer Ras Gugsa zum Abfall von Hatte Belasste zu bringen und die Galla-Stämme zum Aufruhr zu bewegen, was wesentlich den Sieg der italienischen Waffen in Abessinien beschleunigt hat. Daß Graf Ciano noch am Tage vor dem Einmarsch der italienischen Truppen in die Hauptstadt Abessiniens mit seinem Flugzeug einen kühnen Vorstoß auf den Flugplatz von Addis-Abeba machte, wobei er beinahe abgeschossen wurde und, mit durchlöchertem Tank umkehrend, knapp mit dem Leben davonkam, charakterisiert ihn weiter als den Mann, der sowohl seinem Volke wie uns Deutschen hohe Bewunderung und Achtung abzugewinnen vermag. Nicht zum ersten Male betritt heute Graf Ciano den deutschen Boden. Ist er doch bei der Besprechung der Berchtesgadener Protokolle
1936 schon beim Führer gewesen, so wie er auch den Duce aus seiner Deütichlandfahrt im Jahre
1937 begleitete und an der Konferenz in München im September 1938 teilgenommen hat. Danach war er noch am 2. November 1938 in Wien. wo er mit dem deutschen Außenminister von Ribbentrop den Schiedsspruch über die slowakisch- ungarische Grenze ausarbeitete. Indem wir Graf
UIIUIIMIMIMMUIMMIMMMIMUUIIMMIMMMIMIMMIMMIMMIMIIMIIII
Unr«r
(Die heutige Ausgabe umksllt 2 8 Leiten)
Aus dem Reiche Rooscvclts wird ein neuer Riesenskandal gemeldet.
Der deutsch-litauische Wirtschaftsvertrag ist gestern unterzeichnet worden.
Der Führer wohnte im Munsterlager einer Uebung der st-Verfügungstruppe bei.
Auf seiner Fahrt nach Berlin wurde der italienische Außenminister am Brenner stürmisch begrüßt.
Dr. Goebbels legte den Grundstein zur neuen Kölner Kunsthalle.
In Berlin fand die Gründungsfeier der Deutsch- Jugoslawischen Gesellschaft statt.
Die beiden Siemens-Firmen haben ihre Verschmelzung vereinbart.
Der Polarforscher Micard konnte von einem norwegischen Flugzeug gerettet werden.
Im Daviskup wurde Henkel von dem Polen Tlo- czynski geschlagen.
Die vom Balkan zurückkehrende Bremer Wirtschafts- delegation nimmt an dem Weltwirtschaftstag in Wien teil.
' Gestern erössneten die Jungmiidel und Pimpfe den Rcichssport-Wettkampf für den Bannbereich Bremen. Heute össnet das Bremer Kampfbahnbad nach einer weiteren Vervollkommnung seine Pforten.
Die Rhododendronpark-Anlage fand die Bewunderung aller auswärtigen Teilnehmer der Bremer Reichstagung der Deutschen Rhododendrongesellschaft.
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