Ausgabe 
(16.5.1939) Nr. 133
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arteiamtUche Tageszeitung

vos Amtsblatt Des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Vremens

pmlückes Berkundungsblatt des Beichsstattkalkers in0ldenburg und Bremen

Nr. 1ZZ / S. Zalirgang

Vlenstag, 1ö. Mal 1SZS

Einzelpreis 15 Npf.

!

Verfüllrer am unüberwindlichenwestwall

öigantische öunker und Panzerwerke schützen dos Land / kine öefechtsübung in der ersten Sperrstellung die Srenzbevölkerung bereitet dem Schützer des sriedens aus seiner Fatzrt spontane Kundgebungen

In der kifel und im Moseltal

(Von unserem an üer )Vestrei«e ckes kükrers teilnelimenilen Zonüerbericiiterstatter)

Trier. 18. Mai.

Der Führer und Oberste Befehlshaber hat gestern am zweiten Tage seiner Jnspek» tionsreise durch das Gebiet des deutschen Westwalles den Raum der Eifel und des Mosel­tales geprüft.

Kurz nach 8 Uhr morgens fuhr der Führer mit den Herren, die ihn auch am ersten Tage begleitet hatten, bereits in das Gelände ab. Es war ein grauverhan­gener trüber Morgen, der ganz der ernsten Stimmung entsprach, die das Gebiet der Schnee-Eifel charakterisiert. Bald ist die vorderste Verteidigungslinie wieder er­reicht.

Der Eindruck am Vortag von Aachen, daß tatsächlich alles nur Mögliche für die Sicherheit der deutschen Westgrenze jedem Angreifer gegenüber geschehen ist, ver­stärkt und vertieft sich noch in diesen Stunden. Beton­werk reiht sich an Betonwerk, in halber Rufweite häusen sich die schweren Mannschaftsstände und die ausgedehn­ten Gefechtsbunker. Unvorstellbar» wie hier ein Gegner je durchzubrechen vermöchte. Obwohl der Ausbau der Stellungen schon vollendet erscheint, wird doch noch un­unterbrochen an ihrer Verbesserung. Verstärkung und Verdichtung gearbeitet. Unter der sachkundigen Leitung der Festungs-Pionierstäbe schassen Reichsarbeitsdienst und Westwällarbeiter, nun schon Spezialisten ihres be­sonderen Berufes, unermüdlich.

Das helle Klirren der Betonmischmaschinen erfüllt die Luft mit einem charakteristischen Geräusch, das uns den ganzen Tag nicht verläßt. Unmittelbar innerhalb der Vefestigungslinien erheben sich in nahen Abständen die schmucken, einheitlich hochrot gestrichenen Arbeitsdienst- und Gemeinschaftslager, die der herben Landschaft Akzente besonderer Art verleihen:

Me Vevölkerung umjubelt dankbar stdolf Killer

Die Bevölkerung bereitet dem Führer überall be­geisterte Kundgebungen. Von weither sind die Bewohner der Eifeldörser gekommen, um dem Führer aus seiner Fahrt zuzujubeln und ihm ihren Dank zu sagen dafür» das> er sie und ihr Hab und Gut so unter den starken und unzerreißbaren Schutz des größten modernen Ver­teidigungswalles der Welt genommen hat. Aus allen Baustellen vereinen sich die Arbeiter zu ergreifenden Kundgebungen für den Führer. Die Arbeit, die diese Männer hier für Deutschland verrichten, hat sie zu einer einzigen Kameradschaft zusammengeschweißt und einen neuen Typ aus ihnen geschaffen. Zhrx Gesichter

gleiche» sich. Sie haben alle die gleiche stolze diszipli­

nierte und frohe Haltung. An ihren Augen kann man ablesen, wie sehr sie sich der Ehre bewußt sind, die es

für sie bedeutet, daß sie an diesem Werke mitschasfen

können.

„Schade, daß der Westwall nun bald fertig sein wird", sagt einer, „am liebsten gingen wir hier gar nicht wie­der weg." Seine Kameraden bestätigten mit lachendem Gesicht diese Worte, und einer von ihnen fügt hinzu: „Wir haben uns aber schon zu den Erenztruppen ge­meldet. Wir kennen ja genau, was wir hier gebaut haben, und wenn einmal einer versuchen möchte, ob wir gut gearbeitet haben, dann möchten wir bei einem solchen Versuch gerne dabei sein."

Weiter geht die Fahrt, der luxemburgischen Grenze zu. Der Festungswerke werden immer mehr. An einer strategisch wichtigen Hügelstellung haben sich ganze Bun­ker-Familien versammelt. Ein Dorf des deutschen Schutzes ist hier in die Erde hineingewachsen.

Her sützrer getzl allem auf den Srund

Aufmerksam prüft der Führer wieder jede Einzelheit. In kurzen Abständen läßt er halten, besichtigt er die wichtigsten Anlagen, prüft die Werke innen und außen. Aus welche Weise ist die Munitionszusührung gesichert, wie viele Lebensmittel könne» in jedem Bunker, gesta­pelt werden, wie ist die Wasserversorgung geregelt, kann auch bei schwerem Feuer kein Gas in die Bunker eindringen, welche Temperatur herrscht unter ungün­stigsten Verhältnissen in den Mannschastsriiumen, wie ist die fehlerlose Ausführung der Betonarbeiten nach­geprüft worden, wie weit kann ein Angriff äußersten­falls an das einzelne Werk herangetragen werden, bis wann sind die einzelnen Bauten völlig mit dem Gelände verwachsen und damit unsichtbar geworden — das alles sind Fragen, die der Führer immer wieder bis in alle Einzelheiten nachprüft. Schwere Straßensperren werden passiert, Tankfallen, Tanksperren, Höckerlinien, Draht­hindernisse werden besichtigt, Zufahrtsstraßen und unter­irdische Zugangsstollen inspiziert, das Gelände von her­

vorragenden Punkten aus immer wieder einer eingehen­den Prüfung unterzogen.

INommutbtmker!

Es ist mittag geworden, das trübe Wetter hat sich aufgehellt. Wieder kommt eine große Sperrstellung in Sicht, die einer Ortschaft in weitem Halbrund vorge­lagert ist. Tausende sind hier zusammengeströmt, um den Führer zu grüßen. Sie halten die Zufahrtsstraße besetzt, die frischen Schotterhaufen und Erdhügel ver­schwinden unter den Menschen, die sie erklettert haben. Brausende Ovationen empfangen den Führer. Sie sind ein ebenso ergreifendes Zeichen für die innere Stärke und Geschlossenheit der Nation, wie die Mammut­bunker, die hier liegen, für die äußere Stärke und Krast des Reiches zeugen.

Als der Führer nach eingehender Besichtigung die Verteidigungswerke wieder verläßt, bricht abermals brausend und sich minutenlang immer mehr steigernd tausendfaches Heil-Rufen los. Langsam geht der Füh­rer auf die freudig bewegte Menge, die eine kleine An­höhe in Besitz genommen hat, zu. Er winkt mit der Hand, es wird sogleich still.

„per Unterschied Mischen heute und früher"

Dann spricht der Führer. Er sagt nur einen Satz: „Ermessen Sie an diesen Bauwerken" — und er deutet auf die Festungswerke rundum — „den Unterschied, meine Volksgenossen, zwischen heute und früher."

Frenetischer Jubel antwortet dem Führer. Gerade die Menschen hier an der Grenze wissen am besten, was für das deutsche Volk der Aufbau des Westwalles be­deutet. An einer anderen Stelle geraten wir mitten hinein in eine

oesechtsübung See ständigen Seensteuppe

Rot will die Bunkerstellung überrenne«, den stähler­nen Sperriegel zerbrechen und einen Durchstoß erzwin­gen. Drei Tage hat nach dem Eefechtsplan schwerstes Vernichtungsfeuer auf der Stellung gelegen. Jetzt tritt Rot zum Sturm an. Schwere MG. hämmern ununter­brochen, Nebelgranaten lassen das Kampfgelände in einen undurchdringlichen weihen Dunst verschwinden, in dessen Schutz der Gegner nun vorgeht. Handgranaten krachen. Die Panzerabwehrkanonen beginnen zu bellen. Es dröhnt und zittert und rauscht. Das MG.-Feuer hämmert immer rasender, nur hin und wieder taucht für Sekunden ein Mann aus Dampf und Nebel empor, der in raschem Sprung sich nach vorn zu arbeiten versucht. Aber schon hat ihn eine ME.-Earbe aus einem der Werke gefaßt. Er bricht im Feuer zusammen. Ein gelbes Abzeichen zeigt den Entscheid des Schiedsrichters an, - daß er kampfunfähig ist. Immer erneut wiederholt sich dieses Bild. Bald bedecken Hunderte von „Gefallenen" das Gelände vor den Bunkern. Aber mit ungeheurer Wucht treibt Rot den Angriff vor.

Her Fützrer in der Front

Der Führer steht mitten in der Front, umgeben von den ihn begleitenden Offizieren und Generalen. Plötz­lich versucht Rot gerade an dieser Stelle einen Durch­bruch. Pioniere sollen unter allen Umständen a» den äußersten Bunker herankommen und ihn mit geballten Ladungen und unter Einsatz von Flammenwerfern außer Gefecht setzen. Unsere Erenztruppen sind so bei der Sache, daß sie nicht mehr auf die Generalität achten, auf die Znspektionsossiziere. Mit Krachen und Zischen fahren die Uebungshandgranaten mitten zwischen die Manövergäste und explodieren mit dumpfem Ton unter ihnen. Aber auch von den Offizieren ist alles so gepackt von dem Kampfbild, daß sich nicht einer auch nur nach den detonierenden Handgranaten umschaut. Denn jetzt beginnt die Endphase des Kampfes und dieses Bild rst so großartig, daß die Arbeiter und Arbeitsdienstmänner,

der Westwall - Sarant unserer preistest

Von vrauchttfch begrüßt die Neichs- und vauleiter in Saarbrücken — Uneingeschränktes Lob für den deutschen Unteroffizier

Saarbrücken, 1K. Mai.

Saarbrücken stand gestern ganz im Zeichen des Be­suches des politischen Führerkorps Adolf Hitlers am deutschen Erenzwall. Als in den Vormittagsstunden be­kannt wurde, daß der Oberbefehlshaber des Heeres, Ge­neraloberst von Brauchitsch, die Reichsleiter und die Gauleiter der NSDAP. in Saarbrücken empfangen werde, zeigten sich in kürzester Zeit an allen Häusern und an allen Wohnungen die Fahnen des Dritten Reiches, die den Gästen des Oberbefehlshabers des Hee­res den ersten Gruß des Landes entboten, das als erstes der im Jahre der Machtergreifung noch außerhalb des Reiches stehenden deutschen Gaue von Adolf Hitler in das große Vaterland Heimgeholt wurde.

Vor dem Hotel, in dem die Reichs- und Gauleiter — unter ihnen auch unser Gauleiter Carl Rover — ab­stiegen, sammelten sich schon in.den Vormittagsstunden zahlreiche Menschen an, die die ankommenden Gäste herzlich begrüßten.

Am Abend empfing Generaloberst von Brauchitsch seine Gäste im Hotel Meßmer. Bei dieser Gelegenheit hielt der Oberbefehlshaber eine Ansprache, in der er zunächst seiner besonderen Freude Ausdruck gab, daß die Reichs- und Gauleiter so zahlreich seiner Einladung gefolgt waren. Es wäre seine Absicht, ihnen einen per­sönlichen Eindruck von dem gewaltigsten militärischen Bauwerk des Deutschen Reiches zu geben. Die militä­rische und politische Bedeutung der Westbefestigungen wäre hinlänglich bekannt. Der Führer und Oberste Be­fehlshaber der Wehrmacht selbst habe am 1. Mai dieses Jahres das Wort geprägt, daß die deutschen Westbe­festigungen der zuverlässigste Garant unserer Freiheit seien.

Der Generaloberst betonte, daß das deutsche Heer nicht nur den unüberwindlichen Wall von Stahl und Eisen, sondern die unzerstörbare Mauer harten, zuver­lässigen, treuen, deutschen Soldatengeistes errichten wolle. In diesem Ziele begegneten sich aufs neue die Aufgaben von Partei und Heer, und deshalb erblicke er in den bevorstehenden freundschaftlichen Aussprachen

Serechtigkeit - örunülage des sriedens

„Siornale d'Italia" deckt die stbsi chten der einkreiset auf: Unterdrückung und flngriff!

zwischen seinen Gästen und seinen Offizieren eine er­freuliche Gelegenheit zum Ausbau dieser Zusammen­arbeit.

Generaloberst von Brauchitsch berührte in diesem Zusammenhang auch die Frage der Schaffung eines ge­eigneten Unteroffizierskorps. Er betonte hierbei, daß für den aktiven Unteroffizier die Möglichkeit bestehe, aktiver Offizier oder nach dem Ausscheiden Reserveoffi­zier zu werden. „Diese Möglichkeit ist nicht etwa nur vorübergehend, sondern sie hat für fähige und geeignete Unteroffiziere unbeschränkte Geltungsdauer. Wir sind ein Bolksheer und ich gehe bewußt diesen neuen Weg. Niemand weiß heute besser als das deutsche Offizier­korps, was es an dem deutschen Unteroffizierkorps be­sitzt."

Der Oberbefehlshaber sprach dann Wer die verschie­denen Probleme der Westbefestigungen, wobei er auch zwischen der Anlage der Maginot-Linie und der deut­schen Westbesestigung Vergleiche zog. Energisch trat er der Auffassung entgegen, daß Befestigungsbauten die Gefahr in sich trügen, den deutschen Soldaten in einer seiner Geisteshaltung nicht entsprechenden Kampfes­weise festzulegen.

Generaloberst von Brauchitsch schloß mit der Feststel­lung, daß das Heer dem Führer stets zur Verfügung steht. „Sein Weg ist der unsrige, und seine Fahne wird da aufgepflanzt, wo es befohlen wird."

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Rom. 18. Mai.

Unter der Ueberschrift „Zwischen Krieg und Frieden" erklärt der Direktor des Gior- nale d'Jtalia" in Besprechung der Turiner Rede Mussolinis, datz es sich im Augenblick bereits um den Anfang eines Krieges handele, und zwar um einen von den angelsäch­sischen Imperien durchgeführten Krieg der Banken und der Zolltarife, um einen Krieg provokatorischer Verfolgung der Nationalitäten, wie sie heute von der französischen Regierung gegen die italienischen Staatsangehörigen offen in Angriff genommen werde. „Italien will den Frieden und möchte an eine solche Möglichkeit glauben. Aber der Augenblick rechtfertigt jeden Zweifel."

wie die armen Nationen diese Rohstoffe gegebenenfalls bezahlen sollten. Ein Ausgleich zwischen den reichen und den armen Völkern erscheine heute als ein Hirn­gespinst. Die letzten Reden Lhamberlains und Dala- diers ließen darüber keinen Zweifel: sie hätten weder von Problemen noch von Revisionen, sondern nur von einem Feind gesprochen. Stolz auf ihre unermeßlichen Reichtümer, die sie in vergangenen Zeiten an sich ge­rissen haben, dächten sie nur daran, ihnen Gewalt ent­gegenzusetzen. (Siehe auch Seite 2.)

Keines der großen offenstehenden Probleme trage eigentlich den Keim des Krieges in sich. Man könne sie wie' folgt definieren: 1. Achtung der Lebensform und der nationalen Ehre. 2. Gleichheit der Mittel für eine unabhängige Arbeit und drittens Gleichheit der Stel­lungen in der Welt für eine freie Entfaltung des Warenaustausches und der Interessen. Es handele sich vor allem um das Prinzip, das die wirkliche Ga­rantie des Friedens darstelle, aber noch nicht für alle Völker verwirklicht wurde, nämlich um die Ge­rechtigkeit. Ihrer Verwirklichung stellten sich jene drei Imperien entgegen, die nach Versailles die Kontrolle über die Reichtümer der Welt und über die Politik der Nationen übernommen hätten. Sie wollten zwar die Forderungen Italiens, Deutschlands und Japans als aggressiv hinstellen, verschwiegen aber wohlweislich, daß esrihnen darauf ankomme, ihre eigene Hegemonie, ihre Privilegien und die Ungleichheit, die sich durch ihre früheren Eroberungen herausbildete, aufrecht zu erhalten. Heute, wo Versailes und Gens durch den

Gang der Geschichte zertrümmert worden seien, möchten sie durch ein neues System des angeblichen Zusammen­schlusses der „freien Völker" gegen die Dro­hungen der Diktaturen" den alten Zustand wieder herstellen.

- Man behaupte im demokratischen Lager, daß den armen Ländern in den entvölkerten Gebieten der großen Imperien die Tür offenstehe. Diese Tür sei dagegen aus rassenpolitischen Gründen und aus der Angst vor der Schaffung neuer völkischer Minderheitenfragen ge­schlossen worden. Aber auch, wenn dem nicht so wäre, so würde das Problem, das auch ein Problem natio­naler Würde sei, dennoch nicht gelöst. „Ein großes Kul­turvolk kann seine Staatsbürger nicht der Knechtschaft des ausländischen Großkapitals ausliefern. Um so weniger könnte es dies heute tun, wo die großen Im­perien durch neuerliche gewaltsame „Nationalisierung" versuchten, diese Staatsbürger an sich zu reißen. „Man spreche auch von einer Rohstvffverteilung, aber man habe nie damit begonnen, und man erkläre auch nicht,

Mussolini vor denflrb eitern der Fiat-Werke

„Gewisse Probleme müssen gelöst werden, bevor sie zu einer Gefahr für alle werden"

Rom, 16. Mai.

Bei der Einweihung der neuen Fiat-Werke in Mira- fiori richtete Mussolini an die 511 WO Arbeiter der Werke eine Ansprache, in der er eingangs erklärte, Italien habe vor einiger Zeit mit der Abschaffung der Verkehrssteuer auf Kraftwagen eine Politik der Mo- wrisierung in Angriff genommen. Es wäre auf diesem Wege zweifellos noch weitergegangen, wenn nicht die internationale Lage ein langsameres Tempo hätte rat­sam erscheinen laßen. Ueber die politische Lage habe er mit aller Deutlichkeit in Turin gesprochen. „Ich habe dabei", so führte der Duce aus, „mit unmißverständ­licher Klarheit unseren Friedenswillen bekräftigt, aber auch betont, daß gewisse Probleme gelöst werden müssen, bevor sie chronisch und damit zu einer Gefahr für alle werden."

Unser Isgessviegel

(Unsers ksntixs Lusgabs umks.Lt 14 Lsitsn)

, Der Führer sehte die Prüfung der Westbefestigün- gen an der Eisel und im Moseltal fort.

Die Deutschenverfolgungen in Polen gehen weiter. Dabei wurden wieder zwei Deutsche von polnischen Terroristen getötet.

In Pommerellen fiel ein ganzes Dorf einer Brand­katastrophe zum Opfer.

Der Reichsjugendführer eröffnete das vierte Reichs- führerlager der HJ.

Bei dem Großen Preis von Tripolis überbot Her­mann Lang auf dem neuen Mercedes-Benz insge­samt sechs Klassenrekorde.

Das neue Stillhalteabkommen bringt eine weitere Auflockerung der Kredite.

Die Umsätze des deutschen Einzelhandels haben sich im erst: r Vierteljahr überdurchschnitt'ich erhöht. An deutsche Firmen wurde der Auftrag zum Aus­bau ein'.s türkischen Hafens erteilt.

Die NS.-Schwesternschaft Gau Weser-Ems begeht ihr fünfjähriges Bestehen.

Gestern wurde in Bremen der diesjährige Bade- sommer eröffnet.

Im Hafen wurde ei» 13ü Kilometer langes See­kabel verladen.