Ausgabe 
(9.5.1939) Nr. 126
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vierner Zei

parteiamtliche lageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen

- Grün dpre flirt

Die 22-mw-Zeile im Anzeigenteil 13 die 78-ouo-Zeile im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Famllienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 7 (Nachlaßstaffsl 0). Wr An- zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Vremen: Am Geeren 68, Fern­sprecher Nr. 54121. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher Nr. 5111Z- Ob ernst raße Nr. 86» Fernsprecher Nr. 5 4121, In Syke, Mühlendamm Nr. 2.

Nr. 126 / 9. Jahrgang

Dienstag, 9. Mai 19Z9

der Nationalsozialisten Vremens

flmliiches verkündungsblakt des Beichsstattlialters in Oldenburg und Dremen

. kinzelpreis 18 Npf.

Spanien kestrl Senf den Nucken

stus der tiga ausgetreten

Sie tzuitlung für die Vestandlung, die Vurgos erdulden mußte

(vratitberickt unserer verliner SctirrMeitunAl

Berlin, 8. Mai

^ Aus Burgos wird gemeldet: Der spanische Autzenminister Jordans richtete an den Generalsekretär der Genfer Liga ein Telegramm, in dem er im Namen der spanischen Regierung mitteilt, daß Spanien hiermit seinen Austritt aus dem Bund bekanntgebe.

Politische Kreise bezeichnen diesen Austritt als eine Selbst­

verständlichkeit und erklären, daß der Schritt nur deshalb nicht früher erfolgte, weil die Liga Burgos bisher nicht anerkannte. Hiermit überreiche Spanien die Quittung für die Behandlung, die es erdulden muhte. Bei dieser Gelegenheit wird gleich­zeitig daran erinnert, dah auch diejenigen Mächte, mit denen Spanien durch den Antikominternpakt verbunden ist, der Genfer Liga nicht angehören.

Unterredung mit von Mbbentrop

»weder Lügen noch Hede können die Soiidarilül unsrer beiden Nationen beeinträchtigen!"Legen jeden Angriff gewappnet!'

i Mailand, 9. Mai

Während seines Aufenthaltes in der Villa d'Este am Lomer See empfing Reichsaußenminister v. Ribben- trop am Tage nach der Mitteilung des Beschlusses über den deutsch-italienischen politischen und militärischen Pakt den Mailänder Vertreter des Deutschen Nach­richtenbüros. Der Reichsaußenminister äußerte sich in der Unterredung mit größer Befriedigung über die be­geisterte Aufnahme, die ihm in Mailand als dem Abge­sandten des Führers bereitet worden ist.

Gras Ciano", so sagte er,hatte mir von jenen lächerlichen Aeußerungen einiger französischer Zeitungen über eine angeblich gegnerische Einstellung der Mai­länder Bevölkerung zu der deutsch-italienischen Freund­schaft Mitteilung gemacht. Als ich dann durch Mailand fuhr und mit eigenen Augen sah, wie mich die ganze Bevölkerung als den Vertreter Deutschlands jubelnd empfing und voll allen Seiten die brausenden Evviva- Rnfc aus den Führer und den Ducc mir entgcgenschall- tc», empfand ich, wie traurig und erschütternd es ist, daß unverbesserliche Hetzer immer wieder versuchen, die Völker mit Lügen zu vergiften. Diese Lügen sind be­dauerlich, aber wir ziehen daraus die Erkenntnis. Ganz besonders ist mir die Herzlichkeit aufgefallen, die mir die Mailänder Arbeiterschaft entgegengebracht hat.

In Begleitung des Grafen Ciano und auch allein kam ich auf meinen Fahrten in der Stadt durch aus­gesprochene Arbeiterviertel. Ueberall drängten sich die Menschen an den Fenstern und auf den Balkönen und brachten in ihren Rufen mit jubelnder Begeisterung ihre Sympathie für den Führer und für die Ackste BerlinRom zum Ausdruck. Die Herzlichkeit dieser Kundgebungen war mir ein Beweis dafür, wie tief das Gefühl der Freundschaft, der Zusammengehörigkett und der Schicksalsverbundenhcit unserer beiden Völker im .tttticittschcn Volk verwurzelt ist. Es ist das Werk

des Duce, die Gefühle der Freundschaft, die unsere beiden Völker und ihre Führer verbinden, tief in die Herzen aller Italiener eingesenkt zu haben.

Ich habe einen Einblick bekommen in die Schaffens­kraft der Bevölkerung von Mailand, das ich als blei­chendes, modernes Zentrum Norditaliens erlebte. Es war mir eine besondere Freude, die Bekanntschaft einer so großen Zahl führender Persönlichkeiten gemacht zu haben. Einen unauslöschliche»: Eindruck aber hat die große Kundgebung vor dem Mailänder Rathaus in mir hinterlassen, hier drückte sich die großartige Volks­tümlichkeit des Ducc und des Grafen Ciano in immer neuen Formen aus. Ich erlebte, wie die Mailänder Faschisten und mit ihnen die ganze Mailänder Be­völkerung ihrer Begeisterung für die Achse und für die Politik der Achse Ausdruck gab. Am stärksten hat mich aber das Zusammentreffest mit der Garde' der alten Kämpfer des faschistischen Regimes in dein großen Saal des Palazzo Marina bewegt. Als mich diese Männer jubelnd umringten, konnte ich in ihren Augen das­selbe Leuchten erkennen, wie wir es bei den Männern unserer alten Garde immer wieder finden. Das waren die alten Kämpfer Mussolinis. Das sind die Männer, die Italien neugestaltet haben. Es war bewegend zu sehen, welche Freude sie empfanden, einen Vertreter dcs^ Führers Arm in Arm mit dem Außenminister des" Duce vor sich zu sehen. Wir kennen in Deutschland diesen Geist und wir lieben ihn. Er ist bei uns und hier in Italien getragen von tiefem Glauben an die beiden Führer und von der Liebe, und Kampfbereitschaft für Volk und Vaterland. Die Begegnung mit Musso­linis alten Kämpfern hier in der Eeburtsstadt des Faschismus ist der stärkste und schönste Eindruck meines Mailänder Aufenthaltes.

Ich bin überzeugt, so fuhr Reichsaußenminister von Ribbentrop fort, daß Italien u-nd Deutschland jeiM

demokratischen degenerierten Lügenskribenten keine bessere Antwort erteilen konnten als durch den Empfang, den Mailand und Como dem Grafen Ciano und mir als dem Vertreter Deutschlands bereitet haben.

Ich glaube, daß unsere Völker mit Ruhe an die Zukunft blicken können. Der Bündnispakt, den Graf Ciano und ich im Austrage des Duce und des Führers vereinbart haben, ist nur der logische Schlußpunkt für einen Zustand, der seit Jahren bereits Wirklichkeit ist. Er bedeutet eigentlich nichts Neues. Aber für jene berüchtigten Wortverdrehcr, Federfuchser und die immer wieder orakelnden Hetzer haben wir nun auch äußerlich einen Schlußpunkt gesetzt, um endgültig der Welt klar­zumachen, welcher Art unsere Beziehungen sind und daß weder Lügen, Verdächtigungen noch Hetze die Solidarität unserer beiden Nationen beeinträchtigen können.

Der Reichsaußenminister sprach dann von der histori­schen Größe unserer Zeit und sagte: Es hat schon mehr­fach in der Geschichte Epochen gegeben, in denen zwei geniale Männer gleichzeitig gelebt haben. Meistens aber waren sie Widersacher. Zum ersten Male in der Geschichte finden wir jetzt zwei geniale Männer, die die Geschicke ihrer Völker gemeinsam bestimmen. Das ist ein unermeßliches Glück für unsere beiden Nationen. Die demokratische Welt möge zur Kenntnis nehmen, daß die Freundschaft zwischen Mussolini und Hitler unzerstörbar ist und daß ihre beiden Völker in den gleichen Gefühlen geschlossen hinter ihnen stehen. Die Demokratien mögen auch zur Kenntnis nehmen, daß diese zwei Männer und ihre beiden Völker den Frieden wollen, daß sie aber ebenso bereit sind, diesen Frieden und ihre Unabhängig­keit gemeinsam zu vctcidigcn.

Deutschland und Italien sind gegen jeden An­griff gewappnet und sind unbesiegbar.

Unterzeichnung des Paktes flnsang Juni

Sefuck Lianos in Berlin Lrundziige des deulsch-ilalienisöien BündnissesBlock der 159 Millionen"

(vrsktberickl unseres Vertreters in kam)

Dr. v. l.. Rom. S. Mai.

Nach Mitteilungen der italienischen Presse wird die Unterzeichnung des deutsch-italienischen Bündnisvertra­ges vermutlich Ansang Juni in Berlin stattfinden. Zo diesem Zweck wird sich der italienische Außenminister Gras Eiano in die Reichshauptstadt begeben. Die Aus­arbeitung des Bündnisvertrages in allen konkreten Tei­len wird unverzüglich beginnen.

Außenminister Graf Ewno traf, von Mailand kom­mend, am Montagnachmittag wieder in Rom ein, um sich zur Berichterstattung zum Duce zu begeben und so­fort seine Arbeiten im Palazzo Ehigi wieder aufzu­nehmen.

Die zum Abschluß des Bündnisvertrages zwischen Deutschland und Italien in der italienischen Presse ge­troffenen Feststellungen lassen sich in den folgenden vier Leitsätzen zusammenfassen:

1. Der politische und militärische Vertrag stellt ein

wirkliches und eigentliches Bündnis in allen seinen

Italien und die Banziger srage

(vrstttbsrieltt unseres Vertreters in Horns

Or. v. l.. Rom, 9. Mai.

Zur politischen Lage nimmt Staatsminister Zäri- nacci imRegime Fascista" Stellung, indem er schreibt^ Die Hoffnungen des Antifaschismus brechen noch ein­mal in sich zusammen. Auch die letzten Vorkommnisse sahen die Regierungen der beiden Achsenmächte ver­eint. Es wäre einfach lächerlich, zu denken, daß das Problem Danzig und die ungerechtfertigte Haltung Po­lens auch nur ein Wölkchen am Horizont der Achse'hätte erscheinen lassen können. Wenn wir die aufrichtigen Freunde der Deutschen sind, so kann es uns niemals mißfallen, daß diese durch die Forderung ihrer Rechte ehre Macht und ihr Ansehen vermehren, ebenso wie es den Deutschen nicht mißfallen kann. wenn Italien in ein.er mehr oder minder naben Zukunft seine Ansprüche verwirklichen will."

( Funktionen dar, das die direkte Antwort der Achse aus die englisch-französische Einkreisungspolitik ist.

2. Dieser Machtblock wurde in der konkreten Form eines Bündnisses durch London und Paris provoziert, hie fortan in ihren politischen Berechnungen die Tat­sache zu berücksichtigen haben werden, daß es sich um einen Block von 15V Millionen Menschen mit einem entsprechenden Potential der militärischen Mittel und den besten strategischen Möglichkeiten handelt.

3. Das deutsch-italienische Bündnis muß als Ver­teidigungsbündnis bewertet werden. Dies wird die Achsengegner jedoch keineswegs dazu verleiten, die deutsch-italienische Friedensbereitschaft in dem Sinne auszulegen, daß die offenen Probleme nicht nach einer Lösung drängten oder etwa Provokationen geduldet würden. ,

DasGiornale d'Jtalia" unterstreicht den Zweck des Bündnisses mit folgenden Worten:Deutschland und Italien, die den Krieg in Spanien schon gemeinsam .führten, geben hurch das Bündnis der Welt zu ver- -stchen, daß sie in ihrer Arbeit für den Frieden' und die Kultur in Muhe gelassen zu werden wünschen." Die Tribuna" erklärt u. a.:Man kann feststellen, daß in der Geschichte der Völker noch nie ein Bündnis bestanden hat, das auf so sicheren Grundlagen wie dieses beruht."

l 00 flttentate in kngland

Auf Anfrage gab llntcrstaatssekretär Peake im Unter­haus bekannt, daß es in der Zeit vom 16. Januar bis zum 5. Mai zu insgesamt 100 Attentaten oder Atten- tatsversuchcn gekommen ist, die sämtlich der Irischen Republikanischen Armee zugeschrieben werden.

tlzamberlain röt polen zur Vernunft

eindeutiger britischer wink an Warschau / sriedlicheLösung der vanzig-srage erwünscht

(Vialttbeviebt unseres Lonckonsr- Vevtrsters)

London, 9. Mai.

Der englische. Premierminister Chamberlain gab gestern nachmittag im Unterhaus eine Erklärung ab zur Danziger Frage, in der er zwar zunächst sagte, daß die Regierung zwar gewiß den ..versöhnlichen" Ton in der Rede Becks begrüße und daß Warschau dar­über unterrichtet sei, daß die britische Regierung eine friedliche Regelung der Danziger Frage wünsche. Der Premierminister fügte hinzu, er zweifle nicht, daß Polen sich über die Bedeutung der Zusammenhänge im klaren sei.

Unterstaatssekretär Butler antwortete auf verschiedene Fragen bezüglich Daitzrgs, daß die Frage ein.er Aende­rung des Status von Danzig in erster Linie eine A n g e l egenheitfürV e r h andlung e n zwischen den betreffenden Parteien sei. Die Regierung habe wiederholt zum Ausdruck gebracht, daß sie die Regelung

internationaler Fragen durch freundliche Verhandlun­gen oder Schiedsspruch wünsche. Er betonte weiter, daß die- britische Regierung jederzeit bereit sei, auf Anfordern der interessierten Parteien ihre Vermitt- lungsdicnste anzubieten.

Der Streit zwischen dem Foreign Office und der bri­tischen Rundfunkgesellschaft, der über eine Reportage zur Polenfrage entstanden war, hat eine interessante Ahn­dung genommen. Wie derEvcning Standard" aus Paris erfahren haben will, hat der beanstandete Rund­funkbericht, in dem es hieß, daß Frankreich nicht für Danzig in den Krieg ziehen würde, vorher die Billigung des f r a n z öf i s ch en Autz en a m t e s gefunden. Das Blatt erhebt die Frage, wer für Frankreich spreche, der Ministerpräsident oder der Außenminister. Wie dem auch sei, so meint das Blatt, die Ansicht gewinne immer mehr an Boden, daß die Danziger Frage auf friedlichem Wege geklärt werden könne.

Am»

Abessinien, Spanien. Albanien sind die drei Statio­nen der italienischen Wehrmacht, die gezeigt haben,, daß das Heer unseres Achsenpartners ebenso wie unser eige­nes über ein Höchstmaß an Kampfkraft, nationalem Geist und schnelle Einsatzbereitschaft verfügt. Wenige Monate erst sind. seit der entscheidenden Reuglieöerung des italienischen Heeres vergangen, die Mussolini selbst angeordnet hat. Italiens Wehrmacht hatte bereits in besonderem Maße in den Nachkriegsjahren wieder Ge­legenheit. Kriegserfahrungen zu sammeln. War der abessinische Feldzug üie erste Probe auf die Stärke und Kampfkraft dieses Heeres, so bewiesen die Leistungen der italienischen Truppenteile auf dem spanischen Kriegsschauplatz, daß der italienische Soldat sich nicht nur inKolonialkriegen" Lorbeeren und Erfolge zu holen verstand. Wer schließlich aber die militärische Seite der Besetzung Albaniens betrachtet und den her­vorragenden Anteil der italienischen Luftwaffe und Marine an diesem Erfolg in Rechnung stellt, der er­kennt, daß Italiens Wehrmacht in allen ihren Teilen exakt durchgebildet ist und schnell und hart zuzupacken versteht.

Die Schlagkraft der italienischen Armee hat während des Abessinienkrieges. der heute in seinen Einzelheiten schon wieder vergessen ist, allen Widerständen und Schwierigkeiten der landschaftlichen Gestaltung und des unerhört langen Etappenweges zum Trotz einen Erfolg errungen, der sich aufbaut auf der sorgfältigen Vorbe­reitung dieses Feldzuges und gleichzeitig der ausge­zeichneten Zusammenarbeit der drei Wehrmachtteils. Hier ist der Weltöffentlichkeit zum erstenmal die mili­tärische Kampfkraft des faschistischen Italiens vor Augen geführt worden, hier trat der neue Typ des faschistischen Soldaten den Marsch nach Addis Abeba an und erkämpfte sich durch unwegsames Gelände, Tau­sende von Kilometern von der Heimat entfernt, den Sieg.

Italiens Heer hatte zu jenem Zeitpunkt bereits ein Maß der Technisierung erreicht, das in der vergangenen Jahren immer weiter verstärkt und ausgebaut ist. so daß heute Italiens Wehrmacht und die deutsche Armee als die best ausgerüsteten und weit­geh end st motorisierten Heere der Welt gelten dürfen. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind alle Fortschritte unserer Zeit in vollem Umfange ausgenutzt worden, so daß gerade die letzte Aktion Italiens in Albanien als eine von Heer. Luftwaffe und Marine gemeinsam durchgeführte Unternehmung das hohe Maß dieser technischen Vervollkommnung eindring­lich vor Äugen führte.

Die vor kurzem vollzogene neue italienische Heeres- güedcrung hat eine weitere Verstärkung der Kampfkraft der italienischen Armee mit sich gebracht. Ausgehend von den Erfahrungen des abessinisch'en Feld­zuges und des spanischen Bürgerkrieges hat Mussolini diese Neugliederung des Heeres verfügt, bei der vor allem die Infanteriedivisionen von drei auf zwei Regi­menter und die Armeekorps von zwei auf drei Divi­sionen umgestellt worden sind. Diese Tatsache und die Ausstattung dieser neuenzweigleisigen" Divisionen mit Ichweren Angriffswaffen in höchstem Maße soll die Osfensivkraft und den Angriffsschwung der ^ ruppe weiter verstärken. Die Offensiv­starke des italienischen Heeres ist nach dieser Umstellung dadurch gekennzeichnet, daß auf je tausend Mann achtzrg bis hundert schwere Maschinen­gewehre. Minen- und Granatwerfer sowie Geschütze entfallen. Die Gedankengänge, die zu dieser llmgliede- rung geführt haben, sind in zahlreichen Veröffentlichun­gen hoher italienischer Militärwissenschaftler und Offi­ziere in den vergangenen Jahren bereits ausgeführt worden.' Ausgehend von der Weltkriegserfahrung und dem Bestreben, eine Erstarrung der Fronten in einem künftigen Kriege zu verhindern, war es notwendig, die

Vn 5 «r Vsgsrsprsss!

(Unsers IisutiZe ^usZabs umkaük 14 Seiten)

Spanien ist aus der Genfer Liga ausgetreten.

Der Mailänder Pakt hat in den westlichen Demo­kratien Illusionen zerstört und in Polen Bestür­zung hervorgerufen.

Reichsaußenminister von Ribbentrop gab Erklärungen über seine Mailänder Eindrücke ab.

Stabschef Lutze besuchte das Flüchtlingslager Rummelsburg.

Alfred Rosenberg setzte sich im Berliner Sport­palast mit derFranzösischen Revolution" ausein­ander.

Die Kulturschaffenden zwischen Weser und Cms weilten bei Gauleiter Carl Röver im Blockhaus Ahlhorn zu Gast.

Am Eröffnungstage des Arbeitspolitischen Schu- lungslchrganges der DAF. Weser-Ems in Bremen sprach Rcichsorganisationsleiter Dr. Ley.

Namhafte Persönlichkeiten der japanischen Luftfahrt besuchten die Focke-Wulf-Flngzeugbau GmbH. in Vremen.

Die Nordische Kunsthochschule wurde zum dritten Male Reichsbeste im Reichsberufswettkampf.

Der Bremer Vulkan ist auf Jahre hinaus voll beschäftigt.

Die Atlas-Werke nehmen die Dividendenzahlung wieder auf.

Am 1. Juli tritt eine deutsche Binnenschiffahrts- pslizeiverordnung in Kraft.

Der deutsche Davispokalsieg über die Schweiz wurde mit 5:0 äußerst eindeutig.