Ausgabe 
(5.5.1939) Nr. 122
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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Neichsstatchalkers in Vldenburg und Vremen

Nr. 122 / S. Jahrgang

Freitag, 5. Mai 1SZS

Linzelpreis 13 Npf.

tondon fürchtet um den Sowjetpakt

Nötselraten über Litwinows Stur;

liefe Sorgenfalten in Paris wegen der Sefastr des Scheiterns der kinkreisungspolitik

(Vrnktbvriodl u n s s i v s I-onckoner Vertreters)

j. b. London, 5. Mai.

Der Rücktritt des sorvjetrussischen Außenministers hat in London wie eine Bombe eingeschlagen. Das Ereignis kam völlig unerwartet, gerade nachdem sich das britische Kabinett am Mittwoch beinahe drei Stunden lang mit den englisch-sowjetrussischen Verhandlungen beschäftigt hatte. Man erinnert in London an das bekannte englische Sprichwort, daß kein Reiter die Pferde wechselt, so lange er noch mitten im Strom schwimmt. Moskau wolle wahrscheinlich gar nicht mehr an das andere Ufer gelangen. Die erste Reaktion ist ein Gefühl der Furcht vor einer etwaigen Aenderung der sowjet- russischen Außenpolitik. Die Ansichten darüber sind allerdings verschieden.

Daily Telegraph" meldet aus Paris, in amtlichen Kreisen sei man sehr besorgt, denn Litwinow-Finkelstein sei für eine Tripei-Allianz gewesen, während Molotow genau die entgegensetzte Linie vertrete.New Chro- nicle" meint, man könne den Rücktritt Litwinow-Finkel- steins nur in Zusammenhang bringen mit seinem Bor­schlage einer Tripel-Allianz.

Trotzdem der unerwartete Stur; des sowjetrussischen Autzenkommissars die englische Öffentlichkeit in starkem Matze beschäftigt, gesteht man es sich nicht ein, datz der erzwungene Rücktritt Litwinows einen überaus hef­tigen Schlag für die Einkreisungspolitik darstellt. In politischen Kreisen Londons gibt man allerdings zu, datz man für den Ausgang der englisch-sowjetrussischen Verhandlungen im Augenblick ziemlich schwarz sieht.

Wie peinlich und unangenehm der Presse die ganze Affäre ist, geht schon rein äußerlich aus der Tatsache hervor, datz die Blätter, die sich sonst niemals eine Politische Sensation entgehen lassen, ihre Moskauer Meldungen ziemlich unauffällig im Innern des Blat­tes bringen. Man enthält sich auch bisher jeder klaren Stellungnahme, sondern gibt die Reaktion in Europas Hauptstädten und in Newyork wieder. Die Blätter wei­sen darauf hin, datz man aus Moskau noch keinen offiziellen Kommentar zu dem Wechsel erhalten habe.

Ueber den neuen Autzenkommissar weiß man sehr wenig zu sagen. Die Möglichkeit, datz Molotow eine isolationistische Politik betreiben werde, d. h. datz die Sowjetunion sich möglicherweise aus den europäischen Verpflichtungen heraushalten werde, ist den englischen Journalisten ziemlich in die Knie gefahren. Die skep­tische Ansicht der Pariser Kollegen hat nicht zuletzt da­zu beigetragen, datz man in London augenblicklich einen ziemlichen Katzenjammer verspürt.

In dem großen Rätselraten, das in der Presse ein­setzt, um den Lesern die Hintergründe für den Sturz Litwinows zu verschleiern, fehlt natürlich die einzig vernünftige Erklärung, datz nämlich der Hinauswurf des Autzenkommissars die logische Folge seiner dauern­den politischen Fehlschlüge 'darstellt.

Während offiziös erklärt wird, die Verhandlungen würden nun mit dem neuen sowjetrussischen Außen­minister Molotow weitergeführt werden, fürchtet vor allem die Linkspresse, datz hinter der Entlassung Finkel- steins nach beinahe zehnjähriger Tätigkeit weit mehr stecken könne. Sehr beunruhigt zeigt man sich vor allem darüber, datz der stellvertretende Autzenkommissar Po- temkin Übergängen worden und Molotow Außenminister geworden ist, dernoch nie im Ausland gewesen sei".

News Chronicle" läßt ihre Wut über diesen ent­täuschenden Verlauf der Dinge an der britischen Re­gierung aus, indem sie behauptet, die sowjetrussischen Vorschläge seien von Anfang an gut und brauchbar, die englischen Gegenvorschläge ungenügend gewesen. Die Tragikomödie der englisch-sowjetrussischen Verhandlun­gen wird aber besonders offenbar, wenn ein konser­vatives Blatt wie derDaily Expreß" in großer Auf­machung erzählt, datz Litwinow eigentlich durch die Rote Armee gestürzt worden sei, weil seine Außenpolitik nicht entschlossen genug gewesen sei. Der Moskauer Korrespondent des Blattes behauptet, der rote Mar­schall Woroschilow sei in den letzten Tagen zu Stalin gegangen und habe von ihm die sofortige Ent­lassung Litwinows wegen Mangels an Ener­gie und wegen U n e n t s ch i ed e n h e i t gefordert.

sn. Bukarest, 8. Mai.

Die von London mit großem propagandistischen Aus­wand gestarteten, von Bukarest aber von vornherein recht sachlich betrachteten englisch-rumänischen Wirt- schastsverhandlungen sind schon bald nach ihrem Be­ginn an einem toten Punkt angelangt und schließlich auf Schwierigkeiten gestoßen, die, wie in Bukarest ver­lautet, zu einem vorläufigen Abbruch führten. Die eng­lische Delegation unter Führung von Leith-Roß beab­sichtige deshalb, Ende dieser Woche Bukarest zu ver­lassen und sich nach Athen zu begeben, wodurch die englisch-rumänischen Verhandlungen »beendet bleiben.

Man rechnet zwar englischerseits mit der Möglich­keit. nach Athener Besprechungen die Verbindung mit Bukarest wiederaufnehmen zu können. In Bukärester Wirtschastskreisen vertritt man jedoch die Ansicht, daß unter den gegenwärtigen Voraussetzungen eine Wetter­führung der Verhandlungen nicht erfolgversprechend ist.

Woroschilow habe erklärt, Litwinow habe die Gelegen­heit nicht ausgenützt, um schnell einen Pakt mit Groß­britannien zustande zu bringen. Zweitens habe diese unentschiedene Außenpolitik Sowjetrutzlands Stellung im Orient, vor allem in der Türkei untergraben. Drit­tens habe Litwinow die Berichte des sowjetrussischen Botschafters in London Maisky, nicht ernst genug ge­nommen. Maisky soll sich in Moskau darüber beklagt haben, datz Litwinow keine klaren Weisungen mehr ausgebe, sondern jeden Tag einen anderen Vorschlag in die Welt setze.

Ueberaus rührend und aufschlußreich sind die Nach­rufe, die sich in der englischen Presse über Litwinow

Berlin, 5. Mai.

Auf Grund eines bei früheren Gelegenheiten zwischen der deutschen und der lettischen Regie­rung angebahnten Meinungsaustausches sind die Regierungen der beiden Länder nunmehr überein-

(Draütbs riebt unseres Larisor Vertreters)

bv. Paris, 5. Mai

An dem Frühstück, das Außenminister Bonnet Don­nerstag mittag zu Ehren des Sowjetbotschafters Suritz gab, und das möglicherweise ein Abschiedsfrühstück für den Eowjetdiplomaten in Frankreich sein könnte, nahmen noch folgende Persönlichkeiten teil: Der amerikanische Botschafter Büllitt, der schwedische Gesandte, der jüdi­sche Kultusminister Zay, der Arbeitsminister Pomaret und der Gesundheitsminister Rucart, durchweg An­hänger der Zusammenarbeit mit den Sowjets, der radikalsozialistische Kriegshetzer-Abgeordnete Archim- baud und der französische Gesandte in Rio de Janeiro, Henry. Das allgemeine Gedanken-, wenn nicht Ge­sprächsthema dürfte der Sturz Litwinows gewesen sein.

Am Quai d'Orsay wird zu dem Verschwinden Litwi- now-Finkelsteins folgende Stellung eingenommen: Es wird, um ungünstigen Auslegungen entgegenzuwirken, mst Nachdruck behauptet, ein Wechsel in der Sowjet­politik sei nicht anzunehmen. Litwinow habe nie per­sönliche Politik gemacht, sondern sein Amt im Auftrage Stalins verwaltet, vielleicht nicht in den Einzelheiten, aber doch in großen Zügen nach Stalins Wünschen, der vielleicht von jetzt ab eine persönlichere Note in die Sowjetaußenpolitik bringen werde. Im übrigen wird betont, man habe noch keinen geschlossenen Eindruck.

In Bukarest ging man von Anfang an an die Ver­handlungen mit England im Bewußtsein derjenigen Erfahrung heran, die Rumänien schon im vergangenen Jahr mit der englischenWirtschaftshilfe" machte. Es stellte sich damals heraus, datz dieseHilfe" zwar ein Ansteigen des englischen Exports nach Rumänien brachte, aber keine Steigerung der rumänischen Aus­fuhr nach England zur Folge hatte, was sich auf die Außenhandelsbilanz Rumäniens sehr ungünstig aus­wirkte, so datz praktisch nur die City von dieser Wirt­schaftshilfe profitierte. Bei den jetzigen Verhandlungen ist deshalb auch von englischer Seite die Anleiheber'eit- schaft in den Vordergrund - gerückt und eine Anleihe von fünf Millionen Pfund angeboten worden. Ru­mänien lehnte es aber ab, den von London geforderten Zinssatz von 6 v. H. anzuerkennen und war höchstens bereit, 5,5 v. A zu zahlen, was dem Zinsfuß entsprechen würde, den z. V. die Türkei für ihre Anleihen an Eng­land zu zahlen hat. Abgesehen davon soll auch, wie verlautet, die Höhe der Anleihe in Bukarest nicht be­

finden. Es wird daran erinnert, daß Litwinow ein treuer Völkerbundsanhänger" gewesen sei und seinem Lande einerespektable Außenpolitik" gegeben habe. Mit Maxim Litwinow endet eine Epoche, stelltDaily Expreß" fest. Es wird weiter daran erinnert, daß Lit­winow eine englische Frau habe und durch sie mit einem konservativen llnterhausabgeordneten und Eden ver­wandt ist. Man kann allerdings nicht verhehlen, daß diese Frau seit geraumer Zeit irgendwo in Sibirien in Verbannung ist und daß Litwinow selbst vier- bis fünf­mal seinen Namen gewechselt hat im Verlaus seiner bunten Karriere als Revolutionär und Staatsmann", wie sich ein englisches Blatt ausdrückt.

Litwinow habe nicht nur einmal Wallach und Fin- kelstein geheißen, sondern fiel vor und während des Krieges in England unter dem Namen Harrison auf. Nach Ausbruch der bolschewistischen Revolution in Ruß­land wurde Litwinow der erste diplomatische Vertreter Moskaus in England, das aber seinerzeit diese Ehre noch nicht zu würdigen wußte und Litwinow ins Ge­fängnis warf, bis er später gegen einen in Moskau gefangengehaltenen englischen Diplomaten ausgetauscht wurde. Bemerkenswert ist das Zugeständnis desDaily Expreß", daß Litwinows Niedergang mit dem Aufstieg des Dritten Reiches zusammenfalle, das seiner Außen­politik lauter Niederlagen beigebracht habe.

(Siehe auch Seite 2)

gekommen, einen Nichtangriffspakt abzuschließen, über dessen Inhalt bereits Uebereinstimmung steht.

Desgleichen werden zwischen der Reichsregierung und der Regierung Estlands Verhandlungen über den Abschluß eines Nichtangriffspaktes geführt, die gleichfalls bereits weit fortgeschritten sind.

Der jüdische Leitartikel desJntransigeant", Latzarus. beklagt in Litwinow-Wallach-Finkelstein den letzten Re­präsentanten der alten Mannschaft, die ehemals Sinowjew- Apfelbaum geleitet habe. Bekümmert fragt er, warum sich Stalin heute Litwinows entledigte. Auf jeden Fall erleichtere der Rücktritt Litwinows nicht die englisch- sowjetrussischen Verhandlungen. Das kommunistisch orientierte AbendblattLe Soir" macht England für" die Verzögerung der Sowjetverhandlungen verantwort­lich. Man sei in einer Art Sackgasse angelangt, nachdem London dem englischen Botschafter in Moskau keine neuen Instruktionen geschickt habe. London und Paris müßten die Vetrauung Molotows als eine ernste War­nung auffassen und die Konsequenzen daraus ziehen, nämlich dieOrganisation der Friedensfront (sprich Einkreisung) beschleunigen".

DerTemps" schreibt, die Demission Litwinows be­deute nicht unbedingt einen Umsturz der Sowjetaußen­politik. Vielleicht werbe die Bedeutung dieses Vorganges koch unterstrichen durch irgendeine weitere Geste, die London, Warschau und Bukarest zu verstehen geben solle, daß die Sowjetunion sich nicht als Zubehör zu einer technischen Widerstandsorganisation" betrachtet sehen wolle, sonst laufe man Gefahr, ihre Abseitshaltung und Nichtintervention außer bei direkter eigener Bedrohung herbeizuführen (!).

(Fortsetzung auf Seite 2)

friedigt haben, und man weist in rumänischen Wirt- lchaftskreisen darauf hin. daß die Anleihe auch auf dem Wege einer inneren Anleihe aufgebracht werden könne. Die englische Delegation sei hierauf ermächtigt woroen das Anleiheangebot zu erhöhen, wodurch jedoch die Ver­handlungen. wie die jetzige Entwicklung zeigt, keinen Auftrieb erhielten.

Grundsätzlich wird von rumänischen Wrrtschaftskreisen zu dem bisherigen Verlauf der Besprechungen mit der englischen Delegation bemerkt, daß es Rumänien nicht darum gehe, seinen Kapitalmarkt und den Schulden- dienst durch Anleihen zu belasten, die vielleicht vorüber­gehend eine Prosperität nach sich ziehen könnte, aber auf die Dauer gesehen das Wirtschaftsleben nicht be­fruchten würden, zumal nicht unberücksichtigt bleiben dürfe, daß die gegenwärtige Anleihebereitschaft gewisser Staaten.nicht von politischen Hintergründen frei sei.

Inmitten der Diskussion um ein britisch-sowjetisches Abkommen und der um Danzig von Warschau provozierten Spannung hat die Nachricht von dem plötz­lichen Sturz des sowjetrussischen Autzenkommissars Lit­winow-Finkelstein wie eine Bombe eingeschlagen. Schon seit vielen Monaten drangen aus Moskau Gerüchte durch, die besagten, daß die Stellung Litwinows stark erschüttert sei. Dennoch muß der Rücktritt des Außen- kommissars in dem gegenwärtigen Augenblick als ein« außerordentlich schwerwiegende Tatsache angesehen wer­den, da Litwinow bereits allzusehr der Repräsentant eines bestimmten Kurses der Sowjetunion geworden ist- als daß man seine Absetzung lediglich als eine der in Moskau sehr häufigenPersonalveränderungen" hin­nehmen könnte.

Wie die Hintergründe des Sturzes des roten Außen- kommissars fein mögen, ob sie auf private Dinge oder auf grundsätzliche politische Gegensätze zurückzuführen sind, es bleibt auf alle Fälle bemerkenswert, daß der Rücktritt in Paris und London eine schockartige Wir­kung ausgelöst hat, da man in ihm einen Fehlschlag der Garantie-Politik, d. h. der Einkreifungssront gegen Deutschland erblickt.

Litwinow-Finkelsteins Name ist allzusehr mit der Po­litik der westlichen Demokratien und insbesondere mit den Genfer Jntrigen verbunden, als daß nicht sein Rücktritt in Paris und London in gewissen Kreisen schmerzliche Gefühl« auslösen muß. Litwinow ist der Vater der zwischen der Sowjetunion und Frankreich bzw. der zertrümmerten Tschecho-Slowakei abgeschlosse­nen Bündnisverträge. Die Krönung seiner nach West- europa ausgerichteten Politik war der Eintritt der Sowjetunion in die Genfer Liga im September 1935. Auch um die Gewinnung Englands hat sich Litwinow bemüht. Als Botschafter nach London schickte er seinen vertrauten Freund Maisky, dessen Schicksal nunmehr auch besiegelt sein dürfte.

Er selbst fuhr 1936 zu den Krönungsfeierlichkeiten nach London, in die gleiche Stadt, in der er 18 Jahre vorher als» ersterBotschafter" der von England noch nicht anerkannten Sowjetunion verhaftet und erst nach monatelang«! Haft im Austauschverfahren mit einem britischen Spion wieder freigelassen worden war. In der Genfer Liga war er der Einpeitscher der Sank­tionen gegen Italien. Während des Spanienkrieges ver­suchte er, die Wsstmächte zu offener Intervention für Rotspanien zu gewinnen und den Londoner Nichtein­mischungsausschuß zu diesem Zweck auszunutzen. Haupt­ziel seiner Politik war, eine Front der Mächte gegen Deutschland und Italien zu bilden.

Wenn dieser Mann, oder besser gesagt, dieser zum Außenkommissar avancierte jüdische Schlachrerfohn aus Bialystok, in dem gleichen Augenblick stürzt, da ein britisch-fowjetrussisches llebereinkommen im Rahmen der Einkreisungsfront gegen Deutschland vor dem Abschluß zu stehen schien, dann ist die Verwirrung, Enttäuschung und Niedergeschlagenheit zu verstehen, die sich jetzt in der demokratischen Presse widerspiegelt. Einige britische Blätter widmen demtreuen Völkerbundsanhänger" be­trübte Nachrufe, erinnern sich seiner verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem ehemaligen britischen Außenmini­ster Eden, da er mit einer allerdings bereits seit Jah­ren nach Sibirien verbannten Engländerin verheiratet sei.

Noch größer als die englische Enttäuschung ist die Verwirrung in Paris, wo man über Nacht den großen vermeintlichen Trumpf verloren sieht.Figaro" spricht sogar von einem schweren Schlag gegen die englische

MMIIIIINMIMNNMNMMMIIMINIIIIIIMIMImmiIMIMMINUIINIIttllNNIIIIII»

Unser Vsgesspsesel

(Die dsutigs Ausgab« umkallt 16 Selten)

London fürchtet um seinen Sowjetpakt. Chamberlain hat in der Frage des Wehrgesetzes sich den irischen Forderungen gebeugt.

Die englisch-rumänischen Verhandlungen wurden abgebrochen.

Frankreich steht im Zeichen einer fortschreitende« Inflation.

Polnische Ausbrüche blinden Hasses führten zu neuen Uebersällen, Beschimpfungen und Mißhand­lungen von Volksdeutschen.

Zwischen Deutschland und Lettland sowie zwischen Deutschland und Estland stehen Nichtangriffspakte vor dem Abschluß.

Das deutsche FlugzeugHans Loeb" traf in Tokio ein.

Die Reichsregierung hat ein Ersetz über Mietver- hältnisse mit Juden erlassen.

Das neue Eefolaschaftsheim der Eisenbahner am Wesermiinder Fischereihafen wurde gestern einge­weiht.

Ein lüjährigcr Bremer'Pimpf rettete unter Ein­satz des eigenen Lebens einen 5jährigen Jungen vom Tode des Ertrinkens.

In Hamburg begann das Training für das große Stadtparkrennen.

knglisch-rumänische Verhandlungen abgebrochen

Abreise ber britischen Velegation / Schlechte krfakrungen mit derWirtschaftshilfe" Londons / kein Vertrag zustande gekommen

(Orabtbsriebt unseres-Lukarsstsr Vertreters)

Nichtangriffspakt Deutschland-Lettland

vor dem Abschluß

Verkandlungen auch mit der estnischen Negierung

Sowjetsrülistück bei Sonnet

Verlegene Ausreden um sinkelsteins Sturz Lrauerepiloge der pariser presse