Ausgabe 
(12.3.1939) Nr. 71
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H^Veinahe drei Millionen Gräber deutscher Frontsoldaten liege« II» auf allen Schauplätzen des großen Krieges, und in ihnen schlafen deutsche Männer, die gefallen sind in Stunde« stärkster Kraftentfaltung Deutschlands, die als Sieger gefallen sind, weil sie den abgrundtiefen Zusammenbruch nicht mehr erleben muß­ten. Aeberall hat man ihnen Ehrenmale gerichtet, in jedem Dorfe und in jeder Stadt, in den Herzen ihrer Angehörigen und ihrer Kameraden aber habe« sie weitergelebt. Sie selbst marschieren weiter in dem durch Jahrtausende ziehenden Heerbann deutscher Stämme, der auch nach uns noch immer marschieren wird.

Sie haben sich vereint mit dem stolzen Zuge der Zimbern und veutonen, der Cherusker und Sneven, der Goten, der Wikinger, der Wandalen, der Markomannen, der Nibelungen und Friesen, der Franken und Sachsen, der Ritter- und Bauernheere, der frommen Landsknechte Frundsbergs. Die Heerbanne Kaiser Maximilians, des Alten Fritz' Musketiere und Prinz Eugens Weißröcke schreite« ihnen voran mit den Lützvwern und Blüchers Soldaten, mit den Streitern «m DüPPel und Königgrätz, von Sedan und Gravelotte. And ihnen folgen die Männer der Freikorps, die Toten des 9. No­vember 1923 und die trotzige Schar der Helden aus SA. und ii und der gesamten Bewegung.

Aus ihren Gräbern ist die deutsche Nation gewachsen, ihr Tod war Saat, und unser deutsches Volk ist die starke Frucht ihres Todes. Denn Deutschland lebt heute stolzer als je, es hat den drohende» Untergang überwunden, sich besonnen auf seine Pflicht den Toten gegenüber.

Wohl hat auch der Staat von Weimar der toten Helden ge­dacht, mit der Wehmut der Besiegten und voll Demut dem Sieger gegenüber, aber er hat den Sinn ihres Todes verleugnet. Denn in die Gräber sanken Männer, die bis zur letzten Stunde stolz und unbeugsam ihre Waffen geführt haben, an ihren Gräber« mußte» an den Heldengedenktage» wieder Männer stehen, der Toten Waffen in entschlossene Hände nehmen und erneut zu kämpfen an­heben um die Ehre und die Freiheit der deutschen Nation!

Heute am Heldengedenktag steht um die Mahnmale versammelt das Volk Großdeutschlands, in Wehr und Waffen, würdig des Heerbanns der toten Krieger, die aus grauer Vergangenheit den Weg in unsere Zeit marschiert sind. Das deutsche Volk ist wieder ehrlich und frei geworden durch Adolf Hitler, den deutschen Front­soldaten, der seinen Kameraden über die Gräber hinaus die Treue hielt, der niemals kapituliert hat und deshalb der Sieger ge­blieben ist.

An den Mahnmalen steht heute die Wehr einer Großmacht, getragen vom ganzen Volk, in fünf Jahren geschaffen von dem gleichen Willen, der das Reich erhalten und die Freiheit erkämpft hatt Regiment neben Regiment, Geschütz neben Geschütz, Panzer neben Panzer; die Wasser am Skagerrak tragen wieder deutsche Panzerschiffe und A-Boote, in den Lüften singen über Gräbern die Motoren der Luftwaffe das Lied der deutschen Ehre.

An den Mahnmalen stehen heute zum ersten Male zwei neue Gaue des Deutschen Reiches, die Ostmark und das Sudetenland, nach Jahrhunderten heimgekehrt, dem Reich des Führers verbunden durch den stolzen Einsatz der Gesamtnation. An den Mahnmalen stehen wir, die Kameraden der Toten Hand in Hand mit den Jungen der Nation, die das gleiche graue Ehrenkleid tragen, das wir unseren Toten mitgegeben haben zum letzten Marsch.

An den Mahnmalen steht wieder Adolf Hitler, der Führer. Er hat ihrem Tode den Sinn gegeben, er hat alle Opfer gerecht­fertigt. Sein Einsatz hat die Bresche geschloffen, die Verrat einst gerissen hat. Denn würdig des aus Jahrtausenden kommenden Heerbanns der Deutschen marschiert die junge Wehr des neuen Deutschlands kampfbereit und entschlossen in die Zukunft!

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