1939
Nr. 70 Jahrgang 1939
Bremer Zeitung
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Staatssekretär Willikens vor den Leitern der Erundbesttzverwaltung
Berlin, 11. März.
Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, R. Walther Darr 6, hatte gestern die Leiter der ErunSbesitzverwalter der deutschen Länder im Reichsernährungsministerium zu Berlin zusammengerufen, um einen Zusammenschluß der staatlichen landwirtschaftlichen Grundbesitzverwaltungen herbeizuführen.
Zur Eröffnung der Tagung sprach Staatssekretär Willikens über die grundsätzlichen Aufgaben der staatlichen Erundbesitzverwaltungen im Dritten Reich.
Wichtigste Aufgabe der Erundbesitzverwaltungen sei die richtige Verwertung des staatlichen Grundbesitzes im Sinne einer nationalsozialistischen Bodenordnung. Insbesondere müsse im Kampf gegen die Landflucht zur Schaffung von Aufstiegsmöglichkeiten auf dem Lande vom staatlichen Grundbesitz die Neubildung deutschen Bauerntums gefördert werden, und zwar im Westen und Süden des Reiches in der Hauptsache aus dem Wege der Anliegerstödlung, im Osten durch Bereitstellung geeigneter Großbetriebe zum Ansetzen neuer Bauern.
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lereoe gegen Veutsche
Pretzburg. 11. März
In Käsmark in der Zips wurde das Haus der Deutschen Partei von tschechischem Militär besetzt. Wie aus Käsmark weiter gemeldet wird, nahm das Militär dort Verhaftungen unter den Amtswaltern der Deutschen Partei vor. Die deutsche Bevölkerung von Käsmark wird durch tschechisches Militär in schwerster Weise drangsaliert.
Nach Professor Tuka wurden neben anderen slowakischen Persönlichkeiten nun auch der gleichfalls verhaftete slowakische Hropagandachef Mach von einer tschechischen Eskorte ins Innere Böhmens verschleppt. In den späten Nachmittagsstunden setzten sich die slowakischen Studenten gewaltsam wieder in den Besitz des Studentenheimes. In den Kasernen halten sich starke Ausgebote bereit.
Schießereien in Preßburg
Pretzburg, 11. März.
I» Pretzburg zeigt sich immer mehr, daß die Entwaffnung der Hlinka-Earde durch die Tschechen keineswegs gelungen ist. Verschiedene große Abteilungen der Hlinka-Earde konnten sich an einzelne« Punkten der Stadt verschanzen, davon eine im Eewerbehaus. Es kam zwischen der dort liegenden Hlinka-Earde und der Polizei zu einem Fenergesecht. Nach den bisher vorliegenden Meldungen wurden drei Personen verletzt. Der tschechischen Exekutive gelang es bisher nicht, die Berschanzungen der Hlinka-Eardisten einzunehmen.
Das Haus der Hlinka-Jugend in Pretzburg wurde in den Abendstunden des Freitags von tschechischer Gendarmerie besetzt. Daraufhin sammelte sich eine große Menschenmenge an, die sich anschickte, das Gebäude zu stürmen. Die tschechische Polizei, die sich in den Räumen der ersten Etage verschanzt hatte, gab auf Befehl ihres Offiziers auf die Menge eine Salve ab, durch die ein Demonstrant getötet wurde und drei schwerverletzt wurden. Die Menge zog sich daraufhin in die Nebenstraßen zurück. Erst einige Stunden später entschloß sich die Polizei unter dem Eindruck der Demonstration das Haus der Hlinka-Jugend zu räumen, wobei sie jedoch sämtliche Zimmer verwüstete. "
Polizeichef der Sowjet-Ukraine vergiftet
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Warschau, 11. März.
Der Polizeichef und Leiter der GPU. in der Sowjet- Ulraine, Alexander Grosny, — ursprünglich Abraham Nechamlin — ist unter Vergiftungserscheinungen plötzlich gestorben. Die Todesumstände waren so auffällig, daß die GPU. annimmt, ihr Chef sei einem Giftmord zum Opfer gefallen. Die Leiche wurde sofort beschlagnahmt und zur Sektion vorbereitet, das gesamte Haus- personal wurde von der GPU. abgeführt. Es heißt, daß Grosny von Angehörigen der Nationalen Opposition beseitigt worden ist. Er erlangte während der bolschewistischen Revolution eine traurige Berühmtheit dadurch, daß er in einer Nacht 308 Gefangene zusammenschießen ließ.
Die deutschen Marineattaches vom Führer empfangen. Die zurzeit in Berlin weilenden deutschen Marineattachss waren am Freitagmittag Gäste des Führers und Obersten Befehlshabers in "der Reichskanzlei.
Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop empfing in Gegenwart des Königlich-Niederländischen Gesandten Jonkherr van Haersma de With den in Berlin weilenden niederländischen Wirtschastsminister Steenberghe.
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Stolze Man; der einjährigen flusbauarbeit des Sauleilers Vürckel in der Ostmark
Wien, 11. März.
Anläßlich des bevorstehenden Jahrestages der Rückgliederung Oesterreichs in das Reich hatte ein Vertreter des Deutschen Nachrichtenbüros Gelegenheit, sich mit Reichskommissar Gauleiter Vürckel über die im letzten Jahre mit größtem Erfolg durchgeführte Aufbauarbeit in der Ostmark zu unterhalten. VLrckels Dienststelle befindet sich im ehemaligen Parlament. Aus einer Stätte des demokratischen Leerlaufes ist das Hauptquartier eines planvollen und zielsicheren Kampfes um eine wirtschaftliche und völkische Gesundung des Deutschtums in der Ostmark geworden.
„Die Rückführung Oesterreichs in das Reich" so erklärte der Gauleiter, „war in erster Linie eine Frage der Menschenführung. Nicht der Boden und nicht die Fragen der Wirtschaft standen im Mittelpunkt unseres Kampfes, sondern der arbeitende Mensch, dessen saubere Gesinnung uns mehr interessierte als alles andere. Wir wollten aus dem schlechtbezahlten und unterernährten Wiener Arbeiter, der im Grunde seines Wesens aber anständig, fleißig und gut deutsch ist, wieder einen zukunftsfrohen Menschen mächen — oas war das Wichtigste!"
„Freilich", so fuhr Gauleiter Bürckol fort, „erforderte das gewisse reale Voraussetzungen wirtschaftlicher und sozialpolitischer Art. Und so kamen wir von selbst zu einer sehr klaren Preispolitik im der Ostmark. Im allgemeinen lagen die Preise hier weit Wer dem Reichsniveau. Wir waren nach einiger Zeit deshalb gezwungen, im Einvernehmen mit dem Reichskommissar für die Preisbildung, Gauleiter Wagner, eine umfassende Preissenkung durchzuführen. Allerdings machten wir daraus keine groß aufgezogene Polizeiaktion, sondern appellierten an die Gesinnung und guten Tugenden des ehrbaren deutschen Kaufmanns. Die Kameradschaft zwischen Käufer und Verkäufer wurde proklamiert; denn Preispolitik ist in erster Linie eine Cha- rakterfrage. Heute schon können wir feststellen, daß unsere Arbeit bezüglich- der Ungleichung der Preise an das Reichsniveau erfolgreich war. Wir beschäftigten uns insbesondere auch mit der Frage der Handelsspanne und führten ein übersichtliches Kalkulationssystem ein. Durch die berechtigte Senkung der Handelsspannen kamen wir zu vernünftigen Preisermäßigungen bei Schuhen, Textil- und Wirkwaren, weiter bei Mö-b-el- umd Haushaltungsgegenständen.
Damit wurde auch eine Lücke im Preisstoppgesetz geschlossen. Sehr wichtig war auch eine Verbilligung der mittleren Hotelzimmerpreise bis zu 28 Prozent, denn dadurch wurde ein weiterer großer Anreiz zur Steigerung des Fremdenverkehrs geschaffen. Heute können wir feststellen, daß wir durch alle diese Maßnahmen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu ganz neuen, vielversprechenden Methoden gekommen sind, die Allgemeingültigkeit beanspruchen dürfen; denn es ist
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Reichenberg, 11. März
Der Präsident der italienischen Jndnstrie-Arbeiter- Konsöderation Tullio Cianetti traf gestern im Su- detengau ei». Er wurde an der ehemaligen Staatsgrenze bei Mühlvach vom stellvertretenden Gauleiter Karl Hermann Frank und dem Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront Birke begrüßt. Reichsorganisationsleiter Dr. Sey stieg in Teplitz-Schönau zu der Wagenkolonne der italienischen Gäste.
Die Fahrt durch das Egerland und das Braumkohlen- gebiet von Vvüx und Dux gestaltete sich zu einem ergreifenden Bekenntnis deutsch-italienischer Freundschaft. Das Volk des Sudstongwuss jubelte dem Vertreter des schaffenden Italiens begeistert zu. In allen Ortschaften standen Ehrenstürme der Parteiformwtivnen angetreten, hinter ihnen die Mauern der Menschen. Immer wieder mußte Cianetti einige Worte zu ihnen sprechen.
In der Aussiger Reitbahn hatten sich 7V 88V Sudeten- dentsche zu einer machtvollen Kundgebung zusammengefunden. Hier überreichte Cianetti als Ausdruck der deutsch-italienischen Freundschaft Dr. Sey die Haken- krenzfahne, die italienische Arbeiter ihren sudetendeut- schen Kameraden gestistet hatten.
Cianetti erklärte, daß sich Deutschland und Italien in einer Umwelt des demokratischen und liberalistischen Geistes zu einer wahren Freundschaft zusammengefunden hätten, die schon einige Male erprobt worden sei. Daß heute so viele glückliche Menschen im Sudetengau lebten, sei mit ein Werk dieser deutsch-italienischen Freundschaft. Nach der Befreiung des Sudetenlandes hätten italienische Arbeiter aus Freude über dieses glückliche Ereignis eine Fahne gestiftet, die von ihnen gewebt und von italienischen Frauen bestickt wurde.
doch nicht so. daß wohl für das allgemeine politische Leben das Gesetz der Gemeinschaft und sozialen Verpflichtung gilt, daß aber für die Sphäre der Wirtschaft und der Sozialpolitik der Standpunkt des Großverdieners und des Geldbeutels Gültigkeit haben soll. Eine Haltung, die solchen grundsätzlich verschiedenen Gesetzlichkeiten und einer doppelten Moral folgt, ist bis ms Innerste verlogen. Sie ist liberalistisch, ja noch mehr, sie ist jüdisch."
„Indem wir diese Moral beseitigen", erklärte Gauleiter Vürckel weiter, „schufen wir nicht nur die Voraussetzungen einer sozialen Gerechtigkeit, sondern lösten gleichzeitig noch ein anderes Problem, nämlich die Judenfrage und die Beseitigung des jüdischen Geistes in allen seinen Erscheinungsformen.
Die Verjudung Oesterreichs zeigte sich bei meinem Amtsantritt in erschreckendem Ausmaß. In Oesterreich hatten die Juden über zwei Milliarden RM. Besitz und Vermögenswerte in Händen. Mancher Wirtschaftszweig gehörte ihnen hundertprozentig. Das bedeutete für einen so kleinen Staat wie Oesterreich die völlige Abhängigkeit vom internationalen Finanzkapital jüdischer und deutschfeindlicher Prägung. Und weiter hieß das bewußte Verelendung und kommunistische Verhetzung der arbeitenden Massen. Die ganzen, gegen den Anschluß gerichteten Kräfte haben sich auf dieser Ebene gefunden. Schuschnigg stützte sich zuletzt in der Hauptsache aus den politischen Katholizismus, auf die deutschfeindliche Hochfinanz des Auslandes und auf den Marxismus. D. h. mit anderen Worten, der österreichische Staat vegetierte auf Kosten der bewußten Verelendung des arbeitenden Volkes. Wollte man das politische System in Oesterreich beseitigen, dann mußte man auch der sozialen .Verelendung endlich zu Leibe rücken."
„Sie sehen", erklärte Gauleiter Vürckel dann weiter, „der Erfolg hat unsere Methoden bestätigt. Ich möchte Ihnen hier nicht all die Ziffern nennen, die das veranschauliche«. Es genügt, auf das fast restlose Verschwinden der 858 888 Erwerbslosen Oesterreichs, auf das sprunghafte Ansteigen der Eheschließungen und Geburtenziffern, auf die sofortige Einstellung aller Zwangsversteigerungen und auf den erhöhten Konsum von Lebensmitteln aller Art hinzuweisen. Dem Arbeiter geht es wieder besser. In Wien, früher die Stadt mit der größten Selbstmordziffer in Europa, hat allein im letzten Viertel des vergangenen Jahres die Zahl der Eheschließungen um 213 Prozent zugenommen."
Auf die Frage, ob Wien in Zukunft noch besondere Aufgaben habe, erklärte Reichskommissar Vürckel: „Wien wird in Zukunft eine in jeder Hinsicht interessante Stadt sein; denn es ist wie keine andere Stadt berufen, als geistiges, wirtschaftliches und politisches Tor Großdeutschlanos nach dem südöstlichen Raum seine besondere Funktion zu erfüllen."
ReichsorganisMonslefter Dr. Ley dankte für das prachtvolle Geschenk, das die deutsch-italienische Freundschaft versinnbildliche. Mit dem Bunde dieser zwei Staaten sei ein Instrument geschaffen worden, das den Frieden in Europa und in der ganzen Welt sichere- Dr. Ley richtete dann Grüße an die in Spanien kämpfenden nationalen Truppen und an ihren Führer General Franco. Es sei ein Zeichen für die friedliche Entwicklung in der Welt, daß das nationale Spanion sich als dritte Macht der großen Freundschaft der Achsenstaaten -angeschlossen habe. DerOrganisationsleiter betonte zum Schluß seiner Rede, er fei glücklich, die italienischen Gäste durch den neuen Reichsgau zu führen und ihnen die Aufbauarbeit zu zeigen, die bereits geleistet wurde.
Ne Vesprechungen Harre—Nossoni
Berlin, 11. März.
Die zwischen dem italienischen Landwirtschaftsmrnister Rossoni und dem Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft R. Walther Darre in München geführten Besprechungen über eine engere Zusammenarbeit auf landwirtschaftlichem Gebiet sind mit Erfolg beendet worden. Nach Vortrügen des Unterstaatssekre- tärs Tassinari und des Staatssekretärs Backe über die Agrarpolitik in Italien und in Deutschland wurde ein Arbeitsprogramm für die Zusammenarbeit gutgeheißen. Die einzelnen Probleme werden zunächst von Sachverständigen bearbeitet und dann in Arbeitsausschüssen behandelt werden. Die Arbeitsausschüsse werden zum ersten Male in Bologna zusammentreten.
Die Reichsfrauenführerin 'Frau Scholtz-Klink begab sich gestern im Flugzeug wieder nach Berlin zurück.
um ckielivel»
karbolbööer gegen jüdischen dreck
Warschau, 11. März.
In der Warschauer Judenstadt werden die Maßnahmen der polnischen Gesundheitsbchörden gegen die Ausbreitung der Fleckthphusgesahr fortgesetzt. Wieder wurde c,n Mische« Wohnviertel ausgeräuchert und seine Bewohner»» das behördlich angeordnete Karbolbad gesteckt. In verschiedenen zü- dischen Schulen mußten 1500 Kinder, die überhaupt noch kein Bad in ihrem Leben kennengelernt haben. Zwangsweise entlaust werden. Außerdem wurden in dem verseuchten Stadtbezirk zwei jüdische Gebetshäuser geschlossen.
flfföre Piprutzieht weitere kreise
Belgrad, 11. März.
Die Untersuchung der Umtriebe der jüdischen Devisen» schmugglerbande Piprut und Konsorten zieht immer weitere Kreise. Die Polizei nahm am Donnerstag den Leiter des Belgrader Bridgeclnbs, einen Juden namens Schesser, fest. Interessant ist ferner, daß einer der verhafteten Juden angab, daß er von einem Beauftragten des bekannten Pariser Grotzbankiers Baruch zum Devisenschmuggel veranlaßt war- den sei. Auch in Zagreb wurde jetzt die Zweigstelle dieser Bande ausgehoben, an deren Spitze die Jüdin Malwnra Grünbaum stand.
Schweres Verkehrsunglück in Prag
Prag, 11. März.
Am Freitag kam es in Prag zu einem folgenschweren Ber- köhrsunglück. Ein Personenkraftwagen, in dem sich zwei Direktoren der tschechischen Auto- und Flugzeugwerke Aero befanden, stieß mit einem Autobus zusammen. Die beiden Insassen wurden so schwer verletzt, daß sie auf dem Wege ins Krankenhaus starben. Im Autobus wurden drei Personen leicht verletzt.
Mysteriöser Mebstahl bei Paris
Paris, 11. März.
Ein noch unaufgeklärter Diebstahl, wobei für 7 Millionen Franken verschwunden sind, wurde in der Nacht zum Donnerstag in dem Pariser Vorort Neuillh begangen. In ein großes Privathaus, das neben der Besitzerin von 23 Dienstboten bewohnt wird, drangen unbekannte Diebe ein und stahlen den ganzen Schmuck. Die Polizei hat eine Haussuchung vorgenommen und das Personal verhört. Von den Dieben fehlt bis jetzt jede Spur.
Schisfszusammenstoß auf dem kumber
- London, 11. März.
Auf dem Hu-mber kam es in der Nähe von Hüll zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Fisch-dampfer und einem kleineren Fahrzeug der Admiralität. Das Marinefahrzeug sank nach wenigen Minuten. Bier Mann der Besatzung werden vermißt.
Kreuzer „kdinburgk" rammt sjschdampfer
London, 11. März.
Der neue 10 MO-Tonnen-Kreuzer „Edinburgh", der am Donnerstag seine erste Probefahrt aus hoher See machte, stieß am Abend, als er in die Thnemümdung einließ mit einem Flschdampfer zusammen. Während der Kreuzer nur leicht beschädigt wurde und mit eigener Kraft die Fahrt fortsetzen konnte, wurde' der Fischdampfer so stark beschädigt, daß er von Schleppern ins Dock gebracht werden mußte. Menschenleben waren bei diesem Zusammenstoß nicht zu beklagen.
Vrei lodesurteile vollstreckt
Berlin, 11. März.
Am 10. März 1839 wurden der am 9. März 1907 in Wen» delau (Ostpreußen) geborene Ernst Wiechert und der am 14. 8. 1907 in Grotz-Pollnau (Ostpreußen) geborene Karl Hindrigkeit hingerichtet, die vom Schwurgericht in Königsberg (Preußen) wegen gemeinschaftlich verübten Mordes zum Tode verurteilt worden sind.
Wiechert und Hindrigkeit hatten am 18. Mai 1938 nachts in Plibischken (Kreis Weh-lau) den.Melkermeister Peter Großmann hinterlistig überfallen, durch Schläge betäubt und im Pregel ertränkt. Zwei weitere Mittäter, die Brüder Herbert -und Bruno Schulz aus Plibischken, sind vom Führer zu Zuchthausstrafen von 18 und 10 Jahren begnadigt worden, da sie in jugendlicher Unüberlegtheit dem Einflüsse und den Drohungen des Haupttäters Wiechert erlegen waren.
Ferner wurde am Freitag der am 5. November 1904 geborene Franz Dr oft hingerichtet, der durch Urteil des Sondergerichks bei dem Landgericht in Königsberg (Preußen) vom 24. Januar 1939 wegen Verbrechens gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Nechtsfriedens zum Tode verurteilt worden war.
Drost, ein vielfach vorbestrafter Gewohnheitsverbrecher, hatte bei einem Ausbruchsversuch aus dem Eevichtsgefängnis in Lhck den wachhabenden Gsfängnisbeamten niederschießen wollen, um sich den Weg zur Freiheit zu bahnen. Seine Absicht wurde jedoch durch das entschlossene Handeln des Beamten vereitelt.
Die ersten Störche kamen zurück. Passagiere eines Verkehrsflugzeuges, das von Freiburg i. Br. nach Hamburg flog, sichteten unterwegs, einen Schwärm von Störchen, die auf ihrem Heimflug von Afrika in nördlicher Richtung zogen. Weder der starke Schneesturm noch der Motorenlärm der Maschine brachte sie von ihrem Kurs ab.
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Kundgebung in flüssig — kakenkreuzfahne als Seschenk der italienischen flrbeiter
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Eine neue Generation wächst heran m einem neuen Geist. Da gibt es für Sie nur eins: Miterleben, was Ihre Kinder erleben ? Wenn Sie das wirklich wollen, dann lesen Sie die N.S.-Presse; ste ist der richtige Mittler zwischen jung und alt. Sie schlägt die Brücke zwischen den Generationen und bringt Ihnen die Vor- stellungswelt und Ideale unserer Jugend nahe. Sie stnd dabei, wenn Ihre Jungen und Mädel aus Fahrt gehen. Sie erleben ihre Arbeit und ihre Freude in den Heimabenden mit. So bleiben Sie stets der
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beste Freund Und Kamerad Ihrer Kinder. Hervorragende Männer geben ihr Bestes in der Arbeit für die N'.S.-Preffe. Ihre Hingabe, ihr Wissen und ihr Können bürgen dafür, daß die N'.S.-Presse aus allen Gebieten, sei es Politik, Wirtschaft, Unterhaltung oder Sport etwas Besonderes bietet. Sie können sich diese Leistungen nutzbar machen, wenn Sie die MS.-Preffe lesen.