Ausgabe 
(3.3.1939) Nr. 62
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmNiktzes verkündungsblatt des Beichsstattkzalters in Mdenburg und Bremen

Nr. 62 / S. Jahrgang

Zreitag, Z. März 1SZS

kinzelpreis I S Npf.

Note vrigaden bedrolzen velgien

Unter der süstrung eines Vstjuden

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Die Landflucht eine Gefahr für das ganze Volk

Brüsseler knchttllungen über neue bolschewistische Umsturzplane

B r ii s f e l. 3. März.

Die Brüsseler ZeitungMngtiäme Siöcle" bringt bemerkenswerte Enthüllungen über die bolschewistischen Zukunstspläne hinsichtlich der Weiterverwendung der Internatio­nalen Brigaden nach Beendigung der Kämpfe in Spanien. Nach den Anweisungen der Komintern sollen die Kommunisten der Internationalen Brigade alsKerntruppe" in Frankreich, Belgien und anderen Ländern Verwendung finden.

Zu diesem Zweck sei in Belgien einFreiwilligen-Ver- band der Freiheit" gebildet worden. Die erste Abteilung von 50Ü Mann der für Belgien bestimmten Kommunisten sei bereits in Liste eingetroffen. Sie seien bewaffnet und erwarten einen geeigneten Augenblick, die französisch- belgische Grenze zu überschreiten.

Die Kommunistische Partei Belgiens habe die not­wendigen Maßnahmen getroffen, um den bolsche­wistischen Stoßtrupp zu empfangen und in der belgischen Hauptstadt in vier Sektoren zu verteilen. Zum Befehls­haber seieinIude aus Polen bestimmt worden. Das Blatt weist im.übrigen darauf hin, daß schon jetzt ein Drittel der gesamten Kommunistischen Partei Belgiens aus Fremden besteht. Die belgische Regierung wird aufgefordert, scharfe Maßnahmen gegen die bolsche­wistischen Machenschaften zu ergreifen.

Die liberaleEtoile Belge" betont in einem Leit- aufsatz zum gleichen Thema, die unglaubliche Heuchelei der bolschewistischen Machthaber gehe schon daraus her­vor, daß Moskau jede Einwanderung der spanischen Volschewisten ins Sowjetparadies strengstens verboten habe. ... . ,

1iwMerSank"

Amsterdam, 3. März.

Im Lager Hoek van Holland, in dem illegal in Holland eingereiste Juden interniert sind, kam es zu Streitigkeiten. Den Emigranten gefiel das Lageressen nicht; sie wollten ihre Verpflegung von auswärts be­ziehen. AIs das von der Lagerleitung abgelehnt wurde, trat ein Teil der,Emigranten in den Hungerstreik. Die Rädelsführer wurden daraufhin durch die Staatspolizei in die Festung Hoek van Holland gebracht und dort eingeschlossen. Wie derTelegraaf" berichtet, wollen die holländischen Behörden jetzt strenger gegen diese Sorte von Emigranten vorgehen. Vor allem soll die Bewachung des Lagers verschärft werden, um die zu­nehmenden Fluchtversuche zu verhindern.

ltzamberlain zeichnet Maiskp aus

^ London, 3. März.

Der sowjetrussische Botschafter Maisky veranstaltete am Mittwochabend in der sowjetrussischen Botschaft ick' London einen Empfang, dem auch Ministerpräsident Chamberlain und weitere Mitglieder des britischen Kabinetts beiwohnten. Die Londoner Presse weist darauf hin, daß Chamberlain damit zum ersten Male einer Einladung zu einem Empfang in der sowjet­russischen Botschaft gefolgt sei und daß bisher noch kein Führer der britischen konservativen Partei in seiner Stellung als Ministerpräsident an einem Empfang eines Vertreters Sowjetrußlands teilgenommen habe.

Zwifchenfiille im Londoner Unterhaus

London, 3. März

Im britischen Parlament kam es am Donnerstag zu Demonstrationen von Arbeitslosen. Etwa 100 Ange­hörige des Arbeitslosen-Verbandes drangen in Sie

Wandelhalle des Parlamentsgebäudes ein und legten sich zum Protest auf den Fußboden. Mit dieser Demon­stration, während derer dem Arbeitsminister eine schrift­liche Forderung nach einer Unterredung überreicht wurde, wollten die Arbeitslosen wiederum auf ihre Not­lage aufmerksam machen. Sie wurden jedoch innerhalb weniger Minuten durch Polizei aus dem Gebäude, ent­fernt.

Neue vombenattentats in London

London, 3. März.

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch kam es in London aufs neue zu einem geheimnisvollen Bom­benanschlag. Gegen 3 Uhr morgens wurden die Be­wohner im Norden der Stadt durch eine heftige Deto­nation aus dem Schlaf gerissen, da durch die Explosion einer Bombe der sogenannte Union-Kanal, eine Wasser- überführung, die über eine der Haupt-ausfallstraßen Londons führt, schwer beschädigt wurde. Wie durch ein Wunder blieb jedoch der letzte Stahlma-ntel der'Ueber- führun-g unv-erfehrt, so daß es zu keiner llebcrfchwem- mung kam/ die gerade in den dicht bevölkerten Nord- bezirken Londons zu den schlimmsten Folgen hätte füh­

ren können. Ein Teil des Steinunterbaues der Ueb-er- führung wurde jedoch schwer beschädigt und die darunter führende Straße durch die Steinmassen versperrt. Größere Polizeiaufgebote haben inzwischen die Unfall­stelle abgesperrt. Bisher ist es trotz der Nachforschungen nicht gelungen, dem Täter auf die Spur zu kommen.

Sodann wurde-Kn der vergangenen Nacht noch ein zweiter Bombenanschlag auf eine Kanalüberführung verübt. Diese Explosion ereignete sich an der Brücke des Virminghamer Schiffskanals in der Nähe des Ortes Culvert. Auch hier war hochexplosiver Spreng­stoff verwendet worden, und die Detonation war meilenweit hörbar. Die Ladung war aber nicht stark genug, um die Brückenmauern zu sprengen.

Nur ein Vorspiel"

Newyork, 3. März.

Zur Förderung der irischen Einheitsbewegung wurde von etwa 350 Vertretern der verschiedenen irischen Ver­bände in Nordamerika eine neue Organisation gegrün-' det, die sichUnited Jrish Republicans" nennt. Michael Quill, Newyorker Stadtverordneter und Präsident der Transportarbeitergewerkschaft, erklärte einemWarld"- Telegramm zufolge, daß die Jrifh-Amerrkaner einen Krieg in England" begrüßen würden. Weiter teilen die irischen Verbände Amerikas mit, daß sie in jeder Beziehung die irischen Aktivisten in England bei ihrer Vombenkwmpagne unterstützen und ihnen jeden morali­schen und finanziellen Beistand leisten würden, bis die Republik Irland international anerkannt sei. Die bis­herigen Bombenexplosiotten seien Unrein Vorspiel.

pacelli - Papst plus xii.

Ver kardinalstaatssekretär des letzten Papstes gewählt

(Orabtbsriebt unserer Lsrlinsr SebriktlsitnvZ)

Berlin, 3. März

Der im dritten Wahlgang des Konklave gewählte neue Papst ist der bisherige Kardinalstaatssskretär Pacelli, der als Papst den Namen Pius XII. ange­nommen hat.

Pacelli ist bisher mehr auf politischem Gebiet als auf dem Gebiet der Seelsorge hervorgetreten. Durch die An­nahme des Namens Pius XII. hat Pacelli bereits zum Ausdruck gebracht, daß er sich auch in seiner Aufgabe als Nachfolger Pius XI. fühlt. Das Kollegium der 62 Kar­dinäle, von denen eine Zweidrittel-Mehrheit sich für Pacelli entschied, hat übrigens die Tradition der Kirche durchbrochen, da bisher nie ein Kardinalstaatssekretär zum Papst gewählt werden konnte.

Pacellis Wahl ist auch insofern ein Ausnahmefall. als er nach kirchlichen Begriffen als 63jähriger Papst in jugendlichem Alter" steht. Pacelli ist in Rom ge­boren und stammt aus einer Familie, die durch Genera­tionen bereits im Dienste des Vatikans gestanden hat. Sein Vater war päpstlicher Konsistorilalabvokat. Pacelli entschied sich bereits nach seiner Priesterweihe für die diplomatische Laufbahn der Kirche und arbeitete bereits seit 1901 im päpstlichen Staatssekretari-at. Von 1900 bis 1914 war er Professor für kirchliche Diplomatie an der päpstlichen Akademie der adligen Kleriker. Zwei Jahre

war er dann Sekretär der Kongregation für außer­ordentliche kirchliche Angelegenheiten. Im Weltkrieg be­mühte sich Pacelli, die Friedensbemühungen Bene- dikts XV. zum Erfolg zu bringen. Zu diesem Zweck weilte er, nachdem er 1917 zum Nuntius in München ernannt worden war, auch in Berlin. 1920 übernahm Pacelli die in Berlin bei der Reichsregierung errich­tete Apostolische Nuntiatur. In seine 'Amtszeit fällt der Abschluß des Konkordats mit Bayern 1925 und mit Preußen 1929.

Insgesamt hat Pacelli im Auftrage des Vatikans von 1917 bis 1930, also über 12 Jahre, in Deutschland gelebt. Im Jahre 1930 wurde Pacelli dann von Pius XI. als Kardinalstaatssekretär nach Rom berufen. In dieser Eigenschaft schloß er 1933 das Konkordat mit der deutschen. Reichsregierung. Der Kardinalstaats­sekretär hat als Sonderbotschafter des Papstes größere Missionen im Ausland gehabt. Als apostolischer Nun­tius weilte er in Nord- und Südamerika. Zweimal war er in Frankreich, im vorigen Jahre leitete er als Prä­sident den internationalen eucharistischen Kongreß in Budapest. Die Zukunft wird zeigen müssen, welchen Weg der neue Papst einzuschlagen gedenkt.

Der italienische Senat und die Kammer sind zum 23. März zur Entgegennahme der Thronrede einberufen worden.

Marschall Main votschaster in vurgos

Winkelzüge der französtsttzen Poetik fllsVorgesetzter" zu sranco vroßer diplomatischer Stab

Niemand im deutschen Volk, am allerwenigsten der Städter, kann heute mehr an dem Problem der Land­flucht und den Fragen, die mit der Unterbewertung der gesamten landwirtschaftlichen Arbeit zusammenhängen, vorbeigehen. Hier handelt es sich und das muß mit aller Deutlichkeit herausgestellt werden um eine Frage, die über das Wohl und Wehe unseres Ge­sa m t v o l k e s entscheidet. Es ist kein neues Problem, das hier zutage tritt, und seit der falschen Bauern­befreiung des Kanzlers Hardenberg, der alle guten Ge­danken des Reichsfreiherrn vom Stein in den Weg eines für das Bauerntum tödlichen Liberalismus überleitete, haben sich die Wissenschaft, Agrarpolitiker und die Praxis mit dieser Frage beschäftigt.

Die einen sehen in der Landflucht jede Abwanderung vom Lande, die anderen nur ein Landarbeiterproblem. Beide Auffassungen sind nicht richtig, denn es handelt sich hier um eine Frage, die nicht nur die Landarbeiter angeht, sondern die vor allen Dingen auch die Vauernsöhne und Bauerntöchter betrifft. In der Tat waren ja allein von 1895 bis 1910 bei einer Gesamtabwanderung von 3,578 Millionen aus der Land­wirtschaft .2,019 Millionen, d. h. 56,4 v. H. Selbständige, während nur 43,6 v. H. Arbeiter waren.

Daß aber auch die Frage jeder Abwanderung vom Lande nicht mit Landflucht bezeichnet werden kann, geht daraus hervor, daß wir Nationalsozialisten das Bauern­tum als den Vlutsquell der Nation bezeichnen; denn wir wissen ja längst, daß die Städte ohne die vom Lande immer wieder zufließenden Menschen zum Aüs- fterben verurteilt wären. Ich brauche nicht mit Zahlen zu beweisen, daß hier die Wissenschaft recht hat. Aber solange.man die Städte in der Frage der Bestands« erhaltung nicht sich selbst überlassen will, muß eine ge­wisse Abwanderung vom Lande erfolgen dürfen.

Heute haben wir es aber mit einem wilden Rück­zug aus der Landarbeit zu tun. Wir erleben eine übermäßige Abwanderung der Bevölkerung vom flachen Land in die Stadt, aber außerdem auch eine Ab­wanderung landwirtschaftlicher Arbeiter und selbständi­ger Existenzen aus der Landarbeit, die ihre Wohnungen auf dem Lande beibehalten. Hier handelt es sich um eine dauernde Abwanderung der Landbevölkerung als solche.

Ich habe schon einen Grund für die tiefere Wurzel der Landflucht angegeben: die Verfälschung der Stein'schen Agrargesetzgebung durch Hardenberg, die einen großen Teil des Bauerntums von der Scholle trieb und zu einem land- und besitzlosen Landarbeiterstand führte. Die Bemessung des Lohnes, sei es in Naturalien oder in Geld, die mit der allgemeinen wirtschaftlichen Auf­wärtsentwicklung nicht Schritt halten konnte, ist ein weiterer Grund. Zweifellos haben auch betriebstech­nische Neuerungen in der Landwirtschaft, wie z. V. der Zuckerrübenbau oder der Maschinendrusch, die Land­arbeit noch stärker zur Saisonarbeit gemacht. Vor allem aber waren der Geist des Kgpitalismus und das liberale Bodenrecht, sowie die ungesunde Grundbesitz- verteilung in manchen Gegenden als Hauptwurzeln der Landflucht anzusehen. Blütezeiten der Industrie haben immer die Landflucht besonders stark gefördert, da der Arbeiterbedarf der Industrie in solchen Zeiten unauf­haltsam den ländlichen Arbeiterstand vom Lande ab­saugt. So wirken, wie man sieht, viele Kräfte zusam­men, die zeitlich und örtlich wechseln und die selbst von den Landslüchtigen verschieden beurteilt werden. Wenn man sich aber mit ihnen unterhält, so nennen 50 v. H. als Grund für die Abwanderung eine zu niedrige Ent­lohnung ihrer Arbeit. Der Rest führt das Fehlen von Aufstiegsmöglichkeiten, die Erschwerung der Familien- gründung, die Länge und Unregelmäßigkeit der Arbeits­zeit oder die Schwere der Arbeit selber als Grund an.

(Orabtbsriobt unseres pariser Vertreters)

Paris, 3. März.

Das französische Kabinett hat gestern beschlossen, den Marschall Petain als Botschafter nach Vurgos zu entsenden. Ursprünglich Hatte sich Petain nur für. drei Monate zur Versügung gestellt, und zwar unter' Be­rufung auf sein hohes Alter: er hat das 83. Lebensjahr erreicht. Die Ernennung erfolgte jedoch aufunbe­grenzte Zeit".

Die Beauftragung Pötains wird in Pariser politischen Kreisen als «in außerordentlich wichtiger Schachzug im Kamps um den vorherrschenden Einfluß in Burgos be­trachtet. In Rechtskreisen macht man keinen Hehl daraus, daß Pötain gewistermaßen alsmilitärischer Vorge­setzter" (!) bei General Franco zweifellos eine besonders wichtige Rolle spielen könne. Petain, der in Frankreich alsSieger von Berdun" gilt, ist bereits in den ersten Kommentaren der Pariser Presse zu seiner Ernennung lebhast begrüßt worden. Niemand, so heißt es in den Rechtsblättern, werde bester als er gegen den deutschen und italienischen Einfluß Frankreichs Stimme zur Gel­tung bringen können. Der Marschall wird zur Durch­führung seiner diplomatischen Aufgabe» mit einer gan­zen Gruppe von Berufsdiplomaten umgeben werden.

Marschall Petain begann seine militärische Laufbahn im Jahre 1876. Im April 1917 wurde er zum Chef des Eeneralstabes und kurz darauf zum Generalissimus ernannt. Im November 1918 erhielt er den Marschall- M" stab. 1934 war er Kriegs- "" minister. Viele Gegner der Volksfront sahen in ihm ein Symbol der Erneuerung und Einigung, doch ist er in politischer Hinsicht nur in Aufrufen an die Oeffentlichkeit getreten, die an die Jugend gerichtet waren, zur Einigkeit mahnten oder der Idee des französischen Imperiums galten.

fluch USfl. kann nicht umtzin ...

Washington, 3. März.

Wie verlautet, soll dem Präsidenten Roosevelt der Vorschlag zur Anerkennung Nationalspaniens gleich nach seiner Rückkehr von den Flottenmmanövern am Sonnabend vorgelegt werden. Man erwartet, daß sie Anerkennung etwa in Wochenfrist bekanntgegeben werde und verweist darauf, daß die Bereinigten Staa­ten ihre diplomatische Vertretung bei dem roten Regime bereits aufgehoben haben. Die großen amerika­nischen Kapitalanlagen in Spanien ließen baldige normale Beziehungen erwünscht erscheinen.

Wiedererrichtung der griechischen öesondtschast

Die griechische Regierung hat beschlossen, die könig­lich-griechische Gesandtschaft in Spanien, die vor 15 Jahren aufgehoben worden war, wiederzuerrichten. Der gegenwärtige Vertreter Griechenlands in Burgotzj Pericles Jaques Argyropoulos, wird zum Gesandten ernannt werden. Der nationalspanische Gesandte wird demnächst in Athen Erwartet.

Skepsis in Paris über die Fortsetzung des Kampfes

Havas berichtet aus den Wandelgängen der franzö­sischen Kammer, die Teilnehmer an der Sitzung des Aus­wärtigen Ausschusses hätten aus den Berichten, die Außenminister Bannet ihnen über die Lage in Rot- spanien zur Kenntnis brachte, den Eindruck gewonnen, dctß der Widerstand der Volschewisten nicht mehr lange dauern könnte. Der Befehlshaber der roten Truppen Miaja, der dieSeele des' Widerstandes" gewesen sei, habe seinen Posten aufgegeben. Diehöheren Offi­ziere", die sich noch in Madrid befänden, seien der An­sicht, daß die Fortsetzung des Kampfes unmöglich sei. DerOberst" Cassado, der jetzt das Kommando in Zen- tralspanien habe, sei einer der Befürworter soforti­ger Einstellung der Feindseligkeiten. Er habe bereits Schritte unternommen, um seine bevor­stehende Abreise nach Frankreich zu sichern, von wo er sich. nach Amerika begeben werde.

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Unser Isgessmesel

(Die lisutiZs Krwgabs nivkaüt 16 Seiten)

Marschall Petain wurde französischer Botschafter in Vurgos.

Der bisherige Kardinalstaatssekretär Pacelli wurde zum Papst gewählt.

In Brüssel wurden neue bolschewistische Umsturz­pläne enthüllt.

In England ereigneten sich wieder zwei Bomben- attentate.

Reichswirtschaftsminister Funk sprach bei der Grundsteinlegung des Neubaues der Industrie- und Handelskammer Berlin.

In Frankfurt am Main wurde eine Fachbuch- Werbeausstellung eröffnet.

Der Autofallenräuber Eose wurde hingerichtet. Kreisleiter Blanke und NSKK.-Oberführer Leh­man« wenden sich aus Anlaß des bevorstehenden Korpsführerbesuches an die Bevölkerung.

Clementine zu Castell spricht am Montag in Bremen.

Seit Jahresbeginn ereignete sich in Bremen bereits der sechste tödliche Verkehrsunfall.

In Kitzbühel begannen die Deutschen Skimeister- schasten der Polizei.