Ausgabe 
(25.5.1938) Nr. 142
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Die 22-mm-Zeile 12 M, die 78- teil 75 üz>P-

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Bremen

.^,er- ^,51115; ^ «6, Fern^ -ber

^astedter tzeerstr. 403/07. Oldenburg, Staustraße Nr. 21, Fernsprecher Nr. 36 09.

der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches Verkundungsblatt des Beikffsstattliaiters in Oldenburg und Bremen

Nr. 142 / S. Jahrgang '

Mittwoch. 25. Mai 19ZS

binzetpreis 15 Npf.

2S. Mai bis lS. Juni lSZS

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beute um II Uhr kröffnung durch den Sauleiter

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kin lieriliches willkommen den SSsten unserer Stadt

I. 8. v. Bremen, 25. Mai.

Die AusstellungBremen Schlüssel zur Welt" öffnet heute ihre Tore. Der Gauleiter ist zum Vollzug dieses feierlichen Aktes gekommen und mit ihm werden zugegen sein alle, die irgendwie sich in selbstloser Weise für das Gelingen dieses herrlichen Werkes eingesetzt haben. Denn um ein herrliches Werk handelt es sich bei dieser Ausstellung, die die größte des Reiches in diesem Jahre ist, um ein Werk, das unsere Hansestadt Bremen sich zur Ehre rechnen kann und das ihr zur Ehre gereichen soll.

Nach einer langen Zeit politischen und wirtschaftlichen Niedergangs im Reiche, ein Niedergang, der zutiefst auch Bremen als Hansestadt erfaßt hatte, war es der Nationalsozialismus, war es die Tat des Führers, die mit der Rettung Deutschlands auch die Rettung unserer Hansestadt ermöglichte.

Gerade sie hat sehr lange unter den Nachwirkungen eines ver­lotterte» Systems zu leiden gehabt; aber auch in ihr regten sich bald genug Kräfte, die, aus der Idee des Führers geboren, sich in Männern verlebendigten, die dem Führer auf Leben und Tod ergeben Gefolg­schaft leisteten, nach des Führers Richtlinien handelnd, den Erfolg an ihre Fahnen hefteten. So ist als Ergebnis jener Kräfte und als das Werk von Männern bester nationalsozialistischer Prägung das zu be­werten, was wir heute als AusstellungBremen Schlüssel zur Welt" der Welt zu geigen vermögen.

Wenn diese Ausstellung, die, wie der Gauleiter sagte, «in stolzes Dokument unserer wiedergewonnenen Kräfte und ein Zeugnis des Schaffensmuts aller Kreise des bremischen Wirtschaftsraumes sein soll und ist, so ist sie es nur und kann es nur sein, weil der in ihr wirk­sam gewordene Nationalsozialismus allen guten und starken Strömun­gen in der Stadt wieder freie Bahn und dem Schaffensdrang der bre­mischen Menschen wieder neue Möglichkeiten gab.

Das ist es, was wir vor allem zu dem schönen, wohlgelnngenen Werke sagen möchten, das ist es, was wir wünschen, daß alle Ausstellungs- besuchet als Erkenntnis von der AusstellungBremen Schlüssel zur Welt" mit nach Hause nehmen.

Unsere Hansestadt hat heute und für die Dauer der Aus­stellung reichen Flaggenschmuck angelegt, hat ihr bestes Kleid angetan und wird des Abends in strahlendem Lichte sich zeigen. Festlich und würdig will Bremen die zu vielen Zehntausenden zu erwartenden Gäste empfangen; heimisch werden sollen sie, heimisch sich fühlen in unserer Stadt, und ihr Aufenthalt soll zu einem schönen Erlebnis sich gestalten.

Es soll dieser Aufenthalt das erstreben wir in Bremen bewußt allen, die heute und in den nächsten Wochen hierher kommen, eine unvergeßliche Erinnerung werden, sowohl im Hinblick auf die Ein­drücke, die unsere Stadt zu bieten vermag, wie auf die ungewöhnliche Reichhaltigkeit und den inneren Wert der Ausstellung selber, die dazu geschaffen wurde, bremisches Wesen und bremische Art, bremisches Wagen und bremisches Vollbringen aller Welt darzutun.

Ist doch diese Ausstellung ein Werk, das weit über den Amkreis Bremens und über den Gau Weser-Ems hinaus im Reiche wie in

Aebersee bekannt zu werden verdient, ein Werk, das unsere Gäste werden es uns nach dem Besuch der Ausstellung vielleicht selbst be­stätigen wert ist, von weither besucht und weithin besprochen z« werden. Zumal sich zu ihr gesellt die Reichskolonialtagung, die ihrer­seits wiederum ganz besondere Eindrücke vermittelt.

Wie immer, wenn Bremen etwas Tüchtiges unternahm, wie immer, wenn sich selbstlose Männer unserer Stadt zu einer Gemeinschaftstat verbanden, ist auch diesmal wieder aus der große» Planung etwas Schönes und Großes geworden. And es wird dieses Schöne und Große ' wie jede selbstlose Tat seine Wirkung nicht verfehlen. Indem sie Wert­volles ausstrahlt auf diejenigen, für die sie geschaffen und wiederum tiefste Befriedigung zurückstrahlt auf diejenigen, die daran mit­wirkten, wird sie Stolz und Genugtuung auslösen bei allen, die sie sehen und durchschreiten.

And wenn wir heute allen, allen, die zum Besuche der Ausstellung nach Bremen gekommen sind und noch kommen wollen, ein herzliches Willkomm unserer Stadt entbieten, wünschen wir ihnen gleichzeitig, daß es ihnen bestens gefallen möge und hoffen zuversichtlich, daß sie, wenn sie wieder nach Hause kehren, mit nachhaltiger Freude überall das Geschaute kundtun und so zum Künder der Tüchtigkeit bremischer Menschen und der städtebaulichen Schönheit unserer Stadt werden.

Jenen aber, welche das stolze Werk planten, welche es förderten und an dem schönen Vollbringen teilhaben, sei gesagt, daß ihnen Bremens Dank gewiß ist, weil sie es verstanden haben, Bremens Kräfte zu entfalten und Bremens Ruhm zu mehren. Sie haben ihr Bestes zum Werk getan, darum gebührt ihnen als Bestes der Dank der ganzen Stadt.

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