Ausgabe 
(1.5.1938) Nr. 118
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parteiamtliche Tageszeitung

Vas flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches Verkundungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 118/8. Jahrgang

Sonntag, 1. Mai 1SZ8

Einzelpreis 12 Npf.

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Deutscher Arbekters

Du legtest Hammer, Meißel und Stift beiseite, verließest Werkstatt, Schacht, Werst und Kontor, um am Nationalfeiertag unseres Volkes das beglückende Bewußtsein, Arbeitsbeaustragter des freien Großdeutschlands zu sein, zu höchster Lebensfreude zu steigern. Das ist Dein Bekenntnis zum wirklichen Sozialismus, zur nationalen Solidarität. Von allen Werk­männern des Erdballs hast Du das größte Recht, den 1. Mai.als den Tag der schöpferischen Blutseinheit und der ewigen Schaffensgemeinschaft einer kultursichernden Weltmacht zu feiern. Dich adelt Deine Leistung für Reich und Führer, Dich adelt das Gelöbnis wachsamer Werktreue, Dich adelt das stolze Wissen, daß an der Spitze der unübersehbaren Schar Deiner Ka­meraden der erste Arbeiter unseres Volkes und der größte Staatsmann aller Zeiten, Adolf Hitler, steht. Wie hat sich Deutschland seit 1933 ge­wandelt! An die Stelle des Klaffenhaffes, der einst Deine Kräfte im Kampf gegen Deine eigenen Volksgenossen aufrieb, ist die Tatgemeinschaft zwi­schen Betriebsführer und Gefolgschaft getreten. Gemeinnutz, nicht Eigen­nutz beherrscht das Feld. Deinem Können ist der Weg zu Leistung und Bewährung geebnet. Deine soziale Lage von den letzten Schlacken der Systemzeit befreit. Die Zukunft liegt wie der sonnige Mai dieses Früh­lings vor Dir. Freue Dich!

Deutsch er Bauer!

Auf freier Scholle erlebst Du die Auferstehung und Entfaltung der ge­heimnisvollen Kräfte, die ewig dem Boden verwurzelt sind, erlebst Du das Fest der blühenden Natur. Dem Arquell allen Werdens, dem Gesetz des sich immer wieder neu gestaltenden Lebens bist Du nie so nahe gewesen wie im festgefügten herrlichen Reich Adolf Hitlers. Nicht mehr auf verlorenem Posten und als Einsamer unter Einsamen kämpfst Du, nein, der unlös­baren Schiüsalsgemeinschast der Nation gehörst Du heute als gleichwerti­ges Glied, als unentbehrlicher Streiter für die Nahrungsfreiheit des groß­deutsche» Volkes an. Z.r wenige» Zähren des Aufbaues hat Dir Adolf Hitler die Grundlagen Deiner wirtschaftlichen Existenz zurückerobert. Dei­ner Arbeit in überraschend kurzer Zeit den über Deinen eigenen Lebenskreis weit Hinausreichenden nationalsozialistischen Inhalt, den letzten erhebenden Sinn gegeben. Der RufFreut Euch des Lebens" dringt um so nachhalti­ger in die Reihen Deiner Arbeitsgenossen, als nun unsere Brüder und Schwestern der befreiten Ostmark Deine Front verstärken. Der 1. Mai sei deshalb auch für Dich der Tag naturnaher Freude, der Tag grenzen­losen Jubels!

Deutscher Soldat!

Schützer der Arbeit einer ganzen Nation zu sein gibt es eine schönere Aufgabe? Freiheit und Ehre eines großen Volkes, das seinem Führer ge­schloffen wie ein Man» folgt, bis zum letzten Atemzug zu verteidigen gibt es eine heiligere Pflicht? Bei der Erfüllung dieser Pflicht in vorder­ster Linie zu stehen gibt es ein tieferes Glück? Waffenträger der Nation, Du marschierst heute in der unzertrennlichen Gemeinschaft Deines Volkes mit! Die Zeiten sind endgültig vorüber, in denen Du Dich am 1. Mai zum Einsah gegen marxistisch verhetzte Massen bereit halten mußtest. Am Na­tionalfeiertag des deutschen Volkes gibt der soldatische Geist Adolf Hitlers, der in Dir lebt, den Marschtritt an, und das klingende Spiel der Musik­züge unserer jungen Wehrmacht ruft Man» und Frau, ruft jung und alt zum Tag der Freude auf. Du gehörst zu uns, wie wir zu Dir gehören. Du feierst mit als der unbesiegbare Garant der Grenzen Großdeutschlands. Darum deutscher Arbeiter, deutscher Bauer, deutscher Soldat:

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