Ausgabe 
(30.6.1939) Nr. 177
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Meiner

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadl Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des Beichsstattkafters in Oldenburg und Bremen

Nr. 1?? / 9. Jahrgang

Freilag, ZU. Juni 19Z9

Linzelpreis 15 Npf.

VulgariensMinisterprüsidentbesuchtVeklin

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krster lag des Staatsbesuches 5. Juli

Kjosseiwanoff von seiner srau und seiner lochter sowie von hosten Negierungsbeamten begleitet

Erzieher und Ausbilder im Reichsarbeitsdienst

Berlin, 39. Juni.

Am 5. Juli 1939 trifft der königlich bulgarische Ministerpräsident, Minister des Aeutzern und Kultusminister Kjosseiwanoss zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in der Reichshauptstadt ein. Ministerpräsident Kjosseiwanoss wird von seiner Frau und seiner Tochter sowie von mehreren hohen bulgarischen Regierungsbeamten begleitet.

Der soeben beendete Besuch des Reichsministers Frank in Bulgarien sowie der Aufenthalt des bul­garischen Finanzministers in Deutschland haben erneut Gelegenheit gegeben, die engen freund­schaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Die Ankündigung des in wenigen Tagen erfolgenden Staatsbesuches, den der bulgarische Ministerpräsident Kjosseiwanoss in Berlin durch­führen wird, findet nicht nur in der Reichshaupt­stadt, sondern im ganzen deutschen Volk freu­digen Widerhall, um so mehr, als der Be­such als Ausdruck jener unmittelbaren freund­

schaftlichen Zusammenarbeit zwi­schen den beiden Staaten zu werten ist.

Neichsminister frank verließ Sofia

Sofia, 30. Juni.

Reichsminister Dr. Frank stattete am Mittwoch ver­schiedenen nordbulgarischen Städten einen Besuch ab. In Dratza gestaltete sich der Besuch des Reichsministers zu einer deutsch-bulgarischen Freundschaftskundgebung. Der Gouverneur hielt auf dem Marktplatz eine An­sprache an Reichsminister Dr. Frank, in der er der großen Bewunderung des bulgarischen Volkes für das Werk Adolf Hitlers Ausdruck gab. Unter den Anwesen­den sah man eine große Anzahl bulgarischer Offiziere, die das Eiserne Kreuz trugen. Die festliche, Stimmung

der Menge steigerte sich, als Reichsminister Frank von dem Schicksalsweg Bulgariens sprach.

Reichsminister Dr. Frank verließ am Mittwochabend mit seiner Frau und den Herren seiner Begleitung Sofia. Zur Verabschiedung des Ministers hatten sich auf dem Bahnhof eingesunken Ministerpräsident und Außenminister Kjosseiwanoff, der Kultusminister Pro­fessor Filoff mit ihren Frauen, Hofmarschall General Panoff als Vertreter des Königs, der Chef des Proto­kolls Velinoff, der Generaldirektor der bulgarischen Staatsbahnen Oberst Kolkscheff. der Rektor der Univer­sität Sofia Prof. Stanischeff, der ehemalige Justizmini­ster Pros. Dikoff, der Präsident des Verbandes bulgari­scher Industrieller Valabanofs. zahlreiche Professoren der juristischen Fakultät sowie viele ehemalige bulgarische Studenten, die in Deutschland ihr Rechtsstudium ab­solviert haben. Deutscherseits verabschiedeten sich von dem Reichsminister der deutsche Gesandte Frhr.^ von Richthofen mit den Mitgliedern der Gesandtschaft sowie viele Angehörige der deutschen Kolonie in Sofia.

Die herzliche Verabschiedung vom bulgarischen Mini­sterpräsidenten wie auch die herzlichen Abschiedsgrütze der übrigen bulgarischen offiziellen Persönlichkeiten ließen erkennen, daß der fast achttägige Aufenthalt Dr. Franks in Bulgarien ein voller Erfolg, für die Festi­gung der deutsch-bulgarischen Freundschaft war.

Nichtiger kinsatz der flrbeitskraft!

Parole ;um dritten Leistungskampf Neue Nichttinien von Nr. Leg verkündet

(vraktberickt unserer Lerliner Lebriktleitung)

rck. B e r l i n, 3V. Juni.

Die Meldungen der deutschen Betriebe zum 3. Leistungskamps, der am 39. April auf der Tagung der Reichsarbeitskammer in der neuen Reichskanzlei vom Führer eröffnet wurde, sind in überwältigender Zahl eingegangen. Die Bereitwilligkeit, mit der Be­triebsführer und Gefolgschaften dem Appell des Reichsorganisationsleiters gefolgt sind, beweist den Willen zur Verwirklichung der sozialpolitischen Ziele der Deutschen Ar­beitsfront.

Die Summe der Leistungen des deutschen Volkes, die mitverantwortliche Leistung des einzelnen sichern auf die Dauer den Bestand und die Zukunft der Nation, die schon heute vor Arbeitsaufgaben steht, die mit den vor­handenen Arbeitskräften nicht bewältigt werden können. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hat nun soeben um­fassende Richtlinien für den Leistungskampf ver­kündet. deren Erundforderung in einen Satz gepreßt lautet: Bessere Leistungen, zweckmäßigster Aufbau der Betriebe gmd einsichtigste Menschenführung müssen zu­sammenwirken. um die höchsten Leistungen zu erreichen.

Das WortRationalisierung", einstmals der Schrecken einer vom liberalistischen Maschineneinbruch bedrohten Arbeiterschaft, gewinnt unter diesen Gesichts­punkten einen neuen Sinn. Es heißt heute nichts weiter als Wegbereiter sein zu betrieblichen Höchst- und Bestleistung unter Einsatz aller technischen Mittel und unter gewissenhafter und verantwortungsvoll ge­lenkter menschlicher Arbeitskraft. Die menschliche Ar­beitskraft das gilt für den Leistungskampf der Be­triebe in erster Linie ist immer der Mittelpunkt einer gesunden Arbeitsordnung. Die Pflege der mensch­lichen Arbeitskraft ist eine vordringliche Sorge der Be- triebsführung. Dr. Ley sagt hierzu:

Die wirtschaftliche,, und sozialen Großtaten, die diese Zeit von uns fordert, können nur dann erfüllt werden, wenn jeder Betrieb sich bemüht, mit der geringsten Zahl an Arbeitskräften, durch ihre beste Betreuung, durch intensive Förderung all ihrer Fähigkeiten und durch zweckmäßigsten Einsatz der Arbeitskräfte zur größtmög­lichen Leistung kommen."

Die spezielle Aufgabenstellen an die Betriebsführer ist keine schcmatische und soll die eigene Initiative nicht hemmen. Es soll lediglich bezweckt werden, die Mittel zur Betreuung der Schaffenden, die seitens der Betriebe bereitgestellt werden, tatsächlich zum nützlichen Einsatz für den Betrieb und die Gesamtheit zu bringen Aus der Fülle der Möglichkeiten seien nur einige Beispiele herausgegriffen:Kein Betrieb darf die Mittel scheuen, befähigte Menschen beruflich vorwärtszubringen." Dieser Satz gilt nicht nur für die Jugendlichen im Betrieb, sondern ist auf die gesamte Gefolgschaft auszudehnen. Die in verschiedenen Groß- und Kleinbetrieben einge­führte Mitwirkung der Gefolgschaft an der Vetriebs-

gestaltung hat sich außerordentlich gut eingeführt. Der Einsatz gut arbeitender Maschinen, die richtige Arbeits­platzbeleuchtung, die Erprobung der besten Haltung bei bestimmten Arbeiten haben viele gute Arbeitskraft er­halten helfen.

Die Frauen in den Betrieben, die in den letzten Jahren wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt sind, haben Anspruch auf besondere Fürsorge. Die Mut­terschutzbestimmungen, die heute in fast allen deutschen Betrieben weit über das gesetzliche Maß hinaus ausge­baut sind, gewährleisten die Gesunderhaltung der Frauen unb Mütter und die unbeschwerte Möglichkeit des Frauenarbeitseinsatzes, auf den in der augenblicklichen Lage nicht verzichtet werden kann. Die Sorge für die Jugendlichen, die bei Ueberlastung und falschem Einsatz schwere Schädigungen in den entscheidenden Entwick­lungsjahren nehmen können, ist gleichfalls vordringliche Aufgabe im Leistungskampf. Sorge für vorbildliche Heimstätten, die Pflege des Betriebssports, die Betreu­ung der Familienangehörigen und die Pflege der Ka­meradschaft am Feierabend ranken sich selbstverständlich um den Betrieb und schließen Betriebsführer und Ge­folgschaft zur gemeinsamen Lösung der Aufgaben zu- fammen.

Palästina-Juden besorgt

Vor jüdische lerror könnte dem jüdischenflnselien" schaden

Lonvon, 30. Juni.

Die neuen jüdischen Terrorakte in Palästina machen jetzt selbst den jüdischen Behörden zu schaffen, weil diese fürchten, daß das Judentum durch die ständigen Mel­dungen über jüdischen Terror sein Ansehen bei den Demokratien verliere. 209 bekannte Palästina-Juden haben daher eine Erklärung abgegeben, in der sie den Terrorismus verurteilen. In der Erklärung heißt es, daß die Sympathien, deren sich die Juden bei den

Weltdemokratien

rieten.

erfreuten, dadurch in Gefahr ge-

Ein britischer Polizist wurde in Nazareth von jüdischen Terroristen so schwer verwundet, daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Der Polizist hatte sich genötigt gesehen, einen Araber gegen einen jüdischen Angreifer zu verteidigen. Er machte von der Waffe Ge­brauch und erschoß dabei den Juden.

Von Obsrsttelckmeister Dr. ketersen

In der heutigen Zeit, in der dem jungen Volks­genossen die Berufswahl schwerfällt nicht aus Mangel an Wahlmöglichkeiten, sondern weil er sich einer Viel­zahl von Berufen gegenübersteht, die ihn alle um­werben, ist wohl die Besinnung am Platze, daß Beruf mit innerer Berufung zusammenhängt. Jeder trägt Anlagen und Fähigkeiten in sich, die einem bestimmten Beruf entsprechen. Jedenseinem" Beruf zuzuführen, ist Vorbedingung höchster Leistungsfähigkeit des einzel­nen sowie des ganzen Volkes und schafft im einzelnen das glückliche Gefühl, am richtigen Platz und an der richtigen Aufgabe zu stehen.

Für den Reichsarbeitsdienst liegt täglich der Ernst­fall vor. Und dieser Ernstfall heißt: Arbeit am deut­schen Menschen und Arbeit am deutschen Boden. Mit Stolz blickt das deutsche Volk auf die gewaltige Lei­stung seiner 100 000 vom Arbeitsdienst bei der West­befestigung, und es weiß, daß es durch den Einsatz des Reichsarbeitsdienstes keine Sorge zu haben braucht um Saat und Ernte und damit um sein Brot.

Fast unbegreiflich ist das, was der Führer in diesen wenigen Jahren geschaffen hat: den Machtbereich des Großdeutschen Reiches, die starke deutsche Wehrmacht, den Aufbau der deutschen Wirtschaft. Und doch hat der Führer selbst einmal gesagt:Der neue deutsche Staat wird dann ein Phantasieprodukt bleiben, wenn er nicht einen neuen deutschen Menschen schafft." So stehen wir in der großen Erziehungsaufgabe. Und der Führer hat dem Reichsarbeitsdienst hierin seinen Platz ange­wiesen, indem er ihn eine Schule der Nation nannte.

Der Führer der unteren Laufbahn im Reichsarbeits­dienst ist zum Typ, zum Begriff geworden. Er ist der Mann der Tat und der Praxis. Im Gegensatz zu jenen Unvollendeten, die in jeder Aufgabe nur Turchgangs- stufe, in der Tätigkeit nur Laufbahn sehen, weiß er, daß seine Aufgabe groß und ernst ist. Sie verlangt Stetigkeit und volle Hingabe. Seine Aufgabe ist ihm in ihrer Größe Lebenssinn.

Er ist der Mann, der die Idee, den Arbeitsdienst­gedanken, in die Wirklichkeit des Alltags umsetzt; er übersetzt das Wollen des Reichsarbeitsführers in die Sprache des Arbeitsmannes. Er beherrscht den Dienst in allen seinen Kleinigkeiten und Feinheiten. Daß er hierin Meister ist, ist sein Stolz. Er bildet den Mann aus am Spaten, in den vielen Einzelheiten des inneren Dienstes, im Gelände, auf der Baustelle, im Lager und auf der Truppstube

Das, was viele Berufe schwer und für bewegliche Menschen fast unerträglich macht, sind Einförmigkeit und Eintönigkeit. Die Aufgaben des Führers der unteren Laufbahn im Reichsarbeitsdienst sind so mannigfaltig, so abwechslungsreich und so voll von stets neuen Situationen, daß Einförmigkeit oder Lange­weile nicht empfunden werden können: Leibeserziehung, Ordnungsdienst, Unterricht, innerer Dienst, vor allem auch die Arbeit wechseln miteinander ab. Und auf der Baustelle wird diesmal ein Graben gezogen, ein anderes Mal eine Straße gebaut oder ein Stück Land entwässert. Arbeitsansatz, Arbeitsleistung, richtige Arbeitsweise, Berücksichtigung der stets wechselnden Bodenverhältnisse gehören, zum Verantwortungsbereich des Führers. Beim Ernteeinsatz steht er mit seinem Trupp fernab von der übergeordneten Befehlsstelle im Dorf ganz allein. Wo hat ein Mann in ähnlicher Stellung eine derartige Ver­antwortung, eine derartige Aufgabe? !

Durch zweierlei erhält die Arbeit des Führers der unteren Laufbahn ihre besondere Note. Einmal hilft

flgitcition gegen..kinkreisuiigsglmilien"

Bailg Mail": flusSeknung der Vienstpflicht kine Welle von Ministerreden

Britisches Memorandum als stustakt

(Oraktboriebt unseres Iwnäonsr Vertreters)

kb. London, 30. Juni.

Das britische Memorandum an Deutschland wird auch in England vielfach als das aufgefaßt, was es in Wirk­lichkeit ist, nämlich ein typischer Fall britischer Spiegel­fechterei. Die britische Regierung hat damit den an­gekündigten großen Propagandafeldzug gegen den Einkreisungsglauben" in Deutschland eingeleitet. Es dürfte in der diplomatischen Geschichte erstmalig sein, öaß ein offizielles Schriftstück so sichtbar nach propa­gandistischen Gesichtspunkten abgefaßt worden ist, wie m diesem Fall. Man sieht daran, wie unbequem den Engländern die Demaskierunq ihrer Einkreisungs­politik ist. "

Die britische Note, die behauptet, es gäbe keinen Einkreisungsblock, es bräuche keinen Krieg zwischen Deutschland und England zu geben und die Verhand­lungen zwischen den beiden Ländern könnten unter ge­wissen Bedingungen wiederaufgenommen werden (wö­be, man in London in erster Linie an neue Flotten- und Wirtschaftsverhandlungen denkt), wird auch in England vielfach als erster Schritt zu einest umfassen- ven propagandistisr .cn Offensive Englands auf die Gut­

gläubigkeit- der Welt bezeichnet. Ein zweiter Schritt war eine in deutscher Spräche.'gehaltene, sentimentale Rundfunkansprache des Generaldirektors des englischen Rundfunks, in der viel von den Schrecken des letzten Krieges zu hören war. Als ein dritter Schritt ist die an anderer Stelle veröffentlichte Rede zu bewerten, die Außenminister Lord Halifax auf dem Jahresbankett des Königlichen Institutes für internationale Be­ziehungen'in London hielt. Die 4. Etappe ist eine kurze Anspräche, die Chamberlain am nächsten Sonntagabend im Radio'zur Lage halten wird. In den nächsten Tagen sollen dann die Mitglieder des Kabinetts ausschwärmen und im ganzen Lande den Propagandafeldzug nach den gegebenen Parolen fortsetzen.

An diesem Propagandafeldzug, zu dem die englische Note sozusagen den einleitenden Kanonenschlag dar­stellen so, will sich auch natürlich Winston Churchill be­teiligen. In einer wie üblich höchst Unverschämten Rede behauptete er am Mittwochabend, der Juli, August und September würden drei europäische Krisenmonate wer­den, weil Deutschland Polen angreifen werde. Dann posaunte Churchill eineWarnung" in die'Welt hinaus mit den Wartens das britische Empire hübe die Gren­zen seiner Geduld erreicht. (Wozu die Tatsachen de^

letzten Wochen eine höchst kontrastreiche Begleitmusik geben; warum gerade der Kriegshetzer Churchill sich zu. jenerWarnung" versteigt, .bleibt gleichfalls unver­ständlich. Die Schriftl.)

Der Eerüchtefeldzug, der gleichzeitig in der englischen Presse eingesetzt hat und nach bewährtem Muster von Truppenbewegungen und allerlei sonstigen gefährlichen Vorbereitungen in Osteuropa berichtet, soll dem Propagandavorstoß den passenden Rahmen geben. Daily Mail" will Informationen haben, nach denen das Kabinett Pläne vorbereite, um die Dienstpflicht von einem auf vier Jahrgänge auszudehnen. Das Kriegsministerium soll bereits Vorbereitungen für die Ausdehnung der Dienstpflicht auf die 21- bis 24jährigen treffen, womit der Propagandaseldzüg eine neue Seite gewinnt. >

Man sieht also bereits den doppelten Zweck des eng­lischen Propagandalärms. Die Aufmerksamkeit von dem englischen llmfall in Moskau abzulenken und das deutsche Volk über die wahren englischen Absichten zu täuschen. (In beiden Zielsetzungen besteht keine Aussicht auf Erfolg des Propagandatricks.)

(Siehe auch Seite 2)

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Unser Isgessoisgel

(llvssrs ksutigs ^.usZobs umtobt 18 Lsitsv)

Im Nachtslug überquerte die erste für Südamerika gelieferte FW. 299 Condor der Focke-Wulf Flug­zeugbau G. m. b. H. Bremen den Südatlantik zwi­schen Bathurst und Natal.

Die feierliche Namensgebung und Eröffnung der Bremer Weftbrücke erfolgt morgen um 14 Uhr durch Großadmiral Dr. h. c. Raeder.

Bremen wurde als vorbildlich in der Schrotterfas- sung anerkannt.

Im Rahmen der Wettkämpfe der SA.-Gruppe Nordsee wird der Deutsche Fußballmeister Schalke 94 in Bremen antreten.

Deutschlands Futzball-Nationalels schlug Estland 2:9. Dr. Todt sprach vor den Männern der deutschen Forstwirtschaft.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erließ Richtlinie» zum neuen Leistungskampf.

General Halber traf in Helsinki ein.

Am S. Juli trifft der bulgarische Ministerpräsident Kjosseiwanoff zu einem Staatsbesuch in Berlin ei«. Das britische Memorandum entpuppt sich als plum­per Verschleierungsversuch der Londoner Einkrei, sungspolitik.

Die Tientfin-Blockade nimmt ihren Fortgang,

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