Ausgabe 
(28.6.1939) Nr. 175
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Erscheint 7mal wöchentlich

Monatsbezug E 2,30 einschl. Zu­stellgebühr- Postbezugspreis monatl. 2,30 E seinschl. 45,92 Post­zeitungsgebühr) zuzügl. 42 4A4 Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 5 4121, Nachtr. u. Sonnig. 5 1115. Sprechz.: Verlag: werktl. 1213 Uhr- Schriftleitung Diens­tag und Freitag 12V-13V- Uhr.

meiner Zeitung

parteiamtliche Lageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Bremen

Anzeigen * Grundpreise-

Die 22-mw-Zeile im Anzeigenteil 13 die 78-wm-Zeile im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familicnanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 7 Nachlaßstaffel 0). Für An­zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: An Bremen:

Am Geeren 6 8, Fern­sprecher Nr. 54121. Nachtrus und sonntags: Fernsprecher

Nr. 51115- Obernstraße Nr. 86, Fernsprecher Nr. 5 4121. In Syke, Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches Nerkündungsbiatl des Neichsstatchalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 1?Z / 9. Jahrgang

Mittwoch, 23. Juni 1SZ9

kinzelpreis 15 Npf.

NeuerSchlaglapansgegenkngland

vesetzung der ijäfen sutschau und wentschau

lapan sperrt den letzten leil der chinesischen Küste von der britischen Vaffenzusutzr ab / kngland tzat sich den Verlust seiner Stellungen im fernen Vsten selbst zuzuschreiben

(Orabtbsricdt unserer Lerliner Lcliriitleituag)

Berlin, 28. Juni.

Japan hat die wilden Drohungen englischer Unterhaus- Abgeordneter und Londoner Presseorgane, daß England eine Blockadeplane" und eine Flottendemonstrationnicht ausge­schlossen" sei, in echt japanischer Weise mit klaren Tatsachen beantwortet, die keinen Zweifel darüber lassen, wer heute in Ostafien die Macht in den Händen hält. Die Worte des britischen Außenministers an den japanischen Botschafter, die nach der Unterhaus-Erklärung Chamberlainsschärfste Ausdrücke" ent­hielten, haben nicht vermocht. Japan davon abzuhalten, durch einen weiteren Schlag die englische Flotte aus den beiden letzten

noch verbliebenen Häfen in Südchina herauszudrängen. Die japanischen Marinebehörden haben die englischen Kriegsschiffe, die sich vor Futschau und Wentschau befinden, aufgefordert, unverzüglich diese Häfen und das vor ihnen liegende Küsten­gebiet zu verlassen. Dieser Schritt erfolgt mit der Begründung, daß dort japanische Flottenaktionen eingeleitet sind. Es ist angesichts des Machtverhältnisses zwischen den japanischen und englischen Streitkrästen in Fernost kaum damit zu rechnen, daß England militärischen Widerstand leisten wird. Man kann erwarten, daß auch hier, wie in Tientsin und Swatau, die überall in der Welt allzusehr engagierten Engländer sich bereit finden müssen, die japanischen Forderungen zu erfüllen.

Wie aus London berichtet wird, sind die Engländer nunmehr auch mit der Auslieferung der vier Chinesen einverstanden, die von den Japanern gefordert wurde. Die Engländer werden sich ebenfalls wohl kaum der japanischen Forderung nach einem gewissen Aussichts­recht über die» britische Konzession in Tientsin entziehen können. Angesichts der sür das englische Prestige in Asien überaus peinlichen Lage, die zu dem Verlust einer Stellung nach der anderen führt, dürfte es langsam auch den Zeitgenossen jenseits des Kanals dämmern, wohin die britische Politik gegenüber Japan geführt hat. Die englischen Interessen in Lstasien können nicht mehr ge-

Lsiediiuiis: Nieser

wahrt werden, weil England glaubt, mit seinen Kriegs­schiffen im Mittclmcer und in der Nordsee paradieren zu müssen, während in Moskau bereits 12 Wochen lang britische Botschafter und Sonderbeauftragte in den Vorzimmern Stalins und Molotows warten, daß man sie empfangen und mit ihnen verhandeln möge. Das stolze England, das sichins Herz getroffen" fühlte, als urdeutsche Gebiete ins Reich zurückkehrten, muh heute Schädigungen seines Ansehens erleben, wie sie seit Jahrhunderten in der britischen Geschichte nicht vor­gekommen sind. Dies ändert jedoch nichts an dem sturen Ruf der Kriegshetzer an der Themse:Es lebe die Ein­kreisung!"

kb. London, 28. Juni.

Eine peinliche Ueberraschung sür die Londoner Politiker waren die Meldungen, wonach Japan die beiden letzten Häfen an der chinesischen Küste, Futschau und Wentschau, besetzt. Die Aufforderung der japani­schen Marinestellen an die britischen und amerikanischen Schiffahrtsgesellschaften, bis Donncrstagmittag die bei­den Häfen zu räumen, wurde von dem britischen Generalkonsul in Schanghai im Namen seiner Regie­rung zurückgewiesen. England, so heißt es in der Ant­wortnote, bestehe auf dem Recht (?), beide Häfen zu benutzen und anzulaufen. Die Japaner haben darauf­hin eindeutig zu verstehen gegeben, daß sie die beiden Häfen durch Balken und Flöhe sperren würden.

Chamberlain erhielt die Nachricht von der neuesten Wendung der Dinge im Fernen Osten am Dienstagnachmittag als er bereits seinen Platz im

Aüch die Befestigung der japanischen Positionen in Swatau schreitet unaufhaltsam weiter. Japanische Trup­pen besetzten Dienstag vormittag Tschautschau, mit dem Swatau durch eine Eisenbahn verbunden ist.

Neuter-Verlreler drückt sich

Peking, 28. Juni.

Zur Widerlegung der britischen Greuelmärchen über eine Mißhandlung von Engländern durch Japaner wur­den am Dienstag die Absperrungen in Tientsin sowie die Praktische Durchführung der Kontrolle 18 ausländi­schen Pressevertretern vorgeführt. Es fiel auf. dah der Reuter-Vertreter nicht anwesend war.

(Siehe auch Seite 2)

Unterhaus eingenommen hatte.. Er sah sich deshalb veranlaßt, seine Erklärung über die Lage sehr vor­sichtig abzufassen und lediglich bekanntzugeben, daß die japanischen Marinestellen die britische Regierung von der im Gange befindlichen Besetzung der beiden Häfen in Kenntnis gesetzt hätten. Auf Drängen des stellver­tretenden Oppositionsführers Ereenwood antwortete Chamberlain ausweichend, daß alle Maßnahmen, um der Lage zu begegnen, erörtert werden würden. Als ein Abgeordneter an Chamberlain die Frage richtete, ob er im Hinblick auf die sich stark zuspitzende Lage im Fernen Osten nicht eine entschlossenere Aktion wenig­stens andeuten könnte, rief ein anderer Abgeordneter: Ein neuer Premierminister!" Der Abgeordnete wieder­holte seine . Frage, worauf Chamberlain aber nichts erwiderte, sondern nur den Kopf schüttelte..

Außenminister Loid Halifax wurde Dienstag abend vom König in Audienz empfangen, dem er eingehenden Bericht über die Lage im Fernen Osten erstattete.

ttzamberlain schüttelt den Kops

kr weiß keine Antwort mehr Neues Vilemma in sernost , Kümmerliche Ablenkungsmanöver

(Oralitlisriclit vnssrss I-oiuloiisr Voltmeters)

Zusammenarbeit der sichsen-tuftwasfen

Nachdem wir gestern an dieser Stelle das vor 2ll Jahren unterzeichnete Bcrsailler Diktat als ein Machwerk des Hasses und der Nnvernmut ge­kennzeichnet sowie dargelegt haben, wie der Führer das deutsche Volk von den Bestimmungen dieses Vertrages Zug um Zug befreit hat, beschäf­tigen wir uns heute im besonderen mit der un­tragbarenLösung", die für die polnische Frage in Versaillesgesunden" wurde.

Lloyd George hat einmal ausgeplaudert, daß in Ver­sailles 1919 lang und breit über die Zuteilung des Vanat beraten wurde, bis einer der cholerischen Advokaten schließlich ehrlich genug war. auszustehen und zuzugeben, daß er eigentlich gar nicht wisse, wo dieses Bannt liege und was es damit auf sich habe. Auch bei derBeratung" über Oberschlesien gab schließlich die Stimme jenesFriedcnsmachers" den bekannten Aus- schlag, derSilssie" für die Insel Cilicien gehalten hatte und daher nicht einzusehen vermochte, warum diese Mne Unbekannte statt zu Deutschland nicht ein­mal zur Abwechslung zu Polen gehören solle.

Dieser blühenden Unwissenheit der westlichen Demo­kraten für Probleme des europäischen Ostens verdankte auch Polen die Tatsache, daß es von allen Dersailles- gewinnlern die fetteste Beute erhielt. Worum es in Versailles allein ging, war nichts anderes als die Schwächung Deutschlands durch die Errichtung eines polnischen Staates, der zu m?hr als der Hälfte mit Polen nie das geringste zu tun hatte. Selbst Wilson, nachdem er von seinen anfänglichen Programmpunkten durch die Drohung Dmowslis, er werde die Polen Amerikas bestimmen, ihn nicht wieder wie vorher zum Präsidenten zu wählen, abgewichen war, mußte zu­geben:Frankreichs Interesse an Polen besteht einzig in der Schwächung Deutschlands!"

Die heutige Gestalt Polens durch Versailles 1919 ist nur durch einen umfangreichen und langwierigen Kuhhandel zustande gekommen. Wilson, der von Anfang seiner fragwürdigenHeilandsrolle" an aus­schließlich im Dienst der Frcimauererei und eines per­sönlichen krankhaften Ehrgeizes Europa umzuwandeln gedachte, hatte keineswegs eine Lösung der polnischen Frage in der Form vorgesehen, wie sie schließlich in so geschichtswidriger Weise zustande gekommen ist. Ebenso die Alliierten nicht. Noch im März 1916 gaben die Westmächte Petersburg die offizielle Zusicherung,daß jeder Versuch, die Zukunft Polens zu bestimmen, unter­bleiben wird". Darüber kam sogar ein Eehcimvertrag mit Rußland zustande, der in einer französischen Note vom 11. März 1917 nochmals bestätigt wurde, während­dessen die Mittelmächte bereits am 6. November 1916 die Unabhängigkeit Polens in Form eines König­reiches proklamiert hatten. Erst ein Jahr später gab Asquith im britischen Unterhaus die offizielle Zustim­mung Londons zu der Meinung Wilsons bekannt, der am 22. Januar 1917 im amerikanischen Senat erklärte:. Ich bin sicher, daß die Staatsmänner überall darüber einig sind, daß es ein geeinigtes, unabhängiges, auto­nomes Polen geben Zollte." Das war aber nicht etwa auf reife Beurteilung geschichtlicher Notwendigkeiten zurückzuführen, sondern allein auf die ihm demonstrativ unter die Nase gesetzte Tatsache, daß die Polen Ame­rikas nur 'dann einmütig zu seinen Wählern gehören würden, da er doch einmal dergrößte Präsident der USA." zu werden hoffte.

ein empfang des oeneralfeldmarsckalls Oöring zu kkren des italienischen Luftarmeegenerais valle

Berlin. 28. Zuni.

Aus Anlaß des Besuches Seiner Exzellenz des König­lich-Italienischen Staatssekretärs der Lustfahrt, Lust­armeegeneral Valle, und Ihrer Exzellenz Frau Balle in Deutschland gab der Rcichsministcr der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Gcneralfeldmarschall Gering, im Haus der Flieger einen Empfang.

. Der Staatssekretär der Luftfahrt und General­inspektor der Luftwaffe, Generaloberst Milch begrüßte die Gäste, u. g. den italienischen Luftattachs in Berlin. Seine Exzellenz General der Flieger Liotta, Staats­sekretär Dr Frhr. von'Weizsäcker, sowie die Generalität der Luftwaffe. In später Stunde erschien auch der italienische Botschafter Attolico. Generaloberst Milch führte nach einem Gedenken der Staatsoberhäupter und des Duce aus:

Im Namen des Generalfeldmarschalls und der deut­schen Luftfahrt habe ich die außerordentliche Ehre, Sie, Exzellenz Balle, den Chef der italienischen Luftwaffe, mit Ihren Begleitern auf das herzlichste in unserem Kreise zu begrüßen. Wir sind Ihnen besonders dank­bar, daß Sie die seinerzeit von mir im Auftrage des Generalfeldmarschalls in Rom geführten Besprechungen und Abmachungen durch ihren diesmaligen Berliner Besuch so schnell fortsetzten

Es sind noch nicht vier Wochen vergangen, seit wir damals ein großzügiges Programm der Zusammenarbeit ausgestellt haben, dessen Inhalt bereits in dieser kurzen Zeit von beiden Seiten in schneller und kameradschaft­licher Zusammenarbeit in die Tat umgesetzt worden ist. Und schon die wenigen Stunden, da wir im engsten Kreise über weitere Fragen uns unterhalten konnten haben den Beweis erbracht, daß beide Luftwaffen nicht nur bei ihren Taten in Spanien, sondern auch in ihrer Organisation und ihrem Einsatz des gleichen Geistes sind. Gerade die faschistische und nationalsozialistische Weltanssassung hat uns gelehrt und auch das hat

der Einsatz unserer jungen Mannschaft in Spanien er­härtet daß es neben den guten Nerven der Führung und dem bei beiden Völkern vorhandenen erstklassigen technischen Material in erster Linie auf das Herz unserer Soldaten ankommt.

Die Gemeinsamkeit unserer Auffassungen und Empfin­dungen hat mir das Leuchten Ihrer Augen bestätigt, als wir uns über die letzten Fragen der Zukunft unserer Luftwaffen unterhielten. Ich kann Euer Ex­zellenz versichern, daß wir alle und ganz besonders der Generalfeldmarschall aus diesen Gründen Ihren Besuch auf das herzlichste begrüßt haben. Ich hoffe, daß Ihnen die nächsten Tage noch manches 'Interessante bringen werden, und daß Sie dann den Rückflug mit der festen Ueberzeugung antreten werden, daß Ihre Anwesenheit bei uns von allergrößter Bedeutung für die gemein­samen Ziele gewesen ist.

Unsere enge gemeinsame Arbeit wird auch in Zu­kunft nicht abreißen, sondern im Gegenteil auf Grund unserer Vereinbarungen sich noch enger gestalten, soweit dies überhaupt möglich ist." *

Seine Exzellenz der Königlich-Italienische Staats­sekretär der Luftfahrt, Lustarmeegeneral Valle, ant­wortete mit folgender Ansprache:Als ich vor einigen Jahren das erste Mal Gast der deutschen Luftwaffe war, gab es noch keinen abessinischen und spanischen Krieg. Damals hatte ich schon die Gewißheit über die entscheidende Bedeutung der Luftwaffe und damals schon gab ich Ihnen. Herr Generaloberst Milch, zu verstehen daß unsere beiden Luftwaffen immer stärker werden und ein Band herzlicher Freundschaft knüpfen müßten Ich bin ein guter Prophet gewesen und bin deshalb heute besonders glücklich, weil das Schicksal mir ge­stattet, hier meinen Duce und Lnftfahrtminister zu ver­trete unter dem herrliche» Eindruck unseres herrlichen Militärbündnisses, welches den einzigen Weg zur Er­haltung des Friedens, für den Fortschritt der Kultur in der ganzen Welt darstellt. s

Ich habe die deutsche Lustwasfe in einem Zustand höchster materieller und personeller Leistungsfähigkeit angetroffen, und zwar derart, daß sie hinter keiner an­deren Macht der Welt zurücksteht. Auch Sie haben wie wir das Vertrauen zu der Krast unserer neuen Masse, die bestimmt ist, in einem kommenden Krieg ein entscheidendes Wort mitzusprechen. Auch Sie sehen in ihr den Ausdruck einer jungen und starken Gene­ration, die vom Geist eines Führers und Protektors erneuert wurde. Die Fliegerei ist fundiert auf der technischen Vervollkommnung, auf der Ausnutzung na­türlicher Rohstosfvorkommcn unserer Länder, welche uns durch keinerlei Einkreisung oder Sanktionen ge­nommen werden kann. Hinzu kommt die Einsatz- sreudigkcit, der Mut und die Opferbereitschast unserer Besatzung.

Herr Generaloberst, ich bin hocherfreut, daß das Schick­sal mir gestattet hat, mit Ihnen zusammenzukommen. Die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Völkern wird auf technischem und ausbil- dungsmäßigcin Gebiet entsprechend den Befehlen, die ich vom Duce erhalten habe, durchgeführt werden.

Uwiere' beiderseitigen Flugzeugführer kennen und schätzen sich gegenseitig mit den kameradschaftlichsten Ge­fühlen, welche ihre llntermauerung in dem Blut. wel­ches für das gemeinsame Ideal unter spanischem Him­mel geflossen ist, gefunden hat. Die italienischen Le­gionärflieger und die Freiwilligenflieger der Legion Londor haben ein hervorragendes Können gezeigt, haben immer gegen eine große Uebermacht gekämpft und stets gesiegt. Diese Erkenntnis stellt ein wieder­holtes Beweismittel für unsere beiderseitige Annähe­rung dar, welche vom Schicksal vorgezeichnet.ist; und mit Liesen besten Wün-ichen erhebe ich mein Glas auf eine glückhafte Zukunft des deutsche» Volkes, auf das Wohl des Führers und seiner Gefolgschaft, angeführt vom Feldmarschall Eöring, und auf unsere gemeinsame glück­liche Zusammenarbeit. Es lebe die deutsche Luftwaffe!"

Was aber wollte Wilson zunächst, ehe er in die Raubtierkrallen der Dersailler Haßdiktatoren vom Schlage Clemcnceaus kam, aus Polen machen? Der dreizehnte seinerberühmten" 14 Punkte vom 8. Januar 1918 lautete:Ein unabhängiger polnischer Staat soll errichtet werden, der die Gebiete mit unzweifelhaft polnischer Bevölkerung einschließen, dem ein freier und sicherer Zugang zum Meere zugesichert werden und

IMMMIIMMMMNMMMUIMMIMMMMMMMIMMIIMMMIMMIIMMMM

Unser Isssrspisssl

(Unsers dsukiZs Kusxads uivksüt 14 Ssitsv) :

Die Japaner besetzen die chinesischen Häfen Futschau und Wentschau.

Chamberlain konnte im Unterhaus den Prestige- verlust Englands im Fernen Osten nicht in Abrede stellen.

2n den Paktvrrhandlungcn besteht Moskau nach wie vor auf Fcrnost-Hilfe Englands.

Der Vater des italienischen Außenministers Ciano ist gestorben. >

Die italienischen Frontkämpfer trafen in Berlin ein.

Bei einem Empfang, den Hermann Göring Ge­neral Valle gab, wurde die enge Zusammenarbeit der deutschen und der italienischen Luftwaffe be­tont.

Japans Frauenfiihrerin Frau Dr. Poschioka traf in Bremen zu einem halbjährigen Besuch ein.

Ans dem Bremer Sommerlager Dölsach traf der erste Lagcrbcricht ein.

Der Führer hat sür besondere Leistungen im Se- gclslug einen Ehrenpreis gestiftet.

Der deutsche Weltmeister W. von Hütschler wurde gestern Deutscher Starbootmeister.