Ausgabe 
(27.6.1939) Nr. 174
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meiner Mmo

parteiamtliche Lageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien kjansestadt Bremen

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Die 22-rnw-Zeile Im Anzeigenteil 13 die 78-mm-Zeile im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 7 Nachlaßstafsel 0). Für An­zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: Vn Bremen: Am Geeren 6 — 8, Fern­sprecher Nr. 54121. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher

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der Nationalsozialisten Vremens

flmkliches verkündungsblatt des Beichsstalchalkers in Oldenburg und Bremea

Nr. 174 / S. Zastrgang

Vienstag, 27. Zum 1SZS

kinzelpreis 1S Npf.

Mchtlinien Körings für die forstwirtschast

flppell an krzeuger uns Verbraucher

Vie erste 6rostdeutsche Neichslagung der Forstwirtschaft m Verlin eröffnet / Umfassende

Zielsetzung im Nahmen des vierjatzresplanes

Berlin. 27. Juni.

Im festlich geschmückten Reichstagssitzungssaal der Krolloper wurde Montagnach- mittag in Anwesenheit des Schirmherr«, Reichsforstmeister Generalfeldmarschall Göring, die Grotzdeutsche Reichstagung der deutschen Forstwirtschaft feierlich eröffnet. Im Mit­telpunkt des ersten Tages stand eine große Rede Hermann Görings.

Fast 2000 Mitglieder des Deutschen Forstvereins hat­ten sich versammelt, neben ihnen zahlreiche ausländische Forstleute. Die grünen Farben des Waldes beherrschten das festliche Bild. Die grüne Uniform des Forstmannes war vorherrschend, daneben sah man auch Uniformen der Wehrmacht, der Partei, des Reichsarbeitsdienstes und die Uniformen der Italiener, Portugiesen und Un­garn. Unter den Ehrengästen sah man zahlreiche Mit­glieder des Diplomatischen Korps, Vertreter fast aller Reichsministerien, der Wehrmacht, der Partei und ihrer Gliederungen, Stabschef Lutze. den Kommandierenden General Hasse, die Staatssekretäre Hanke und Willikens. An ausländischen Abordnungen waren vertreten: Ita­lien, England, die Niederlande, Portugal, Schweden, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Lettland, Litauen, Estland, Norwegen, Rumänien und Ungarn.

Mit stürmischem Beifall begrüßten die deutschen Forst­männer den Reichsforstmeister, der vor der Krolloper zunächst eine Ehrenhundertschaft von Forstanwärtern abgeschritten hatte und dann durch ein Spalier von Forstmännern den Saal betrat. Eine besondere Huldi­gung bereitete die italienische Abordnung dem Reichs­forstmeister. in dessen Begleitung sich u. a. Staatssekre­tär Körner, Generalmajor Bodcnschaß und Ministerial­dirigent Staatsrat Dr. Eritzbach befanden.

Nach feierlicher Einleitung eröffnete Eeneralforst- meister Staatssekretär Alpe'rs, der Leiter des Deut­schen Forstvereins, die Tagung. Er begrüßte die zahl- - reichen. Abordnungen der ausländischen Forstverwal­tungen und Vertreter forstlicher Organisationen und hob die ungeheure Arbeit Görings auf politischem Ge­biet, bei der Schaffung der deutschen Luftwaffe und als Beauftragter für den Vierjahresplan hervor, und fuhr dann unter stärkstem, sich immer wiederholendem Bei­fall der Versammlung fort» „Die kurze Tätigkeit des Neichsforstmeisters ist ausreichend, um ihm in der Ge­schichte der deutschen Forstwirtschaft einen Namen zu sichern. Die deutschen Forstmänner stehen bereit, sein großes Werk bis ins letzte fortzusetzen und eine ein­heitliche und schlagkräftige deutsche Forstwirtschaft zu schaffen."

Nach alter deutscher Forstmannssitte grüßte die Ver­sammlung ihren Reichsforstmeister mit einem hellen Horrido. Der Beifall erneuerte sich, als Generalfeld­marschall

keiktzssorstmeister ööring

selbst das Rednerpodium bestieg, sich an die deutschen Forstmänner wandte u. a. ausführte:

Seit der letzten Tagung der Forstwirtschaft im Som­mer 1937 sind nur knapp zwei Jahre vergangen. Diese kurze Spanne Zeit war erfüllt von einzigartigem welt­historischen Geschehen. Schnell und hart wie Hammer-

schläge folgten die Besreiungstaten des Führers ein­ander. Des Reiches Macht und Größe wurde dank seiner genialen Staatskunst gewaltig vermehrt. Die Hakenkreuzslagge, das Sicgesbanner Adolf Hitlers, weht heute über einem Gebiet, das weit umfangreicher und stärker ist als das Kaiserreich vor dem Kriege. Mit dieser Wende des deutschen Schicksals, in diesem glanzvollsten Ausstieg unserer Geschichte aus düsterster Nacht hat sich der Traum von Generationen auf das herrlichste erfüllt.

Die politischen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit überschatten in ihrer großen überragenden Größe auch diese heutige Tagung. Sie ist die erste grotzdeutsche Ver­anstaltung ihrer Art und bildet als solche einen Mark­stein in der Entwicklung unseres Forstwesens. Denn die Heimkehr alten deutschen Siedlungsraumes in das Reich bedeutet zugleich eine wesentliche Aus­weitung unserer Forstwirtschaft. Das gilt namentlich für die Ostmark und das Sudetenland. Die Forstwirtschaft in diesen neuen Gauen nach national­sozialistischen Grundsätzen zu gestalten, überkommene

Schäden auszumerzen und die Bestände weiterzuent- wickeln, ist eine bereits in Angriff genommene Sonder­ausgabe, deren Bewältigung auch weiterhin höchster Sorgfalt bedarf.

Das ist um so wichtiger, als die gesamte Forstwirt­schaft Eroßdcutschlands heute vor neuen großen und gewaltigen Anstrengungen steht. Die Zukunft erfordert von den deutschen Forstleuten, mögen sie nun Wald- besitzer, Forstbeamte oder Forstwisscnschaftler sein, höch­ste Krastanspannung. Denn die schöpferische Politik un­seres Führers stellt uns vor wachsende Aufgaben. Und diese Ausgaben, das wird der Stolz eines jeden rechten Forstmannes sei», sind aus unserem Gebiet überaus be­deutungsvoll, aber auch schwierig und sehr vielseitig. Die Arbeit am deutschen Walde ist — ich betone es im­mer wieder — nicht allein eine ökonomische Angelegen­heit. Sie greift in wesentlichen Teilen weit darüber hinaus. Deutscher Wald ist deutsches Volksgut.

Tief und nachhaltig sind seine Einwirkungen nicht nur auf das Klima und den Schutz der bäuerlichen Scholle vor Verkarstung oder Versteppung, sondern auch auf das gesamte Volksleben schlechthin. Er gestaltet in seiner naturbedingten Mannigfaltigkeit das Bild der deutschen Landschaft, die im Laufe der Jahrtausende Wesenszüge unserer Kultur und Art geprägt hat. Nirgends ist die Verbundenheit von Volk und Wald stärker und inniger, als in unserem Vaterlande.

(Fortsetzung auf Seite 2)

englische Mplomalie wellgespött

Zehn Wochen Verhandlungen mit Moskau - Listige fragen erboster Parlamentarier und nichtssagende Antworten lhamberlains

Lonvon, 27. Juni.

Zu den Verhandlungen des kapitalistischen Albions mit den Sowjets erklärte Ministerpräsident Cham- berlain im Unterhaus, die britische Regierung prüfe in Konsultation mit der französischen Regierung die sowjetrussischcn Kommentare zu den Vorschlägen, von denen er in seiner Erklärung vom 19. Juni gesprochen habe. Außenminister Lord Halifax hoffe, in Kürze in der Lage zu sein, dem britischen Botschafter in Moskau neue Instruktionen zu senden.

Auf die Frage des Labour-Abgeordneten Dalton, ob die Regierung, nachdem die Verhandlungen nun schon seit zehn Wochen im Gange seien und seit der Abreise Strangs nach Moskau auch schon viele Tage verstrichen seien, nicht energische Maßnahmen, z. V. durch die Entsendung eines Ministers nach Moskau ergreifen wolle, antwortete Ghamberlain: „Ich glaube nicht, daß dies der Lage dienen würde." Auf die weitere Frage Taltons, ob es nicht klar sei, daß diese noch be­stehenden Schwierigkeiten in Verlin große Befriedigung hervorriefen und die Gefahren steigern, sagte Ehamber-

lain, daß möge so sein und er hoffe, daß die Sowjet­regierung auch daran denke. Auf weitere Fragen wei­gerte sich Chamberlain, Einzelheiten über die Kon­sultation mit der französischen Regierung bekannt­zugeben.

Die Unsicherheit über die Verhandlungen in Moskau tritt auch in der Londoner Presse zutage. Nach der allzulangen Wartezeit von über zehn Wochen, während der jeden Tag erneut der „baldige Abschluß" der Moskauer Paktverhandlungen angekündigt wurde, glaubt kein urteilsfähiger Engländer mehr an die Zweckmeldungen einer gewisses Presse, die Verhandlun­gen mit dem Kreml seien bis auf die Regelung bloßer Formeln so gut wie abgeschlossen. Dem widerspricht nicht zuletzt das im „Daily Telegraph" erwähnte Tele­gramm des britischen Botschafters in Moskau an das britische Außenamt, das gleich eine ganze Liste von Schwierigkeiten enthält, die in Moskau bisher nicht aus dem Wege geräumt werden konnten.

VaiWerMtliodm britischer Poltzei In polWno

Unbequemer arabischer Zeuge kaltblütig hingeschlachtet / Britische Minister mit Illegaler jüdischer kinwanderung einverstanden

Beirut, 27. Juni.

Im Zusammenhang mit dem Prozeß gegen den bri­tischen Polizeiossizier Goddard, der wegen Begünstigung der illegalen jüdischen Einwanderung vor Gericht stand und, wie gemeldet, mit der lächerlichen „Strafe" einer Kautionsstellung von 299 Pfund bei zweijähriger Be­währungsfrist davonkam, wird ein Vorfall bekannt, der selbst im Rahmen der berüchtigten englischen Palästina- Methoden als einzig dastehend bezeichnet werden muß.

Unter den Zeugen, die der Staatsanwalt für diesen Prozeß beibringen wollte, befanden sich auch der Dorf­vorsteher des arabischen Dorfes Esch Scheik Muwannis mit seinem Sohn Achmed und einem seiner Neffen, die sämtlich im Dienste der Küstenpolizei zur Abwehr jüdi­scher illegaler Einwanderung standen. In dieser Eigen­schaft hatten sie Einsicht in die Methoden des britischen Polizeiofsiziers und seiner jüdischen Helfershelfer.

In der Nacht zum 14. Juni erschienen im Dorf Esch Scheik Muwannis Unbekannte und schössen in die Woh­nung des Dorsvorstehers hinein, wodurch sein Sohn Achmed und sein Nessc verwundet wurden. Aus die Schüsse hin eilten sofort arabische Polizisten herbei und vertrieben die Angreifer, obwohl die arabische Polizei Massen nicht tragen darf. Die beide» Verwundeten wurden in das Krankenhaus des arabische» Dr. Fuad Dejani geschasst und dort ärztlich versorgt.

Dann erschienen am nächsten Tage, dem 15. Juni, um 22 Uhr abends, sechs englische Zivilisten und verlangten Einlaß ins Krankenhaus, der ihnen vom Torwärter verweigert würde, bevor nicht Dr. Dejani einwillige. Die sechs Engländer gaben sich als Kriminalpolizei zu erkennen, kletterten über die Mauer und drangen mit vorgehaltenem Revolver in das Hospital ein, wo sich der diensttuende Arzt Dr Said Dejani. ein Verwandter des Chefarztes, befand.

Er wurde von den sechs Engländern mit vorgehal­tenem Revolver aufgefordert, das Zimmer zu zeigen,.

wo der verwundete Achmed liege. Als der Verwundete die sechs Engländer eindringen sah, warf er sich vom Bett herab aus den Fußboden, wurde jedoch in den Kops geschossen (!). . .

Die Engländer verlangten die Telefonzelle und ver­banden sich mit einer unbekannten Nummer; ihr Ge­spräch wurde von Zeugen gehört; es bestand in der kurzen Mitteilung: „Alles erledigt!"

Inzwischen war der Chefarzt Dr. Fuad Dejani auf den Schuß hin herbeigeeilt, hielt die sechs Engländer mit seinem Revolver in Schach und verlangte von ihnen, sich auf der Stelle still zu verhalten, er werde die Polizei anrufen lassen. Ihm wurde die Antwort zuteil: „Wir sind Kriminalpolizei. Sie brauchen nichts zu berichten, das besorgen wir selbst." Dr. Dejani ließ sich nicht beirren und veranlaßte die Herbeiholung der Polizei. Es erschien ein britischer Polizeioffizier, der sich in das Zimmer des in seinem Blute liegenden Sterbenden führen ließ.

Der Polizeioffizier verlangte von Dr. Dejani einen Totenschein; Dr. Dejani untersuchte Achmed und stellte fest, daß er noch nicht tot sei. Der Offizier rief sodann das Rcgicrungshospital an, verlangte einen Sanitäts­wagen und setzte durch, daß der Verwundete in den Wagen geschafft und abtransportiert wurde. Unter­wegs ist Achmed gestorben. Sein Vater und sein Vetter konnten sich durch die Flucht retten.

Auf diese Weise ist einer der Hauptzeugen gegen den britischen Polizcioffizier kaltblütig ermordet worden. Nach Angabe britischer Zeugen vor Ge­richt, darunter sogar des sogenannten „Kron­zeugen", Palizeihauptmann Gilpin, sind hohe bri­tische Persönlichkeiten in den Einwanderungs­schmuggel mitverwichelt. darunter sogar zwei bri­tische Minister. Polizeihauptmann Gilpin sagte vor Gericht aus. daß der angeklagte Polizeioffizier

Goddard ihm erklärt habe, zwei britische Minister, darunter Kriegsminister Höre Belisha, hätten einer Deputation jüdischer Revisionisten gegenüber er­klärt, sie wären mit der illegalen Einwanderung einverstanden, wenn sie aus militärisch geschulten Personen bestehen würde; es gelte, so viele ille­gale jüdische Einwanderer ins Land zu bringen, datz noch in diesem oder im nächsten Jahr die jüdische Einwohnerschaft Palästinas eine Million Köpfe betrage (bisher rund V- Million!).

Dr. Dejani hat über die Angelegenheit ein Protokoll verfaßt und dem britischen Oberkommissar einen schar­fen Protest gegen diese Unmenschlichkeit überreicht mit der Bitte, die Akten dem britischen Kolonialsekretär zuzuleiten. Es besteht die Vermutung, daß die Leiden anderen zur Zeit entflohenen Zeugen dem gleichen Schicksal wie dem des Ermordeten entgegensehen, falls sie in die Hände der britischen Polizei fallen sollten.

Der englische Kolonialimperialismus hyt sich mit dem geschilderten Verbrechen ein neues Denkmal seiner maßlosen Brutalität und moralischen Min­derwertigkeit gesetzt, ist doch die zutage getretene Grausamkeit und Verworfenheit der britischen Stellen nicht mehr zu überbieten. Auch das deutsche Volk hat in seiner Geschichte zahlreiche Beispiele englischer Niedertracht kennengelernt und emp­findet deshalb mit dem unterdrückten arabischen Volk in Palästina herzlichstes Mitgefühl. Jene un­menschliche Unterdrückung des freiheitsliebenden arabischen Volkes wird für die deutsche Nation eine Mahnung sein, weiterhin mit gewohnter Gründlichkeit dafür zu sorgen, daß Deutschland niemals mehr englischer Willkür ausgeliefert wird.

20 Koliken: H'is äclimock von Vsr5oi»S5 getilgt!

8.. HLü. In der Vorbemerkung des Versailler „Friedensvertrages", der am 28. Juni 1919 unter­zeichnet wurde, ist von einem „festen, gerechten und dauerhaften 'Frieden" die Rede. Heute, 20 Jahre nach der Fertigstellung des Schand- werkes, stellen wir fest: jene hochtrabenden Wert­urteile, die Wilson, Clemenceau und Lloyd George dem gemeinsamen Produkt ihrer Unvernunft und Bosheit voranstellten, sind als die törichtsten und frivolsten Lügen aller Zeiten ln die Weltge­schichte eingegangen: denn nicht den Frieden, son­dern den Unfrieden versuch^ das Versailler Diktat mit allen nur denkbaren Mitteln der Un­gerechtigkeit zu stabilisieren: darum konnte der von ihm geschaffene Zustand, um mit den Wor­ten der Versailler Präambel zu sprechen, weder gerecht noch dauerhaft sein.

Das Machwerk des 28. Juni 1919 besiegelte zu­nächst einen hundertprozentigen Rechtsbruch der Alliierten. Schon im Februar 1918 hatte der amerikanische Präsident Wilson in einer Kongreß- botschaft mit Bezug auf die Grundlage des zu erzielenden Friedens festgestellt: „Die anzuwenden­den Grundsätze sind, daß Völker und Provinzen nicht von einer Staatsoberhoheit in eine andere herumgeschoben werden, alsob es sichle dig- lich um Gegenstände oder Steine in einem Spiel handele." Im Notenwechsel zwischen der deutschen und der amerikanischen Re­gierung vom Oktober und November 1918 wurden zur Rechtsbasis für die zugesagten Friedensver­handlungen ausdrücklich die fener Kongreßbot­schaft entsprechenden sogenannten 14 Punkte Wil-> sons erklärt — mit dem Erfolg freilich, daß über­haupt nicht verhandelt, sondern seitens der Alli­ierten nur diktiert wurde und daß der Inhalt des Diktats unter Duldung des Verfassers der vier­zehn Punkte diesen in vollem Umfang widersprach: Mit der schriftlichen Fixierung der Kriegsschuld­lüge, der einseitigen Entwaffnung und Entmili- tarisierung des deutschen Volkes, der Abschnürung Ostpreußens vom Reich, dem Verbot des Anschlus­ses der deutschen Ostmark und dem Raub der Kolo­nien des Reiches wurde von haßtriefenden un­fähigen „Staatsmännern" ein Angrifsaufdie nationale Ehre des deutschen Volkes und sein natürliches Selbstbestimmungsrecht unternom­men. der in seiner frivolen Vorsätzlichkeit keinem Volk gegenüber mehr zu überbieten ist. Dazu kam (nach der jahrelangen grausamen Hungerblockade) der Versuch der verblendeten Versailler Macht­haber, Deutschland durch Erpressung vorerst unbe­fristeter Reparationsleistungen und tief in seine Substanz greifende Sachlieferungen wirt­schaftlich abzuwürgen.

Wir wissen heute, daß die Unterzeichnung des Versailler Schriftstückes, das nie und nimmer als rechtsblndender Vertrag angesprochen werden konnte und darum das Zeichen der Vergänglichkeit auf der Stirn tragen mußte, auf Betreiben jüdischer „Sachverständiger" durch internationale Schufte und Landesverräter, nicht aber durch Vertreter der deutschen Nation erfolgte. War doch die deutsche Delegation in Versailles von

IIIIIMUIMIIMIMIIIIMIMIIIIIIMIIIIMIMMIIMIIIIIMMMIIIIIIIIIIIIMIIIIMIMIN

Unser Vssesroiessl

(Unsers ksutigs ^usgabs umkaüt 14 8sitsn)

In der Frage der Moskauer Paktverhandlungen wird die englische Diplomatie allmählich zum Wclt- gcspött.

Chamberlain gab im Unterhaus nichtssagende Er­klärungen zur Lage in Lstasien ab.

Ueber die Gangstermethoden der britischen Polizei in Palästina werden erschütternde Einzelheiten bekannt.

In Innsbruck wurde der Prozeß gegen die Mörder des nationaglsozialistischen Kämpfers Honomichl wiederaufgenommen.

Hermann Göring gab der deutschen Forstwirtschaft in einer großen Rede neue Richtlinien.

Zu den Olympischen Winterspielen 1949 in Ear- mrsch sprachen Staatssekretär Esser, der Reichs­sportführer und Dr. Ritter von Halt.

Der englische Mercedes-Venz-Fahrer Richard Seaman ist am Sonntag seinen Sturzverletzunae« erlegen.

Korpsführer Christiansen unterstrich durch seine Anwesenheit die Bedeutung des Modellfliegens. Mit wenigen Ausnahmen schließe» in Bremen am 1. Juli alle Betriebe ganztägig.

Mit der Berkehrserösfnung der neuen Fahrbahn der Stromer Landstraße wurde ein bedeutsamer Abschnitt der zukünftigen Reichsstraße Bremen— oldenburgische Unterweserhäfen vollendet.

Die BZ. besuchte das Sommerlager des Bremer HJ.-Fliegerstamm« in Oerlinghausen (Teutoburger

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