Ausgabe 
(26.6.1939) Nr. 173
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parteiamtliche Tageszeitung

Mas Amtsblatt -es Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Meinen

der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches Nerkündungsbkatt des Beichsstatchalters in Oldenburg und Bremer

Nr. 1?Z / g. Jahrgang

Montag, 2S. Zum 1SZ9

kinzelpreis 15 Npf.

Italiens frontkampfer vor dem sichrer

festlicher kmpfang aus dem königlichen Platz

527 italienische Kriegsveteranen auf veutschlandsalirt / Ver sichrer:fln der unlösbaren l-emeinschaft Deutschlands und Italiens und chren Ideen werden alle slngriffe einer anderen Welt scheitern"

(viabtbsriebt unseres 5Iii»vkenvr Vertreters)

II. München, 28. Juni

Auf dem Königlichen Platz in München begrühte der Führer am Sonntagnachmittag 527 italienische Kriegsverletzte und Frontkämpfer. In Erwiderung eines Besuches, den im vergangenen Jahre 5üö deutsche Frontkämpfer unter Führung des Herzogs von Coburg Italien abgestattet hatten, sind diese Vertreter des befreundettzn Staates zu einer Deutschlandfahrt in München eingetroffen. Unter ihnen befinden sich 127 führende Persönlichkeiten der faschistischen Miliz, des italienischen Heeres, der Kriegsbeschädigten­verbände und des Frontkämpferoerbandes. An der Spitze der italienischen Gäste stehen der blinde Ehrenkorporal Carls Delcroix und Exzellenz Crollalanza.

Me flnkunft aus Sem Münchener öahnhos

Zur Begrüßung der italienischen Frontkämpfer hatten sich auf dem festlich geschmückten Bahnhof der Herzog von Coburg, Reichskriegeibunbführer General a. D. Reinhard, Reichskriegsopferführer Oberltnd- ober, Gauleiter Adolf Wagner, der Präsident des Ordens der Tapserksitsmedaille, Hans Zöberlein, die Münchener Generalität, Reichsleiter Oberbürger­meister Fiehler, zahlreiche Reichsleiter und viele hohe Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht ein- gefunden. Unter den Klängen der italienischen Natio­nalhymnen, die der Musikzug der ss-Verfü gungstruppe spielte, fuhr der Sonderzug kurz vor 12 Uhr im Haupt­bahnhof ein. Die italienischen Gäste begaben sich auf den Bahnhofsvorplatz, wo sie von einer nach Hunderten zählenden Menschenmenge herzlich begrüßt wurden. Im weiten Viereck hatten eine Ehrenkompanie der Wehr­macht mit Spiebleuten und Musikkovps, eine Ehren­kompanie der ss-Verfügungstruppe, 250 Mann des NS.- Reichskriegerbundes und 250 Mann der NSKOP. sowie 100 Mann des Ordens der bayerischen Tapferkeits­medaille zusammen mit Angehörigen des Münchener Fcrscio und der Jungfaschisten Aufstellung genommen.

Münchens veoölkerung stand Spalier

Nachdem Präsident Delcroix und der Herzog von Coburg die Front der Ehrenkompanien abgeschritten hatten, begaben sich die italienischen Gäste bei pracht­vollem Wetter durch die Straßen der Stadt. Die Mün­chener Bevölkerung bildete bis zum Rathaus dichtes Spalier. Um 16 Uhr legte Präsident Delcroix am Kriegerdenkmal vor dem Armee-Museum unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden einen Kranz nieder. Darauf erfolgten Kranzniederlegungen in den beiden Ehrentempeln.

Inzwischen waren auf dem hellen Forum des König­lichen Platzes, auf dem zur Feier des Tages die Prunk­sahnen gehißt waren, Abordnungen des NS.-Reichs- kriegerbundes, der NSKOV. sowie die italienischen Gäste angetreten. Vor deki beiden Ehrentempeln hatten je eine Kompanie des Heeres, der Luftwaffe, der ss- Verfllgungstruppe und eine Hundertschaft der Schutz­polizei Aufstellung genommen. Hoch von den Propy­läen schwelte schwarzer Rauch aus lodernden Pech­pfannen, auch in den Ehrentempeln waren die Pylonen angezündet worden. Grelle Blitze zuckten am Himmel und wie ferner Geschützdonner rollte es über das graue Firmament, tapfer aber hielten die Massen auch dann aus, als es in dichten Strömen zu regnen begann; nur wenige Minuten dauerte das Gewitter.

stiller!" -stiller!"

Kurz vor 17 Uhr kündigten laute Heilruse die An­kunft des Führers und seiner Begleitung an. Von -en vielen hundert Italienern wurde der Führer mit freu­digenHitler-Hitler"-Nufen empfangen. Adolf Hitler begab sich, gefolgt vom Herzog von Coburg und Gau­leiter Adolf Wagner, zu den vor der Glyptothek auf­gestellten italienische» Führern und reichte dem blinden Ehrenkorporal die Hand. Auch die übrigen Männer der italienischen Abordnung begrüßte er. Unter den Klängen desDeutschland"- und desHorst-Wessel- Licdes", die von der Kapelle der Jungfaschisten muster­gültig vorgetragen wurden, schritt der Führer die an­getretenen Formationen ab.

2m Führerbau, von dessen Brüstung die Banner Italiens und des DrittenReiches grüßten, wurden dann Adolf Hitler die italienischen Frontkämpfer vorgestellt, den Abschluß bildete ein Tee-Empfang, dem auch zahl­reiche Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht beiwohnten. Am Abend fand im Festsaal des Hosbräu- hauses ein kameradschaftliches Beisammensein statt, zu dem Gauleiter Wagner geladen hatte.

kmpfang beim süstrer im süstrerbau

Im Anschluß an den eindrucksvollen Ausmarsch der italienischen Frontkämpfer vor Adolf Hitler aus dem Königlichen Platz folgten über ION führende italienische Persönlichkeiten einer Einladung des Führers in den Führerbau. Die hohe Ehrung, die -er Führer mit dem Empfang seinen Gästen erwies, war nicht nur ein äußerliches Zeichen der Anerkennung für die herzliche Aufnahme, die die deutschen Frontkämpscr vor einem Jähr im gastfreundlichen Italien gefunden hatten, sondern darüber hinaus ein sichtbarer Beweis für den Eleichklang des Geistes, der die Repräsentanten des Soldatentums beider Nationen erfüllt, des Geistes der Härte und des Opfers, des Geistes der Schützengräben, der im Nationalsozialismus und im Faschismus seine Fortsetzung gefunden hat.

In der langen, breiten Empfangshalle waren die Gäste in zwei Gliedern angetreten, an der Spitze Ehrenkorporal Carlo Delcroix, der Präsident der Kriegsbeschädigten Italiens und der italienische Gene­ralkonsul. in München, Minister Pittalis. Von deutscher Seite waren zugegen der Präsident der Vereinigung de utsche r F r o ntka m p fe r ve rbänb e, NSKK. -Obergruppen - führer General der Infanterie Herzog von Coburg; der Rei chskriegsopferführer SA. -Oberg rup p e nfüh r e r

Oberlindober und der Reichskriegerbundsführer General der Infanterie Reinhard, in nächster Nähe der italienischen Frontkämpfer die Ehrengäste, die am Empfang teilnahmen, unter ihnen hohe Führer aus Partei und Staat, Wehrmacht und Stadt.

Erneuter Zube! um den sichrer

Kurz nach 17 Uhr erschien der Führer, begleitet vom Gauleiter des Traditionsgaues Staatsminister Adolf

Wagner und dem persönlichen und militärischen Ad­jutanten in der Empfangshalle, von den italienischen Frontkämpfern mit lautem Jubel begrüßt.

Präsident Delcroix trat nun vor und richtete an den Führer eine kurze Ansprache, in der er der Freude über den Deutschland-Besuch seiner Kameraden Aus­druck gab, die Willens- und Kräfteeinigung der beiden befreundeten Völker unterstrich und dem ehrlichen stäh­lernen Vertrag der zweideutigen und unverhüllten Eoldpakt der anderen gegenüberstellte. Der Präsident betonte, der Frontkämpferbesuch bestätige, daß hinter den Führern die Völker stehen, vor allem die Kämp­fer, die, da sie sich auf dem Schlachtfeld gemessen, auch als erste sich gegenseitig kennen und verstehen lernten. Der Redner feierte

die stemeinsamkeit der Ideen

des Nationalsozialismus und Faschismus, die in gleicher Weise als Reaktion gegen die ungerechten Frieden ent­standen seilen, so daß die Völker, die man zur Verbor­genheit verurteilen und zur Verworrenheit habe treiben wollen, durch einen neuen Glauben die Grundsätze einer neuen Ordnung gefunden und aus dem gemeinsamen Schicksal die Idee geschöpft hätten. Diese habe sie dazu gebracht, die Kräfte und wenn nötig auch die Waffen zu vereinigen. Diese Solidarität habe bereits die erste Probe gegen die konservativen Mächte bestanden, die sich mit dem umstürzte löschen Absolutis­mus verbunden hätten, um die Rettung einer alten Nation zu verhindern, und die heute darauf hinzielten, die unmöglichste Koalition gegen die jungen Völker zu fördern, gegen jene Völker, die auf die Zukunzt nicht verzichten.

Mit scharfen Worten geißelte der Präsident die kapi­talistischen Mächte, indem er erklärte, die Herren der Welt sind bereit, sie lieber selbst zn vernichten, als anderen Platz zu machen. Die Revolution aber lebr weiter. Sie erhebt das Genie und die Tugenden der Völker, die berufen sind, an der Verantwortlichkeit der Geschichte in aleichem Maße teilzunehmen. Alle Kämpfer haben sich üieV Idee mit ihrem Blute zu eigen gemacht. Deshalb sind auch die Führer aus unseren Reihen her­vorgegangen. um mit dieser Idee das Bewußtsein der Völker Wiederaufleben zu lasten.

Der Präsident schloß, zum Führer gewandt: Indem ich Sie in dieser Stadt begrüße, wo unter bitteren Kämpfen ihr Glück emporstieg, sehen wir in Ihnen den Soldaten, der das Dunkel des Schicksals und die Härte des Schlachtfeldes kennt.

Die Völker, in dem Schmerz, der sie groß gemacht, und in der Armut, die sie rein gehalten hat, erkannten die Führer, die ihnen der Krieg enthüllt und die Ge­schichte anvertraut hat.

0er süiirer an die italienischen srontkiimpfer

Auf die Ansprache des kriegsblinden italienischen Frontkämpferführers Delcroix antwortete der Führer mit folgenden Worten:

Herr Präsident! Soldaten Italiens! Kameraden!

Ich begrüße Si« in der Stadt, von der die national­sozialistische Revolution einst ihren Ausgang nahm. Ich begrüße Sie in dem Hause, das als Führungszcntralc dieser Revolution errichtet worden ist.

Sie besuchen das Deutsche Reich in einem Augen­blick, in dem wir, die nationalsozialistische und die faschistische Revolution, gemeinsam einer Welt von Gegnern und Neidern, von Hassern und Feinden gegen­überstehen. Ich bin glücklich, daß dieser Besuch aber auch in der Zeit stattfindet, in der durch unser Bündnis eine gemeinsame Front gegen diese gemeinsamen Feinde aufgerichtet worden ist.

Ich bin der festen Ueberzeugung, daß jeder Ver­such der Demokratien und kapitalistischen Pluto- kratien, uns das Schicksal zu bereiten, das sie viel­

leicht sür uns vorgesehen haben, scheitern wird an der gemeinsamen Kraft unserer beiden Nationen und Revolutionen, an der Krast unserer gemein­samen Ideale, unseres Mutes und unserer Ent­schlossenheit. Letzten Endes gehört das Leben den Völkern, die bereit sind, für ihr Dasein und ihre Zukunft, wenn notwendig, auch das Letzte einzu­setzen. Sie selbst haben einst diesen Einsatz für ihr Volk vollzogen, und wir Deutsche taten das gleiche für das unsrige.

In Zukunft aber werden wir beide gemeinsam diesen Einsatz für Deutschland und sür Italien vollziehen, für unser Reich, das sich unter der nationalsozialistischen Revolution erhoben hat, und für Ihr Imperium, das durch Ihren großen Duce Benito Mussolini geschaffen und gestaltet wurde, durch jenen Mann, der gegen die Ansichten und Prophezeiungen der ganzen übrigen Welt Italien groß, stark und mächtig gemacht hat.

(Fortsetzung auf Seite 2)

wir wollen gerechte tebensbedmgungen!

Machtvoller öchlußappell Be. Ooebbels* auf Sem öautag ksfen in kssen-vergeborbeck

Essen, 26. Juni.

Seinen Höhepunkt und Ausklang zugleich erreichte der Gautag Esten 1939 am Sonntagnachmittag mit einer machtvollen Kundgebung auf dem Eaufeld in Essen-Bergeborbeck, wo Reichsminister Dr. Goebbels einen flammenden Appell an die Männer der Forma­tionen und an die schaffenden Menschen von Ruhr und Niederrhein richtete.

Schon aus der Fahrt zum Eaufeld durch die prächtig geschmückten Straßen der Waffenschmiede sntbot die Bevölkerung Essens und des Gaues dem Minister herz­liche Grüße, die sich beim Eintreffen aus dem Gaufeld zu wahren Jubelstürmen steigerten. Gauleiter Ter- boven begrüßte unter dem Jubel der Menge Dr. Goebbels als den alten Vorkämpfer des National­sozialismus an Ruhr und Rhein, der führend ange­fangen habe, im Ruhrgebiet das aufzubauen, was heute vollendet sei. Ihn und die Alte Garde des Gaues schmieden Erinnerungen zusammen, gemeinsames Er­leben aus der ersten schönen und schweren Kampfzeit. Namen gewinnen Leben: Esten. Hattingen, die Hcn-, richshütte des Henschel-Konzerns, wo schon vor t5

Jahren im härtesten Kampf gegen den Marxismus eine Hochburg des -Nationalsozialismus erstand.

An diese Zeiten erinnert Dr. Goebbels, als er seine alten Kampfgenossen begrüßt. Von dem Kampf, der einst um Deutschland ging, lenkt er über zu den welt­politischen Auseinandersetzungen, in denen wir heute stehen. Er spricht von der erobernden Kraft der Idee und stellt fest: Am Ende wird die Idee immer stärker sein als der ideenlose Besitz!

Auch von dieser Stätte aus beweist Dr. Goebbels mit prägnanten Formulierungen die unabdingbare, uner­bittliche Notwendigkeit der außenpolitischen Forderun­gen Deutschlands, mag das Ausland heute noch behaup­ten, die ewige Wiederholung der deutschen Argumente falle ihm lästig:

Der Widerhall, den diese Argumente auch hier wieder finden, wird der Welt die Augen darüber öffnen müssen, daß hinter diesen Forderungen ein Block von 86 Mit lionen steht.

Gerade auch der deutsche Arbeiter hat es begriffen. Vr lagt Dr. Goebbels, daß Vin Schicksal unlösbar mit dem der Nation verknüpft ist, daß es um leine ureigen-

^isvsrI<ssir5poIitiLcIis6scIsutungcfs§c!sutLcsisnI^ciumsr für kuropo cmcl c!is Vkslt

Deutschland, als das Herz Europas, ist von jeher Brücke gewesen zwischen Süd und Nord (den Ländern des Mittelmeeres und den Ländern der Nord- und Ost­see) zwischen West und Ost (den Völkern links der Maas und den Völkern des Ostens). Straßen führten deshalb iminer durch Deutschland. Schon aus den Zeiten grauer Vorgeschichte kennen wir die sogenannten Bernsteinwege". Vier Straßen waren es, die damals von den Alpen nach Norden führten: Die eine vom Rheinknie (beim heutigen Basel) bis zur Mainmün­dung (heute MainzFrankfurt) und von da ab zwischen Taunus und Vogelsberg weiter nach Norden. Die zweite vom Brenner den Jnn abwärts, die Donau auf­wärts (bis etwa wo heute Rsgensburg biegt) und nun zwischen Fränkischem Jura und Bayrischen Wald nach Norden der Saale zu. Die dritte Straße begann ebenfalls auf dem Brenner, zweigte aber an der Donau (am heutigen Pastau) ab, gewann bald das Mdldau- tal und gelangte so zur Elbe und damit in die Nord­deutsche Tiefebene. Die vierte Straße kam über den Predil-Paß zur oberen Drau (wo heute Villach liegt), dann an den Alpen entlang zur Donau ins Marchfeld (Wien), und die March aufwärts zur Oder und diese abwärts bis zu der Furt, die später Breslau entstehen ließ. Von hier aus wurde durch die Ebene der Weg direkt nach Samland eingeschlagen. Aber auch quer zu diesen Straßen der Flußläufe mußten damals Ver­bindungswege von West nach Ost bestanden haben. Sie sind aus der Richtung der Völkerzüge jener Zeiten zu erkennen und aus der Tatsache, daß stets ein reger Han­dels- und Tauschoerkehr (in Zinn, Kupfer, Gold uff.) zu verzeichnen ist. So kann man eine Perkehrsrichtung voir der Lippemündung (Heute Wesel-Tanten), an der Nordkante des Teutoburger Waldes vorbei bis nach der Weser und weiter zur Elbemündung und dann längs der Ostseeküste bis weit in Baltikum hinein fest­stellen. Die Römer haben auch später hier eine ihrer Heerstraßen vorgetrieben.

Dann benutzten die Franken diese Grundlage zum Ausbau einer festen Straße von Tanten bis Vardowiek. Eine zweite Verkehrsrichtung muß vom Rhein die sieg aufwärts, durchs hessische und nordthüringische Berg­land in das Muldebecken (heute Leipzig) und von da weiter bis zur Oder an die schon erwähnte Furt bei dem heutigen Breslau geführt haben. Die dritte ging von der Mainmündung (MainzFrankfurt) aus, drang zwischen Fichtelgebirge und Böhmerwald ins Böhmer- land und benutzte dann die Pforte des Glatzer Kessels, um so ebenfalls zur Vreslauer Oderfurt zu gelangen. Die viert« Verkehrsrichtung lag am Nordrand der

Alpen.-Von der Vurgundischen Pforte (zwischen Was- gau und Schweizer Jura) ausgehend, kam sie an die Donau und führte diesen Strom abwärts tief hinein in die ungarischen Ebenen.

Als dann im Mittelalter das Deutsche Reich die

Weltmacht wurde, und Handel und Verkehr einen

unvorstellbaren hohen Aufschwung nahmen, prägten sich diese Straßen der Vorzeit noch stärker aus. Wir können nun durch Nennung der Städte die Richtung der Stra­ßen für die Allgemeinheit ganz verständlich angeben. Die Handelswege in SüdNord-Richtnng berührten 1. St. Eotthard. Basel, Frankfurt a. M., Minden, Bremen 2. Brenner, Innsbruck, Regensburg, Hof, Leipzig, Stettin 3. Brenner, Salzburg, Linz, Prag, Dresden und weiter nach Norden 4. Predilpaß,

Villach, Semmering, Wien, Ratibor, Breslau, Thorn, Marienburg sind wieder die alten Bernsteinwege. Die vier Handelsstraßen in WestOst-Richtung 1. Wesel, Hamburg. Lübeck, Stralsund. Stettin. Danzig, Königsberg 2. Köln, Hersfeld, Erfurt,' Leipzig, Görlitz, Breslau uff. 3. Frankfurt a. M., Nürnberg, Prag, Silberberg, Breslau 4. Basel, Konstanz. Augsburg. München, Salzburg. Linz, Wien. Ofen-Pest sind auch wieder die vier vorzeitlichen Verkchrs- richtungen. Natürlich hatte der mittelalterliche Han­del noch eine Menge von weiteren Derbindungsstraßen. Bekannt ist die Handelsstraße Innsbruck, Augsburg, Nürnberg, Hof, Leipzig und auch die Verbindung

sten Dinge gehb und daß wir beispielsweise Kolonien nicht um einer Laune willen oder gar für einige wenige Millionäre fordern, sondern damit unsere Söhne dereinst die Lust zum Atmen haben, die sie brauchen.

Mit drei Sätzen legt Dr. Goebbels nochmals unsere Forderungen an die Welt klar: Wir wollen natürliche, gerechte Lebensbedingungen! Wir wollen das Unrecht von Versailles beseitigen! Wir wollen nicht sür immer zu den Habenichtsen gehören! Diese Ziele wollen wir erreichen.

Insbesondere den Engländern hält Dr. Goebbels das Scheinheilige, aber auch das Nutzlose ihrer Einkrei­sungspolitik entgegen. Das Deutschland von heute, so stellt er unter dem stürmischen Jubel der Massen fest, ist nicht mehr das unpolitische Volk von 1914. Ein November 1918 kann sich bei uns niemals mehr wieder­holen. Wie ein einziger Block steht das deutsche Volk in blindem Vertrauen hinter seinem Führer, voran die Partei als. leine alte Kampsgarde.

Wie ein Schwur klingt das Siegheil anf Botk

.>.0 Führer über das weite Feld.

II»MIM»»»II»»I»IM»IM»lMIIIIIIIIIIII»IM»»IIMMMII»IIMIM,IIIIIIII

Unser Isgssspissel

(vis bsutigs HnsZabs umksüt sollt Ssitsri)

527 italienische Frontkämpfer wurden in München feierlich vom Führer empfangen.

Deutschlands Forderungen an die Welt unterstrich Dr. Goebbels auf dem Eautag Essen 1939.

Eine wahre Panikstimmung in der City Londons wurde durch erneute Vombcnexplosionen erzeugt.

Der Große Automobilpreis von Belgien sah drei deutsche Fahrer in Front.

Im Länderkampf im Fußball gegen Dänemark sicherte sich Deutschland einen heißumstrittenen 2:9-Sieg.

Deutscher Derby-Sieger 1939 wurde in Hamburg- HornWehr Dich".

Tausende von Bremern erlebten aus dem Flugplatz Neuenlander Feld die Pflichtlandung der Westflug- Flieger.

Hervorragende Leistungen wurden in Anwesenheit SA.-Eruppenführers Vöhmckers bei den Wehrsport- Reiterwettkämpsen der SA.-Gruppe Nordsee gezeigt.

Das LuftschiffGraf Zeppelin" wird am 3. Septem­ber Bremen einen Besuch abstatten und hier landen.

Die Bremer HJ-Spielschar wird morgen ihren Kärntener Besuch antreten.