Ausgabe 
(24.6.1939) Nr. 171
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meiner

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Freien kjansestadk vremen

Anzeigen - Grundpr'ekset

Die 22-wm-Zeile im Anzeigenteil 13 die 78-ium-Zeile im Tert- teil 75 cH/. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 7 Nachlaßstaffel 0). Für An­zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Bremen:

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der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsbiatt des Neichsstalttzallers in Oldenburg und Vremen

Nr. 1?1 / 9. Jahrgang

Sonnabend, 24. Juni 19Z9

kinzelpreis 15 Npf.

Urstoebbelsbegründetdeutscheforderung

sützrung und Volk unzertrennlich

Machtvolle politische Vemonstration von lStltltl l-efolgschaftsmitgliedern

der Verliner verkedrsgesellschast

Berlin. 24. Juni.

Im Omnibus-Betriebsbahnhof Helmholtz-Straße der Berliner Berkehrsgesellschast fand am Freitagnachmittag für große Teile der BVG.-Belegschaften und der städtischen Unternehmen ein Betriebsappell statt, der für die 15 Oliv Teilnehmer dadurch zu einem tiefen und nachhaltigen Erlebnis wurde, datz der Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels selbst gekommen war. um zu einer bedeutsamen politischen Rede das Wort zu nehmen.

Mit wenigen Sätzen voll schneidendem Hohn tut Dr. Goebbels die letzten Lügen der Auslandspreise ab, die da behauptet, über Deutschland sei eine Nervenkrise hereingebrochen, das deutsche Volk sei mit der gegenwär­tigen deutschen Außenpolitik nicht einverstanden, es wolle keine Eroberungen machen, es wolle überhaupt nichts als Ruhe und Ordnung. Nach Danzig seien die Zehntausende, die vor wenigen Tagen vor der ganzen Welt ihren Willen zur RüÄehr ins Reich bekundeten, heimlich aus Ostpreußen eingeschmuggelt worden; es habe sich gar nicht um richtige Danziger gehandelt, die viel lieber in ihrem Freistaat verbleiben oder gar sich nach Polen schlagen wollten.

Nein", so sagte Dr. Goebbels,es hat gar keinen Zweck, diesen Teil der durch und durch verlogenen Aus­landspresse irgendwie durch Gegenargumente zu wider­legen."

Aber an das deutsche Volk wendet sich Dr. Goebbels; zu ihm will er über das Problem sprechen das uns heute im Deutschland ebenso wie alle Menschen in der ganzen Welt beschäftigt:Von der Stellung, die unserer Ansicht nach Deutschland unter den Völkern einnehmen muß.

Ich habe mir zu dieser Gelegenheit mit Absicht", so stellt Dr. Goebbels fest,keine Kreise von Besitz und Bildung ausgesucht; weil das Volk nach den Grund­lagen seiner Außenpolitik zu leben hat. muß die. Außen­politik auch gerade vor der breiten Masse des Volkes erklärt und von ihr verstanden werden können."

Dr. Goebbels setzte sich dann zunächst mit der Be­hauptung ausländischer Blätter auseinander, das deut-

Neuer Zwlfchenfall am vuinoorsee

49 mongolische Flugzeuge abgeschossen

Tokio. 24. Juni.

Die Kwantung-Armee meldet erneute Grenzver­letzungen autzenmongolifcher Flugzeuge an der Westgrenze Mandschukuos. In erbitterten Kämp­fen nördlich des Buinoorsees hätten die japanischen Luststreitkräste am Donnerstag 49 von 15V Flug­zeugen abgeschossen. Die Japaner hätten fünf Ma­schinen verloren. Das Autzenamt Mandschukuos überreichte der autzenmongolischen Regierung einen scharfen Protest. Hsinking würde im Falle weiterer Grenzverletzungen seitens der Autzenmongolei zu schärfsten Gegenmaßnahmen greifen.

sche Volk lehne dieimperialistische Politik" des Füh­rers ab und daß dazu eine eindeutige Definition dessen, was man unterimperialistischer Politik" verstehen könne.Wenn man", so rief er,unter imperialistischer Politik versteht, daß ein Land die Welt unterjochen will, dann allerdings hat das deutsche Volk nicht die Absicht, eine solche Politik zu betreiben. Wenn man aber darunter eine Politik versteht, die zum Ziels Hai, einem Volk seine elementaren Lebensansprüche zu sichern und ihm den Platz an der Sonne zu erkämpfen, der diesem Volk auf Grund seiner Tüchtigkeit, seines Flei­ßes und seiner Tapferkeit gebührt: Dann freilich sind wir Imperialisten! Denn wir Deutsche vertreten allerdings die Meinung, daß die Stellung, die wir heute in der Welt einnehmen, nicht dem Range ent­spricht, den unser Volk zu beanspruchen hat und daß diese Stellung deshalb geändert wevden muß.

Das deutsche Volk hat keine Lust, in aller Zukunft weiter in einem Zustande zu leben, -er uns in Ver­sailles in unserer schwersten Stunde aufgezwungen wurde.

Die Politik, die wir führen, ist darüber sollen sich die politischen Kreise in London klar seindie Poli­tik des deutschen Volkes, und nicht etwa die Angelegenheit einer dünnen Oberschicht. Wir wollen nicht Kolonien besitzen oder Reichtümer und Rohstoffe erwerben, damit die Reichen besser leben, sondern da­mit die Armen überhaupt leben können. Und zu einer solchen Politik fühlen wir uns dem deutschen Volke gegenüber verpflichtet."

(Fortsetzung auf Seite 2)

tllftarmeegeneral volle lieute m verlln

Auf Einladung des Generalfeldmarschalls Göring

Berlin. 24. Juni

Der Königlich-Italienische Staatssekretär der Luftfahrt. Lustarmeegeneral Balle, wird aus eine Einladung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmar­schall Göring, am heutigen Sonnabend um 11 Uhr auf dem Flugplatz Staaken zu einem mehrtägigen Besuch in Deutschland eintreffen. Nach der Lan­dung und der Begrüßung wird er sich nach dem Hotel Esplanade begeben.

vaumwolle gegen Kautschuk

englisch-amerikanischer lauschkandel und Noofeveltsvrundsatztreue"

London, 24. Juni.

England und Amerika haben am Freitag eine« Tausch- handelsvertrag zwecks Stapelung wichtiger Rohstoffe für den Kriegsfall unterzeichnet. Danach werden die Ver­einigten Staaten rund 60V vllll Ballen Baumwolle an England liefern, und England liefert als Gegenleistung rund 80 000 To. Kautschuk. Dieser Vertrag hat großes Aussehen erregt.Evcning Standard" schreibt, es handele sich um einen sehr unglücklichen Abschluß. Warum wende jetzt England freiwillig eine Handelsmethode an. die man verurteile und zu der sich andere nur aus Not ge­wandt hätten?

Washington, 24. Juni.

Die ganze Verlogenheit der USA,-Außenhandelspolitik wurde wieder einmal deutlich, als das Außenmini- sterium jetzt ein Warentauschabkommen zwischen USA. und Großbritannien bekanntgab. Außenminister Hüll war denn auch auf der Pressekonferenz sehr betreten, als er gefragt wurde, ob dieses Tauschabkommen von Baumwolle gegen Kautschuk nicht seinertraditionellen" Handelspolitik klar widerspreche.

Er sowohl als auch die übrigen Beamten des Außen- ministeriums versuchen sich nun durch eine gewagte

Wortklauberei aus der Schlinge zu ziehen. Bei dem frag­lichen Abkommen handele es sich nicht um ein Tausch­geschäft sondern um eine Auswechslung. Hüll versuchte dies näher damit zu begründen, daß die Warenmengen nicht in den Handel gelängen, sondern ausschließlich für denKriegsf-all gestapelt würden. Wie bekannt wivd, bezieht sich der Tauschhandel neben Kautschuk auch noch auf britisches Zinn.

*

Im Zeichen der Kriegshetze ist also erlaubt, was sonst eine höchstverabscheunngswürdige Handlungsweise" sein soll. Wenn der notleidende amerikanische Farmer Fleisch und Baumwolle an Deutschland gegen deutsche Waren liefern will, die ihrerseits dem amerikanischen Menschen zugute kommen würden, .erhebt sich in Washington ein gewaltiges Geschrei. Auch bei jeder anderen Gelegenheit wettert das Ministerium gegen be­hördliche Einmischung in private Handelsgeschäfte, aber jetzt nimmt es mit dem Geld des Steuerzahlers ge­waltige geschäftliche Transaktionen vor. So ficht demokratische und speziell Rooseveltsamerikanische Erundsatztreue" in Wirklichkeit aus.

Lage in Lienlstn weiter versteift

Jeder bringt heute und morgen dem BdA. sein Opfer dar

Der Tag des deutschen Volkstums. der heute und morgen in allen deutschen Gauen festlich be­gangen wird, soll der Verbundenheit und der Schicksalsgemeinschaft aller deutschen Menschen in der Welt Ausdruck geben. Zum ersten Male be­gehen wir diese Feier im Großdeutschen Reich, und es stimmt unsere Herzen höher, daß Millionen von Deutschen, die früher jenseits der Reichsgrenze leb­ten, diesen Tag mitten unter uns feiern. Sie, die ein halbes Menschenalter selbst Volksdeutsche waren, und als fremde Staatsbürger sehnsuchts­voll auf die deutsche Heimat schauten, wissen aus eigenem Erleben, wie schwer das Ringen um deut­sche Sprache und um deutsche Art ist, wenn sremd- staatliche Willkür ihren Zwang ausübt.

Der Tag des deutschen Volkstums ist ein Fest­tag deutscher Innerlichkeit. Er soll uns nicht nur mahnen an die 20 Millionen Brüder und Schwe­stern draußen zu denken, sondern auch verpflich­ten, uns der gesamtdeutschen Gemeinschaft bewußt zu sein. In den zahlreichen Feiern in allen deut­schen Gauen unseres großdeutschen Vaterlandes werden diese Gedanken den Kundgebungen ihren Inhalt geben.

Ver Kauletter spricht!

heute 19.39 Uhr auf der Gau-Grotzkund- gebung des VDA. in derGlocke". Es geht jeden Bremer an!

Ein solcher Festtag aber wird in besonderem Maße dazu angetan sein, die deutsche Jugend auf den Plan zu rufen, die sich nicht nur am eifrigsten an dem Gedanken der Hilfe für die Volksdeutschen erwärmen kann, sondern selbst mit ihren jungen Kräften sich dafür einsetzt, den Idealen eine reale Gestalt zu geben. Der deutsche Bub und das deut­sche Mädel werden darin wetteifern, sich für ihre Schulkameraden jenseits der Grenzen einzusetzen. Denn das, was wir für die Volksdeutschen in der weiten Welt tun können, liegt ja in erster Linie in unserer Hilfsbereitschaft begründet, ihnen zu Schu­len und Kindergärten zu verhelfen, damit deutsche Art und deutsche Sprache auch weitab von den deutschen Grenzen gepflegt werden können.

Das, was vergangene Generationen von Volks­deutschen seit Jahrhunderten aufgebaut haben, ist nicht nur ein gewaltiges Zeugnis für deutsche Schaffenskraft, sondern für uns geradezu eine Verpflichtung so groß sind die Opfer, die hier gebracht worden, sind. Das Wort:Für die erste Generation der Tod, für die zweite Not ukd für die dritte das Brot" ist ein wahrheitsgetreuer Spiegel für die ungeheuren Entbehrungen, unter denen die gewaltigen Kulturleistungen der Deut- chen in der Welt aufgebaut wurden. Diese Opfer ind geheiligt worden durch den Einsatz von Blut und Leben, mit dem der Kamps um deutsche Art und Sitte nur zu oft von den Volksdeutschen be­stellten wurde. Unser aller Blick ist geschärft wor­den für die Nöte und Leiden des Deutschtums in

kngland Mit sich «unerträglich beleidigt" tkamberlain beantwortet Unterkausanfragen

MMIIMIMIIIIMIIMMI«, mumm, III,IIIMIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIMIMNMMIIIIIN

(vraktbsriekt unseres londoner Vertreters)

' kd. London, 24. Juni.

Die Lage im Fernen Osten, vor allem in Tientsin, ist zum ständigen Gegenstand von peinlichen Anfragen im Unterhaus geworden. Chamberkain teilte am Frei­tag mit, daß der Außenminister den japanischen Bot­schafter in London zu sich gebeten habe, um ihm mit­zuteilen. wie die britische Regierung über dieuntrag­baren Beleidigungen" denke, denen Engländer in Tient- fin ausgesetzt seien. Weiter teilte er mit, es seien An­strengungen im Gange, um die Nahrungsmittelversor­gung in der englischen Konzession Tientsins weiter zu verbessern. .

Der Premierminister lehnte es jedoch nb. sich über Gegenmaßnahmen näher auszulasten mit der Begrün­dung, daß die Dinge dieses Stadium noch nicht erreicht hätten. Die englischen Zeitungen berichten im übrige» aus Tientsin einzelne Zwischenfälle über eine besonders harte und beleidigende Behandlung von Engländern an der Konzessionsgrenze, die jedoch bei näherem Zusehen ziemlich harmlos sind und in der Hauptsache darin be­stehen, daß gelegentlich einige englische Geschäftsleute sich ausziehen mußten und genau untersucht wurden.

Die englische Presse sucht weiterhin die Weigerung englischer Kriegsschiffe, trotz der japanischen Aufforde­rung, den Hasen von Swatau zu verlassen, als eine eindrucksvolle und besonders mutige Tat hinzustellen. Chamberlain selbst gab im Unterhaus seinen Erklärun­gen diesen Untertan. Swatau brennt an verschiedenen Stellen. Die Brandstiftungen gehen auf chinesische Truppen zurück.

Die englisch-französische Marinekonferenz in Singa- pore wird durch die gespannte Lage in China wahr­scheinlich vorzeitig beendet, um den teilnehmenden eng­lischen Admiralen Gelegenheit zur Rückkehr nach China zu geben. Ueber die bisherigen Beratungen wird mit­geteilt. daß am Anfang die strategisch überaus wichtige

Lage von Siam diskutiert worden sei, daß aber eine englisch-französische Garantie Siams unwahrscheinlich sei. Die Hauptfrage der Konferenz, nämlich die Eini­gung auf ein gemeinsames Oberkommando ihrer Flot­ten, scheint noch nicht entschieden zu sein. Dagegen wurden einige Unterausschüsse für das Studium von Einzelfragen der englisch-französischen Flottenzusam- menarbeit im Fernen Osten eingesetzt. An der Konfe­renz nahmen im ganzen 60 höhere Marineoffiziere bei­der Länder teil.

Immer deutlicher tritt die Tatsache der Minde­rung des britischen Poestiges hervE Aus all den amtlichen Erklärungen kann man ohne Schwierig­keit auch herauslesen:Wir Engländer dürfen über papierne Proteste hinaus nichts Greifbares unternehmen, wollen wir nicht unser Weltreich gefährden."

London schreit och und wetz

Lovd Halifax hatte am Freitagnachmittag eine längere Unterredung mit dem japanischen Botschafter in London. Wie von gutunterichteten Kreisen verlautet, protestierte der Botschafter aufs neue gegen das, was Chamberlain kurz vorher im Unterhaus alsunerträgliche Beleidigun­gen" gegenüber britischen Staatsangehörigen in Tientsin bezeichnete. Gleichzeitig bat, wie verlautet, Halifax aufs neue um Aufklärung über den japanischen Standpunkt.

Preß Association" meldet in diesem Zusammenhang, in London mache sich eine gewisse Unruhe bemerkbar über die Haltung der japanischen Regierung. Aller Wahrscheinlichkeit nach habe Halifax den japanischen Botschafter darauf hingewiesen, daß die Regierung in Tokio nach Ansicht der britischen Regierung seit rund

zehn Tagen es vermieden habe, zu den Vorgängen in Tientsineindeutig Stellung zu nehmen".

Aus Tientsin wird inzwischen als entsetzliche Greuel­tat gemeldet, daß ein Neuseeländer, der sogar ein Agent der neuseeländischen Regierung sein soll, an der Grenze der ehemaligen deutschen Niederlassung von Tientsin von japanischen Wachposten angehalten und gezwungen wurde, in aller Oeffentlichkeit seine Kleider abzulegen. Am Donnerstag, so wird weiter mitgeteilt, seien sieben Engländer von den japanischsn Wachen völlig nackr aus­gezogen und in peinlicher Weise untersucht worden.

vorwürfe verLimes"

Wenn die Meldungen aus dem Fernen Osten in der Londoner Presse auch hinter dem Bericht über das Wie­dereintreffen des Königspaares zurücktreten, so berich­ten doch auch gestern die Blätter weiter ausführlich über die dortigen Vorgänge, und zwar in einer Form, die deutlich erkennen läßt, welch große Sorgen man sich an der Themse um den Fernen Osten macht.

DieTimes" befaßt sich in einem ArtikelSwatau und Tientsin" abermals mit der Lage im Fernen Osten. Sie meint, daß die Besetzung Swataus kein ernsthaftes internationales Problem auswerfen sollte, da Swatau über keine internationale Konzession oder Niederlassung verfüge Der Zweck der Besetzung sei ziemlich klar, da es der einzige wichtige, noch in chine- stlchen Händen befindliche Hafen gewesen sei. Zur Lage in Tientsin übergehend, gibt dieTimes" besorgt zu, daß keine wirkliche Aenderung zu verzeichnen sei. Die Times" erhebt schließlich im Zusammenhang mit den bisherigen Regierungserklärungen insofern Vorwürfe gegen die Regierung, als sie abermals betont, die öffentliche Meinung würde eine Zusicherung begrüßen, daß Vergeltungsmaßnahmen schon während der neun Tage, vor denen die Blockade begonnen habe geprüft worden seien. (Siehe auch Seite 2)

Unser Vsssssvissel

(Unsers bsutiZs ^usZabs uwkaüt 14 Leiten)

Den englische» Unterhändler» in Moskau wurde» neue Instruktionen erteilt.

Ueber Englands Grausamkeiten in Palästina werden erschütternde Einzelheiten bekannt.

In Ankara wurde das Schachergeschäst über de» Sandschak durch Vertragsunterzeichnung abge­schlossen.

An der mandschurischen Grenze wurden 48 Sowjet­slugzeuge abgeschossen.

USA. tauscht sür den Kriegsfall mit England große Mengen Baumwolle gegen Kautschuk.

Heute trifft der italienische Armeegeneral Balle in Berlin ein.

Dr. Goebbels unterstrich in einer Berliner Groß­kundgebung erneut Deutschlands Forderungen. Gauleiter Carl Rover spricht heute in Bremen in einer Eauoeranstaltung des VDA.

Dr« Reichstagung der Böttcher und Weinküfer wurde mit einem Empfang der Gäste im Bremer Rathaus eröffnet.

Tausend Bremer Hitlerjungeu traten die Fahrt ins Sommerlager an.

Eine für Brasilien bestimmteCondor"-Maschine wird voraussichtlich Montag ihren Flug nach Rio de Janeiro antreten.

Am Haupttag der Zehnjahresfeier der Eaufrauen- schaft Weser-Ems sprachen in Oldenburg die Rejchs- srauensührerin und unser Gauleiter.

Auch nach der vorletzten Etappe der Eroßdeutsch- landsahrt trägt Umbenhauer weiter das gelbe Trikot.