Ausgabe 
(23.6.1939) Nr. 170
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Meiner Zeltimo

parteiamtliche Lageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadt Bremen

Am z.e t g em.- G r u,ad preis <:

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Neichsstalchalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 179/9. Jahrgang

Freitag, 2Z. Juni 19Z9

Einzelpreis 15 Npf.

Londonerneue' Formel abgelehnt

Moskauer ffbsagen am laufenden Sand

kin aufschlußreiches sowietrusßsches Kommunique/Sas Problem der Hilfeleistung im fernen Listen bildet nach wie vor die hauptschwierigkeit bei den englisch-französischen vesprechungen mit Molotow

Strangs Vemiihungen noch immer erfolglos

Moskau, 23. Juni.

Sämtliche Blätter Moskaus veröffentlichen das folgende amtliche Kommunique: Molotow hat gestern den englischen Botschafter Herrn Seeds. den französischen Bot­schafter Herrn Naggiar und Herrn Strang empfangen, von denenneue" englisch­französische Vorschläge überreicht wurden, die jedoch die früheren Vorschläge Englands und Frankreichs nur wiederholen. In Kreisen des Autzenkommissariats wird vermerkt, dah dieneuen" englisch-französischen Vorschläge keinerlei Fortschritt darstellen im Ver­gleich zu den vorausgegangenen Vorschlägen" (Das Wortneu" vorenglisch-französische Vorschläge" wurde von sowjetamtlicher Seite in Anführungsstriche gesetzt.)

Das

neue Moskauer Kommunique ist noch schärfer gehalten als die bisherigen Verlautbarungen und läßt die eifrigen Bemühungen der englisch-französischen Unterhändler um das rasche Zustandekommen des Dreierpaktes in einem recht kläglichen Licht erscheinen. Es dürste demnach kein Zweifel darüber bestehen, daß die im Lause der letzten fünf Tage mühevoll ausge­arbeiteten neuenFormeln" des Herrn Strang nicht die Gegenliebe der Sowjetregicrung gefunden haben und von dieser genau so abgelehnt werden wie die früheren englisch-französischen Vorschläge. Man darf annehmen, doch die Hauptschwierigkeiten nach wie vor in dem Problem der Hilfeleistung im Fernen Osten bestehen, wo Moskau mit äußerstem Nachdruck schrift­liche Zusagen von den britischen Unterhändler« ver­langt, die diese aber unter allen Umständen vermeiden wollen.

Man hatte bestimmt mit der Annahme folgender englisch-französischer Formel durch die Sowjets ge­rechnet:

1. Jeder Vertragspartner eilt zu Hilfe, wenn der andere angegriffen wird.

2. Jeder hilft dem anderen bei der Ausführung von Garantien.

3. Alle helfen zusammen, ein Land zu verteidigen, dessen Unabhängigkeit für einen der beiden Vertrags­partner lebenswichtig erscheint.

In grenzenloser Enttäuschung verfällt ein Teil der englischen Presse, wie üblich, auf den Ausweg, über Deutschland die widersinnigsten Gerüchte in die Welt zu setzen.Daily Expreß" behauptet in seiner großen SchlMeile sogar, es finde in Moskau gegenwärtig ein Wettrennen zwischen England und Deutschland um die Gunst der Sowjets statt, ein Unsinn, der sogar in diesem Blatt bisher unerreicht dasteht.

Keine Nachrichtengute Nachrichten"!

Der Moskauer Sonderkorrespondent derTimes" ver­sucht. die Bedeutung der Besprechungen nachträglich Her­abzumindern. Er schreibt, daß man britischerseits zu der Unterredungnur" gesagt habe, daß ein weiterer Ge­dankenaustausch stattgefunden habe, und baß die Ver­handlungen andauerten. Man erwarte, daß sehr bald eine weitere Aussprache mit Molotow stattfinden werde. Weiter teilt er ohne nähere Erläuterungen mit, daß Roberts, der zusammen mit Strang nach Moskau ge­kommen sei, nach London zurückfliegen werde.

Es klingt dann schon' weniger optimistisch, wenn es heißt, daß ein Fortschritt in den Verhandlungen not­wendigerweise langsam vor sich gehen müsse, wo so viele nationale Interessen und Auffassungen in diesem Sta­dium gebührend erörtert werden müssen. Abschließend bringt der Sonderkorrespondent die wenig überzeugende Hoffnung zum Ausdruck, daß. ehe nicht ein entscheiden­derer Punkt in den Verhandlungen erreicht sei, alles, was man zweckmäßigerweise sagen könne, das sei. daß keine Nachrichten gute Nachrichten" bedeuteten.

Starker Eindruck in Warschau

Warschau, 23. Juni.

Die letzte TASS-Verlautbarung über den unbefrie­digenden Stand der englisch-sowjetischen Verhandlungen

hat in Warschau einen starken Eindruck gemacht. Man weist besonders auf die Stilisierung dieses amtlichen

sowjetischen Kommuniques hin, das gleichsam die Be­mühungen der englischen Diplomaten ironisiert. Die Warschauer Agentur ATE. erinnert daran, daß der englische Diplomat ursprünglich drei bis vier Tage in Moskau bleiben wollte, tatsächlich aber bereits seit 12 Tagen dort weilt (!)^

Sekt uns neue Instruktionen"

Paris, 23. Juni.

Die Havas-Agentur berichtet. Die beiden Botschafter, die Molotoms Antwort ihren Regierungen übermittelt haben, erwarten jetzt neue Instruktionen.

knglan- auf dem trockenen

Sowiet-flntwort auf dieneuen" Vorschläge überreicht

Moskau, 23. Juni.

Die Botschafter Seeds und Naggiar sowie der Lon­doner Unterhändler Strang sind Lonnerstagnachmittag um 17 Uhr Moskauer Zeit wieder von Molotow empfan­gen worden. Es steht fest, daß der sowjetrussische Regie­rungschef und Autzenkommissar ihnen bei dieser Gelegen­heit die offizielle negative Antwort der Sowjetregierung aus die jüngsten englisch-französischen Vorschläge über­mittelt hat, da dieneuen" englisch-französischen Vor­schläge die von Moskau verlangten Fernostgarantien nach wie vor nicht enthalten.

In politischen Kreisen beurteilt man die Lage dahin­gehend, daß die Moskauer Paktverhandlungen tatsächlich im gegenwärtigen Moment am Scheidewege angelangt sind. Es ist klar, daß die bisherigen Versuche der Eng­länder. die Sowjetregicrung durch eine teilweise Un­gleichung der britischen Vorschläge an die sowjetrussi- schen Bedingungen in das Einkreisungssystem einzube- ziehen, zum mindesten vorläufig fehlgeschlagen sind. Dies gilt sowohl von dem ersten Kompromißvorschlag Strangs, der bereits am 16. Juni oom Kreml abgelehnt worden ist, als auch von der in den letzten Tagen aus­gearbeiteten und Mittwoch überreichten neuenFor­mel". Es liegen bis jetzt keinerlei Anzeichen dafür vor, daß der Kreml zu einem Einlenken bereit ist.

Eine spätere Moskauer Meldung besagt folgendes: Die Unterredung zwischen Molotow und den britische» und französischen Unterhändlern dauerte nur eine knappe halbe Stunde. Wie man bestätigt, wurde den Botschaf­

tern von Molotow die offizielle Antwort der Sowjet- regierung auf die letzten Paktoorschläge übergeben.

In Moskauer unterrichteten Kreisen nimmt man an, daß mit der Ablehnung der letzten von Strang aus­gearbeiteten Kompromißsormeln die Vcrhckndlungsmög- lichkciten Strangs zunächst erschöpft sind. Wenn es viel­leicht auch verfrüht wäre, vom Scheitern der Mission Strangs zu spreche», so muß doch festgehalten werden, daß für das Foreign Office jetzt doch nur eine Al­ternative bleibt: die sowjetischen Bedingungen entweder vorbehaltlos anzunehmen oder abzulehnen.

London, 23. Juni.

In diplomatischen Kreisen Londons hat man jetzt den Eindruck, daß man aus der Haltung der Sowjet­russen schließen könne, daß es vielleicht irgendeinen an­deren Grund als lediglich die Frage von Formeln gebe. Es sei aber noch zu früh, um sich irgendeine Meinung zu bilden. Man habe in Londonnie erwartet", daß die Moskauer Verhandlungen sehr schnell vorangehen würden (?). Sie schienen jetzt aber sich mehr in die Länge zu ziehen, als man ursprünglich angenommen

Hobel-').

Aus dieser Verlautbarung geht klar hervor, daß jetzt auch London zum ersten Male offen zugibt, daß die Verhandlungen in Moskau tatsächlich auf ernste Schwie­rigkeiten stoßen. Man merkt es der Reuter-Meldung nur zu deutlich an, daß dasWie säg ich's meinem Kinde" den Herren an der Themse von Tag zu Tag schwerer fallt. (Siehe auch Seite 2)

velgien ein britisches Vominion?

paus Nsel"enlliülll dunkle Machenschaften desfreundes der kleinen Völker"

Brüssel. 23. Juni.'

Unter der lleberschriftBelgien ein britisches Domi­nion?" veröffentlicht das rexistische BlattPays Reck" höchst bemerkenswerte Enthüllungen über geheime Ma­chenschaften des britischen Botschafters in Vrüssel. Es handele sich um nicht mehr und nicht weniger als um die Absicht Englands, einen wirtschaftlichen Druck auf Belgien auszuüben, um es wie Polen zur Aufgabe sei­ner Unabhängigkeitspolitik zu bewegen. Verschiedene Mitarbeiter des britischen Botschafters hätten dahin­gehende Drohungen an die Adresse belgischer Persönlich­keiten gerichtet.

Die englische Auffassung gehe dahin, daß die Erklä­rung des Ministerpräsidenten Pierlot über die belgische Unabhängigkeit in der Kammerein Skandal" gewesen sei. Belgien dürfe in Zukunft nicht erstaunt sein. wenn seine Ausfuhren nach den Ländern des britischen Welt­reiches in beschleunigtem Tempo abgedrossclt würden.

Das Blatt bemerkt dazu, der wirtschaftliche Druck sei eine schreckliche Waffe in den Händen der großen Län­der, die Belgien in ihren Machtkreis einbeziehen woll­ten. England zögere nicht, zu dieser Waffe zu greifen, wenn ihm die belgische Unabhängigkeitspolitik miß­falle.

Die belgische Neutralität verursache das Mißbehagen Englands, denn London wolle die belgische Politik kon­trollieren, um stets über einen Brückenkopf auf dem Festlande verfügen zu können.

Das Blatt fordert schließlich die belgische Regierung auf, unverzüglich die belgische Wirtschaft derart zu organisieren, daß durch sie die Unwbhängigkeitspolitik wirksam unterstützt werden könne. Es sei daher erfor­derlich, daß Belgien seine wirtschaftlichen Veziehungen mit den anderen Staaten intensiv ausbaue, um nicht auf die Gnade oder Ungnade Englands angewiesen zu sein.

Kriegsschiffe sollen Swatau verlosten

Englisch-amerikanischer widerstand! / Japans Swatau-sruppen sichern sich nach Norden

London. 23. Juni.

Wie Reuter aus Swatau meldet, sollen die japa­nischen Marinestellen den in Swatau liegenden ausländischen Kriegsschiffen die Aufforderung zu­gestellt haben, bis 1 Uhr mittags den Hafen zu ver­lassen. Im Hafen von Swatau liegen der britische ZerstörerThauet" und der amerikanische Zer­störerPillsbury".

Nach einer Reutermeldung aus Hongkong erklärte man in den dortigen leitenden britischen Marinekreisen, haß selbstverständlich der britische ZerstörerThauet" nr Swatau verbleiben werde, ukn die Interessen der britischen Bevölkerung wahrzunehmen. Wie es heißt, wnd auch der amerikanische Zerstörer aus Swatau nicht auslaufen.

Schanghai, 23. Juni.

Die japanischen Truppen dringen nordwärts llm

Swatau weiter vor, um sich selbst vor Uebcrraschungs- angriffen chinesischer Truppen zu schützen. Der Ober­befehlshaber der japanischen Landungstruppen in Swatau erließ einen Aufruf an die chinesische Bevöl­kerung, der er den Schutz von Leben und Eigentum garantiert, wenn sie sich loyal verhält. Spionen der Kuomintang dagegen werden schwerste Strafen ange­droht. Bei der Besetzung von Swatau haben die Ausländer weder am Leben noch am Eigentum Schaden genommen.

örostbrittmniens ohnmacht im listen

Mit ängstlicher Besorgnis blickt London nach dem Fernen Osten. Die britischen und amerikanischen Marincbchördcn sollen die Forderung der Japaner, die britischen und amerikanischen Kriegsschiffe van Swatau zurückzuziehen, abgelehnt haben. Andere Meldungen wollen von dem Wunschtraum eines bevorstehenden

chinesischen Eegcuangrifscs wissen. In der Frühe des Donnerstags besetzten japanische Truppen das Rathaus, die Zollstation und den Flughafen von Swatau.

Der britische DampferProminent" soll Swatau mit 70 britischen Frauen und Kindern verlassen haben. Zwei weitere Schisse, ein britisches und ein norwegisches, hal­ten sich für die Evakuierung weiterer Flüchtlinge bereit. Ueber 10 000 chinesische Flüchtlinge die vor der Lan­dung der Japaner Swatau verlassen hatten, sind in die Stadt zurückgekehrt. Der japanische Kommandeur in Swatau hat die chinesische Bevölkerung aufgefordert, sich unter den Schutz der japanischen Armee zu stellen.

Aus Schanghai wird gemeldet, daß die chinesischen Banken die Abhebung von Sparguthaben bis auf 500 Dollar wöchentlich beschränkt haben. Die in chinesischen Zeitungen Tientsins geforderte Uebergabe der britischen Konzession hat hier neue Beun­ruhigung hervorgerufen.

(Fortsetzung auf Seite 2)

England eilt von Blamage zu Blamage

i-ck. Berlin, 23. Juni.

Der amtliche Optimismus, den man am Mittwoch noch in London und Paris über den Fortgang der Moskauer Verhandlungen zur Schau trug, ist in einer Weise ack sk,5uräum, geführt worden, wie es sich selbst die größten Pessimisten unter den Einkreisungspoliti­kern wohl niemals träumen ließen. Man kann sich den Schock der britischen Öffentlichkeit vorstellen, die noch kuxz vor dem niederschmetternden Kommunique in Mos­kau aus dem Mund des Unterstaatssekretärs Butter hörte, daß die britische Regierung mit dem Stand der Verhandlungenzufrieden" sei, während Chamberlain ebenfalls die englischen Parlamentarier mit Aussichten aus einen baldigen Paktabschluß tröstete.

Nur die Hellhörigen hatten vielleicht der letzten Rede des Außenministers Lord Halifax entnommen, daß doch so manches nicht stimmen konnte. Denn wenn auch Halifaxüberzeugt" war, daß es England bald gelin­gen würde, ein Abkommen zu erzielen, so räumte er doch in wenig vertrauenerweckenden Worten ein, daß erhebliche Schwierigkeiten vorhanden sind. Der Außen­minister gab sogar erstaunlicherwerse zu, daß England den sowjctrussischen Forderungen gegenüberweiter gegangen ist, als manche für richtig hielten". Und er gestand ferner, daß wiederholte Versuche, andere Staa­ten in den Einkreisungskonzern zu locken, fehlgeschlagen sind.

Aber diese vorsichtige Vorbereitung der britischen Öffentlichkeit.auf die offenbar von Halifax voraus­gesehene kalte Dusche aus Moskau wurde von den ver­bissenen Einkreisungsfanatikern nicht beachtet. Sie stürz­ten sich vielmehr auf die Pariser Telegramme, die unter Berufung auf den Quai d'Orsay meldeten, daß nach der vorletzten Unterredung Molotows mit den britischen und französischen Vertretern der Pakt als praktisch abgeschlossen gelten könne. Die Ironie des Schicksals wollte es, daß diese Meldungen noch am Donnerstag früh in den ersten Ausgaben der Londoner Blätter erschienen und einen gesteigerten Optimismus auslösten.

Die Erklärung des sowjetrussische» Außenkommissa- riats, daß die neuen (!) englisch-französischen Vorschläge nur" eine Wiederholung der früheren Projekte und keinerlei Fortschritt darstellten, mußte darum für die westlichen Demokratien wie ein Blitz aus heiterem Himmel kommen. Dabei ist zunächst festzustellen, daß die Ueberreichung neuer Vorschläge wenige Stunden zuvor vom britischen Außenministerium offiziell demen­tiert worden war. Das Moskauer Kommuniqus über­führte also die Herausgeber des erwähnten Dementis öffentlich der Lüge. Der wesentliche Inhalt des Mos­kauer Kommuniques besteht jedoch wenn man es der im diplomatischen Verkehr üblichen konzilianten Rede­wendungen entkleidet in der Mitteilung, daß die Sowjetregierung sämtlicheFormeln" aus Mr. Strangs Offertentasche abgelehnt hat, und zwar in einer unge­wöhnlich scharfen, die Demokratien wenig schmeichelhaft behandelnden Form.

Es ist müßig, sich jetzt den Kopf über die Frage zu zer­brechen, was die Londoner Einkreiser nunmehr beginnen werden. Dieses Dilemma haben sie zunächst unter sich selbst auszumachen, wobei als nicht uninteressanter Hin­weis die Bemerkung derTimes" dienen kann, daß die Gleichschaltung" der britischen und der französischen Ansichten bei den Moskauer Verhandlungen erheblich zu wünschen übrig ließ. Vorläufig wird sich Mr. Ro­berts, einer der Mr. Strang beigegebenen Experten, nach London zurückbegeben, um über die englische Bla­mage in Moskau zu berichten und neue Instruktionen zu holen. Wie diese ausfallen werden, läßt uns eiskalt und so deprimierend dieser Gedanke für die Londoner Drahtzieher sein mag völlig gleichgültig.

An unserem Standpunkt diesen Verhandlungen gegen­über hat sich nicht das geringste geändert. Er läßt sich kurz dahin zusammenfassen: Englands Vettelgänge nach

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(ttnssrs lisMigs ^usZabs nivkaüt 14 8sitsn)

Japan fordert den Abzug der in Swatau liegende» fremden Kriegsschiffe.

Auch dieneue" Formel Londons wurde vom Kreml abgelehnt.

Das Schachcrgeschiist der Demokratien um den Sandschak kommt heute zum Abschluß.

Aus Palästina werden neue antiarabische Terror­akte gemeldet.

Faschistische Milizossiziere wurden in Berlin vom Stabschef empfangen.

Gauleiter Carl Rover erläßt einen Aufruf an die Betriebssührer im Gau Weser-Ems. Urlaub zum Tag des Stapellaufs zu geben.

Im Mittelpunkt des Bremer Studententages stand der Landdienstappell mit dem Amtsleiter der Reichs- studentenfiihrung Pg. Reich als Redner.

Die Großdeutschlandfahrer wurden gestern in Bre­men mit Heller Begeisterung ausgenommen; Umben- hauer blieb weiter vorn.

Deutschland gewann in Oslo das Fußball-Länder- sprel gegen Norwegen mit