Ausgabe 
(22.6.1939) Nr. 169
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Meiner Zeitung

parteiamtliche Lageszeimng

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblatt des Beichsstattkalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 169/9. Jahrgang

Bonnerstag, 22. Juni 19Z9

kinzelpreis 15 Npf.

krneuter militärischer Vorstoß Japans

die siidchinelWe Hafenstadt Swatau beseht

Ischiangkaischek vom Meer abgeschnitten / Verschärfung der Vloekade an der Küste

Schanghai, 22. Juni.

Das japanische Hauptquartier gibt bekannt, datz japanische Truppen unter dem Schutz von Kriegsschiffen am Mittwochmorgen in der Nähe von Swatau in der süd- chinesischen Provinz Kwangtung gelandet sind. Die Japaner stießen arrs keinen nennens­werten Widerstand und rückten schnell in Richtung Swatau vor. Die Landung war an mehreren Stellen bei anfangs stark bewegter See vorgenommen worden. Ueber die Hafenstadt Swatau ging ein bedeutender Export nach Hongkong. Sie war deshalb mehr­mals das Ziel japanischer Luftbombardements. Die Landung der Japaner bezweckt eine weitere Verschärfung der Blockade an der südchinesischen Küste.

Japan hat überraschend eine neue Aktion unternom­men, um seine militärische und politische Stellung in Ostasien Schritt für Schritt zu festigen. Nachdem Tokio durch sein entschlossenes Handeln in Tientsin dort seine Lebensrechte gesichert hat, haben nunmehr japanische Truppen Swatau besetzt, den letzten Hafenplatz in Süd­china, der noch in chinesischer Hand war. Tschiängkaischek ist damit endgültig vom Meere abgeschnitten. Noch in den letzten Wochen konnte sich Tschiängkaischek über Swatau mit französischen und englischen Waffen ver­sorgen. Die japanische Aktion ist überraschend und mit militärischer Exaktheit ausgeführt worden. Die Ehi- nesen leisteten keinen Widerstand, sondern gaben ihren letzten Hafen den Japanern kampflos preis. Unter den 100 000 Einwohnern dieses wichtigen Hafenplatzcs zwi­schen Amoy und Kanton befinden sich 1000 Ausländer, hauptsächlich Engländer, Amerikaner und Franzosen, die sich unter chinesischer Verwaltung großer Sonderrechte erfreuten. Ob die Japaner noch bereit sind, nach dem Zwijchenfall in Tientsin diese Sonderrechte besteh»» zu lassen, dürfte sehr zweifelhaft sein Nachdem Tschiang- kaischek die letzte Seebasis für die Materialversorgung verloren hat, bleibt ihm nur noch die Zufuhr über die Sowjetunion, die einen ungeheuren Zeitverlust bedeutet und praktisch Waffenlieferungen aus Amerika weit­gehend ausschließt. Die Besetzung Swataus kann daher als ein bedeutsames Ereignis des japanisch-chinesischen Krieges angesehen werden. Die Tätigkeit der englischen Firmen in Swatau, die in den letzten Jahren und Monaten durch Waffenlieferungen für Tschiängkaischek riesige Geschäfte machten, ist jedenfalls unterbunden. Die Japaner versichern zwar, daß die Interessen der Ausländer nicht angetastet werden sollen. Praktisch be­deutet die Besetzung Swataus jedoch zweifellos einen empfindlichen Schlag für den Handel Großbritanniens, der hier eine letzte Zuflucht gegen die japanische Expan­sion zu haben glaubte.

Der Chef des Admiralstabes, Prinz Fushimi, und der Chef des Eencralstabes, Prinz Kanin, sprachen tele­

grafisch den Befehlshabern der bei Swatau gelandeten Streitkräfte ihre Glückwünsche zum Erfolg dieser Ope­ration aus. Die Presse feiert die „Blockade der gesam­ten Küste Chinas" und drückt die Hoffnung aus, daß die Wehrmacht mit frischen Kräften zu Lande und zu Wasser die Aufgabe Japans glücklich zu Ende führen werde. Die Besetzung Swataus und die entschiedene Haltung Japans gegenüber den „Verbündeten Chinas" werden als erfolgversprechendes Zeichen geweitet, daß Wehrmacht und Diplomatie unabhängig von äußeren Einflüssen mit neuer Kraft und neuen Erkenntnissen an die Arbeit gehen.

(Fortsetzung auf Seite 2)

PMUPM!

Oio l-uo-o 8>vatans in 8ii«leliiiiu

Volle Übereinstimmung

kngltm-s Mutschuld in palöstina

flufregung über Leibesvisitation — aber Stillschweigen über Massenmorde

Jerusalem, 22. Juni.

Der arabische Acrzteverband in Haifa hat an den britischen Ministerpräsidenten Chamberlain folgendes gedrahtet: „Zum vierten Male müssen wir arabischen Aerzte von Haifa das Unglück unserer Brüder mit an­sehen, deren Leiber durch Bomben des verbrecherischen Zionismus zerrissen wurden. Wir protestieren dagegen, daß diese Verbrecher immer noch nicht verhaftet worden sind, obwohl die jüdische Presse zugibt, daß die Täter Juden waren. Nicht ein einziger jüdischer Verbrecher befindet sich im Konzentrationslager, während dir Gefängnisse und Lager von Arabern überfüllt sind."

»

Hierzu schreibt der „Deutsche Dienst" n. a.:

Das von dem britischen Knüppelregime bis zum Weißbluten gequälte arabische Volk findet keine Ruhe. Wieder sind bei einem feigen jüdischen Vombenattentat in Haifa unter stillschweigender Duldung der britischen Organe 18 Araber getötet und 24 verletzt worden. Aber ungehindert läßt die englische Mandatsregierung die jüdischen Parteien und Klubs, die Brutzelten der schwersten Verbrechen an den Arabern, weiterbestehen. Noch ist kein einziger der jüdischen Mordbuben ver­haftet, keine einzige intensive Nachforschung in den jü­dischen Verbrechercliquen gemacht worden.

Diese Zustände schreien zum Himmel! Seit Wochen und Monaten vergeht kein Tqg, an dem nicht neue britische Gewaltakte und jüdische Terroranschläge ge­gen die Araber gemeldet werden Erinnert sei an die Hilferufe der arabischen Frauen aus Beit-Rima vom 9 Mai, wo es hieß, bei einer Durchsuchung des Dorfes feien Frauen in Eeburtswehen gezwungen worden, ihr Haus zu verlassen und im Freien zu gebären. Die Männer seien gefoltert und getötet worden, das ganze Dorf sei tagelang von der Welt abgeschnitten gewesen, ohne Essen und Trinken; ja den zusammengepferchten

Dorfbewohnern habe man zugemutet, ihren Durst mit dem. Wafchwasser der britischen Soldaten zu löschen. Die Gesamtzahl der Opfer in Jerusalem und den um­liegenden Ortschaften erreichte an einem Tage 15 Tote und 20 Verwundete.

Das ist Englands furchtbare Blutschuld in Palästina. So verfahren die Briten mit einem freiheitsliebenden Volk, dessen Land ihnen nicht einmal gehört, sondern das ihnen — welch blutige Ironie! — nur zu treuen Händen als „Mandat" übergeben worden ist.

Zur gleichen Stunde aber. da den britischen Politi­kern in London das Wehklagen der arabischen Witwen und Waisen in den Ohren gellen müßte, lamentiert der Herr Premierminister im Unterhaus über „Mißhand­lungen und unwürdige Behandlung" von britischen Staatsangehörigen in Tientsin.

Wenn die Japaner in Verfolg ihrer berechtigten Maß­nahmen in Tientsin harmlose Leibesvisitationen an eng­lischen Staatsangehörigen- vornehmen, macht die eng­lische Presse ein Geschrei, als ob es sich um die schlimmste Verletzung der heiligsten Güter der Menschheit handelt, aber in Palästina rvttet dasselbe England mit seinen jüdischen Helfershelfern ein ganzes Volk in seinem eigenen Lande aus, das es ihm zuvor gestohlen hat!

So verfährt Albion mit Nationen, die in seine Macht gefallen sind und sich nicht wehren können. Fürwahr ein furchtbares Beispiel für alle Völker der Erde!

Deutschland selbst hat bereits einmal, als es ohn­mächtig und waffenlos zu Boden lag, in dem Repa- rationswahnfinn, in der noch nach dem Waffenstillstand fortgesetzten verbrecherischen Hungerblockade und in dem ruchlosen Raub seiner Kolonien und Auslandskapitalien den eiskalten Vernichtungswillen der britischen Politik zu spüren bekommen. Ein zweites Mal wird es gegen diese brutale und profitgierige Politik besser gewappnet sein.

Lügen haben kurze Seine

Unlerkaus-flbgeordnete fordern militärische flbrundung der Moskauer

fernost -Verhandlungen

Die Besprechungen zwischen Großadmiral Dr. h. c.

Raeder und Admiral Cavagnari beendet Berlin. 22. Juni.

Die Besprechungen in Friedrichshasen zwischen Großadmiras Dr. h. c. Raeder und dem Unterstaats­sekretär im italienischen Marineministerium, Ad­miral Cavagnari, haben die volle Uebereinstim­mung der Abfassungen zwischen der deutschen und ichr italienischen Marine ergeben und sind Mittwoch mittag mit einem beidr Teile voll befriedigenden Ergebnis beendet worden. Die italienischen Offi­ziere werden sich heute nach Italien zurück­begeben.

London, 22. Juni

In einem Frage-und-Antwort-Spiel zwischen dem Labonr-Abgeordneten Wedgwood und Premierminister Chamberlain kam gestern im Unterhaus abermals ein­deutig die hohe Bedeutung des Fernost-Problems für die Moskauer Verhandlungen zum Ausdruck. Wedgwood fragte nämlich ganz offen, ob denn nun nicht in An­betracht des Ernstes der letzten Nachrichten aus dem Fernen Osten die Mission Strangs nach der militä­rischen Seite hin erweitert werden solle. Der Abge­ordnete hielt es nämlich für dringend erforderlich, Mister Strang so schnell wie möglich in diesbezügliche Eeneralstabsbesprechnngen mit der Sowjetunion ein­treten zu lassen.

Chamberlain versuchte, die Auswirkung der mit pein­licher Offenheit vorgetragenen Anfragen mit dem Hin­weis zu bremsen, daß der Vertrag als solcher erst fixiert fein müsse, bevor man die militärischen Folge­rungen ziehen könne. Unterstaatsfekretär Butter bemühte sich, die abermals im Parlament angeschnittene Seite der Moskauer Fernost-Verhandlungen noch einmal zu vertuschen, mußte sich aber, durch weitere Fragen an­derer Abgeordneter in die Enge getrieben, immer weiter zurückziehen. Schließlich konnte das Regierungsmitglied sich nicht mehr helfen, als der Abgeordnete Mander die Frage stellte, ob die Initiative zur Behandlung der Fernostfragen in Moskau von der Sowjetunion aus­gegangen sei und wieweit man damit gekommen sei. Butler erwiderte ausweichend und sichtlich in größter Verlegenheit. (Siehe auch Seite 2)

London bettelt um Hilfe für Tientsin

„Levere" kennzeichnet die Heuchelei und Ohnmacht der britischen flußenpotitik

Rom, 22. Juni.

Unter der Ueberschrist „Heuchelei und Ohn­macht" glossiert der Direktor des „Teuere" in be­merkenswert deutlicher Weise die verzweifelte Suche Englands nach Bundesgenossen im Fernen Osten angesichts seiner völlig hoffnungslosen Lage in Tientsin, wo es auf die Gnade oder Ungnade Japans angewiesen ist, das ihm jetzt die Quittung für jahrelange kleinliche Schikanen, Genfer Quer­treibereien und offene Parteinahme gegen Japans lebenswichtigste Interessen präsentiert.

Das Blatt weist darauf hin, daß England sich hier vor allem um Amerika und Sowjetrußland bemühe.

es — in typisch britischer Art — gern gegen die Aedrohung seines Prestiges und natürlich auch seiner Profite durch Japan einspannen möchte, wofür es sogar bereit sei, jeden Preis zu zahlen. Hieraus erg be sich

klar, so fährt das Blatt fort, daß England sich in einem Zustand eingestandener Unterlegenheit befinde, wenn es zur Verteidigung seiner angeblichen Rechte im Fer­nen Osten um eine Allianz zweifelhafter Qualität betteln gehe. Englands Taktik gehe darauf aus, Ja­pan durch eine kombinierte sowjetrussisch-amerikanische Aktion in die Zange zu nehmen.

Da aber die Vereinigten Staaten hierzu keinerlei Lust verspürten, setze London seine ganze Hoffnungen aus Moskau. Niemand könne sich jedoch vorstellen, daß sich Sowjetrußland zur Verteidigung der imperialen Interessen Großbritanniens auf Japan stürzen würde. So werde das englische Imperium in China gedemütigt und erniedrige sich vor Sowjetrußland. Die Demokra­tie ossenbare sich wieder in ihrem wahren Wesen, d. h. in ihrer Ohnmacht als imperiales Instrument und ihrer Heuchelei als Friedenswaffe.

Die italienische Presse ist überzeugt, daß Japan in Tientsin unnachgiebig bleiben wird und die Erfüllung

aller seiner Forderungen durch England erreichen will. Die „Eazetta del Popolo" schreibt, wenn die Engländer weniger stolz wären und mehr Verständnis hätten, könnten die Ereignisse für sie sehr lehrreich sein. Eng­land sei nicht imstande, in Ostasien etwas mit Gewalt durchzusetzen, ohne die Gefahr ernster Verwicklungen im Westen. Die Rede Ehamberlains bereite den eng­lischen Rückzug vor.

England habe eine harte Lektion erhalte». Die bri­tische Einkreisungs- und Gewaltpolitik sei zum kläg­lichen Mißerfolg verurteilt, weil es klar sei, daß Europa und Ostasien zwei voneinander abhängige Sektoren find. Wenn England sich mit Japan in einen Krieg einließe, würde es in Europa rasch in Schwierigkeiten geraten, und wenn es durch die polnischen Lockspitzel den Krieg in Europa verursache, erwüchsen ihm ebenso rasch in Ostasien die größten Schwierigkeiten. Man stehe daher vor einer Lage, die für England außerordentlich ernst und kritisch sei.

Blick in die von England geförderte« jüdischen Partei-„Organisationen"

I e ru s a l e m, 22. Juni. Die arabischen Frauen- organisationen in Palastina haben im Zusammen­hang mit dem feigen jüdischen Vombenattentat in Haifa Protestteiegramme an den britischen Oberkommissar gesandt. Sie fordern u. a. die sofortige Auslösung aller jüdische »Parteien und Terrorbanden.

8.. Auf Grund der im britischen Palästina- Weißbuch veröffentlichten Beschlüsse soll das Iordanland nach einer zehnjährigen Uebergangs- zeit in einen „unabhängigen jüdisch-arabischen Staat" umgestaltet werden. Aus die Juden soll dann in diesem „Staat" nicht „mehr" als ein Drittel der Bevölkerung entfallen. Das arabische Hochkomitee hat in Uebereinstimmung mit den arabischen Staaten Aegypten, Syrien, Libanon, Irak und Saudi-Arabien der neuen britischen Palästina-Politik ein ebenso sachliches wie klares Nein entgegengesetzt, während die Juden von der Plattform der Jewish Agence aus die Engländer, neuerdings besonders im Hinblick auf deren schwie­rige Lage im Fernen Osten, mit Drohungen ein­zuschüchtern und zu weiteren Zugeständnissen zu zwingen versuchen. Daß eine spätere quotenmätzige Beteiligung der Hebräer an der palästinensischen Staatsverwaltung, wie sie im britischen Weißbuch vorgesehen ist, zu einer Verewigung der jetzigen unhaltbaren Zustände am Jordan führen würde, läßt sich auf Grund der inneren Zerrissenheit des in Palästina in Erscheinung tretenden Judentums mit begründeter Bestimmtheit voraussagen.

Von zahlreichen Splittergruppen abgesehen „ar­beiten" in Palästina vier jüdische Partei­gruppen in Wort und Schrift, nicht selten sogar handgreiflich, erbittert gegeneinander: die sogenannten Revisionisten um den Hordenführer Wladimir Jabotinski, die „Liberale Partei", der „Brich Schalom" und die „Jüdische Kommunistische Partei". Die Revisionisten zeichnen sich durch eine grenzenlose Unverschämtheit ihrer Forderungen aus, ^wollen sie doch in den „Jüdischen National­staat" gänz Transjordanien mit einbeziehen. Bri­tische Polizeioffiziere gaben sich dazu her, die jugendlichen Banden der Revisionisten, die sich in der sogenannten „Jüdischen nationalen militärischen Organisation" (Jrgun) zusammen- gefunden hatten, mit Waffen zu versorgen und für Ueberfälle auf Araber auszubilden. Die Jrgun „revanchiert" sich für diesen Dienst in zweifacher Weise: einmal verstärkt sie die Unordnung in oer britischen Mandatsverwaltung, indem sie »ine Be­hörde gegen die andere aufhetzt, und zum anderen gibt sie über ihre eigene Radiosendestation (!) die Namen angeblich araberfreundlicher englischer Po- lizeioffiziere bekannt, um deren Stellung zu er- schüttern und für jüdische Anwärter sturmreif zu machen. Das alles hindert jedoch den Anführer der hebräischen Banden. Iabotinski. nicht, für ent­sprechende Gegenleistungen den Engländern 80 090 bewaffnete Mitglieder der Jrgun zur Verwendung rm Rahmen militärischer Großaktionen in Palä­stina anzubieten, und zwar mit dem deutlichen Hinweis, daß diese „Macht" gegebenenfalls auch auf anderen Territorien zum „Einsatz" gebracht werden konnte. > ^ » -

. Die Iüdische Kommunistische Partei ^ " a sieht in den Revisionisten ihre ae- sahrlichsten Gegner. Sie hat es verstanden, ein­zelne Beamte der britischen Verwaltung aus ihre Seite zu Ziehen und sich mittels jener gekauften Agenten sogar Stützpunkte unter den englischen

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Die gestrige llnterhausdebatte brachte eine Be­stätigung der Einbeziehung des Fernen Ostens in tue Moskauer Paktverhandlunge».

Japan besetzte die Hafenstadt Swatau.

. Die deutsch-italienischen Marine-Bcsprechunge« haben volle Uebereinstimmung der Auffassungen ergeben. ^

In Berlin wurde ein deutsch-italienischer Vertrag über Sozialversicherung unterschrieben.

Die „Koloaial-Ausstellung Dresden Igzg" wurde eröffnet.

Der deutsche Außenhandel verzeichnet für Mai wieder einen Ausfuhrüberschuß.

Zum achten Todestage Johann Gössels legte« Ka­meraden der Bewegung Kränze am Grabe und am Gedenkstein nieder.

Facharbeiter der Focke-Wuls Flugzeugwerke schufen ein Kleinmodell des „Condor"-Tqps für den Führer.

Am Bremer Rathaus werden in Kürze Restaura­tionsarbeiten ausgeführt.

Heute mittag passieren die Teilnehmer der Eroß- dentschlandsahrt Bremen.

Gestern wurde der Motorradrennfahrer Karl Eall in München feierlich beigesetzt.