Ausgabe 
(21.6.1939) Nr. 168
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parteiamtliche Lageszeitung

Vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches Nerkündungsblatt des Neichsstalthalters in Oldenburg und vremen

Nr. 163/9. Jahrgang

Mittwoch, 21. Juni 19Z9

London treibt Vogel-Strauß-

kinzelpreis 15 Npf.

kin bementi, das keines ist

kngland beschließt, aber Moskau fordert

London. 21. Juni

Von seilen des Foreign Office wird entgegen den Meldungen der Londoner Presse erklärt, dah kei­nerlei neue Instruktionen an den britischen Bot­schafter in Moskau, Seeds, gesandt worden seien. Ebensowenig treffe es zu. daß eine Ausdehnung des geplanten Allianzpaktes auf den Fernen Osten beschlossen sei.

Seltsam, sehr seltsam: gestern morgen gaben maßgebende Londoner Blätter in Anlehnung an die Erklärungen Chamberlains ohne jegliche Hem­mung eindeutig zu verstehen daß die Schwierig­keiten bei den unterbrochenen Paktverhandlungen in Moskau auf die sowjetrussische Forderung, die Beistandsverpflichtungen Englands auch auf den Fernen Osten auszudehnen, zurückzuführen sind. Mit dem allzudurchsichtigen „Dementi" des Fo­reign Office versucht man nun plötzlich eine Vogel- Strauß-Politik zu betreiben und die bekannt ge­wordenen wirklichen Ursachen der Verhandlungs­unterbrechung in Moskau abzuleugnen. Man rückt gewissermaßen von seinen eigenen Feststellungen ab — ein Verfahren, das seine Hintermänner .stets dem Fluch der Lächerlichkeit preisgibt. Daß England sich mit Händen und Füßen da­gegen wehrt, Moskaus Forderungen hundertpro­zentig zu erfüllen, ist auch für uns kein Geheim-

Ver Führer genehmigt die Pläne für die 5. Olympischen Winterspiele

Berchtesgadcn, 21. Juni.

Der Führer empfing am Dienstag auf dem Lbersalz- berg den Präsidenten des Deutschen Olympischen Aus- schusses, Reichssportführer von Tschammcr und Osten, den Präsidenten des Lrganisationskomitees für die 8. Olympischen Winterspiele, Dr. Ritter von Halt, das Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, General der Artillerie von Reichenau, und General­sekretär Dr. Diehm, sowie den Staatssekretär für Frem­denverkehr Hermann Esser zum Bericht über die an­laufenden Vorbereitungsarbeiten für die S. Olympischen

Winterspiele 184V in Earmisch-Partenkirchcn_Der

Führer genehmigte die ihm vorgelegten Pläne zum Aufbau der Sportanlagen und das ihm unterbreitete Ecsamtprogramm der Olympischen Winterspiele.

nis, aber so wie die Dinge nach dem würdelosen Bittgang Strangs zum Kreml nun einmal liegen, kommt es auf da s an, was Moskau unter bri­tischer Hilfeleistung versteht, nämlich auf die vom Kreml geforderte Verpflichtung Englands, im Falle eines kriegerischen Konfliktes zwischen Sowjet- rußland und Japan für Moskau zu kämpfen, und zwar nicht nur mit parlamentarischen Phrasen und aufgeblasenen Papiernoten. Ob aber England den Degen für Sowjetrußland überhaupt wird ziehen können? Diese Frage muß angesichts der hoff­nungslosen Situation Englands im Falle Tientsin — es kann sich dort nicht einmal selbst helfen — glatt verneint werden. Sollte man übrigens in London nur deshalb jenes eigenartige „Dementi" in die Welt haben hinausgehen lassen, um Polen zu beschwichtigen, das die Ausdehnung des Ein­

kreisungsplanes auf den Fernen Osten scharf miß­billigt? (Siehe auch Seite 2)

Selbsterkenntnis

London, 21. Juni.

Der „Daily Herald" entwickelt ein Bild von der britischen Verwaltung Cyperys, das im schroffsten Gegensatz zu den üblichen Reklamesprüchen von einer „mustergültigen" britischen kolonialen Verwaltung steht und das auch erkennen lägt, was in Wirklichkeit hinter den Phrasen von „demokratischer Freiheit" steckt. Die Cypriotcn seien, so sagt „Daily Herald" u. a., Opfer eines stupiden bürokratischen Despotismus. Den Zeitun­gen Cyperns werde unter Androhung des Verbots untersagt. Meldungen über das politische Leben Cyperns zu veröffentlichen, nicht einmal Zitate aus der eng­lischen Presse und Unterhausdebatten dürften sie brin­gen.

Lutze empfing wefirstab der Sfi.

Stabsoffiziere aller wehrmachrsteile vertreten — Noch engere Zusammenarbeit

Berlin, 21. Juni.

Der Stabschef der SA., Viktor Lutz«, empfing gestern die Meldung des mit der Führung des Wehrstabes be­auftragten SA.-Brigadeführers.von Neufville so­wie der zum Wehrstab tretenden Stabsoffiziere der Wehrmacht, Oberstleutnant Denke vom Hecr^ Kor­vettenkapitän N^hrath von der Kriegsmarine und Major Siegerstetter von der Luftwaffe. Der Wehrstab der SA. wurde auf Grund des vom Führer dem Stabschef erteilten Auftrags der vor- und uach- militärischen Erziehung im Einvernehmen mit dem Oberkommando der.Wehrmacht, dem Heer, der Kriegs­marine und der Luftwaffe gebildet.

Der Wehrstab der SA. untersteht persönlich dem Stabschef und bearbeitet in seinem Auftrag die Richt­linien für alle Angelegenheiten der vor- und nachmili- tärischen Wehrerziehung. Die vom Führer geforderte Betreuung der Jungwehrmanmchwften und der gedien­ten Soldaten durch die SA. sowie der Dienst für das SA.-Wehrabzeichen verlangen, daß in ihnen national­sozialistischer Glaube und technisches Können sich ver­binden. Die nationalsozialistische Idee wird dann die immer werbende und, treibende Kraft in der Wehr­erziehung des deutschen Volkes bleiben und damit erst den Werdegang des deutschen Mannes ermöglichen und gewährleisten, entsprechend der Proklamation des Füh­rers au fdem Reichsparteitag der Freiheit. <-

Diesen Eedankengang hat der Stabschef dem bei ihm zur Meldung erschienenen Wehrstab der SA. zum Aus­

druck gebracht und seine Befriedigung ausgesprochen über die bereits erprobte und nun noch weiter gefestigte Zusammenarbeit zwischen Wehrmacht und SA.

Obergruppenführer herzog Führer der Sfl.-Oruppe Schlehen

Berlin, 21. Juni.

Im großen Saal der Reichsführerschule der SA. in München hatten sich die Mitglieder der Obersten SA.- Führung versammelt, um sich von dem Stabsführer der Obersten SA.-Fiihrung, Obergruppenführer Herzog, zu verabschieden, der nach dreijähriger Tätigkeit als Stabsführer nunmehr wieder an die Front zurückkehrt und wieder seine alte Gruppe Schlesien übernimmt. Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, sprach dem Tiabsfüh- rer seine Anerkennung aus für die Leistungen, mit denen er in den drei Jahren der SA. gedient hat. Am Nachmittag des gleichen Tages führte Stabschef Lutze Obergruppenführer Herzog in seine neue Dienststellung als Führer der SA.-Gruppe Schlesien in Breslau ein. Vor dem versammelten Fllhrerkorps der Gruppe Schle­sien dankte der Stabschef besonders dem bisherigen Führer der Gruppe Schlesien, Gruppenführer Graf Finck von Finckenstein, für seine außerordentliche Arbeit, die er in der Gruppe Schlesien geleistet hat. Gruppenführer Finck von Finckenstein wird nun in der Obersten SA.- Fuhrung eine besondere Aufgabenstellung erhalten.

Zuspitzung der tage in tientsin

Japanisches Vorgehen ausschließlich gegen kngland gerichtet

Tientsin, 21. Juni.

Das japanische Oberkommando in Tientsin hat am Dienstag erneut angeordnet, dah der 58 Kilometer lange Stacheldrahtzaun, der die britische Konzession umgibt, elektrisch geladen wird, um seine Ueberkletterung durch Schmuggler zu verhindern. Damit hat die Lage eine «eitere Verschärfung erfahren, zumal gleichzeitig die auhcrhalb der Konzession lebenden chinesischen Kaufleute beschlossen haben, jegliche Geschäftsverbindung mit der britischen Niederlassung abzubrechen. Dieser Schritt er­folgt als Gegenmaßnahme aus die englische Weigerung, die in der Konzession lagernden drei Millionen Sack Mehl, die für das chinesische Hinterland bestimmt sind, herauszugeben.

Die britische Konzession gleicht immer mehr einem Heerlager. Das Freiwilligenkorps ist mobilisiert worden, so daß die gesamte Verteidigüngsstärke der Niederlas­sung nunmehr 1000 Mann beträgt. Allenthalben herrscht ein lebhafter Patrouillenverkehr, und Panzerwagen durchführen die Straßen. Die Stimmung ist äußerst ner­vös und der Weiterentwicklung der Ereignisse wird mit größter Spannung und Sorge entgegengesehen, da mög­licherweise ein Zwischenfall eintreten kann, der zwangs­läufig eine neue Phase des Fernost-Krieges einleiten würde.

Das japanische Oberkommando hat im übrigen erneut «klärt, dah sich das Vorgehen Japans ausschließlich gegen England richte, das als Agent der Regierung in Nordchina die Ruhe und Ordnung störe und die wirt­schaftliche Erschliehung des Landes verhindere. Sollte England aus das japanische Vorgehen mit einer Wirt­schaftsblockade antworten, so würde sich Japan seiner Verpflichtungen. die englischen Rechte in China zu achte», ledig betrachten. Gleichzeitig stellte das Ober­kommando Erleichterungen sür Staatsangehörige dritter Länder, insbesondere Deutschlands und der Vereinigten Staaten, in Aussicht.

Zwischenfall auf dem Uangtsee

London, 21. Juni.

Londoner Blättermeldungen zufolge haben die japani- «« Behörden schärfste» Protest wegen eines Zwischen-

falles eingelegt, der sich am Montag auf dem Pangtse ereignet hat. Nach japanischer Darstellung, so melden die Londoner Blätter, habe das britische Kanonenboot „Sca- rab" gewaltsam Lebensmittel in Wuhu an Land ge­bracht, ohne sich gemäß den japanischen Aufforderungen auf Untersuchung der Ladung einzulassen. Dabei hätte die Besatzung ihre Maschinengewehre auf die Japaner eingestellt. Japanischerseits beruft man sich bei diesem Protest auf ein Abkommen mit den Engländern, demzu­folge sich letztere verpflichtet haben, alle Waren vor der Landung den Japanern zur Untersuchung vorzulegen.

englische „Vorsichtsmaßnahmen"

London, 21. Juni.

Wie die Reuter-Agentur aus Tientsin meldet, hat das britische Freiwilligcnkorps in der britischen Niederlas­sung von Tientsin Befehl erhalten, sich „für sofortige Mobilisierung bereitzuhalten". Außerdem sei das briti­sche Begleitschiff „Sandwich" am Dienstag in Tientsin eingetroffen. Gleichzeitig habe das britische Begleitschiff „Löwestoft", das ursprünglich am Mittwoch Tientsin ver­lassen sollte, Befehl erhalten, in Tientsin zu bleiben.

kin neuer Vorschlag an Japan

London, 21. Juni.

Von unterrichteter Seite wird mitgeteilt, daß die Londoner Regierung der japanischen Regierung einen neuen Vorschlag für Verhandlungen über den Lientsin- fall übermittelt hat. Eine amtliche Stellungnahme der japanischen Regierung hierzu liegt noch nicht vor.

Ministerbesprechung in Fokio

Tokio, 21. Juni.

Ministerpräsident Hiranuma. Kriegsminister Jtagaki und Außenminister Arita hielten am Dienstag eine Konferenz ab. in der sie sich mit der Frage um Tientsin und der europäischen Lage beschäftigten. „Tokio Asahi Schimbun" zufolge ist diese Besprechung notwendig ge­worden da die „angesichts der Lage in Europa ge­troffenen Maßnahmen einen neuen Fortschritt gemacht

haben". Arita, so heißt es, habe über die Lage in Tientsin berichtet und auf Grund dieses Berichtes sei sodann über die weitere Behandlung der Europasrage verhandelt worden. Die Zeitung bezeichnet diese Aus­sprache als besonders wichtig. Im Anschluß an die Konferenz berichtete Arita dem Kaiser über die Ge- samtlage, ein Vortrag des Chefs des Generalstabes Prinz Kanin schloß sich an. Im Laufe des Tages hatte der Außenminister auch eine Aussprache mit dem briti­schen Botschafter Craigie.

„kngland nlchl der Mktator der Welt!"

Die britischen Niederlassungen ein Herd steter Jntrigen

Schanghai, 21. Juni

Die japanische Presse weist energisch englische Greuel­märchen über Tientsin zurück. Die den japanischen Be­hörden nahestehende Presse stellt dabei ausdrücklich fest, daß die Absperrung der englischen Niederlassung in Tientsin nicht den Zweck habe, sie durch Aushungern zur Uebergabe zu zwingen, sondern sie als Herd politischer und wirtschaftlicher Jntrigen Englands gegen die tat­sächlichen Machthaber in Nordchina mattzusetzen.

Die japanische Presse weist darauf hin, daß diese Ein­stellung grundsätzlich auch für alle anderen englischen Niederlassungen in dem von Japan besetzten chinesischen Gebiete gelte. Es sei also lediglich Englands Schuld, wenn es in Mißachtung seiner Pflicht als Neutraler im japanisch-chinesischen Konflikt eines Tages auch die An­gehörigen anderer Mächte in Schanghai in die gleichen Unannehmlichkeiten bringe wie in Tientsin. England müsse endlich erkennen, daß es nicht der Diktator der Welt sei.

4000 Kulis streiken in Singapore

London, 21. Juni.

In Singapore traten am Dienstag 4000 Kulis, die an den Arbeiten bei dem britischen Flottenstützpunkt beschäftigt werden, in den Streik. Die Arbeiter beklagen sich über zu schlechte Löhne.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Die öeopo st«»

Die Tat des 21. Juni ISIS

Die Tat der Matrosen und Offiziere, die vor zwanzig Jahren, am 21. Juni 1919, in Scapa Flow ihre eigenen Schiffe in die Tiefe des Meeres versenkten, um sie vor der Auslieferung an die Engländer zu bewahren, hat durch ihren Verlauf und ihre Wirkung geschichtsbildends Kraft gewonnen. Sie ist' Ende und Anfang zugleich. Ende deswegen, weil sie das Schicksal einer dem Tod geweihten Flotte besiegelte, die zu den stolzesten der Welt gehört hatte. Und Anfang, weil deutsche Soldaten nach dem unglücklichen Ende eines Krieges, im tiefsten Unglück und in einer allgemeinen Verwirrung des ver­ratenen Vaterlandes, den Mut und den Entschluß fan­den, wenigstens die deutsche Ehre zu retten.

Mannigfaltige Umstände trieben und förderten das Geschehen in Scapa Flow. Den Ausschlag aber gab die Tatkraft eines Führers, des Vizeadmirals von Reuter, gab die Kameradschaft der deutschen Matrosen, die in schwieriger Arbeit und nur langsam gewonnen wurde. Sehr viele Matrosen waren als „überzeugte Marxisten" im November des Jahres 1918 dem Befehl der Republik gefolgt: In der öden Bucht von Scapa Flow sollte der beste Teil der deutschen Hochseeflotte vorläufig inter­niert sein, um ihr Schicksal nach dem Willen der Feind­mächte abzuwarten. Viele deutsche Matrosen träumten damals von einer allgemeinen Weltverbrüderung, hör­ten auf die trügerischen Worte der Menschheitsbeglücker, die von einer allgemeinen Abrüstung predigten. Nur wenige Einsichtige durchschauten das Spiel der anderen, warteten mit glühendem Herzen auf den Tag der Er­kenntnis, der den Schwärmern die Augen öffnen sollte. Es wirkte tragikomisch, wenn ein großer Teil der deut­schen Schiffsbesatzung in der roten Flagge der englischen Handelsflotte, deren Schiffe eines Tages in Scapa Flow aus irgendeinem Grunde erschienen, das Zeichen der Weltrevolution sahen. Denn in Wahrheit blieben die Engländer kühl und kalt, freuten sich des Erfolges, der ihnen zugefallen war, und waren eifrig darauf bedacht, ihren Nutzen aus dem günstigen Augenblick zu ziehen.

Die deutsche Flotte, die in Scapa-Flow eingeschlossen lag, sollte unschädlich gemacht werden, zur größeren Macht Englands. Das war der Wille der zielbewußten Engländer, die Deutschlands Schwäche durchschauten. Die klugen Engländer, nur auf den Borteil ihres Vater­landes bedacht, lächelten wohl über den „Obersten Sol­datenrat des Jnternierungsverbandes", der jeden Augenblick wechselte, wenn die Stimmung der Inter­nierten es so wollte.

Radikale und Gemäßigte, Marinetreue und Welt­revolutionäre kämpften auf den deutschen Schiffen um die Macht: Die Besatzung der Linienschiffe war meist radikal, nur auf den kleinen Kreuzern und den Tor­pedobooten bildete sich allmählich eine Minderheit, die sich gegen die Würdelosigkeit stemmte, in die die deut­schen Matrosen durch die llnentschlossenheit der „deut­schen Republik" geraten waren. Argwohn beherrschte die beiden Gruppen. Den bewachenden Engländern wurde von Zeit zu Zeit das Schauspiel geboten, daß Meuterer die deutsche Soldatenehre immer wieder be­schimpften und befleckten. In der Rolle des Ruhe- stifters lag für das englische Wachkommando das Mo­ment der moralischen Überlegenheit und der eigenen Sicherheit. Und mit allen Mitteln versuchte das eng­lische Oberkommando, die Deutschen von der Außenwelt abzuschneiden und sie in Unkenntnis über die Lage der Dinge zu halten.

Aber gerade das weckte die Tatkraft jener Minderheit, die von Tag zu Tag mehr zum ehrenvollen Handeln entschlossen war, es koste, was es wolle. Die entehrenden Friedensbedingungen, die der deutschen Republik von der Entente gestellt wurden, waren für die Treuen in Scapa Flow ein Ansporn zur opferbereiten Tat: Mochte die deutsche Republik die Friedensbedingungen an­nehmen oder ablehnen, die Ehre der deutschen Marine blieb unter allen Umständen ausschlaggebend. Vize-

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Unser Vsssssvisssl

(Unsers ksutigs Lusgabs urnksüt 14 Ssitsn)

London bemüht sich vergebens, den wahren Grund der Moskauer Schwierigkeiten durch ein „Dementi" zu verschleiern.

Die Lage in Tientsin spitzt sich immer mehr und mehr zu.

In Gegenwart Dr. Leqs erössnete König Carol in Bukarest die Ausstellung „Freude und Arbeit".

Der Führer genehmigte die Pläne für die 5. Olym­pischen Winterspiele.

Stabschef Lutze empfing den Wehrstab der SA.

An vier Plätzen Bremens finde« die Sonnenwend- feiern der Partei statt.

Heute jährt sich zum achten Male der Tag. an dem Johann Gössel von kommunistischer Mörderhand fiel.

Ein Bremer erzählte der „B. Z." seine Erlebnisse am Tage von Scapa Flow.

Der Reichsautozug „Deutschland- traf in Bremen er«.

In Bremen begannen die Spiel« um die Fußball- Stadtmeisterfchaft.