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vrmer Utuno
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtshlatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtlictzes verkündungsblatt des Beichsstattliallers in Mdenburg und Bremen
Nr. 2Z9 / 8. Jahrgang
Mittwoch, Zl.flugust 19Z8
kinzelpreis 1S Bps.
L._
kn krlaß des sülzrers und Neichskanzlers
k^rcinIcrsicliL unci Italiens ki'ngsborsnsnpolitilc'
Postsparemlagen werden mit Z v. lz. verzinst / Freizügigkeit des Postsparbuches Vorteilstaste Negelung für den innerdeutschen Neiseverkestr
Berlin, 31. August
Im Reichsgesetzblatt Nr. 134 vom 3V. August 1938 wird ein Erlaß des Führers und Reichskanzlers vom 26. August 1938 zur Regelung des Postsparkassenwesens im Deutschen Reich veröffentlicht. »
Bereits im Erlaß vom 19. März 1938 hatte der Führer und Reichskanzler das seit 1883 in Wien bestehende Pastsparkassenamt in die Deutsche Reichspost eingegliedert. Durch den neuesten Erlaß des Führers und Reichskanzlers wird eine Einrichtung des Landes Oesterreich auf das ganze Reich ausgedehnt, die sich als eine der sozialsten Einrichtungen nicht nur bei der Bevölkerung Oesterreichs größter Beliebtheit erfreute, sondern auch für die österreichische Wirtschaft segensreich gewirkt hat. Sie galt in der ganzen Welt als mustergültig.
Durch de» Postsparkassendienst der Deutschen Reichspost werden im Altreich mehr als 47 969 Aemter und Amtsstellen der Deutschen Reichspost, und zwar etwa 3999 Postämter, 2999 Zweigpostämter, 19 999 Postagen- turen, 28 999 Poststellen und 8999 Posthilfsstellen dem «pargedanketi nutzbar gemacht werden. Hinzu kommt ein Heer von 26 999 Poststellen, die ebenfalls Spareinlagen annehmen und Rückzahlungen leisten werden.
Die Spareinlagen werden mit 3 v. H. verzinst, das
Japanische kömmWcm im Nordseegau
WS. Oldenburg, 31. August.
Das Deutsche Jugendherbergswerk, das mit seinen in der Welt unerreichten Einrichtungen schon vielen Nationen Musterbeispiel war, führt in diesen Tagen wieder eine ausländische Kommission durch ihre Häuser. Diesmal sind es Hohe Vertreter des mit uns befreundeten Japans, dessen Haradagesellschaft — eine Wohltätigkeitseinrichtung — einen größeren Betrag für die Errichtung neuer Jugendherbergen gestiftet hat. An der Reise der.Kommission nehmen u. a. der Leiter der Japanisch-Deutschen Medizinischen Gesellschaft, Dr. 2shi- bashi, und der Vizepräsident der Haradagesellschaft, Tetsuo Hisada jr., teil.
Das nordwestdeutsche Jugendherbergswerk, der Landesverband Unterweser-Ems, empfängt die Gäste am Mittwoch in Rdtenburg i. H. und besucht von hier aus mit der Kommission eine Reihe der in den letzten Jahren erbauten und der Kulturforderung der Hitlerjugend entsprechendes Jugendherbergen.
Postsparbuch wird völlig freizügig sein. Einlagen auf das Postsparbuch werden innerhalb des ganzen Reichsgebietes von allen Aemtern und Amtsstellen der Deutschen Reichspost angenommen, gleichgültig, an welchem Ort das Postsparbuch ausgestellt worden ist. Auch Abhebungen können bei jedem beliebigen Amt vorgenom-
Prag, 31. August.
Der deutsche Geschäftsträger in Prag hat wegen der erneuten unerhörten Beleidigungen des in Mährisch- Ostran erscheinenden Hetzblattes „Moravskoslezsky Denik", gerichtet gegen die alte deutsche Armee, einen weiteren Protestschritt bei der tschechischen Regierung unternommen. Der Geschäftsträger des Deutschen Reiches hat dabei zum Ausdruck gebracht, daß es sich Sei den Veröffentlichungen der genannten Zeitung um eine planmäßige Hetzkampagne gegen das Deutsche Reich handele.
Die Tatsache, daß hier ein auf Lügen und Gehässigkeit aufgebautes System vorliegt, wird auch dadurch belegt, daß die in Olmütz erscheinende Zeitung „Cozor" den Hetzartikel des „Moravskoslezsky' Denik" vom 13. August nachgedruckt hat. Weiterhin muß festgestellt werden, daß die tschechischen Zensurbchörden, deren Wirkungsmöglichkeiten überall bestens bekannt sind, auch den neuen Artikel vom 24. August ohne Beanstandung erscheinen ließen. Dies ist um so erstaunlicher, als der deutsche Konsul in Brünn bereits am 17. August, also eine Woche vor dem Erscheinen des zweiten Artikels, die Aufmerksamkeit des höheren Landesamtes in Brunn auf die hetzerisch« Schreibweise der genannten Zeitung lenkte.
Der deutsche Geschäftsträger hat der Erwartung Ausdruck gegeben, daß seitens der Regierung gegen die Zeitungen „Moravskoslezsky Denik" und „Cozor" unverzüglich mit nachdrücklichen Mitteln eingeschritten und den verantwortlichen Personen eine Fortsetzung ihrer verleumderischen und vergiftenden Hetze gegen das Deutschtum unmöglich gemacht wird.
men werden, bei Abhebungen bis 109 RM. sogar ohne vorherige Kündigung, «in Vorteil, der vor allem für den innerdeutschen Reiseverkehr von erheblicher Bedeutung sein wird.
Der Postsparkassendienst wird durch das Postspar- kassengeheimmis unter dem besonderen Schutz des Reiches stehen. 2m Reichspostministerium wird zur Zeit mit Beschleunigung «in« Postsparkassenordnung ausgearbeitet, um nach dem Willen des Führers die Vorteile des Postsparkassendienstes möglichst bald dem gesamten deutschen Volk zugänglich zu machen.
Nachdem das tschechische Blatt bereits in einem ersten Artikel die deutschen Soldaten des Welt- kriegßs als Banditen, Brandstifter, Massenmörder und Frauenschänder hingestellt hatte, ohne daß die tschechischen Behörden gegen diese maßlose Beschimpfung der deutschen Nation eingeschritten wären, durfte sich das Blatt den Mut nehmen, erneut in einem Aufsatz unter der Schlagzeile: „Hunnenmilitär" die Ehre der deutschen Armee in den Schmutz zg ziehen. Wenn der deutsche Gesandte in seinem zweiten Protest energische Gegenmaßnahmen Her tschechischen Behörden und eins Zurechtweisung der verantwortlichen Schriftleiter gefordert hat, dann ist diese Forderung angesichts der beispiellosen und systematischen Hetze dieses Blattes vollauf berechtigt. Man muß erwarten, daß die tschechische Regierung, die nur allzu oft ihren angeblichen „guten Willen zur Verständigung" betonte, den tatsächlichen Beweis dieses Willens erbringt, indem sie Vorsorge trifft, daß derartige unentschuldbare Entgleisungen in Zukunft nicht mehr vorkommen. Sollte die Präger Regierung sich nicht zu sauberer zwischenstaatlicher Korrektheit bekennen, dann wird man zur Kenntnis nehmen müssen, daß auch in diesem Falle für die Herren in Prag höher als die politische Vernunft und die Achtung vor der Ehre des deutschen Volkes jener blinde Haß gegen alles Deutsche gestanden hat, der sich bereits zwei Jahrzehnte gegen 3,6 Millionen Sudetendeutsche entlädt.
Neuer deutscher protestschritt in Prag
Segen die wiederholte tschechische Beschimpfung deutscher Soldatenehre
Vorf von tschechen regelrecht belagert
Unerhörter lerror in Sabersdors bei rrautenau — Sendarmerie machtlos — Zwei Sudetendeutsche durch Messerstiche verletzt
Tra «tenau. 31. August
>rhörte Vorfälle, die abermals ein grelles Schlages die tschechischen Terrormethoden werfen, spielen it Sonntag in dem sudetendeutschen Eabersdors rautenau ab. Ortsfremde Tschechen, die zu osftnt- Bauten dort eingesetzt sind, haben Eabersdokf indig unter Terror gesetzt. Am Sonntagabend en die Tscheche« in das Gasthaus Stump, dessen >er Ortsleiter der SdP. ist. ein und zertrümmerte Easthauseinrichtung. Am Montag kamen die öen wieder, zertrümmerten die Fensterscheiben des auses und begannen mit einer regelrechten Velage- des ganzen Dorfes. Sie stellten sich in den Stragen rtes auf und ließen niemanden hindurch.
Gendarmerie war zu schwach, n-m die Hebelgriffe rdern zu können, sie forderte daher militärische an Die Feuerwehr wurde alarmiert und ging Kaiser gegen die tschechischen T°rr»rrr, en vor D,es jedoch d^ Gendarmene wiederum mcht recht, sie aate die weitere Tätigkeit, der Feuerwehr mit öinweis daß dadurch „die Tschechen nur noch mehr t würden" Erst kurz vor Mitternacht vorliegen schechen den Ort unter wüsten Schimpfereien und
ignngen der Sudetendeutschen. Das von der Een-
erie angeforderte Militär ist zur Zeit noch mcht troffen.
Opfer des Tschechen-Terrors sind '« Eabersdors auch zwei durch Messerstiche schw-rverletzte Sude-
ftsche zu beklagen. Der Bevölkerung hat sich eine ndlich starke Erregung bemacht'St. Zumal damit net werden muß, daß d»e Tschechen ihre T wn fortsetzen werden.
c der Disziplin der suöetendeutschen Bevölkerung >em Eingreifen des sudetendeuhchen -.bgeordneten
er ist es zu danken, daß es bisher noch z - ren Auseinandersetzungen gekommen rst 1
öeduld und Disziplin der Sudetendeutschen im Eabersdors wahrlich aus die härteste Probe g wird.
st hat die Gendarmerie, die den tschechische" Torten nicht gewachsen ist. die Zugänge der Orlscyas csdorf besetzt. .Der Abgenordnete Kellner hat sich
sofort mit den zuständigen tschechischen Stellen in Verbindung gesetzt und mit dem Büro Runcimans gesprochen. Falls nicht die Staatsgewalt umgehend in Eabersdors mit aller Energie durchgreift, werden neue Gewalttätigkeiten der ortsfremden Tschechen befürchtet.
Am Dienstagvormittag weilte der' englische Sonder
beauftragte Sutten-Pratt in Ermbersdorf, um sich über die von den Tschechen herbeigeführten Zwischenfälle zu orientieren. Anschließend besuchte der englische Beauftragte den Abgeordneten Dr. Köllner in Trautenau wo er gleichfalls mit Senator Reil, Bürgermeister Streiten- berger und mit den Amtswaltern der Sudetendeutschen Partei eine einstündige Unterredung hatte.
1'or dein kieiel>-<paitcitax. Diesen msibsvollsn Anblick nirä suob in Oiessw llabps violler ciio Wtelitlicbs 2si>psIinvisLs bieten. (Lrssss-Rokkwann)
k. Nil. Wieder sind „prophetische Stimmen" laut geworden. Mit dem Brustton der Ueberzeugung dringen sie diesmal, der Abwechslung halber, von ParisnachRom. Es geht um die faschistische Rassenpolitik, die gewisse französische Hellseher mit ängstlichen Mienen nicht etwa nach Marokko, Algerien und Tunis, sondern überraschenderweise nach I t a l i e n i sch - Nordafrika blicken läßt. Die „Sorge" jener westlichen Demokraten verdichtet sich zu der eindringlichen Vorhersage der Pariser Presse, die Rassenpolitik des italienischen Imperiums werde die gesamte Welt des Islams gegen das faschistische Regime zum Einsatz bringen. Dieser neueste jüdisch-marxistische Dreh fordert zu einer vergleichenden Betrachtung der wirklichen Lage in den französischen und den italienischen Teilen Nordafrikas heraus, um so mehr, als sich mit der Anwendung zweier so grundverschiedener Kolonisationssysteme, wie sie die französische.und die faschistische Eingeborenenpolitik darstellen, auf dem Boden des schwarzen Erdteils Entscheidungen weltgeschichtlicher Bedeutung vorbereiten.
Die rassenmäßige Einstellung des faschistischen Italiens auf kolonisatorischem Gebiet, um von ihr zunächst zu sprechen, hängt mit der kürzlich offiziös begründeten Erkenntnis zusammen, daß die Mittelmeervölker Europas von den Mittelmeervölkern Afrikas scharf zu unterscheiden sind. Alle Theorien, die eine Zusammengehörigkeit der „Mittelmeerrasse" mit den Semiten und. Hamiten zu konstruieren versuchen, werden am Tiber mit Recht kompromißlos abgelehnt. Aus der fundamentalen Tatsache des Bestehens einer in sich geschlossenen italienischen Rasse wird die biologisch-praktische Folgerung gezogen, daß in den Kolonien des neuen Imperiums (wie auch im Mutterland) zur Erhaltung der Blutsreinheit und der seelischen Werte des italienischen Volkes eine Rassen- mischung unter allen Umständen zu unterbinden ist. Uebrigens hatte die italienische Regierung schon vor der Eroberung Abessi- niens die Scheidung zwischen Schwarz und Weiß als eine Selbstverständlichkeit angesehen, und eine große römische Zeitung betonte damals weitschauend und zielsicher: „Das faschistische Imperium darf kein Imperium von Mulatten werden!"
In vollendetem Gegensatz hierzu steht die amtliche französische Eingeborenenpolitik, besonders nachdem sie unter dem „Volkssront"-Rsgime sozusagen ihre klassische Form erhalten hat. Man huldigt in Paris mehr als je der Asstmilations- theorie, meint also, daß eine kulturelle und bluts- mäßige Verschmelzung der unterworfenen Kolo- nialvölker mit der „Mutternation" außerordentlich erstrebenswert sei. Statt Rassentrennung wurde jedenfalls das „Recht" zur Rassenmischung proklamiert, und die Praxis der Mischheiraten hat inzwischen dem Unwesen der Bastardie- rangen erneut Tür und Tor geöffnet. Das Ziel ist, wie es einmal ein französischer Sachverständiger feststellte, alle afrikanischen Untertanen des gallischen Reiches „ohne Rücksicht auf ihre rassischen Ursprünge zu, einem einzigen Volk zusammenzuschließen", um auf dem Wege über
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kleber Kanton kam es zu einer folgenschweren Luftschlacht.
Die Verluste der spanischen Roten während der letzten Kämpfe gehen ins Unermeßliche.
In Palästina machen arabische Freischärler den englischen Behörden schwer zu schaffen.
In Prag erfolgte ein neuer deutscher Protestschritt gegen die tschechische Beschimpfung deutscher Sol- dakenehre.
Das sudetendeutsche Gabersdorf bei Trautenau wird von den Tschechen in unerhörtester Weise terrorisiert.
In London trat hinsichtlich der sudetendeutschen Frage eine Beruhigung ein.
Ein Erlaß des Führers und Neichskanzlers führt die Postsparkasse auch im Altreich ein.
Die neuesten Ziffern über den Arbeitseinsatz beweisen die außerordentlich lebhafte Wirtschaftstätigkeit in Deutschland.
Heute spricht Gauleiter Bürckel in Stuttgart über die nationalsozialistische Aufbauarbeit in der Ostmark.
Im Ruhrgebiet und in Württemberg richteten Unwetter schwere Schäden an.
Die 14 japanischen Journalisten, die als Gäste der Reichsregierung Deutschland besuchen, trafen in Bremen ^ n.
Heute ist der letzte Tag zur Ablieferung der Goldmünzen.
Im September wird im gesamten Reichsgebiet eine Obstbaumzählung durchgeführt.