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Die 22-mw-Ze!le im Anzeiaenieil 13 die 78-mm-Zeile Im Tert- teil 73 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, ffamilienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 (Nachlaßstaffel Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: 8n Bremen:
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Sudetendeuksche Jugendliche mißhandelt
70 tschechische Marxisten überfallen zwei Jungturnec
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Tetschen (Böhmen), 18. August.
In der Tschecho-Slorvakei hat sich ein neuer schwerer Terrorakt ereignet. Die sude- tendeutschen Jugendlichen Gerhard Waznauer und Karl Schulz aus Tetschen, 14 bzw. 15 Jahre alt, wurden in der Nähe der Ortschaft Windisch von Marxisten überfallen und schwer mißhandelt. Ungefähr 7V marxistische Radfahrer, die nach Böhmisch-Kamniz fuhren, stießen, als sie die beiden Jungturner trafen, Drohungen aus und hinderten sie, weiterzufahren. Die Iugendturner legten angesichts der Uebermacht ihre Fahrräder nieder und liefen querfeldein auf die nächste Ortschaft zu. Etwa 2V Marxisten verfolgten sie, holten sie ein und schlugen sie aus Kopf und Gesicht. Gerhard Waznauer wurde so geschlagen, daß er Schwellungen im Gesicht und am Kopse davontrug.
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Karl Schulz, dem besonders schwere Schläge auf den Kopf und in die Kehlkopfgegend versetzt würden, brach zusammen. Als er besinnungslos geworden war, machten die Marxisten Anstalten, ihn in einen Bach zu wer-
s fen. Erst als ei» Bauer, der den Ueberfall von weitem gesehen hatte, zu Hilfe eilte, liefen die Marxisten davon.
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traf der M
Ojährigen A Wie die Tscheche» die Gastfreundschaft mißbrauchen
rnabn ^ P Die hemmungslose Auslandsagitation der tschechischen " ' Marxisten beleuchtete kürzlich treffend ein Bericht der („Neuen Basier Zeitung" über das Tütn- und Sport- rk eines schweizerischen Arbeitervereins in Viel, an
. ,j bm u. a. an der Spitze einer tschechischen Delegation ion, MM»> du Präger Marxistenhüuptling Fischer als Vertreter n im ier „Arbeiter-Internationale" teilnahm. Obwohl -bei mit Du Hüt ^eser Veranstaltung ein offizieller Vertreter des Vun- ' - ^.N.2^^vLts in der Uniform eines Obersten anwesend war, wie m W. scheuten sich die tschechischen Marxisten nicht, die schwei- war beUmj zerische Gastfreundschaft in unerhörter Weise für ihre er BeruM bolschewistische Propaganda zu mißbrauchen. Schon rein - », w-»- ""bestich kam dies in der Tatsache zum Ausdruck, daß :yaO (-«' die Tschechen knallrote Hemden trugen und rote Fahnen u Voim«> Mj Hammer und Sichel mitfühlten. Sie grüßten selbst- Monat«- verständlich mit dem „Volksfront"-Eruß und glaubten erlich M » es ihrer roten Gesinnung schuldig zu sein, ein skanda- lii Sand, M lijses Benehmen zur Schau zu tragen. „Genosse Fischer" ltlich tagM benutzte die Gelegenheit, eine Propagandarede für den ilt, im «H internationalen Marxismus vom Stapel zu lassen, wo- rjählesWibei er den tschechischen Marxismus als ein „Bollwerk regen Deutschland" bezeichnete. In der Schweizer Presse 1, gegen«:» hat diese tschechische Demonstration peinliches Aufsehen che von t N erregt. Man weiß nur zu gut, daß derartige Vorkomm- gwgen W nisse nur geeignet sind, das Ansehen der Schweiz zu mat und Mschadigen und ihre Neutralitätspolitik zu beeinträchti- ltverkehr H gen. Die „Neue Basier Leitung" sowie einige andere c aber 1P Der W ozent stäM! tzgutnerW zurück,
und
! warstMA Prozent
Blätter bezeichnen mit Recht das Benehmen der Tschechen als eine freche Herausforderung. Diese Kommentare sind angesichts der Tatsache, daß in der letzten Zeit von Moskau immer wieder krampfhafte Versuche
gemacht wurden, die Schweiz bolschewistisch zu infizieren, nur zu verständlich.
Negeraufstand auf Zamaica?
London, 18. August.
Die englische Kronkolonie Jamaica, in letzter Zeit wiederholt der Schauplatz von blutigen Streikunruhen und Zusammenstößen, droht von einer neuen Unruhebewegung heimgesucht zu werden.
Der Negerstamm der Maroon, der im Herzen der Insel lebt, und der von eingewanderten Sklaven abstammt, hat mit einem Aufstand gedroht,' falls man ihm nicht das vor 290 Jahren seinen Vorfahren versprochene Land herausgebe. Die Neger haben bereits einigeEisenbahnpunkte besetzt und es bisher abgelehnt, sich zurückzuziehen. Regieiungsbeamte und Polizei haben Kingston verlassen, um den Versuch zu machen, zunächst auf gütlichem Wege mit dem Häuptling der Maroons zu verhandeln.
Neuer sriedensbeilrtig Japans
Sie japanischen Gruppen über den sumen-fluß zurückgenommen
Tokio, 18. August.
Die Presseabteilung des japanischen Kriegsnilniste- riums teilt soeben Mit, daß sämtliche japanischen Truppen seit dem 13. August aus dem bisherigen Kampfgebiet um Schangseng zurückgezogen und auf koreanisches Gebiet westlich des Tumen-Flnsses geführt wurden, so daß kein japanischer Soldat östlich vom Tumen zuriick- blieb.
Diese Zurücknahme der Truppen wird als. eine vollkommen freiwillige Handlung des japanischen Oberkommandos" in Keijo bezeichnet. Sie läßt erkennen, daß Japan erneut seine Absicht bekundet, den. Schangfeng- Zwischenfall auf friedlichem Wege endgültig zu beenden. Damit dürfte Sowjetrußland der Boden für eine weitere Verzögerung praktisch entzogen sein. Ueber die jetzigen Stellungen der sowjetrussischen Truppen- im Schangfeng-Gebiet liegen bisher keinerlei Meldungen vor.
Neuer Zwischenfall in Schanghai
Ein neuer Zwischenfall ereignete sich in der Nacht zum Montag an der Gartenbrücke in Schanghai, der in japanischen Kreisen ernsteste Verstimmung hervorgerufen hat. Im Rahmen der strengen Ueberwachungsmaß- nahmen des gesamten Verkehrs aus dem von den Japanern besetzten Gebiet hielten internationale Polizisten
und schottische Posten an der Eartenbrücke ein japanisches Armeeauto an, in dem der japanische Major Äsano mit seinem Chauffeur in Zivil säßen, und verlangten das ^Vorzeigender Fahrerlaubnis, ws entstand eine Auseinandersetzung, bei der der Major mißhandelt worden sein soll. Herbeigerufene englische Offiziere gestatteten Asano die Weiterfahrt. Auch dieser Zwischenfall erklärt sich aus dem Fehlen genauer Abmachungen zwischen den japanischen Behörden und der internationalen Niederlassung.
Der Chef des japanischen Armee-Pressebüros Oberst Hamada sandte wegen dieser Zwischenfälle ein Protest- schreiben an den Kommandanten der britischen Truppen Schanghais, in dem er sich über die Festhaltung des Majors Asano und das anmaßende Verhalten der internationalen Polizei sowie der Soldaten des Highland- Regiments beschwerte. Hamada hatte schon kurz vorher ein Protesttelegramm an die gleiche Adresse wegen der Verhaftung eines anderen japanischen Majors am Sutschau-Bach gesandt.
Vor der velagerung Hankaus
Der deutsche Geschäftsträger hat im Flugzeug Han- kau verlassen, Gleichzeitig ist der Leiter der Dienststelle der englischen Botschaft abgereist. Damit haben die beiden ausländischen Vertretungen in Hankau ihre Tore geschlossen.
Sie deutschen theanslieger beim sichrer
Sank für Sie kühne Leistung der „tondor"-Vesatzung
Berlin, 16. August.
s Der Führer empfing gestern in Gegenwart des Ee- s »cralseldmarschalls Göring und des Generals der Flie- l S« Milch die erfolgreichen deutschen Ozeanslieger Flug- lopüiin Henke, Hanptmann von Moreau, Oberfunk- »rschinist Dierberg und Oberflugzeugfunker Kober und öMe ihnen im Namen des deutschen Volkes für ihre nberche s» kühne und gewaltige fliegerische Leistung.
..uje A ten. An Verkehrs iftsgl
sttlantikflüge felbstoerstöndlich"
. -igke'l! ' Newyork, 16. August,
rstützten 2m amerikanischen Zeitungen berichten ausführlich naen- großer Aufmachung über die Landung des Focke-
Arbeits^ Mf-Flugzeuges „Condor" und dem begeisterten Emp- Wng der deutschen Flieger in Berlin sowie über die vLN<>>- Mrllßung durch den General der Flieger Milch. In -ernte Neiden Berichten wird besonders hervorgehoben, daß der z berank ,antikflug zwischen Deutschland und Nordamerika bestimm"-planmäßig durchgeführt wurde. Auch auf die Aoutze- ° dieses >- «mgen der Flieger über den herzlichen Empfang in >ick>sqeb>B'^wyork wird hingewiesen. Die „New York Times" ;nd 'bereit betont in einem Leitartikel im Hinblick auf das fahr- b gM planmäßige Eintreffen' des deutschen Flugzeuges an „te war^' Wem Bestimmungsort mit Nachdruck die Tatsache, daß rrck - "ansatlantikfl'üqe endlich etwas Selbstverständliches ge- - der M' worden seien. Die Zeiten, in denen die Flieger den t koiMÜ , -atlantischen Ozean überqueren wollten, wochenlang auf Kal>'. °en Flugfeldern auf Wetterberichte warteten, die gun- -i-der^W waren, damit das Wagnis unternommen werden Bs»-umnte, seien vorbei. Heute überquerten die Flugzeuge sM-°en Atlantik routenmäßig. Diese scheinbare Sorglosig- gze is!!, wnt wäre allerdings ohne sorgfältigste und genaue . „ach iSs Bereitungen unmöglich Diese Vorbereitungen st
öwld regelmäßige fahrplanmäßige Flüge zwischen Letter. ^ Eeilgroßen europäischen Hauptstädten und Newyork bur Wirklichkeit machen.
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„Huldigung der ganzen wett"
Kooenhagen, 16. August.
. 2l.o Kopenhagener Presse berichtet an erster Stelle in »urjichrlichen, durch bebilderte Telegramm Erläuterte"
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Vor-
Diese Vorbereitungen sollten
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Darstellungen über die Durchführung des Newyork- Berlin-Rllckfluges des „Condor" und über den begeisterten Empfang der deutschen Flieger in Berlin. „Politiken" rühmt die „Tat", die hier von einer gewöhnlichen Verkehr sma schine vollbracht worden ist. „National Ladende" schreibt, daß selbst die kühnsten Erwartungen übertreffen worden seien. Mit Stolz könnten
Flieger und die deutsche Luftfahrt die Huldigung ,d e r ganzen Welt als wohlverdiente Anerkennung der Männer und der Maschine hinnehmen." „Berlingske Tidende" bemerkt, der erste Routenflug Berlin—Newyork—Berlin sei eine phantastische Leistung, die ein großes neues Kapitel in der Geschichte der Eroberung "-er Luft einleite. (Fortsetzung auf Seite 2)
„tlonckvi"-Kosnt!runK im Hans ckor blliogor. blsek äsr Inuäung äss „Louciors" am Louvtagvormittag ant äsw blugbaksu Dompslbok bsreitsts Osusral äor klisgsr Llileb, vis bsriebtst,- äer taplorsu Lssatriuug, sslugkapitün ttovlrs, Obsrkunkor Lobsr, Liauptwaun von dlorssu unä lpunkwsscliinist viorborg sinon Iisr2- liebsn Emxksng. llseb äox Lsgrüüung trugen sieb äis Flieger in äss Lloläsne vucb äor Stsät Berlin (linlis). eiq. , Ikrosse-IIotkwslln)
Osr Iriumpk cisutseksr Krbsit
tt. VIü. Der unerhörte Rekordflug des Focke- Wulf-Flugzeuges „Condor" Berlin—Newyork— Berlin hat nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt einen begeisterten Widerhall gefunden. Die vier tapferen und erfahrenen Besatzungsmitglieder des „Condor", Flugkapitän Alfred Henke, Hauptmann Rudolf von Moreau, Obersunkermaschinist Paul Dierberg und Oberflugzeugfunker Walter Kober, haben eine Leistung vollbracht, die ohne Beispiel dasteht, und der triumphale Empfang, der diesen Männern in der Reichshauptstadt (und zuvor auch in Newyork) zuteil wurde, entspricht ebensosehr der Größe des persönlichen Wagemuts wie dem in jahrelanger zäher Arbeit erworbenen flugtechnischen Können der Piloten. Eine Mannschastsleistung fand mit der Anerkennung durch den Führer und dem Glückwunsch Hermann Görings, fand mit dem stürmischen Jubel der Massen auf dem Tempel- hofer Feld seine erhebende Würdigung.
Heute nun gilt es, auch . der Maschine den Respekt zu zollen, der ihr gebührt. Unter sachkundiger Betreuung jener vier gefeierten Piloten hat das Großflugzeug in weniger als 45 Stunden insgesamt 13 500 Kilometer mit einer Selbstverständlichkeit bewältigt, die in zweifacher Hinsicht erstaunlich ist. Einmal darf nicht übersehen werden, daß es sich bei dem Focke-Wulf „Condor", der seinen Ohne-Halt-Flug über den' Atlantik in beiden Richtungen so außerordentlich verkehrssicher durchführte, um ein Landflugzeug handelt; zum anderen muß mit besonderem Nachdruck auf die Tatsache der Serienher stelln ng des „Condor" verwiesen werden. Beide Momente erst lassen erkennen, wie ungeheuer groß dertechnischeErsolgder jüngsten Tat deutscher Flieger ist. Mit der absoluten Zuverlässigkeit der Piloten wetteifert die gleichfalls unbedingte Zuverlässigkeit des Materials.
Und doch sind wir weit davon entfernt, die Maschine an sich, als technische Funktion, in den Mittelpunkt cknserer Feststellungen zu ziehen. Im Gegensatz zur materialistischen Denkweise eines falsch verstandenen „Zeitalters der Technik", das eine der höchsten Formen menschlicher Kultur zum unpersönlich-seelenlosen Ablauf des rein Automatisch-Maschinellen zu stempely versucht, fassen wir das technische Werk und seine Bewährung als das Ergebnis der Wertarbeit unzähligerSchafsender aus. Um das Wesentliche noch konkreter zu sagen: Die glänzende „Condor"-Leistung ist neben dem in die Geschichte der Verkehrsfliegerei eingegangenen Erfolg der kühnen Flugbesatzung zugleich ein grenzenloser Triumph des deutschen Arbeiters überhaupt. Die geschulten und nimmermüden Kräfte der deutschem'Motorenindustrie, die planenden und gestaltenden Männer des Bremer Focke - Wulf - Werkes, der Facharbeiterstamm unserer Flugarmatur-Produktion, sie alle — der Konstrukteur so gut wie der Arbeiter der Faust — können mit Stolz einen nicht geringen Teil des Weltechos der „Condor"-Leistung auf ihr Konto buchen. Der große Wurf konnte gelingen, weil aus
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Japan zog seine Truppe» über den Tumen-Flutz zurück. "
Die nationalspanische Südarmee überschritt das Vurdia-Gebirge.
Aus Rotspanien werden grauenhafte Metzeleien gemeldet.
70 tschechische Marxisten mißhandelten zwei(!) indetendeutsche Jugendliche.
Die „Co«dor"-Flieger wurden vom Führer empfangen.
Heute trifft der französische General Buillemin in Berlin ein.
Die „BZ." besuchte das Lager der Volkswagenlehrlinge auf Norderney.
Die 33 amerikanischen Jungen, die Deutschland bereisten, erzählten in Bremen begeistert von ihren Eindrücken.
Das Hagelunwctter am Sonnabend richtete in Bremer Kleingärten einen Eesamtschaden von etwa 13 000 Reichsmark an.
Beim ersten Start der amerikanischen Meister- schwimmer schwamm unser Bremer Fischer gleiche Zeit mit dem amerikanischen Meister Fick.
Australien schlug Japan im Kamps um den Davispokal mit 3:2 Ppnkten.