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vremerZeNng
parteiamtliche Lageszeitung
Bas Amtsblatt des legierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Meinen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmttiches Berkündungsblatt des Beichsstattstalters in Oldenburg und Bremen
Nr. 151 / 8. Jahrgang
Sonntag, 4. Juni 18Z8
Einzelpreis 15 Npf.
Vasprinzregenlenpaarinpotsdam
flm örabe Friedrichs des kroßen
Schloß und park von Sanssouci besichtigt / kmpsang durch den Neichsaußenminifter und seine Sattln im Neuen Palais / Nbendveranftattung im Kaiserkof in flnwesenkeit des fichrers
Berlin, 4. Juni.
Prinzregent Paul von Jugoslawien und Prinzessin Olga besuchten am Sonnabend die festlich geschmückte Soldatenstadt Potsdam, wo der Prinzregent am Grabe Friedrichs des Großen in der Garnisontrirche einen Kranz niederlegte. Anschließend besichtig- tigten die jugoslawischen Gäste Schloß und Park von Sanssouci und begaben sich zum Neuen Palais, wo sie vom Reichsautzenminister von Ribbentrop und seiner Gattin empfangen wurden.
prinzregent Paul empfängt VberbLegermeister Lippert
Um 18.30 Uhr empfing Seine Königliche Hoheit Priazregent Paul von Jugoslawien zunächst den Oberbürgermeister und Stadtpräsidenten Dr. Lippert im Schloß Bellevue.
Der Oberbürgermeister würbe in der reich mit Mu- mengebinden ausgestatteten Eingangshalle vom Chef der Präsidialkanzlei des Führers, Staatsminister Dr. Meißner, vom Chef des Protokolls, Freiherr» von Doernberg, und von Generalmajor von Bodenschatz erwartet und in den großen Empfangssalon geleitet, wo Dr. Meißner das Oberhaupt der Stadt Berlin dem Prinzregenten vorstellte.
Dr. Lippert richtete namens der ReichsHanptstadt herzliche Worte der Begrüßung an den hohen Gast. Der Jubel und die Anteilnahme, mit der die Bevölkerung diesen Staatsbesuch begleitet, sei, so sagte er, der beste Beweis für die herzlichen Gefühle der Freundschaft des deutschen Volkes zur jugoslawischen Nation. Alsdann hat Dr. Lippert den Prinzregenten, sich in das Goldene Buch der ReichsHanptstadt Einzuschreiben.
Nach erfolgter Eintragung sprach Prinzregent Paul dem Stadtpräsidenten seinen Dank und seine Anerkennung aus und bat, insbesondere der Berliner Bevölkerung die besten Grüße und Wünsche zu übermitteln.
Sie saßet nach Potsdam
Unmittelbar im Anschluß an den Besuch des Berliner Oberbürgermeisters fuhren Prinzregent Paul und Prinzessin Olga von Jugoslawien mit ihrem Gefolge, begleitet vom Chef der Präsidialkanzlei des Führers. Staatsminister Dr. Meißner, und Frau Meißner sowie den Herren des deutschen Ehrendienstes mit dem Chef des Protokolls, Freiherrn von Doernberg, an der Spitze, nach Potsdam, um die dortigen historischen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und an der Gruft Friedrichs des Großen in der Earnisonkirche einen Kranz nieder
zulegen. Der Weg der Wagenkolonne führte über die festlich geschmückte Ost-West-Achse, die Heerstraße, dann an der Havel entlang über Wannsee an der herrlichen Pfaueninsel vorbei über die Glienicke Brücke nach Potsdam.
Tausende hatten sich an der Prachtstraße eingefunden. aus den Büros, aus den Läden und aus den angrenzenden Häuserblocks grüßten sie die vorüberfahrenden Gäste des Führers mit stürmischer Begeisterung. Vor allem die Jugend jubelt« den Gästen des Führers zu. Ueberall an dem Wege hatten sich Menschen eingefunden, die die Gäste grüßten. Die lange Kolonne der Wagen war begleitet von einer Motorradeskorte der Leibstandarte.
Die Stadt Potsdam war für den Empfang festlich geschmückt. Fahnen des Dritten Reiches und die blau- weiß-roten Farben Judoslawiens grüßten von allen Häusern. Die Straßen der Earnisonstadt waren auch von der Elienicker Brücke an von einem dichten Spalier jubelnder Menschen gefüllt. Langsam glitten die Wagen durch die historischen Straßen der Stadt, deren Geschichte Staatsminister Meißner und seine Gemahlin den hohen Gästen in großen Zügen darstellten.
Kranzniederlegung am örabe Friedrichs des Sroßen
Vor der Earnisonkirche wurden die Königlichen Hoheiten von Gauleiter Stiirtz, dem Regierungspräsidenten Graf von Vi^marck-Schönhausen, von Oberbürgermeister General a. D. Friedrichs, von Polizeipräsident Graf von Wedell, vom Kommandeur der 23. Division, Generalleutnant Graf von Brockdorfs-Ahlefeld, und dem Kommandanten von Potsdam. Generalmajor Hartmann, am Portal der Kirche empfangen. Der Prinzessin wurde ein Blumengebinde überreicht. Beim Betreten der historischen Kirche ertönten von der Empore die feierlichen Klänge Vach'scher Musik. Geleitet von Heerespsarrer Doehring betrat sodann Prinzregent Paul die Gruft, wo er am Sarge Friedrichs des Großen einen herrlichen, aus weißen Blüten gewundenen Kranz mit den Farben Jugoslawiens und der Inschrift „Paul" niederlegte. In kurzen Worten gab anschließend Pfarrer Doehring eine geschichtliche Darstellung der Vergangenheit der Earnisonkirche. Als erste Gäste nach dem ver
ewigten Reichspräsidenten von Hindenburg und dem Führer Adolf Hitler trugen sich die Königlichen Hoheiten in das Goldene Buch der Garnison-Kirche ein.
Im park von Sanslouki
Unter dem Jubel der Potsdamer Bevölkerung führte sodann die Fahrt nach dem Park von sanssouci, dessen ganze Schönheit sich an diesem sonnigen Frühlingstag den Gästen offenbarte. Die Fontänen sprühten — zum ersten Male in diesem Jahre —, die Wasserkünste spielten und vereinigten ihren Zauber mit der wundervollen Pracht der Frühlingsblumen. Beim Betreten des Schlosses wurden die Gäste des Führers von dem Direktor der staatlichen Schlösser und Gärten, Dr. Gell, begrüßt, der anschließend den Königlichen Hoheiten die Baugeschichte des Schlosses Sanssouci erläuterte, die groß« Vergangenheit dieser Räum« aus den Zeiten Friedrichs des Großen schilderte und seinen Gästen auch die Bildergalerie des Schlosses zeigte.
Nachdem die Königlichen Hoheiten einen Blick von der Terrasse des Schlosses über den weiten Park getan hatten, bestiegen sie wiederum die Wagen und fuhren in langsamem Tempo durch die herrlichen Parkwege, vorbei am Japanischen Haus, am Charlottenhof vorüber zum Neuen Palais. Im Hof« des Schlosses wurden die Königlichen Hoheiten von einer Abteilung des Reichsarbeitsdienstes in der Uniform der Langen Kerls mit dem Hohenfriedberger Marsch begrüßt.
Auf der Terrasse empfingen Reichsaußenminister von Ribbentrop und seine Gattin die Gäste. An den Empfang schloß sich eine Führung durch die Wohn- und Arbeitsräume Friedrichs des Großen an.
Zu Ehren von Prinzregent und Prinzessin Olga von Jugoslawien gaben dann der Minister des Auswärtigen und Frau von Ribbentrop in den Räumen des Neuen Palais in Potsdam ein Frühstück.
Am Sonnabendnachmittag war das Prinzregenten- paar Gast von Reichsminister Dr. Goebbels und Frau Goebbels in Schwanenwerder.
Die hohen Gäste zeigten sich außerordentlich interessiert an den verschiedensten Fragen des deutschen Musiklebens und der bildenden Kunst und zogen deren anwesende Repräsentanten in eine angeregte und zwanglose Unterhaltung.
In flnwelenßeit des siistrers
gaben dann der Reichsminister des Auswärtigen und Frau von Ribbentrop zu Ehren von Prinzregent Paul und Prinzessin Olga am Sonnabend ein Abendessen im Hotel „Kaiserhos". (Fortsetzung auf Seite 2)
SS Lote im kisensarg der Thetis"
furchtbarer flusgang der U-Voot-Kakastropbe / Vergeblicher wettlauf mit dem lade / Nettungsarbeiten blieben ohne krfolg
(Orabtbsriekt unseres l-onäoner Vertreters)
tb. Londo n, 4. Juni.
Der dramatische Kampf um die Rettung der in dem auf der Abnahmefahrt gesunkenen U-Boot „Thetis" eingeschlossenen 88 Mann ist endgültig verloren. Schon in den frühen Morgenstunden des Sonnabends war diese Erkenntnis den Fachleuten zur Gewißheit geworden. Der Öffentlichkeit wurde um Mitternacht mitgeteilt, daß alle Hoffnungen ausgegeben seien. Als der Beamte der Werst Cammell Laird in Virkenhead mit stockender Stimme diese Mitteilung an die vor dem Tor wartende Menschenmenge weitergab, spielten sich erschütternde Szenen ab. Viele Angehörige, Mütter und Bräute der verlorenen Seeleute bekamen Weinkrämpse oder sielen in Ohnmacht. Unter den Opfern befindet sich eine Reihe britischer U-Boot-Fachlcute.
Die Rettungsaktion ging die ganze Nacht über weiter, trotzdem ein Rettungsplan nach dem anderen scheiterte. Noch am Freitagabend hatte man gehofft, das U-Boot heben zu können, nachdem es gelungen war, ein Stahlkabel unter dem Bug des Schiffes anzubringen, aber das Kabel zerriß. Die fieberhaften Versuche, während der Ebbe ein Loch in das Heck des Schiffes zu schneiden, mußten eingestellt werden, als eine heftige Springflut einsetzte. Nach anderen Darstellungen wäre ein solches Unternehmen auch wertlos und sogar gefährlich gewesen, denn das Heck eines U-Bootes sei völlig mit Brennstofftanks ausgefüllt.
Nach dem Einsetzen der Ebbe tauchte dann das Heck des U-Bootes, zur großen Enttäuschung aller Beobachter auf den versammelten 25 Kriegsschiffen und Rettungsbooten nicht mehr an die Wasseroberfläche empor. Offenbar hatte die Flut das bereits kopfüber stehende Boot vollends versenkt; damit mutzten alle Hoffnungen aufgegeben werden, die Rettung rechtzeitig durchführen zu können.
Die Taucher bekamen noch zwei Stunden nach Mitternacht schwache Antwortzeichen aus dem Inner» des Bootes, kurz darauf hörten aber auch diese Signale auf.
Vier Mann der Besatzung (nicht sechs, wie zuerst gemeldet) konnten sich am Freitagmittag mit Hilfe des Davis-Rettungsapparates aus dem gesunkenen U-Boot an die Wasseroberfläche retten. Zwei weitere Mann
der Besatzung, die am Abend den Versuch machten, das U-Boot auf dem gleichen Wege zu verlassen, kamen dabei ums Leben. Es wird angenommen, daß der Rettungsapparat irgendwo beschädigt war. Kapitän Oram, einer der vier Geretteten, hat sich vor 10 Jahren schon einmal aus einem gesunkenen U-Boot im letzten Augenblick in Sicherheit gebracht.
Einer der Taucher, die an der Hebung des U-Bootes arbeiteten, war der Bruder eines der Eingeschlossenen. Es wird auf Grund der Aussagen des Kapitäns Oram mitgeteilt, daß die geretteten Offiziere und Mannschaften sich nach einer dramatischen Beratung der Eingeschlossenen freiwillig gemeldet hätten, an die Oberfläche zu steigen, um etwaigen auftauchenden Fliegern oder Schiffen Signale zu geben. Es war nämlich zu dieser Zeit im untergegangenen U-Boot angenommen worden, daß es vom Lande aus noch nicht vermißt worden sei und sich daher keine Schiffe an der Oberfläche befänden. Man habe sich im U-Boot entschlossen, daß je ein Zivilist mit einem Mannschaftsmitglied den Rettungsweg antreten sollte. Als die vier Geretteten dann an die Oberfläche kamen, wurden sie von dem Zerstörer „Brazen" entdeckt und in Sicherheit gebracht.
Es tauchen in der englischen Presse bereits scharfe Angriffe auf die zuständigen Stellen auf, weil das U-Boot nicht, wie sonst üblich, bei seiner verhängnisvollen Versuchsfahrt von einem Wachschiff begleitet gewesen sei, so daß der Unfall erst nach 15 Stunden entdeckt werden konnte, womit kostbare Zeit zur Rettung verlorenging. Auch wird erklärt, die Bucht von Liverpool sei als sehr gefährlich bekannt, weil in ihr, vor allem seit dem Weltkrieg, eine Anzahl versenkter Schiffe nur wenige Meter unter der Oberfläche des Meeres liege. Tauchoperationen von U-Booten in dieser Bucht seien daher besonders gefährlich. Fachleute sind der Ansicht, daß das U-Boot mit einem dieser Wracks zusammengestoßen sei, wobei wichtige Apparate zerstört worden seien.
„Daily Mail" erhebt schon jetzt scharfe Vorwürfe. Zu einem späteren Zeitpunkt, so schreibt das Blatt, müßten viele Fragen beantwortet werden Die Nation wolle wissen, warum das Unglück über die „Thetis" hereingebrochen sei. Warum habe man dem Schiff keine
Eskorte zur Verfügung gestellt? Weshalb wurde es nicht- früher vermißt? Alle diese Fragen erforderten eine strenge Untersuchung.
öerüchle um die rlietis
Schon vor der Ausfahrt Schwierigkeiten bei den Tauchversuchen
London, 4. Juni.
Am Sonnabend um 17.30 Uhr hat die britische Admiralität ebenso wie die Werft eine kurze amtliche Mitteilung veröffentlicht, in der es heißt, daß keine Hoffnung mehr bestehe, die 98 Mann an Bord des gesunkenen U-Bootes „Thetis" zu retten. Die Vermutungen über das Schicksal der Besatzung und der übrigen Insassen gehen weit auseinander. So wird die Ansicht geäußert, daß die Opfer dieses tragischen Unglücks vor Hunger gestorben sind. Die Bergungsarbeiten werden weiter fortgesetzt. Augenblicklich versucht man, das Schiff mittels besonderer Apparate in eine horizontale Lage zu bringen, um es heben zu können.
Ueber die Ursache der Katastrophe schwebt man im Dunkel. Sachverständige haben jetzt die Vermutung ausgesprochen, daß die „Thetis" plötzlich beim Tauchen aufgefahren sei und daß dadurch ein Teil der sogenannten Schwimmer verletzt wurde. Auf diese Weise will man vor allem die eigentümliche Tatsache erklären, daß das Boot am Freitag schräg im Wasser lag.
Mittlerweile sind wilde Gerüchte aufgetaucht, die von der Admiralität und auch vpn der Werft dementiert werden. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß das U-Boot vor einigen Tagen beim Einlaufen einen Quai gerammt hat. Außerdem sollen bei Tauchversuchen am Heck mehrfach Schwierigkeiten aufgetaucht sein. Großes Aufsehen hat außerdem die erst heute bekanntgewordene Tatsache erregt, daß sich auf dem ohnehin schon sehr stark besetzten Boot noch acht weitere Sachverständige befanden. Sonnabend-Abendblätter bringen in lensationcller Aufmachung Meldungen über diese Umstände. Es ist anzunehmen, daß alle diese Gerüchte zu einer heftigen Polemik nicht nur im Unterhaus führen werde».
s. L. v. Bremen, 4. Juni.
veutsch-jugostawische Freundschaft
Der nun schon tagelang währende Jubel der re ichs ha uptst öd tische n Bevölkerung um den
Prinzregenten Paul und seine Gemahlin mag nicht allein den hohen Gästen aus Jugoslawien, sondern aller Welt vor Augen führen, wie es gar nicht so schwer ist bei rechtlich und redlich einwandfreier Denkart Meier verantwortungsbewußter Staatsführungen, die Beziehungen der sich gegenseitig achtenden Staaten so freund- schastIichzu gestalten, daß daraus für die gerne sich verstehenden Völker eine Quelle warmen Empfindens, gleichzeitig eine ständige Austauschmöglichkeit wertvoller Vorteile und für die Welt ein kostbarer Beitrag zur Sicherung des Friedens werden kann. Der Führer hat in seinem historischen Trinkspruch bei der großen Galatafel ehrend der Kriegstüchtigkeit des jugoslawischen Volkes gedacht, mit dem wir Deutsche aus gegebenen Notwendigkeiten einer tragischen geschichtlichen Verflechtung im Weltkrieg die Waffen kreuzen mußten. Daß auf beiden Seiten zwar mit unbeugsamer Härte gedämpft, aber auch die aus der jeweiligen Lage des Kampfes sich ergebenden Folgerungen niemals unter Verletzung der Ehre des tapferen Gegners gezogen worden sind. konnte die Grundlage der seelischen Bereitschaft zum gegenseitigen Verständnis des deutschen und jugoslawischen Volkes wenden, einer Bereitschaft, auif der dann die Freundschaft sich ausbaute, an der Deutschland und Jugoslawien sich heute sonnen können.
Scheelsticht im Westen
Es ist ein eitel Getue der Westmächte, sich so zu stellen, als brauchten sie den herzlichen Beziehungen, die aus der Begegnung des Staatsoberhauptes Jugoslawiens mit dem'deutschen Staatsoberhaupt sich ergeben, keine politische Bedeutung bei- zumessen. Es vermeinen die Westdemokratien, auch nach dieser Begegnung ihre seltsamen Hoffnungen auf Eingliederung des Balkanbundes, dem ja Jugoslawien angehört, in die längst anrüchig gewordene Einkreisungspolitik nicht ausgeben zu müssen. Sie mögen es mit diesen Hoffnungen halten wie sie wollen. Ob sie ihre Erwartungen weiter hegen oder abschreiben, oder ob ihnen vielleicht doch in einem lichten Augenblick zum Bewußtsein kommt, daß sie mit ihrer ganzen Einkreisungspolitik sehr auf dem Holzwege sind: Deutschland und Jugoslawien läßt dies alles völlig kühl. Auf alles vorbereitet, sind die beiden Völker imstande, jeder Möglichkeit mit Ruhe, aber auch mit Kraft ins Auge zu sehen. Was beide Völker aber bedauern, ist, daß die Westmächte in ihrer hoch- mutgeschwollenen Verblendung es nicht über sich bringen, gerade an dem Beispiel deutsch-jugoM- wischer Freundschaft zu erkennen, wie NationW, die nach dem Grundsatz „Jedem das Seine" handeln, nicht nur sich vorzüglich verstehen, sondern darüber hinaus ganz wie von selbst in eine Interessengemeinschaft treten können, ohne stch auch nur das geringste an Hoheitsrechten zu vergeben.
Jedem das Seine
Deutschland und Jugoslawien, die beide aus weiser Einsicht ihrer Staatsoberhäupter die Einstellung fanden, in glücklicher, gegenseitiger Ergänzung ihres wirtschaftlichen Vermögens eines
IllllllllMIIIIIIIIMMIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIMMMIIIMIIIMIIIMIIMMIIIMIMMIttl»
Unser Vsgssspisssl
(Ois ksutigs ^usgabs uminkt 24 Lsitsn)
Die schwedische Regierung hat die Verhandlung des Aland-Abkommens sowie die Beschlußfassung über das Flottenabkommcn mit England ausgesetzt.
Die Katastrophe des U-Bootes „Thetis" hat 88 Tote gesordert.
Von Brauchitsch sprach in Döberitz zu den Spanien- Freiwilligen.
Im Rahmen seines Staatsbesuches weilte das jugoslawische Prinzregentenpaar in Potsdam.
In Kassel wurde der Eraßdeutsche Reichskrieaertaa feierlich eröffnet.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger legte ihren Jahresbericht 1838 vor.
In Bremen trafen gestern die ersten NSV.-Kinder dieses Jahres ein.
Kreisleiter Blanke taufte gestern die von ihm der Marine-Hitlerjugend beschafften Segeljollen. Für den Spielkörper des Schauspielhauses für die kommende Jubiläumsspielzeit wurden gute Kräfte verpflichtet.
Der Holländer Schulte verlor in der Großdeutsch- land-Radrundsahrt die Führung an den Deutschen Siebelhofs.
I» Tirol tötete eine Staublawine drei Bergsteiger.